24.9.21 - 16. Heel-Lauf in Baden-Baden

Für jeden was dabei in der schmucken Kurstadt

von Anette Judith Scholl 

Der übliche Heel-Lauf Termin am letzten Freitag im Juni war längst verstrichen, als es in der Läuferwelt langsam durchsickerte, dass er in diesem Jahr tatsächlich stattfinden sollte: der 16. Heel-Lauf in Baden-Baden. So gesellte sich das Pharma-Unternehmen Heel zu den anderen Mutigen, die sich von der Corona Pandemie und den damit verbundenen Auflagen nicht abschrecken ließen, und die Laufsportbegeisterten einluden, an ihrer traditionellen Laufveranstaltung teilzunehmen.

Der Heel-Lauf mitten in die elegante Kurstadt präsentierte den Läufer*innen in der Tat die schönsten Kulissen Baden-Badens
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Vielen ist Heel - mit Namensschriftzug und Firmenlogo in Grüntönen - aus der Apotheke oder aus den Medien bekannt, ein pharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln aus natürlichen Inhaltsstoffen spezialisiert hat. Am Hauptstandort in Baden-Baden arbeiten annähernd 900 Leute, und weltweit hat Heel 1.300 Mitarbeiter. Seit 2005 gibt es den Heel-Lauf, denn Gesundheit und Sport sind integrale Bestandteile der Unternehmenskultur, und wer am Heel-Lauf teilnehmen möchte, muss dafür keine Startgebühr bezahlen. Auch alle weiteren Goodies und Services sind kostenlos, und die Organisation ist beispielhaft.

 

Dies galt auch für den 16. Heel-Lauf, denn in der Kürze der Zeit gelang in Kooperation mit dem "sportlichen Partner" SCL Heel die Planung und Organisation für die Veranstaltung mit einem attraktiven Angebot für Jung und Alt, für ambitionierte Läufer*innen wie auch für alle, die einfach aus Spaß an der Bewegung teilnehmen wollten. Das Anmeldeportal war stark frequentiert, und auch wenn die fast 2000 Meldungen aufgrund auffallend häufiger Mehrfach-Anmeldungen nicht die reale Teilnehmerzahl wiedergab, standen am Ende 1499 Finisher in den Ergebnislisten - eine sehr große Zahl in der gegenwärtigen regionalen Laufszene.

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Ein kostenloser Shuttle für Sportler und Begleiter fuhr in kurzen Abständen zwischen Innenstadt und Heel-Betriebsgelände Bürgermeister Roland Kaiser (links) läuft 10 km in 53:16 für die Stadt Baden-Baden, Ralph Schmidt (rechts) Geschäftsführer (Vorsitz) von Heel läuft 48:02

Erste Szene vor dem Theater: Startschuss für die Schülerläufe

Um 16 Uhr herrschte am Goetheplatz in Baden-Baden grandioses Sommerwetter, als der Startschuss für die Schülerläufe ertönte und zunächst fast hundert 7- bis 10-Jährige losstürmten. Die 500m Strecke führte vom Stadttheater in Richtung Lichtentaler Allee und mit Wendepunkt am Frieder Burda Museum zurück zum Ziel am Goetheplatz. Der SCL Heel hatte an diesem Tag nicht nur ca. 80 Helfer im Einsatz, sondern auch starke Läufer*innen auf die jeweiligen Strecken geschickt. Das bewiesen schon die ersten Sieger des Tages: Der neunjährige Carlos Reiß (SCL Heel) überquerte nach 1:45min als Erster die Ziellinie, und die ebenfalls neunjährige Kimberley Fahl (SC Heel) kam nach 1:50min als schnellstes Mädchen ins Ziel.

Zunächst erfolgt in der Innenstadt der Start der Schülerläufe am Goetheplatz, Lichtentaler Allee über 500m und über 1000m Joona Hakenes von der LG Region Karlsruhe gewinnt den 1000m Lauf vor Yannis Wagner vom VFB Gaggenau

Die doppelte Strecke durften die 11- bis 13-Jährigen zurücklegen, die ebenfalls das Frieder Burda Museum zunächst passierten, bevor sie es nach dem Wendepunkt auf der Höhe des Stadtmuseums links liegen ließen und in die Zielgerade einbogen. Vor dem Start konnte man Yannis Wagner (VFB Gaggenau) noch dabei beobachten, wie er in schönem Laufstil Sprintübungen machte, und auch andere Jugendliche demonstrierten ihr läuferisches Talent. Am Ende hatte Joona Hakenes (LG Region Karlsruhe) die Nase vorn und siegte in 3:24min mit einer Sekunde Vorsprung beim 1000m-Schülerlauf. Yannis Wagner wurde in 3:25min Zweiter, bevor Marlon Warlich (Laufen gegen Krebs) in 3:41min das M12-Siegerpodest komplettierte. Bei den Mädchen siegte Linnea Wendt (Team Salomon) in exakt 4:00 min, bevor es bei der Zweiten und Dritten denkbar knapp zuging. Smilla Didillon (SCL Heel) und Merle Sator (ohne Verein) liefen beide nach 4:08min ins Ziel, wobei Smilla mit dem Bruchteil einer Sekunde den zweiten Platz für sich entscheiden konnte.

Nach den Schülerläufen folgt der 4 km Lauf und Walking Bewerb

Frauen-Plus beim 4km-Lauf und 4km-Walking

Wer die mittleren Distanzen mag, konnte den Flair der Weltkulturerbe-Stadt Baden-Baden vier Kilometer lang genießen. Um 17 Uhr fiel der Startschuss für den 4km-Lauf und 4km-Walking ebenfalls vor den Toren des Theaters am Goetheplatz, bevor es an eleganten Villen und Hotels vorbeiging. Die Temperaturen waren immer noch sommerlich, und die Läufer*innen genossen den Schatten der teils exotischen Pflanzen und stattlichen Bäume entlang der Lichtentaler Allee. Auch auf dem Schlenker über die Klosterwiese konnte man nochmal gut durchatmen, bevor auf dem Rückweg das Ziel in Reichweite und bald auch der Heel-Zielbogen in Sichtweite gelangte.

Adrian Gostek gewinnt den 4km Lauf Auf Platz 2 über 4 km läuft M50-Sieger Salvatore Corriere vom TV Bühl vor Fabian Epple vom TV Riegel Birgit Marzluf siegt bei den Frauen im 4 km Lauf vor ... ... Julia Bossert vom SCL-Heel Baden-Baden

Adrian Gostek entschied den 4km Sieg in 14:04min für sich, bevor Salvatore Corriere (TV Bühl 1847) nach 14:18min als Zweiter die Ziellinie überquerte. Er hatte sich in einem kraftvollen Schlussspurt von Fabian Epple (TV Riegel) abgesetzt, der in 14:22min Dritter wurde. Erste Frau über 4km wurde in 16:42min die 55-jährige Birgit Marzluf (SCL Heel), die alljährlich nicht nur in Baden-Baden sportliche Erfolge für sich verbuchen kann.

 

Zweite wurde ihre Vereinskollegin Julia Bossert (SCL Heel) in 16:46min, die auch beim letzten Heel Lauf über 5km als Zweitplatzierte ins Ziel gekommen war. Als dritte Frau lief die U16-Läuferin Annalena Weber (SC Sasbachwalden) nach 18:19min über die Ziellinie. Die 4km Distanz erfreute sich vor allem bei weiblichen Geschlecht großer Beliebtheit: Von rund 580 4km Finishern waren 380 Frauen. Beim Walking siegten Maurice Schlager (Laufen gegen Krebs) in 17:05min und Helene Blondeau (o.V.) in 22:30min.

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Vom Heel-Feeling zum Kurstadt-Flair - der 10km Hauptlauf

Wer für den Hauptlauf gemeldet hatte, konnte vor dem Start auf dem Heel Betriebsgelände noch das richtige Heel-Feeling genießen, denn zahlreiche Helferinnen und Helfer in ansprechenden Lauf-Shirts mit Firmenlogo übernahmen 3G-Kontrolle, Startnummernausgabe und die Entgegennahme der Kleiderbeutel, die nach Startnummern geordnet in Kleintransportern gesammelt und später in die Innenstadt gefahren wurden. Der Moderator gab immer wieder Infos zur Strecke und zum Ablauf durch, bevor Roland Kaiser, Bürgermeister für Ordnung und Sicherheit sowie Bildung und Soziales, einige Begrüßungsworte sprach. Roland Kaiser war aber nicht nur für die Ansprache gekommen. Genau wie Heel-Geschäftsführer Ralph Schmidt ließ er es sich nicht nehmen, persönlich die 10 Kilometer mitzulaufen.

Der 10 km Lauf startet auf dem Heel Gelände. Simon Stützel von der LG Region Karlsruhe setzt sich alsbald vom Feld ab ... ... und taucht allein auf weiter Flur als Erster bei den Wasserspielen auf

"Schwitzen in Grün" hätte am 28. Juni 2019 das Motto des 15. Heel-Laufs lauten können, denn damals, als es zum ersten Mal auf die neue Strecke hinein in die Kurstadt Baden-Baden ging, hatte das Thermometer 35°C gezeigt. Das war nun der Vorteil des späteren Veranstaltungstermins: Die Temperaturen waren nicht mehr hochsommerlich. Dennoch fehlte diesmal auf dem Gelände die intelligent angebrachte Trinkwasser-Station, um vor dem Lauf den Flüssigkeitsspeicher nochmal aufzufüllen. Während der Start um 18 Uhr noch bei 26°C und strahlendem Sonnenschein stattfand, verzog sich die Sonne dann ziemlich schnell.

Die Strecke führte zunächst über einen schattigen Radweg, teilweise entlang des Flüsschens Oos, in Richtung Innenstadt. Wer sich irritiert fragte, wann eigentlich der Streckenabschnitt mit Sand und feinem Schotterbelag zu durchlaufen war, der nutzte am besten die Gelegenheit, einen "Insider" zu befragen. Gereon Wiesehöfer, Heel-Mitarbeiter auf der Strecke, war auch laufend zu einer freundlichen Auskunft bereit: Doch, tatsächlich, der Radweg wurde erst im letzten Jahr geteert.

Sandra Kist-Boschetti vom TV Bühl führt das Frauenfeld über 10 km an Lena Huber vom Running Team Ortenau folgt auf Platz 2

Die so genannte "grüne Einfahrt" war nun wirklich schön zu laufen, und überhaupt lag der größte Teil der Strecke im Schatten. Man tat gut daran, sich an den Natureindrücken und den Anfeuerungsrufen mancher Schlachtenbummler zu erfreuen, denn auf der Hochstraße wartete eine Herausforderung: Kurz vor Kilometer 5 mussten die Läufer*innen eine markante Steigung überwinden, von bis zu 13 Prozent war die Rede gewesen, und der ca. 350m lange Anstieg zog einem ganz schön die Kraft aus den Beinen. Nun war es höchste Zeit für die erste Getränkestelle, und beim Abwärtslauf mit Blick auf herrschaftliche Villen und beeindruckende Bauten passierte man das Festspielhaus und erreichte allmählich die Innenstadt. Baden-Baden gehörte heute den Läufern, und beim Lauf durch einen Teil der Fußgängerzone, vorbei an Geschäften und Straßencafés bis in die Kaiserallee, gab es begeisterten Applaus und motivierende Zurufe. Vorbei am Theater führte auch die 10km Strecke entlang der Parkanlage "Lichtentaler Allee" bis zur Schleife über die Klosterwiese und wieder zurück zum Ziel am Goetheplatz.

Vorbei am Theater führte auch die 10km Strecke entlang der Parkanlage "Lichtentaler Allee" bis zur Schleife über die Klosterwiese und wieder zurück zum Ziel am Goetheplatz

Bekannte und weniger bekannte Namen an der Spitze

Die 10-km-Strecke ist offiziell vermessen und bestenlistenfähig. Obwohl ein breit gestreutes Läuferfeld davon zeugte, dass viele Freizeit- und Genussläufer am Start waren, wurde die Spitze von bekannten Läufern angeführt. Christophe Krech (Engelhorn Sports Team/ TV Schriesheim) war nach Baden-Baden gekommen, um seinen Titel zu verteidigen, denn er hatte den Hauptlauf bereits dreimal in Folge gewonnen. Er dürfte nicht der Einzige gewesen sein, der sich nicht die Zeit nahm, dem Stadtmuseum und dem berühmten Frieder Burda Kunstmuseum die verdiente Aufmerksamkeit zu schenken. 13 Sekunden schneller als im Vorjahr überquerte er nach 34:11min die Ziellinie, dieses Mal aber als Zweiter.

In der Lichtentaler Allee im Gegenverkehr Simon Stützel noch immer weit in Führung liegend Christophe Krech vom engelhorn sports team / TV Schriesheim folgt auf Rang 2 ... ... vor Marc Philipp vom TV Bühl

Der Sieger des Rennens hatte von Anfang an die Führung übernommen: Simon Stützel (LG Region Karlsruhe) war uneinholbar mit mehr als zwei Minuten Vorsprung ins Ziel gekommen. Die Siegerzeit von 31:54min beeindruckte, und Simon Stützel, dessen Bestzeit über 10km bei 28:56min steht, hatte den Lauf genossen. "Seit zweieinhalb Jahren mein erster Wettkampf, es hat echt Spaß gemacht, aber die Streckenführung war anspruchsvoll. Wirklich keine einfache Strecke, es ging ja eigentlich 9km aufwärts."

M40-Sieger Roland Golderer (Gazelle Pforzheim/ Königsbach) liegt hier noch auf Platz 3 vor ... ... Christoph Hakenes von der LSG Karlsruhe, der letztendlich als Drittplatzierter die M45 gewinnt Der Sieger der M80 Peter Lessing vom SC Önsbach wird hier ein Stück des Weges begleitet von seiner Vereinskameradin
Elisabeth Henn, die 2. der W60 wird

Diese Wahrnehmung war individuell, aber nicht ganz von der Hand zu weisen. Als dritter Mann lief nach 34:53min der 26-jährige Marc Philipp (TV Bühl 1847) ins Ziel. Auch er fand die Strecke nicht ohne, wenngleich ihm die ultimativen Vergleichsmöglichkeiten noch fehlen. Der Heel-Lauf war erst sein fünfter Start bei einem Laufwettbewerb, denn erst im letzten Sommer hatte Marc Philipp mit dem Lauftraining begonnen. Davor hatte der Neu-Bühler aus dem Südschwarzwald Fußball gespielt, und vor zwei Wochen, beim traditionellen 38. Maiwaldlauf des SV Freistett, hatte er in beeindruckenden 33:25min gesiegt.

W50-Siegerin Petra Rubel läuft auf Gesamtrang 3 im 10 km Rennen Britta Müller vom Kurpark Residenz Bellevue wird als 4. W55-Siegerin Anette Judith Scholl vom TSV 05 Rot gewinnt die W60

Sandra Kist-Boschetti mit schnittiger Kurzhaarfrisur und im rot-weißen Laufshirt des TV Bühl lief mit Vereinskollege Stefan Gerber Seite an Seite, und die W40-Läuferin hielt entschlossen und kraftvoll ihr Tempo. Sie siegte deutlich und lief nach 40:33min als erste Frau über die Zielmatte. Zweite wurde die noch nicht 25-jährige Lena Huber (Running Team Ortenau) in 41:56min und unterbot damit sogar knapp ihre persönliche Bestzeit. Wie schon beim letzten Heel Lauf gewann die vereinslose Petra Rubel die W50 und wurde in 44:15min dritte Frau.

Sportlich-mondän

Von Seiten des Veranstalters wurde alles getan, um die Veranstaltung so komfortabel wie möglich zu gestalten. Ein kostenloser Shuttle für Sportler und Begleiter fuhr in kurzen Abständen zwischen Innenstadt und Heel-Betriebsgelände. Während man beim letzten Heel-Lauf frisch geduscht in einem der Dusch-Trucks mitten in Baden-Baden die Speisen und Getränke auf dicht aufgestellten Bierzeltbänken und -tischen genießen konnte, musste man darauf aufgrund der Corona-Regeln weitgehend verzichten. Dafür gab es für alle Läufer*innen Verpflegung im Kurgarten - ein leckeres Lunchpaket und verschiedene Getränke. Die Moderation und Siegerehrung in der Konzertmuschel vor dem Baden-Badener Kurhaus war auch dieses Mal etwas ganz Besonderes. Allerdings wurden nur die Gesamtsieger geehrt, eine Vorgehensweise, die im Moment von vielen Veranstaltern praktiziert wird, obwohl nicht einleuchtet, wieso eine zusätzliche Altersklassen-Ehrung ein höheres Corona-Risiko darstellen sollte.

Gereon Wiesehöfer und Sabrina Killat, zwei von Vielen, die für Heel am Start waren Warten auf die Siegerehrung, die in der Konzertmuschel vor dem Baden-Badener Kurhaus stattfand Genussläufer: Kristina Lang und ihr Mann Sergej waren zum ersten Mal überhaupt bei einem Laufwettbewerb: "Hat Spaß gemacht und war top organisiert!"
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Der "Umzug" des Heel-Laufs mitten in die elegante Kurstadt präsentierte den Läufer*innen in der Tat die schönsten Kulissen Baden-Badens. Dies und ein professionell organisierter, reibungsloser Ablauf bescherten dem Hersteller biologischer Heilmittel fast 1500 ermattete, aber strahlende Finisher-Gesichter. Die Stadt in ihrer eleganten und glanzvollen Erscheinung bietet eine mondäne Umgebung für ein läuferisches Groß-Event. Eines ist klar: Nicht nur die Leistungen der Teilnehmer*innen, auch die des Veranstalters und der zahlreichen Helfer waren sportlich.

A J.Scholl

Bericht von Anette Judith Scholl - Fotos von Ekkehard Gübel
Weitere Fotos von Anette Judith Scholl & Christine Weber

E. Gübel
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