12.6.22 - 15. Brunnenfestlauf Oberursel

Die Läufer kaperten wieder den historischen Marktplatz

von Helmut Serowy 

"Auch in Oberursel am Taunus, rund 15 km nördlich von Frankfurt, heißt es in diesem Jahr wieder: 3,2,1 - Start! Die gelockerten Bestimmungen ermöglichen es, dass die TSG Oberursel den beliebten Brunnenfestlauf wieder ausrichten kann", freuten sich die Organisatoren im Vorfeld des nun 15. Brunnenfestlaufes. "Nach zwei Jahren Pause müssen wir uns wieder neu aufstellen, um die Veranstaltung wie in den Jahren vor Corona reibungslos mit unserem großen Helferstab über die Bühne zu bringen", hoffte Organisationsleiter Chris Biaesch im Vorfeld auf einen zügigen Ablauf.

 

Als die Bambini das Läuferfest mit ihrem Zieleinlauf abschlossen, zeigte er sich dann hochzufrieden mit dem Neu-Einstieg. Auch wenn allenthalben die Teilnehmer-Zahlen noch ausbaufähig sind, zeigten 437 Finisher in den Wertungsläufen und zusätzlich rund 100 Bambini, dass der Oberurseler Brunnenfestlauf weiterhin höchst attraktiv ist.

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Nach dem Start vor dem alten Rathaus von 1479 führen die Strecken über Halbmarathon und 10 Kilometer nach einem kurzen Abstecher zur mächtigen Christuskirche in den Süden des Naturschutzgebietes "Maasgrund"
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Eingebettet ist der Brunnenfestlauf in das traditionelle Oberurseler Brunnenfest, das jeweils am Wochenende nach Pfingsten mit einem abwechslungsreichen, viertägigen Unterhaltungs-Programm unzählige Gäste in die Stadt am Fuße des Feldberges lockt. In den engen, von Fachwerkhäusern umrahmten Gassen rund um den historischen Marktplatz bietet sich Läufern und Begleitern somit im Anschluss an die sportlichen Aktivitäten eine wunderschöne Atmosphäre zum Bummeln, Klönen, Essen, Trinken und Feiern.

 

Namensgeber und Lebensquell der Stadt Oberursel ist der meist anmutig dahinplätschernde Urselbach. Bereits 791 n.Chr. wird die Siedlung "Ursella" in einer Schenkungsurkunde im Lorscher Codex urkundlich erwähnt.

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Mit der Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1444 wurden die Oberurseler freie Bürger. Mauern, Türme und Tore schützten die Stadt. Die zunächst bäuerliche Siedlung entwickelte sich bis zum 30-jährigen Krieg zu dem bedeutenden Gewerbeort "Vor der Höhe" - dem Taunus. Am Laufe des Urselbaches führten gut florierende Gewerbe von Webern, Tuchmachern, Tuchhändlern und Schmieden die Stadt zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte.

Start und Ziel des Oberurseler Brunnenfestlaufes befinden sich vor dem historischen Rathaus Vorstart-Spannung auf dem Oberurseler Marktplatz vor dem gemeinsamen Start über Halbmarathon und 10 km Die St. Ursula-Kirche zeigt den Läufern den Weg zum Ziel

Während des 30-jährigen Krieges wurde Oberursel in den Jahren 1622 und 1645 niedergebrannt. Es blieben nur drei Häuser unversehrt. Die Einwohnerzahl reduzierte sich von 1600 Bürgern auf nur noch 600. Das bisher blühende Gewerbe und der Handel kamen zum Erliegen. Tuchmacher und Tuchhandel konnten sich nicht mehr erholen. Am Urselbach siedelten sich in der Folgezeit allerdings zahlreiche Mahl-, Öl- und Lohmülen sowie Gerbereien, Stahlschleifereien, Eisen- und Kupferhämmer an. Sie sorgten dafür, dass Oberursel insbesondere während der Zeit der Industrialisierung wieder zu Wohlstand gelangte. Die Wasserkraft des Urselbachs wurde für industrielle Zwecke genutzt und Ende des 19. Jahrhunderts durch Dampfkraft und später durch Verbrennungsmotoren ergänzt.

Die Favoritin über 10 km Anna Herzberg (625) mischt bereits nach dem Start im Männerfeld vorne mit Lang zieht sich das Starterfeld durch den Maasgrund

Die Oberurseler wissen zu schätzen, was sie dem Wasser zu verdanken haben. Stolz zeigen sie daher beim historischen Stadtrundgang ihre zahlreichen Brunnen und führen auf dem Mühlenwanderweg in die Siedlungsgeschichte ein. Jährlich küren die Oberurseler eine Brunnenkönig sowie als Begleiter den Brunnenmeister. Beim 41. Oberurseler Brunnenfest repräsentierten Brunnenkönigin Verena I. und Brunnenmeister Andreas die Brunnenstadt. Entsprechend würdig und feierlich schickten sie Läuferinnen und Läufer vom festlich geschmückten historischen Marktplatz aus auf ihre Touren. Und auch den Siegerinnen und Siegern wurde die Ehre zuteil, von einer Brunnenkönigin, ihrem Brunnenmeister und der Oberurseler Bürgermeisterin Antje Runde ausgezeichnet zu werden.

Halbmarathon

Nach dem Start vor dem alten Rathaus von 1479 führen die Strecken über Halbmarathon und 10 Kilometer nach einem kurzen Abstecher über die Füllerstraße zur mächtigen Christuskirche und über die Oberhöchstädter Straße in den Süden des Naturschutzgebietes "Maasgrund". Die Starter können die flache Passage durch das idyllische Tal mit dem Blick auf Oberursel mit der majestätisch über den Häusern thronenden St. Ursula-Kirche genießen. Nach drei Kilometern geht es dann in den Stadtwald, wo in Richtung Hohemark etliche Höhenmeter zu überwinden sind. Eine lange Gefällstrecke auf der Königsteiner Straße - die in der Schlussphase wieder einen herrlichen Blick nach Oberursel bietet - rundet den vermessenen Kurs ab. Während die 10-km-Läufer geradeaus Richtung Ziel weiterlaufen dürfen, müssen die Halbmarathon-Starter im Tal wieder nach links abbiegen und eine zweite Runde anhängen.

Die in dieser Saison noch ungewohnte Hitze und die schweren Strecken durch die Taunuswälder prägten die gemeinsam gestarteten Rennen über Halbmarathon und 10 Kilometer. Auf den zwei Runden des Halbmarathons sind am Fuße des Feldberges immerhin 250 Höhenmeter zu bewältigen. Bestzeiten sind hier nicht zu erzielen. Erlebnisläufer aber kommen voll auf ihre Kosten.

Souverän führt Roman Dubrovskyi das Halbmarathon-Läuferfeld an Eine starke Vorstellung zeigt M55-Sieger Frank Zimmer als Gesamt-Zweiter "Bronze" holt sich der zweite M35-Starter Felix Werdecker In der M70 liegt Hartmut Wirth in Front

Alleine auf weiter Flur war über die 21,1-km-Distanz Roman Dubrovskyi aus Hochheim am Main, nachdem er bei der 11-km-Marke in die zweite Runde einbog und ihn die begleitenden 10-km-Läufer geradeaus Richtung Ziel verließen. Mit für die Voraussetzungen flotten 1:23:53 Stunden sicherte sich der M35-Starter letztlich einen überlegenen Erfolg im Feld der 87 Finisher.

Gut eingeteilt hatte sich das Rennen M55-Sieger Frank Zimmer (Skills 04 Frankfurt). Der Routinier kämpfte sich auf der zweiten Runde auf den Silber-Rang vor. Mit 1:27:30 Stunden verwies er den nach 1:27:56 Stunden finischenden Lokalmatador Felix Werdecker (Oberursel, M35) auf den dritten Rang.

Weitere Klassensiege feierten die folgenden Halbmarathon-Läufer: Sebastian Frizel (ECB Running Section) führte mit 1:30:36 Stunden die M30 an, Manfred Braunschläger von der LuT Aschaffenburg war mit 1:32:44 Stunden Schnellster der M40, Ludwig Burger (Running Crowd Oberursel) gewann in 1:32:36 Stunden die M45. Hinter dem zweiten M55-Läufer Thomas Schiller vom MTV Kronberg (1:35:15 Stunden) schaffte auch der M50-Gewinner Rainer Schuckart vom SC Oberursel in 1:36:44 Stunden noch den Sprung unter die Top-Ten.

Weitere Senioren-Erfolge feierten in der M60 Harald Neugebauer (Oberursel, 2:01:29 Stunden), in der M65 Werner Krah (TV Weißkirchen, 1:59:52 Stunden) und in der M70 Hartmut Wirth (RLT Rodgau, 1:55:21 Stunden).

Überlegen sichert sich Ilka von Hubatius den Frauensieg beim Halbmarathon W40-Siegerin Jenny Hänseroth läuft auf Platz 2 Als Dritte gewinnt Ria Bohrer die W45 Platz vier und "Gold" in der W30 erreicht Aya Walter

Bei den Frauen trumpfte beim Halbmarathon Ilka von Hubatius von der IG Trailrunning im Taunus auf. Das schwierige Gelände gewohnt, siegte sie überlegen in ausgezeichneten 1:38:28 Stunden und lag damit auch in der W35 in Front. Ebenfalls unbedrängt folgte als Zweite die vereinslose W40-Siegerin Jenny Hänseroth nach 1:43:41 Stunden. Ria Bohrer aus Oberursel - beim letzten Brunnenfestlauf 2019 noch Gesamt-Siegerin über 10 Kilometer - siegte als Bronzemedaillen-Gewinnerin mit 1:46:36 Stunden in der W45.

Erfolgreich war in der W30 als Gesamt-Vierte Aya Walter (Kona Endurance, 1:50:52 Stunden) vor der W45-Zweiten Christina Hohmann (Karben, 1:56:18 Stunden). Die W55 führte Iris Lenhardt aus Sulzbach mit 2:11:50 Stunden an.

10 Kilometer

Mit 174 Höhenmetern war das 10-km-Rennen für die 182 Finisher etwas leichter als für die Langstreckler. Aber auch sie hatten mächtig zu kämpfen. Zudem entwickelte sich an der Spitze vom Start weg ein spannendes Duell. Karl Hempel von Spiridon Frankfurt - zuletzt beim Pfingstlauf in Schwanheim mit 33:54 min gestoppt - schüttelte letztlich seinen Schatten Oliver Kreuzburg (CISM Bundeswehr) ab und sicherte sich nach 34:32 min als Gesamtsieger auch den Erfolg in der M35. Oliver Kreuzburg blieb nach 34:49 min die Goldmedaille in der M30.

Im 10-km-Rennen setzt sich Karl Hempel (M35) durch Knapp geschlagen liegt Oliver Kreuzburg in der M30 vorne Der Dritte des Gesamteinlaufes - Aleksandr Sinitsyn - belegt in der M35 den zweiten Platz Schnellster der M55 ist Jörg Haase

Den dritten Rang auf dem Siegerpodest holte sich Aleksandr Smitsyn aus Hochheim. Mit 38:08 min erreichte er zudem den zweiten Platz in der M35. Er hielt damit den Hauptklassen-Sieger Julian Hitscher (Oberursel, 38:44 min) in Schach. Die M40 gewann Timur Zilbershteyn (TV Oberstedten, 42:26 min). Die M55 führte Jörg Haase (TSG Wehrheim, 42:58 min) an. Weitere Klassensiege verbuchten die Senioren Paul Maul (JFV Oberursel, 45:24 min) in der M45, Ulrich Lelarge (LT Neu-Isenburg, 45:00 min) in der M50, Olaf Tölke (TSG Friedrichsdorf, 48:37 min) in der M60, Hans-Georg Gutbier (Oberursel, 50:17 min) in der M65 und Peter Kanis (Gutenberg-Marathon-Club Mainz, 52:06 min) in der M70.

Erwartungsgemäß hatte Anna Herzberg von Spiridon Frankfurt die Frauen-Konkurrenz über 10 Kilometer im Griff. Nach 38:48 min ließ sich die Siegerin des Schwanheimer Pfingstlaufes (37:56 min) als bereits Gesamt-Fünfte im Zieleinlauf auch beim Brunnenfestlauf auf dem Oberurseler Marktplatz feiern. Als Gesamt-Zweite und Zweite der W35 folgte Caroline Löffler von Eintracht Frankfurt in 44:19 min. W50-Siegerin Rhea Wessel aus Kronberg sprang nach 44:59 min auf das dritte Treppchen. Hinter der dritten W35-Starterin Katharina Bernhardt (45:52 min) gewann Claudia Richter (SC Oberursel, 47:25 min) die W45.

Beim 10-km-Rennen der Frauen wird Anna Herzberg ihrer Favoriten-Rolle gerecht und läuft Streckenrekord Caroline Löffler holt sich "Silber" im Gesamteinlauf und in der W35 In der W60 lässt Diana Ortmann nichts anbrennen Margret Göttnauer hat derzeit in der W70 alles unter Kontrolle

Diana Ortmann überzeugte in der W60 mit 48:14 min. Die deutschen Seniorinnen-Rekorde hat derzeit Margret Göttnauer von der LG Bad Soden-Neuenhain-Sulzbach in der W70 im Visier. So liegt sie über 10.000 m mit ihren herausragenden 45:39,99 min - gelaufen bei den Hessenmeisterschaften in Erbach - und über 10 Kilometer mit 46:27 min (Jügesheim) aktuell in der W70 an der Spitze. Unter den schwierigen Bedingungen in den Taunuswäldern gewann sie als Gesamt-Siebte die W70 diesmal in 50:43 min.

Erfolgreich waren über 10 Kilometer zudem Evelyn Gallegos (Damm-Power, 52:29 min) in der W30, Yvonne Wiesner (Karben, 52:51 min) in der W40, Dagmar Metz (Oberursel, 56:16 min) in der W55 und Maria Arbogast (RFC Oberstedten, 70:17 min) in der W65.

Die Starter über 5 km verlassen Oberursel durch den Maasgrund Einen Start-Ziel-Sieg feiert Henri Knievel (U18) von Eintracht Frankfurt Triathlon Als Zweiter gewinnt Yann-Hendrik Hopp vom SCC Hanau-Rodenbach die U16

5 Kilometer

Auf der weitgehend flachen Strecke des 5-km-Einsteiger- und Jugendlaufes mit einer Schleife durch die Altstadt und durch den erfrischenden Maasgrund wetteiferten 92 Finisher um Platzierungen oder genossen in der Gemeinschaft den frühmorgendlichen Lauf mit seiner Atmosphäre.

Nichts anbrennen ließ hier Henri Knievel von Eintracht Frankfurt Triathlon, der vorneweg stürmte und nach 19:38 min das Rennen und die U18-Wertung für sich entscheiden konnte. Yann-Hendrik Hopp vom SSC Hanau-Rodenbach gewann als Zweiter die U16 in 19:51 min vor Kilian Maul vom JFV Oberursel, 20:23 min).

Lokalmatador Kilian Maul (JFV Oberursel-C1) erreicht als Dritter den zweiten Platz in der U16 Charlotte Mauczok von Eintracht Frankfurt feiert den 5-km-Erfolg bei den Frauen Ihr dicht auf den Fersen drei U16-Läuferinnen von der TSG Oberursel Leichtathletik: Laura Berlipp (2), Lara Luxenburger (201) und Maja Keil (im Hintergrund

Spannend bis zum Zieleinlauf blieb die Entscheidung in der Frauen-Wertung. Auch hier hatte mit Charlotte Mauczok von Eintracht Frankfurt eine Läuferin früh die Führung übernommen, die sie als Gesamt-Fünfte mit 22:50 min auch erfolgreich verteidigte. Drei U-16-Läuferinnen der ausrichtenden TSG Oberursel-Leichtathletik hingen ihr allerdings an den Fersen. Die interne Verfolgung gewann schließlich Laura Berlipp mit 22:58 min vor Lara Luxenburger (22:59 min) und Maja Keil (23:12 min).

2,5 Kilometer Schüler/innen

Zum zweiten Mal wurde im Rahmen des Brunnenfestlaufes ein 2,5-km-Wettbewerb für Schüler und Schülerinnen in den Wertungsklassen U12, U10 und U8 angeboten. 76 Mädels und Jungs scharrten vor der Startlinie auf dem Marktplatz mit den Hufen, um diese Distanz zu durcheilen.

Von den staunenden, noch auf ihren Einsatz wartenden Bambini beobachtet und dem Publikum gefeiert, stürmten sie vom Marktplatz hoch durch die enge Gasse zur breit ausgebauten Strecke.

Riesenstimmung herrschte beim Start der Schüler über 2,5 km Die Begeisterung auf dem Marktplatz und entlang der Strecke erfuhr ihren Höhepunkt beim Bambini-Spaß-Lauf

Als Schnellster jagte Timon Galahn (Spiridon Frankfurt) nach 10:06 min durch das Zuschauer-Spalier zurück. Es folgten mit Ollin Gallego-Sanchez (Oberursel, 10:13 min) und Lukas Reiniger (TV Oberstedten, 10:14 min) zwei weitere U12-Starter vor U10-Sieger Ferdinand Scheblein (Running Crowd Kids, 10:19 min). Die U8 gewann Len Pojezny nach 12:01 min.

Eine starke Leistung zeigte als Gesamt-Siebte die U12-Siegerin Cècile Schreck-Esteve, die das Ziel nach 10:25 min erreichte. Auf dem zweiten Platz folgte Emily Schreck-Esteve (HTG Bad Homburg) - mit 12:28 min schnellste U8-Starterin - vor der U10-Läuferin Anna Schuster (Oberursel, 12:40 min).

Verdientes Küsschen: 10km-Siegerpaar Karl und Anne - Foto Veranstalter Aufgrund des Oberurseler Brunnenfestes war auf dem Marktplatz wieder alles für ein zünftiges Läuferfest angerichtet Den Siegerinnen und Siegern wurde die Ehre zuteil, von Brunnenkönigin Vanessa I., Brunnenmeister Andreas und Bürgermeisterin Antje Runde ausgezeichnet zu werden
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1 Kilometer Bambini

Das Bambini-Rennen auf einer 500-m-Wendepunkt-Strecke vom Start-Ziel-Gelände Marktplatz zum grünen Maasgrund setzte das endgültige Highlight der rundum erfreulichen Veranstaltung in Oberursel. Rund 100 eifrige Bambini stürmten - von den Zuschauern begeistert angefeuert und mit Applaus belohnt - mit Spaß und Ehrgeiz um die Wette über die Strecke. Neben der Freude, den Lauf gepackt zu haben, erhielten alle im Ziel noch eine kleine Anerkennung und marschierten stolz zurück zu Eltern und Begleit-Tross.

"Das Ziel des Bambini- und des Schülerlaufes ist es nicht, den Wettbewerb zwischen den teilnehmenden Kindern zu forcieren, sondern allen den Spaß am Laufen und am Sport zu vermitteln. Wir hoffen natürlich, dass sich viele durch die Stimmung motivieren lassen und auch die Bewegungsangebote im Verein kennenlernen wollen", wünscht sich Organisationsleiter Chris Biaesch eine weiterführende, positive Resonanz des Brunnenfestlaufes in Oberursel.

Bericht und Fotos von Helmut Serowy

Ergebnisse www.volkslauf.de - Infos brunnenfestlauf.de

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