31.5.26 - 19. Brunnenfestlauf Oberursel

Rekordfelder trotzen ungünstiger Wetterprognose

von Helmut Serowy 
 

Das Städtchen Oberursel mit seiner romantischen Fachwerk-Altstadt wirbt mit dem vielversprechenden Slogan "Orscheler Sonnenloch". Der Taunushang fängt viele aus Nordwest anrückende Regenwolken bereits vor der Stadtgrenze ab. Daher ist das Wetter meist schöner, als es für die Region vorausgesagt wird - man sagt, über Oberursel tue sich ein Loch in den Wolken auf, die ringsum die Sonne verdecken. Von diesem Schutz war bei der Anreise zum 19. Brunnenfestlauf in Oberursel bedauerlicherweise nichts zu spüren. Stattdessen zogen Gewitter mit Blitz und Donner um den Veranstaltungsort.

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Zum Start-Auftakt mit Halbmarathon- und 10-km-Läufern - der für 10 Uhr vorgesehen war und um 15 Minuten verschoben wurde - hatten sich die Schleusen erfreulicherweise geschlossen. Trotz der ungünstigen Wetterprognosen konnten die Wettbewerbe erfolgreich durchgezogen werden.

Das Naherholungsgebiet "Maasgrund" empfängt die Läufer des 19. Brunnenfestlauf Oberursel
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Nachdem im Vorjahr bereits mit 964 Meldungen und 837 Finishern die Teilnehmerzahlen in Oberursel erheblich nach oben geschnellt waren, freuten sich die Organisatoren der TSG um Christopher Biaesch mit 1052 Meldungen und 943 Finishern über einen weiteren, beachtlichen Aufschwung. Nicht eingerechnet sind dabei die vielen unregistrierten Bambini, deren Zahl sicherlich weit über die 150 hinausgehen wird.

 

Namensgeber und Lebensquell der Stadt Oberursel ist der meist anmutig plätschernde Urselbach. Bereits 791 n. Chr. wird die Siedlung "Ursella" in einer Schenkungsurkunde im Lorscher Codex erstmals urkundlich erwähnt. Mit der Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1444 wurden die Oberurseler freie Bürger. Mauern, Türme und Tore schützten die Stadt. Die zunächst bäuerliche Siedlung entwickelte sich bis zum 30-jährigen Krieg zu dem bedeutenden Gewerbeort "Vor der Höhe" - dem Taunus. Am Lauf des Urselbaches führten gut florierende Gewerbe von Webern, Tuchmachern, Tuchhändlern und Schmieden die Stadt zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte. Der aus der Wetterau stammende Humanist Erasmus Albertus errichtete 1535 in Oberursel die erste Lateinschule.

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Während des 30-jährigen Krieges wurde Oberursel in den Jahren 1622 und 1645 niedergebrannt. Es blieben nur drei Häuser unversehrt. Die Einwohnerzahl reduzierte sich von 1600 auf nur noch 600. Das bisher blühende Gewerbe und der Handel kamen zum Erliegen. Tuchmacherei und Tuchhandel konnten sich nicht mehr erholen.

Vor dem historischen Rathaus in Oberursel startet der Brunnenfestlauf Der weitläufige Oberurseler Marktplatz platzt beim Brunnenfestlauf aus allen Nähten Gemeinsam starten beim Brunnenfestlauf die Halbmarathon- und 10-km-Läufer. Eine Einführungsschleife führt an der Christuskirche vorbei

Am Urselbach siedelten sich in der Folgezeit allerdings zahlreiche Mahl-, Öl- und Lohmühlen sowie Gerbereien, Stahlschleifereien, Eisen- und Kupferhämmer an. Sie sorgten dafür, dass Oberursel insbesondere während der Zeit der Industrialisierung wieder zu Wohlstand gelangte. Die Wasserkraft des Urselbaches wurde für die industriellen Zwecke genutzt und Ende des 18. Jahrhunderts durch Dampfkraft und später durch Verbrennungsmotoren ergänzt.

 

Die Oberurseler wissen, was sie dem Wasser zu verdanken haben. Stolz zeigen sie daher beim historischen Stadtrundgang ihre zahlreichen Brunnen und führen auf dem Mühlenwanderweg in die Siedlungsgeschichte ein.

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Jährlich kürt die Brunnenstadt eine Brunnenkönigin und feiert nach Pfingsten in den verwinkelten Gassen das Brunnenfest. Die Fest-Atmosphäre bildet auch den besonderen Rahmen für den seit 2003 organisierten Brunnenfestlauf.

Auf der Königsberger Straße geht es mit Schwung zurück Die 10-km-Läufer spurten zum Ziel, die Halbmarathon-Starter müssen nochmals links in eine zweite Runde abbiegen

Auch wenn der gemeinsame Start der Hauptläufe über Halbmarathon und 10 Kilometer auf dem historischen Marktplatz vor dem alten Rathaus von 1479 erfolgt, führen die Strecken doch weitgehend durch freundliche Wiesen und die Wälder am Fuße des Feldberges. Nach einem kurzen Abstecher über die Füllerstraße zur mächtigen Christuskirche erreichen die Läufer über die Oberhöchstädter Straße bereits den Süden des Naturschutzgebietes "Maasgrund". Es gilt, die flache Passage durch das idyllische Tal mit dem Blick auf Oberursel mit der majestätisch über den Häusern thronenden St. Ursula-Kirche zu genießen. Denn nach drei Kilometern geht es in den Stadtwald. In Richtung Hohemark sind hier etliche Höhenmeter zu überwinden. Eine lange Gefällstrecke auf der Königsteiner Straße, die in der Schlussphase wieder einen wunderbaren Blick auf Oberursel bietet, rundet den abwechslungsreichen, vermessenen Kurs ab. Während die 10-km-Läufer geradeaus Richtung Ziel spurten dürfen, müssen hier die Halbmarathon-Starter nach links abbiegen und die Runde durch Maasgrund und Stadtwald nochmals in Angriff nehmen.

Halbmarathon

Die bereits im Vorjahr registrierte, beachtliche Teilnehmer-Steigerung beim Halbmarathon auf 243 Meldungen und 238 Finisher setzte sich beim 19. Brunnenfestlauf mit 258 Meldungen und 214 Finishern trotz ungünstiger Witterung mit Blitz und Donner vor dem Start fort.

Ein auf der zweiten Runde einsames Rennen über 21,1 Kilometer und rund 340 Höhenmeter zog Dominic Stahl aus Oberursel unbeirrt durch. Nach 1:18:32 Stunden bejubelte er auf dem Marktplatz seinen Gesamt-Sieg und den Erfolg in der M35. Seinen zweiten Rang aus dem Vorjahr verteidigte Christopher Ormond von der TSG Oberursel mit 1:20:16 Stunden erfolgreich. Damit belegte er auch in der M35 den zweiten Platz. Weit vor dem Verfolgerfeld sicherte sich Nazar Obaranets aus Oberursel mit 1:24:16 Stunden den dritten Rang und den Erfolg in der M40.

Dominic Stahl stürmt zum überlegenen Halbmarathon-Sieg Wie im Vorjahr erreicht Christopher Ormond den zweiten Rang Als Dritter gewinnt Nazar Obaranets die M40 Fabian Liepach sichert sich den vierten Platz

Unter der 1:30-Marke blieben auf der hügeligen Strecke zudem der Hauptklassen-Sieger Fabian Liepach aus Oberursel mit 1:29:39 Stunden und der M30-Sieger Patrick Willert mit 1:29:59 Stunden. Hinter dem zweiten Hauptklasse-Läufer Won Woo Lee aus Königstein (1:32:52 Stunden) gewann Maximilian Preuß mit 1:33:35 min die B-Jugend (U18) in 1:33:35 Stunden.

Top-Ten-Platzierungen schafften auch die Schnellsten der M45 und der M50, Robin Vergeer vom AV Clytoneus Woerden (1:33:44 Stunden) und Amael Kervarrec (1:34:33 Stunden). Thomas Schiller vom MTV Kronberg feierte den M60-Gewinn mit 1:35:10 Stunden knapp vor dem M55-Dominator Michael John vom Tria-Team Rodheim (1:35:16 Stunden). Die M65 gewann Jörg Burbach (Tinajo, 2:05:18 Stunden), die M70 Rudolf Nickels vom TV Groß-Umstadt (2:33:41 Stunden).

Bereits als Sechste des Gesamteinlaufes strebte Lorena Kohlas vom SV Fun-Ball Dortelweil dem Ziel entgegen. Ihren Vorsprung zur Streckenhälfte baute sie weiter aus. Mit ausgezeichneten 1:30:36 Stunden setzte sie sich deutlich von ihren Mitstreiterinnen ab. Die Vorjahres-Dritte Julia Hacke aus Kronberg verbesserte sich um über drei Minuten auf 1:36:23 Stunden und schob sich damit auf den Silber-Rang vor. Sie wechselte die Position mit der Vorjahres-Zweiten und W40-Siegerin Ilka von Hubatius von der IG Trailrunning im Taunus. Die Halbmarathon-Siegerin der Jahre 2022 und 2023 lief nach 1:40:49 Stunden über die Ziellinie.

Ebenfalls klar in Front liegt beim Halbmarathon Lorena Kohlas Nach Platz drei im Vorjahr eilt Julia Hacke diesmal zu Silber Ilka von Hubatius - Siegerin von 2022 und 2023 - gewinnt als Dritte die W40 Die A-Jugendliche Leah Bleise erreicht den vierten Platz

Als Vierte holte sich Leah Bleise vom benachbarten TV Oberstedten in 1:43:30 Stunden die Goldmedaille bei den A-Jugendlichen (U20) vor der W40-Zweiten Yun-Ching Chao (Adidas Runners Frankfurt, 1:45:09 Stunden) und der Hauptklassen-Dritten Josie Fischer aus Bad Homburg (1:45:36 Stunden). Die zweite A-Jugendliche, Emma Uhlig vom TV Oberstedten finishte nach 1:48:40 Stunden.

Siege bei den Seniorinnen holten sich zudem in der W30 Hannah Hartlieb (Eintracht Frankfurt Triathlon, 1:51:36 Stunden), in der W35 Nina Christl (Frankfurt, 1:55:26 Stunden), in der W45 Peggy Bretschneider (Oppenheim, 1:52:28 Stunden), in der W50 Ria Bohrer (Oberursel, 1:49:44 Stunden), in der W55 Prisca Lepper-Schwarz (RFC Oberstedten, 1:50:26 Stunden), in der W60 Ilona Ruhau (MTV Kronberg, 2:16:09 Stunden) und in der W65 Doris Namsons (MTV Kronberg, 2:17:54 Stunden).

10 Kilometer

Mit 343 Meldungen und 298 Finishern dominierten die 10-km-Starter einmal mehr die Wettbewerbe beim Oberurseler Brunnenfestlauf. Auf der Strecke durch den grünen Maasgrund und die anstrengenden Taunusausläufer mit ihren rund 174 Höhenmetern setzte der A-Jugendliche (U20) bei der 19. Auflage des Brunnenfest-Laufes die Maßstäbe. Der Solist ließ sich nach 36:29 min als überlegener Sieger auf dem Marktplatz feiern. Es dauerte eine Weile, bis der M35-Schnellste, Marius Dorn von den Adidas-Runners nach 38:07 min als Zweiter empfangen wurde. Mit Fabian Scholtyssek (We run for Pizza) sicherte sich ein weiterer M35-Starter in 40:40 min den dritten Podest-Platz.

Der A-Jugendliche Ben Löer gewinnt den 10-km-Lauf Neben Silber holt sich Marius Dorn Gold in der M35 M35-Zweiter Fabian Scholtyssek läuft als Dritter ins Ziel Als Vierter feiert Eamon Wilder den Erfolg bei den B-Jugendlichen

Zwei Nachwuchs-Athleten liefen auf Platz vier und fünf ein: der B-Jugend-Sieger (U18) Eamon Wilder aus Frankfurt (40:57 min) und der A-Jugend-Zweite Kilian Maul vom VfB Oberursel (41:39 min). Im Schlepptau hatten sie weitere Klassen-Sieger. Michael Marechal vom Team Mainova (41:49 min) gewann die M40, Jan-Philip Wieferig aus Oberursel (42:30 min) die M30, Florian Pesch von Tria Echterdingen (42:37 min) die Männer-Hauptklasse und Frank Stolze aus Buseck (43:02 min) die M45.

Weitere Senioren-Erfolge verbuchten in der M50 Patrick Schimanski von der TSG Oberursel (44:45 min), in der M55 Alexander Heintz (HeiPfei Runners, 48:43 min), in der M60 Matthias Bender aus Wehrheim (51:58 min), in der M65 Olaf Tolke von der TSG Friedrichsdorf (51:12 min), in der M70 Erhard Steinberg von der TSG Wehrheim (55:13 min) und in der M75 Helmut Schöbel vom EFC Oberursel (64:56 min).

Souverän führt Lisa-Marie Müller die 10-km-Läuferinnen an Platz zwei und W45-Gold schafft Susan Gerstner Die zweite W30-Starterin Arabel Schwammborn klettert aufs dritte Treppchen Platz vier und U20-Sieg erfreut Laura Berlipp

Nach dem dritten Rang im Vorjahr ließ Lisa-Marie Müller von der VLG Eisenbach beim 19. Brunnenfestlauf in Oberursel über 10 Kilometer nichts anbrennen. Mit 44:24 min lag die W30-Starterin diesmal klar in Front. Die W45-Siegerin Susan Gerstner von der LG Bad Soden/Neuenhain holte sich Silber in 48:30 min. Erst auf der Ziellinie fiel die Entscheidung über Bronze. Im packenden Finish sprintete die W30-Zweite Arabel Schwammborn aus Frankfurt zu 49:41 min. Eine Sekunde danach konnte sich Laura Berlipp von der TSG Oberursel Lauftraining - die im letzten Jahr bereits das 5-km-Rennen anführte - nach 49:42 min zumindest mit der Goldmedaille bei den A-Jugendlichen trösten.

Kerstin Wahlich aus Oberursel schaffte als Fünfte mit 50:09 min den ersten Rang in der W50. Zum sechsten Platz in der Brutto-Wertung rannte die zu den stärksten deutschen W70-Läuferinnen zählende Johanna Wieferig von LF SFN Vechta mit 51:12 min. In der Deutschen Jahresbestenliste der W70 liegt sie derzeit beim Halbmarathon auf dem dritten und über 10 Kilometer auf den fünften Platz. Sie hielt in der W70 die bereits in dieser Saison wieder mit zahlreichen Gold- und Silbermedaillen bei Europameisterschaften dekorierte, neuntplatzierte Margret Göttnauer von der LG Bad Soden/Neuenhain (51:47 min) in Schach.

W70-Siegerin Johanna Wieferig trumpft mit dem sechsten Rang auf Mit vielen internationale Medaillen ausgezeichnet, erreicht Margret Göttnauer als Neunte diesmal in Oberursel in der W70 den 2. Rang Beim 5-km-Rennen mischen die Jugendlichen kräftig mit

Die "Netto-Sechste" Louisa Renowitzki aus Oberursel lag mit 51:16 min in der Frauen-Hauptklasse in Front. Achte wurde die W45-Zweite Maike Rehage aus Oberursel mit 51:35 min. Seniorinnen-Gold schafften außerdem Manuela Pisch aus Oberursel (56:24 min) in der W35, Ines Julia Rockmann aus Frankfurt (52:55 min) in der W40, Michaela Scherr aus Hemmingen (55:27 min) in der W55 und Dagmar Noack (53:57 min) in der W60.

5 Kilometer

Nach einer Einführungsschleife führt das weitgehend flache 5-km-Rennen auf einer Wendepunkt-Strecke durch das Naherholungsgebiet Maasgrund. Von 206 Gemeldeten spurteten 176 Sportlerinnen und Sportler durch den Zielbogen auf dem abschüssigen Marktplatz.

Ein Trio kämpfte auf der langen Zielgeraden um die Medaillen-Ränge. Angeführt wurde die Läuferschlange schließlich vom Vorjahres-Dritten Kevin Linke aus Frankfurt. Er steigerte sich um 29 Sekunden auf 18:47 min und gewann zugleich die Männer-Wertung. Nur eine Sekunde zurück feierte Anton Bernhard (Rennsalamis) mit 18:48 min den Erfolg bei den B-Jugendlichen (U18). Bronze im Gesamteinlauf und Gold in der U16 schaffte Jakob Heinl von den stark vertretenen SC-Oberursel-TriKids mit 18:55 min.

Kevin Linke erkämpft sich mit einer Sekunde Vorsprung den 5-km-Erfolg Als Zweiter hauchdünn geschlagen, holt sich Anton Bernhard den Sieg in der U18 Platz drei und U16-Sieg feiert Jakob Heinl Brian Crow erreicht den vierten Platz

Spannend entwickelte sich auch der Wettbewerb im Verfolgerfeld. Brian Crow vom LC Wiesbaden (19:21 min) lief als Vierter zu Silber in der Männer-Klasse. Malte Bohrer von den SCO-TriKids (19:33 min) erreichte den zweiten Rang in der U16. Die dritten Plätze bei den Männern und der U16 erspurteten sich Nils Klöhn aus Bad Vilbel (19:45 min) und Jakob Tappen von den SCO-TriKids (19:47 min). Das Duell um den U14-Sieg entschied Lennard Günther (KLV, 21:45 min) vor Bruno Schröder (Eintracht Frankfurt, 21:52 min) für sich.

Das Kommando bei den Frauen übernahmen bereits früh die U16-Schülerin Ida Troge von den SC Oberursel TriKids und Svenja Schwarz (Special Olympic Team Schwarz). Die Spitze verteidigte schließlich Ida Troge mit 22:41 min. Als Zweite gewann Svenja Schwarz die Frauen-Wertung mit 22:55 min. Über Bronze freute sich die U14-Siegerin Anna Schuster aus Oberursel nach 23:55 min.

Die U16-Jugendliche Ida Troge glänzt beim Frauenlauf Silber und Frauen-Sieg erreicht Svenja Schwarz Bereits auf dem Bronze-Rang landet die U14-Schülerin Anna Schuster

Es folgten die Hauptklassen-Zweite Lena Seitz aus Frankfurt (24:18 min) und die B-Jugendliche (U18) Josephine Kleier von VfL Eintracht Hannover (24:24 min) sowie die Dritte und Vierte der Hauptklasse, Alexandra Morozowa (LC Olympia Wiesbaden, 24:44 min) und Franka Schorten (Steinbach, 24:49 min).

3 Kilometer Schüler- und Sportabzeichen-Lauf

Den ursprünglichen 2,5-km-Lauf haben die Veranstalter der TSG Oberursel nun zum dritten Mal als 3-km-Lauf ausgeschrieben. Neben dem Schüler-Rennen wird hierdurch das Projekt "Sportabzeichen" und der Breitensport unterstützt.

255 Finisher sorgten bei dem Wettbewerb für Riesentrubel auf der Wendepunkt-Strecke durch den Maasgrund. Herausragend präsentierte sich erneut der M14-Sieger Keanu Müller vom SC Oberursel TriKids. Der 3-km-Sieger der beiden letzten Jahre stürmte erneut dem Pulk voraus und ließ sich bei seinem Hattrick nach 11:20 min vom begeisterten Publikum im Ziel auf dem Marktplatz feiern.

Startgewimmel vor dem 3-km-Rennen Die Steigung vom Marktplatz muss nach dem Start gemeistert werden

Ebenfalls ungefährdet sicherte sich der zweite U14-Starter Fionn Ayles vom TSV Friedberg-Fauerbach mit 11:37 min den zweiten Rang. Bronze und U12-Sieg feierte Leon Flek von der TSG Schwalbach (12:02 min) vor Rafael Herrmann (SC Oberursel TriKids, 12:11 min). Die U10 führte Maximilian Günthert vom LSC Bad Naunheim (13:10 min) an.

Schnellste der Frauen-Wertung wurde die U16-Jugendliche Rubina Noort aus Oberursel mit 12:34 min. Die weiteren Podestplätze erliefen sich die U14-Siegerin Julie Seifert aus Oberursel mit 12:50 min und die Schnellste der U12, Sophie Victoria Dapp vom TV Weißkirchen (13:10 min). Sie hatte den Bronze-Rang bereits im Vorjahr geschafft. Die U10-Konkurrenz hatte Emilia Lütz von der TSG Oberursel (13:42 min) im Griff.

Bambini-Rennen

Finales Highlight des Brunnenlaufes in Oberursel ist immer wieder das Bambini-Rennen auf einer knapp 1000 Meter langen Wendepunkt-Strecke zwischen dem überfüllten Marktplatz und dem ruhigen Naherholungsgebiet Maasgrund. Sicherlich weit über 150 kleine Flitzer jagten über die Strecke und ließen sich von den Zuschauer-Massen feiern.

Engagiert nehmen die Bambini ihren Wettbewerb auf Auf der Wendepunkt-Strecke im Maasgrund begeistern die kleinen Flitzer
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"Ziel vom Bambini- und Schülerlauf ist nicht, den Wettbewerb zu forcieren. Der Spaß am Laufen und am Sport soll im Focus stehen - ein entspanntes und fröhliches Gemeinschaftserlebnis", wünschen sich die Organisatoren. Daher erhalten die Bambini zwar Startnummern wie die Profis, werden aber nicht registriert, gelistet und ohne Zeitmessung auf die Strecke geschickt. Belohnt werden sie neben dem Jubel des Publikums nach dem Zieleinlauf mit kleinen Präsenten.

Bericht und Fotos von Helmut Serowy

Ergebnisse www.volkslauf.de & Infos brunnenfestlauf.de

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