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#restartrunning bei der adidas Runners City Night

Bis zu 5.000 zugelassene Freizeitsportler:innen nutzen am Samstagabend die Chance zum #restartrunning bei der adidas Runners City Night rund um den Kurfürstendamm. Damit ist die Traditionsveranstaltung restlos ausgebucht. Bereits zum 29. Mal feiern die Läufer:innen und Skater:innen das Sommerfest, bei dem am 31. Juli in die Dämmerung hinein gestartet wird und die letzten Sportler:innen bei Dunkelheit unter dem illuminierten Zieltor glücklich finishen. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage gibt es in diesem Jahr reduzierte Teilnahmefelder und ein detailliertes Hygienekonzept (www.berlin-citynight.de/der-tag/hygienemassnahmen.html). Die 5- und 10-km-Strecken führen über den Kurfürstendamm sowie die Kantstraße und die Joachimsthaler Straße.

Top-Athleten

Ganz vorne im Feld freuen sich die Profis, endlich mal wieder ihre Form unter Beweis stellen zu dürfen. Ihren Start beim City-Klassiker kündigten bisher an: Der dreifache adidas Runners City Night-Sieger Philipp Pflieger (Lauf Team Haspa Marathon Hamburg), Aaron Bienenfeld (SSC Hanau-Rodenbach) sowie Fabian Clarkson und Philipp Baar vom SCC EVENTS PRO TEAM. Bei den Damen gilt Rabea Schöneborn als Favoritin, die Athletin der LG Nord Berlin ist immer noch auf Standby als Marathon-Ersatzläuferin für die Olympischen Spielen in Japan. Aufs Podium laufen wollen ebenfalls Lisa Hahner und Christina Gerdes vom SCC EVENTS PRO TEAM sowie Luisa Boschan von der LG Nord Berlin.

Auch bei den Skatern lassen es sich einige bekannte Namen nicht nehmen, endlich wieder in der Szene präsent zu sein: Neben der Skatelegende Alexander Bastidas aus Venezuela werden unter anderem der Italiener Giacomo Cuncu und die Deutschen Sebastian Mirsch, Victor Wilking sowie Rekordsieger Markus Pape am Start stehen.

Startzeiten
19:00 Uhr 10-km-Inline Skating
19:50 Uhr 5-km-Lauf
20:30 Uhr 10-km-Lauf

SCC EVENTS Pressemitteilung vom 29. Juli 2021

Paderborner Osterlaufmeldung

Sparkassen-Vereins-Cup: Vereine freuen sich über Spenden

Strahlende Gesichter bereitete die Sparkasse Paderborn-Detmold 14 Sportvereinen, die erfolgreich am Sparkassen-Vereins-Cup teilgenommen haben. Insgesamt 19.000 Euro fanden den Weg zu einem neuen Besitzer. Die drei Vereine, die am besten abgeschnitten haben, wurden von Oliver Bekiersch, Unternehmenskommunikation der Sparkasse, persönlich mit Spenden bedacht. Der SV Concordia Weine bekam 2.250 Euro, der LC Paderborn und der SC Grün-Weiß Paderborn jeweils 2.000 Euro. Laufen, Walken, Wandern, Radfahren und Inlineskaten - diese Disziplinen konnte man beim Vereins-Cup, der als eines von mehreren Solosportevents anstelle des Paderborner Osterlaufes durchgeführt wurde, wählen.

Foto v. l: SC GW-Präsident Wolfgang Krenz, Martin Kaiser (SC GW Vizepräsident), Michael Krusemark (Vorsitzender LC Paderborn), Kea Wagermann (Jugendwartin LC), Wissmam Halawi (LC Paderborn), Agnieszka Kazimierska und Christoph Spiller (beide SC GW Paderborn), Mario Quante, Andreas Kretschmer, David Lüke (alle SV Weine), Oliver Bekiersch (Unternehmenskommunikation Sparkasse Paderborn-Detmold), Mathias Vetter (Vereinsmanager SC GW Paderborn) und Christian Stork (Organisationsleiter Paderborner Osterlauf).

Wolfgang Krenz, Präsident des SC Grün-Weiß Paderborn, der den Paderborner Osterlauf ausrichtet: "Vielen Dank an die zahlreichen Vereine, die mitgemacht haben. Es war eine tolle Idee für den ausgefallenen Osterlauf ein Solosportevent durchzuführen. Alle haben dafür gesorgt, dass die Zeit ohne Präsenzlauf überbrückt werden konnte. Der Osterlauf wird im kommenden Jahr wohl wieder fast wie gewohnt stattfinden können.

Der SC Grün-Weiß dankt auch dem #TeamRückenwind, das besonders viele Kilometer für uns absolviert hat". Oliver Bekiersch fand die Idee ebenfalls Klasse: "Danke für das Mitmachen. Die Spenden zugunsten der Nachwuchsförderung sind bei den Vereinen ganz sicher gut aufgehoben. Ich freue mich aber auch auf den nächsten Osterlauf mit der tollen Atmosphäre." SV Weines zweiter Vorsitzender Mario Quante erzielte die meisten Kilometer für seinen Club: "Super was wir in unserem 550 Einwohner zählenden Dorf geschafft haben." Michael Krusemark, Vorsitzender des LC Paderborn, stellte fest: "Wir laufen überwiegend Mittelstrecken, deshalb war es auch für uns eine echte Herausforderung." Und Christoph Spiller vom SC Grün-Weiß Paderborn, der eine Strecke von 1.273 Kilometer absolvierte, meinte: "Wir haben die Chance genutzt, um für den SC Grün-Weiß Paderborn etwas Gutes zu tun".

Pressemeldung des SC Grün-Weiß 1920 e.V. Paderborn vom 21.7.21

Tragisches Unglück überschattet Mairs und Kesslers
Erfolge beim 11. Brixen Dolomiten Marathon

Brixen, 3. Juli 2021 - Mit zwei neuen Siegergesichtern ist am Samstag das renommierte Berglaufevent mit Start in der Domstadt und Ziel auf der Plose über die Bühne gegangen. Lokalmatador Helmuth Mair von der SG Eisacktal setzte sich bei den Männern in 3:50.41 Stunden durch, während Julia Kessler aus Meran die Frauen-Konkurrenz in 4:25.58 Stunden gewann. Doch das alles rückte in den Schatten als am Nachmittag bekannt wurde, dass ein 62-jähriger einheimischer Teilnehmer während des Rennens einen Herzinfarkt erlitten hatte und daran verstarb.

Der Teilnehmer war in einer Vierer-Staffel an den Start gegangen. Auf der Höhe der Alten Rossalm brach der Südtiroler Bergläufer plötzlich zusammen. Wenig später trafen weitere Teilnehmer an der Unglücksstelle ein, darunter auch ein Notarzt. Sofort wurden die Leben erhaltenden Maßnahmen eingeleitet. Wenig später waren die Rettungskräfte vor Ort, schließlich auch der Rettungshubschrauber Pelikan 2. Doch für den Sportler kam jede Hilfe zu spät.

"Wir sind natürlich tief erschüttert und fassungslos über dieses tragische Unglück. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen, denen wir unser tief empfundenes Beileid ausdrücken", sagten die geschockten Veranstalter vom ASV Brixen Dolomiten Marathon, die die um 18 Uhr geplante Siegerehrung am Domplatz umgehend absagten.

Mairs Sieg bei der zehnten Teilnahme

Sportlich hatte der Brixen Dolomiten Marathon pünktlich um 7.30 Uhr bei perfekten Laufbedingungen mit dem Startschuss am Brixner Dom begonnen. Schon bald setzten sich Martin Griesser aus Mauls und Helmuth Mair (Milland) vom Rest des Feldes ab und kamen als erste beim "Talblick" vorbei. Dahinter waren ihnen Marco Menegardi (Provinz Brescia), der Österreicher Theo Lothode und Chris Walther aus dem Allgäu auf den Fersen.

In Afers, nach rund 19,2 Kilometern, kam Mair als alleiniger Führender an. Daran sollte sich bis zum Ziel auch nichts mehr ändern. Der 51-Jährige stand um kurz nach 11.20 Uhr als Sieger des 11. Brixen Dolomiten Marathon fest. Mair hatte die 42,195 Kilometer mit 2450 Höhenmetern bei seiner zehnten Teilnahme in 3:50.41 Stunden zurückgelegt. Platz zwei teilten sich nach furioser Aufholjagd Benjamin Eisendle und Martin Griesser, die das Ziel auf der Plose mit 8.45 Minuten Rückstand auf Mair zeitgleich erreichten. Rang vier ging an den Vinschger Ludwig Andres, während sich der mehrmalige Italienmeister über 100 km Menegardi mit Platz fünf begnügen musste.

Start-Ziel-Sieg für Julia Kessler

Bei den Frauen feierte Julia Kessler einen Start-Ziel-Sieg. Lag die 28-jährige Meranerin in St. Andrä nach rund einem Viertel der Strecke eine halbe Minute vor Edeltraud Thaler (Lana), so waren es in Afers bereits 3.12 Minuten auf Susanne Zahlauer aus Zachenberg in Bayern, die Thaler auf diesem Streckenabschnitt überholt hatte. Im Ziel war Kesslers Vorsprung auf über 14 Minuten angewachsen, die nach 4:25.58 Stunden finishte. Platz zwei hielt Susanne Zahlauer, während Rekordsiegerin Edeltraud Thaler (fünf Erfolge in Serie von 2011 bis 2015) das Podium komplettierte. Jana Steger von der SG Eisacktal und die Slowenin Nika Colnar Hrastar nahmen im Endklassement die Positionen vier und fünf ein.

Der Brixen Dolomiten Marathon konnte auch von Zweier- und Viererstaffeln in Angriff genommen werden. Das schnellste Zweierteam waren die "D'Schuchi Buam". Simon und Hannes Schuchardt erreichten nach 4:11.36 Stunden das Ziel. Die beste Viererstaffel, "Die Seitenstecher", setzte sich aus Aaron Messner, David Seeber, Matthias Portner und Patrick Lanziner zusammen, die die Marathondistanz in 4:05.16 Stunden bewältigte.

Rabensteiner dieses Mal mit Favretto beim Dolomites UltraTrail ganz vorn

Neben der klassischen Marathonstrecke boten die Veranstalter auch den Dolomites UltraTrail an. Hier setzten sich mit Alexander Rabensteiner/Ivan Favretto die Top-Favoriten durch. Sie bewältigten die etwas mehr als 71 Kilometer mit rund 4000 Höhenmetern in 8:32.47 Stunden. Rabensteiner hatte 2019 auch die Premiere des Dolomites Ultra Trail an der Seite von Jimmy Pellegrini gewonnen. Matteo Pigoni/Gianluca Galeati wurden am Samstag mit 40.22 Minuten Rückstand zweite, während Marco De Salvador/Luca Ambrosini Rang drei einnahmen (9:15.38).

Den LadiniaTrail (29 km/1852 Höhenmeter D+) entschied der Gadertaler Luca Pescollderungg in 2:40.51 Stunden für sich. Der Trentiner Francesco Baldessari (2:55.28) und Toni Steiner aus Laas (2:56.42) komplettierten auf dieser Strecke, die von St. Martin in Thurn auf die Plose führte, das Podium. Bei den Frauen ging der Sieg an eine Athletin aus Tschechien: Veronika Siebeltova erreichte das Ziel nach 3:27.38 Stunden und mit zwei Minuten Vorsprung auf Christine Griessmair aus Prettau. Auf dem dritten Rang platzierte sich Priska Gasser von der SG Eisacktal.

Zum allerersten Mal wurde hingegen der Villnöss Dolomiten Run ausgetragen. Die 22 Kilometer mit 385 Höhenmetern im Auf-, aber rasanten 1070 Metern im Abstieg von St. Magdalena nach Brixen bewältigte Luca Clara (ASV Gherdeina Runners) in 1:26.30 Stunden am schnellsten. Dahinter landeten Christian Lang (St. Sigmund/1:29.07) und der Villnößer Lokalmatador Maximilian Profanter (1:36.29) auf den Ehrenrängen. Unter den teilnehmenden Athletinnen setzte sich indessen Vivien Senn aus Latzfons durch (1:52.06), die die Rittnerin Verena Lamprecht (1:57.16) und Natalie Mitterrutzner (Brixen/2:04.24) auf die Plätze verwies.

Brixen Dolomiten Marathon 2021, die Ergebnisse:

Männer:
1. Helmuth Mair ITA/SG Eisacktal 3:50.41
2. Benjamin Eisendle ITA/LV ASV Freienfeld 3:59.26
2. Martin Griesser ITA/LV ASV Freienfeld 3:59.26
4. Ludwig Andres ITA/ASV Rennerclub Vinschgau 4:01.41
5. Marco Menegardi ITA/Atletica Paratico 4:04.19

Frauen:
1. Julia Kessler ITA 4:25.58
2. Susanne Zahlauer GER/Bayronman 4:40.22
3. Edeltraud Thaler ITA/Telmekom Team Südtirol 4:43.46
4. Jana Steger ITAZ/SG Eisacktal 4:48.32
5. Nika Colnar Hrastar SLO/Novo Mesto 4.51.07

Viererstaffeln:
1. Die Seitenstecher (Aaron Messner/David Seeber/Matthias Portner/Patrick Lanziner) 4:05.16
2. Die Gummibierbande (Felix Thaler/Matthias Strickner/Harald Gasser/Manuel Profanter) 4:35.10
3. Die Büffelherde (Alex Fischer/Stefan Fischer/Gabriel Ellemund/Marvin Lechl) 4:37.53

Zweierstaffeln:
1. D'Schuchi Buabm (Simon Schuchardt/Hannes Schuchardt) 4:11.36
2. Vier Beine für ein Halleluja (Konrad Eisenstecken/Martin Hofer) 4:13.16
3. Die Dampfenden Lokführer (Karl Lercher/Ulrich Cloche) 4:25.50

Dolomites UltraTrail:
1. Ivan Favretto/Alexander Rabensteiner 8:32.47
2. Matteo Pigoni/Gianluca Galeati 9:13.09
3. Marco De Salvador/Luca Ambrosini 9:15.39

LadiniaTrail, Männer:
1. Luca Pescollderungg ITA/Saysky Team 2:40.51
2. Francesco Baldessari ITA/Atletica Trento 2:55.28
3. Toni Steiner ITA/Rennerclub Vinschgau 2:56.42
4. Luigi Rota ITA/Atletica Franciacorta 2:58.18
5. Krystian Zahraj CZE/TJ Slezan Frydek-Mistek 3:03.30

LadiniaTrail, Frauen:
1. Veronika Siebeltova CZE/TJ Slezan Frydek-Mistek 3:27.38
2. Christine Griessmair ITA/ASV Prettau 3:29.39
3. Priska Gasser ITA/SG Eisacktal 3:32.49
4. Sandra Saitner GER/Laufclub Tölzer Land 3:34.20
5. Franzsika Schneider GER/Selbstläufer SV Altenahr

Villnöss Dolomiten Run, Männer:
1. Luca Clara ITA/ASV Gherdeina Runners 1:26.30
2. Christian Lang ITA/SK Rückenwind 1:29.07
3. Maximilian Profanter ITA/ASV Villnöss 1:36.29
4. Andreas Obexer ITA/LC Pustertal 1:39.34
5. Dario Steinacher ITA/WF Mechanik 1:40.23

Villnöss Dolomiten Run, Frauen:
1. Vivien Senn ITA/SG Eisacktal 1:52.06
2. Verena Lamprecht ITA/Ritten Sport Run Team 1:57.16
3. Natalie Mitterrutzner ITA 2:04.24
4. Chiara Clara ITA/ASV Gherdeina Runners 2:06.30
5. Tiziana Nodari ITA/kino Mana 2:13.39

Alle Ergebnisse hier: https://www.datasport.com/live/ranking/?racenr=23613

Pressemitteilung hk media press agency - Hannes Kröss vom 3.7.2021

LaufReport zum Brixen Dolomiten Marathon 2019 HIER

Premiere des Losheimer Trailfestes wird verschoben

Die für den 26. und 27. Juni angekündigte Premiere des Losheimer Trailfestes, wird aufgrund der Corona-Pandemie auf den 31. Juli und 01. August verschoben. Das Orgateam des HartfüßlerTrail e.V. geht davon aus, dass bis dahin eine konkrete Hygieneverordnung für die Planung von Sportveranstaltungen im Saarland vorliegt. Ob auch das parallel stattfindende Outdoorfestival "Draussen am See" unter Corona-Auflagen stattfinden kann ist noch offen.

Vorsitzender Dörr: "Die Laufveranstaltung "Losheimer Trailfest" wird zur Not auch ohne das Festival stattfinden. Aber wir hoffen immer noch auf die positive Entwicklung und die damit verbundenen Lockerungen".

Beim Losheimer Trailfest entdecken die Läuferinnen und Läufer die wildesten Pfade und schönsten Ausblicke in der Naturerlebnis- und Sportregion im Nationalpark Hunsrück-Hochwald.

Alle Infos unter www.trailfest.de

Pressemeldung Hartfüßlertrail e.V., Riegelsberg, 19.05.2021


Melat Kejeta begeistert erneut

Wieder ein Deutscher Rekord und eine sehr schnelle Zeit

 

Melat Yisak Kejeta vom Laufteam Kassel hat beim Halbmarathon in Istanbul (Türkei) erneut eine herausragende Leistung gezeigt. In einem absoluten Weltklassefeld belegte die 28-Jährige Platz neun und lief in 1:07:33 Std. die zweitschnellste je von einer deutschen Läuferin erzielten Zeit. Schneller war bisher nur sie selbst - bei ihrem europäischen und deutschen Rekord von 1:05:18, mit dem sie im letzten Oktober in Gdynia (Polen) Vizeweltmeisterin im Halbmarathon geworden war und auch nach Istanbul noch die fünftschnellste Läuferin in der Welt über diese Distanz bleibt.

Was in Deutschland und anderen Ländern zurzeit völlig unrealistisch ist, machten die Veranstalter des N Kolay Istanbul Half Marathon möglich.

4.000 Teilnehmer gingen unter Einhaltung eines umfangreichen Hygiene-Konzeptes an den Start. Damit war der Halbmarathon in Istanbul so etwas wie ein Musterbeispiel für die Umsetzung eines solch hochkarätigen Events.

Vor allem bei den Frauen wurde es ein spektakuläres Rennen, an dem am Ende der neue Weltrekord von Ruth Chepngetich von 1:04:02 stand, mit dem die Kenianerin die ein Jahr alte Bestmarke der Äthiopierin Ababel Yeshaneh um 29 Sekunden steigerte. Mit ihr, Yalemzerf Yehualaw (Äthiopien, 1:04:40) und Hellen Obiri (Kenia, 1:04:51) blieben erstmals drei Frauen unter 65 Minuten.

Melat Yiska Kejeta war direkt aus dem Höhentrainingslager in Äthiopien nach Istanbul angereist und hatte dort auf bessere äußere Bedingungen gehofft. Doch es war sehr kühl am Bosporus. Kejeta hatte sich bewusst entschieden, das Rennen offensiv anzugehen und war bei der 5 km-Marke mit 15:08 Minuten noch schneller als bei ihrem bisherigen zweitbesten Lauf in Dubai. 15:08 bedeuten neuen deutschen Rekord über 5 km Straße. Damit verbesserte Kejeta den 21 Jahre alten Rekord von Irina Mikitenko (15:16) um acht Sekunden. Mikitenko war diese Zeit im Jahr 2000 gleich zweimal gelaufen: das erste Mal in Kassel, das zweite Mal in Trier. Für Melat Yisak Kejeta ist es nun nach 10 km und Halbmarathon bereits der dritte deutsche Rekord.

Nach der flotten Durchgangszeit musste sie allerdings abreißen lassen. Mit 31:13 Minuten stellte sie aber auch bei der 10 km-Zwischenzeit eine neue deutsche Jahresbestzeit 2021 auf. Im Ziel war sie als Neunte in 1:07:33 beste Europäerin.

"Ich bin sehr zufrieden", sagte Kejeta, nachdem sie zuletzt mit einer leichten Verletzung zu kämpfen hatte. Mit ihrer Zeit hat sie nun den vom Deutschen Leichtathletik-Verband geforderten Leistungsnachweis erbracht und so das Ticket für die Olympischen Spiele in Tokyo wohl auch endgültig abgesichert. Auch Trainer Winfried Aufenanger war einmal mehr begeistert vom Auftritt seiner Athletin: "Ich bin total überrascht, eine solche Leistung hätte ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht erwartet."

Unklar ist allerdings, wie es nun weitergeht für Melat Yisak Kejeta, die seit kurzem in Ahnatal lebt. Ein für den 17. April geplantes Einladungsrennen bei Sponsor adidas über 10.000 m ist abgesagt, auch die für den 1. Mai geplanten Deutschen Meisterschaften Langstrecke werden wohl ausfallen. Aufenanger hat Kontakt zu Marathon-Bundestrainerin Katrin Dörre-Heinig, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Eigentlich war geplant, dass die zweifache deutsche Rekordhalterin in Kürze ein weiteres Höhentrainingslager in Äthiopien oder Kenia bestreitet. Doch gerade im Hinblick auf Olympia und die damit verbundenen Termine im Vorfeld, aber auch eventuellen Quarantäne-Regelungen für die Athleten gibt es noch viele Fragezeichen. "Das müssen wir jetzt intensiv besprechen und dann sehen, wie unsere weitere Planung sein wird", so Aufenanger.

Presse-Info Laufteam Kassel vom 6.4.21 - Text: mikü, Foto: Michael Bald

48. GutsMuths-Rennsteiglauf wird auf den 2. und 3. Oktober 2021 verschoben

Als im Frühjahr 2020 der 48. GutsMuths-Rennsteiglauf aufgrund der Corona Pandemie abgesagt werden musste, war dies bei allen Verantwortlichen und Beteiligten mit der Hoffnung und dem Wunsch verbunden, dass dieser am 8. Mai 2021 durchgeführt werden könne. Leider erfüllten sich diese Hoffnungen nicht.

Nach umfassender Diskussion und Abwägung aller Argumente in der aktuellen Pandemie-Lage haben die Mitglieder des Aufsichtsrates der Rennsteiglauf Sportmanagement & Touristik GmbH, welcher aus Vertretern des Präsidiums des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins besteht, und der Vorstand des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins nach der Erörterung mit den Organisationsleitern des Laufes beschlossen, den 48. GutsMuths-Rennsteiglauf am für den Herbstlauf vorgesehenen Wochenende des 2. und 3. Oktober 2021 auszutragen.

Die zweite Welle der Corona-Pandemie ist in Deutschland allgegenwärtig und hat das Land noch immer im Würgegriff. Die damit einhergehenden, notwendigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens lassen es aus derzeitiger Sicht leider nicht zu, am 8.Mai 2021 an der Austragung der 48. Auflage des Kultlaufes festzuhalten. Nach aktuellem Ermessen ist eine Durchführbarkeit selbst unter Reduzierung der Starterfelder und Entzerrung dieser unrealistisch.

"Planungsprozesse wurden schon jetzt länger als üblich verzögert. Diese müssten jedoch spätestens drei Monate vor der Durchführung einer solchen Veranstaltung erfolgen. Dies ist derzeit unter Berücksichtigung der Gesamtlage und des Handelns unter Grundsätzen der kaufmännischen Vorsicht nicht vertretbar", stellt Marcus Clauder, Gesamtleiter des Laufes heraus.

Ein erneuter Totalausfall wäre für viele Rennsteigläufer, insbesondere der über 80 Prozent Wiederholungstäter, emotional und für die Organisationsstruktur, welche aus lediglich vier Mitarbeitern und über 1.700 ehrenamtlichen Helfern besteht, sehr schwierig, lebt der Lauf doch genau vom Mythos der Tradition und Regionalität.

"Im vergangenen Jahr hatten wir konsequent entschieden den Lauf nicht in den Herbst zu verschieben, um Laufveranstaltungen welche traditionell dann stattfinden keine Konkurrenz zu machen. Dies war für uns auch eine finanzielle Herausforderung, aber sie wurde von unseren Partnern, Sponsoren und Läufern mitgetragen, wofür wir sehr dankbar sind. Auch in diesem Jahr wollen wir auf andere Partner Rücksicht nehmen, gerade deswegen gehen wir auf unseren eigenen, langfristig geplanten Termin des Herbstlaufes", so Dirk Ellinger Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Da Hygienemaßnahmen, wie beispielsweise Entzerrung von Starts, zusätzlich Startblöcke, entsprechende Organisation der Verpflegungsstellen und im Ziel auch im Oktober noch relevant sein werden, sind zwei Veranstaltungstage geplant.

Am Samstag, dem 2. Oktober sollen der Lotto Thüringen-Supermarathon, Intersport-Marathon sowie die Köstritzer-Wanderung und Thüringer Waldquell Nordic Walking-Tour, am Sonntag, dem 3. Oktober der TEAG-Halbmarathon durchgeführt werden.
Die nationale "Golden Trail Series", welche im Rahmen des Herbstlaufes geplant war, wird auf der Marathondistanz von Neuhaus nach Schmiedefeld eingebunden.

Die Aktualisierung der Ausschreibung erfolgt in den kommenden Tagen. Teilnehmer die bereits für den 8. Mai gemeldet haben und die im Oktober nicht teilnehmen können, bekommen das Angebot der kostenneutralen Rückabwicklung ihrer Meldung und damit die Erstattung der bezahlten Beiträge.

Jürgen Lange, Präsident des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins, sagt dazu: "Es ist natürlich für uns alle sehr schade, dass wir aufgrund der Corona-Pandemie unseren Rennsteiglauf im vergangenen Jahr nicht haben sattfinden lassen können und nun erneut verschieben müssen. Wir wissen aber um die Herausforderung vor der wir stehen und werden selbstverständlich unsere Verantwortung für die Gesundheit der Läufer, Helfer und aller Beteiligten in den Mittelpunkt stellen."

Pressemitteilung GutsMuths-Rennsteiglaufverein vom 24.1.2021

Chelimo und Kipkemboi gewinnen die

46. Ausgabe des BOclassic Südtirol

Bozen, 31. Dezember 2020 - Die Sonderausgabe des Bozner Silvesterlaufs, die am Mittwoch im Verkehrssicherheitszentrum Safety Park im Süden der Landeshauptstadt ausgetragen wurde, ist Geschichte. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 3 Grad Celsius endete die weltweit renommierte Laufveranstaltung mit den Siegen von Margaret Chelimo Kipkemboi (Kenia) und von Überraschungsmann Oscar Chelimo aus Uganda. Während der angepeilte Weltrekord in einem Frauenrennen klar verpasst wurde, schrammte der Belgier Robin Hendrix mit neuem Nationalrekord haarscharf am Europarekord vorbei. Am Ende fehlte dem 25-Jährigen eine Sekunde.

Um 14 Uhr startete der Elitelauf der Frauen. Das topbesetzte Feld musste bei der Sonderausgabe auf der flachen und schnellen Strecke im Verkehrssicherheitszentrum Safety Park zehn Runden herunterspulen und somit die doppelte Strecke zurücklegen, als normalerweise beim BOclassic Südtirol. Die afrikanischen Topathletinnen diktierten wie gewohnt von Beginn an das Tempo. Nach drei Runden führten Vorjahressiegerin Margaret Chelimo Kipkemboi, Norah Jeruto und Dorcas Tuitoek das elfköpfige Feld überlegen an und lagen zu diesem Zeitpunkt nur drei Sekunden über dem Weltrekord in einem reinen Frauenrennen.

Der Rückstand wuchs auf den folgenden Runden Sekunde für Sekunde an. Vor der letzten Schleife lag das Trio rund 20 Sekunden über der Soll-Zeit. Auf der letzten Runde zündete Kipkemboi den Turbo (2.52) und kam mit der Siegerzeit von 30.43 Minuten noch bis auf 14 Sekunden an den Weltrekord heran. Damit wiederholte Margaret Chelimo Kipkemboi ihren Vorjahreserfolg, als sie in der Bozner Innenstadt in 15.30 Minuten den Streckenrekord egalisiert hatte. Außerdem holte sie den 26. Sieg für Kenia beim BOclassic Südtirol. Platz zwei belegte Dorcas Tuitoek (30.44), die wie Kipkeomboi aus Kenia kommt. Das Podium komplettierte mit Norah Jeruto (30.47) eine gebürtige Kenianerin, die jedoch für Kasachstan startet. Als beste "Azzurra" landete Giovanna Epis auf dem siebten Platz. Sie bewältige die 10 Kilometer im Verkehrssicherheitszentrum Safety Park in 34.13 Minuten. Südtiroler Athletin war bei der Sonderausgabe des Bozner Silvesterlaufs keine am Start.

Chelimo stiehlt allen die Show

Bei den Männern, die fünf Kilometer und somit die Hälfte der Strecke eines "normalen" Bozner Silvesterlaufs zurücklegten, rechneten die Experten mit einem Erfolg eines Äthiopiers. Doch am Ende jubelte weder Muktar Edris, noch Telahun Haile Bekele oder Tadese Worku. Der Tagessieger kam am Ende zum ersten Mal in 45 Jahren BOclassic Südtirol aus Uganda. Oscar Chelimo setzte sich in 13.17 Minuten durch und stahl seinen hochgehandelten Konkurrenten die Show. Platz zwei belegte Robin Hendrix, der in 13.19 Minuten einen neuen belgischen Rekord über 5 Kilometer aufstellte und die europäische Bestmarke lediglich um eine Sekunde verpasste. Iguider Abdelaati aus Marokko wurde Dritter. Seine Endzeit lag genauso bei 13.20 Minuten, wie jene des viertplatzierten Yeman Crippa. Der Trentiner, der ebenfalls Jagd auf den Europarekord gemacht hatte, schrammte somit um zwei Sekunden daran vorbei. Abdelaati sorgte jedoch für einen marokkanischen Rekord, Crippa für eine neue italienische Bestleistung.

Einen Achtungserfolg landete Markus Ploner, der die 5 Kilometer in sehr starken 14.47 Minuten zurücklegte und auf Platz 14 landete. Für den in Bozen wohnhaften Sterzinger war es die bereits 18. Teilnahme am BOclassic Südtirol - das ist Rekord.

Die Veranstalter sind mit der "special edition" zufrieden

"Diese Sonderausgabe des BOclassic Südtirol die auch in diesem besonderen Jahr das WorldAthletics Bronze Label führen durfte, war durch und durch ein Erfolg, auch wenn es am Ende knapp zu keinem Rekord gereicht hat. Wir sind überglücklich, dass wir unseren Bozner Silvesterlauf unter den aktuellen Umständen so reibungslos über die Bühne bringen konnten. Dafür danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie der Landesregierung, der Stadt Bozen und unseren Gastgebern vom Verkehrssicherheitszentrum Safety Park. Ebenfalls von Herzen danken möchte ich unseren Partner und Sponsoren, die keine Sekunde gezögert haben, uns auch unter diesen schwierigen Voraussetzungen zu unterstützen. Auch wenn heute alles so reibungslos funktioniert hat, so hoffe ich schon, dass wir uns am 31. Dezember 2021 wieder im Stadtzentrum von Bozen sehen, wo wieder Zehntausende Zuschauer die Strecke säumen und für eine Stadionatmosphäre sorgen", sagte Andreas Widmann, Präsident des ausrichtenden Läufer Clubs Bozen Raiffeisen abschließend.

Die Stimmen der Protagonisten des 46. BOclassic Südtirol

Oscar Chelimo (Sieger/Uganda): "Das war ein fabelhaftes Rennen. Es war heute sehr, sehr kalt, aber ich habe mich auf diese speziellen Umstände sehr gut vorbereitet, in dem ich um fünf Uhr morgens trainiert habe. Über den Sieg freue ich mich natürlich sehr."

Margaret Chelimo Kipkemboi (Siegerin/Kenia): "Ich bin sehr glücklich über mein starkes Rennen. Die Temperaturen waren heute sehr tief, aber alles in allem waren die Rahmenbedingungen sehr gut. Der zweite Sieg beim BOclassic Südtirol freut mich sehr, auch wenn es zum Weltrekord nicht ganz gereicht hat. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr wieder vor Fans laufen, denn sie treiben mich an und es ist etwas ganz anderes. Aber unter den aktuellen Umständen war das heute schon perfekt so."

Yemaneberhan Crippa (4./Italien): "Leider hat es mit dem Europarekord nicht geklappt. Trotzdem möchte ich mich von Herzen bei den Veranstaltern bedanken, die alles dafür getan haben, dass dieses Rennen und auch der Rekordversuch überhaupt möglich waren. In der letzten Runde hatte ich einige Schwierigkeiten, aber meine Konkurrenten hatten einfach mehr Reserven. Nun ist das Jahr 2020 Geschichte und ich wünsche uns allen, dass 2021 ein besseres Jahr für alle wird."

Giovanna Epis (7./Italien): "Heute hatte ich große Schwierigkeiten. Aufgrund der Kälte war es nicht möglich so zu laufen, wie ich es gerne getan hätte. Deshalb habe ich einfach versucht einen Rhythmus zu finden, der mich das Rennen zu Ende laufen lässt. Es lief heute leider unter meinen Erwartungen, aber meinen großen Tag hatte ich am 13. Dezember in Reggio Emilia, wo ich Italienmeisterin im Marathon wurde. Ich danke den Veranstaltern, dass sie sich für dieses spektakuläre Rennen so ins Zeug gelegt haben."

46. BOclassic Südtirol - Ergebnisse

Frauen (10 km)
1. Margaret Chelimo Kipkemboi (Kenia) 30.43
2. Dorcas Tuitoek (Kenia) 30.44
3. Norah Jeruto (Kasachstan) 30.47
4. Gloria Kite (Kenia) 32.27
5. Janet Kisa (Kenia) 33.04

Männer (5 km):
1. Oscar Chelimo (Uganda) 13.17
2. Robin Hendrix (Belgien) 13.19
3. Abdelaati Iguider (Marokko) 13.20
4. Yemaneberhan Crippa (Italien) 13.20
5. Tadese Worku (Äthiopien) 13.23

Komplette Ergebnislisten BOclassic Südtirol unter: https://tds.sport/it/race/11930

Webseite BOclassic Südtirol: www.boclassic.it

Pressemitteilung BOclassic, Hannes Kröss, vom 31.12.2020

Jungfrau-Marathon:
Optimistischer Blick ins kommende Jahr

Nach der Verschiebung des Jungfrau-Marathons im vergangenen September, blickt das Organisationskomitee mit Optimismus auf die Austragung im kommenden Jahr. Ein Grund dafür: die positive Resonanz auf den "Jungfrau-Marathon Supporter Run", das alternative Laufformat zugunsten der vielen Helfervereine.

Insgesamt 1'411 gemeldete Läuferinnen und Läufer aus 33 Nationen im Alter zwischen fünf und 83 Jahren nutzten zwischen Juni und Oktober 2020 die Gelegenheit, im Rahmen des "Jungfrau-Marathon Supporter Run" Gelder für die von der Verschiebung des Marathons betroffenen Helfervereine zu sammeln. Auf einer attraktiven neun Kilometer langen Strecke mit über 1'225 Höhenmetern erreichten schlussendlich 1'297 Teilnehmende das Ziel auf der Kleinen Scheidegg. Einigen von ihnen gefiel der speziell entwickelte Kurs dabei so gut, dass sie bis zu sechsmal am Lauf teilnahmen. Insgesamt - und gemeinsam mit den Einnahmen aus dem Partnerlauf "Harder Run" - kamen so CHF 33'500 für die Helfer zusammen. Das sind rund 90% der letztjährigen Helferentschädigungen.

Bewährtes und Neues im 2021

Kein Wunder, sollen der "Jungfrau-Marathon Supporter Run" auf die Kleine Scheidegg und der "Harder Run" auf den Interlakner Hausberg auch 2021 viele Laufbegeisterte in die Jungfrau-Region ziehen. Einerseits als Formate, welche den Teilnehmern über einen längeren Zeitraum ein individuelles Lauferlebnis ermöglichen, andererseits in der Form des neuen Harder-Rennens, welches das Programm des Jungfrau-Marathons am Freitag 10. September komplettiert. Gleichentags stehen wie gewohnt auch der Jungfrau-Minirun für Kinder und Jugendliche, der Jungfrau-Minimarathon, ein Fun-Run für Gross und Klein, sowie das Jungfrau-Pararace auf dem Programm. Letzteres soll 2021 neu für den Rollstuhlsport und Behindertensport ausgerichtet werden. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit PluSport, dem Kompetenzzentrum für Behindertensport in der Schweiz, und dessen Initiative "never walk alone".

Am Samstag, 11. September, folgt schliesslich der traditionsreiche Jungfrau-Marathon. Für die 28. Austragung laufen die Planungen aktuell auf Hochtouren und das OK hat verschiedene Szenarien entwickelt, um im Rahmen der dann geltenden Sicherheitsnormen ein möglichst tolles Rennen zu gewährleisten. Gleiches gilt selbstverständlich auch für die Rennen vom Freitag. Insgesamt sind für den Marathon am Samstag aktuell noch 400 Startplätze zu vergeben, die am 14.2.2021 ab 08:00 Uhr auf "first come, first serve"-Basis vergeben werden.

"Trotz der aktuellen Situation bleiben wir zuversichtlich, dass wir den Jungfrau-Marathon 2021 durchführen können. Gemeinsam mit unseren Partnern und Sponsoren, den Jungfraubahnen, den Standortgemeinden sowie den Tourismusorganisationen arbeiten wir daran, geeignete Schutzkonzepte zu evaluieren", so OK-Präsident Toni Alpinice. "Die Gesundheit und Sicherheit aller Teilnehmer und Beteiligten ist unser oberstes Gebot. Wir sind zuversichtlich, auch 2021 wieder attraktive Lauferlebnisse in unserer schönen Region anbieten zu können."

Pressemitteilung der Geigele Communications GmbH vom 16.12.2020

BMW Berlin Marathon 29. September 2019

Kenenisa Bekele verpasst Weltrekord um zwei Sekunden
bei sensationellem Comeback-Sieg

Kenenisa Bekele ist beim BMW BERLIN-MARATHON ein sensationellen Comeback gelaufen und hat mit 2:01:41 Stunden den Weltrekord um lediglich zwei Sekunden verpasst. Der 37-jährige Äthiopier stellte neben einer Jahresweltbestzeit auch einen Landesrekord auf und wurde hinter dem Kenianer Eliud Kipchoge, der in Berlin vor einem Jahr 2:01:39 Stunden lief, zum zweitschnellsten Läufer der Marathon-Geschichte. Dabei hatte Kenenisa Bekele zum zweiten Mal auch Pech bei seinem zweiten Berliner Triumph: 2016 hatte er in 2:03:03 Stunden gewonnen und den damaligen Weltrekord um sechs Sekunden verpasst, dieses Mal fehlten ärgerliche zwei Sekunden.

Er ist aber nicht der erste Läufer, der derart knapp an einem Weltrekord vorbei schrammte: 1985 verpasste der Waliser Steve Jones in Chicago die Bestzeit sogar um nur eine Sekunde. Hinter Kenenisa Bekele wurde sein Landsmann Birhanu Legese als Zweiter mit 2:02:48 Stunden zum drittschnellsten Läufer aller Zeiten. Rang drei belegte Sisay Lemma, der mit 2:03:36 Stunden ebenfalls eine Weltklassezeit erzielte. Bester deutscher Läufer war Jens Nerkamp (Laufteam Kassel) mit einer persönlichen Bestzeit von 2:14:54 Stunden auf Platz 37. Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) gab nach Kilometer 30 auf.

Kenenisa Bekele, der Gewinner des 46. BMW BERLIN-MARATHON
photo credit: SCC EVENTS/Norbert Wilhelmi

Bei guten Wetterbedingungen gewann Ashete Bekere (Äthiopien) das Rennen der Frauen in 2:20:14 Stunden - das ist die fünftschnellste Zeit des Jahres. Während Titelverteidigerin Gladys Cherono (Kenia) nach rund 30 km aufgab, wurde Mare Dibaba (Äthiopien) in 2:20:21 Zweite. Rang drei belegte die Kenianerin Sally Chepyego, die nach 2:21:06 Stunden im Ziel war. Die aus Äthiopien stammende Melat Kejeta (Laufteam Kassel), die seit März die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, lief ein glänzendes Marathondebüt: Die 27-Jährige war als Sechste nach 2:23:57 Stunden im Ziel und wurde damit zur zweitschnellsten deutschen Marathonläufern aller Zeiten.

Der BMW BERLIN-MARATHON war erstmalig die finale Station der Abbott World Marathon Majors (AWMM)-Serie. Diese gewannen die Kenianer Eliud Kipchoge, der in Berlin 2018 sowie in London im Frühjahr gewonnen hatte, und Brigid Kosgei. Sie hatte bei den Rennen in Chicago und London triumphiert.

Ashete Bekere, die Siegerin des 46. BMW BERLIN-MARATHON
photo credit: SCC EVENTS/Norbert Wilhelmi

Das Rennen der Männer

Ein weiteres Mal produzierte der BMW BERLIN-MARATHON ein spektakuläres Männerrennen höchster Güte. Niemand hätte vorher gedacht, dass der Fabel-Weltrekord von Eliud Kipchoge in Gefahr geraten könnte. Doch genau das passierte beim schnellsten Marathon der Welt. Nach einer Halbmarathon-Zwischenzeit von 61:05 Minuten entwickelte sich in der zweiten Hälfte des Rennens ein spannender Kampf dreier äthiopischer Läufer: Kenenisa Bekele, Birhanu Legese und Sisay Lemma. Kurz nach der 30-km-Marke fiel zunächst Bekele zurück und wenige Kilometer später konnte sich Legese auch von Lemma lösen. Doch Bekele kam zurück, obwohl er schon rund 100 Meter Rückstand hatte: Erst überholte er Lemma, dann zog er zwischen Kilometer 37 und 38 auch am bis dahin führenden Legese vorbei.

So schnell lief Kenenisa Bekele in dieser Phase, dass der Weltrekord in Reichweite kam. Am Ende verpasste er jedoch zum zweiten Mal in seiner Karriere die globale Bestmarke um Sekunden. "Ich wusste, dass ich in Topform war, obwohl meine Vorbereitungszeit kürzer als erhofft war. Ich weiß, dass ich noch schneller laufen kann", sagte Kenenisa Bekele, der dreifache Langstrecken-Olympiasieger und Weltrekordler über 5.000 und 10.000 m, und fügte hinzu: "Ich habe gezeigt, dass meine Karriere noch nicht vorbei ist." Der zweitplatzierte Birhanu Legese war nicht enttäuscht über den verpassten Sieg: "Ich freue mich sehr über meine Leistung und freue mich auch für Kenenisa - er ist ein großer Läufer." Als bester Europäer platzierte sich der Österreicher Peter Herzog auf Rang zwölf mit einer Steigerung auf 2:10:57 Stunden. Damit unterbot er auch die internationale Olympia-Norm von 2:11:30 Stunden.

Das Rennen der Frauen

Es war nicht der Tag der Topfavoritin: Gladys Cherono, die im vergangenen Jahr den Streckenrekord auf 2:18:11 Stunden verbessert hatte, verlor schon vor der 20-km-Marke den Anschluss an die Spitzengruppe und stieg dann nach rund 30 km aus. Während das Rennen nicht ganz so schnell war wie erwartet, rannten an der Spitze lange Zeit die Äthiopierinnen Mare Dibaba, Ashete Bekere und Helen Tola sowie die Kenianerin Sally Chepyego zusammen. Auf den letzten fünf Kilometern entwickelte sich dann daraus ein Duell zwischen Ashete Bekere und der Olympia-Dritten Mare Dibaba. Am Ende hatte die 31-jährige Bekere die besseren Reserven und gewann mit einer persönlichen Bestzeit von 2:20:14. "Ich glaube, dass ich auf dieser Strecke auch unter 2:20 Stunden laufen kann", sagte Bekere, die in Berlin nach Siegen in Valencia 2018 und Rotterdam im April den dritten Marathon in Folge gewann.

Für das mit Abstand beste deutsche Resultat sorgte Melat Kejeta: Sie war anfangs mutig in der Spitzengruppe mitgelaufen und konnte lange Zeit ein Tempo halten, das auf 2:22 Stunden hinauslief. Erst auf den letzten sieben Kilometern wurde sie deutlich langsamer. Dennoch erzielte sie das schnellste Debüt einer deutschen Marathonläuferin aller Zeiten. In der Liste der schnellsten deutschen Läuferinnen aller Zeiten schob sie sich auf Anhieb auf Platz zwei hinter Irina Mikitenko (2:19:19). Uta Pippig war 1994 in Boston 2:21:45 gelaufen, jedoch ist diese Zeit nicht Bestenlisten-tauglich, da die Strecke in Boston nicht die entsprechenden Kriterien erfüllt. Der Olympia-Start 2020 in Tokio dürfte Melat Kejeta sicher sein. Anna Hahner, die für das SCC EVENTS PRO TEAM startet kam nach 2:36:34 Stunden auf Platz 23 ins Ziel am Brandenburger Tor.

Die 10 schnellsten Frauen und Männer des BMW Berlin Marathon 2019

 

Männer

Zeit

Frauen

Zeit

1 Kenenisa Bekele (ETH) 2:01:41 Ashete Bekere (ETH) 2:20:14
2 Birhanu Legese (ETH) 2:02:48 Mare Dibaba (ETH) 2:20:21
3 Sisay Lemma (ETH) 2:03:36 Sally Chepyego (KEN) 2:21:06
4 Jonathan Korir (KEN) 2:06:45 Helen Tola (ETH) 2:21:36
5 Felix Kandie (KEN) 2:08:07 Sara Hall (USA) 2:22:16
6 Yohanes Gebregergish (ERI) 2:08:26 Melat Kejeta (GER) 2:23:57
7 Guojian Dong (CHN) 2:08:28 Sally Kipyeg (USA) 2:25:10
8 Bethwel Yegon (KEN) 2:08:35 Haftamnesh Tesfay (ETH) 2:26:50
9 Kenta Murayama (JPN) 2:08:56 Martina Strähl (SUI) 2:31:24
10 Abel Kipchumba (KEN) 2:09:39 Nina Lauwaert (BEL) 2:31:25
  ... 12. Peter Herzog (AUT) 2:10:57 ...19. Stefanie Doll (GER) 2:35:33
  ... 28. Valentin Pfeil (AUT) 2:14:17   ... 23 Anna Hahner (GER) 2:36:34
  ... 37. Jens Nerkamp (GER) 2:14:54
  ... 33. Victoria Brandt (GER) 2:41:32
  ... 49. Simon Stützel (GER) 2:16:09      
  ... 59. Marcel Berni (SUI) 2:18:12      
  ... 63. Lorenz Baum (GER) 2:18:42      
  ... 74. Timo Göhler (GER) 2:20:18      

Einmillionste Finisher beim 46. BMW BERLIN-MARATHON

Günter Hallas war der allererste Finisher des BERLIN-MARATHON am 13. Oktober 1974. Ali Crandall aus Kanada (Toronto) wurde mit einer Zielzeit von 3:55:16 Stunden beim 46. BMW BERLIN-MARATHON am 29. September 2019 um 14:07:33 Uhr als einmillionster Finisher ermittelt. Dazwischen gab es 999.998 glückliche Medaillenträger (109.660 Skater, 4.811 Rennrollstuhlfahrer & Handbiker, 885.527 Läufer) mit mehr oder weniger dramatischen Geschichten aus den Lagern der Inlineskater, Rennrollstuhlfahrern, Handbikern sowie natürlich Läufern. Die dabei zurückgelegte Gesamtdistanz beträgt etwa 42 Millionen Kilometer, was ungefähr 55-mal der Strecke von der Erde bis zum Mond und zurück entspricht.

Ali Crandall ist der einmillionste Finisher beim 46. BERLIN-MARATHON
photo credit: SCC EVENTS

In frühen Jahren wurde der Zieleinlauf händisch per Block und Bleistift festgehalten. Bei der Premiere des BERLIN-MARATHON am Mommsenstadion mit seinen 244 Finisher war das problemlos machbar. In diesem Jahr standen mit 46.983 Teilnehmern so viele Läufer wie noch nie am Start auf der Straße des 17. Juni. Darunter den einmillionsten Gesamt-Finisher zu tracken, war nur durch viele Berechnungen im Vorfeld sowie mit modernstem Equipment vor Ort möglich. Doch nicht nur die Technik wandelte sich im Laufe der Veranstaltungshistorie. Vom Ortsteil Berlin-Charlottenburgs siedelte das Start-Ziel-Gelände zu seinem heutigen Standpunkt zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule über. Dass das so überhaupt möglich war, ist dem Mauerfall vor 30 Jahren zu verdanken, als Berlin wieder zu einer freien Stadt wurde. Die Geschichte des BERLIN-MARATHON ist immer auch ein Stückchen Berliner Geschichte und dabei spielt der einmillionster Finisher nun seine ganz eigene Rolle. Ali Crandall you are a #berlinlegend now!

Um einen Startplatz für den BMW BERLIN-MARATHON 2020 muss sich die Kanadierin nicht kümmern. Sie erhielt bei der Ehrung neben einer speziellen Medaille einen Freistart-Platz aus den Händen der Geschäftsführer vom SCC EVENTS Christian Jost und Jürgen Lock. Zudem freute sie sich über einen Satz neuer Reifen des Hauptsponsors Giti Tire und eine Polar Sportuhr Vantage V.

NEWS: Ab dem 01. Oktober 2019 beginnt der Registrierungsstart für den 47. BMW BERLIN-MARATHON (Infos dazu unter: www.bmw-berlin-marathon.com)!

Über den BMW BERLIN-MARATHON:
Der BMW BERLIN-MARATHON ist einer der größten Marathons der Welt. Auf der superschnellen Strecke wurden bisher elf Weltrekorde aufgestellt (3 von Frauen, 8 von Männern). Seit 2003 wurden alle sieben Weltrekorde der Männer auf der Berliner Strecke erzielt, inklusive der aktuellen Marke von 2:01:39 Stunden (Eliud Kipchoge), aufgestellt im vergangenen Jahr. 2001 gelang es hier erstmals einer Frau, die Traum-Marke von 2:20 Stunden zu unterbieten. Die japanische Olympiasiegerin von 2000, Naoko Takahashi, siegte damals in 2:19:43 Stunden.

Der BMW BERLIN-MARATHON zählt zur Vereinigung der Abbott World Marathon Majors (AWMM), dem Zusammenschluss der bedeutendsten Marathons weltweit (gegründet 2006). Zur AWMM zählen die Marathonläufe von Tokio, Boston, London, Berlin, Chicago und New York.

Über die Abbott World Marathon Majors:
Sieger und Platzierte bei den sechs AWMM-Läufen sammeln entsprechend ihrer Platzierung Punkte, deren Addition im Jahres-Turnus je einen Sieger bei Männern und Frauen ergibt. Die Prämie beträgt 250.000 US Dollar. Dazu gibt es seit 2016 eine Serienwertung für Rennrollstuhl-Athleten. Die Serie XII startete bzw. endet beim BMW BERLIN-MARATHON 2018 bzw. 2019.

AbbottWMM würdigt neben den Spitzen-Läufern und Spitzen-Rollstuhlfahrern gleichzeitig die Leistungen und die Leidenschaft von Freizeitläufern aus aller Welt in einer jährlichen Serie. Das neue AbbottWMM Six Star System ist ein Online-Ergebnis-Center, das alle Läufer feiert, die mindestens eines der Rennen in der Serie abgeschlossen haben und sie ermutigt, "Nach den Sternen zu greifen".

Das AbbottWMM hat auch die AbbottWMM Wanda Age Group World Rankings ins Leben gerufen - das erste globale Altersgruppen-Marathon-Ranking-System überhaupt. Die Qualifikation begann im September 2018 in Berlin beim BMW BERLIN-MARATHON und wird mehr als 50 Rennen auf der ganzen Welt über einen Zeitraum von 12 Monaten umfassen. Die Rangliste-Serie findet ihren Höhepunkt beim ersten AbbottWMM Wanda Altersgruppen-WM-Rennen im Frühjahr 2020.

Alle Ergebnisse: https://berlin.mikatiming.de/2019

Der BMW BERLIN-MARATHON registrierte eine Rekord-Anmeldezahl von 46.983 Läufern aus 150 Nationen.

SSC Events Pressemitteilung vom 29. September 2019

Weitere Informationen hierfür stehen auf der Webseite:
www.bmw-berlin-marathon.com

Kathrine Switzer läuft am 17. April den Boston Marathon®

Die Frauenlauf Pionierin feiert 50. Jubiläum ihres historischen Laufs, der die Frauenlaufwelt veränderte

Port Washington, NY (17.2.2017) 1967 schrieb die US-Amerikanerin Kathrine Switzer mit ihrer Teilnahme am traditionsreichen Boston Marathon Geschichte. Sie beendete - trotz Widerstand des Veranstalters - als erste Frau mit einer offiziellen Startnummer einen Marathon, was zum damaligen Zeitpunkt ausschließlich Männer vorbehalten war. Zum 50. Jubiläum dieses Vorfalls geht Switzer mit ihrer damaligen Startnummer 261 am 17. April in Boston wieder an den Start.

Historisches Foto 1967 © Boston Herald

Als 20jährige Studentin sorgte Kathrine Switzer 1967 für weltweites, mediales Aufsehen. Sie hatte sich mit ihren Initialen K.V. Switzer für eine offizielle Startnummer für eine Teilnahme am Boston Marathon beworben und erhielt die Nummer 261 zugeteilt. Trotz des wutentbrannten Rennleiters, der versuchte sie aus dem Rennen zu zerren, beendete sie das Rennen und widerlegte damit die damals vorherrschende Meinung, Frauen seien für den Ausdauersport nicht geeignet. In den darauffolgenden Jahren etablierte sie sich als erfolgreiche Läuferin, bestritt 39 Marathons und gewann unter anderem den prestigeträchtigen New York City Marathon. In den siebziger Jahren baute sie mit 400 Rennen in 29 Ländern die AVON Frauenlaufserie auf. Damit sicherte sie die Aufnahme des Frauenmarathons ins Olympische Programm. 1984 konnte erstmals eine Marathon Olympiasiegerin gekürt werden. 2015 gründete Switzer das soziale Frauen Laufnetzwerk 261 Fearless, das Frauen weltweit miteinander auf sportlicher Basis vereint.

"Ich freue mich sehr den 121. Boston Marathon mitlaufen zu können", so Kathrine Switzer. "Was vor 50 Jahren ein dramatischer Vorfall war, wurde letztendlich zu einem richtungsweisenden Moment - für mich und für Läuferinnen auf der ganzen Welt. Das Ergebnis sorgte für eine soziale Revolution: heute laufen in den USA mehr Frauen als Männer."

Trotz des missglückten Anfangs hieß der Veranstalter des Boston Marathons, die Boston Athletic Association, fünf Jahre später, 1972, erstmals Frauen als Teilnehmerinnen offiziell willkommen. Damals lief Kathrine Switzer auf Rang drei. Der Boston Marathon sorgte damit für ein nachhaltiges, weltweites Umdenken im Laufsport. "Wir freuen uns sehr Kathrine wieder aktiv im Rennen begrüßen zu dürfen, genau dort, wo der Ursprung der Frauenlaufsport Bewegung liegt", erklärt die B.A.A. Präsidentin Joann Flaminio. "Sie war und ist eine mutige Frau und es ist uns eine große Ehre sie anlässlich dieses geschichtsträchtigen Jubiläums im Ziel in Empfang nehmen zu dürfen."

"Die Reise hat erst begonnen"
Am 17. April begleiten Kathrine Switzer 118 Frauen und sieben Männer aus 20 Nationen, die für Switzer's 261 Fearless Non Profit Organisation Spenden gesammelt haben. Eine von Switzer's Begleiterinnen ist Rosy Spraker aus den USA: "Kathrine durchbrach damals nicht nur die gläserne Decken des Frauenlaufsports. Sie prägte ihn in den vergangenen 50 Jahren entscheidend. Mit dem von uns gesammelten Geld werden wir lokale 261 Fearless Frauen-Laufclubs aufbauen, Lauf-Betreuerinnen ausbilden und soziale Laufprogramme unterstützen - gleich, ob in Massachusetts/USA, Berlin oder Albanien. Wir freuen uns darauf viele Frauen damit erreichen zu können - sei es als Club Leiterinnen oder als Teilnehmerinnen."

Team 261 Fearless Trains for Boston Marathon with Kathrine Switze - Foto © Horst von Bohlen

"Es gibt nur dieses eine 50jährige Jubiläum für dieses eine Rennen, dass unsere Leben verändert hat", erklärt die heute 70jährige Switzer. "Ich trainiere hart und der großartige Spirit meines 261 Fearless Teams gibt mir Tag für Tag Antrieb weiter zu arbeiten. Am 17. April geht es mir nicht um eine bestimmte Zeit - ich möchte feiern, vereinen und dankbarsein für die Möglichkeit, die uns geboten wird. Ich laufe, um diesem Rennen, dieser Stadt, und diesen tausenden großartigen Zuschauern danke zu sagen, die alle zusammen uns Frauen in den letzten Jahrzehnten Kraft und Selbstbewusstsein gegeben haben."

Mehr Information zu Kathrine Switzer erfahren Sie unter www.marathonwoman.com

Pressemitteilung der 261 Fearless, Inc - Edith Zuschmann im Februar 2017

Über 261 Fearless, Inc.
261 Fearless, Inc. ist eine globale gemeinnützige Organisation, die von Frauenlaufpionierin Kathrine Switzer 2015 ins Leben gerufen wurde. Dieses soziale Frauen Laufnetzwerk hat sich als Ziel gesetzt Frauen aus aller Welt - unabhängig ihrer Herkunft, ihres Glaubens und ihrer Fähigkeiten - durch Laufen zu vereinen. Diese Plattform ermöglicht Frauen sich gegenseitig Mut zu machen, zu unterstützen und sich offen freundschaftlich auszutauschen, fern von bewertenden Vergleichen. Dazu dienen lokale Laufclubs, Ausbildungsmöglichkeiten für Frauen, Kommunikationsportale, Veranstaltungen und Merchandising. In Österreich und Deutschland gibt es aktuell neun 261 Club Lauftreffs. Weiteres: www.261fearless.org

Über B.A.A.
Gegründet 1887. Die Boston Athletic Association ist eine Non-Profit Organisation mit dem Auftrag gesunden Lebensstil durch Sport - besonders durch Laufen zu propagieren. Der von der B.A.A. alljährlich ausgetragene Boston Marathon ist der älteste Marathon der Welt. Weiter veranstaltet der Verband lokale Läufe und unterstützt Charity- sowie Laufprogramme. Seit 1986 ist John Hancock Financial der Hauptsponsor des Boston Marathon, der Teil der Abbott World Marathon Majors Serie ist, die die internationalen Städte Marathons in Tokio, London, Berlin, Chicago, und New York City beinhaltet. Mehr als 60.000 Läufer nahmen 2016 an B.A.A. Veranstaltungen teil. Der 121. Boston Marathon findet am Montag, den 17. April 2017 statt. Mehr Informationen finden Sie unter www.baa.org

Erklärung der Redaktion zur Rubrik Presse-Info

Einen immer größeren Anteil am Informationsfluss nehmen die von Veranstaltern und Unternehmen der Lauf- und Ausdauersportbranche bereitgestellten Mitteilungen ein. Die Freude über die honorarfreien sogenannten Pressemeldungen ist bei LaufReport.de geteilt. Einerseits hilft diese Informationsflut gerade uns Internetmedien dem unstillbaren Hunger nach Neuigkeiten zu begegnen, andererseits helfen wir mit der Veröffentlichung nicht nur zur brandaktuellen Verbreitung von Nachrichten, sondern auch zum Transport werbelastiger Inhalte. Das ist der Deal.

Entziehen können und wollen wir uns dieser Form von Public Relation nicht. Mit dieser deutlicheren Abgrenzung einer eigenen Rubrik trennen wir diese fremdbestimmten Texte und Fotos vom redaktionellen Teil des LaufReport. Für den Leser ein Service, denn es ist wichtig für die Meinungsbildung die Herkunft einer Information zu kennen.

Selbstverständlich sichten wir weiterhin die Inhalte dieser Pressemeldungen und behalten uns die Veröffentlichung vor oder geben gekürzte Meldungen wieder. Mitteilungen von LaufReport-Partnern werden darüber hinaus nach wie vor bevorzugt behandelt, mit individuellen Infoseiten. Auch ein kostenfreies Online-Magazin muss finanziert werden.

Walter Wagner, verantwortlicher Redakteur & Herausgeber - 23. Mai 2018

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