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Eigenes Lied weckt an Traumtagen zusätzliche Emotionen

Bei Prachtswetter gewannen Urs Jenzer und Katja Zwiker am Wochenende am Transruinaulta (Ilanz-Thusis) und Transviamala (Thusis-Donat) die Schluchtenkönig-Titel. Die ungefähr 1000 Aktiven erlebten "zwei Traumtage", wie viele Doppelstarter meinten.

Ein Freudenschrei, eine geballte Faust, in die Höhe gestreckte Arme - die Erleichterung über die vollbrachte Leistung bei den Finishern des 8. Transruinaulta und des 20. Transviamala war hör- und sichtbar. Nicht weniger als 212 von ihnen liefen zweimal ins Ziel und gelangten so auf den Originalstrecken in die Schluchtenkönig- und Schluchtenkönigin- respektive auf den beiden kürzeren Distanzen in die Schluchtenprinz- und Schluchtenprinzessin-Wertung. An beiden Tagen war ihnen, wie der Österreicher Hannes Pongruber und somit einer von nahezu 100 Startenden aus dem Ausland sagte, "ein mega schönes Lauferlebnis in einer traumhaften Gegend" gewiss.

Zugegeben: Wesentlich zum rundum geglückten Lauf-Wochenende trugen neben der vorzüglichen Organisation, welche die Finisher bei ihrer Analyse immer wieder hervorhoben, die Top-Bedingungen bei. Der tiefblaue Himmel und die strahlende Sonne liessen die herbstlich gefärbten Bäume richtiggehend erstrahlen. Die Folge: eine nahezu kitschige Kulisse. Nachhaltig in Erinnerung bleiben in erster Linie die Passagen durch die imposante Rhein- beziehungsweise die mystische Viamala-Schlucht. Speziell bei jenen Läuferinnen und Läufern, die sie zum ersten Mal durchliefen.

Transruinaulta - Foto © Dominik Aebli

Lohnenswerter Ersatz

Zu den Premierenstartern an beiden Tagen zählte Urs Jenzer. Als fünftletzt Gemeldeter fand der Berner Oberländer gerade noch knapp Aufnahme im pro Tag auf 500 Aktive limitierten Teilnehmerfeld. Ursprünglich hatte der Frutiger einen Start am letztlich wegen des Vulkanausbruches abgesagten Transgrancanaria ins Auge gefasst. Die attraktiven Schluchtenläufe boten ihm einen willkommenen und wie sich am Ende herausstellte lohnenswerten Ersatz. Nach den total 61,2 Kilometern mit 2750 Höhenmetern durfte er sich die aus Holz geschnitzte Krone für den Schluchtenkönig auf den Kopf setzen lassen.

Den Transruinaulta (Tagesschnellster mit 3:42:37) und den Transviamala (zweiter Overallrang) meisterte Urs Jenzer mit der Gesamtzeit von 4:48:27 Stunden. 68 Minuten länger unterwegs war die Schluchtenkönigin, Katja Zwiker aus Bäretswil. In den Tages-Klassementen wurde sie an zweiter und fünfter Stelle aufgeführt. Die weiteren Bestzeiten auf den Originaldistanzen von 42,2 beziehungsweise 19 Kilometer erzielten die Finnin Susanna Huttunen (4:08:42) sowie ein im Vorarlbergischen wohnhaftes Ehepaar: Stefan Hubert (1:19:56) und Sabine Reiner (1:32:37).

Transviamala - Foto © Reiner Schilling

Emotionsgeladenes Lied

Titel wurden auch in der Kombination der beiden Kurzstrecken über gesamthaft 35,5 Kilometer mit exakt 1500 Höhenmeter vergeben. Die Krone für den Schluchtenprinz erhielt der zweimalige Tages-Zweite Nuno Arioli aus Felsberg, jene der Schluchtenprinzessin die St. Gallerin Lisa Knechtle (Vierte und Dritte). Die schnellsten Zeiten auf den 24 beziehungsweise 11,5 Kilometer bewerkstelligten Manuel Dür (Rebstein) und Janine Hubschmid (Berikon) sowie der Zilliser Sandro Michael und Carla Wohler aus Spiez, die ihre Zwillingsschwester Gianna Wohler um acht Zehntelsekunden besiegte.

Der sportliche Aspekt stand indes nicht allein im Zentrum des Geschehens. Immer wieder tönte an den beiden Tagen das eigens fürs 20-Jahre-Jubiläum des Transviamala komponierte romanische Lied "Tras vals a sur rischs - Transviamala" ("Durch Täler und über Wurzeln - Transviamala") aus den Lautsprechern. Der Text mit dem auf Deutsch übersetzten Refrain "Wir suchen den Schluchtenkönig und die Schluchtenkönigin" stammt aus der Feder von OK-Mitglied Nadia Ambühl, die auch die Musik zusammenstellte, singen tun es die Schülerinnen und Schüler vom Transviamala-Zielort Donat. Der Transruinaulta und der Transviamala leben seit dem Wochenende von zusätzlichen Emotionen.

Komplette Ranglisten: www.transruinaulta.ch und transviamala.ch

Medien-Mitteilung Transruinaulta/Transviamala vom 24.10.2021

N KOLAY ISTANBUL-MARATHON AM 7. NOVEMBER

Istanbul-Marathon mit starken Elite-Feldern und über 35.000 Läufern

Mit starken Elite-Feldern und einer Gesamt-Meldezahl von über 35.000 Läufern wird die 43. Auflage des N Kolay Istanbul-Marathons am 7. November stattfinden. Die Äthiopier Herpasa Negasa und Mamitu Daska führen mit Bestzeiten von 2:03:40 beziehungsweise 2:21:59 die Startlisten an. Sowohl der Titelverteidiger als auch der Streckenrekordler werden zudem in die türkische Metropole zurückkehren, wo die beiden Sieger jeweils ein Preisgeld von 35.000 US-Dollar erhalten.

Marathonläufer auf der Brücke über den Bosporu - Foto © Spor Istanbul

Der N Kolay Istanbul-Marathon war eines der wenigen internationalen Straßenrennen, das während der Pandemie nicht abgesagt wurde. Im vergangenen Jahr starteten neben den Eliteläufern rund 3.000 Breitensportler. Das Rennen am 7. November wird wieder zu früheren Dimensionen zurückkehren. 2019 lief die Rekordzahl von über 36.000 Athleten von Asien nach Europa im einzigen Marathon weltweit, dessen Strecke über zwei Kontinente führt. Rahmenwettbewerbe über 15 und 8 km hinzugerechnet, erwarten die Veranstalter über 35.000 Anmeldungen für das Rennen am 7. November. Damit wird der Lauf zu den größten seit Beginn der Pandemie zählen. Wie schon vor einem Jahr wird ein umfangreiches Hygiene-Konzept umgesetzt.

"Wir haben während der Pandemie lokale und internationale Rennen organisiert. Jetzt kehren wir zurück zur traditionellen Strecke des N Kolay Istanbul-Marathons. Ein spannender Marathon erwartet uns", sagte Renay Onur, der Race Director und Geschäftsführer des Veranstalters Spor Istanbul.

Zehn Läufer mit Bestzeiten von unter 2:08 Stunden stehen auf der derzeitigen Startliste, die angeführt wird von Herpasa Negasa. Der Äthiopier wird mit einem persönlichen Rekord von 2:03:40 ins Rennen gehen. Diese Zeit lief der 28-Jährige 2019 in Dubai, wo er Platz zwei belegte. Mit Mekuant Ayenew steht noch ein zweiter Läufer auf der Startliste, der bereits unter 2:05 Stunden gelaufen ist. Der Äthiopier erreichte bisher 2:04:46. Sein Landsmann Yitayal Atnafu Zerihun reist mit einer Bestzeit von 2:06:21 nach Istanbul.

Die Qualität des Männer-Elitefeldes deutet darauf hin, dass der Streckenrekord am 7. November wackeln wird. Diese Marke hatte Daniel Kibet vor zwei Jahren mit 2:09:44 Stunden aufgestellt. Der Kenianer, dessen Bestzeit bei 2:06:49 steht, wird ebenso in Istanbul starten wie der Titelverteidiger: Benard Sang (Kenia) gewann 2020 mit seiner persönlichen Bestzeit von 2:11:49.

Das Frauenrennen wird ebenfalls stark besetzt sein. Acht Läuferinnen haben bereits Zeiten von unter 2:28 Stunden erzielt. Die schnellste auf der Startliste ist Mamitu Daska (Äthiopien), die 2011 den Mainova Frankfurt-Marathon mit 2:21:59 gewonnen hatte. Die frühere Dubai-Siegerin wird beim N Kolay Istanbul-Marathon unter anderen auf die Kenianerin Jackline Chepngeno treffen, die bisher 2:24:38 erreichte. Zwei junge Äthiopierinnen, die jeweils 23 Jahre alt sind, könnten für eine Überraschung in Istanbul sorgen: Medina Deme Armino gewann 2020 den Xiamen-Marathon in China mit 2:26:12, und Fetale Tsegaye erreichte ihre Bestzeit von 2:27:06 vor zwei Jahren in Madrid als Zweite.

Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass der hochkarätige Frauen-Streckenrekord in Istanbul in Gefahr gerät. Die amtierende Marathon-Weltmeisterin Ruth Chepngetich (Kenia) war 2018 am Bosporus 2:18:35 gelaufen.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter: https://maraton.istanbul

Pressemitteilung Race-News-Service vom 19.10.2021

Im vierten Anlauf hat es für Kosgei geklappt

Isaac Kosgei und Katharina Kaiser gewinnen Sparkasse 3-Länder-Marathon

Vierter, Dritter und Zweiter war Isaac Kosgei beim 3-Länder-Marathon am Bodensee schon. Im Vierten Anlauf holt er sich nun die Krone. Bei den Damen trägt sich Katharina Kaiser in die Siegerliste ein. 3.300 Sportbegeisterte absolvierten die drei unterschiedlichen Distanzen.

Die Kulisse beim Start auf der Lindauer Insel war wieder beeindruckend. 3.300 der 4.300 Gemeldeten machten sich auf den Weg.

 

Der in Linz lebende Kenianer, den Rennleiter Günter Ernst bei seinem vierten Start am Bodensee als Stammgast begrüsste, ließ von Anfang an keinen Zweifel daran, sich in diesem Jahr (endlich) den Titel zu sichern. Vierter, Dritter und Zweiter war er schon. In 2:19:18 überquerte er die Ziellinie im Bregenzer Bodensee-Stadion. Zweiter wurde der Schweizer Josef Raphael (SUI, 2:22:27) und Platz drei ging an Mathias Nüesch (SUI, 2:22:55).

Katharina Kaiser aus Deutschland überquerte die Ziellinie mit einem Lächeln. Bei km 37 übernahm sie die Führung von Monika Bayr (AUT), die dann zurück fiel und sich als sechste klassierte. Kaiser benötigte für die Marathon-Distanz 3:09:36. Zweite wurde Janine Karajan (GER, 3:10:42). Dritte Marianne Adler (GER, 3:14:25)

Der Skinfit-Halbmarathon war fest in Schweizer Hand. Favoriten Fabienne Vonlanthen gewann in 1:18:11. Platz zwei ging an Tanja Eilinger (SUI, 1:19:09). Maja Neuenschwander (SUI, 1:20:06) wurde Dritte.

Bei den Herren überquerte Fabian Benz (SUI, 1:12.11) als Erster die Zielline. Simon Schönenberger (SUI, 1:12:50) wurde Zweiter. Der Deutsche Konstanin Häcker wurde als einziger Nicht-Schweizer Dritter (1:13:19).

Beim vkw-Viertelmarathon gingen die ersten Plätze an Michéle Gantner (SUI, 38:26) und Luca Hilbert (AUT, 34:21).

"Die Freude und die Emotionen, die wir von den Teilnehmern erfahren durften sind jede Minute Aufwand wert." Bringt es OK-Chef Robert Küng auf den Punkt.

Fotos von den Marathon-Siegern anbei. Weitere Bilder gerne auf Anfrage.

Detailergebnisse: www.sparkasse-3-laender-marathon.at/de/home/ergebnisse


Pressemitteilung 3-Länder-Marathon vom 10.10.2021

48. GutsMuths-Rennsteiglauf am 2. Oktober 2021

Für die am Samstag, den 2.10.2021 ausgetragenen vier Wettbewerbe des 48. GutsMuths-Rennsteiglaufs gab es in Summe 5017 Meldungen (ohne Halbmarathon). An den Start gingen bei idealem Lauf- und Wanderwetter schließlich 4092 Läufer, Wanderer und Nordic Walker.

Intersport Marathon: 1567 Starter (gemeldet 1988)
Lotto-Thüringen Supermarathon: 968 Starter (gemeldet 1351)
Köstritzer Wanderung: 963 Starter (gemeldet 963)
Thüringer Waldquell Nordic Walking: 594 Starter (gemeldet 715)

Intersport-Marathon (42,2 km) - Zwei Läufer zeitgleich auf Rang 3

Wer in zur 48. Auflage des Intersport-Marathons über 42,2 km beim des GutsMuths-Rennsteiglauf starten wollte, musste sich etwas früher wie gewohnt auf dem Weg zum Start machen. Aufgrund des Blockstarts gingen die ersten Läufer eine Stunde früher wie üblich auf den Weg nach Schmiedefeld am Rennsteig. Bei idealen Läuferwetter wurden diese ab 8 Uhr in 50er-Blöcken auf die Strecke geschickt. Das gewohnte Feeling beim Schneewalzer wurde von vielen vermisst. Viele Teilnehmer äußerten den Wunsch und die Hoffnung, dass beim nächsten GutsMuths-Rennsteiglauf am 21. Mai 2022 wieder alle Strecken an einem Tag stattfinden werden und Massenstarts möglich sind.

Mit der Spitzenzeit von 2:24:48 h konnte sich der aus Eritrea stammende Sieger Filimon Abraham (Salomon Running Team) mit fast 10 Minuten Vorsprung vor Moritz auf der Heide (2:34:42 h/addidas Terrex) in die Siegerliste eintragen. Der Sieger lebt seit 7 Jahren in Deutschland, sprich perfekt deutsch. Gemeinsam und zeitgleich liefen der Schweizer Ruedi Becker (2:43:00 h/M. Arend Training) und der Österreicher Andreas Rieder (2:43:00 h) über die Ziellinie, so dass es diesmal zwei 3. Plätze gab.

Marathon, Herren
1. Filimon Abraham (2:24:48 h/Salomon Running Team)
2. Moritz auf der Heide (2:34:42 h/addidas Terrex)
3. Ruedi Becker (2:43:00 h/Schweiz/M. Arend Training)
3. Andreas Rieder 2:43:00 h/Österreich/ Mountainshop Hörhager)
5. Korbinian Lehner (2:43:56 h/Salomon Running Team)
6. Marc Schulze (2:45:44 h/JKrunning)
7. Christoph Weigel (2:46:51 h/GutsMuths-Rennsteiglaufverein)
8. Eric Breitbart (2:47:19 h/SCC Berlin)
9. Simon Eck (2:47:30 h/LC Tölzer Land)
10. Andreas Schindler (2:49:05 h/Team Hoka one one)
11. Sebastian Nitsche (2:50:42 h/ Lauffreunde e.V.)
12. Adrian Panse (2:45:49 h/ USV Erfurt)

Marathon, Frauen:
1. Hier wurde Topfavoritin und Olympiateilnehmerin (Rio 2016) Anne Hahner ihre Rolle gerecht und gewann vor der Belgierin Vanja Cnops und Mitfavoritin Aoife Quigly.
1. Anna Hahner (3:01:14 h/ addidas Terrex)
2. Vanja Cnops (3:03:59 h/Belgien/Singapore Shufflers)
3. Aoife Quigly (3:09:47 h/Salomon Runners Team)
4. Lena Laukner (3:14:19 h/ Österreich/Salomon Runners Team)
5. Lisa Janko (3:14:44 h/Team Trail Magazin)
6. Anne Barber (3:14:54 h/LC Ron Hill Berlin)
7. Katja Voigtmann (3:22:21 h/VfB Torpedo Ichtershausen)
8. Marie Brückner (3:30:33 h/USV Erfurt)
9. Johanna Heinbuch (03:34:04 h/Sinntal-Sterbfritz)
10. Kristin Daniel (03:38:52 h/Kanada/ Withehorse. YT)

Supermarathon (73,9 km) - Eisenach - Schmiedefeld 2.10.2021

Lotto-Thüringen Supermarathon: 968 Starter (gemeldet 1351)

In Eisenach ging der erste Startblock diesmal erst 6.30 Uhr auf die 73,9 km des Lotto-Thüringen Supermarathons. Geschuldet war dies der Tatsache, dass es durch die Verlegung vom Mai in den Oktober später hell wird. So gingen einige mit Stirnlampe auf die Strecke, dabei kamen Erinnerungen an den legendären Taschenlampenstart beim Lauf im Jahr 1975 auf.

Bei den Herren blieben die ersten Drei unter der 6 h-Marke, wobei der Sieger Frank Merrbach mit über 14 Minuten Vorsprung gewonnen hat. Gleich dahinter platzierten sich mit André Schmidt und Frank Wagner zwei Läufer des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins mit starken Zeiten.

Supermarathon, Herren (73,9 km):
1. Frank Merrbach (5:32:28 h/LG Nord Berlin Ultra)
2. Felix Kuschmierz (5:46:46 h/Blankenfelde-Mahlow)
3. Kai Reissinger (5:56:43 h/ M.O.N.)
4. André Schmidt (6:05:48 h/GutsMuths-Rennsteiglaufverein)
5. Frank Wagner (6:08:34 h/ GutsMuths-Rennsteiglaufverein)
6. Marco Möhler (6:18:55 h/Halsbrücke)
7. Andre Skrowny (6:24:35 h/ GutsMuths-Rennsteiglaufverein)
8. Stefan Wilsdorf (6:25:40 h/SV Motor Königsee)
9. Andy Kühne (6:27:39 h/WSC Oberwiesenthal)
10. Daniel Schröder (6:27:45 h/SC Trebbin)

Die Konkurrenz bei den Damen beherrschte die für den veranstaltenden GutsMuths-Rennsteiglauf startende Julian Totzke. Sie gewann den langen Kanten damit zum zweiten Mal in Folge und mit sehr großem Vorsprung von mehr als 40 Minuten vor Christine Fischer Bedtke aus Leipzig sowie Laura Michel.

Supermarathon, Frauen (73,9 km):
1. Juliane Totzke (5:53:28 h/GutsMuths-Rennsteiglaufverein)
2. Christine Fischer-Bedtke (6:33:34 h/Leipzig)
3. Laura Michel (6:45:44 h/Sportteam Corpus.med)
4. Tina Gebhardt (6:50:54 h/LG Itzum)
5. Svenja Gliem (6:59:26 h/Augsburg)
6. Antje Müller (7:08:57 h/SV Eula)
7. Sandra Saitner (7:10:02 h/LC Tölzer Land)
8. Charlotte Holly (7:17:41 h/RSG-Montabaur)
9. Karina Meier (7:18:45 h/TSV Tetag Wernberg)
10. Kerstin Stösser (7:18:45 h/Ahrensburg)

Pressemitteilung 48. GutsMuths-Rennsteiglauf


48. GutsMuths-Rennsteiglauf, 3. Oktober 2021 - Schmiedefeld am Rennsteig

Thüringer Energie AG-Halbmarathon (21,2 km)

Trotz des sich aufgrund des Starts in 50er-Blöcken von 7.30 Uhr bis fast 11.00 Uhr hinziehenden Startprozederes standen die Podestplätze bei den Herren frühzeitig fest. Denn aus den hinteren Startblöcken gelang keinem der späten Starter mehr, ganz nach vorn zu laufen. Insgesamt gingen 2866 Läufer (von 3995 Meldungen) auf den 21,2 km von Oberhof nach Schmiedefeld.

Bei den Herren gab es einen Zweikampf zwischen Daniel Götz (SV Bergdorf-Höhn/ 2. im Halbmarathon 2019) und Marcel Bräutigam (GutsMuths-Rennsteiglaufverein/2. im Supermarathon 2019). In einem am Ende ganz engen Rennen sicherte sich Götz (1:09:24 h) mit zehn Sekunden Vorsprung den Sieg vor Bräutigam (1:09:34 h).

Auf Rang 3 lief Roman Freitag (1:12:07 h/Erfurter LAC) über die Ziellinie im schönsten Ziel der Welt - in Schmiedefeld. Götz war glücklich, dass er seinen Vorsprung von rund 1 Minute, den er sich am Beerberg herausgelaufen hatte ins Ziel brachte. Bräutigam, der erst in der Woche vorm Lauf eine Zerrung auskuriert hatte, hatte am Beerberg mit Seitenstechen zu kämpfen. "Danach lief es wieder besser und ich konnte nochmal Druck machen. Aber ich merke, dass ich älter geworden bin, mich nicht mehr so extrem ausbelasten kann. Deshalb freue ich mich auch über Platz Zwei. Daniel hat verdient gewonnen", sagte Marcel Bräutigam im Ziel.

Halbmarathon, Herren (21,2 km):
1. Daniel Götz (1:09:24 h/SV Bergdorf-Höhn)
2. Marcel Bräutigam (1:09:34 h/GutsMuths-Rennsteiglaufverein)
3. Roman Freitag (1:12:07 h/Erfurter LAC)
4. Max Betsch (1:14:55 h/Schleizer Wisente)
5. Felix Otto (1:16:16 h/Post Tübingen)
6. Dominik Mages (1:16:57 h/SV Bergdorf-Höhn)
7. Thomas Heß (1:17:25 h/Meiningen)
8. Florian Lecht (1:17:55 h/TSV Krosdorf-Gleiberg)
9. Karl Hempel (1:18:42 h/Spiridon)
10. Max Roßbach (1:19:32 h/SC DHfK Leipzig)
11. Toni Keller (1:20:14 h/GutsMuths-Rennsteiglaufverein)

Späte Überraschung bei den Frauen

Als Schnellste bei den Frauen wurde lange Zeit Kristin Hempel (1:28:09 h/USV Erfurt), die 2012 den Marathon und 2015 den Supermarathon gewonnen hatte, geführt. Aus einem der letzten Startblöcke heraus gab es durch Nadine Hübel (Tri Force Fulda) eine dicke Überraschung.

Die aus Sachsen-Anhalt stammende Läuferin entriss mit einer Endzeit von 1:23:07 h Kristin Hempel noch den Sieg. Sie selbst habe nicht mit dem Sieg gerechnet und sich deshalb auch nicht beim Veranstalter gemeldet, um in einen der ersten Startblöcke eingereiht zu werden.

"Nachdem ich jetzt meinen Nachwuchs betreuen muss habe ich weniger Zeit zum Training. Deshalb hatte ich gehofft, wenigstens aufs Treppchen zu laufen," sagte Kristin Hempel im Ziel.

Auf Rang 3 lief Anna Herzberg (1:29:47 h/Spiridon), die einige Startblöcke nach Hempel auf die 21,2 km gegangen ist. Sie begann ihre Läuferkarriere bei der Katholischen Laufjugend Arnstadt und lief schon auf der Marathondistanz des Rennsteiglaufs auf das Siegerpodest.

Halbmarathon, Frauen (21,2 km):
1. Nadine Hübel (1:23:07 h/ Tri Force Fulda)
2. Kristin Hempel (1:28:09 h/USV Erfurt)
3. Anna Herzberg (1:29:47 h/Spiridon)
4. Marlis Willer (1:32:29 h/Road To Rennsteig)
5. Henriette Schmidt (1:33:57 h/SWV Goldlauter)
6. Jessica Ittner (1:35:07 h/TSV 1860 Staffelstein)
7. Franziska Schneider (1:35:45 h/Schleizer Wisente)
8. Marie Heinrich (1:36:08 h/Skiverein Großbreitenbach)
9. Clara Kinzel (1:32:29 h/ESC Erfurt)
10. Janine Brandt (1:37:04 h/Zeppelin Team)

Weitere Ergebnisse unter: www.rennsteiglauf.de/wettkampf/live-ergebnisse

Pressemitteilungen von GutsMuths-Rennsteiglaufverein, 2./3.10.21

Schlussbericht des 23. INFERNO Triathlons vom 20./21.8.2021

Samuel Hürzeler aus Wilderswil gewinnt zum 7. Mal den INFERNO Triathlon. Hinter ihm überqueren Stefan Graf vom Tri Club Solothurn als Zweiter und der Neuhausener Sami Götz als Dritter nach 155 km und 5.500 Hm die Ziellinie auf dem Schilthorn. Petra Eggenschwiler gewinnt den INFERNO Triathlon bei den Damen mit einer Zeit unter 10 Stunden vor Barbara Bracher und Alexandra Zürcher. Der Kolumbianer Andrés Ruiz Malaver holt sich den Sieg im Halbmarathon. Bei den Frauen steht die Bernerin Simone Hegner beim "teuflischen" Lauf ganz oben auf dem Podest. Bei einem äusserst starken Teilnehmerfeld in allen Kategorien überzeugen Top-Athleten aus dem In- und Ausland bei schönstem Wetter in allen Wettkämpfen.

Schwimmstart am Thuner See - Foto © swiss-image.ch Philipp Schmidli

Titelverteidigungen und starke Frauen beim Triathlon

Samuel Hürzeler aus Wilderswil gewinnt zum 7. Mal und zum 4. Mal in Folge den INFERNO Triathlon. Samuel Hürzeler überquert die Ziellinie auf dem Schilthorn Gipfel nach 8:47.46. Stefan Graf vom Tri Club Solothurn erkämpft sich mit nur knapp über 2 min Rückstand auf Hürzeler den zweiten Platz bei den Herren. Als Dritter schafft es Sami Götz aus Neuhausen mit einer Zeit von 9:09.56 auf das Podest. Das Rennen sei "wie immer ein Mega-Erlebnis gewesen", sagt der alte und neue Sieger Hürzeler im Ziel. Taktisch angegangen habe er das Rennen an diesem "gelungenen Tag".
Mit 9:56.37 verbessert Petra Eggenschwiler ihre persönliche Bestleistung um fast 15 min und holt sich erneut souverän den Sieg bei den Damen. Mit ihrer starken Zeit würde sich Eggenschwiler in der Rangliste der Männer bereits auf Platz 6. einreihen. Die 33-Jährige freut sich im Ziel über einen wunderschönen Wettkampftag. Beim Schwimmen habe es zwar noch mächtig Wellen gehabt, danach sei es ihr aber "einfach super gelaufen".

Die Thunerin Barbara Bracher erkämpft sich mit 10:12.56 den zweiten Platz im "härtesten Triathlon der Welt". Bracher war 2013 das letzte Mal als Single gestartet, nachdem sie 2012 als 2. Frau finishte. Vor dem diesjährigen Start sprach sie von einem "letzten Comeback als Einzelstarterin", ein Comeback, das offensichtlich sehr gut geglückt ist. Alexandra Zürcher vom Tri Team Steffisburg, die sich bereits 2019 ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Eggenschwiler lieferte, finisht auf dem dritten Rang mit 10:16.19.

Schnelle Mixed Teams bei der Team-Trophy und den Couples

Strahlende Sieger am Ziel der Team-Trophy des INFERNO Triathlon sind die vier Athleten aus dem Team "Imboden Bike". Mit einer Zeit von 6:58.40 finishen Nina Imboden, Simon Imboden, Marc Pschebizin und Andreas Theobold im Mixed Team. Das Team "SRS Pro Sportler" mit Meret Urfer, Jens Urfer, Lorenz Saurer und Beat Ritter kommt etwas mehr als 21 min später aber immer noch schneller als das erste reine Herren-Team ins Ziel und sichert sich mit 7:20.00 den 2. Platz. Das schnellste reine Herren-Team braucht für die Strecke von Thun nach Mürren insgesamt 7:29.59. Das in dieser Kategorie siegreiche Quartett "Rhone Triathlonteam" setzt sich zusammen aus Eric Werfeil, Fernando Albrecht, Thomas Gruber und Romeo Imhof. Bei den Teams der Damen feiert das Team "EnergyWomen@InselGruppe" den Sieg mit einer Zeit von 9:26.34. Carmen Bähler, Angela Krebs, Jeannine Iseli und Barbara Schönenberger finishen in Mürren mit einem Vorsprung von knapp 40 Minuten auf das zweitplatzierte Damenteam "La Tex Girls by All Blacks Thun", mit Laurence Gehrig, Skadi Töpken, Yvonne Kohli und Catherine Lohri (10:06.33).

Bei den Couples sind Andrea Wirz und Stefan Wüthrich mit 7:47.42 im gemischten Couple das schnellste aller gestarteten Paare. Das beste reine Frauen-Couple bilden Sofia Zbinden und Hanna Müller (Team "SoHa rennt!") mit einer Finisherzeit von 9:28.34. Mit Felix den Hollander und Marc Streit sichert sich Team "Zwoi Lölis" mit 7:48.46 den Sieg bei den reinen Herren Couples.

Letzter Anstieg aufs Schilthorn - Foto © swiss-image.ch Philipp Schmidli

Halbmarathon mit starkem Kolumbianer und Damensieg nach Bern

Beim INFERNO Halbmarathon siegt der Kolumbianer Andrés Ruiz Malaver mit einer Zeit von 2:04.13. Zweiter wird wie im Vorjahr Jonathan Schmid aus Adelboden (2:05.14). Auf Rang 3 klassiert sich Arnold Aemisegger vom TV Schaan/Team On Running mit 02:07.00.

Die Bernerin Simone Hegner holt sich den Sieg bei den Damen mit einer Zeit von 2:29.48. Michela Segalada verteidigt ihren zweiten Platz von 2019 mit einer Zeit von 02:32.44. Mit einem Rückstand von 08:26 auf die Siegerin sichert sich die Ostschweizerin Angela Haldimann-Riedo vom Team kronberg.ch den dritten Podestplatz im Damen-Halbmarathon.

Bei den Staffeln läuft das Mixed-Team "Black-Forest-Runner" bestehend aus Max Mast, Carina Steffen und Thomas Bachnagel mit einer Zeit von 1:39.49 als Sieger über die Ziellinie.

Ein starkes Feld von Athletinnen und Athleten und wertvolle Helfer

Unter idealen Wetterbedingungen und ohne schwerwiegende Unfälle geht ein hochkarätiger Wettkampftag im Berner Oberland zu Ende. Kaspar Grünig, Präsident des OK, freut sich über eine gelungene Veranstaltung mit vielen glücklichen Gesichtern bei den Athletinnen und Athleten. "Endlich konnten wir nach der Corona-bedingten Pause unsere Veranstaltung wieder durchführen. Mit dem guten Wetter hatten wir quasi schon die halbe Miete gewonnen und wir durften attraktive und spannende Rennverläuft erleben. Mit dem hochqualifizierten internationalen Feld des Halbmarathons, einem packenden Rennverlauf im Triathlon und einem insgesamt extrem hohen Niveau der Starter in allen Kategorien ist die diesjährige Austragung für uns ein voller Erfolg", sagt Grünig. "Mein grosser Dank geht an alle Sponsoren und an die über 800 freiwilligen Helfer, die so eine Veranstaltung überhaupt erst möglich machen."

Ein einzigartiger Sportevent - nicht nur für Spitzenathleten

155 Kilometer und 5'500 Höhenmeter absolvieren die Athletinnen und Athleten beim INFERNO Triathlon - schwimmend, auf dem Rennvelo und Mountainbike und zum Schluss zu Fuss - bis sie die Ziellinie auf dem Schilthorn überqueren. Diese sportliche Herausforderung ist zweifellos einer der spektakulärsten Ausdauerwettkämpfe in den Schweizer Bergen. Aber auch alle, die sich diese extreme Herausforderung nicht zutrauen, finden im Rahmen des Gesamtprogramms attraktive Angebote: Neben dem spektakulären "teuflischen" Einzelwettkampf über die 155 km, finden im Rahmen der Inferno Sommerrennen mit den Team- und Couple-Wettbewerben, dem Halbmarathon und dem Fun Triathlon Sportlerinnen und Sportler jeder Leistungsklasse, Familien und Firmen tolle Möglichkeiten, um an diesem Anlass im Berner Oberland vor einer atemberaubenden Kulisse teilzunehmen.

Die nächste Austragung des INFERNO Triathlons findet am 19. & 20.8.2022 statt.

Ergebnisse und Informationen unter www.inferno.ch

Pressemitteilungen des OK INFERNO Triathlon vom 22.8.2021

Erfolgreiches #restartrunning: adidas Runners City Night

Mit dem Berliner Neujahrslauf 2020 organisierte SCC EVENTS die vorerst letzte Laufveranstaltung, bevor die Corona-Pandemie in Deutschland die Ausdauersportszene zum Erliegen brachte.

Nach der Pause von einem Jahr, sechs Monaten, vier Wochen und zwei Tagen hieß es heute bei der adidas Runners City Night in Berlin nun endlich #restartrunning.

Knapp 5.000 zugelassene Teilnehmer:innen (10 km Laufen: 3.543; 5 km Laufen: 939; 10 km Inlineskating: 331) verzeichnete die adidas Runners City Night mit ihren Inlineskating- und Laufwettbewerben. Damit war das Event restlos ausgebucht, was deutlich das Bedürfnis der Ausdauersport-Community nach Veranstaltungen widerspiegelt. So auch das Credo der Teilnehmenden, die ganz unabhängig von erzielten Zeiten und Platzierungen, einen durchweg glücklichen sowie gelassenen Eindruck vermittelten. Aus allen Teilen Deutschlands von St. Peter-Ording bis nach München waren sie in die Hauptstadt gekommen. Aber auch aus vielen Teilen der Welt wie zum Beispiel Südafrika, Island, den USA und Mexiko.

#restartrunning bei adidas Runners City Night mit über 4.813 Teilnehmenden
Fotoquelle: SCC EVENTS/camera4

Das Fundament der spürbaren Grundzufriedenheit aller Teilnehmenden fußte auf dem detaillierten Hygienekonzept, das SCC EVENTS konsequent umsetzte. Nie gab es auch nur einen kurzen Moment, während dem Unsicherheiten bei Teilnehmenden und Organisatoren aufkamen. In dieses positive Gesamtbild reihten sich im wahrsten Sinne des Wortes auch die Zuschauer ein, die mit Abstand und Masken dem sportlichen Treiben auf dem Ku´damm aufmerksam folgten.

Von besonderem Interesse waren dabei natürlich die Spitzenathleten. Beim Männerrennen dominierte von Beginn an Philipp Pflieger. Konnte ihm der spätere zweite Aaron Bienenfeld (SCC Hanau-Rodenbach, 29:16 Minuten) zwar anfangs noch gefährlich werden, so spielte der Athlet des LT Haspa Marathon Hamburg auf der zweiten Streckenhälfte seine Überlegenheit aus und holte sich mit 28:50 Minuten seinen vierten Sieg bei der adidas Runners City Night. "Es hat so viel Bock gemacht, endlich, endlich wieder in einem großen Feld zu laufen. Das war einfach nur geil. Dann haben die Leute am Ku´damm sogar von den Balkonen gejohlt, das hat mich wahnsinnig gepusht." Das Podium bei den Herren komplettierte Fabian Clarkson vom SCC EVENTS PRO TEAM in 29:51 Minuten.

Die schnellsten Männer der adidas Runners City Night (Philipp Pflieger, Aaron Bienenfeld,
Fabian Clarkson) - Fotoquelle: SCC EVENTS/camera4

Rabea Schöneborn stand als Ersatzläuferin für das deutsche Marathon-Team bei den Olympischen Spielen bis kurz vor ihrem Start bei der adidas Runners City Night noch auf Standby. Dass sie für einen Start in Japan fit gewesen wäre, bewies sie auf den Straßen Berlins deutlich. Bei Kilometer sieben setzte sie sich aus der Führungsgruppe ab und spielte ihre Marathon-Form aus. Mit 33:15 Minuten querte sie im Trikot der LG Nord Berlin als erste Läuferin die Ziellinie und kommentierte glücklich: "Das ist so schön hier mit den Lichtern, es ist so besonders in die Dunkelheit hineinzulaufen und das Gefühl, nach so langer Zeit wieder vor Publikum zu siegen, ist für mich wirklich etwas Besonderes." Christina Gerdes (SCC EVENTS PRO TEAM, 33:55 Minuten) sprintete auf Rang zwei vor Jana Soethout vom Berlin Track Club in 34:27 Minuten.

Die drei Erstplatzieren bei der adidas Runners City Night (Rabea Schöneborn, Christina Gerdes,
Jana Soethout) - Fotoquelle: SCC EVENTS/camera4

Alina Reh vom SCC EVENTS PRO TEAM, die aufgrund einer Verletzung in Tokio fehlt, trat zu einem Trainingslauf über die 10-Km-Distanz an. Nachdem sie für die Inline Skater:innen sowie die 5-Kilometer-Teilnehmenden den Startschuss gegeben hatte, erzielte sie 34:51 Minuten sogar Platz sechs, was für ihren derzeitigen Trainingszustand mehr als ein erhobener Fingerzeig in Richtung Zukunft ist. Ihre Leistung kommentierte sie gewohnt sympathisch mit einem: "Es lief einfach besser als ich dachte."

Das Laufen ist endlich zurück auf den Straßen Berlins - und das ist auch gut so!

Die späteren Sieger der adidas Runners City Night Inlineskating beim Start (v.r.n.l.: Alexander Bastidas, Sebastian Mirsch, Tobias Hecht) Fotoquelle: SCC EVENTS/camera4-

Gelungener Start auch für die Inlineskater:innen bei der schnellsten Nacht Berlins: Alexander Bastidas aus Venezuela gewinnt das Rennen in 15:37 Minuten vor den Deutschen Sebastian Mirsch (15:40 Minuten) und Tobias Hecht (15:41 Minuten). Bei den Frauen heißt die schnellste Skaterin Franziska Petry aus Dessau. Sie erreicht das Ziel in einer Zeit von 18:13 Minuten vor Claudia-Maria Henneken (18:17 Minuten) sowie Silke Röhr (18:29 Minuten). Claudia-Maria Henneken ging nach dem Rennen auch noch im Laufwettbewerb über 10 Kilometer an den Start. Wer nach diesem gelungenen Skateauftakt Lust auf mehr bekommen hat, der kann sich noch bis zum 25. August für den BMW BERLIN-MARATHON Inlineskating anmelden. Während das Rennen der Läufer:innen bereits ausgebucht ist (bis auf Plätze bei offiziellen Reiseveranstalter sowie Charity-Partnern), gibt es für den Skatermarathon am 25. September noch Startnummern.

SCC EVENTS Pressemitteilung vom 31. Juli 2021

Paderborner Osterlaufmeldung

Sparkassen-Vereins-Cup: Vereine freuen sich über Spenden

Strahlende Gesichter bereitete die Sparkasse Paderborn-Detmold 14 Sportvereinen, die erfolgreich am Sparkassen-Vereins-Cup teilgenommen haben. Insgesamt 19.000 Euro fanden den Weg zu einem neuen Besitzer. Die drei Vereine, die am besten abgeschnitten haben, wurden von Oliver Bekiersch, Unternehmenskommunikation der Sparkasse, persönlich mit Spenden bedacht. Der SV Concordia Weine bekam 2.250 Euro, der LC Paderborn und der SC Grün-Weiß Paderborn jeweils 2.000 Euro. Laufen, Walken, Wandern, Radfahren und Inlineskaten - diese Disziplinen konnte man beim Vereins-Cup, der als eines von mehreren Solosportevents anstelle des Paderborner Osterlaufes durchgeführt wurde, wählen.

Foto v. l: SC GW-Präsident Wolfgang Krenz, Martin Kaiser (SC GW Vizepräsident), Michael Krusemark (Vorsitzender LC Paderborn), Kea Wagermann (Jugendwartin LC), Wissmam Halawi (LC Paderborn), Agnieszka Kazimierska und Christoph Spiller (beide SC GW Paderborn), Mario Quante, Andreas Kretschmer, David Lüke (alle SV Weine), Oliver Bekiersch (Unternehmenskommunikation Sparkasse Paderborn-Detmold), Mathias Vetter (Vereinsmanager SC GW Paderborn) und Christian Stork (Organisationsleiter Paderborner Osterlauf).

Wolfgang Krenz, Präsident des SC Grün-Weiß Paderborn, der den Paderborner Osterlauf ausrichtet: "Vielen Dank an die zahlreichen Vereine, die mitgemacht haben. Es war eine tolle Idee für den ausgefallenen Osterlauf ein Solosportevent durchzuführen. Alle haben dafür gesorgt, dass die Zeit ohne Präsenzlauf überbrückt werden konnte. Der Osterlauf wird im kommenden Jahr wohl wieder fast wie gewohnt stattfinden können.

Der SC Grün-Weiß dankt auch dem #TeamRückenwind, das besonders viele Kilometer für uns absolviert hat". Oliver Bekiersch fand die Idee ebenfalls Klasse: "Danke für das Mitmachen. Die Spenden zugunsten der Nachwuchsförderung sind bei den Vereinen ganz sicher gut aufgehoben. Ich freue mich aber auch auf den nächsten Osterlauf mit der tollen Atmosphäre." SV Weines zweiter Vorsitzender Mario Quante erzielte die meisten Kilometer für seinen Club: "Super was wir in unserem 550 Einwohner zählenden Dorf geschafft haben." Michael Krusemark, Vorsitzender des LC Paderborn, stellte fest: "Wir laufen überwiegend Mittelstrecken, deshalb war es auch für uns eine echte Herausforderung." Und Christoph Spiller vom SC Grün-Weiß Paderborn, der eine Strecke von 1.273 Kilometer absolvierte, meinte: "Wir haben die Chance genutzt, um für den SC Grün-Weiß Paderborn etwas Gutes zu tun".

Pressemeldung des SC Grün-Weiß 1920 e.V. Paderborn vom 21.7.21

Tragisches Unglück überschattet Mairs und Kesslers
Erfolge beim 11. Brixen Dolomiten Marathon

Brixen, 3. Juli 2021 - Mit zwei neuen Siegergesichtern ist am Samstag das renommierte Berglaufevent mit Start in der Domstadt und Ziel auf der Plose über die Bühne gegangen. Lokalmatador Helmuth Mair von der SG Eisacktal setzte sich bei den Männern in 3:50.41 Stunden durch, während Julia Kessler aus Meran die Frauen-Konkurrenz in 4:25.58 Stunden gewann. Doch das alles rückte in den Schatten als am Nachmittag bekannt wurde, dass ein 62-jähriger einheimischer Teilnehmer während des Rennens einen Herzinfarkt erlitten hatte und daran verstarb.

Der Teilnehmer war in einer Vierer-Staffel an den Start gegangen. Auf der Höhe der Alten Rossalm brach der Südtiroler Bergläufer plötzlich zusammen. Wenig später trafen weitere Teilnehmer an der Unglücksstelle ein, darunter auch ein Notarzt. Sofort wurden die Leben erhaltenden Maßnahmen eingeleitet. Wenig später waren die Rettungskräfte vor Ort, schließlich auch der Rettungshubschrauber Pelikan 2. Doch für den Sportler kam jede Hilfe zu spät.

"Wir sind natürlich tief erschüttert und fassungslos über dieses tragische Unglück. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen, denen wir unser tief empfundenes Beileid ausdrücken", sagten die geschockten Veranstalter vom ASV Brixen Dolomiten Marathon, die die um 18 Uhr geplante Siegerehrung am Domplatz umgehend absagten.

Mairs Sieg bei der zehnten Teilnahme

Sportlich hatte der Brixen Dolomiten Marathon pünktlich um 7.30 Uhr bei perfekten Laufbedingungen mit dem Startschuss am Brixner Dom begonnen. Schon bald setzten sich Martin Griesser aus Mauls und Helmuth Mair (Milland) vom Rest des Feldes ab und kamen als erste beim "Talblick" vorbei. Dahinter waren ihnen Marco Menegardi (Provinz Brescia), der Österreicher Theo Lothode und Chris Walther aus dem Allgäu auf den Fersen.

In Afers, nach rund 19,2 Kilometern, kam Mair als alleiniger Führender an. Daran sollte sich bis zum Ziel auch nichts mehr ändern. Der 51-Jährige stand um kurz nach 11.20 Uhr als Sieger des 11. Brixen Dolomiten Marathon fest. Mair hatte die 42,195 Kilometer mit 2450 Höhenmetern bei seiner zehnten Teilnahme in 3:50.41 Stunden zurückgelegt. Platz zwei teilten sich nach furioser Aufholjagd Benjamin Eisendle und Martin Griesser, die das Ziel auf der Plose mit 8.45 Minuten Rückstand auf Mair zeitgleich erreichten. Rang vier ging an den Vinschger Ludwig Andres, während sich der mehrmalige Italienmeister über 100 km Menegardi mit Platz fünf begnügen musste.

Start-Ziel-Sieg für Julia Kessler

Bei den Frauen feierte Julia Kessler einen Start-Ziel-Sieg. Lag die 28-jährige Meranerin in St. Andrä nach rund einem Viertel der Strecke eine halbe Minute vor Edeltraud Thaler (Lana), so waren es in Afers bereits 3.12 Minuten auf Susanne Zahlauer aus Zachenberg in Bayern, die Thaler auf diesem Streckenabschnitt überholt hatte. Im Ziel war Kesslers Vorsprung auf über 14 Minuten angewachsen, die nach 4:25.58 Stunden finishte. Platz zwei hielt Susanne Zahlauer, während Rekordsiegerin Edeltraud Thaler (fünf Erfolge in Serie von 2011 bis 2015) das Podium komplettierte. Jana Steger von der SG Eisacktal und die Slowenin Nika Colnar Hrastar nahmen im Endklassement die Positionen vier und fünf ein.

Der Brixen Dolomiten Marathon konnte auch von Zweier- und Viererstaffeln in Angriff genommen werden. Das schnellste Zweierteam waren die "D'Schuchi Buam". Simon und Hannes Schuchardt erreichten nach 4:11.36 Stunden das Ziel. Die beste Viererstaffel, "Die Seitenstecher", setzte sich aus Aaron Messner, David Seeber, Matthias Portner und Patrick Lanziner zusammen, die die Marathondistanz in 4:05.16 Stunden bewältigte.

Rabensteiner dieses Mal mit Favretto beim Dolomites UltraTrail ganz vorn

Neben der klassischen Marathonstrecke boten die Veranstalter auch den Dolomites UltraTrail an. Hier setzten sich mit Alexander Rabensteiner/Ivan Favretto die Top-Favoriten durch. Sie bewältigten die etwas mehr als 71 Kilometer mit rund 4000 Höhenmetern in 8:32.47 Stunden. Rabensteiner hatte 2019 auch die Premiere des Dolomites Ultra Trail an der Seite von Jimmy Pellegrini gewonnen. Matteo Pigoni/Gianluca Galeati wurden am Samstag mit 40.22 Minuten Rückstand zweite, während Marco De Salvador/Luca Ambrosini Rang drei einnahmen (9:15.38).

Den LadiniaTrail (29 km/1852 Höhenmeter D+) entschied der Gadertaler Luca Pescollderungg in 2:40.51 Stunden für sich. Der Trentiner Francesco Baldessari (2:55.28) und Toni Steiner aus Laas (2:56.42) komplettierten auf dieser Strecke, die von St. Martin in Thurn auf die Plose führte, das Podium. Bei den Frauen ging der Sieg an eine Athletin aus Tschechien: Veronika Siebeltova erreichte das Ziel nach 3:27.38 Stunden und mit zwei Minuten Vorsprung auf Christine Griessmair aus Prettau. Auf dem dritten Rang platzierte sich Priska Gasser von der SG Eisacktal.

Zum allerersten Mal wurde hingegen der Villnöss Dolomiten Run ausgetragen. Die 22 Kilometer mit 385 Höhenmetern im Auf-, aber rasanten 1070 Metern im Abstieg von St. Magdalena nach Brixen bewältigte Luca Clara (ASV Gherdeina Runners) in 1:26.30 Stunden am schnellsten. Dahinter landeten Christian Lang (St. Sigmund/1:29.07) und der Villnößer Lokalmatador Maximilian Profanter (1:36.29) auf den Ehrenrängen. Unter den teilnehmenden Athletinnen setzte sich indessen Vivien Senn aus Latzfons durch (1:52.06), die die Rittnerin Verena Lamprecht (1:57.16) und Natalie Mitterrutzner (Brixen/2:04.24) auf die Plätze verwies.

Ergebnisse hier: https://www.datasport.com/live/ranking/?racenr=23613

Pressemitteilung hk media press agency - Hannes Kröss vom 3.7.2021

LaufReport zum Brixen Dolomiten Marathon 2019 HIER

Chelimo und Kipkemboi gewinnen die

46. Ausgabe des BOclassic Südtirol

Bozen, 31. Dezember 2020 - Die Sonderausgabe des Bozner Silvesterlaufs, die am Mittwoch im Verkehrssicherheitszentrum Safety Park im Süden der Landeshauptstadt ausgetragen wurde, ist Geschichte. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 3 Grad Celsius endete die weltweit renommierte Laufveranstaltung mit den Siegen von Margaret Chelimo Kipkemboi (Kenia) und von Überraschungsmann Oscar Chelimo aus Uganda. Während der angepeilte Weltrekord in einem Frauenrennen klar verpasst wurde, schrammte der Belgier Robin Hendrix mit neuem Nationalrekord haarscharf am Europarekord vorbei. Am Ende fehlte dem 25-Jährigen eine Sekunde.

Um 14 Uhr startete der Elitelauf der Frauen. Das topbesetzte Feld musste bei der Sonderausgabe auf der flachen und schnellen Strecke im Verkehrssicherheitszentrum Safety Park zehn Runden herunterspulen und somit die doppelte Strecke zurücklegen, als normalerweise beim BOclassic Südtirol. Die afrikanischen Topathletinnen diktierten wie gewohnt von Beginn an das Tempo. Nach drei Runden führten Vorjahressiegerin Margaret Chelimo Kipkemboi, Norah Jeruto und Dorcas Tuitoek das elfköpfige Feld überlegen an und lagen zu diesem Zeitpunkt nur drei Sekunden über dem Weltrekord in einem reinen Frauenrennen.

Der Rückstand wuchs auf den folgenden Runden Sekunde für Sekunde an. Vor der letzten Schleife lag das Trio rund 20 Sekunden über der Soll-Zeit. Auf der letzten Runde zündete Kipkemboi den Turbo (2.52) und kam mit der Siegerzeit von 30.43 Minuten noch bis auf 14 Sekunden an den Weltrekord heran. Damit wiederholte Margaret Chelimo Kipkemboi ihren Vorjahreserfolg, als sie in der Bozner Innenstadt in 15.30 Minuten den Streckenrekord egalisiert hatte. Außerdem holte sie den 26. Sieg für Kenia beim BOclassic Südtirol. Platz zwei belegte Dorcas Tuitoek (30.44), die wie Kipkeomboi aus Kenia kommt. Das Podium komplettierte mit Norah Jeruto (30.47) eine gebürtige Kenianerin, die jedoch für Kasachstan startet. Als beste "Azzurra" landete Giovanna Epis auf dem siebten Platz. Sie bewältige die 10 Kilometer im Verkehrssicherheitszentrum Safety Park in 34.13 Minuten. Südtiroler Athletin war bei der Sonderausgabe des Bozner Silvesterlaufs keine am Start.

Chelimo stiehlt allen die Show

Bei den Männern, die fünf Kilometer und somit die Hälfte der Strecke eines "normalen" Bozner Silvesterlaufs zurücklegten, rechneten die Experten mit einem Erfolg eines Äthiopiers. Doch am Ende jubelte weder Muktar Edris, noch Telahun Haile Bekele oder Tadese Worku. Der Tagessieger kam am Ende zum ersten Mal in 45 Jahren BOclassic Südtirol aus Uganda. Oscar Chelimo setzte sich in 13.17 Minuten durch und stahl seinen hochgehandelten Konkurrenten die Show. Platz zwei belegte Robin Hendrix, der in 13.19 Minuten einen neuen belgischen Rekord über 5 Kilometer aufstellte und die europäische Bestmarke lediglich um eine Sekunde verpasste. Iguider Abdelaati aus Marokko wurde Dritter. Seine Endzeit lag genauso bei 13.20 Minuten, wie jene des viertplatzierten Yeman Crippa. Der Trentiner, der ebenfalls Jagd auf den Europarekord gemacht hatte, schrammte somit um zwei Sekunden daran vorbei. Abdelaati sorgte jedoch für einen marokkanischen Rekord, Crippa für eine neue italienische Bestleistung.

Einen Achtungserfolg landete Markus Ploner, der die 5 Kilometer in sehr starken 14.47 Minuten zurücklegte und auf Platz 14 landete. Für den in Bozen wohnhaften Sterzinger war es die bereits 18. Teilnahme am BOclassic Südtirol - das ist Rekord.

Die Veranstalter sind mit der "special edition" zufrieden

"Diese Sonderausgabe des BOclassic Südtirol die auch in diesem besonderen Jahr das WorldAthletics Bronze Label führen durfte, war durch und durch ein Erfolg, auch wenn es am Ende knapp zu keinem Rekord gereicht hat. Wir sind überglücklich, dass wir unseren Bozner Silvesterlauf unter den aktuellen Umständen so reibungslos über die Bühne bringen konnten. Dafür danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie der Landesregierung, der Stadt Bozen und unseren Gastgebern vom Verkehrssicherheitszentrum Safety Park. Ebenfalls von Herzen danken möchte ich unseren Partner und Sponsoren, die keine Sekunde gezögert haben, uns auch unter diesen schwierigen Voraussetzungen zu unterstützen. Auch wenn heute alles so reibungslos funktioniert hat, so hoffe ich schon, dass wir uns am 31. Dezember 2021 wieder im Stadtzentrum von Bozen sehen, wo wieder Zehntausende Zuschauer die Strecke säumen und für eine Stadionatmosphäre sorgen", sagte Andreas Widmann, Präsident des ausrichtenden Läufer Clubs Bozen Raiffeisen abschließend.

Die Stimmen der Protagonisten des 46. BOclassic Südtirol

Oscar Chelimo (Sieger/Uganda): "Das war ein fabelhaftes Rennen. Es war heute sehr, sehr kalt, aber ich habe mich auf diese speziellen Umstände sehr gut vorbereitet, in dem ich um fünf Uhr morgens trainiert habe. Über den Sieg freue ich mich natürlich sehr."

Margaret Chelimo Kipkemboi (Siegerin/Kenia): "Ich bin sehr glücklich über mein starkes Rennen. Die Temperaturen waren heute sehr tief, aber alles in allem waren die Rahmenbedingungen sehr gut. Der zweite Sieg beim BOclassic Südtirol freut mich sehr, auch wenn es zum Weltrekord nicht ganz gereicht hat. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr wieder vor Fans laufen, denn sie treiben mich an und es ist etwas ganz anderes. Aber unter den aktuellen Umständen war das heute schon perfekt so."

Yemaneberhan Crippa (4./Italien): "Leider hat es mit dem Europarekord nicht geklappt. Trotzdem möchte ich mich von Herzen bei den Veranstaltern bedanken, die alles dafür getan haben, dass dieses Rennen und auch der Rekordversuch überhaupt möglich waren. In der letzten Runde hatte ich einige Schwierigkeiten, aber meine Konkurrenten hatten einfach mehr Reserven. Nun ist das Jahr 2020 Geschichte und ich wünsche uns allen, dass 2021 ein besseres Jahr für alle wird."

Giovanna Epis (7./Italien): "Heute hatte ich große Schwierigkeiten. Aufgrund der Kälte war es nicht möglich so zu laufen, wie ich es gerne getan hätte. Deshalb habe ich einfach versucht einen Rhythmus zu finden, der mich das Rennen zu Ende laufen lässt. Es lief heute leider unter meinen Erwartungen, aber meinen großen Tag hatte ich am 13. Dezember in Reggio Emilia, wo ich Italienmeisterin im Marathon wurde. Ich danke den Veranstaltern, dass sie sich für dieses spektakuläre Rennen so ins Zeug gelegt haben."

46. BOclassic Südtirol - Ergebnisse

Frauen (10 km)
1. Margaret Chelimo Kipkemboi (Kenia) 30.43
2. Dorcas Tuitoek (Kenia) 30.44
3. Norah Jeruto (Kasachstan) 30.47
4. Gloria Kite (Kenia) 32.27
5. Janet Kisa (Kenia) 33.04

Männer (5 km):
1. Oscar Chelimo (Uganda) 13.17
2. Robin Hendrix (Belgien) 13.19
3. Abdelaati Iguider (Marokko) 13.20
4. Yemaneberhan Crippa (Italien) 13.20
5. Tadese Worku (Äthiopien) 13.23

Komplette Ergebnislisten BOclassic Südtirol unter: https://tds.sport/it/race/11930

Webseite BOclassic Südtirol: www.boclassic.it

Pressemitteilung BOclassic, Hannes Kröss, vom 31.12.2020

Kathrine Switzer läuft am 17. April den Boston Marathon®

Die Frauenlauf Pionierin feiert 50. Jubiläum ihres historischen Laufs, der die Frauenlaufwelt veränderte

Port Washington, NY (17.2.2017) 1967 schrieb die US-Amerikanerin Kathrine Switzer mit ihrer Teilnahme am traditionsreichen Boston Marathon Geschichte. Sie beendete - trotz Widerstand des Veranstalters - als erste Frau mit einer offiziellen Startnummer einen Marathon, was zum damaligen Zeitpunkt ausschließlich Männer vorbehalten war. Zum 50. Jubiläum dieses Vorfalls geht Switzer mit ihrer damaligen Startnummer 261 am 17. April in Boston wieder an den Start.

Historisches Foto 1967 © Boston Herald

Als 20jährige Studentin sorgte Kathrine Switzer 1967 für weltweites, mediales Aufsehen. Sie hatte sich mit ihren Initialen K.V. Switzer für eine offizielle Startnummer für eine Teilnahme am Boston Marathon beworben und erhielt die Nummer 261 zugeteilt. Trotz des wutentbrannten Rennleiters, der versuchte sie aus dem Rennen zu zerren, beendete sie das Rennen und widerlegte damit die damals vorherrschende Meinung, Frauen seien für den Ausdauersport nicht geeignet. In den darauffolgenden Jahren etablierte sie sich als erfolgreiche Läuferin, bestritt 39 Marathons und gewann unter anderem den prestigeträchtigen New York City Marathon. In den siebziger Jahren baute sie mit 400 Rennen in 29 Ländern die AVON Frauenlaufserie auf. Damit sicherte sie die Aufnahme des Frauenmarathons ins Olympische Programm. 1984 konnte erstmals eine Marathon Olympiasiegerin gekürt werden. 2015 gründete Switzer das soziale Frauen Laufnetzwerk 261 Fearless, das Frauen weltweit miteinander auf sportlicher Basis vereint.

"Ich freue mich sehr den 121. Boston Marathon mitlaufen zu können", so Kathrine Switzer. "Was vor 50 Jahren ein dramatischer Vorfall war, wurde letztendlich zu einem richtungsweisenden Moment - für mich und für Läuferinnen auf der ganzen Welt. Das Ergebnis sorgte für eine soziale Revolution: heute laufen in den USA mehr Frauen als Männer."

Trotz des missglückten Anfangs hieß der Veranstalter des Boston Marathons, die Boston Athletic Association, fünf Jahre später, 1972, erstmals Frauen als Teilnehmerinnen offiziell willkommen. Damals lief Kathrine Switzer auf Rang drei. Der Boston Marathon sorgte damit für ein nachhaltiges, weltweites Umdenken im Laufsport. "Wir freuen uns sehr Kathrine wieder aktiv im Rennen begrüßen zu dürfen, genau dort, wo der Ursprung der Frauenlaufsport Bewegung liegt", erklärt die B.A.A. Präsidentin Joann Flaminio. "Sie war und ist eine mutige Frau und es ist uns eine große Ehre sie anlässlich dieses geschichtsträchtigen Jubiläums im Ziel in Empfang nehmen zu dürfen."

"Die Reise hat erst begonnen"
Am 17. April begleiten Kathrine Switzer 118 Frauen und sieben Männer aus 20 Nationen, die für Switzer's 261 Fearless Non Profit Organisation Spenden gesammelt haben. Eine von Switzer's Begleiterinnen ist Rosy Spraker aus den USA: "Kathrine durchbrach damals nicht nur die gläserne Decken des Frauenlaufsports. Sie prägte ihn in den vergangenen 50 Jahren entscheidend. Mit dem von uns gesammelten Geld werden wir lokale 261 Fearless Frauen-Laufclubs aufbauen, Lauf-Betreuerinnen ausbilden und soziale Laufprogramme unterstützen - gleich, ob in Massachusetts/USA, Berlin oder Albanien. Wir freuen uns darauf viele Frauen damit erreichen zu können - sei es als Club Leiterinnen oder als Teilnehmerinnen."

Team 261 Fearless Trains for Boston Marathon with Kathrine Switze - Foto © Horst von Bohlen

"Es gibt nur dieses eine 50jährige Jubiläum für dieses eine Rennen, dass unsere Leben verändert hat", erklärt die heute 70jährige Switzer. "Ich trainiere hart und der großartige Spirit meines 261 Fearless Teams gibt mir Tag für Tag Antrieb weiter zu arbeiten. Am 17. April geht es mir nicht um eine bestimmte Zeit - ich möchte feiern, vereinen und dankbarsein für die Möglichkeit, die uns geboten wird. Ich laufe, um diesem Rennen, dieser Stadt, und diesen tausenden großartigen Zuschauern danke zu sagen, die alle zusammen uns Frauen in den letzten Jahrzehnten Kraft und Selbstbewusstsein gegeben haben."

Mehr Information zu Kathrine Switzer erfahren Sie unter www.marathonwoman.com

Pressemitteilung der 261 Fearless, Inc - Edith Zuschmann im Februar 2017

Über 261 Fearless, Inc.
261 Fearless, Inc. ist eine globale gemeinnützige Organisation, die von Frauenlaufpionierin Kathrine Switzer 2015 ins Leben gerufen wurde. Dieses soziale Frauen Laufnetzwerk hat sich als Ziel gesetzt Frauen aus aller Welt - unabhängig ihrer Herkunft, ihres Glaubens und ihrer Fähigkeiten - durch Laufen zu vereinen. Diese Plattform ermöglicht Frauen sich gegenseitig Mut zu machen, zu unterstützen und sich offen freundschaftlich auszutauschen, fern von bewertenden Vergleichen. Dazu dienen lokale Laufclubs, Ausbildungsmöglichkeiten für Frauen, Kommunikationsportale, Veranstaltungen und Merchandising. In Österreich und Deutschland gibt es aktuell neun 261 Club Lauftreffs. Weiteres: www.261fearless.org

Über B.A.A.
Gegründet 1887. Die Boston Athletic Association ist eine Non-Profit Organisation mit dem Auftrag gesunden Lebensstil durch Sport - besonders durch Laufen zu propagieren. Der von der B.A.A. alljährlich ausgetragene Boston Marathon ist der älteste Marathon der Welt. Weiter veranstaltet der Verband lokale Läufe und unterstützt Charity- sowie Laufprogramme. Seit 1986 ist John Hancock Financial der Hauptsponsor des Boston Marathon, der Teil der Abbott World Marathon Majors Serie ist, die die internationalen Städte Marathons in Tokio, London, Berlin, Chicago, und New York City beinhaltet. Mehr als 60.000 Läufer nahmen 2016 an B.A.A. Veranstaltungen teil. Der 121. Boston Marathon findet am Montag, den 17. April 2017 statt. Mehr Informationen finden Sie unter www.baa.org

Erklärung der Redaktion zur Rubrik Presse-Info

Einen immer größeren Anteil am Informationsfluss nehmen die von Veranstaltern und Unternehmen der Lauf- und Ausdauersportbranche bereitgestellten Mitteilungen ein. Die Freude über die honorarfreien sogenannten Pressemeldungen ist bei LaufReport.de geteilt. Einerseits hilft diese Informationsflut gerade uns Internetmedien dem unstillbaren Hunger nach Neuigkeiten zu begegnen, andererseits helfen wir mit der Veröffentlichung nicht nur zur brandaktuellen Verbreitung von Nachrichten, sondern auch zum Transport werbelastiger Inhalte. Das ist der Deal.

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Walter Wagner, verantwortlicher Redakteur & Herausgeber - 23. Mai 2018

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