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Läufe in Bergen-Enkheim, Dietzenbach-Steinberg und Schwanheim abgesagt

Drei weitere Wertungsrennen des Rosbacher Main-Lauf-Cups fallen wegen der Corona-Pandemie aus

Die aktuelle Entwicklung rund um die Corona-Pandemie macht auch nicht vor den Läufen im Mai beim Rosbacher Main-Lauf-Cup halt. Nachdem bereits im April der Seligenstädter Wasserlauf abgesagt wurde, trifft es nun die drei Laufevents im Mai. Während der Steinberger Volks-Waldlauf (17.5.) und der Schwanheimer Pfingstlauf (30.5.) komplett abgesagt wurden, liebäugeln die Veranstalter des Frankfurter Laufs am Hessen-Center (3.5.) noch mit einer Verschiebung ihres Rennens.

"Gerne hätten wir den Lauf zum geplanten Termin organisiert und hatten uns auf ein tolles Teilnehmerfeld gefreut", erklärt Thorsten Dussa von der SG Enkheim. "Wir arbeiten momentan an einem neuen Termin. Sobald dieser feststeht, werden wir alle Beteiligten informieren und hoffen, dass sich die Lage bis dahin so entwickelt hat, dass wir auch guten Gewissens gegenüber den Läufern, aber auch unseren vielen teils älteren Helfern und Streckenposten die Veranstaltung durchführen können", so der Veranstalter des Laufs am Hessen-Center.

 

Wie zu erwarten war, wird auch der zweite Wertungslauf im Mai in Dietzenbach-Steinberg abgesagt, und zwar ohne Verschiebung. "Wir möchten als Ausrichter des Steinberger Wald-Volkslaufs lieber eine bittere Pille schlucken und in diesem Jahr unsere Traditionsveranstaltung absagen, denn wir wollen die Gesundheit unserer Läuferinnen und Läufer auf keinen Fall gefährden", erklärt Organisationsleiter Erich Storz vom SC Steinberg.

Foto © "SC Steinberg"

"Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Schon jetzt laden wir zu unserer 45. Auflage des Laufs im Mai 2021 herzlichst ein. Wir freuen uns dann auf ein großes gemeinsames Wiedersehen", so Storz.

Auch Pfingsten findet dieses Jahr ohne den traditionellen Schwanheimer Pfingstlauf an Pfingstsamstag statt. "Leider müssen auch wir uns in die Reihe der Absagen einreihen", berichtet Mathias Ruppert vom Organisationsteam der TG Schwanheim. "Wir freuen uns auf den 29. Schwanheimer Pfingstlauf dann im Jahr 2021", so Ruppert.

Ursprünglich waren zu Jahresbeginn wieder elf Wertungsrennen für das Laufjahr vorgesehen. Doch wie geht es nach den Absagen der Wertungsläufe im April und Mai mit dem Rosbacher Main-Lauf-Cup 2020 weiter? "Zunächst hat die Gesundheit und Verhinderung der Ausbreitung des Virus hat absolute Priorität", so Manuel Friedrich vom Main-Lauf-Cup Team. "Generell greifen bei Ausfall oder Absage eines Wertungslaufs unsere Ausschreibungskriterien. Das heißt die Anzahl der Wertungsläufe wird durch die sicheren Absagen der Läufe in Seligenstadt, Steinberg und Schwanheim von elf auf acht herabgesetzt, die Anzahl der Pflichtläufe liegt nun bei vier Wertungsrennen. Die Punktevergabe sowie die weiteren Regularien bleiben derzeit bestehen", erklärt Friedrich. Ob und wann der Frankfurter Lauf am Hessen-Center nachgeholt werden kann, ist derzeit offen.

"Der Schutz aller Personengruppen hat Vorrang", erklärt auch Projektleiterin Petra Wassiluk. "Ob und wie es die weiteren Volksläufe im Jahresverlauf betreffen wird, kann derzeit niemand absehen. Wir werden uns hierzu eng mit den Veranstaltern abstimmen und diese werden die Anweisungen der Ämter und Behörden befolgen", so Wassiluk. "Da etliche größere Lauf- und Sportevents ihre Termine vom Frühjahr in den Herbst verlegt haben, hoffen wir sehr, dass die restlichen Wertungsläufe des Cups regulär stattfinden können", so Wassiluk abschließend.

www.main-lauf-cup.de

Pressemitteilung zum Rosbacher Main-Lauf-Cup 2020 vom 14.4.2020

35. Haspa Marathon Hamburg auf 13.9.2020 verschoben

Hamburg, 31. März 2020. Deutschlands größter Frühjahrsmarathon wird zum ersten Mal nicht im Frühling stattfinden. Die vor gut zwei Wochen auf Grund der Coronavirus-Pandemie ausgesetzte 35. Ausgabe des Haspa Marathon Hamburg wird auf Sonntag, 13. September 2020 verschoben. Ursprünglicher Termin war der 19. April.

"Wir sind der festen Überzeugung, dass eine Durchführung der Veranstaltung zu diesem neuen Zeitpunkt realistisch ist, auch wenn wesentliche organisatorischen Rahmenbedingungen, insbesondere bedingt durch die Corona-Epidemie und durch bis dahin zu erwartende neue Erkenntnisse zum Gesundheitsschutz von Teilnehmerinnen und Teilnehmern andere als die bislang üblichen sein werden.", erklärt Cheforganisator Frank Thaleiser.

Hamburgs Sportsenator Andy Grote ergänzt: "Der neue Termin für den Haspa-Marathon ist auch ein optimistisch stimmendes Signal: Mit guter Kooperation ist auch in schwierigen Zeiten vieles im Sport machbar. Der Sport ist hier Vorbild. Ich danke dem Veranstalter, der Polizei und allen anderen Beteiligten für ihre professionelle Arbeit."

Nach der Terminfindung läuft nun die klassische Organisationssystematik wieder an, in der sich zahlreiche zusätzliche Themenfelder und Aufgaben, insbesondere in Hinblick auf Präventionsmaßnahmen und Hygienevorschriften, eröffnen.

Unklar ist demnach, ob der Jugend- und Kinderlauf Das Zehntel im Rahmen des neuen Veranstaltungsdatums oder an einem gesonderten Termin organisiert werden kann. "Wir müssen in dieser nicht nur terminlich völlig veränderten Situation auch einiges, was wir liebgewonnen haben, auf den Prüfstand stellen und Schritt für Schritt planen. Grundsätzlich geht es uns aber darum, dass die gesellschaftliche Bedeutung und Rolle des Sports auch auf Wettbewerbsebene, wenn schon nicht im Moment, dann doch zumindest perspektivisch im Blickfeld bleiben sollte. Wir erfahren hier viel Bestätigung und Unterstützung, von einem Großteil unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unseren Partnern und nicht zuletzt der Stadt Hamburg, die uns mit sämtlichen administrativen Stellen, allen voran dem Landessportamt sowie Sportsenator Andy Grote hervorragend unterstützt, wofür wir außerordentlich dankbar sind.", erklärt Frank Thaleiser weiter.

Weitere Informationen unter: www.haspa-marathon-hamburg.de

Pressemitteilung vom 31.3.20 - Reinald Achilles (Leiter Kommunikation) Marathon Hamburg Veranstaltungs GmbH

48. GutsMuths-Rennsteiglauf am 16. Mai wird abgesagt

Eine Verschiebung in den Herbst soll es nicht geben -
die 48. Auflage findet am 8. Mai 2021 statt

Die Organisatoren des GutsMuths-Rennsteiglaufs haben am späten Donnerstagabend nach umfassender Bewertung aller derzeit bekannten Umstände beschlossen, die Austragung des für den 16. Mai 2020 geplanten 48. GutsMuths-Rennsteiglaufs abzusagen. Eine Verschiebung in den Herbst wird nicht erfolgen. Damit findet die 48. Auflage am 8. Mai 2021 statt.

"Wir haben die Entwicklung der Verbreitung des Corona-Virus und der Maßnahmen von Politik und Behörden in den vergangenen Tagen intensiv verfolgt und besprochen. Da die Ausbreitung der Pandemie in rasantem Tempo erfolgt und nicht abzusehen ist, wann eine Entspannung der Situation eintreten wird, haben wir die Entscheidung zur Absage des 48. GutsMuths-Rennsteiglaufs schweren Herzens getroffen", so Jürgen Lange, Präsident des GMRL-Vereins.

"Für die Absage mitentscheidend war, dass die Absicherung des Laufes mit medizinischem Personal nicht garantiert werden kann, da es in Gesundheitseinrichtungen und Krankenhäusern unabkömmlich ist. Die Infektionsgefahr für alle Beteiligten (Teilnehmer, Helfer, Dienstleister, Partner und partizipierende Unternehmen) wird mutmaßlich auch noch im Mai hoch sein. Diesem Risiko sollten wir aus Gründen der Fürsorge niemanden ohne Not aussetzen", so der Präsident weiter.

"Die Absage erfolgt aus unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der Gesundheit unserer Teilnehmer und Helfer. Wir als Veranstalter wissen um unsere Verpflichtung und unseren Anspruch zum Thema Gesundheit und Prävention. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und umfassend alle Argumente abgewogen", sagte Dirk Ellinger, Vorsitzender des Aufsichtsrates. Er verwies darauf, dass die derzeitige Situation der Allgemeinverfügungen sowie deren zeitliche Dauer bis weit in den April und mögliche weitere Einschränkungen, bis hin zu drohenden Ausgangssperren die Trainingsmöglichkeiten verhindern bzw. wesentlich einschränken werden. Damit sei eine optimale Vorbereitung der Läufer nicht möglich.

Eine Verschiebung des 48. Rennsteiglaufs um einige Monate wurde verworfen. Der Terminkalender für die großen Läufe ist im Herbst ohnedies eng gestrickt und beruht auch auf Absprachen der Veranstalter untereinander. Der GutsMuths-Rennsteiglauf will solidarisch agieren, den anderen Läufen keine Teilnehmer wegnehmen. Dies ist auch im Sinne der Läufer, die sich dann nicht zwischen mehreren Angeboten an einem Wochenende entscheiden müssen.

Allen Freunden des Kultlaufes auf dem Rennsteig, die sich bereits in die Teilnehmerlisten für 2020 eingetragen und die Startgebühren entrichtet haben wird folgende Verfahrensweise unterbreitet: Alle erhalten 50 Prozent ihrer Startgebühr zurück. Dies erfolgt per Rücküberweisung durch die Rennsteiglauf Sportmanagement & Touristik GmbH bis Ende April 2020.

"Unseren ehrenamtlich helfenden Vereinen gehen mit der Absage des Laufes nicht unerhebliche finanzielle Mittel für ihre Vereinsarbeit für ein ganzes Jahr verloren, daher freuen wir uns, wenn aus den rückerstatteten Beträgen zu ihren Gunsten gespendet wird. An der technischen Umsetzung der Rückzahlung wird derzeit gearbeitet. Alle Informationen zur Spendenaktion sind unter www.rennsteiglauf.de zu finden", informierte Marcus Clauder, Gesamtleiter des Rennsteiglaufes.

Pressemitteilung der Rennsteiglauf Sportmanagement & Touristik GmbH und des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins vom Freitag, dem 20. März 2020

GENERALI BERLINER HALBMARATHON ist abgesagt

 

Aufgrund der Allgemeinverfügung "Verbot von Großveranstaltungen" (gültig seit dem 12. März 2020) des Bezirksamts Mitte von Berlin müssen wir den GENERALI BERLINER HALBMARATHON am 5. April 2020 leider absagen.

In den letzten drei Wochen haben wir intensiv mit den zuständigen Behörden Pläne modifiziert und Maßnahmen zur sicheren Umsetzung der Veranstaltung erörtert.

Die Gesamtsituation hat sich aktuell erheblich verändert. Der getroffenen Entscheidung zur Untersagung des GENERALI BERLINER HALBMARATHON durch die Behörden bringen wir vollstes Verständnis entgegen und setzen dies verantwortungsvoll um. Die Gesundheit unserer Teilnehmer, Mitarbeiter, Partner, Volunteers und aller anderen Mitwirkenden steht allzeit im Fokus unseres Handelns und hat höchste Priorität.

Wir haben seit mehr als 12 Monaten an dem 40-jährigen Jubiläum des größten deutschen Halbmarathons mit viel Hingabe gearbeitet. Gemeinsam mit Sportlern aus über 100 Nationen wollten wir als der veranstaltende SCC BERLIN e. V. ein Lauf-Fest auf den Straßen Berlins feiern.

Nach der jetzigen Absage der Veranstaltung und deren Konsequenzen werden wir uns über das weitere Vorgehen mit den Behörden sowie allen Beteiligten abstimmen.

Die Aufarbeitung dieser äußerst komplexen Situation mit zahlreichen Fragestellungen und die Prüfung weiterer Optionen, bei der eine große Anzahl Beteiligter involviert ist, wird einige Zeit in Anspruch nehmen.

SSC Events Pressemitteilung vom 12. März 2019

Vienna City Marathon abgesagt - Together we run 2021

 

In Österreich und mehreren anderen Ländern wurden weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 gesetzt. Europa ist in einer Ausnahmesituation. Wir haben bis zuletzt mit voller Kraft an der Vorbereitung des 37. Vienna City Marathon (VCM) geplant. Die Realisierbarkeit des Events ist aber immer stärker in Frage gestanden.

Es ist dies die vielleicht schwerste Mitteilung, die wir in Zusammenhang mit dem VCM je machen mussten. Doch es ist, was es ist.

Der Vienna City Marathon 2020 wird nicht stattfinden.

Dies betrifft alle Laufbewerbe am Samstag, 18. April und Sonntag, 19. April, die Expo Vienna Sports World in der Marx Halle sowie die VCM Carbo Loading Party im Festsaal des Wiener Rathauses. Ebenso wurde bereits gestern der letzte Lauf der VCM Winterlaufserie im Wiener Prater, der für 29. März geplant war, abgesagt.

"Wir bedauern es außerordentlich für alle Hobbyläufer, für alle Topathleten und für alle unsere Mitarbeiter, die sich seit Monaten mit großem Einsatz auf die Veranstaltung vorbereitet haben. Im Licht einer länderübergreifend bestehenden Gesundheitskrise sowie aus Verantwortung gegenüber allen Läuferinnen und Läufern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der gesamten Bevölkerung können wir nicht anders, als von einer Durchführung des VCM abzusehen", sagt Veranstalter Wolfgang Konrad.

"Wir wollten den VCM fit für Covid-19 machen und haben alle Bereiche der Veranstaltung beleuchtet und vieles umorganisiert. Es gibt aber wohl keine Großveranstaltung mit erwarteten 45.000 Teilnehmern aus 130 Ländern, davon 12.000 aus dem Ausland, die es mit dem Virus aufnehmen kann, wenn es gleichzeitig darum geht, soziale Kontakte zu reduzieren", so VCM-Geschäftsführer Gerhard Wehr.
Mit diesem Schritt soll auch allen Läuferinnen und Läufern die Möglichkeit gegeben werden, sich neu zu orientieren und nach Möglichkeit gebuchte Reisen und Nächtigungen zu stornieren.

Wir wollen nicht in einer Situation kommen, in der unsere Teilnehmer vor, während oder nach der Teilnahme am Vienna City Marathon möglicherweise infiziert oder unter Quarantäne gestellt werden oder zu einer Ausbreitung des Virus beitragen. Ebenso sind wir uns sehr wohl bewusst, dass dies eine sehr schwierige Zeit für das gesamte Gesundheitspersonal ist, und wir wollen unseren Sanitätsdienst und unser Ärzteteam nicht zusätzlich unter Druck setzen, belasten oder gefährden.

In einem Erlass des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz ("Maßnahmen gegen das Zusammenströmen größerer Menschenmengen nach §15 Epidemiegesetz") wurde die Durchführung von Outdoor-Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmern und Indoor-Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern vorerst bis 3. April verboten. Damit ist die Planbarkeit des Vienna City Marathon am Ende. Der Vienna City Marathon arbeitet mit ca. 450 Unternehmen und Partnern sowie insgesamt 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen, um in einem von langer Hand vorbereiteten gemeinschaftlichen Wirken Österreichs größtes Sportevent zu realisieren. Viele unserer Helferinnen und Helfer sind auch Studierende und Schüler, deren Institutionen vor der Schließung stehen. Ein Hinhalten unserer Teilnehmer, Lieferanten, Sponsoren und Partner bis in die Osterferien hinein, ohne Aussicht auf eine Klärung der Situation, wäre verantwortungslos und nicht zumutbar.

"Wir müssen für ein paar Monate unser Leben verändern", sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober am 10. März bei der Vorstellung der ersten Maßnahmen, welche die Ausbreitung von Covid-19 begrenzen sollen. "Man wird weitere Maßnahmen und Schritte brauchen", so Bundeskanzler Sebastian Kurz am gleichen Tag im ORF: "Wir müssen davon ausgehen, dass uns die Situation noch viele Wochen oder Monate beschäftigen wird." Unter Berücksichtigung des Erlasses und dieser Aussagen gibt es keine weitere Perspektive für den VCM 2020.

Wir alle in der VCM-Organisation haben in den vergangenen Monaten viel gearbeitet, und unsere Vorbereitungen mit Professionalität und Leidenschaft vorangetrieben. Die 1:59 Challenge im Oktober 2019 hat dem Laufsport in Wien und dem VCM generell einen enormen Schub verliehen. Wir haben uns extrem auf ein großes Läuferfest im April in Wien gefreut.

Der Veranstalter wird umfassend bewerten und abklären, welche Konsequenzen diese Absage für die Organisation des Vienna City Marathon hat, und mit einem Angebot zur Teilnahme an einer der nächsten Austragungen zukommen.

Die Vorbereitungen, die Anstrengungen und die Vorfreude, die wir alle teilen - Läuferinnen, Läufer und Organisatoren - werden leider nicht in einem emotionalen Lauf-Fest ihren Höhepunkt finden. Wir sind aber überzeugt, dass wir in Zukunft noch viele großartige Marathon-Momente in Wien erleben werden.

Wir haben auch geprüft, ob eine Verschiebung des VCM auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 möglich ist, aber es stehen aufgrund zahlreicher Aktivitäten in der Bundeshauptstadt Wien die räumlichen Kapazitäten für einen Marathon nicht zur Verfügung. Die Termine für den Marathon werden in Abstimmung mit der Stadtverwaltung und anderen Veranstaltern für mehrere Jahre im Voraus festgelegt. Eine kurzfristige Verschiebung ist in diesem Kontext nicht möglich. Sehr viele andere Läufe und Events verlegen ihre Austragung jetzt in den Herbst. Aus derzeitiger Sicht kann aber niemand sagen, ob zu einem solchen Termin im Jahr 2020 Großveranstaltungen möglich sein werden.

Danke an alle, die uns auf dem bisherigen Weg unterstützt haben - das gesamte Arbeitsteam, die unterschiedlichen Dienststellen der Stadt Wien, unsere Sponsoren und vor allem die Läuferinnen und Läufer aus ganz Österreich und aller Welt, die sich für den Vienna City Marathon entschieden haben.

Together we run 2021!

Pressemitteilung des Vienna City Marathon vom 11.3.2020

ACEA RUN ROME THE MARATHON am 29. März abgesagt

 

ROME - This is a message that Acea Run Rome The Marathon would never have liked to write, but unfortunately, following the health emergency that we are facing and the government ordinance, ACEA Run Rome The Marathon of 29 March has been cancelled.

We at Acea Run Rome The Marathon have worked a lot in the past months, we did so with professionalism and passion. We changed name, logo and interface with the idea of changing the marathon and the whole village. A big course with music and surprises were prepared and we were sure to amaze the marathon runners from all over the world.

Acea Run Rome The Marathon was with the runners in the free Get ready training sessions organised in Rome and many other Italian cities. We shared laughs, emotions, projects, and most of all time goals for the race. Their photographs, videos and training sessions were reposted thousands of times.

The Acea Run Rome The Marathon will be suspended with this passion, this desire. Health is the one commodity that should never be under threat, but we want to make this promise: we will double our efforts, enthusiasm, colour. The eternal city with its beauty and its history will be here for all eternity.

We've set the date to 2021, the registration fee will be transferred and guaranteed for next year FOR EVERYONE. We are already dreaming of meeting you at the finish line in via Fori Imperiali on the same road the chariots and ancient Romans travelled on. Beneath the Colosseum, Acea Run Rome The Marathon will award the marathon runners two medals, one as a symbol of resilience and perseverance, and the other 2021 one as a metaphor for a double victory.

Acea Run Rome The Marathon has made significant investments in the past months that have brought about great results and we would like to thank the entire working team made up of dozens of people, the foundations, sponsors, and the RUNNERS from around the world that chose to run our marathon.

Acea Run Rome The Marathon will not stop, just as the marathon runners wouldn't: strong, determined, and tenacious, nothing will ever stop our and their will to run.

Only those who fall get up again. We won't just get up, we will run.

Public notice 5 March 2020 Acea Run Rome The Marathon

Read more www.runromethemarathon.com

INDOOR MEETING Karlsruhe 2020

Karlsruhe feiert ein Fest der Leichtathletik

Bei der 36. Auflage des INDOOR MEETINGs Karlsruhe gestern Abend durften die Besucherinnen und Besucher in einer restlos ausverkauften Karlsruher Leichtathletik-Arena wieder Leichtathletik der Spitzenklasse erleben.

Allen voran Hochspringerin und Shootingstar Yaroslva Mahuchikh präsentierte sich in Topform und sprang neuen U20-Weltrekord. Hinzu kamen fünf Weltjahresbestleistungen sowie drei Nationalrekorde. Mit übersprungenen 2,02 Meter sicherte sich die erst 18-jährige Ukrainerin Yaroslava Mahuchikh mit neuem U20-Weltrekord den Sieg im Hochsprung vor ihrer Landsfrau Yuliya Levchenko (1,99 Meter). Dritte wurde eine starke Imke Onnen, die mit 1,96 Meter Olympia-Norm sprang.

18-jährige Ukrainerin Yaroslava Mahuchikh mit neuem U20-Weltrekord Siegerin im Hochsprung
Fotoquelle © Andreas Arndt

Beim Stabhochsprung der Männer blieb indes das erwartete Duell zwischen Doppelweltmeister Sam Kendricks - scheiterte bereits früh im Wettbewerb an 5,60 Meter - und Weltrekordhalter Renaud Lavillenie aus. Um den Tagessieg stritt sich der Franzose im Bruderduell mit Valentin Lavillenie. Am Ende setze sich der fünf Jahre ältere Renaud mit 5,70 Meter im ersten Versuch durch und verwies seinen Bruder auf Rang zwei.

Dritter wurde der Niederländer Menno Vloon (5,70 Meter im dritten Versuch). Renaud Lavillenie freute sich nach dem Wettkampf über seinen Sieg und den zweiten Platz seines Bruders: "Mit dem zweiten Platz meines Bruders Valentin war das Meeting heute auch eine Familienangelegenheit.

Hier die ersten zwei Plätze zu belegen, ist für uns ein großer Erfolg. Die Sportlerin des Jahres 2019, Malaika Mihambo, ging kurzfristig sowohl über die 60 Meter als auch im Weitsprung an den Start. Trotz Platz fünf (7,37 Sekunden) im Vorlauf und damit verbundener Qualifikation für das Finale, verzichtete Mihambo auf dieses und konzentrierte sich voll und ganz auf ihre Paradedisziplin Weitsprung, in dem sie sich mit einem Satz auf 6,83 Meter Rang zwei sicherte. Dort musste sie sich nur der ukrainischen Vize-Weltmeisterin 2019, Maryna Bekh-Romanchuk, geschlagen geben (6,92 Meter). Bei den 60 Meter war es am Ende die US-Amerikanerin Shania Collins, die sich in 7,20 Sekunden den Tagessieg sicherte.

Weltjahresbestleistung und bereits den zweiten Tour-Sieg nach Boston - und damit beste Chancen auf den Tour-Gesamtsieg - durfte der Kenianer Bethwell Birgen am Ende bejubeln. Er spulte die 15 Runden in einer Zeit von 7:38,50 Minuten ab und verwies damit Birhanu Balew (7:40,93 Minuten) und Justus Soget (7:41,31 Minuten) auf Rang zwei und drei.

Extrem schnell ging es auch bei den 800 Metern der Männer zu. Ebenfalls in Weltjahresbestleistung von 1:46,38 Minuten lief Mostafa Smaili aus Marokko zum Sieg - und das vor den eigentlichen Favoriten Alvaro de Arriba (amtierender Halleneuropameister) und Andreas Kramer (Vize-Europameister 2018).
Zwei Siegerinnen gab es bei den 400 Metern der Frauen. In jeweils 52,56 Sekunden überquerten die Italienerin Ayomide Folorunso sowie Lea Sprunger aus der Schweiz, die jeweils ihre Läufe gewannen, die Ziellinie.

Deutlicher waren da die 3.000 Meter bei den Frauen. Mit deutlichem Vorsprung gewann die Äthiopierin Fantu Worku in 8:37,58 Minuten vor der Kenianerin Quailyne Jebiwott Kiprop. Ihren zweiten Sieg beim insgesamt schon sechsten Gastspiel durfte Axumawit Embaye über die 1.500 Meter feiern. Sie lief in 4:07,94 Minuten zum Sieg in Karlsruhe und damit auch zur Führung in der World Athletics Indoor Tour-Wertung.

Dass die Nigerianerin Tobi Amusan zu den schnellsten Athletinnen ihrer Disziplin gehört, präsentierte sie dem Karlsruher Leichtathletik-Publikum über die 60 Meter Hürdendistanz. Sowohl ihren Vorlauf (7,95 Sekunden) als auch das Finale (7,84 Sekunden) entschied die 22-Jährige für sich. Zweite wurde Christina Clemons (7,98 Sekunden) aus den USA vor der Finnin Reetta Hurske (8,02 Sekunden).

Im Weitsprung der Männer, der nicht im Rahmen der World Athletics Indoor Tour stattfand, wurde ein neuer Modus getestet. Nach fünf Versuchen suchten die besten drei Athleten in einem Finalsprung den Gewinner - denn nur dieser Sprung zählte für den Tagessieg. Der Spanier Eusebio Cáceres siegte mit seinem Sprung über 7,99 Meter vor Vladyslav Mazur (7,84 Meter) aus der Ukraine und Lokalmatador Julian Howard von der LG Region Karlsruhe, der mit 7,88 Meter vor dem Finalsprung das Feld anführte und zudem noch mit einem Fehler bei der Weitenmessung konfrontiert war. Beim Finalsprung übertrat er jedoch und landete damit auf Rang drei. "Dass mein falsch vermessener Sprung keine 8,10 Meter weit war, habe ich sofort gespürt. Mit den 7,88 Metern bin ich nicht unbedingt zufrieden, aber es war insgesamt ein toller Wettkampf. Es gibt nichts Schöneres, als hier in Karlsruhe vor Heimpublikum zu springen", zeigte sich Howard im Anschluss sichtlich gerührt.

Karlsruhe erlebte wieder einmal Leichtathletik der Weltklasse, und das in einer mit rund 5.000 Besucherinnen und Besuchern ausverkauften Leichtathletik-Arena in der Halle 3 der Messe Karlsruhe. Das Fazit von Sportdirektor Alain Blondel fiel am Ende des Tages durchweg positiv aus: "Ich glaube wir haben in diesem Jahr noch nie etwas dagewesenes erlebt. Besonders glücklich sind wir über die Aufnahme des Leichtathletik-Weltverbandes in die "Hall of fame". Das macht uns wirklich stolz. Und auch mit der nachtäglichen Ehrung von Christina Obergföll mit der Bronzemedaille der WM von Daegu, konnten wir einer verdienten Sportlerin die Ehre erweisen, die sie verdient hat". Martin Wacker, Meeting-Direktor und Geschäftsführer der ausrichtenden Karlsruhe Marketing und Event GmbH, konnte sich da nur anschließen: "Wir haben wieder ein fantastisches INDOOR MEETING Karlsruhe erlebt. Spitzensport in Karlsruhe mit dieser internationalen Strahlkraft. Die Bilder aus Karlsruhe waren zwei Stunden live in über 100 Ländern zu sehen. Das ist Standortmarketing vom Feinsten, denn das sind dynamische und moderne Bilder aus Karlsruhe."

Weiter geht es mit der World Athletics Indoor Tour am 4. Februar in Düsseldorf, bevor es über die Stationen Torun (8. Februar), Glasgow (15. Februar) und Liévin (19. Februar) zum Tour-Finale am 21. Februar nach Madrid geht.

www.meeting-karlsruhe.de

Pressemitteilungen KME Karlsruhe Marketing und Event GmbH vom 1.2.20

Standard Chartered Dubai-Marathon am 24. Januar:

Rekord-Männerrennen mit Debüt-Sieg von Olika Adugna

Worknesh Degefa läuft in Dubai unter 2:20

Der Standard Chartered Dubai-Marathon hat einmal mehr spektakuläre Ergebnisse produziert: Während die Äthiopierin Worknesh Degefa das Rennen in 2:19:38 Stunden gewann, siegte ihr Landsmann, der Debütant Olika Adugna, in 2:06:15 Stunden. Beides sind Jahresweltbestzeiten. Bei den Männern gab es eine in der Geschichte des Marathons einmalige Dichte in der Spitze: Gleich elf Läufer erreichten Zeiten von unter 2:07 Stunden.

Olika Adugna beim Zieldurchlauf vor seinen Konkurrenten
Foto: Standard Chartered Dubai Marathon / Colombo

Das Tempo war bei den Männern nicht so schnell wie erwartet, was mit den Wetterbedingungen am frühen Freitagmorgen zusammen hing. Bei warmen Temperaturen von 20 Grad Celsius fiel der Startschuss. Eine große Gruppe erreichte den Halbmarathonpunkt nach 62:43 Minuten. Es waren dann nach 40 Kilometern immer noch elf Läufer im Rennen um den Sieg. In einem Finish, das aussah wie bei einem Mittelstreckenrennen im Stadion, setzte sich dann der erst 20-jährige Olika Adugna durch. Dabei verwies der Äthiopier einen weiteren Debütanten auf Platz zwei: Der Kenianer Eric Kiptanui lief nach 2:06:17 ins Ziel. Tsedat Abeje wurde Dritter und sein äthiopischer Landsmann Lencho Tesfaye belegte zeitgleich in 2:06:18 den vierten Platz.

"Ich habe mich gut gefühlt und immer daran geglaubt, hier gewinnen zu können. Natürlich bin ich überglücklich, dass es bei meinem Debüt geklappt hat", sagte Olika Adugna, der in Dubai eine lange äthiopische Siegserie fortsetzte. Seit 2012 gab es in jedem Jahr einen äthiopischen Sieger im Männerrennen.

Im Gegensatz zum Männerrennen lief bei den Frauen Worknesh Degefa von Anfang an an der Spitze. An der Halbmarathonmarke lag sie mit einer Zwischenzeit von 68:36 Minuten noch ungefähr im Bereich des Streckenrekordes von 2:17:08. Doch dann konnte die 29-jährige Favoritin das Tempo nicht mehr halten. Immerhin erreichte die äthiopische Marathon-Rekordlerin, die in Dubai vor einem Jahr 2:17:41 gelaufen war, mit 2:19:38 zum dritten Mal in ihrer Karriere eine Zeit von unter 2:20 Stunden. Ihre Landsfrauen Guteni Shone und Bedatu Hirpa belegten die Ränge zwei und drei in 2:20:11 beziehungsweise 2:21:55 Stunden. Beide Sieger verdienten sich in Dubai eine Prämie von jeweils 100.000 Dollar.

"Ich hatte vor rund einer Woche ein Rückenproblem, das leider jetzt während des Rennens zurückkam", erklärte Worknesh Degefa, die nach dem Zieleinlauf medizinisch behandelt wurde. "Eigentlich wollte ich eine deutlich schnellere Zeit erreichen. Aber zumindest habe ich trotz der Schmerzen noch gewinnen können."

Rahmenwettbewerbe über 4- und 10 km hinzugerechnet, gingen beim 21. Standard Chartered Dubai-Marathon rund 25.000 Läufer an den Start.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.dubaimarathon.org

Race-News-Service Pressemitteilung vom 24.1.2020

Philipp Pflieger startet beim 35. Haspa Marathon Hamburg und wechselt ins Lauf Team Haspa Marathon Hamburg

Hamburg, 4. Dezember 2019. Der deutsche Langstreckenläufer Philipp Pflieger (32) wird beim Haspa Marathon Hamburg 2020 an den Start gehen und wechselt zum 1. Januar 2020 in das gleichnamige Lauf Team in der Hansestadt. Das gaben der Regensburger Läufer sowie Marathon Cheforganisator Frank Thaleiser heute im Rahmen eines Pressegesprächs in einer Filiale des Titelsponsors Haspa in der Hamburger Innenstadt bekannt.

Philipp Pflieger und Cheforganisator Frank Thaleiser - Foto © "Hoch Zwei"

"Ich freue mich sehr auf den Marathon, an den ich aus 2018 noch sehr gute Erinnerungen habe. In Hinblick auf die Olympia-Teilnahme 2020 werde ich dann natürlich noch eine Schippe drauflegen müssen, aber das Vertrauen der Veranstalter in mich und meine Arbeit und die Trainingsperspektive für das Frühjahr sind sehr stimmig und machen mich optimistisch, am 19. April in Hamburg erfolgreich zu laufen und die Zeitvorgaben für die Olympianorm von 2:11:30h zu erfüllen", erklärt Philipp Pflieger.

Frank Thaleiser ergänzte: "Philipp und Haspa Marathon Hamburg - das passte schon damals zusammen, sportlich wie menschlich. Trotz des sportlich zuletzt für Philipp eher durchwachsenen Jahres 2019 sind wir der festen Überzeugung, dass wir für 2020 eine gemeinsame Erfolgsstory schreiben werden."

Seinen Wohn- und Trainingsmittelpunkt wird Philipp Pflieger vorerst in seiner Wahlheimat Regensburg behalten.

361° - offizieller Veranstaltungsschuh und Teilnehmershirts zum 35. Veranstaltungsgeburtstag
Anlässlich des kleinen Veranstaltungsjubiläums präsentierten die Organisatoren den in Kooperation mit dem Bekleidungspartner 361° entstandenen offiziellen Veranstaltungsschuh sowie das offizielle Teilnehmershirt der drei Wettbewerbe Marathon, Halbmarathon und Staffelmarathon. Sämtliche Artikel können in Kürze von Teilnehmer*innen an den verschiedenen Wettbewerben über die Webseite der Veranstaltung bestellt werden.

Über den Haspa Marathon Hamburg
Der Haspa Marathon Hamburg ist mit bis zu 35.0000 Aktiven Deutschlands größter Frühjahrsmarathon und zudem älteste und teilnehmerstärkste Großsportveranstaltung der Elbmetropole. Die Strecke führt abwechslungsreich durch attraktive und interessante Viertel der Hansestadt, ist flach profiliert und damit schnell und zieht so immer wieder Weltklasse Athleten an den Start auf der Karolinenstraße. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf dem Breitensport. Jährlich bis zu 15.000 Marathon-, 4.000 Halbmarathon- sowie 6.600 Staffelläuferinnen und -läufer füllen am Marathonsonntag, in der Regel Ende April, das Motto "Run The Blue Line" mit Leben. Am 21. April 2020 feiert die Veranstaltung ihre 35. Auflage.
Am Sonnabend vor den Erwachsenenläufen sorgen 10.000 Kinder und Jugendliche mit Norddeutschlands größtem Nachwuchslauf "Das Zehntel" über 4,2km für den sportlich spektakulären Auftakt des Veranstaltungswochenendes.Die Marathon Expo, eine hochwertige Messe mit bis zu 100 Ausstellern der Laufsport-, Freizeit- und Lifestyle-Branche rundet das Veranstaltungswochenende bei freiem Eintritt für Teilnehmer und Interessenten attraktiv ab.Hunderttausende enthusiastischer Zuschauer sorgen entlang der Strecke für eine Festivalatmosphäre von besonderer Art und Klasse.

Weitere Informationen unter: www.haspa-marathon-hamburg.de

Pressemitteilung vom 4.12.19 - Reinald Achilles (Leiter Kommunikation) Marathon Hamburg Veranstaltungs GmbH

"Athens Marathon. The Authentic" mit 20.000 Läufern

John Komen gewinnt überraschend Athen-Marathon 2020

John Komen ist der Überraschungssieger des Athen-Marathons. Der Kenianer war nach 2:16:34 Stunden als Erster im Ziel, nachdem er rund zehn Kilometer vorher noch deutlich hinter den führenden Läufern gelegen hatte. Doch auf der schweren Marathon-Originalstrecke überholte der bereits 42-Jährige seine Konkurrenten noch. Der schon wie der sichere Sieger aussehende Felicien Muhitira (Ruanda) wurde in 2:16:43 Zweiter. Rang drei belegte der Grieche Konstantinos Gkelaouzos in 2:19:02. Bei den Frauen triumphierte eine Griechin in Athen: Eleftheria Petroulaki hatte frühzeitig die Führung übernommen und gewann in 2:45:50.

Der Marathon-Olympiasieger von Athen 2004, Stefano Baldini, war zurückgekehrt, um das Rennen erstmals nach seinem Triumph vor 15 Jahren zu laufen. Der 48-jährige Italiener erreichte beachtliche 2:57:07 Stunden und belegte damit Rang 98 in der Gesamtwertung. "Anfangs war ich etwas unsicher, denn ich laufe heutzutage im Training nicht länger als 30 km. Ich habe mich auf die zweite Hälfte konzentriert und wollte besonders die letzten zehn Kilometer genießen", sagte Stefano Baldini.

Sieger John Komen / AMA - Foto © Victah Sailer / AMA

Im Rennen der Männer passierte die fünfköpfige Spitzengruppe den 10-km-Punkt nach 31:23 Minuten, was auf eine Endzeit von rund 2:12:30 Stunden hindeutete. Der Streckenrekord steht bei 2:10:37 und war somit frühzeitig außer Reichweite. Nachdem der Marokkaner Khamis Bakari zurückgefallen war, erreichten die Kenianer Daniel Muteti, Rhonzas Kilimo und John Komen zusammen mit Felicien Muhitira (Ruanda) die Halbmarathonmarke nach 67:46 Minuten.

Auf der schweren, insgesamt rund 20 Kilometer langen Bergauf-Passage verlor dann zunächst der Debütant Kilimo den Kontakt. Der Kenianer gab das Rennen bald darauf auf. Dann konnte Komen nicht mehr mithalten. Nach 30 km lag er bereits knapp eine halbe Minute hinter seinem Landsmann Muteti und Muhitira. Als der Läufer aus Ruanda dann 10 Kilometer vor dem Ziel, abwärts nach Athen laufend, Muteti hinter sich ließ, sah er wie der sichere Sieger aus.

John Komen jedoch kam wieder heran. Er überholte zunächst Muteti, hatte aber bei Kilometer 40 noch 15 Sekunden Rückstand auf Muhitara. Doch der Läufer aus Ruanda brach ein, so dass Komen, der in Athen vor zwei Jahren schon einmal Vierter war, zum bedeutendsten Marathon-Sieg seiner Karriere laufen konnte. "Es bedeutet mir viel, dieses historische Rennen gewonnen zu haben. Ich wusste von meinem ersten Start in Athen, dass der erste Teil der Strecke schwierig ist. Deswegen musste ich das Rennen entsprechend einteilen", sagte John Komen. "Ich war mir nicht sicher, ob ich gewinnen könnte."

Das Rennen der Frauen verlief gegenteilig zu dem der Männer. Lediglich auf den ersten Kilometern konnte Stefania Leontiadou mithalten, dann löste sich ihre favorisierte Landsfrau Eleftheria Petroulaki. Am 10-km-Punkt hatte die 27-jährige mit einer Zwischenzeit von 39:33 Minuten bereits einen Vorsprung von 19 Sekunden auf Leontiadou. Nach einer Halbmarathon-Zwischenzeit von 1:23:33 Stunden konnte Eleftheria Petroulaki, die vor einem Jahr in Athen Dritte war und ihre Bestzeit von 2:44:01 in diesem Jahr in Rotterdam gelaufen war, die zweite Hälfte etwas schneller laufen. Mangels internationaler Konkurrenz war sie ungefährdet. "Es war eines meiner schwersten Rennen. Ich danke den Zuschauern, die mich sehr unterstützt haben", sagte Eleftheria Petroulaki.

Eine Rekordzahl von 20.000 Läufern hatte für den 'Athens Marathon. The Authentic' gemeldet. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, verzeichneten die Veranstalter sogar 60.000 Läufer. 20.000 von ihnen gingen bei dem erstmals am Samstagabend veranstalteten 10-km-Rennen an den Start. Hier liefen die Griechen George Tassis (31:50 Minuten) und Gloria Priviletzio (35:59) als Sieger ins Panathinaikon-Stadion.

Weitere Informationen im Internet unter:www.athensauthenticmarathon.gr

Race-News-Service Pressemitteilung vom 10.11.2019

Vorschau GENERALI MÜNCHEN MARATHON 2020

2020: Der Marathon in München soll internationaler und schneller werden.

Für den 35. GENERALI MÜNCHEN MARATHON am 11. Oktober 2020 sind einige Neuerungen geplant: Konzentration auf den Marathon. Die 10 KM Strecke wird modifiziert: neues Ziel am Odeonsplatz. Verpflichtung von internationalen Topathleten und Erreichen des IAAF Bronze Status.

Gleich nach dem erfolgreichen GENERALI MÜNCHEN MARATHON mit über 21.000 Teilnehmern am vergangenen Wochenende haben sich die Verantwortlichen entschieden, der Veranstaltung künftig ein neues Profil zu geben. Der Grund: Der GENERALI MÜNCHEN MARATHON soll schneller und damit international anerkannt werden.

Ziel: IAAF Bronze Label

Um vom Dachverband aller nationalen Sportverbände (IAAF - International Association of Athletics Federations) offiziell als Internationaler Straßenlauf anerkannt zu werden, müssen zahlreiche Kriterien erfüllt sein. So muss die Strecke vermessen sein, Sicherheits- und medizinische Standards erfüllt sein, es muss eine gute Infrastruktur für die Medien geben und eine perfekte Organisation. Die entscheidenden Faktoren, welches Label ein Lauf erhält, sind aber die Anzahl der Spitzenläufer und der Umfang der internationalen Fernsehberichterstattung. Um das Bronze Label zu erreichen, werden 2020 daher mindestens jeweils fünf Läufer und Läuferinnen aus den Top 300 der Weltrangliste in München an den Start gehen und versuchen die bisherigen Bestzeiten (Männer: 2:09:46 Michael Kite 2000 und Frauen: 2:32:11 Susanne Hahn 2012) zu unterbieten. "Trotz der angestrebten Topzeiten werden wir unsere heimischen Athleten unterstützen und fördern wo es geht. Auch 2020 wird es im Rahmen des GENERALI MÜNCHEN MARATHON wieder die Bayerischen Marathonmeisterschaften mit Preisgeldern geben", verspricht Gernot Weigl, Geschäftsführer der MÜNCHEN MARATHON GmbH, und weiter: "Wir sind und bleiben eine Großveranstaltung mit bayerischen Lokalkolorit - jeder kann mitlaufen und soll sich bei uns wohlfühlen."

10 KM Ziel jetzt am Odeonsplatz

Da es für die Topathleten hinderlich wäre, sich durch die langsameren 10 KM-Läufer im Ziel zu schlängeln, wird das Ziel des 10 KM-Laufes an den Odeonsplatz verlegt. Die Strecke ist - wie bisher - offiziell vermessen.

Gut bewährt hat sich der neue Startpunkt des Halbmarathons im Englischen Garten beim Chinesischen Turm. Die Halbmarathonstrecke wird deshalb auch 2020 unverändert angeboten.

Der Marathonstaffelwettbewerb bleibt fast unverändert. Lediglich die erste Übergabestelle wird um einen Kilometer nach vorne verlegt.

Presseinformation der MÜNCHEN MARATHON GmbH vom 18.10.2019

LaufReport zum 34. Generali München Marathon 2019 HIER

BMW Berlin Marathon 29. September 2019

Kenenisa Bekele verpasst Weltrekord um zwei Sekunden
bei sensationellem Comeback-Sieg

Kenenisa Bekele ist beim BMW BERLIN-MARATHON ein sensationellen Comeback gelaufen und hat mit 2:01:41 Stunden den Weltrekord um lediglich zwei Sekunden verpasst. Der 37-jährige Äthiopier stellte neben einer Jahresweltbestzeit auch einen Landesrekord auf und wurde hinter dem Kenianer Eliud Kipchoge, der in Berlin vor einem Jahr 2:01:39 Stunden lief, zum zweitschnellsten Läufer der Marathon-Geschichte. Dabei hatte Kenenisa Bekele zum zweiten Mal auch Pech bei seinem zweiten Berliner Triumph: 2016 hatte er in 2:03:03 Stunden gewonnen und den damaligen Weltrekord um sechs Sekunden verpasst, dieses Mal fehlten ärgerliche zwei Sekunden.

Er ist aber nicht der erste Läufer, der derart knapp an einem Weltrekord vorbei schrammte: 1985 verpasste der Waliser Steve Jones in Chicago die Bestzeit sogar um nur eine Sekunde. Hinter Kenenisa Bekele wurde sein Landsmann Birhanu Legese als Zweiter mit 2:02:48 Stunden zum drittschnellsten Läufer aller Zeiten. Rang drei belegte Sisay Lemma, der mit 2:03:36 Stunden ebenfalls eine Weltklassezeit erzielte. Bester deutscher Läufer war Jens Nerkamp (Laufteam Kassel) mit einer persönlichen Bestzeit von 2:14:54 Stunden auf Platz 37. Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) gab nach Kilometer 30 auf.

Kenenisa Bekele, der Gewinner des 46. BMW BERLIN-MARATHON
photo credit: SCC EVENTS/Norbert Wilhelmi

Bei guten Wetterbedingungen gewann Ashete Bekere (Äthiopien) das Rennen der Frauen in 2:20:14 Stunden - das ist die fünftschnellste Zeit des Jahres. Während Titelverteidigerin Gladys Cherono (Kenia) nach rund 30 km aufgab, wurde Mare Dibaba (Äthiopien) in 2:20:21 Zweite. Rang drei belegte die Kenianerin Sally Chepyego, die nach 2:21:06 Stunden im Ziel war. Die aus Äthiopien stammende Melat Kejeta (Laufteam Kassel), die seit März die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, lief ein glänzendes Marathondebüt: Die 27-Jährige war als Sechste nach 2:23:57 Stunden im Ziel und wurde damit zur zweitschnellsten deutschen Marathonläufern aller Zeiten.

Der BMW BERLIN-MARATHON war erstmalig die finale Station der Abbott World Marathon Majors (AWMM)-Serie. Diese gewannen die Kenianer Eliud Kipchoge, der in Berlin 2018 sowie in London im Frühjahr gewonnen hatte, und Brigid Kosgei. Sie hatte bei den Rennen in Chicago und London triumphiert.

Ashete Bekere, die Siegerin des 46. BMW BERLIN-MARATHON
photo credit: SCC EVENTS/Norbert Wilhelmi

Das Rennen der Männer

Ein weiteres Mal produzierte der BMW BERLIN-MARATHON ein spektakuläres Männerrennen höchster Güte. Niemand hätte vorher gedacht, dass der Fabel-Weltrekord von Eliud Kipchoge in Gefahr geraten könnte. Doch genau das passierte beim schnellsten Marathon der Welt. Nach einer Halbmarathon-Zwischenzeit von 61:05 Minuten entwickelte sich in der zweiten Hälfte des Rennens ein spannender Kampf dreier äthiopischer Läufer: Kenenisa Bekele, Birhanu Legese und Sisay Lemma. Kurz nach der 30-km-Marke fiel zunächst Bekele zurück und wenige Kilometer später konnte sich Legese auch von Lemma lösen. Doch Bekele kam zurück, obwohl er schon rund 100 Meter Rückstand hatte: Erst überholte er Lemma, dann zog er zwischen Kilometer 37 und 38 auch am bis dahin führenden Legese vorbei.

So schnell lief Kenenisa Bekele in dieser Phase, dass der Weltrekord in Reichweite kam. Am Ende verpasste er jedoch zum zweiten Mal in seiner Karriere die globale Bestmarke um Sekunden. "Ich wusste, dass ich in Topform war, obwohl meine Vorbereitungszeit kürzer als erhofft war. Ich weiß, dass ich noch schneller laufen kann", sagte Kenenisa Bekele, der dreifache Langstrecken-Olympiasieger und Weltrekordler über 5.000 und 10.000 m, und fügte hinzu: "Ich habe gezeigt, dass meine Karriere noch nicht vorbei ist." Der zweitplatzierte Birhanu Legese war nicht enttäuscht über den verpassten Sieg: "Ich freue mich sehr über meine Leistung und freue mich auch für Kenenisa - er ist ein großer Läufer." Als bester Europäer platzierte sich der Österreicher Peter Herzog auf Rang zwölf mit einer Steigerung auf 2:10:57 Stunden. Damit unterbot er auch die internationale Olympia-Norm von 2:11:30 Stunden.

Das Rennen der Frauen

Es war nicht der Tag der Topfavoritin: Gladys Cherono, die im vergangenen Jahr den Streckenrekord auf 2:18:11 Stunden verbessert hatte, verlor schon vor der 20-km-Marke den Anschluss an die Spitzengruppe und stieg dann nach rund 30 km aus. Während das Rennen nicht ganz so schnell war wie erwartet, rannten an der Spitze lange Zeit die Äthiopierinnen Mare Dibaba, Ashete Bekere und Helen Tola sowie die Kenianerin Sally Chepyego zusammen. Auf den letzten fünf Kilometern entwickelte sich dann daraus ein Duell zwischen Ashete Bekere und der Olympia-Dritten Mare Dibaba. Am Ende hatte die 31-jährige Bekere die besseren Reserven und gewann mit einer persönlichen Bestzeit von 2:20:14. "Ich glaube, dass ich auf dieser Strecke auch unter 2:20 Stunden laufen kann", sagte Bekere, die in Berlin nach Siegen in Valencia 2018 und Rotterdam im April den dritten Marathon in Folge gewann.

Für das mit Abstand beste deutsche Resultat sorgte Melat Kejeta: Sie war anfangs mutig in der Spitzengruppe mitgelaufen und konnte lange Zeit ein Tempo halten, das auf 2:22 Stunden hinauslief. Erst auf den letzten sieben Kilometern wurde sie deutlich langsamer. Dennoch erzielte sie das schnellste Debüt einer deutschen Marathonläuferin aller Zeiten. In der Liste der schnellsten deutschen Läuferinnen aller Zeiten schob sie sich auf Anhieb auf Platz zwei hinter Irina Mikitenko (2:19:19). Uta Pippig war 1994 in Boston 2:21:45 gelaufen, jedoch ist diese Zeit nicht Bestenlisten-tauglich, da die Strecke in Boston nicht die entsprechenden Kriterien erfüllt. Der Olympia-Start 2020 in Tokio dürfte Melat Kejeta sicher sein. Anna Hahner, die für das SCC EVENTS PRO TEAM startet kam nach 2:36:34 Stunden auf Platz 23 ins Ziel am Brandenburger Tor.

Die 10 schnellsten Frauen und Männer des BMW Berlin Marathon 2019

 

Männer

Zeit

Frauen

Zeit

1 Kenenisa Bekele (ETH) 2:01:41 Ashete Bekere (ETH) 2:20:14
2 Birhanu Legese (ETH) 2:02:48 Mare Dibaba (ETH) 2:20:21
3 Sisay Lemma (ETH) 2:03:36 Sally Chepyego (KEN) 2:21:06
4 Jonathan Korir (KEN) 2:06:45 Helen Tola (ETH) 2:21:36
5 Felix Kandie (KEN) 2:08:07 Sara Hall (USA) 2:22:16
6 Yohanes Gebregergish (ERI) 2:08:26 Melat Kejeta (GER) 2:23:57
7 Guojian Dong (CHN) 2:08:28 Sally Kipyeg (USA) 2:25:10
8 Bethwel Yegon (KEN) 2:08:35 Haftamnesh Tesfay (ETH) 2:26:50
9 Kenta Murayama (JPN) 2:08:56 Martina Strähl (SUI) 2:31:24
10 Abel Kipchumba (KEN) 2:09:39 Nina Lauwaert (BEL) 2:31:25
  ... 12. Peter Herzog (AUT) 2:10:57 ...19. Stefanie Doll (GER) 2:35:33
  ... 28. Valentin Pfeil (AUT) 2:14:17   ... 23 Anna Hahner (GER) 2:36:34
  ... 37. Jens Nerkamp (GER) 2:14:54
  ... 33. Victoria Brandt (GER) 2:41:32
  ... 49. Simon Stützel (GER) 2:16:09      
  ... 59. Marcel Berni (SUI) 2:18:12      
  ... 63. Lorenz Baum (GER) 2:18:42      
  ... 74. Timo Göhler (GER) 2:20:18      

Einmillionste Finisher beim 46. BMW BERLIN-MARATHON

Günter Hallas war der allererste Finisher des BERLIN-MARATHON am 13. Oktober 1974. Ali Crandall aus Kanada (Toronto) wurde mit einer Zielzeit von 3:55:16 Stunden beim 46. BMW BERLIN-MARATHON am 29. September 2019 um 14:07:33 Uhr als einmillionster Finisher ermittelt. Dazwischen gab es 999.998 glückliche Medaillenträger (109.660 Skater, 4.811 Rennrollstuhlfahrer & Handbiker, 885.527 Läufer) mit mehr oder weniger dramatischen Geschichten aus den Lagern der Inlineskater, Rennrollstuhlfahrern, Handbikern sowie natürlich Läufern. Die dabei zurückgelegte Gesamtdistanz beträgt etwa 42 Millionen Kilometer, was ungefähr 55-mal der Strecke von der Erde bis zum Mond und zurück entspricht.

Ali Crandall ist der einmillionste Finisher beim 46. BERLIN-MARATHON
photo credit: SCC EVENTS

In frühen Jahren wurde der Zieleinlauf händisch per Block und Bleistift festgehalten. Bei der Premiere des BERLIN-MARATHON am Mommsenstadion mit seinen 244 Finisher war das problemlos machbar. In diesem Jahr standen mit 46.983 Teilnehmern so viele Läufer wie noch nie am Start auf der Straße des 17. Juni. Darunter den einmillionsten Gesamt-Finisher zu tracken, war nur durch viele Berechnungen im Vorfeld sowie mit modernstem Equipment vor Ort möglich. Doch nicht nur die Technik wandelte sich im Laufe der Veranstaltungshistorie. Vom Ortsteil Berlin-Charlottenburgs siedelte das Start-Ziel-Gelände zu seinem heutigen Standpunkt zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule über. Dass das so überhaupt möglich war, ist dem Mauerfall vor 30 Jahren zu verdanken, als Berlin wieder zu einer freien Stadt wurde. Die Geschichte des BERLIN-MARATHON ist immer auch ein Stückchen Berliner Geschichte und dabei spielt der einmillionster Finisher nun seine ganz eigene Rolle. Ali Crandall you are a #berlinlegend now!

Um einen Startplatz für den BMW BERLIN-MARATHON 2020 muss sich die Kanadierin nicht kümmern. Sie erhielt bei der Ehrung neben einer speziellen Medaille einen Freistart-Platz aus den Händen der Geschäftsführer vom SCC EVENTS Christian Jost und Jürgen Lock. Zudem freute sie sich über einen Satz neuer Reifen des Hauptsponsors Giti Tire und eine Polar Sportuhr Vantage V.

NEWS: Ab dem 01. Oktober 2019 beginnt der Registrierungsstart für den 47. BMW BERLIN-MARATHON (Infos dazu unter: www.bmw-berlin-marathon.com)!

Über den BMW BERLIN-MARATHON:
Der BMW BERLIN-MARATHON ist einer der größten Marathons der Welt. Auf der superschnellen Strecke wurden bisher elf Weltrekorde aufgestellt (3 von Frauen, 8 von Männern). Seit 2003 wurden alle sieben Weltrekorde der Männer auf der Berliner Strecke erzielt, inklusive der aktuellen Marke von 2:01:39 Stunden (Eliud Kipchoge), aufgestellt im vergangenen Jahr. 2001 gelang es hier erstmals einer Frau, die Traum-Marke von 2:20 Stunden zu unterbieten. Die japanische Olympiasiegerin von 2000, Naoko Takahashi, siegte damals in 2:19:43 Stunden.

Der BMW BERLIN-MARATHON zählt zur Vereinigung der Abbott World Marathon Majors (AWMM), dem Zusammenschluss der bedeutendsten Marathons weltweit (gegründet 2006). Zur AWMM zählen die Marathonläufe von Tokio, Boston, London, Berlin, Chicago und New York.

Über die Abbott World Marathon Majors:
Sieger und Platzierte bei den sechs AWMM-Läufen sammeln entsprechend ihrer Platzierung Punkte, deren Addition im Jahres-Turnus je einen Sieger bei Männern und Frauen ergibt. Die Prämie beträgt 250.000 US Dollar. Dazu gibt es seit 2016 eine Serienwertung für Rennrollstuhl-Athleten. Die Serie XII startete bzw. endet beim BMW BERLIN-MARATHON 2018 bzw. 2019.

AbbottWMM würdigt neben den Spitzen-Läufern und Spitzen-Rollstuhlfahrern gleichzeitig die Leistungen und die Leidenschaft von Freizeitläufern aus aller Welt in einer jährlichen Serie. Das neue AbbottWMM Six Star System ist ein Online-Ergebnis-Center, das alle Läufer feiert, die mindestens eines der Rennen in der Serie abgeschlossen haben und sie ermutigt, "Nach den Sternen zu greifen".

Das AbbottWMM hat auch die AbbottWMM Wanda Age Group World Rankings ins Leben gerufen - das erste globale Altersgruppen-Marathon-Ranking-System überhaupt. Die Qualifikation begann im September 2018 in Berlin beim BMW BERLIN-MARATHON und wird mehr als 50 Rennen auf der ganzen Welt über einen Zeitraum von 12 Monaten umfassen. Die Rangliste-Serie findet ihren Höhepunkt beim ersten AbbottWMM Wanda Altersgruppen-WM-Rennen im Frühjahr 2020.

Alle Ergebnisse: https://berlin.mikatiming.de/2019

Der BMW BERLIN-MARATHON registrierte eine Rekord-Anmeldezahl von 46.983 Läufern aus 150 Nationen.

SSC Events Pressemitteilung vom 29. September 2019

Weitere Informationen hierfür stehen auf der Webseite:
www.bmw-berlin-marathon.com

Schlussbericht des 22. Inferno Triathlons vom 16./17. August 2019

Hürzelers Start-Ziel-Sieg und weitere Titelverteidigungen

22. Ausgabe des INFERNO-Triathlons von Thun aufs Schilthorn
Zum 6. Mal gewinnt Samuel Hürzeler den INFERNO Triathlon. Der Favorit aus Wilderswil war nicht einzuholen: Mit einer Zeit von 8:49.45, erreicht er das Ziel 11 Minuten vor seinem Teamkollegen Ramon Krebs. Bei den Frauen setzt sich Petra Eggenschwiler (10:10.30) in einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Alexandra Zürcher (10:33.24) durch. Die Gewinner des Halbmarathons heissen Tefera Mekonen bei den Herren, und Blandine L'Hirondel bei den Frauen.

Auf der Strecke von Thun hoch aufs Schilthorn ist kaum einer so schnell unterwegs wie er: Samuel Hürzeler gewinnt zum dritten Mal in Folge und insgesamt zum 6. Mal den INFERNO Triathlon. Die Führung gibt der Wilderswiler dabei nie aus der Hand. Bereits in Oberhofen steigt er mit Vorsprung auf seine Verfolger als Erster aus dem Wasser. Auf der Rennrad- und der Mountainbike-Strecke baut der erfahrene INFERNO-Athlet den Vorsprung weiter aus und auch beim Berglauf ist er nicht zu stoppen. 11 Minuten vor dem Zweitplatzierten Ramon Krebs (9:01.11), erreicht Hürzeler nach 8:49.45 den Schilthorngipfel. Auf dem dritten Rang klassiert sich Sami Götz mit einer Zeit von 9:02.42.

Mit dem Streckenrekord geliebäugelt
"Es war ein spezielles Rennen", fasst Sieger Hürzeler im Ziel zusammen. "Es war sehr zäh, ich hatte das Gefühl, noch mehr zu pushen als im Vorjahr und habe sogar mit dem Streckenrekord geliebäugelt." Im Ziel sei er doch ein bisschen überrascht gewesen, dass es so deutlich nicht gereicht habe. Der Streckenrekord am INFERNO Triathlon liegt bei 8:34.27. Dafür teilt sich der Wilderswiler das Podest mit seinen beiden Teamkollegen aus dem Free Mountain Racing Team - ein Erfolg, den die drei Athleten vor zwei Jahren mit den Rängen 1,2, und 5 knapp verpasst hatten.

Petra Eggenschwiler kann endlich Jubeln
Bei den Single-Athletinnen gelingt Petra Eggenschwiler bei ihrer dritten Teilnahme in Serie und dem 2. Rang im Vorjahr der Coup: Nach 10:10.30 läuft die Solothurnerin nach einem Kopf-an-Kopf-Duell mit Alexandra Zürcher, als erste über die Ziellinie auf dem Schilthorn. "Da das Schwimmen nicht meine stärkste Disziplin ist, musste mich auf dem Rennvelo dranhalten", erzählte die amtierende Duathlon-Langdistanz-Weltmeisterin. "Dafür hatte ich dann auf dem Mountainbike nicht mehr die besten Beine." Beim Berglauf wusste sie, dass sie noch einmal alles geben muss, wenn es ganz oben aufs Podest reichen sollte. Dieser Exploit gelang: Die Zweitplatzierte Alexandra Zürcher aus Oey kam knapp 23 Minuten später ins Ziel, ihre Rennzeit lag bei 10:33.24. Weitere 38 Minuten vergingen, bis Sabine Stalder mit einer Zeit von 10:48.51 das Damen-Podest komplettierte.

Mekonen und L'Hirondel gewinnen 27. INFERNO Halbmarathon
Nach dem 2. Rang bei seiner ersten INFERNO Halbmarathon-Teilnahme im vergangenen Jahr gelang Tefera Mekonen dieses Jahr die Steigerung: Mit einer Zeit von 2:01.27 sicherte er sich den Sieg am Schilthorn. Der Zweitplatzierte Jonathan Schmid aus Adelboden blieb Mekonen aber dicht auf den Fersen. Nach 2:02.04 erreicht dieser nur eine halbe Minute nach dem Sieger das Ziel. Der strahlende Dritte auf dem Siegerpodest heisst Diego Vera. Der Kolumbier absolvierte die Halbmarathon-Strecke in 2:05.22.

Bei den Frauen war Blandine L'Hirondel einsam unterwegs zum Schilthorngipfel. Sie sicherte sich den Sieg in einer Zeit von 2:25.25. Ihre Verfolgerin, Michaela Segalada, brauchte über 12 Minuten länger, bis sie die Ziellinie nach 2:37.33 passierte, die Drittplatzierte Markéta Maly verlor mit ihrer Zeit von 2:42.25 sogar über 16 Minuten auf die Siegerin. Als beste Berner Oberländerinnen klassierten sich Iris Wenger (4., 2:43.29) und Karin Jaun (5., 2:43.39) vom TV Unterseen.

"Hulftegg Stafette" verteidigt den Titel
Das Team der "Hulftegg Stafette" mit Franziska Bösch-Leberecht, Fabian Breitenmoser, Daniel Widmer und Gregor Metzger, verteidigte seinen letztjährigen Sieg in einer Zeit von 7:06.33. Zum ersten Mal durften sich dieses Jahr reine Herren-Teams auf die INFERNO-Strecke wagen. Diese Gelegenheit nutzen auch Dominik Schärz, Martin Ryter, Hansjürg Brügger und Daniel Glogger vom Team der Raiffeisenbank Frutigland. Sie belegten in der neu geschaffenen Kategorie den ersten Rang mit einer Zeit von 7:22.11. Bei den Frauen gewannen "Crazy Veloshop" mit Trix Blattmann, Brigitte Leuthold, Claudia Kahl und Catherine Lohri in einer Zeit von 8:30.31. Insgesamt gingen 99 Viererteams am Start.

Aus "Isostar Winners 2018" wird "Isostar Winners 2019"
Auch bei den Zweierteams gab es eine Titelverteidigung: Barbara Bracher und Matthias Gerber, unterwegs als "Isostar Winner 2018", in Anlehnung an ihren Vorjahressieg als Team "Isostar", erreichten Mürren nach 7:50.58. Bei den Herren-Couples erlebten Claes Jari und Nick Emde einen bitteren Moment: Auf den letzten 200 Metern mussten sie sich geschlagen geben. Patrick Jaberg und Raphael Schertenleib sicherten sich als "tripl3" in einer Zeit von 7:08.51 den Sieg. Barbara Tesar und Johanna Priglinger setzten sich als "Team Istriabike.com - veletage" bei den reinen Damen-Teams mit einer Zeit von 9:10.20 durch. Sowohl bei den Vierer- wie auch bei den Zweierteams lagen dieses Jahr die Rennzeiten unter dem Vorjahr.

Ideale Bedingungen für den Wettkampf
Die Wetter-Bedingungen für den INFERNO Triathlon und Halbmarathon hätten besser nicht sein können. Kein Regen, keine zu heissen oder zu kalten Temperaturen und nur wenige Wolken in grossen Höhen, die die Panoramasicht im Ziel auf dem Schilthorn kaum trübten. Das Organisationskomitee des 22. INFERNO Triathlons blickt auf einen gelungenen Anlass zurück. Zum ersten Mal wurde dieser unter der Leitung den neuen OK-Präsident Kaspar Grünig durchgeführt.

Facts & Figures 22. Inferno Triathlon / 27. Inferno Halbmarathon 2019
283 Single-Athletinnen und Athleten
99 Teams Team Trophy
71 Teams Team Trophy Couples
533 Startende Halbmarathon (Einzel & Staffel)
- INFERNO Triathlon: 3,1 km Schwimmen, 97 km Rennrad,
30 km Mountainbike und 25 km Berglauf, von Thun aufs Schilthorn
- INFERNO Triathlon Single: 3,1 km Schwimmen, 97 km Rennrad,
30 km Mountainbike und 25 km Berglauf, von Thun aufs Schilthorn,
- INFERNO Team und Couples' Trophy: 3,1 km Schwimmen, 97 km Rennrad,
30 km Mountainbike und 17 km Berglauf, von Thun nach Mürren,
Vierer- und Zweier-Teams in allen Geschlechterkombinationen
- INFERNO Halbmarathon: 21 km Berglauf von Lauterbrunnen aufs Schilthorn
Staffellauf mit 3 Teilstrecken

Pressemitteilung des INFERNO Triathlon vom 17.8.2019, Corinne Binz

07.04.2019 - GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2019

Sifan Hassan bricht Streckenrekord - Richard Ringer mit starkem Debüt

Sifan Hassan hat den 39. GENERALI BERLINER HALBMARATHON mit einer Weltklassezeit und einem Streckenrekord von 65:45 Minuten gewonnen und damit für das spitzensportliche Highlight der Veranstaltung gesorgt. Während die Niederländerin mit großem Vorsprung gewann, setzte sich bei den Männern in einer Sprint-Entscheidung der Kenianer William Wanjiku in 61:00 durch. Richard Ringer (LC Rehlingen) lief ein starkes Debüt und wurde in 62:10 Siebenter. Fabienne Amrhein (MTG Mannheim) war die schnellste deutsche Frau mit 71:39 auf Rang elf.

Für den GENERALI BERLINER HALBMARATHON hatte die Rekordzahl von 35.551 Läufern aus 116 Nationen gemeldet. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, lag diese Zahl sogar bei 37.087 Athleten. Damit ist der Generali Berliner Halbmarathon der größte deutsche Halbmarathon und eines der größten Rennen der Welt über die 21,0975 km.

Sifan Hassan (NED), Siegerin mit Streckenrekord beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2019 - Fotoquelle: SCC EVENTS/Petko Beier

Sifan Hassan, die aus Äthiopien stammt, pulverisierte die bisherige Berliner Bestzeit, die die Kenianerin Edith Masai mit 67:16 Minuten 2006 aufgestellt hatte. Hassan erreichte mit 65:45 bei sehr guten Wetterbedingungen die viertschnellste Zeit in der Welt in diesem Jahr. Zeitweise lief sie sogar in einem Tempo, das im Bereich des Weltrekordes von 64:51 Minuten lag, doch in der zweiten Hälfte wurde Sifan Hassan langsamer und verpasste schließlich auch ihren Europarekord von 65:15. "Es ist noch früh in der Saison, daher fehlte mir etwas die Schnelligkeit. Ich habe alles gegeben, aber ich konnte einfach nicht schneller laufen", sagte Sifan Hassan, die die 10-km-Marke in sehr schnellen, Weltrekord-verdächtigen 30:50 Minuten passiert hatte. "Es war ein tolles Rennen und ich würde gerne nächstes Jahr wieder hier starten."

Überraschend hatte sich die Kenianerin Veronica Nyaruai auf den ersten Kilometern an die Fersen von Sifan Hassan geheftet. Doch sie verlor dann schnell wieder den Kontakt, wurde aber in flotten 68:51 Minuten Zweite. Als Dritte folgte Selamawit Bayoulgn (Äthiopien) mit 69:02.

Fabienne Amrhein, beste deutsche Läuferin beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2019 - Fotoquelle: SCC EVENTS/Petko Beier

Fabienne Amrhein (MTG Mannheim) setzt auch 2019 ihren Aufwärtstrend fort: Als beste deutsche Läuferin belegte sie Platz sechs mit einer persönlichen Bestzeit von 71:39. "Eine Bestzeit zu laufen, das war mein Ziel. Dass es sogar ein Ergebnis von unter 72 Minuten geworden ist, ist ein Bonus", sagte Fabienne Amrhein, die nun in drei Wochen beim Düsseldorf-Marathon starten wird. Erfreulich war auch der Lauf von Anna Hahner (SCC EVENTS PRO TEAM). Mit Rang elf in 75:42 meldete sie sich nach einer langen Verletzungszeit zurück.

Während Sifan Hassan das mit Abstand hochklassigste Ergebnis des GENERALI BERLINER HALBMARATHON erreichte, gab es bei den Männern einen bis zum letzten Meter spannenden Kampf um den Sieg. Am Ende setzte sich der Kenianer William Wanjiku in 61:00 Minuten am Brandenburger Tor durch. Im Sekundenabstand folgten seine Landsleute Kilimo Rhonzas (61:01) und Alfred Ngeno (61:02), der als Tempomacher bis ins Ziel lief. Nach dem kurzfristigen, verletzungsbedingten Ausfall von Titelverteidiger und Streckenrekordler Eric Kiptanui (Kenia/58:42) war das Rennen nicht so schnell wie erhofft.

William Wanjiku (KEN), Sieger GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2019
Fotoquelle: SCC EVENTS/Petko Beier

"Eigentlich war es unser Ziel, eine Zeit von 59 Minuten zu erreichen. Aber das Tempo war sehr wechselnd und daher wurde es schwierig. Ich habe schon nach sieben Kilometern gewusst, dass es heute nichts wird mit einer Zeit von unter einer Stunde und habe mich dann später nur auf den Sieg konzentriert", sagte William Wanjiku, der seine eigene Bestzeit um nur vier Sekunden verpasste.

Einen sehr guten siebenten Rang erreichte bei seinem Halbmarathon-Debüt Richard Ringer, der nach 62:10 im Ziel war. In der Liste der schnellsten deutschen Läufer aller Zeiten sortierte sich der 30-Jährige damit auf Platz zehn ein. "Ich wollte noch etwas schneller laufen, aber es ging einfach nicht", sagte Richard Ringer und fügte hinzu: "Die Atmosphäre war toll. Aber ich bin noch nicht richtig auf der Straße angekommen." Eine überraschend starke Leistung zeigte Amanal Petros (TV Wattenscheid) als Neunter in 62:32. Er verbesserte sich in seinem zweiten Halbmarathon um genau eine Minute.

Richard Ringer, schnellster Deutscher beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2019
Fotoquelle: SCC EVENTS/Petko Beier

Für Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) reichte es nach einer krankheitsbedingt nicht optimalen Vorbereitung nur zu Platz 15 in 64:22 Minuten. Besser lief es für Fabian Clarkson (SCC EVENTS PRO TEAM), der auf Rang 20 eine persönliche Bestzeit von 65:52 erreichte.

Ergebnisse

Männer: Frauen:
1. William Wanjiku KEN 61:00
2. Kilimo Rhonzas KEN 61:01
3. Alfred Ngeno KEN 61:02
4. Cheshari Jacob KEN 61:20
5. Wilfred Kimitei KEN 61:53
6. Maru Teferi ISR 62:05
7. Richard Ringer GER 62:10
8. Gerard Vincent KEN 62:27
1. Sifan Hassan NED 65:45 (SR)
2. Veronica Nyaruai KEN 68:51
3. Selamawit Bayoulgn ETH 69:02
4. Naumi Vaati KEN 69:40
5. Cynthia Kosgei KEN 70:33
6. Fabienne Amrhein GER 71:39
7. Deborah Schöneborn GER 73:00
8. Kristina Hendel GER 74:02

SSC Events Pressemitteilung vom 7. April 2019

Kathrine Switzer läuft am 17. April den Boston Marathon®

Die Frauenlauf Pionierin feiert 50. Jubiläum ihres historischen Laufs, der die Frauenlaufwelt veränderte

Port Washington, NY (17.2.2017) 1967 schrieb die US-Amerikanerin Kathrine Switzer mit ihrer Teilnahme am traditionsreichen Boston Marathon Geschichte. Sie beendete - trotz Widerstand des Veranstalters - als erste Frau mit einer offiziellen Startnummer einen Marathon, was zum damaligen Zeitpunkt ausschließlich Männer vorbehalten war. Zum 50. Jubiläum dieses Vorfalls geht Switzer mit ihrer damaligen Startnummer 261 am 17. April in Boston wieder an den Start.

Historisches Foto 1967 © Boston Herald

Als 20jährige Studentin sorgte Kathrine Switzer 1967 für weltweites, mediales Aufsehen. Sie hatte sich mit ihren Initialen K.V. Switzer für eine offizielle Startnummer für eine Teilnahme am Boston Marathon beworben und erhielt die Nummer 261 zugeteilt. Trotz des wutentbrannten Rennleiters, der versuchte sie aus dem Rennen zu zerren, beendete sie das Rennen und widerlegte damit die damals vorherrschende Meinung, Frauen seien für den Ausdauersport nicht geeignet. In den darauffolgenden Jahren etablierte sie sich als erfolgreiche Läuferin, bestritt 39 Marathons und gewann unter anderem den prestigeträchtigen New York City Marathon. In den siebziger Jahren baute sie mit 400 Rennen in 29 Ländern die AVON Frauenlaufserie auf. Damit sicherte sie die Aufnahme des Frauenmarathons ins Olympische Programm. 1984 konnte erstmals eine Marathon Olympiasiegerin gekürt werden. 2015 gründete Switzer das soziale Frauen Laufnetzwerk 261 Fearless, das Frauen weltweit miteinander auf sportlicher Basis vereint.

"Ich freue mich sehr den 121. Boston Marathon mitlaufen zu können", so Kathrine Switzer. "Was vor 50 Jahren ein dramatischer Vorfall war, wurde letztendlich zu einem richtungsweisenden Moment - für mich und für Läuferinnen auf der ganzen Welt. Das Ergebnis sorgte für eine soziale Revolution: heute laufen in den USA mehr Frauen als Männer."

Trotz des missglückten Anfangs hieß der Veranstalter des Boston Marathons, die Boston Athletic Association, fünf Jahre später, 1972, erstmals Frauen als Teilnehmerinnen offiziell willkommen. Damals lief Kathrine Switzer auf Rang drei. Der Boston Marathon sorgte damit für ein nachhaltiges, weltweites Umdenken im Laufsport. "Wir freuen uns sehr Kathrine wieder aktiv im Rennen begrüßen zu dürfen, genau dort, wo der Ursprung der Frauenlaufsport Bewegung liegt", erklärt die B.A.A. Präsidentin Joann Flaminio. "Sie war und ist eine mutige Frau und es ist uns eine große Ehre sie anlässlich dieses geschichtsträchtigen Jubiläums im Ziel in Empfang nehmen zu dürfen."

"Die Reise hat erst begonnen"
Am 17. April begleiten Kathrine Switzer 118 Frauen und sieben Männer aus 20 Nationen, die für Switzer's 261 Fearless Non Profit Organisation Spenden gesammelt haben. Eine von Switzer's Begleiterinnen ist Rosy Spraker aus den USA: "Kathrine durchbrach damals nicht nur die gläserne Decken des Frauenlaufsports. Sie prägte ihn in den vergangenen 50 Jahren entscheidend. Mit dem von uns gesammelten Geld werden wir lokale 261 Fearless Frauen-Laufclubs aufbauen, Lauf-Betreuerinnen ausbilden und soziale Laufprogramme unterstützen - gleich, ob in Massachusetts/USA, Berlin oder Albanien. Wir freuen uns darauf viele Frauen damit erreichen zu können - sei es als Club Leiterinnen oder als Teilnehmerinnen."

Team 261 Fearless Trains for Boston Marathon with Kathrine Switze - Foto © Horst von Bohlen

"Es gibt nur dieses eine 50jährige Jubiläum für dieses eine Rennen, dass unsere Leben verändert hat", erklärt die heute 70jährige Switzer. "Ich trainiere hart und der großartige Spirit meines 261 Fearless Teams gibt mir Tag für Tag Antrieb weiter zu arbeiten. Am 17. April geht es mir nicht um eine bestimmte Zeit - ich möchte feiern, vereinen und dankbarsein für die Möglichkeit, die uns geboten wird. Ich laufe, um diesem Rennen, dieser Stadt, und diesen tausenden großartigen Zuschauern danke zu sagen, die alle zusammen uns Frauen in den letzten Jahrzehnten Kraft und Selbstbewusstsein gegeben haben."

Mehr Information zu Kathrine Switzer erfahren Sie unter www.marathonwoman.com

Pressemitteilung der 261 Fearless, Inc - Edith Zuschmann im Februar 2017

Über 261 Fearless, Inc.
261 Fearless, Inc. ist eine globale gemeinnützige Organisation, die von Frauenlaufpionierin Kathrine Switzer 2015 ins Leben gerufen wurde. Dieses soziale Frauen Laufnetzwerk hat sich als Ziel gesetzt Frauen aus aller Welt - unabhängig ihrer Herkunft, ihres Glaubens und ihrer Fähigkeiten - durch Laufen zu vereinen. Diese Plattform ermöglicht Frauen sich gegenseitig Mut zu machen, zu unterstützen und sich offen freundschaftlich auszutauschen, fern von bewertenden Vergleichen. Dazu dienen lokale Laufclubs, Ausbildungsmöglichkeiten für Frauen, Kommunikationsportale, Veranstaltungen und Merchandising. In Österreich und Deutschland gibt es aktuell neun 261 Club Lauftreffs. Weiteres: www.261fearless.org

Über B.A.A.
Gegründet 1887. Die Boston Athletic Association ist eine Non-Profit Organisation mit dem Auftrag gesunden Lebensstil durch Sport - besonders durch Laufen zu propagieren. Der von der B.A.A. alljährlich ausgetragene Boston Marathon ist der älteste Marathon der Welt. Weiter veranstaltet der Verband lokale Läufe und unterstützt Charity- sowie Laufprogramme. Seit 1986 ist John Hancock Financial der Hauptsponsor des Boston Marathon, der Teil der Abbott World Marathon Majors Serie ist, die die internationalen Städte Marathons in Tokio, London, Berlin, Chicago, und New York City beinhaltet. Mehr als 60.000 Läufer nahmen 2016 an B.A.A. Veranstaltungen teil. Der 121. Boston Marathon findet am Montag, den 17. April 2017 statt. Mehr Informationen finden Sie unter www.baa.org

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Walter Wagner, verantwortlicher Redakteur & Herausgeber - 23. Mai 2018

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