25./26.7.20 - Swissalpine Davos

Davos kann Corona: Laufen in Davos unter Corona-Bedingungen

von Wilfried Raatz 

Die Erleichterung war Andrea Tuffli, dem OK-Präsident des Swissalpine, deutlich anzumerken. Schließlich bedeutete die 35. Auflage des traditionsreichen hochalpinen Laufspektakels die Nagelprobe für größere Laufveranstaltungen zu Zeiten der Corona-Pandemie. Selbst der Swiss Athletics-Präsident Christoph Seiler war gekommen, um sich ein Bild einer Großveranstaltung zu machen, bei der bei den beiden Veranstaltungstagen nahezu zweitausend Läuferinnen und Läufer an den Start gegangen waren. Wohl geordnet in vier Wettbewerben, zudem gesplittet in Laufblöcken von jeweils 300 Läufern, die bis auf ganz wenige Uneinsichtige mit Mund- und Nasenschutz im engen Startraum auf die Strecke gegangen waren.

Laufspektakel in der Landschaft Davos unter Corona-Bedingungen
Nichts für reine Asphalt-Cowboys:
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Vieles ist geblieben beim traditionsreichen Hochgebirgsspektakel in der Landschaft Davos, die legendäre Stimmung an den Hotspots jedoch musste entsprechend dem mit den Behörden abgestimmten Schutzkonzept diesmal jedoch "außen vor" bleiben. So sorgte eine sorgfältige Eingangskontrolle am hermetisch abgeschirmten Sportzentrum für die Einhaltung der Auflagen, die keine Zuschauer im Start-Ziel-Bereich vorsahen. Das fehlende "Gänsehautfeeling" am Start und Ziel wurde allenthalben vermisst, jedoch waren natürlich die Läufer ("unendlich", so der Kommentar nicht Weniger) froh, endlich wieder unter Wettkampfbedingungen an einer großen Veranstaltung teilnehmen - und dabei die Früchte ihrer über Monate hinweg in der Abgeschiedenheit ihrer häuslichem Umgebung erlangten Ausdauerkapazitäten unter Beweis stellen zu können.

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Erklärt die organisatorische "Herkulesarbeit" mit den Schutzbestimmungen: Mr. Swissalpine Andrea Tuffli Ungewohnt: Flotter Massenstart der K68-Spitze mit Masken Glücksgefühle auf der Passhöhe

Und die Läufer auf den vier mit deutlichem Abstand zueinander und zudem auf zwei Tage verteilten Wettbewerbe, die von der Ultradistanz von 67 Kilometern über die Marathonstrecke bis hin zum Halbmarathon und zur 10 km-Distanz reichten, dankten das Engagement den "Möglichmachern" um Andrea Tuffli mit durchweg starken Leistungen und spannungsgeladenen Rennabläufen.

 

Den Swissalpine-Machern kam natürlich zupass, dass diese Traditionsveranstaltung der erste Großanlass überhaupt war und viele ambitionierte Läufer diese erste Leistungsoffensive gerne annahmen. "Wir haben das stärkste Feld aller Zeiten", verkündet Andrea Tuffli mit berechtigtem Stolz: "Wir hatten noch nie so viele Topathleten am Start, hier hat uns die allgemeine Situation geholfen!"

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Laufen auf Abstand im Dischmatal Dem ersten Aufstieg zum Scalettapass entgegen

 

Vier atemberaubende Pässe, der hochalpine Panoramatrail und acht malerische Täler sind die Eckdaten der neuen Königsdisziplin K68 mit 2606 m Höhendifferenz, die nach dem eher gescheiterten Versuch eines ultralangen Traillaufs T88 mit einem Start in St. Moritz nun "für die nächsten fünf Jahre" (so Tuffli) implantiert sein soll.

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Dies jedenfalls hat der umtriebige Macher seinem Nachfolger an der Spitze des Organisationskomitees ins Logbuch geschrieben, denn nach der 35. Auflage ist für Mr. Swissalpine Schluss als Präsident einer Veranstaltung, die wie keine andere wegweisende Trends im Berg-, Landschafts- oder Traillauf kreiert hat. Zumal der neue K68 deutlich traillastiger ist, als es bislang der Fall mit dem K78 war, was sich vor allem beim Anteil an Singletrail-Abschnitten von 38 km gegenüber dem vergleichbaren Vorgänger K78 (15 km) und nur 5 km Asphalt (gegenüber 22 km beim K78) bemerkbar macht.

Noch lief es bei der siebenfachen Swissalpine-Siegerin Jasmin Nunige programmgemäß… Auch die Rennsteig-Supermarathon-Rekordhalterin Daniela Oemus sollte das Ziel im Sportzentrum in Davos leider nicht erreichen

 

Am schnellsten bewältigte überraschend der 27jährige Italiener Riccardo Montani den Parcours. Für die anspruchsvolle Strecke benötigte der aus der Provinz Verbania stammende Trailspezialist 6:12:28 Stunden und sorgte durch einen fulminanten Schlussangriff gegen den lange Zeit führenden Raphael Sprenger (6:12:44) im Dress der TG Hütten für einen der knappsten Zieleinläufe über diese Ultradistanz. "Ich hörte, wie das Publikum auf den letzten Kilometern den Führenden anfeuerte und sah ihn auch direkt vor mir, was mir nochmals einen Energieschub verlieh", sagte Montani.

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Sprenger verlor bis ins Ziel im Sportzentrum, das in "normalen Swissalpine-Zeiten" dicht gesäumt von Zuschauern war und heuer aufgrund der Schutzbestimmungen keine Zuschauer zuließ, in einem sechsstündigen Kampf noch 16,4 Sekunden.

Im Pulk der ambitionierten Läufer ist auch Susanne Bitzer (145) zu erkennen, die die Swissalpine-Premiere vor 35 Jahren gewann! Wegscheide Fanezfurgga auf 2560 m Höhe Überraschend an der Spitze: Raphael Spenger

Seine Enttäuschung jedenfalls ließ sich Raphael Sprenger nicht anmerken: "Für mich ist dieser zweite Platz ein schöner Ersatz für mein eigentliches Vorhaben, beim Eiger Ultratrail an den Start zu gehen, der ja leider ausfallen musste!" Sprenger, in normalen Laufzeiten eher auf kürzeren Distanzen angesiedelt, hat sich mit einem Kollegen auf dem Toggenburger Höhenweg mit 88 Kilometern bestens auf diese Ultradistanz einstimmen können. "Für mich war dies heute ein Pushen am Limit - aber ein erfolgreiches!"

Die größte Aufmerksamkeit galt jedoch dem Dritten Stephan Wenk, der sich als Spitzenreiter nach dem Aufstieg zum Scalettapass am Panormatrail verlaufen und erst durch einen langen Umweg zurück auf die Strecke gefunden hatte. Zusammen mit dem US-Läufer T-Roy Brown hatte er nach 18 km anstelle einer Trailpassage eine stark bergabführende Strecke gewählt. "Wie mir später die Rennleitung berichtete, war der für diesen Streckenpunkt vorgesehene Posten noch nicht an seinem Platz. Eigentlich kenne ich die Strecke, deshalb ist es für mich unverständlich, dass ich hier einen anderen Weg gewählt habe. Vermutlich waren wir für den Streckenposten zu schnell an dieser Stelle…", kommentierte der eigentliche Rennfavorit sarkastisch seine Fehlentscheidung. "Natürlich bist du im Rennen im Tunnel, da kann so etwas passieren…"

Niklas Sjöblom (32) und Stephan Wenk als erste Verfolger am Fanezfurgga-Pass Gabriel Lombriser (rechts) und der letztjährige T88-Sieger Bernhard Eggenschwiler haben die Spitze im Blick

Während sein amerikanischer Begleiter das Rennen frustriert abbrach und mit der Rhätischen Bahn von Bergün den Rückweg nach Davos antrat, kämpfte sich Wenk querfeldein wieder auf die Strecke zurück und griff erneut in den Kampf um den Tagessieg ein, denn schon am 2560 m hohen Fanezzfurgga-Pass hatte er als Zweiter (zusammen mit Niklas Sjöblom) die Spitze wieder in "Griffweite". "Mich hat dieser Fehler allerdings zwanzig Minuten gekostet, am Ende fehlte mir dann einfach die Kraft. Aber so ist Sport!" Am Ende waren es über acht Minuten Rückstand, die für Stephan Wenk gemessen wurden.

Dennoch gab es zumindest ein finanziell gutes Resultat für Wenk. Die Rennleitung konnte freilich die Rangfolge mit dem Sieg von Riccardo Montani nicht korrigieren, honorierte aber seine herausragende kämpferische Laufleistung mit der gleichen Prämie wie Montani von 2000 Franken.

Zur Halbzeit noch Sechster - im Ziel strahlender Sieger: Riccardo Montani Nun geht's abwärts in Richtung Monstein

Der Italiener Luca Negri holte sich nach 6:24:23 Stunden Rang vier vor dem letztjährigen T88-Sieger Bernhard Eggenschwiler (6:26:22), der als Spezialist für lange Distanzen durch die Reduktion der Königsdisziplin sich eher benachteiligt sieht. "Aufgrund meiner beruflichen Belastung und der Teilnahme an virtuellen Rennen blieben mir alleine nur fünf Wochen Vorbereitung. Vielleicht geht es beim Arosa-Trail nun noch besser…" Mit Gabriel Lombriser bildete Bernhard Eggenschwiler über weite Strecken hinweg ein geniales Duo, das sich gegenseitig immer wieder antreiben konnte.

Nach dem frühen Ausscheiden der siebenfachen Swissalpine-Siegerin Jasmin Nunige ("Vor allem bei den Bergabpassagen hatte ich starke Hüftschmerzen, die ein Weiterlaufen einfach sinnlos erscheinen ließen") dominierte die seit vier Jahren in Salzburg lebende Tschechin Marcela Vasinova. Die 31jährige hatte sich erst am Dienstag für den Start entschieden, "weil ich wegen der unsicheren Corona-Situation nicht unnötig Startgeld ausgeben wollte" Die Skyrunning-Spezialistin, die 2019 den Europameistertitel in der Kombination Sky und Vertical erringen konnte, hatte freilich niemand auf der Rechnung. Nach 6:59:12 Stunden war ihre längster Wettkampfdistanz beendet. "Bei den Skyrennen bin ich eher im Klettern geübt, hier steht eindeutig das Laufen im Vordergrund. Es war ein Experiment - und es ist gelungen", so die Tschechin. Der zweitplatzierten Kathrin Götz knüpfte die bei einem US-Unternehmen im Marketing tätigen Skyspezialistin gut 20 Minuten ab. Als Dritte erreichte die Vorjahressiegerin Luzia Bühler das Ziel - mit allerdings bereits über dreißig Minuten Rückstand. Mit Marianne Okle und Corinne Zeller platzierten sich zwei gestandene Mastersfrauen noch vor der mehrfachen Gigathlonsiegerin und Mitteldistanz-Duathlon-Europameisterin Nina Brenn.

Abstand und Hygiene an der Verpflegungsstelle vor der Monsteiner Brauerei Gewöhnungsbedürftig - aber notwendig: Gespenstige Leere im Davoser Sportzentrum

Lange Zeit auf Rang zwei lief Daniela Oemus, die Rekordhalterin des Rennsteig-Ultramarathons seit 2016 als erste Verfolgerin von Jasmin Nunige, ehe die Jenaer Ärztin zwischen Scaletta- und Sertigpass wie auch die klare Favoritin das Rennen vorzeitig aufgeben musste.

Auf der neuen Königsdistanz K68 gab es übrigens ein Wiedersehen mit Susanne Bitzer, die 1986 die Premiere des Swissalpine (über seinerzeit offiziell kommunizierten 67 km) gewinnen konnte Die engagierte Langstrecklerin und Organisatorin des Hohenzollern-Berglaufes in Hechingen schlug sich auf der 67,6 km langen Strecke mit 2606 Höhenmetern als 35. und zudem Sechste der W50 in 10:06:52 unter 91 Finisherinnen höchst respektabel.

Siegerlorbeer für Riccardo Montani Diskussionsbedarf zwischen der Rennleitung mit Andrea Tuffli (links) und Jon Tuffli (Mitte) und Irrläufer Stephan Wenk Obwohl sie eine exzellente Skyläuferin ist, hatte Marcela Vasinova kaum einer auf der Rechnung

Am zweiten Tag demonstrierte der frühere OL-Junioren-Weltmeister Matthias Kyburz auf der 42,7 km langen Marathondistanz K43 mit 1424 Höhenmetern seine Spitzenstellung im Ausdauerbereich. "Den Streckenrekord hat Matthias regelrecht pulverisiert", gratulierte Andrea Tuffli staunend dem 30jährigen Orientierungsläufer. Mit 3:00:16 Stunden schrammte er zudem an der begehrten Drei-Stunden-Marke denkbar knapp vorbei.

"Das war mega cool", freute sich Matthias Kyburz, der sich mit einem Blitzstart direkt nach dem Startschuss an die Spitze gesetzt und von diesem Zeitpunkt keinen Läufer mehr gesehen hatte. "Ich bin zwar vom OL kürzere Distanzen gewohnt, aber durch die fehlenden OL-Wettkämpfe versuche ich es mit Läufen. Deshalb kann ich mir auch noch Starts beim Matterhorn Ultraks und auch bei der Berglauf-WM vorstellen!" Der Franzose Kévin Vermeulen folgte als Tageszweiter mit 15 Minuten Rückstand. Hinter dem Italiener Roberto Cassol (3:19:34) wurde es im Kampf um Rang vier zwischen dem mehrfach bei Berglauf-WM und -EM eingesetzten Daniel Lustenberger und Tobias Baggenstos richtig eng, denn beide trennten im Ziel gerade einmal elf Sekunden.

Überragende Vorstellung: Start-Ziel-(Marathon)Sieg für Matthias Kyburz (Mitte) Vor elf Jahren war sie die K43-Königin: Diana Heyder (2047)

Bei den Frauen setzte sich nach wechselnder Führung die Schweizer Marathonmeisterin Natascha Baer in 3:48:44 Stunden gegen die starke OL-Läuferin Sarina Jenzer (3:52:59) durch. Die von der Marathonlegende Richard Umberg trainierte 25jährige Marathonläuferin war bereits vor fünf Jahren als Schnupperkurs im K43-Wettbewerb dabei und kann sich sogar im kommenden Jahr die Ultradistanz über 67 km vorstellen. "Ich glaube, das könnte mir gefallen!"

Wie Susanne Bitzer kehrte mit Diana Heyder eine frühere Siegerin nach Davos zurück, die Potsdamerin gewann 2009 unter ihrem Mädchennamen Lehmann den K43-Wettbewerb - und ist seitdem mit größeren Pausen dem geländebetonten Laufsport treu geblieben. "Ich habe mich neun Monate auf den K43 vorbereitet, so gut wie dies in Potsdam möglich ist. Aber das war mir zu meiner besten Zeit auch stets gelungen", so die 43jährige frühere Nationalmannschaftsläuferin. Nach 4:36:20 Stunden finishte Diana auf Rang neun.

Davos ist eine Destination der Stammgäste. Ähnlich wie der Weltwirtschaftsgipfel alljährlich das "große Spektakel" der Wirtschaftsbosse und Politgrößen ist, treffen sich Ende Juli viele dem gepflegten Landschaftslauf frönenden Ausdauersportler. So auch der Berliner Rainer Schädlich, der dreißigmal (!) auf den Strecken zwischen 67 und 78 km unterwegs war und nun mit Jahrgang 1945 auf den kürzeren Distanzen zwischen 10 und 43 km anzutreffen ist. Der frühere Ultraläufer war diesmal auf der 10 km-Strecke am Start und "gönnt" sich alljährlich zwei Wochen in Davos. "Ich entdecke dabei immer wieder neue Wege und das ist wunderbar!"

"Verfolger"gruppe mit Kévin Vermeulen, Daniel Lustenberger (mit weißer Mütze) und Julian Lings OL-Ass Sarina Jenzer in Dürrboden noch in Führung… …im Ziel lag die Marathonmeisterin Natascha Baer (im Hintergrund) knapp vorne (mit dabei auch Vorjahressiegerin Corina Hengartner/ 2010; vorne)

Starke Leistungen wurden zudem auch auf den Kurzdistanzen geboten. So gewann der in Davos lebende Skilangläufer Jason Ruesch die K23-Wertung in 1:31:00 Stunden mit fast zwei Minuten Vorsprung vor dem letztjährigen Sieger Arnold Aemisegger. Der für die Skizunft Breitnau startende 20jährige Björn Pollul wurde in diesem Feld Fünfter in 1:36:46 vor seinem Schwarzwälder Landsmann Alexander Grigo (1:37:15).

Mit Shelly Schenk und Nicole Egger setzten sich zwei Topläuferinnen von Swiss Athletics bei den Wettbewerben K23 und K10 durch. Shelly gewann die etwas verlängerte Halbmarathondistanz von Klosters nach Davos in 1:47:36 Stunden knapp vor der stark laufenden Dresdnerin Lena Laukner (1:48:21). Nicole schaffte als dominierende Läuferin und Gesamtfünfte über 10 km die Distanz rund um Davos in 36:19 Minuten vor der Skilangläuferin Laurien van der Graff (40:58), während der schnellste Läufer Timo Trinidad 34:57 Minuten benötigte.

Phänomenaler Streckenrekord, aber knapp über der Drei-Stunden-Marke: OL-Weltklasseläufer Matthias Kyburz Natascha Baer freut sich nach der Marathon-Meisterschaft (2019) über das zweite Top-Resultat mit dem K43-Sieg
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"Davos kann Corona" hatte Andrea Tuffli am Vorabend in einer Pressekonferenz angekündigt - und sollte wieder einmal richtig liegen mit seiner Prognose. "Das Konzept, das wir innerhalb von zwei Monaten komplett neu erarbeitet hatten und mit der Kantonsverwaltung und der Gemeinde Davos abgestimmt haben, hat sich bewährt! Natürlich ist der Start- und Zielbereich der wichtigste Sektor, hier konnten wir mit Blockstarts mit 300 Läufern und einem Minimum an Helfern der Organisation die festgelegte Maximalzahl deutlich unterschreiben", resümierte Andrea Tuffli, der 78jährige überaus versierte Laufveranstalter und Pionier der Schweizer Berglauf- und Trailszene. "Natürlich wird das Topereignis im kommenden Jahr an einem Tag das Ziel sein. Eines jedenfalls können wir schon jetzt festhalten: Das Blockstart-System mit einem verantwortungsvollen Schutzkonzept hat gut funktioniert, nicht zuletzt auch durch die Disziplin der Teilnehmer. Ich könnte mir dieses System auch im kommenden Jahr vorstellen, dann hoffentlich ohne Maske!"

"Davos setzt ein wichtiges Zeichen im durch die Corona-Pandemie stark beeinträchtigten Laufkalender. Es ist beeindruckend, was Andrea Tuffli und sein Team innerhalb von nur kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben. Diese einmalige Story kann Davos in die Welt tragen!" lobt der Präsident der Schweizer Leichtathletik, Christoph Seiler, den Mut und die Beharrlichkeit der Organisation.

Bericht und Fotos von Wilfried Raatz

Ergebnisse und Infos www.swissalpine.ch

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