20.9.20 - 38. Fiducia & GAD Baden-Marathon Karlsruhe

Wunderbar relaxter Ersatzlauf "GemeinsamRun"

Vernunft und Rücksichtnahme waren Säulen des Erfolgs beim Halbmarathon auf Abstand

Foto-Impressionen im LaufReport HIER

"Es war kein einfaches Unterfangen die Behörden von der Durchführbarkeit des bis ins Detail durchgeplanten Ersatzlaufs zu überzeugen", weiß der Geschäftsführer des Karlsruhe Marathon e.V., Organisationsleiter Fried-Jürgen Bachl zu berichten. Strenge Auflagen galt es zunächst in einen genauen Ablaufplan zu integrieren. Schließlich musste für die Genehmigung das Konzept überzeugend vorgestellt werden. Ein Aufeinandertreffen von Personen in einer Anzahl über der zulässigen Höchstgrenze konnte praktisch ausgeschlossen werden, jedoch wurde zur Sicherheit das Startprozeder noch durch die Auflage einer einstündigen Unterbrechung entschärft. Somit war es gestattet 1000 Startnummern auszugeben, die prompt in Windeseile vergriffen waren. Dabei war von Anfang an klar, dass es sich beim GemeinsamRun, einem Lauf für Duos, gar nicht um einen Wettkampf handeln wird.

Die Läufer*innen mussten sich 10 Minuten vor ihrem jeweiligen Start in der Wartezone einfinden An der Startlinie hinter der Europahalle im Albgrün der Günther-Klotz-Anlage wurde auf einem Bildschirm für jede Startnummer ein 30-Sekunden-Countdown angezeigt, zusätzlich wurden die letzten Sekunden auch akustisch runter gezählt
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

 

Norbert Wein, Erster Vorstand des Karlsruhe Marathon e.V., freute sich trotz der auferlegten Maßnahmen, dass man reales Laufen anbieten konnte: "Ich bin kein Freund des virtuellen Wettbewerbs." Ob sich die Verantwortlichen der Behörde vor Ort ein Bild machten, ist nicht bekannt. Es müsste ihnen aufgefallen sein, dass die zeitliche Unterbrechung unnötig war und dazu führte, dass die 250 Paarungen der "Late Train" Gruppe in sommerlicher Hitze laufen mussten. "Dies haben wir den Auflagen zu verdanken", entschuldigte sich Norbert Wein. Beinahe über 8 Stunden erstreckte sich das Laufgeschehen, bei dem alle 30 Sekunden ein Paar auf die markierte, aber nicht abgesperrte und dennoch allgemein sehr gelobte Strecke entlassen wurde.

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Die Arbeitskollegen Samuel (re) und Christian (li) wollten beim Baden-Marathon ihren 1. Marathon laufen, dann kam die Corona-bedingte Absage. Im letzten Herbst liefen sie noch beim Offenbacher Mainuferlauf gemeinsam Halbmarathon in 1:43 und waren zuversichtlich ihr Marathondebüt gut bewältigen zu können. Die Lauf-buddies erreichten das Ziel nach 1:53:51 Auf den Startnummern war alles dokumentiert: Erster Lauf, also Early Bird oder zweiter Lauf, Late Train, Nummer, Startzeit, welche Start/Wartezone, Teamname und persönlicher Name plus der des Teampartners Streckenmanager Peter Böll hatte mehr als Halbmarathon mit dem Streckenleitungsfahrrad zu bewältigen. Vor dem Start fuhr er die Strecke ab, dann begleitete er das erste Paar des "Early Bird" Laufs , später das erste Paar des "Late Train" Laufs und schließlich übernahm er noch die rote Laterne hinter dem Schlusspaar

 

Schon frühzeitig im Jahr wurde der Organisation bewusst, dass es eine weitere Auflage des beliebten Baden-Marathons 2020 wie gewohnt nicht geben wird. Irgendwie sollte aber in Karlsruhe gelaufen werden können, da waren sich die Verantwortlichen einig. Dies soll übrigens auch in Zukunft so bleiben, sollte sich die derzeitige Situation nicht oder nur unwesentlich im kommenden Jahr ändern.

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Doch ist das eigentliche Ziel, am 19.9.2021 den Fiducia & GAD Baden-Marathon wieder in weitestgehend traditioneller Form und mit gewohnt hoher Teilnehmerzahl durchzuführen.

Die Strecke verlief nach dem Start hinter der Europahalle zunächst idyllisch am Seeufer mit audiovisueller Lichtskulptur durch die Günther-Klotz-Anlage Kam es zum Überholen anderer Laufduos musste der Sicherheitsabstand von anderthalb Metern eingehalten werden

Zwar werden bekanntlich wieder zunehmend Laufwettbewerbe angeboten, diese unterliegen aber weiterhin strengen Hygienebedingungen und Auflagen. Für die meisten Teilnehmer des GemeinsamRun dürfte es aber die erste Laufveranstaltung seit dem Frühjahr gewesen sein, gleichfalls für das eingesetzte Reporterteam von LaufReport.

 

Der Schriesheimer Mathaisemarktlauf Anfang März war letzter Einsatz vor der monatelangen Unterbrechung, der ersten seit annähernd zwanzig Jahren im Dauereinsatz. In Schriesheim war Kristina Hendel die Erste, die nun einen Tag vor dem Karlsruher Lauf im tschechischen Ústí nad Labem in persönlicher Bestzeit von 1:13:29 h für einen deutschen Sieg bei den Frauen im Nachbarstaat sorgte. Übrigens, über 2000 Läuferinnen und Läufer erlebte die Stadt an der Elbe am Samstag.

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Gerade für die zweite Startergruppe Late Train sorgten die schattigen Naturwege für angenehmere Temperaturen

Anpassungen erfordern über Jahrzehnte durchgeführte Veranstaltungen im Allgemeinen auch ohne Corona. In Karlsruhe war der Ausfall der Europahalle als Epizentrum des Baden Marathon dafür ein spezieller Auslöser. Auch das Rahmenprogramm wechselte von den auf den Dächern der Stadt verteilten Musikern, den legendär beinahe nur mit einem Farbanstrich bekleideten Teilnehmern, schließlich zum Tanzmarathon mit seinen vielen Hotspots entlang der Laufstrecke, die wiederum mit jährlich flexibler Anpassung dem U-Bahnbau ausweichen musste und letztjährig in einer wohl idealen Linienführung auch den Halbmarathonteilnehmern das Karlsruher Schloss, die Sahneschnitte der Fächerstadt, zugänglich machte. Man verzeihe diese sehr grobe Aufzählung. Dem Rotstrich zum Opfer fiel der Tanzmarathon in diesem Jahr, schließlich galt es Menschenansammlungen zu vermeiden und die Anzahl der Gesamtakteure gering zu halten.

Der letzte Kilometer an der Bahntrasse nach Streckenverlauf auf Fuß- und Radwegen und durch attraktive grüne, naturnahe Areale von Karlsruhe Geschäftsführer des Marathon Karlsruhe e. V. Fried-Jürgen Bachl signalisiert von der Strecke: Alles gut

 

Ein Halbmarathon durch die Innenstadt mit Zuschauern und Stimmungsnestern sollte der Ersatzlauf gar nicht werden. So erfragten Flaneure im Albgrün der Günther-Klotz-Anlage immer mal wieder, was es mit den mit Startnummern versehenen Läuferpaaren auf sich habe, die ihnen im Park begegneten.

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Besser gar keinen Wind zu machen, war die Taktik der Veranstalter. Keinesfalls wollte man Proteste heraufbeschwören, ehe sich die Harmlosigkeit des Geschehens erweisen konnte. Die Strecke war also so zu wählen, dass es keiner Absperrungen bedurfte, und ein Laufen ähnlich dem im Alltagstraining möglich war. Dies hieß, dass die Straßenverkehrsordnung zu beachten war. Die Strecke war zweimal mit dem Fahrrad genau vermessen worden, aber nicht bestenlistenfähig abgenommen.

Die Laufstrecke war mit Linien auf den Wegen sowie teilweise mit Schildern markiert Vor dem Einlass ins Europabad standen die Menschen bei hochsommerlichen Temperaturen Schlange. Die Duos hatten aber genug Platz um vorbeizurennen

LaufReport-Spion auf der Strecke war Holger Czäczine, der berichtete: "Also insgesamt war es für die Corona-Bedingungen ein gelungener Lauf. Gewöhnungsbedürftig war am Anfang die Strecken-Kennzeichnung. Die blauen Linien und weißen Pfeile waren nur schlecht zu sehen. Aber als wir uns dran gewöhnt hatten und wussten worauf wir achten müssen, lief alles gut. Bis auf einen kleinen Verlaufer in Daxlanden, als wir zwei Läuferpaaren hinterher gelaufen sind und eine Abzweigung nach rechts verpasst hatten, lief es optimal."

Die Late Train Teilnehmer gingen ab 11:35 Uhr ins Rennen. Hier der Start für Dennis Steinkamp und Thomas Meder (LT Linkenheim-Hochstetten) um 12:26:30 Uhr Start frei hieß es um 12:28:30 Uhr für Holger Czäczine in Gelb, der mit Duopartner Ralf Lutz (TG Waldsee) in Rot keine bessere Farbwahl für den Lauf in Kalrsruhe hätte treffen können

Und weiter: "Die Strecke war sehr gut, vor allem die Natur-Abschnitte Richtung Rhein spendeten uns viel Schatten und den brauchten wir, da die Temperaturen ja über 25°C anstiegen. Einzig die Zuschauer an der Strecke und im Stadion fehlten uns, aber das wussten wir ja vorher. In Wohngebieten und an den Vereinsgeländen am Rhein gab es immer wieder spontanen Beifall der Passanten und der Vereinsheimgäste. Gut war auch, dass wir nicht komplett auf Asphalt gelaufen sind. Im Wald gab es hin und wieder auch weiche Waldwege und Split. Wir sind ganz gut durchgekommen und waren nach knapp 2:14 Stunden im Stadion."

Die Europahalle im Rücken geht es Richtung Carl-Kaufmann Stadion ... ... dort werden die Duos von Moderator Stephan Wöhrle vor leeren Rängen begrüßt und über die Zielgerade begeitet

Doch bevor es so weit war, galt es alle Aufbauten zu erstellen. Es galt organisatorisch festzulegen, wo Masken und Schutzhandschuhe zu tragen waren, denn auch die Helfercrew unterlag den strengen Vorgaben. Ins Ziel im Carl-Kaufmann-Stadion durften weder Zuschauer noch Angehörige. Vor leeren Rängen begrüßte Stephan Wöhrle jeden Läufer und begleitete die Duos verbal über die Zielgerade. "Wir reden jetzt mehr als zuvor", so der Moderator stellvertretend für seine Zunft. Dem konnte der Essener Andreas Menz nur zustimmen, der zunächst die Prozedur am Start mit den 30 minütigen Abständen moderierend überbrückte, um zum Ende seines Arbeitstags seinen Karlsruher Kollegen im Stadion zu unterstützen.

Der Zieleinlauf, emotional wie immer - aber einsamer

Sicherheitskräfte, die Helfercrew sowie die Rettungskräfte des DRK Durlach und Wettersbach waren im Einsatz. Die Läuferinnen und Läufer waren schon vorab mit Informationen, einem Verhaltenskodex, dem Läufer-Knigge, in Kenntnis gesetzt worden, wo, wann, was von ihnen erwartet wird. Das schöne Wetter kam den Abläufen entgegen. Kein Problem sich beizeiten in den zugewiesenen Blocks auf der grünen Wiese einzufinden, nach Aufforderung in der Startreihe vorzurücken um schließlich vor der Startlinie den visuell-akustischen Countdown zu erleben. Wer spät kam, konnte nicht nachrücken, so blieb es mitunter bei einem Solisten oder einem Startabstand von einer ganzen Minute. Das Geplante war verpflichtend einzuhalten.

Das Early Bird Duo Dennis und Lena nach 1:36:52 im Ziel. Lena aus Karlsruhe läuft jedes Jahr beim Baden-Marathon. 2019 lief sie hier den Halbmarathon in 1:39. Für Dennis war der GemeinsamRun sein erster Halbmarathon überhaupt Die Rennschnecken Jasmin und Nicole waren früher als Teamstaffel beim Baden-Marathon dabei. Heute war es der erste Halbmarathon für beide. Nach 2:14:37 waren sie im Ziel. Ihr persönlicher Fanclub unterstützte sie mit Anfeuerungen durch Schilder und Stimme kurz vor dem Stadioneingang

Doch wohl genau deshalb ging es auffallend entspannt zu. Kein hektisches Auf und Ab kurz vor dem Start, kein Gedränge um sich noch einen vermeintlichen Vorteil zu verschaffen. Die lockere Stimmung übertrug sich auf die Teilnehmer*innen, die sich ganz darauf konzentrieren konnten, 21.097,5 Meter zu laufen. Es waren drei Verpflegungspunkte auf de Strecke eingerichtet, das Anreichen der Getränke war aber nicht möglich, man musste selbst zugreifen. Im Ziel bekamen alle Teilnehmer*innen einen Finisherbeutel mit Äpfeln, Gebäck und Give-aways, es gab Wasser, Isotonisches und Alkoholfreies. Das Tragen einer Alltagsmaske war im Stadion nicht gefordert.

Der Vorsitzende des Marathon Karlsruhe e. V. Norbert Wein mit dem Team Hau(p)tsache Triathlon nach 1:51:45 im Ziel. Dr. med. Ellen Meyer-Rogge, Hautärztin und Autorin aus Karlsruhe, ist Triathletin. Sie fand die Strecke sehr schön, viel Natur. Sie war schon oft beim Baden-Marathon dabei, ihre pB über Halbmarathon 1:38. Mario Weber ist schon HM und Marathon in Karlsruhe gelaufen, seine HM pB 1:43 Early Bird-Starter Anke Rahmel und Marcus Morlock liefen für die Memler.de nach 1:42:27 ins Ziel. Vorgenommen hatten sie sich 1:42:00. Als geübte Brems- und Zugläufer sind Punktlandungen die Spezialität der Memlers. Anke war 2018 zweite beim Baden-Marathon und gilt wie Marcus schon zum Baden-Marathon Inventar Die POWER-LiMonis Lisa und Monika nach 2:10:31 h im Ziel. Die Zitrone auf dem Shirt unterstreicht ihren Teamnamen. Beide sind das 1te Mal in Karlsruhe dabei und auch die Halbmarathonstrecke haben sie vorher noch nie bewältigt. Lisa (li) läuft gar erst seit 2 Monaten. Die lauferfahrenere Monika hatte sie aufgrund des GemeinsamRun motiviert mit ihr ein Duo zu bilden

Die warmen Temperaturen forderten ihren Tribut, so dass die Rettungskräfte nicht umsonst angerückt waren. Die etwa 30 Einsätze waren glücklicherweise alle ohne kritische Vorfälle. Jedes Duo hatte ein Mobiltelefon mitzuführen um rasche Hilfe durch die entlang der Strecke postierten Sanitäter anzufordern.

Helmut Läpple (r.) und Helmuth Stroh liefen für die Mitternachtsläufer Bischweier den Halbmarathon in 1:55:03. "Wir sind noch 5 Aktive und alle Ü60", so Läpple und verrät, dass sein Duo-Partner unmittelbar vor dem Sprung in die Ü70 steht. Ob es je zu einer Fortsetzung des beliebten Mitternachtslaufs in Bischweier kommen wird? Tja, gute Frage Das Dextro Energy Sport Team mit Ann Kristin Stein und Philipp Münchow startete mit der Nummer 499 als Vorletzte beim Late Train. Für Ann Kristin aus Gießen und Philipp aus Frankfurt war es eine Karlsruhe-Premiere Familie Lahmann hatte mit der 500 die letzte Startnummer ergattert. Der Langstreckenläufer Jan-Rainer überredete seinen Kurzstrecken laufenden Sohn Robert (400m pB 50,03) zur Teilnahme, nachdem er aufgrund der Absage nicht am gewohnten Halbmarathon teilnehmen konnte. Den HM ist er hier schon oft gelaufen, 2014 auch Marathon, seine pB über HM 1:29. Nach 1:34:06 war er gemeinsam mit Sohn Robert, der das erste Mal so eine lange Strecke gelaufen ist (bisher nur 15 km im Training) im Ziel

Mit 890 Zieleinläufen war der Großteil der Angemeldeten trotz steigender Infektionszahlen erfolgreich. Ob die "Early Birds" einen größeren Anteil an den Ausfällen als die "Late Train" Gruppe hatte bleibt unbeantwortet. Es war auch keine Siegerehrung vorgesehen, die die Asse erkennbar gemacht hätte, und die Einlaufliste war bewusst alphabetisch sortiert, um gar keinen echten Wettkampfcharakter aufkommen zu lassen. Erwähnt seien trotzdem Manuel Rombach und Dominik Haberstroh, die als Knirsch-Team 4 mit 1:24:40 h und dem geringsten Zeitaufwand die Distanz absolvierten.

Als drittschnellstes Duo kamen nach 1:29:49 David und Golliath ins Ziel, im richtigen Leben heißen die 17jährigen Triathleten aus Teningen Jonas Walliser (r.) & Kay Müller Die Wasser Box mit Tafelwasser aus dem Schwarzwald des umweltfreundlichen Start-ups www.wasserbox.de war Teil der Zielverpflegung und ein besonderer Beitrag zum nachhaltig organisierten GemeinsamRun. Theresa und Ben sind von ihrem Beitrag für weniger Plastik erkennbar begeistert. 2021 werden sie Wasserboxen mit Geschmack einführen

Ob die Veranstaltung als größtes Laufevent in Süddeutschland seit Beginn der Corona-Pandemie gelten darf, wie in der Presse-Info zur Veranstaltung angemerkt ist, lässt jedenfalls das Fazit zu, dass man durchaus deutlich mehr Teilnehmende hätte zulassen können. Alleine durch einen Startmodus mit 15 Sekunden Pause, wäre der vorgeschriebene Abstand beibehalten worden und es hätten entsprechend doppelt so viele Teilnehmer laufen können. Erfreulich viel Lob der nach Wettkampf lechzenden Läuferinnen und Läufer lohnen den großen Aufwand, der im GemeinsamRun steckte.

Carolin Rippel und Hans-Dieter Hartmann von der BSG Fiducia & GAD KA e.V. kamen nach 2:09:29 für den Hauptsponsor des Baden-Marathon Karlsruhe ins Ziel Hat Spaß gemacht der Ersatzlauf des Baden-Marathon Karlsruhe "GemeinsamRun"
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Bei all der spürbaren Freude bleibt es umso unverständlicher, weshalb etwa die am 14. Juli gestartete Petition "Rettet unsere Läufe" trotzt großer Medienunterstützung bisher nur knapp über 6000 Unterschriften sammeln und somit nur 12 Prozent der angestrebten 50.000 Stimmen sammeln konnte. Auch dies ist ein Fingerzeig, dass uns ein noch langer Weg in die Normalität bevorstehen könnte und Laufveranstaltungen, wie wir so noch vor wenigen Monaten gewohnt waren, in nächster Zeit Wunschdenken bleiben.

Bericht und Fotos von Constanze & Walter Wagner

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Ergebnisse www.badenmarathon.de
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