18.10.20 - 14. Sparkassen Marathon - Cuxhaven

Westfälische Power am graublauen Meer -

oder warum es im Sport kein "hätte" gibt...

von Jörg Engelhardt 

Der Landkreis Cuxhaven und auch seine namensgebende Kreisstadt, weisen eine erfreulich geringe Anzahl von Covid-19 infizierten Mitmenschen aus. Die Werte liegen deutlich unter dem momentan leider stetig steigenden Bundesdurchschnitt. So gesehen war die Seestadt an der Mündungsstelle der Außenelbe in die Nordsee der ideale Austragungsort für das heutige Laufsportereignis, welches eigentlich schon im April stattfinden sollte, aber aus hinlänglich bekannten Gründen erst jetzt ausgetragen werden konnte.

 

Es schien so, als wollte auch das Heer der sportlich ambitionierten Freizeitläufer aus den anderen Bundesländern, vor allem dem durch Corona am stärksten heimgesuchten Nachbarbundesland Nordrhein-Westfalen, es unseren nahezu unerwartet erfolgreichen Frauen bei der Halbmarathon-Weltmeisterschaft im polnischen Gdynia am Tag zuvor gleichtun und mit sportlichen Leistungen glänzen, wie sie das größte deutsche Seeheilbad seit der Erstaustragung dieser Veranstaltung im Jahre 2007 vor allem in der namensgebenden Königsdisziplin nicht mehr erlebt hat. Die Siegerzeiten bei Frauen und Männern waren nämlich die Schnellsten, seitdem dieses Laufsportereignis besteht.

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Während die Laufathleten auf der Strecke um Zeiten und Platzierungen laufen, herrscht auf der Nordsee geschäftiges Treiben im Frachtverkehr. So groß wie der Bremer Hafen in Bremerhaven ist der Hafen hier zwar nicht, dafür besitzt er aber mit seinem Linien- und Ausflugsverkehr auf die einzige deutsche Hochseeinsel Helgoland, sowie zu den Seehundbänken der Insel Neuwerk, die zum Stadtstaat Hamburg gehört, aber eine wichtige Funktion für den Tourismus in der Region
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Das ursprünglich rein von norddeutschen Teilnehmenden dominierte Starterfeld wurde diesmal von einer außergewöhnlich hohen Anzahl Aktiver aus südlich von Niedersachsen liegenden Bundesländern aufgefrischt, was dem sportlichen Wert dieser Auflage doch spürbar gut getan hat. Darüber hinaus durften sich aber auch die ergebnisunabhängigen Starter über einen landschaftlich reizvollen Kurs freuen, der dank des sehr wechselhaften, aber fast durchgängig wenigstens trockenen Wetters viel graublaues Hochseepanorama zu bieten hatte. Veranstaltungsmoderatorin Ilka Groenewold brachte es auf den Punkt: "Die Strecke ist so schön, dass man sie gleich viermal laufen muss." Die Frau muss es wissen, stand sie doch im Frühjahr 2018 selbst in der Königsdisziplin ganz oben auf dem Podest und erzielte damals eine Endzeit, mit der sie allerdings heute noch nicht mal unter die ersten 10 Frauen gekommen wäre.

 

Ehrenwert ist ihre Siegerzeit damals dennoch, denn in vielen der bislang 13 Auflagen, waren die Siegerzeiten, nochmals deutlich langsamer.

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Auch heute stand sie wieder hinter dem Mikrofon, während erneut wie beim Bremerhaven City-Marathon der renommierte DJ Rob Hardt mit stimmungsvollen Sounds den vielen Läufern, aber auch den diesmal gewollt wenigen Zuschauern am Streckenrand einheizte.

Auch heute waren wieder Moderatorin Ilka Groenewold und DJ Rob Hardt zuständig für Unterhaltung und Information am Streckenrand Auf der Deichstraße herrschte reger Gegenverkehr. Während die Einen (rechts) noch die erste Runde beenden müssen, sind die Anderen (links) schon auf der Zweiten

Auf der Halbdistanz erzielten die Sieger ebenfalls Endzeiten, wie es sie bisher nicht gab. Lediglich für den in drei Runden ausgetragenen Dreiviertelmarathon über 31,65 Km liegt kein vergleichbares Ergebnis vor, da diese Distanz zum ersten Mal in der Geschichte dieser Laufveranstaltung den bisherigen Wettbewerb über 30 Km ersetzte. Gewöhnungsbedürftig scheint dieses neue Angebot im Veranstaltungsprogramm wohl zu sein, obwohl auch dieses Format sportlich ansprechende Leistungen zutage brachte. Denn dieser Wettbewerb hatte die mit Abstand geringste Teilnehmerzahl aufzuweisen. Aufgewogen wurde dies freilich durch die erfreulich hohe Beteiligung auf den beiden nationalen und internationalen Meisterschaftsdistanzen. Wobei, anders als bei vergleichbaren Ereignissen dieser Größenordnung, der namensgebende Marathon diesmal endlich wieder zum Programm wurde. Mit 287 Finisher im Ziel war der Marathon der teilnehmerstärkste Wettbewerb und verwies den mittlerweile viel beliebteren Halbmarathon mit 254 Zielankünften auf den zweiten Platz.

Doch alles schön der Reihe nach. Die folgende Darstellung der heutigen Ereignisse beginnt mit dem Debut auf der neuen Distanz und nimmt mit den Geschehnissen in der Königsdisziplin ihr Ende.

Im erstmals ausgetragenen 3/4 Marathon hat Nico Prill erst einmal die Nase vorne, doch zum Schluss muss er dem noch etwas stärkeren Steffen Reichert, im Kampf um den Sieg den Vortritt lassen Steffen Reichert wird, nachdem er seine Verfolger Stefan de Jonge (A2) und Holger Kortenjann (A4) abgeschüttelt hat, den Lauf mit 4 Sekunden Vorsprung gewinnen. Stefan de Jonge belegt am Ende den 9. Platz und Holger Kortenjann landet als Sieger in der Altersklasse M30 auf dem 4. Platz Sebastian Heymann läuft auf Rang 3 und siegt in der M35

31,65 Km - ¾-Marathon

Hier verlor sich ein sehr überschaubares Häuflein von tatkräftigen Frauen und Männern hinter der Startlinie, was der sportlichen Qualität dieser neu aufgelegten Konkurrenz jedoch keinen Abbruch tat. Obwohl am Ende lediglich 16 Frauen und 19 Männer den Weg über den Zielstrich fanden, waren die Endzeiten der beiden Tagessieger wesentlich schneller als bei mehreren Auflagen der vormals 30 Kilometer langen Distanz. Für das letzte Jahr gilt das zwar nicht, denn dort konnten sowohl Sigrid Bühler bei den Frauen als auch Thaddäus Cuypers bei den Männern bei ihrem Doppelsieg für das LAZ Puma Rhein-Sieg unter den heutigen Zeiten bleiben, was sich allerdings auch sehr schnell wieder relativiert, da ja diesmal 1,65 Kilometer mehr gelaufen werden mussten.

Bei den Männern jedenfalls war die Entscheidung trotz der geringen Teilnehmerzahl die mit Abstand spannendste im Kampf um die ersten drei Plätze. Es ging sehr eng zu an der Spitze. Steffen Reichert aus dem niedersächsischen Salzhausen hatte am Ende das meiste zuzusetzen. Er siegte nach starkem Kampf mit einer sehr überzeugenden Endzeit von 2:06:22 h. Dafür musste er wirklich alles geben, denn der Vorsprung auf die beiden Nächstplatzierten betrug gerade einmal vier Sekunden. Zudem war er in der M40 die Nummer 1.

Der Kampf um die beiden noch zu vergebenden Podestplätze verlief richtig gehend dramatisch. Bei dem packenden Zweikampf zwischen Nico Prill vom TSV Altenbruch und Sebastian Heymann SVA Salzbergen kam es zu einer Kopf-an-Kopf-Entscheidung um die Plätze 2 und 3. Beide liefen nach 2:06:26 h deckungsgleich ins Ziel. Das um 5 Jahre höhere Lebensalter gab dann den Ausschlag zugunsten des älteren Nico Prill, der mit diesem zweiten Gesamtplatz zugleich auch Rang 2 in der M40 errang. Für den haarscharf entgangenen Silberrang konnte sich Sebastian Heymann dafür mit dem verdienten Sieg in der M35 belohnen.

Verena Coordes liefert eine überzeugende Vorstellung ab. Mit einem Start-Zielsieg wird die Läuferin aus dem ostfriesischen Weene die erste Siegerin auf der neugeschaffenen 31, 65 km Distanz sein Claudia Bohnenkamp aus Kölln-Reisiek im Landkreis Pinneberg, kann zwar die vor ihr liegende Verena Coordes nicht gefährden, dafür aber mit dem unstrittigen Sieg in der Altersklasse W45, sowie dem zweiten Gesamtplatz über 31,65 Km zurück nach Schleswig-Holstein fahren

Bei den Frauen erwies sich vom Beginn des Rennens an Verena Coordes (Tus Weene) als uneinholbar. Sie lief in 2:20:13 h einen nie in Frage stehenden Start-Ziel-Sieg heraus. Erst über 5 Minuten später konnte Claudia Bohnenkamp aus Kölln-Reisiek Rang 2 herauslaufen, mit einer Endzeit von 2:25:58 h und dem Sieg in der W45 zurück nach Schleswig-Holstein fahren. Danach erlief sich die Sauerländerin Nadine Truppat vom Marathonclub Menden in 2:29:44 h den ersten westfälischen Podiumsplatz des Tages und war damit auch in der W40 nicht zu schlagen. Ob und wie sich dieses Format in Zukunft etablieren wird, bleibt abzuwarten. Als Vorbereitungswettkampf auf später folgende Marathonläufe eignet es sich jedenfalls gut. Zumal die von Menschenhand erbauten Dämme und Deiche im Streckenverlauf dafür sorgen, dass auch dieser Lauf, wie alle anderen im Tagesprogramm, doch nicht so topfeben ist, wie viele Menschen, die nicht aus Norddeutschland kommen, dies manchmal glauben.

21,1 Km - Halbmarathon

Im Frauenrennen konnte Pia von Keutz vom in letzter Zeit bei vielen norddeutschen Volks- und Straßenläufen sehr erfolgreichen Hamburg-Running-Team, mit einer für hiesige Verhältnisse noch nie dagewesenen Endzeit von 1:21:39 h einen ebenfalls ungefährdeten Sieg feiern. Die ebenfalls schon seit längerem sehr erfolgreiche Katharina Stark vom VfL Wolfsburg, die unter anderem den 10-Km-Lauf beim erst kürzlich stattgefundenen Bremerhaven City-Marathon für sich entscheiden konnte, war noch am ehesten in der Lage der Siegerin zu folgen. Doch schien in der optischen Wahrnehmung der Abstand der beiden schnellsten Frauen im gesamten Feld von Anfang bis Ende immer gleich zu bleiben. Er betrug am Ende exakt 54 Sekunden. Katharina Stark machte in 1:22:33 h ihren Familiennamen zum Programm. Auch ihre Marke hätte bei den meisten Auflagen dieser Veranstaltung zu einem überzeugenden Sieg gereicht.

Pia von Keutz (Hamburg Running) schafft den Halbmarathon ebenfalls in neuer Streckenrekordzeit und läuft mit der Unterstützung von Matthias Düwel, der zeitgleich mit der Gesamtsiegerin auf Platz 1 in der Altersklasse M50 läuft, zu einem eindrucksvollen Gesamtsieg Katharina Stark vom VfL Wolfsburg macht ihrem Nachnamen alle Ehre und läuft mit einer starken Zeit auf den zweiten Platz
Camilla Zaage vom SV Werder Bremen läuft auch heute wieder auf das Podest und sichert sich als Dritte, den letzten freien Platz

Mit Camilla Zaage vom SV Werder Bremen lief eine in der Region ebenfalls sehr bekannte Podiumsläuferin auf den letzten freien Podestplatz. Auch sie verlor, wie ihre heutige Bezwingerin aus der Autostadt, im Vergleich zu ihrem letzten Auftritt bei der Schwesterveranstaltung in Bremerhaven einen Platz. Damals landete sie hinter Annika Herrmann, von der gleich auch noch die Rede sein wird, im Halbmarathonrennen auf dem Silberrang. Ihre Endzeit heute 1:26:43 h. Ihr Vorsprung auf die Tagesvierte Annika Laue (TSV Lemke) betrug dabei mehr als 4 Minuten.

Andreas Solter (Hannover 96) war am Ende der Triumphator auf der halben Marathondistanz. Mit einer Endzeit von 1:11:11 h lieferte er, ein in der Geschichte dieser Veranstaltung einmaliges Rennen ab. Auch diese Marke markiert die schnellste Siegerzeit, die bei dieser Veranstaltung jemals gelaufen wurde. Ulli Trautmann vom Racing Team Da Peng konnte ebenfalls noch knapp unter der 72-Minuten-Marke bleiben. In 1:11:56 h war sein Vorsprung auf Mario Callsen-Bracker uneinholbar groß. Auch der Drittplatzierte konnte zuletzt aufhorchen lassen und auf der gleichen Distanz in Bremerhaven den Sieg davontragen. Seine Endzeit von 1:14:09 h war dabei nahezu deckungsgleich, wie bei seinem erst kürzlich erlaufenen Erfolg.

Andreas Solter von Hannover 96 läuft auf der Halbmarathondistanz zu einem neuen Streckenrekord und landet dort, wo seine Vereinskameraden in der 2. Fußball Bundesliga sicher am Ende der Saison auch gerne wären, auf dem ersten Platz Uli Trautmann bleibt ebenfalls mit 1:11:56 h noch knapp unter 72 Minuten und läuft unangefochten auf den zweiten Platz Der Sieger des Halbmarathons beim Bremerhavener City Marathon Mario Callsen-Bracker hat seine Form gehalten und läuft nach 1:14:09 auf den dritten Rang

68 Frauen und 186 Männer kamen in diesem Wettbewerb erfolgreich ins Ziel. Bei den Männern konnten insgesamt 8 Läufer unter der 80-Minuten-Marke bleiben. Im Vorjahr blieb dies allein dem damaligen Gewinner Dennis Gerhard vorbehalten. Der mit seiner damaligen Zeit heute gerade mal den 8. Platz belegt hätte.

42,195 Km - Marathon

Auch beim Tageshöhepunkt setzte sich der sportliche Aufwärtstrend aus den beiden kürzeren Distanzen nahtlos fort. Mit Timo Böhl aus dem südwestfälischen Bad Berleburg, im Wittgensteiner Land, der auch für die LG Wittgenstein ins Rennen ging, kürte sich der zweimalige Sieger des äußerst bergigen Rothaarsteig-Marathons, der ziemlich stattliche 800 Höhenmeter im Streckenprofil aufzuweisen hat, mit neuem Streckenrekord von 2:35:25 h zum diesjährigen " Marathonkönig". "Endlich mal ein Marathon, den ich auch im Flachen gut hingebracht habe", gab sich der heutige Champion sehr zufrieden.

Timo Böhl wird heute das Rennen als neuer Streckenrekordhalter beenden und Gesamtsieger des nachgeholten Cuxhavener Sparkassen Marathons 2020 werden Tim Dally (vorne) und Klaas Hinnek Puls (in Blau) liefern sich lange Zeit ein packendes Duell um die Plätze 2 und 3, welches am Ende Dally gegen Puls zu seinen Gunsten entscheiden wird

Der ebenfalls bei bergigen Marathonläufen sehr erfolgreiche Tim Dally vom Tus Deuz aus dem Siegerland, welches nicht mit dem gleich ausgesprochenen, aber geringfügig anders geschriebenen Kölner Stadtteil identisch ist, konnte nach recht langem und erbitterten Kampf den ebenfalls sehr starken Klaas Hinnek Puls vom LAV Stadtwerke Tübingen am Ende doch niederhalten und mit 2:35:40 h sogar noch bis auf 15 Sekunden auf den würdigen Tagessieger auflaufen. Auch diese Zeit wart zuvor in Cuxhaven noch nie erzielt worden.

Für eine kurze Zeit liegt Michael Kendelbacher (B3) vor Tim Dally auch mal auf der zweiten Position, kann aber trotz einer für Cuxhavener Verhältnisse sehr schnellen Zeit, den Podestplatz nicht halten, er wird am Ende Vierter Siegesgewiss läuft Timo Böhl mit ausgebreiteten Armen zum diesjährigen Gesamtsieg auf der Marathonstrecke und stellt zudem auch noch einen eindrucksvollen Streckenrekord auf

Selbiges gilt aber auch für den Tagesdritten. Dieser kam in 2:36:44 exakt 64 Sekunden nach dem Tageszweiten ins Ziel. Sein Zweikampf mit dem mit mehreren Westdeutschen Meistertiteln versehenen Siegerländer war zumindest lange Zeit das optische Highlight des Rennens. Der Sieger des letzjährigen Siebengebirgsmarathons gab sich dann auch im Interview sehr souverän. "Für mich waren diese Topergebnisse von uns keine Überraschung. Ich wusste, dass jede Menge starker Läufer aus ganz Deutschland hierher kommen würden um ihren Erfolg zu suchen. Dadurch, dass nahezu überall woanders, außer hier im Norden und einigen Läufen in Ostdeutschland, alles ausgefallen ist, war mir schon klar, dass das heute so ein schnelles Rennen wird." Dies sollte sich auch in der Breite bestätigen. 28 Männer finishten ihren Wettkampf unterhalb der 3-Stunden-Grenze und gar 39 insgesamt blieben unter der letztjährigen Siegerzeit.

Ludmilla Bossmann vom Lübecker Marathon e.V. zeigt sich in bestechender Form und stellt mit 3:00:22 h einen neuen Streckenrekord auf Annika Herrmann, die vor kurzem noch den Halbmarathon in Bremerhaven für sich entscheiden konnte, läuft mit einer ebenfalls sehr schnellen Zeit, auf der vollen Distanz auf den 2. Platz Nach dem dritten Platz beim verschwisterten City Marathon in Bremerhaven, läuft Martina Dannheimer aus Hamburg auch heute wieder mit einer noch schnelleren Endzeit auf die gleiche Position

Auch im Frauenrennen sorgte die Gewinnerin Ludmilla Bossmann vom Lübecker Marathon e.V. mit 3:00:22 h für einen neuen Streckenrekord. Im Vergleich zu ihrem letzten Marathonauftritt beim verschwisterten Bremerhaven-City-Marathon steigerte sie sich nicht nur um mehr als 11 Minuten, sondern auch um einen Platz. Die auf ihr folgenden Läuferinnen waren bei eben erwähnter Veranstaltung zuletzt auch schon sehr erfolgreich. Die Bremerhaven Siegerin auf der Halbdistanz Annika Herrmann (LG Oehrlinghausen) erlief sich in 3:03:11 h unangefochten den 2. Platz und verwies Martina Dannheimer (3:08:28 h) vom Lauf Team Haspa-Marathon Hamburg neuerlich auf Rang 3.

Mit dem Kampf um die Podestplätze hat Vorjahressiegerin Birgit Schönherr-Hölscher diesmal zwar nichts zu tun, dafür erweist sie sich aber auch heute wieder einmal mehr in ihrer Altersklasse als podiumstauglich. Sie belegt als 11. im Gesamteinlauf in ihrer Altersklasse W50 den zweiten Platz So sehen Marathonsieger aus. Von links nach rechts: 2. Tim Dally, Sieger Timo Böhl und 3. Klaas Hinnek Puls
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Am Ende bleibt festzustellen, dass die vielen Laufausfälle dieses Jahres, vor allem auf der halben, wie auch vollen Marathondistanz, ein Starterfeld aus allen Teilen Deutschlands, wie auch Norddeutschland selbst, in die drittgrößte Stadt an der niedersächsischen Nordseeküste gelockt hat, welches so in seiner Qualität, wie auch Quantität, ohne die Ausbreitung des Coronavirus, wahrscheinlich nie den Weg nach Cuxhaven gefunden hätte. Aber HÄTTE gibt es nicht im Sport. Es hat!

Bericht und Fotos von Jörg Engelhardt

Informationen www.cuxhaven-marathon.de

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