24.5.10 - 8. Raiffeisen-Altstadtlauf Lohr a. Main

Es geht um die Keiler

von Walter & Constanze Wagner

Keiler, ist das Wort, um das sich alles dreht in Lohr. Bei Keiler denkt mancher Bürger sogleich an den Minenräumpanzer. Der Begriff bezeichnet in der realen Welt ein männliches Wildschwein. Das mag für Jüngere neu sein, die nicht mehr ihre Kindheit draußen verbrachten, dafür im Schlaf bereits im Vorschulalter eine Maus bedienen konnten.

 

Wildschwein ist also nicht nur ein Attribut für Fehlverhalten. Das Tier hat selbst in der Literatur seinen Platz, bei Homer sowie in der Nibelungensage. Für den Leser mittleren Alters sind die putzigen Leckerbissen als Wegzehrung aus der Comic-Serie "Asterix" vertraut, ein weiterer Klassiker.

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Doch was hat dieser Graukittel mit Laufen zu tun? Traben kann er stundenlang bei einer Pace von 6 bis 10 km/h. Dabei hat er eine kurze Flugphase. Galopp kann das Schwarzwild nicht gut, bei Rennen geht ihm schnell die Luft aus und es wird wieder getrabt. Durchaus eine Parallele zum Zweibeiner, der im Hinblick auf Triathlon allerdings punktet. Nicht beim Schwimmen, da hält Keiler und Bache dagegen, aber beim Radfahren, da kommt das Schwein massiv ins Schleudern. Veranstalter des Lohrer Altstadtlaufs ist aber ein Radsportverein, der RV Viktoria Wombach e.V. Also passt der Keiler nicht und man hat sich der Siegesgöttin zu ehren einen unterlegenen Kumpanen an den Tisch geholt? Weit gefehlt, denn wer in Lohr am Main an Keiler denkt, dem steht der Sinn nach kühlem Nass, aus der Heimatbrauerei.

Beim Raiffeisen-Altstadtlauf Lohr a. Main befinden sich Start, Ziel und Durchlauf am Alten Rathaus auf dem Marktplatz. Der Nachwuchs des RV Wombach führt alle Läuferfelder gekonnt über die Laufstrecke

Fürs Erste genug gelernt. Schauen wir mal gleich, wer sich einen Stoffkeiler bei der Siegerehrung abholen konnte. Ulrich Amborn nicht, der hätte liebend gern zugegriffen. Laut Statistik hatte er aussichtsreiche Karten, eine Plüschvariante des in natura 200 kg Kampfgewicht auf die Waage bringenden Wühlers - daher der Name für den Minenräumer - zu bekommen.

 

Freilich nicht mehr beim Hauptlauf, bei allen Qualitäten des Offenbachers. Mit Jahrgang 1957 schien ihm der Keiler bei den Hobbyläufern zuzulaufen. Am Ende konnte er die Enttäuschung nicht verbergen. Die begehrten Podiumsplätze wurden anderweitig vergeben und der noch immer ehrgeizige Ultramarathonläufer ging ohne Jagdtrophäe nach Hause. Mit ein paar Kuchenstücken und dem AK-Sieg in der M50 versüßte er sich das erlittene Fiasko, auf Position 6 einzulaufen.

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10 km für A-Läufer mit Zeiten unter 45 Minuten 5 km Lauf Sieger Patrick Fiederling 5 km Lauf Siegerin Bettina Schwab 10 km für B-Läufer für Zeiten über 45 Minuten

Doch zunächst gingen Kinder auf Entdeckungsreise durch das fränkische Fachwerk. Um 11.00 Uhr verbreiten die Kleinsten das Rennfieber über 400 m durch die mittelalterlichen Gassen, gefolgt von den Schülerinnen und Schülern, die in zwei Altersgruppierung sortiert 1,2 km bzw. 2,5 km der Märchenstadt erkundeten. Damit waren bereits 200 Hoffnungsträger für zukünftige Sportfeste um eine Erfahrung reicher, nahmen stolz ihre Medaillen in Empfang und stürmten eine der zahlreichen Speiseeisbuden, an denen sie gerade noch vorbeigelaufen waren. Denn heiß ging es her am Pfingstwochenende, da machte das Spessart-Mainland keine Ausnahme.

Gut besucht waren die Zuschauerplätze der Straßencafés und Restaurants. Bei fränkischer Küche und einem kühlen Glas Bier das sportliche Treiben in aller Gemütlichkeit zu bestaunen, warum nicht. Man ist in Franken übrigens Weltmeister im Hinblick auf Dichte von Brauereien. Rund 270 gibt es davon und diese Häufung prägte den Begriff des Bierfranken, der aber in der Unterfrankenregion noch vom Silvaner-Genießer Konkurrenz bekommt. Die 2,5 km lange Runde des Schülerlaufs bleibt Ort des Geschehens. Beim Hobbylauf wird sie zweimal bewältigt und dem in B- und A-Lauf geteilten Hauptlauf viermal. Viel Bewegung also, um sich mit guten Gewissen ein deftiges Fleischgericht direkt am Flatterband servieren zu lassen.

Der DLV-Fachberater für Berglauf Wolfgang Münzel (29) und Berglauf Mannschafts-Vize-Europameister Reinhart Vogler vor ihrem Start im A-Lauf. Wolfgang Münzel stellte Reinhart Vogler vor dem Rennen als seinen härtesten Gegner vor, am Ende verliert er das Bergläufer-Duell beim Altstadtlauf in Lohr, aber sowohl er als auch Vogler siegen in ihrer Altersklasse (1.M55 Münzel und 1.M60 Vogler) Sebastiano Ilardi, selbst aktiver Läufer und stellvertretender Abteilungsleiter des RV Viktoria Wombach, moderiert und dirigiert im Start-/Zielbereich

Für Ordnung auf der Strecke sorgt neben den Streckenposten, Polizei und Rettungsdiensten der Radrennfahrernachwuchs aus den Reihen des RV Viktoria Wombach. Da müssen über den abwechslungsreichen Parcours die Pedale schon ganz schön bemüht werden. Doch sind die Rennfahrerinnen und Rennfahrer der Aufgabe in jeder Hinsicht gewachsen, ob vorne weg, wo Patrick Fiederling in 17:05 für den SV Höhefeld Gesamt- und A-Jugend-Sieg einfährt, und mit Stehversuchen am Ende des 88 Paar Füße starken Feldes. Simon Siegel vom TSV Gerbrunn holte sich als B-Jugendlicher den zweiten Keiler in 17:12. Konstantin Seufert vom Speed-Max-Team/TG 48 SW schaffte es in 17:56 den Vereinskollegen Daniel Barthelmes um zwei Sekunden auf Distanz zu halten, womit auch Platz 3 an die Jugend der A-Klasse ging, der auch Barthelmes im letzten Jahr noch angehörte.

Das Laufteam des Titelsponsors Raiffeisenbank läuft gemeinsam den 5 km Lauf bis ins Ziel Der 2. M75 Josef Michael Ettner wird von den auf ihren Start wartenden A-Läufern mit Applaus empfangen

Bettina Schwab, sicher in direkter Folge des matriarchalisch organisierten Volkes der antiken Mythologie geboren, war nach 20:41 die erste Amazone im Ziel und könnte dem Trophäenschrein des SV Pülfringen nun einen Keiler spenden. Doch darauf dürfte kaum jemand wetten, denn sicher hat die A-Jugendliche vor, im Laufe ihres Sportlerlebens eine ganze Wildschweinrotte anzusammeln. Gastfreundlich begnügte sich Lucia Herr vom TSV 1846 Lohr in 21:20 mit Platz 2 (1.W35). Das Siegerpodium komplettierte die B-Jugendliche Sonja Hohlfeld vom LAZ Kreis Würzburg in 22:34.

Raus geht es zunächst aus der Altstadt Richtung Lohrer Schloss mit Spessartmuseum Auch Natur- und Parklandschaft ist in den Lohrer Altstadtlauf integriert

Der Hauptlauf über vier Runden geht in zwei Durchgängen über die historische Bühne. Bei 45er Zehntausendmeterzeiten ist der Bruch, der in der gemeinsamen Ergebnisliste wieder aufgehoben wird. Dabei huldigte das bereits aufgestellte A-Feld dem letzten B-Läufer, der nach 1:29:22 h die DAG-Zielmatte querte. Josef Michael Ettner, Jahrgang 1934, konnte damit freilich dem ein Jahr jüngeren Hilbert Müller vom LAZ Obernburg-Mildenberg nicht den AK-Sieg in der M75 streitig machen, der in 57:58 der Hitze trotzte. Klar teilnehmerstärker ist der B-Lauf, doch verzeichnete gerade der A-Lauf eine Steigerung von über 25 Prozent. 53 der insgesamt 216 Zieleinläufe erlebten die nun bald nach der Karte für ein ausgiebiges Abendmahl ausschauenden Zuschauer in der Hauptstraße.

Zurück geht es in die Altstadt, die Türme vom Lohrer Schloss sind allgegenwertig Kopsteinpflasterpassagen gehören in die Altstadt Durch die idylische Fischergasse mit ihren bunten Fachwerkhäusern

Die Geschichte bei den Frauen ist dennoch rasch erzählt. Mit Caroline Gläser und Carmen Klenk traten zwei Keiler-Besitzer an, zu denen sich mit Alexandra Bott eine weitere aussichtsreiche Kandidatin gesellte, die erstmals den Weg zum Stadtlauf gefunden hatte. Endete der Auftritt der 24-jährigen Pharmaziestudentin Gläser aus Thüringen im Jahr 2007 noch mit einem Überraschungssieg vor dem Alten Rathaus, war man nun vorgewarnt. Dazu kam, dass Caroline Gläser gerade über die Halbmarathon-Distanz beim Würzburg Marathon als Dritte in 1:20:59 (PB 1:20:19) empfohlen hatte.

Dabei musste das Training dem Staatsexamen untergeordnete werden, dass die Apothekerin gerade ablegte. Aber auch in Lohr zeigte sich die zierliche, 45 kg leichte Läuferin vom Apoldaer Leichtathletik Verein in Angriffslaune. Zweimal ist sie als Juniorin Deutsche Meisterin im Duathlon geworden, doch derzeit betreibt sie ausschließlich Laufsport. Ständig in Führung liegend, beendete Carolin Gläser nach 38:40 Laufzeit ihre Altstadtlaufteilnahmen mit weißer Weste. Sie war von den Eindrücken so begeistert, dass sie gern wieder die 2,5 Stunden beanspruchende Anfahrt auf sich nahm.

Der Fischerbrunnen, von den Bewohnern des "Meeviertels" gestiftet, dient so manchem erhitzten Läufer als Erfrischung Vom Maingelände gelangen die Läufer durch das ehemalige Fischertor in die Fischergasse. Die Läufer anfeuernde Haus- und Hofband nannte sich auf Anfrage dann auch spontan Fischergassen-Band Der Stadtturm "Bayersturm" kommt in Sicht

Alexandra Bott, im etwa 30 km entfernten Waldaschaff zu Hause, kam nach Lohr, obwohl auch sie von Examensstress und Trainingsrückstand berichten konnte. Für die frühre Flugbegleiterin, wird am Ende ihres Lehramtstudiums für Grundschulen nun ein 2-jähriges Referendariat beginnen. Mit Bestzeiten über 10 km von 35:24 und 1:22:17 über Halbmarathon, ist die erfolgreiche Bergläuferin vom Team Salomon, die als Juniorin einen Deutschen Meistertitel am Berg holte und immer mal wieder ins Nationaltrikot schlüpfen durfte, auch flach gut unterwegs. Nach 39:41 kam sie als Zweite ins Ziel und konnte sich zudem über den Sieg in der W30 freuen.

2. Frau im A-Lauf Alexandra Bott Beim ersten Mal durch die Fischergasse noch ein A-Lauf Trio: Johannes Moldan vor Manuel Fößel und Ingo Bäuerlein 3. Frau im A-Lauf Carmen Klenk

Carmen Klenk lief in 41:06 für die LG Karlstadt auf den dritten Podestplatz und wurde zudem Siegerin der Klasse W35. Der Lauf in Lohr ist für die Läuferin fast ein Heimrennen und mehrfach konnte sie den Siegerkeiler bereits einpacken. Übern Berg sind es knapp 10 Kilometer bis Lohr, fährt man am Main entlang stromaufwärts über Gemünden nach Karlstadt, muss man jedoch eine größere Schleife absolvieren. Natürlich ist Lohr der Star, aber sehenswert sind fast alle Orte dieses Mainabschnitts und zahlreiche Ausdauersport-Veranstaltungen geben zum Besuch weiteren Anlass.

Nun von vorn, der Stadtturm "Bayersturm", der in der Turmstraße mit seinen mächtigen sechs Geschossen empor ragt Jutta Brandenstein verlässt die Fischergasse gen Turmstraße 1. M45 Elmar Zöller auf der Zielgeraden Richtung Marktplatz, beim Abschlusstraining für den Comrades-Marathon Metzgerei-Zuschauer wünschen "Guten Appetit"

Nicht frei von Überraschungen sind derlei Volksläufe, ist doch bis zum Start diffus, wer sich an der Startlinie einfinden wird. Ein Blick über die bekannten Gesichter ließ den 22-jährigen Johannes Moldan als Sieganwärter erscheinen. Dies stimmte auch noch im Ziel, allerdings gab es auch ein in Lohr noch unbekanntes Gesicht. Der Triathlet ist in Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften Mitteldistanz, die in zwei Wochen in Kulmbach ausgetragen werden. In Oberursel wurde Moldan am Monatsbeginn Erster bei der Deutschen Duathlon Meisterschaft in der M20. Die anstehende Tempoeinheit verlegte er nach Lohr. "In der Mittagshitze ging die erste Runde noch, doch in der zweiten Runde kam der Hammer", so der frühere KIckboxer und Mountain-Biker des FC Dörlesberg, der wie die 18-jährigen Siegerin und Sieger des 5 km-Laufs von Fritz Stadler, Vater des Hawaii Siegers Normann, betreut wird. Am Ende lief er in 35:13 unbedrängt auf Rang zwei ein und fast gleich waren die Abstände nach vorne und hinten.

1. M60 Reinhart Vogler 1. M55 Wolfgang Münzel Sven Kailing passiert unbeeindruckt das Werbeplakat zum Keiler Bike-Marathon

Spannen wir den Spannungsbogen und verbleiben beim Drittplatzierten Manuel Fößel vom TV Ochsenfurt. Erst zwei Jahre läuft er und doch zeigt sich der 26-Jährige ziemlich robust und belastbar. Noch am Abend des vergangenen Donnerstags verbesserte er seine Statistik über gleich zwei Distanzen auf der Bahn. 800m lief er in 2:06 min und 5000m in 16:26 min. Auch er lief beim Würzburg Marathon Mitte Mai die Halbdistanz (1:20 h). Noch lässt sich der Großhandelskaufmann Zeit bis zum Start über Marathon. Talent und Vernunft sollten ihm noch oft den Weg in die Gazetten ebnen.

Auf Platz eins der Ergebnisliste kam ein Läufer, den man sich merken sollte und der Anfang dieses Monats immerhin eine Silbermedaille bei Deutschen Meisterschaften umgehängt bekam. Mit seinen Vereinskameraden Carsten Glaser (2:31:52) und Markus Blenk (2:34:22) lieferte Ingo Bäuerlein eine geschlossene Mannschaftsleistung in Mainz ab und verbesserte sich in seinem erst zweiten Marathon auf 2:36:04 h. Die Kollegen vom TSV Windeck Burgebrach glänzten nun durch Abwesenheit, sonst wären wohl alle Keiler in die Nähe von Bamberg gewandert. Doch hat es dem Industrie-Kaufmann, der beim Energiekonzern AREVA arbeitet, ausgesprochen gut in Lohr gefallen. Ein Vereinsflug 2011 böte sich quasi an.

Im Ziel A-Lauf Sieger Ingo Bäuerlein 2. Johannes Moldan 3. Manuel Fößel

Nach 34:22 konnte Bäuerlein ihm Publikumsspalier den Sieg feiern. Ein paar Sekunden ließ er auf der zweiten Hälfte liegen, aber die Konkurrenten mussten den Bedingungen auch Tribut zollen. Eine Woche zuvor war er in 33:36 Dritter des 10 km langen Maibaumlaufs geworden, den er als Organisator wärmstens empfiehlt. Seine Bestzeit über 10 km ist zwar 8 Jahre alt (32:21), aber 32er Zeiten läuft er auch heute noch. Mit 39 Jahren freut er sich schon auf die kommende Saison und wird dann in der M40 wohl häufiger auf dem Treppchen Platz nehmen.

Schnellste des ausrichtenden Vereins RV Viktoria Wombach Martina Christ (5. Frau) Schnellster RV Viktoria Wombacher und 4. bei den Männern wird Sebastian Meyer Carolin Gläser gewinnt bei ihrer 2. Teilnahme beim Altstadtlauf in Lohr erneut

Ganz chancenlos sah sich Wolfgang Münzel nicht im Hinblick auf die Keilervergabe. Am Ende musste er mit Platz 1 in der M55 zufrieden sein, nach ausgetrabten 40:11. Der Fachberater Berglauf und Organisationsdirektor bei der WMRA, läuft auch mit 57 Jahren immer noch gern in der Stadt, wo er 20 Jahre lang gewohnt hat. Vor 3 Jahren schaffte Münzel es nochmals als Dritter ins Ziel. Bei den Bestzeiten dürfte von LAZ Obernburg allerdings eine Klasse für sich sein, mit einer 10 km-Zeit von 29:06 und drei Marathonzeiten von 2:20 h. Dabei landete er die großen Erfolge am Berg und hält dort nach wie vor Streckenrekorde für die Ewigkeit. "Alles schon ein paar Jährchen her", beruhigt Münzel. Leider erwischte ihn früh eine Zerrung im Oberschenkel. "Nicht richtig eingelaufen?", vermutete er, wobei er dafür Bezeichnung Vorholen verwendete. Ein weiterer Berglaufspezialist sicherte sich die M60 in 39:59, Vize-Europameister in der Mannschaft Reinhart Vogler.

Abklatschen im Zieleinlauf Für die Sieger gibt es die gefährlichen Keiler

Siegerehrung und Ausklang fanden zünftig auf dem Marktplatz statt, wo der Veranstalter dem professionellen Versorgungsangebot nicht zurückstand. Beim Lauf verlorene Kalorien dürften jedenfalls noch in Lohr mehr als wettgemacht worden sein. Die sehr kurzweilige Runde, die auch mal Luft holen lässt entlang des Lohrbachs und mit einem schattigen Parkabschnitt, ist dank gut belaufbarem Kopfsteinpflaster ohne Einschränkung empfehlenswert. Lohr am Main ist ein Kleinod, das man sich nicht entgehen lassen darf. Die Stadt ist auch moderner Wirtschaftsstandort und genießt mit dem Mainkai weltweiten Frachtgutanschluss. Doch gilt der einstige Sitz der Grafen von Rieneck als Heimat von Schneewittchen und noch immer verzaubert das mit Sehenswertem und Erlebenswertem überladene Städtchen Lohr.

Am Tor zum Spessart zwischen Aschaffenburg und Würzburg gibt es bereits Ende Juli/Anfang August Gelegenheit Stadt und Umland bestens kennen zu lernen. Wie könnte es anders sein, beim Keiler-Bike-Marathon können Mountain-Biker die Sau raus lassen.

Bericht und Fotos von Walter & Constanze Wagner

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