12.4.26 - 23. OCHSNER SPORT Zürich MarathonRekordzahlen trotz Dauer-Nieselregen und wenig frühlingshaftem Wetter |
| von Florian Kaltenbach |
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Anders als bei vielen anderen Städtemarathons gab es im Vorfeld des Zürich Marathons keine große Expo. Vielmehr bot der Hauptsponsor Ochsner Sport über die ganze Woche nach Ostern die Möglichkeit, die Startunterlagen an einem Servicedesk ihrer großen Filiale am Europaplatz unweit des Züricher Hauptbahnhofs abzuholen. |
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Dies entzerrte die Ausgabe der über 23.000 Startnummern auf den drei angebotenen Distanzen 10k, Halbmarathon und Marathon relativ sicher bereits im Vorfeld.
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| Schmuddelwetter und Blütenpracht am Zürichsee beim 23. OCHSNER SPORT Zürich Marathon | |
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Dazu gab es über die ganze Woche ein gut abgestimmtes Rahmenprogramm, welches von der Rennverpflegungsberatung des Gel- und Riegelsponsors Peak Punk, über den Laufschuh Check-Up mit dem Ochsner Sport-Zugpferd Viktor Röthlin - Europameister 2010 und WM-Dritter 2007 im Marathon -, bis hin zum Shake Out Run mit Viktor Röthlin und on-Laufschuhtest am Wettkampfvortag reichte.
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| Shakeout Run mit Viktor Röthlin | |
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Auch der Wettkampftag, der am großen Sechseläutenplatz mit Zieleinlaufbogen, großem Festzelt, zahlreichen Sponsorenzelten mit vielen Sonderaktionen und vielfältigem kulinarischem Angebot aufwartete, bot trotz des regnerischen Wetters für (fast) jede/n etwas. |
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Mit diesem Angebot war die Grundlage für allerbeste Stimmung im Zielbereich am Sechseläutenplatz gelegt. Doch auch in der Stadt gab es so einige Stimmungsnester, und alle LäuferInnen wurden buchstäblich über die Strecke getragen.
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| Startbereich mit Riesenrad und Uetliberg im Hintergrund | Rund um den Zieleinlauf am Sechseläutenplatz ist für jeden etwas geboten |
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Der erste Startschuss fiel bereits früh am Morgen - um Punkt 8:00 Uhr ging es für die gut 5000 MarathonläuferInnen auf den flachen Rundkurs entlang des Zürichseeufers bis Meilen und einer Schleife durch die Innenstadt. Bei den Männern formierten sich sehr bald nach dem Start bereits mehrere Tempogruppen, und eine achtköpfige Spitzengruppe um die drei späteren Podestplatzierten lief bis nach Kilometer 30 noch zusammen. Aus dieser löste sich zunächst der spätere Gesamtsieger Davis Kiplangat aus Kenia, gefolgt von einer Dreiergruppe aus den beiden Kenianern Kipsang Vincent Rono und Silas Kipchumba Koech, sowie dem Äthiopier Babsa Lulu, die jedoch zunehmend den Anschluss an Kiplangat verloren. |
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| Davis Kiplangat ist bei km 36 deutlich vorn |
Am Ende siegte Kiplangat mit zwei gleichmäßig gelaufenen Hälften in persönlicher Bestzeit von 2:09:03h vor seinem kenianischen Landsmann Rono (2:10:36h) und dem Äthiopier Lulu (2:10:47h), der Koech um nur 5s auf Rang 4 verwies. Direkt dahinter liefen mit Habtom Amaniel Soquar aus dem Refugee Team (2:11:34h) und Raphael Josef (Bronschhofen, 2:19:49h) auf den Plätzen 5 und 6 die schnellsten Einheimischen Läufer ins Ziel.
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| Marathon Top3 Männer Siegerehrung |
Anders als bei den Männern waren die schnellsten drei Frauen schon früh auf Kurs ihres jeweiligen Podestplatzes. Es siegte Lydia Cheruto aus Kenia trotz einer um über drei Minuten langsameren zweiten Hälfte in 2:28:35h vor ihrer Landsfrau Anastasha Rono (2:31:58h), die zur Hälfte noch fast gleichauf mit Cheruto lag. Dritte wurde unter dem Jubel der Zuschauer die Lokalmatadorin Selina Ummel (Suhr), die in 2:39:13h eine starke neue PB erzielte.
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| Marathon Top3 Frauen Siegerehrung | Die tagesschnellste Schweizer Marathonläuferin Selina Ummel im Interview |
Doch auch in den Rängen dahinter tat sich erwähnenswertes. So lief die 19jährige Nadin Wälti aus Spiez in 2:55:36h einen neuen Schweizer U20-Rekord, und der 22jährige Tön Staubli absolvierte den Marathon mit einem 15kg schweren Fass auf den Schultern in 4:15:58h!
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| Der charismatische Viktor Röthlin vor der Marathon Siegerehrung | Ehrung Marathon AK U20 mit Schweizer AK Rekord WU20 |
Die Gesamtsiegerehrung eröffnete der charismatische Ochsner Sport-Botschafter Viktor Röthlin mit einer sehr inspirierenden Rede für den Zürich Marathon, den er 2004 und 2007 für sich entscheiden konnte. An Laufanfänger mit Marathonziel richtete er den Tipp, sich über 10k und Halbmarathon in drei aufeinanderfolgenden Jahren an die Langdistanz heranzuarbeiten.
Sehr unterhaltsam gestalteten sich auch die Altersklassen-Siegerehrungen, bei denen die Top3-Frauen und Männer gemeinsam auf der Bühne stehend mit einer extra dafür bereitgestellten Kamera noch ein Erinnerungs-Selfie knipsen durften.
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| Selfies Siegerehrung Marathon AK 40 | Selfies Siegerehrung Marathon AK 55 |
Als sich die letzten Marathonläufer noch aber mit ausreichend Vorsprung auf der Strecke befanden, folgte um 13:15 Uhr der Start des Halbmarathons. Für die über 7000 StarterInnen, damit der teilnehmerstärkste Lauf des Tages, ging es neben schnellen Zeiten auch um wertvolle Serienpunkte des Zürilaufcups, für den mindestens 5 der 12 Serienläufe (darunter auch der Dietiker Neujahrslauf am 13.01.2026) absolviert werden müssen. Bei den Männern siegte der Kenianer Brian Kipchumba, der den Streckenrekord nur um wenige Sekunden verpasste, in 1:02:22h vor dem im Kanton Aargau lebenden, 44jährigen Ukrainer Vitalyi Shafar (u.a. zweimaliger Jungfrau-Marathon-Gesamtschnellster) mit 1:03:47h, und dem Zürcher Lokalmatador Gian-Andri Baumann (SSL Express) in 1:06:02h.
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| Kurz nach dem Startschuss des Halbmarathon | Das große Halbmarathon-Feld nach dem Start |
Bei den Damen finishte die Züricherin Vera Schubert in starken 1:13:08h knapp vor ihrer Landsfrau Ronja Hofstetter (1:13:45h), die bis km 15 noch vorne lag, und der im nahe gelegenen Steuerparadies Zug lebenden Irin Aisling Ryan (1:16:21h). Nur wenige Sekunden dahinter folgte mit Janice Studler (Rapperswil, 1:16:48h) die amtierende Zürilaufcup-Titelverteidigerin.
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| Die 2 schnellsten Frauen 10k Siegerehrung |
Kurz vor Zielschluss des Halbmarathons startete um Punkt 16 Uhr der abschließende 10k-Lauf mit gut 5500 StarterInnen. Schnellste Dame wurde in starken 32:49min die in Lustenau/ Vorarlberg lebende Schweizerin Lisa Redlinger vor der Deutschen Katharina Wehr (Duisburg, 34:49min) und der Litauerin Agata Strausa (Salzburg, 35:06min). Bei den Männern blieben gar die ersten vier unter der 30min-Marke: Es gewann der Eritreer Seare Weldezghi (LC Uster) in 29:05min, nur zwei Sekunden dahinter finishte Dominik Rolli (Bern, 29:07min), und als dritter lief - zeitgleich mit dem Viertplatzierten A.L. aus Liebefeld - Robin Mennet (LC Uster, 29:46min) ins Ziel.
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| Top3 Männer 10k Siegerehrung | Crushed your PB? Ring the bell: Lorena lief PB 10k |
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Bericht und Fotos von Florian Kaltenbach Ergebnisse my.raceresult.com & Info www.zuerichmarathon.ch Zu aktuellen Inhalten im LaufReport HIER |
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