29.10.23 - 40. Mainova Frankfurt Marathon

Frankfurt bleibt Weltklasse - laufend Spitzensport

Viel Jubel und Trubel beim Jubiläum in Frankfurt

von Constanze & Walter Wagner 

Informationen zum Lauf 2024 - siehe Ankündigung im WO LÄUFT`S WIE?

Foto-Impressionen im LaufReport vom 40. Mainova Frankfurt Marathon HIER

Erlebnisse eines 2:59-h Brems- und Zugläufers von Markus Heidl HIER

Bericht von Jens Priedemuth über die Hessischen Marathon-Meisterschaften HIER

Am 29. Oktober 2006 war der große Tag des 25. Frankfurt Marathon. Also vor genau 17 Jahren. Ausgefallen war der erste Stadtmarathon Deutschlands bereits davor einmal. Nach fünf Austragungen verabschiedete sich die die Hoechst AG als Sponsor und machte eine Durchführung 1986 unmöglich. Erst 1987 ging es mit dem ältesten Stadtmarathon Deutschlands weiter, allerdings war vieles neu.

 

Mit dem Termin war man vom Frühjahr in den Herbst gewandert, die Stadt Frankfurt war selbst Veranstalter und die Messe Frankfurt ersetzte als Start- und Zielort die Farbenfabrik. Freilich blieb Frankfurt der Makel, nicht ununterbrochen stattgefunden zu haben. Mit den reihenweisen Veranstaltungsausfällen während der Corona-Pandemie, Frankfurt war zwei Mal selbst betroffen, ist eine Statistik unterbrechungsfrei stattgefundener Marathons allerdings Makulatur.

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2023 ist es endlich soweit - Start zum 40. Frankfurt Marathon
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Erklärt ist also schnell, weshalb der 40. Frankfurt Marathon nicht im Jahr 2020 stattgefunden hatte. Eine Jubiläumsaustragung ist immer etwas Besonderes und ein guter Anlass zurückzublicken. Alljährlich am Stadtmarathon in Frankfurt teilgenommen hat lediglich Peter Schmit von der LG Rüsselsheim, und nur ein einziges Mal kam er nicht ins Ziel. Sein 39. Finish schaffte er nun in 5:43:00 h. "Der erste Marathon war der schönste, unter 2:40 h war mein schnellster", beantwortet er die Fragen des HR-Moderators. Ruth Jäger vom LT Hemsbach ist die Frau mit den meisten Teilnahmen in Frankfurt. Die 71-Jährige beendete ihre 28. Teilnahme mit dem Zieleinlauf nach 6:05:20 h trotz eines orthopädischen Problems. Für einige ist der Marathon am Main ein Lebensbegleiter, für andere die große Bühne für ein einmaliges Ereignis.

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Die Medaille zur 40. Auflage 2023 Jo Schindler, Rennleiter seit 2002 , und das (Laufschuh)-Shirt vom 1. Frankfurt Marathon 1981 Ruth Jäger und Peter Schmit zuversichtlich vor ihrer 28. bzw. 40. Teilnahme

2002 übernahm der Regensburger Jo Schindler die Rennleitung. Kurz war die Vorbereitungszeit und dann gleich mit dem Orkan Jeanett eine Teilnehmerin dabei, die sich niemand in Frankfurt gewünscht hatte. Und dennoch gelang der Einstand. Seither führt er die Geschicke des zweitgrößten deutschen Stadtmarathons erfolgreich durch das schwierige internationale Fahrwasser. Lückenlos begleitet hat LaufReport alle Austragungen, die Jo Schindler verantwortete. Vieles hat sich in diesen 20 Jahren verändert, herausragend die Zielverlegung in die Frankfurter Festhalle gleich 2003. Geblieben sind die verlässlich spannenden Rennen auf höchstem Niveau. Spitzensport beim größten Frankfurter Straßenfest ist verbürgt. Mit den erzielten Zeiten bewegt sich Frankfurt in der absoluten Weltspitze und hält mit der unglaublichen Entwicklung stand.

Auf den letzten Metern im Rampenlicht - seit 2003 das Ziel in der Frankfurter Festhalle mit ihrem etwa 40 Meter hohen Kuppelbau

Dank des im April verstorbenen Sportlichen Leiters Christoph Kopp, der ab 2003 die Elitefelder in Frankfurt verpflichtete, war diese Erfolgsgeschichte möglich geworden. Mit seiner enormen Erfahrung und seinen Insider-Kenntnissen steigerte er fortlaufend das sportliche Niveau in Frankfurt und um ein Haar hätte man 2011 sogar einen Weltrekord feiern können, den Wilson Kipsang bei seinem Streckenrekord auf Frankfurter Asphalt in 2:03:42 h um lediglich 4 Sekunden verpasste. Eine zusätzliche Tragik dabei war, dass ihm Patrick Makau um einen Monat zuvor gekommen war, als er in Berlin den drei Jahre alten Weltrekord von Haile Gebrselassie (2:03:59; 2008) auf 2:03:38 h verbesserte. Weltklasseleistungen und das verfügbare Budget sind zwei wichtige Parameter dieses Geschäfts und der Erfolg ist, die Möglichkeiten optimal auszuschöpfen. Nun liegen die Geschicke in den Händen von Philipp Kopp, der die Agentur International SportService seines Vaters weiterführt.

Der Sportliche Leiter Philipp Kopp (rechts) bei der Vorstellung eines Teils der Elite-Athleten

Das Rennen

Erwartet wurden im Jubiläumsrennen internationale Topzeiten und spannende Rennen. Der Mainova Frankfurt Marathon ist mit dem World Athletics Elite Label ausgezeichnet und befindet sich im erlesenen Kreis der hochklassigsten Marathonläufe weltweit, entsprechend hoch hängen die Trauben. Da waren die in der Meldeliste genannten Bestzeiten eher ernüchternd. Die Weltrekorde sind gerade wieder auf und davon galoppiert. Die 2:00:35 h von Kelvin Kiptum, Anfang Oktober in Chicago gelaufen, sowie der unglaubliche Frauenweltrekord von 2:11:53 h, den Tigst Assefa Ende September in Berlin aufstellte, anzugreifen, war kein Vorhaben am Main. Die Rennregie, Halbmarathon bei den Männern in 62:00 min anzugehen und 70:30 min bei den Frauen, ließ aber durchaus auf sehr gute Endzeiten hoffen. Sowohl bei den Männern, aber mehr noch bei den Frauen lagen die Vorleistungen sehr dicht beieinander.

Spitzengruppe bei km 3, geführt von 3 Pacemakern, ist der spätere Sieger Brimin Misoi links zu erkennen Simon Boch (rotes Trikot) in der 2. Gruppe mit HM Zielzeit 64:00, wird als einziger dieser 4 Läufer das Ziel erreichen

Der Marathon in Frankfurt bietet aber immer auch gute Voraussetzungen für die nächstfolgenden Leistungsgruppen. In diesem Bereich lagen mit Simon Boch und Miriam Dattke die aussichtsreichen Deutschen, beide von der LG Telis Finanz Regensburg, die ihr Olympiaticket für 2024 lösen wollten und auf der Jagd nach persönlichen Bestzeiten waren. Beide waren in der Marathon-Vorbereitung erkrankt und nutzten nun den späten Termin in Frankfurt. Dies kam gelegen, da mit Fabienne Königstein und Filimon Abraham die zwei angekündigten nationalen Top-Acts absagen mussten. Fabienne, die im Frühjahr in Hamburg mit 2:25:48 h überraschend zur Olympiakandidatin wurde, wird abhängig von ihrer Regeneration einen Leistungsnachweis evtl. schon Anfang Dezember in Valencia erbringen, machte Ehemann und Trainer Karsten Königstein in Frankfurt Hoffnung.

Auch die Frauenspitze ist bei km 3 noch gut von Pacemakern abgeschirmt. Eine Lücke in der Mitte zeigt die spätere Siegerin Buzunesh Gudeta Nic Ihlow vom SC DHFK Leipzig und Steffen Uliczka (re) vom LAC Kronshagen führen die Frauengruppe mit Team-Europameisterin Miriam Dattke und Vize-Europameisterin Matea Parlov Kostro

Neben Vorjahressieger Birmin Misoi und dem 2022 Zweitplatzierten Samwel Nyamai Mailu, der am 1. Oktober in Riga bei den Straßenlaufweltmeisterschaften Bronze über Halbmarathon in PB von 59:19 min holte, beide aus Kenia, galt das Augenmerk vor allem Guye Adola aus Äthiopien. Seine persönliche Bestzeit von 2:03:46 h aus dem Jahr 2017, als er beinahe respektlos Eliud Kipchoge in Berlin heraus gefordert hatte, der schließlich 12 Sekunden eher über die Ziellinie huschte, war die beste Vorleistung des diesjährigen Elitefeldes. 13 Athleten mit Zeiten unter 2:10 h starteten in Frankfurt, darunter auch Simon Boch, Linz Marathon Sieger im April in persönlicher Bestzeit von 2:09:25 h.

Kurz vor km 14, die 6köpfige Spitzengruppe hinter ihren Schrittmachern noch dicht zusammen. Guye Adola (links) und Brimin Misoi direkt hinter den vorderen Pacemakern zu erkennen. Der Pacer ganz links Edwin Kipruto Tuitoek wird durchlaufen und als 8. in 2:12:16 das Ziel erreichen Der Kenianer Victor Kimutai Kiptoo führt Simon Boch, den Marokkaner Soufiyan Bouqantar (halb verdeckt) und den Israeli Bukayaw Malede, auf dem Rad begleitet von HR-Moderator Markus Philipp

17 Frauen mit Zeiten unter 2:30 h gingen ins Rennen, angeführt von der Kenianerin Visiline Jepkesho mit 2:21:37 h, gelaufen beim Paris Marathon 2017. Neun Läuferinnen, die bereits unter 2:25 h geblieben waren, versprachen ein sehr enges Rennen. Team-Europameisterin Miriam Dattke hatte vor, bei Halbmarathon in 72:00 h durchzugehen und ihre persönliche Bestzeit von 2:26:50 Zeit aus dem Vorjahr zu verbessern.

Der Termin am letzten Sonntag im Oktober liegt insofern günstig, dass man ein Hitzerennen ausschließen kann, doch kann es auch schon mal ungemütlich werden. Vor allem ist der Wind immer Thema in Frankfurt, der sich in den Hochhausschluchten besonders bemerkbar machen kann. Die Jubiläumsaustragung litt vor allem durch den Regen vor dem Start, der für Pfützen auf dem Asphalt sorgte. Dass bei nasskalten Bedingungen so mancher Zuschauer sich lieber darauf verlegte, die TV-Live-Übertragung zu verfolgen, als sich selbst an die Strecke zu begeben, ist nachvollziehbar. Doch war nun einmal alles angerichtet und Sport unter freiem Himmel ist eben auch vom Wetter beeinflusst. Viele persönliche Bestzeiten wurden erbracht und sind Beleg, dass auch die 40. Austragung für die Aktiven eine gute war, wenn sich auch nicht alle Wünsche erfüllten.

Die Pacemaker der schnellsten Frauen Mustapha El Quartassy aus Marokko (li.) und Anthoni Apori Ekai aus Kenia (re) führen kurz vor km 14 noch ein 7köpfiges Frauenfeld an. Links im schwarzen Trikot Julian Großkopf vom LAZ Ludwigsburg bei seinem Marathondebüt Simon Stützel (li.) von der LG Region Karlsruhe und Adane Wuletaw Belete (re.) aus Äthiopen haben die Pace für Miriam Dattke übernommen. Sebamed-Läufer Maciek Miereczko wird als 5. der M40 in 2:28:57 das Ziel erreichen. Der Erftstädter hat eine Marathon pB von 2:14 (2006)

Nicht jedem gefällt, dass die meisten Spitzenmarathonrennen quasi am Reißbrett vorgezeichnet sind. Doch ist es in der Regel der Schlüssel zum Erfolg, sich lange in der Gruppe zu verstecken. Um dies zu ermöglichen, gehen in Frankfurt viele Läufer mit der Aufgabe ins Rennen, für die vorher festgelegte Geschwindigkeit zu sorgen. Oft ist die Aufgabe nach einer vereinbarten Kilometerleistung erfüllt. Mitunter wird jeder weitere Kilometer Tempodienst zusätzlich bezahlt. Weiterhin ist es üblich, dass Frauen in gemischtgeschlechtlichen Rennen bis zum Ziel mit den breiten Rücken der Tempogestalter rechnen können. Im auch in der Breite qualitativ sehr gut besetzten Frankfurter Marathon bietet sich ambitionierten Freizeitläufern in der Regel immer die passende Gruppe.

Bei km 13 geht es hinauf auf die älteste Brücke in Frankfurt am Main mit Ausblick auf die Frankfurter Skyline

Männer international

An die vom Sportlichen Leiter vorgegebene Taktik hielten sich die Akteure und Philipp Kopp freute sich, dass es trotz schwieriger Bedingungen Topleistungen gab: "Das spricht für Frankfurt und für die schnelle Strecke." Die Halbmarathon-Matte überquerten die Schnellsten nach 61:38 Minuten. Brimin Misoi musste sich sehr gut fühlen, denn früh setzte er seine Attacken, passierte Kilometer 25 nur noch in Begleitung von Guye Adola, der auf den nächsten fünf Kilometern auch abreißen lassen musste und bald von seinem Landsmann Mulugeta Asefa Uma eingeholt wurde.

Vorjahressieger Brimin Kipkorir Misoi aus Kenia gewinnt mit neue pB Mulugeta Asefa Uma aus Äthiopien wird Zweiter vor ... ... seinem Landsmann Guye Idemo Adola

Misoi lief lange im Bereich eines neuen Streckenrekordes, war aber auf sich allein gestellt. Knapp zwei Minuten betrug sein Vorsprung nach 40 Kilometern (1:57:43) auf Uma (1:59:35) und weitere Sekunden dahinter lief Adola (2:00:11). An der Reihenfolge änderte sich nichts mehr. Mit 2:04:53 h, der zweitbesten jemals in Frankfurt erzielten Zeit, siegte Brimin Kipkorir Misoi. Er war mit seiner persönlichen Bestzeit von 2:06:11 h aus dem Vorjahr ins Rennen gegangen und hatte sich eine 2:02 h zugetraut. Diese Zeit hätte er ohne Wind und rutschigem Asphalt bestimmt erreicht. Nach Kipsang ist er erst der zweite Athlet dem es in Frankfurt gelang, seinen "Titel" zu verteidigen.

Für den 25jährige Mulugeta Asefa Uma war der zweite Rang in 2:06:47 h sein bisher bestes Ergebnis in einem internationalen Marathon. Schneller war er im Frühjahr beim Sevilla Marathon, wo er in persönlicher Bestzeit von 2:06:07 h Siebter wurde. Für Guye Idemo Adola blieb nach 2:07:44 h der dritte Platz. Ein weiteres Spitzenergebnis des 33-Jährigen, neben Platz 1 in 2:05:45h (2021) und 2 in 2:03:46 h (2017) in Berlin, Platz 2 in Paris (2023; 2:07:35) und dem dritten Rang in Valencia 2019 in 2:04:42 h.

Hinter zwei Pacemakern läuft Soufiyan Bouqantar als schnellster Marokkaner auf Rang 10 Schnellster Brite wird Tom Anderson auf Platz 12. Dahinter Andreas Vojta aus Österreich (14.), verbessert seine pB um knapp 6 Minuten auf 2:13:43 Schnellster Österreicher wird Mario Bauernfeind auf Rang 11. Auch er verbessert seine pB um gut 2,5 Minuten

Vier weitere Ergebnisse unter 2:10 h verzeichnete der 40. Mainova Frankfurt Marathon, angeführt vom viertplatzierten Albert Kangogo (2:08.10) folgten mit Dominic Letting in PB von 2:08:23, Isaac Lelei (2:09:32), Kibii Fredrick (2:09:33) nur Kenia-Athleten. Für den Vorjahreszweiten Samwel Mailu war der 15. Rang in 2:13:54 h ein enttäuschendes Resultat, vier Wochen nach seiner guten WM-Platzierung.

Frauen international

Betrachtet man die Dichte an der Spitze, ist diese bei den Frauen nicht so hoch wie bei den Männern, wo in den letzten 20 Jahren die Marathonrekordzeit neun Mal und um 4:30 min gesteigert wurde. Bei den Frauen ist der Sprung von Paula Radcliffes Rekordlauf 2003 in London (2:15:25) bis zum aktuellen Weltrekord von 2:11:53 h nur 3:32 min, doch nur Bridig Kosgei 2019 mit 2:14:04 h und eben Tigst Assefa liefen danach neue Weltrekorde. Die Dichte nimmt aber im Bereich knapp unter und über 2:20 h stark zu. In Frankfurt starteten gleich fünf Frauen mit Bestzeiten unter 2:23 h. Ein Steigerungslauf im direkten Vergleich lag auf der Hand.

Buzunesh Gudeta aus Äthiopien gewinnt den 40. Mainova Frankfurt Marathon Winfridah Moseti aus Kenia läuft auf Rang Zwei Sharon Arusho, ebenfalls aus Kenia, folgt auf Rang Drei Viola Kibiwott (KEN) läuft als W40-Erste auf den 4. Rang

Und die Frauen bestätigten ihre dokumentierten Fähigkeiten beinahe perfekt. Lediglich Meseret Meleka (ETH, 2:22:52), die sich über Halbmarathon hinaus in der Führungsgruppe hielt, musste nach Kilometer 35 die Segel streichen. In 33:35 min gingen die besten Frauen die ersten zehn Kilometer an. Passierten Kilometerpunkt 20 nach 66:40 min und lagen bei der Halbmarathonmarke in 70:14 min noch im Bereich des Streckenrekords, vorausgesetzt die Bedingungen würden einen negative split zulassen. Erst am Streckenkilometer 30 kristallisierten sich die ersten Podestplätze heraus, allerdingst fiel Viola Jelagat Kibiwott erst nach weiteren starken fünf Kilometern nochmals aus den Treppchenrängen heraus.

Die erforderliche schnellere zweite Hälfte erbrachte Buzunesh Getachew Gudeta aus Äthiopien. Die Vierte des Barcelona Marathon 2023, wo sie ihre persönliche Bestzeit von 2:22:38 h gelaufen war, rannte, nachdem sie sich ihrer Kontrahentinnen entledigt hatte, wie entfesselt einer deutlichen Bestzeit entgegen. Man konnte der 26jährigen Äthiopierin signalisieren, dass sogar der Streckenrekord wankte. Die Ziellinie überquerte sie nach 2:19:27 h, verpasste mit der zweitschnellsten je in Frankfurt gelaufen Frauenzeit den Streckenrekord von Valary Aiyabei (2019) um lediglich 17 Sekunden. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich eine solche Leistung bringen kann. Ich war noch nie so glücklich wie heute", sagte sie nach dem Rennen.

Viktoriia Kaliuzhna aus der Ukraine wird 12. Matea Parlov Kostro aus Kroatien läuft auf Rang 13 16. wird die W50-Schnellste Catherine Bertone aus Italien mit 2:35:35. Vor 6 Jahren lief sie ihre pB in 2:28:34 Auf Rang 17 folgt ihre Landsfrau Aurora Bado, die bei ihrem Debüt mit 2:36:10 2.U23 hinter der sechstplatzierten Paskalia Jepkogei aus Kenia (2:26:14) wird

Vorteilhaft bei den Frauen war, dass eine große Gruppe an der Spitze lange zusammen blieb, analysierte Philipp Kopp das sehr gute Resultat mit fünf Frauen unter 2:25 h und zudem persönliche Bestzeiten aller vier Erstplatzierten. Zweite wurde Winfridah Moseti in 2:20:55 h aus Kenia gefolgt von sieben Landsfrauen angeführt von Sharon Chelimo Arusho, Dritte in 2:22:07 h, und Viola Jelagat Kibiwott, Vierte in 2:22:57 h. Fünfte wurde Agnes Keino in 2:23:44 h. Vize-Europameisterin Matea Parlov Kostro aus Kroatien wurde in 2:28:37 h, der letzten Zeit unter 2:30 h Dreizehnte.

Simon Boch von der LG Telis Finanz Regensburg wird schnellster Deutscher Julian Großkopf vom LAZ Ludwigsburg läuft bei seinem Debüt in 2:21:14 auf Rang 18. als zweitbester Deutscher ins Ziel. Der Schwede Richard Bäckström (9119) links neben ihm läuft nach 2:26:41 als 30. in die Festhalle ein 27. und M40 Sieger Michael Chalupski wird in 2:26:13 mit neuer pB drittbester Deutscher

Simon Boch und Miriam Dattke

Für beide erfüllte sich das Vorhaben mit entsprechendem Resultat das Olympiaticket zu buchen nicht. Miriam Dattke hatte mit 2:26:50 h im Vorjahr in Sevilla eine Punktlandung hingelegt, aber die Zeiten der Mitbewerberinnen zeigen, dass die Olympianorm allein nicht reicht, weshalb sie auf eine Zeit unter 2:25 h zielte. Simon Boch lief seinen schnellsten Marathon im Frühjahr in Linz und siegte dort in 2:09:25 h. Die Olympianorm bei den Männern ist auf 2:08:10 h festgelegt und diese Zeit wollte er unterbieten, andernfalls prophezeite er, würde er sich unterwegs auf eine Parkbank setzen.

Schnellste Deutsche mit Platz 11: Miriam Dattke von der LG Telis Finanz Regensburg Ihre Vereinskollegin Svenja Ojstersek wird bei ihrem Debüt 2-beste Deutsche in 2:39:40 Sabine Burgdorf vom ASV Köln holt sich in 2:44:04 Rang Drei in der Deutschenwertung Merle Brunnée, letztes Jahr zweitbeste Deutsche, diesmal 4.beste, dafür neue pB von 2:44:44

Erlaubt ist der Einsatz von Tempomachern. In der ersten Männergruppe machte Edwin Kipruto Tuitoek diesen Job und lief letztlich als Achter in 2:12:16 h ins Ziel. Für die zweite Männergruppe mit Simon Boch war Victor Kimutai Kiptoo im Einsatz. Der machte einen sehr guten Job und tat sein Möglichstes für das gewünschte Ergebnis von Simon. Er ging erst aus dem Rennen als Simon signalisierte, dass bei ihm nichts mehr ging. Lange war man auf der Erfolgsspur und erst jenseits des 35 Kilometers gingen die uneinholbaren Sekunden verloren. Weitere forderte die Enttäuschung. Aber zu Ende gelaufen wurde schließlich doch und nach 2:12:32 h war mit Platz 9 immerhin der Rang des schnellsten Deutschen gerettet.

Dies freilich war kein Trostpflaster für den enormen Aufwand und die Bereitschaft für einen Plan B um nach Paris zu kommen, bedarf erst einmal etwas Abstand. "Ich habe mich im Rennen leider nie so richtig komfortabel gefühlt. Unsere Gruppe hat es bei Kilometer 30 zerlegt", kommentierte Simon Boch den Lauf. "Wir waren zu dem Zeitpunkt schon einen Tick zu langsam. Wenn man dann seiner Zeit hinterherläuft, wird es richtig schwierig. Ich habe es einfach nicht draufgehabt. Ich bin dann ins Ziel gejoggt, auch wenn das Ergebnis nicht so war, wie ich erhofft habe. Das ist Marathon. Es geht weiter."

Kommt die bewegliche Silhouette eines Arbeiters, der Hammering Man, in Sicht ... ... ist die Laufarbeit mit dem Einlauf in die atmosphärische Festhalle getan

Leider war der Rennverlauf von Miriam Dattke ähnlich. Alles Loben und Drängen ihrer Tempomacher Simon Stützel und Adane Wuletaw Belete wurden Schall und Rauch. Jenseits der 35-km-Marke schwanden auch ihre Kräfte bei den sich verschlechternden Bedingungen. Mit 2:28:12 h kämpfte sie sich auf dem elften Rang als bestplatzierte Deutsche über die Ziellinie: "Ich habe viel mit mir gehadert, ob ich nicht aussteigen soll, aber habe mir gedacht: Ich muss in diese Halle reinlaufen. So kam dann doch noch ein kleines Lächeln im Ziel. Es haben mich trotzdem so viele Menschen so toll angefeuert. Auch wenn ich leider nicht besser konnte, war es eine unglaubliche Stimmung."

Trainer Kurt Ring haderte mit den nicht vergleichbaren Bedingungen bei den Qualifikationsmarathons während des langen Nominierungszyklus. "Mal stimmen die Wetterbedingungen nicht, ein andermal ist der Kurs zu schlecht." Im internationalen Elitefeld wird deutschen Athleten auch nicht immer ein Start ermöglicht. So musste z.B. Hendrik Pfeiffer im Vorjahr in New York aus der zweiten Gruppe starten. Bei einem gemeinsamen Ausscheidungsrennen wären die Chancen für alle gleich und die Athletinnen und Athleten wären am Ende nicht schon von der Qualifikation vollkommen ausgelaugt. Allerdings setzt dies voraus, dass man auf den Punkt gesund und fit ist.

Alle auf ein Podest bei der Siegerehrung in der Festhalle der drei Erstplatzierten zusammen mit den schnellsten Deutschen

Hinter Simon Boch folgten aus Europa Mario Bauernfeind aus Österreich als Elfter in 2:12:49 h vor Tom Anderson aus Großbritannien in 2:12:52 h. Andreas Vojta aus Österreich wurde 14. In 2:13:43 h. Zweitbester Deutscher wurde bei seinem Marathon-Debüt Julian Großkopf vom LAZ Ludwigsburg in 2:21:14 h auf Rang 18. Michael Chalupsky, als Tempomacher von Fabian Königstein vorgesehen, lief für alle Fälle auf Höhe von Miriam Dattke mit und beendete als drittbester Deutscher den Marathon in persönlicher Bestzeit von 2:26:13 h auf dem ersten Rang der M40.

Mit Viktoriia Kaliuzhna aus der Ukraine folgte die zweitbeste Europäerin direkt hinter Miriam Dattke auf Rang 12 in 2:28:23 und vor der bereits genannten Matea Parlov Kostro. Zweitbeste Deutsche wurde Miriams Vereinskameradin Svenja Ojsterek bei ihrem Debüt in 2:39:40 h. Platz drei in der nationalen Wertung sicherte sich auf Rang 21 Sabine Burgdorf von ASV Köln in 2:44:04 h. Zwei Plätze dahinter folgte in der Zeit von 2:44:44 h die Bestzeit laufende Merle Brunnée von der MTG Mannheim (engelhorn sports team).

Lukas Abele läuft als Erster in die Wechselzone 1 ein. Gemeinsam mit Julius Hild, Nils Bergmann und Marius Abele gewinnen sie für Dr. Wolz in 2:22:29 die Marathonstaffel Während das "große Rennen" über 42,195 Kilometer läuft, sind die Mini-Marathonis über 4,2 km unterwegs. Tristan Kaufhold (SSC Hanau Rodenbach) und Jana Becker (Königstein LV) sind mit 13:00 min bzw. 15:23 min die Schnellsten (2 Fotos © Jens Priedemuth)

Weitere Programmpunkte und Resümee

Gelaufen wurde bereits am Tag vor dem großen Marathon. Traditionell eröffnet wird mit dem wertungsfreien Brezelauf am Samstagmorgen. Gegen Mittag laufen beim Struwwelpeter-Lauf die möglichen Sieger des übernächsten Jahrzehnts in die Festhalle. Mit den Staffelläufen, die am Sonntag eine Viertelstunde hinter der zweiten Marathonwelle auf die Strecke gehen, gibt es auch in Frankfurt ein Mitlaufen für alle die Marathon noch nicht oder nicht mehr laufen wollen oder können. 5775 Teilnehmern in 1444 Staffeln zeigen die Beliebtheit dieses Wettbewerbs auf. Die Staffel Dr. Wolz mit bekannten Namen des SSC Hanau-Rodenbach siegte in 2:22:29 h. Hohen Stellenwert hat der Mini-Marathon, bei dem sich so manches Talent für eine spätere Karriere als Eliteläufer hervor tat. Man muss schon was drauf haben, wenn man in Frankfurt beim Mini-Marathon ganz vorne in die Festhalle rennen will.

Blumen von Stadträtin Ina Hauck für Miriam Dattke Der deutsche Marathonrekordhalter Amanal Petros gratuliert seinem Trainingspartner Simon Boch

The party never ends, versprach ein Aufkleber zum 40. Mainova Frankfurt Marathon. Die Party geht am 27. Oktober 2024 weiter. Welchen immensen Aufwand die Agentur motion events betreibt um ein bis ins Detail durchdachtes Konzept schlussendlich fehlerfrei über die Bühne zu bringen, kann nur mit Hochachtung bedacht werden. Ein ganzes Jahr Arbeit steht und fällt in einer knappen Woche, spitzt sich sogar auf den letzten Kilometern des Eliterennens zu. Die Erleichterung am Ende ist spürbar. Es hat mal wieder funktioniert. Dies war man Christoph Kopp auch schuldig. Mit der Addition der beiden Siegerzeiten war es das schnellste Rennen, das Frankfurt bisher erlebt hat. Sowohl die Siegerzeit bei den Frauen, als auch bei den Männern rangiert in der Top-20 des zu Ende gehenden Jahres. Um ein Haar hätte es vollkommen unerwartet Streckenrekorde gegeben. Es hagelte persönliche Bestzeiten in der Spitze und im Feld der ambitionierten Freizeitläufer.

Sie kennen sich gut, der deutsche Marathon-Rekordhalter Amanal Petros und Renndirektor Jo Schindler: "Vielleicht können wir Amanal nächstes Jahr für uns gewinnen" Das Spenden-Highlight heißt im Jubiläumsjahr "Marathon meets Art". Der Grafiker und Illustrator Jan Paul Müller aus Offenbach gestaltete am Marathonwochenende live auf der "marathonmall" ein XXL-Jubiläums-Kunstwerk

Ein Wermutstropfen ist, dass die Zahl der Finisher beim Marathon (13.258 Anmeldungen) unter die 10.000 Marke rutschte. Dies dürfte bei insgesamt 24.293 angemeldeten Teilnehmenden dennoch zu verschmerzen sein. Der Frankfurt Marathon ist nach Corona wieder im Aufwind und die 40. Auflage war der Auftakt auf dem sicher erfolgreichen Weg zur 50. Jubiläumsaustragung. Leider sind Großveranstaltungen zunehmend gefährdet durch weltpolitische Vorgänge und wirtschaftliche Talfahrten, die nicht im Einfluss des Veranstalters liegen. Frankfurt feierte sich am Sonntag als Sportstadt: Bundesliga-Fußball, Tischtennis-Weltmeisterschaft und weitere Sportevents fanden neben dem Marathon statt. Auf der Marathon Mall und in den Übertragungen zum Marathon waren in Schaumstoff gebettete Karbonplatten Thema. Auf Schaumstoffmatten in Häusernischen leben leider zunehmend mehr Menschen in der Mainmetropole. Sicher nicht die richtige Stelle, dies hier zu erwähnen, aber neben all dem Positiven, ist es die Konfrontation mit dem Elend, die ich an Eindrücken aus Frankfurt mitgenommen habe.

Renndirektor Jo Schindler, die schnellsten Deutschen Miriam Dattke und Simon Boch und der sportliche Leiter Philipp Kopp v.l. Und das Siegerpaar des 40. Mainova Frankfurt Marathon Buzunesh Gudeta und Brimin Misoi
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Ergebnisse 40. Mainova Frankfurt Marathon

MÄNNER: FRAUEN:

1. Brimin Misoi KEN 2:04:53
2. Mulugeta Uma ETH 2:06:47
3. Guye Adola ETH 2:07:44
4. Albert Kangogo KEN 2:08:10
5. Dominic Letting KEN 2:08:23
6. Isaac Lelei KEN 2:09:32
7. Frederick Kibii KEN 2:09:33
8. Edwin Tuitoek KEN 2:12:16
9. Simon Boch GER 2:12:32
10. Soufiyan Bouqantar MAR 2:12:44
11. Mario Bauernfeind AUT 2:12:49
12. Tom Anderson GBR 2:12:52

1. Buzunesh Gudeta ETH 2:19:27
2. Winfridah Moseti KEN 2:20:55
3. Sharon Arusho KEN 2:22:07
4. Viola Kibiwott KEN 2:22:57
5. Agnes Keino KEN 2:23:44
6. Paskalia Jepkogei KEN 2:26:14
7. Visiline Jepkesho KEN 2:26:20
8. Naom Jebet KEN 2:26:48
9. Magdalyne Masai KEN 2:27:19
10. Medina Armino ETH 2:27:54
11. Miriam Dattke GER 2:28:12
12. Viktoriia Kaliuzhna UKR 2:28.23
13. Matea Parlov Kostro CRO 2:28:37

Bericht und Fotos von Constanze & Walter Wagner

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29.10.23 - 40. Mainova Frankfurt Marathon

HLV - Hessische Meisterschaften beim Mainova Frankfurt Marathon

von Jens Priedemuth 

Geschafft! Unter den rund 14.000 Teilnehmern beim 40. Jubiläum des Frankfurt-Marathons gehörten auf den klassischen 42,195 Kilometern in der Hessenmeisterschafts-Wertung genau 136 Läuferinnen und Läufer zu den glücklichen Finishern.

Bei den Männern trat Yannick Ernst (TV Waldstraße Wiesbaden/M30) die Nachfolge von Vorjahressieger Gabriel Lautenschlager (LG Wettenberg) an. Der Mann aus der Landeshauptstadt überquerte nach 2:27:28 Stunden die Ziellinie in der Frankfurter Festhalle und schob sich damit in der deutschen Jahresbestenliste gerade so unter die Top-50. Schnellster Hesse ist dort noch aktuell mit 2:28:58 Stunden Robert Unger. Der Läufer im Trikot von Spiridon Frankfurt erzielte diese Marke erst Anfang Oktober beim Köln-Marathon. Vier Wochen später stand Unger bei seinem "Heim-Rennen" erneut an der Startlinie, wurde in der HM-Wertung Gesamtzweiter und gewann die Wertung der M40. Das Podium aus HLV-Sicht komplettierte Robin Schmidt (TSV Niederelsungen), der mit 2:33:51 Stunden in der M20 nichts anbrennen ließ.

Jannik Ernst (10266) vom TV Waldstraße Wiesbaden und Anna Starostzik von Spiridon Frankfurt gewinnen die Hessischen Meisterschaften
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Hessen-Titel in den verschiedenen Altersklassen gab es noch für Martin Wonke (LT Kassel/ 2:36:34 std./M35), Dr. Markus Schraub (LG Wettenberg/ 2:37:16 std./M50), Niklas Nauheim (LT Florstadt/ 2:41:42 std./M45), Dr. Peter Eckes (LG Bad Soden-Sulzbach-Neuenhain/ 3:03:11 std./M65), Thomas Tzschenke (Spiridon Frankfurt/ 3:13:11 std./M55), Heinz Dankers (TuS Lindenholzhausen/ 3:15:54 std./M60), Olaf Berger (KSV Reichelsheim/ 3:51:53 std./M70) sowie Dr. Jürgen von Rosen (SKG Gersfeld/ 6:29:10 std./M75).

Im Feld schwimmt M55-Sieger Thomas Tzschentke (links; 2556) von Spiridon Frankfurt mit Platz 5 und M50-Sieg geht an Dr. Markus Schraub von der LG Wettenberg Platz 10 und M45-Sieg holt sich Niklas Naunheim vom LT Florstadt

Auch im Feld der Frauen wurde "hessisches" Edelmetall komplett neu vergeben, da die Top-Drei des Vorjahres nicht am Start waren. Die drei schnellsten Hessinnen blieben alle unter der Drei-Stunden-Schallmauer. Den Anfang machte mit 2:46:40 Stunden Anna Starostzik (Spiridon Frankfurt/ W35). Knapp zwei Minute später machte Nora Holesch (W30) mit 2:48:36 Stunden den Spiridon-Doppelsieg perfekt. Für Lena Ritzel (VfL Marburg/ W20) leuchteten in der Festhalle 2:57:59 Stunden auf der Anzeigetafel auf.

Hessische Vizemeister werden Robert Unger (1. M40) und Nora Holesch - beide von Spiridon Frankfurt

Die drei heimischen Top-Asse mit internationalen Ambitionen hatten nicht gemeldet. Melat Yisak Kejeta (LT Kassel), aktuell mit 2:27:51 Stunden die deutsche Nummer vier, war zuletzt bei der WM in Budapest im Einsatz. Laura Hottenrott (PSV Grün-Weiß Kassel) lief letzten Monat beim Berlin-Marathon 2:29:38 Stunden. Mannschaft-Europameisterin Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt) hat seit der EM in München keinen Marathon mehr bestritten und bereitet sich momentan schon auf die Saison 2024 vor.

Gefeierter Zieleinlauf in der Festhalle, hier wurden die schnellsten der Hessischen Meisterschaft geehrt
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Nachfolgend die Altersklassen-Landesmeisterinnen. Jana Schütt (SF Blau-Gelb Marburg) trug sich nach 3:13:37 Stunden bei der W40 in die Liste der Siegerinnen ein. Dahinter folgten Dr Joanna Tywczynski (ASC Darmstadt/ 3:22:47 std./W50), Anja Quincke (SV Fischbach/ 3:28:41 std./W45), Bärbel Fischer (RLT Rodgau/ 3:43:04 std./W55), Katrin Ohme (Spiridon Frankfurt/ 3:38:56 std./W60) und Monika Donges (Team Nauheim/ 3:44:44 std./W65).

Hessische Marathon-Meisterschaften 2023 beim 40. Mainova Frankfurt Marathon
  Frauen (36) Männer (100)
Ges. Name Verein Zeit Name Verein Zeit
1 Starostzik, Anna (W35) Spiridon Frankfurt 2:47:00 Ernst, Jannik (M30) TV Waldstraße Wiesb. 2:27:39
2 Holesch, Nora (W30) Spiridon Frankfurt 2:48:56 Unger, Robert (M40) Spiridon Frankfurt 2:33:38
3 Ritzel, Lena (HK) VfL 1860 Marburg 2:58:10 Schmidt, Robin (HK) TSV Niederelsungen 2:34:01
weitere
AK´s
Schütt, Jana (W40) SF Blau Gelb Marburg 3:15:02 Wonke, Martin (M35) Laufteam Kassel 2:36:54
Dr. Tywczynski, Joanna (W50) ASC Darmstadt 3:23:16 Dr. Schraub, Markus (M50) LG Wettenberg 2:37:25
Quincke, Anja (W45) SV Fischbach 1912 3:30:45 Naunheim, Niklas (M45) LT Florstadt 2:42:10
Fischer, Bärbel (W55) RLT Rodgau-Lauftreff 3:46:56 Dr. Eckes, Peter (M65) LG Bad SSN 3:03:29
Donges, Monika (W65) Team-naunheim Sport 3:47:44 Tzschentke, Thomas (M55) Spiridon Frankfurt 3:15:27
Ohme, Katrin (W60) Spiridon Frankfurt 3:50:07 Dankers, Heinz (M60) TuS Lindenholzhausen 3:17:19
  Berger, Olaf (M70) KSV Reichelsheim 3:52:20
Dr. Von Rosen, Jürgen (M75) SKG Gersfeld 6:41:11

Die kompletten Ergebnislisten sind im Internet unter www.frankfurt-marathon.com abrufbar

Bericht Hessische Marathon-Meisterschaften von Jens Priedemuth
Fotos von Jens Priedemuth & LaufReport

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