24.10.21 - 14. Stadtwerke Lübeck Marathon

Schön - schnell - stimmungsvoll und beinahe wieder wie vor Corona

von Jörg Engelhardt 

Mit 3300 gemeldeten Aktiven und 2821 Zieleinläufen in allen Wettbewerben und großzügiger Bewegungsfreiheit für Teilnehmende und Zuschauer zelebriert Schleswig-Holsteins größter Marathonlauf bei "Bilderbuchwetter" eine stimmungsvolle Veranstaltung mit maritimen Flair, die auf einer teilweise nicht leichten, aber doch sehr schönen Strecke an die Zeiten vor Covid19 anknüpft.

Nach dem Start auf dem Kohlmarkt führt der Marathonlauf über die Holstenstraße erst einmal bergab Das Holstentor, das auf dem alten 50 D-Mark Schein noch von vorne zu sehen war, wird von den Marathon- und Halbmarathonläufern umrundet und tritt ihnen deshalb zuerst mit der Rückseite ins Blickfeld
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Die Hansestadt Lübeck ist zwar nur die zweitgrößte Stadt in Schleswig-Holstein, besitzt aber mit dem Holstentor und dem in ihr hergestellten Marzipan zwei sehr prägende Merkmale, die diese Stadt innerhalb Deutschlands, aber auch weit darüber hinaus, noch bekannter und berühmter gemacht haben, als die noch etwas einwohnerstärkere Landeshauptstadt Kiel. Aber auch in Läuferkreisen ist sie dank der Tatsache, dass sie schon seit 2008 den größten Marathonlauf des Bundeslandes ausrichtet, die eigentliche Nummer 1.

 

Über den Laufsport hinaus hat sie mit dem ehemaligen deutschen Bundeskanzler Willy Brandt, sowie dem Schriftsteller Thomas Mann, dessen bis heute wohl bekanntestes literarisches Werk "Die Buddenbrocks", seinen Handlungsmittelpunkt in Lübeck hat, gleich zwei Nobelpreisträger hervorgebracht. Thomas Mann bekam bekanntlich 1929 den Nobelpreis für Literatur verliehen, während Willy Brandt 1971 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

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Kurz nach Sonnenaufgang zieht die idyllische Landschaft an der Untertrave schon die ersten Spaziergänger auf der Brücke an Auf dem Marktplatz hinter dem Rathaus steht für Teilnehmer, wie auch Zuschauer ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken bereit

Auch sonst hat die Stadt mit ihren rund 1000 Kulturdenkmälern, die schon seit 1987 zum Unesco Weltkulturerbe gehören, Sehenswürdigkeiten zu bieten, die teilweise zwar auch in den Verlauf der heutigen Strecken integriert waren, so richtig aber nur in Augenschein genommen werden können, wenn man sich jenseits vom absolvierten Laufvergnügen noch ein paar Urlaubstage in dieser doch außergewöhnlich sehenswerten Hafen- und auch Küstenmetropole gönnen würde.

 

Aber das Eine, schließt das Andere ja nicht unbedingt aus. Denn auch touristisch ist die Hansestadt, nicht nur aufgrund ihrer innerstädtischen Attraktionen, sondern auch wegen ihres viel gerühmten Ostseestrandes, in dem heute nur für die Marathonläufer zu erreichenden Stadtteil Travemünde, der auch mit der Umrundung des ebenfalls sehr bekannten Leuchtturms auf der Mole, die zweite Streckenhälfte auf der Königsdistanz einleitet, mit rund 4 Millionen Besuchern pro Jahr und mehr als 2 Millionen Übernachtungen, ein Anziehungspunkt, der zu den meistfrequentierten in ganz Deutschland gehört. Warum das so ist, wird nicht nur den am Laufspektakel Beteiligten, sondern auch den unterstützenden Zuschauern am Streckenrand schon bei einem kurzen Spaziergang durch die Innenstadt deutlich.

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Die Streckenposten werden vor ihrem Einsatz noch einmal gewissenhaft gebrieft Auch die Führungsradfahrer in den 8 verschiedenen Wettbewerben sind auf ihre Aufgabe vorbereitet

Egal ob Denkmäler, Grünanlagen oder Flusslandschaften, die vielen prachtvollen historischen Gebäude, die leider ab und an von stilistisch mitunter ziemlich unpassenden Bauwerken aus der Neuzeit "unterwuchert", aber wenigstens nicht verschandelt werden. Die Stadt bietet optische Reize in Hülle und Fülle, die die eben beispielhaft genannten Beeinträchtigungen im Erscheinungsbild schnell vergessen lassen. Konzentriert man sich auf ihre schöneren Bestandteile, verspürt man schnell die Lust länger hier bleiben zu wollen, als dies die Anforderung einer zeitnahen Laufreportage möglich macht. Aber bei all der Schönheit, die sich dann auch naheliegender Weise im Streckenverlauf erleben lässt, ist die Strecke doch schwerer zu bewältigen, als dies der nahe der Küste gelegene Austragungsort vermuten lässt. Denn auch Lübeck ist nicht durchgängig topfeben.

Der Start- und Zielbereich auf dem Kohlmarkt befindet sich nämlich auf einer Anhöhe, die kurz nach dem Start in allen Wettbewerben entweder über die Holsten- oder aber die Breite Straße erst einmal bergab führt. Auf dem letzten Kilometer hin zum Ziel geht es dann allerdings, da es sich hier um eine Wendepunktstrecke handelt, auch wieder recht ansehnlich bergauf, was insbesondere für die Teilnehmer auf den beiden längsten Distanzen des heutigen Tages nach etwas mehr als 20- bzw. 41 zurückgelegten Kilometern schon eine zusätzliche Anstrengung darstellt. Zudem wird auf der halben wie auch der vollen Marathondistanz der Herrentunnel zweimal durchlaufen.

Nach der Umrundung des Holstentores biegt der Marathontross links ab und läuft entlang der Untertrave hin zum Burgtor Das Burgtor ist von der Läuferschar insgesamt zweimal zu durchqueren

An seinem tiefsten Punkt erreicht diese 800 Meter lange Unterquerung der Trave 31 Meter unter dem Meeresspiegel, was auf den zweiten 400 Metern eine Steigung von recht stattlichen 6 Prozent zur Folge hat. Umstände also, die zumindest zeitorientierte ErgebnisläuferInnen in ihrer Trainings- und Vorbereitungszeit unbedingt berücksichtigen sollten, wenn die von ihnen anvisierte Zielzeit dann am Ende tatsächlich auch ihren Niederschlag in der Ergebnisliste finden will. So gesehen ist also der Lübecker Marathon nicht nur ein sehr schönes, sondern ein an zumindest drei Stellen im Rennverlauf auch zusätzlich schweres Laufvergnügen.

Die nun folgende Reportage widmet sich ausführlich den drei längsten Einzelkonkurrenzen über 10 Kilometer, Halbmarathon und Marathon. Die Ergebnisse in den Schnupper- und Staffelkonkurrenzen, dem Duo-Marathon, DAK-Familienlauf und 10 km Walken können über den untenstehenden Link am Ende dieses Berichts abgerufen werden.

Stadtwerke Lübeck Marathon

Es schien schon ein beinahe nicht mehr bekanntes Bild zu sein. Auf dem Marktplatz direkt hinter dem Rathaus tummelten sich die Läufermassen. Verpflegungsstände mit Stehtischen und teilweise sogar Sitzbänken waren aufgebaut. Das reichhaltige Angebot an Speisen und Getränken, glich schon wieder dem, was die Läuferschaft aus den Zeiten vor Corona kannte. Es gab Wurst und Fleisch vom Grill und Pommes. Daneben, wie sollte es hier anders sein, natürlich auch Fischbrötchen und andere Fischgerichte. Weiter aber auch Crepes, Mutzen und andere Süßspeisen sowie Kaffee satt. Für das leibliche Wohl der aktiven Läuferschaft und der anwesenden Zuschauer war also bestens gesorgt und das Letztere sich dann in doch recht erfreulich großen Mengen an Start und Ziel, sowie am übrigen Streckenrand einfanden, hatte dann vor allem auch mit dem Bilderbuchwetter zu tun, das bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen ein längeres Verweilen an der Laufstrecke bestens erträglich machte. Optimale Bedingungen also für LäuferInnen wie Zuschauer gleichermaßen und so war das Fundament für ein stimmungsvolles Läuferfest, wie man es hier in Norddeutschland lange nicht mehr erlebt hat, gelegt.

Nachdem er lange Zeit hinter Jan Stelzner gelegen hatte, gewinnt Jan Kaschura erneut den Lübecker Marathon, schon 2019 war er hier erfolgreich Trotz vorübergehender Krämpfe ist Jan Stelzner (3205), hier neben einem Staffelläufer, nicht mehr vom zweiten Marathonplatz zu verdrängen Gemeinsam mit Markus Liebelt gewinnt Martin Schütt (TG Tri Zack Rostock) die Internationale Meisterschaft im Duo-Marathon

Klar, dass dann bei Wiederaufleben der Präsenzveranstaltung, 2020 wurde die 13. Auflage nur virtuell durchgeführt, auch wieder Protagonisten am Start waren, die schon 2019 eine tragende Rolle gespielt hatten. Einer von ihnen war Jan Kaschura, der in Lübeck schon vor 2 Jahren mit einer Zeit unterhalb von 2:30 h den überlegenen Sieg davon getragen hatte. Damals triumphierte er zudem noch beim Stadtmarathon in Bremerhaven und fuhr bis dato weitere Siege und Podiumsplätze bei kleineren Volks- und Straßenläufen ein. Doch heute sollte dem Athleten vom Salomon Running Team/ Run Artist Holzminden ein weiterer Sieg an Ort und Stelle nicht allzu leicht gemacht werden. Denn mit dem Potsdamer Triathleten Jan Stelzner fand sich ein ebenbürtiger Teilnehmer ein, der am Anfang und auch noch bis weit hinter der ersten Streckenhälfte in Führung lag.

Jan Stelzner ging bei der Halbmarathonmarke in Travemünde nach 1:14:47 h als erster auf die zweite Rennhälfte, während Jan Kaschura erst 13 Sekunden später folgen sollte. Etwa 8 Kilometer vor Schluss änderte sich dann das Blatt zugunsten von Jan Kaschura. Jan Stelzner konnte das Tempo nicht mehr aufrecht halten und wurde zudem noch von Krämpfen geplagt, die aber alsbald auch wieder vorbeigehen sollten, so dass er zwar die führende Position an Jan Kaschura abgeben musste, aber wenigstens keine Mühe hatte den zweiten Podiumsplatz zu verteidigen. Jan Kaschura gewann nach 2:31:50 h und war damit zum zweiten Mal in Folge in Lübeck erfolgreich. Jan Stelzner konnte einen völligen Einbruch vermeiden und kam nach 2:32:24 h immer noch zu einer Zeit ins Ziel, die bei anderen Veranstaltungen in Norddeutschland zum Sieg gereicht hätte. Sein zweiter Platz blieb ungefährdet, denn es sollten noch über 6 Minuten vergehen bis Jannik Leschowsky vom TSV Worpswede Rang 3 in Beschlag nehmen konnte. Mit 2:38:59 h war er dann zugleich auch der letzte Läufer im Feld, der unter der Marke von 2:40 h bleiben konnte.

Im innerstädtischen Duell gewinnt Saskia Prehn den 14. Stadtwerke Lübeck Marathon vor … ... Ludmilla Bossmann

Im Marathonrennen der Frauen hatte am Ende des Tages Saskia Prehn aus Lübeck in einem rein innerstädtischen Duell gegen Ludmilla Bossmann vom veranstaltenden Lübecker Marathon e.V. die Nase vorn. Nachdem die spätere Tagesvierte Olga Scheiermann aus Büdelsdorf lange Zeit in Führung gelegen hatte und ihrem Anfangstempo Tribut zollen musste, konnten die beiden eben genannten an ihr vorbeiziehen und den Sieg in ihrer Heimatstadt unter sich ausmachen. Saskia Prehn hatte am Ende mehr zuzusetzen und gewann mit einer Endzeit von 3:03:33 h doch noch recht deutlich und kündigte bei der Siegerehrung im Gespräch mit Moderator Matze Bohen auch gleich ihre Wiederkehr für das kommende Jahr an: " Wenn man hier gewinnt, dann muss man auch wiederkommen."

Die ersten 6 Männer im Marathon von links nach rechts: 2. Jan Stelzner, Sieger Jan Kaschura, 3. Jannik Leschowsky, 4.Thomas Gogolin, 5. Mathias Kasselmann und 6. Robert von Bialy Das Marathonpodium der Frauen von links nach rechts: 2. Ludmilla Bossmann, Gewinnerin Saskia Prehn und 3. Elena Berndt

Ludmilla Bossmann ließ noch über 4 Minuten lang auf sich warten und belegte nach 3:07:50 h ebenfalls ungefährdet den zweiten Rang. Im Kampf um den letzten freien Platz auf dem Podium musste sich die bereits erwähnte Olga Scheiermann auch noch Elena Berndt vom USC Kiel (3:13.22 h) geschlagen geben und nach 3:14:29 h mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden sein. Auf der längsten Distanz des Tages kamen 83 Frauen und 318 Männer ins Ziel.

Halbmarathon

Hier konnte Monier Rauter vom Turnerbund-Hamburg-Eilbeck nach 1:11:56 h nicht nur den verdienten Tagessieg mit nach Hause nehmen, sondern zudem auch noch einen neuen Hausrekord auf dieser Distanz aufstellen. Er lag von Beginn bis zum Ende des Rennens stets unangefochten in Führung und konnte einen Vorsprung von fast anderthalb Minuten ins Ziel bringen. Dass aufgrund der geographischen Nähe eine große Anzahl von Dänischen LäuferInnen in Lübeck vertreten ist, hat hierzulande schon Tradition. Auch heute konnte mit Eskild Landgrebe (Esbjerg Atletik og Motion) einer von ihnen eine sportlich herausragende Rolle spielen und nach 1:13:23 h mit ebenfalls recht deutlichem Vorsprung den zweiten Platz auf die Halbinsel Jütland entführen. Mit Johannes Liebrich kam ein Läufer aus Hamburg auf dem dritten Platz ein und machte mit einer Endzeit von 1:16:04 h das Podium im Männerrennen komplett.

Monier Rauter wird den Halbmarathon mit neuer persönlicher Bestzeit gewinnen HM Eskild Landgrebe folgt ihm auf den zweiten Platz Die Sieger im Halbmarathon der Männer. Von links nach Rechts: 2. Eskild Landgrebe, Sieger Monier Rauter und 3. Johannes Liebrich

Ebenfalls aus Hamburg war die Siegerin in der Frauenkonkurrenz Henrike Güber angereist. Sie war nicht zu schlagen und feierte nach 1:23:25 h einen zu keiner Zeit in Frage stehenden Sieg. Auch sie war sowohl von der Strecke als auch der Unterstützung des teilweise in recht ansehnlicher Anzahl anwesenden Publikums begeistert. Im Ziel hatte sie einen Vorsprung von nahezu 3 Minuten auf die Zweitplatzierte Marie Daniels heraus gelaufen. Nach 1:26:23 h hatte die Läuferin von den Triathlöwen Bremen e.V. ihr Rennen beendet und den "Silberrang" perfekt gemacht. Es sollten nochmals etwas mehr als 3 Minuten vergehen ehe Marit Lorenzen vom 1. Flensburger Lauftreff nach 1:29:25 h als Letzte einen Platz auf dem Treppchen einnehmen konnte. Einmal mehr erwies sich die Halbmarathonstrecke als teilnehmerstärkste Distanz des Tages. 242 Frauen und 510 Männer kamen ins Ziel.

Henrike Güber wird den Halbmarathon der Frauen souverän gewinnen Hinter Henrike Güber läuft Marie Daniels im Halbmarathon auf den zweiten Platz Marit Lorenzen erläuft sich im Halbmarathon den dritten Platz

10 km Volkslauf

Anders als in der Männerkonkurrenz sollte es bei den Frauen zu einem ungefährdeten Sieg durch die heute dem Rest des Feldes deutlich überlegene Fenna Froehlich vom LAC Lübeck kommen. Sie dominierte das Rennen klar und deutlich und kam nach 37:18 min. zu einem außer Frage stehenden Triumph. Erst nahezu 2 Minuten später folgte Ines Wedemeyer (LT TV Schwanewede), die nach 39:13 min. ihrerseits keine Mühe hatte Claudia Sticher (LG Elmshorn) auf den 3. Platz zu verweisen. Sie konnte sich mit einer Endzeit von 40:29 min. den letzten freien Platz auf dem Podest erobern.

Fenna Froehlich und Claudia Sticher freuen sich über die Plätze 1 und 3 im 10 km Lauf, den zweiten Platz belegte Ines Wedemeyer (hier nicht auf dem Foto) Das Podium der Männer im 10 km Volkslauf: von links nach rechts: 2. Simon Müller, Sieger Leif Gunkel und 3. Laust Bengtsen

Anders sah der Rennverlauf im Kampf um den Tagessieg bei den Männern aus. Hier setzten sich mit dem einheimischen Simon Müller (Tri-Sport Lübeck) und dem Sauerländer Leif Gunkel (SC Fretter) zwei Läufer ab, die vom Rest des Feldes an diesem Tag nicht einzuholen waren. Zum Ende hin hatte der aus Nordrhein-Westfalen angereiste Läufer die etwas frischeren Beine und erzielte nach 31:05 min. eine Klassezeit. Doch anders als in den anderen Konkurrenzen verging bei weitem nicht so viel Zeit bis dem Erstplatzierten der Zweite ins Ziel folgen konnte. Schon 5 Sekunden später war Simon Müller im Ziel und konnte einen weiteren Podiumsplatz in der gastgebenden Hansestadt halten. Mit Laust Bengtsen (Aarhus 1900 AL) konnte dann ein weiterer herausragender Läufer aus Dänemark nach 33:28 min. Rang 3 einnehmen und mit dem "Bronzeplatz" im Gepäck zurück nach Jütland fahren.

Auf dem Weg ins Ziel geht es auf der Breiten Straße nochmals kräftig bergauf Das Lübecker Rathaus mit seiner Vorderfront begleitet die Läuferschar später auf den letzten rund 100 Metern bis ins Ziel
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Dank kooperativer Behörden ist es dem veranstaltenden Lübecker Marathon e.V. unter der Leitung seines 1. Vorsitzenden Klaus Ziele mit der Unterstützung der Agentur Pro Event gelungen ein Ereignis auf die Beine zu stellen, das allen beteiligten Teilnehmern wie auch Zuschauern das Gefühl gegeben hat, dass Laufveranstaltungen mit viel Bewegungsfreiheit für Alle in naher Zukunft auch andernorts wieder möglich sind. Ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken sorgte dafür, dass auch noch lange nach dem Lauf viele Menschen anders als bei den anderen Veranstaltungen zuletzt länger aushielten und bei freilich bestem Wetter wieder mehr zwischenmenschliche Begegnungen und Kontakte pflegen konnten. Aus diesem wie auch anderen bereits im Bericht erwähnten Gründen ist eine Reise nach Lübeck gerade auch für LäuferInnen aus anderen Ländern, Städten und Regionen unbedingt zu empfehlen. Denn auch wenn die Strecke ihre Knackpunkte hat, so ist sie doch insgesamt, besonders aber beim Marathonwendepunkt in Travemünde, eben wahnsinnig schön.

Bericht und Fotos von Jörg Engelhardt

Infos & Ergebnisse www.stadtwerke-luebeck-marathon.de

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