12.4.26 - 44. Seligenstädter WasserlaufRekordträchtiges Läuferfest unter ganz besonderen Herausforderungen |
| von Jörg Engelhardt |
Mit 1691 Anmeldungen und 1420 Finisher in allen Wettbewerben erlebt der Laufklassiker an der hessisch-bayerischen Landesgrenze den höchsten Teilnahmezuspruch in seiner langen Geschichte.
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Der Seligenstädter Wasserlauf, ausgetragen an der hessisch-bayerischen Landesgrenze, war schon immer einer der angesehensten Volksläufe in der Region. Das hat mehrere Gründe. Zum einen wäre da die geographische Lage. An der Schnittstelle zweier Bundesländer gelegen, zieht er nämlich nicht nur starke Freizeitlaufathleten aus dem hessischen Rhein-Main-Gebiet an, sondern auch aus dem Norden Bayerns |
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. Athletinnen und Athleten aus dem Freistaat konnten in Seligenstadt wieder den ein oder anderen Sieg und Podestplatz einfahren. Dabei ist es aber nicht nur die geographische Lage, die Regiostars aus Bayern zum Kräftemessen mit hessischen Top-FreizeitläuferInnen über die Grenze in den Landkreis Offenbach locken. Oft ist es auch die ursprünglich hessische Herkunft, zumindest einer Laufathletin, die heute eine tragende Rolle spielen sollte. Doch dazu später mehr.
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| Der Main begleitet über weite Strecken die Teilnehmenden beim Seligenstädter Wasserlauf | |
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Zudem ist der Wasserlauf in Seligenstadt schon seit Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten, fester Bestandteil des Main-Lauf-Cups, der von der Stadt Frankfurt am Main mit der Unterstützung eines im Taunus ansässigen Getränkeherstellers ausgetragen wird. Wer erfolgreich abschneidet, sammelt unter Umständen wertvolle Punkte für den Cup, der am Ende des Jahres immer lukrative Preise bereithält, nicht nur für die drei Ersten der Gesamtwertung, sondern auch die drei Ersten in den jeweiligen Altersklassen. |
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Die sehr beliebte Siegerehrung im Frankfurter Römer findet immer im Januar des Folgejahres statt, wenn alle zur Serie gehörenden Läufe abgehalten wurden und die Gesamtwertung erstellt ist. Für die Serie können bis zum Ende des Jahres bei einer Vielzahl von Veranstaltungen Punkte für die Gesamtwertung erzielt werden.
Doch das ist längst nicht alles. Auf einer schönen Strecke, die zu großen Teilen jenseits der sehr sehenswerten Seligenstädter Alt- und Innenstadt längs des Mains verläuft, sind schon viele ambitionierte Freizeitlaufprotagonisten zu persönlichen Top-Zeiten gekommen, an die sich noch nach Jahren immer wieder gerne erinnern. Zudem trifft man hier eigentlich immer Menschen, die man aus seinem langjährigen Läuferleben kennt, aber nicht mehr so oft sieht wie in früheren Jahren. Mindestens ebenso wichtig wie das sportliche Abschneiden ist hier die Begegnung mit langjährigen Lauffreunden, die eigentlich immer in großer Anzahl vertreten sind.
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| Pokale warten auf die Gesamtsieger - Schaumküsse auf die Ersten ihrer Altersklassen | |
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Der ausrichtende Verein, die TGS 1895 Seligenstadt mit ihrer Run- und Walking-Abteilung, die diese langlebige Veranstaltung schon seit Jahrzehnten ausrichtet, hatte gerade im Vorfeld der diesjährigen Auflage mit besonders schweren Anforderungen zu kämpfen. Da war zum einen das gestiegene Interesse im Vergleich zum ohnehin schon stark frequentierten Vorjahr, zum anderen aber auch ein am gleichen Wochenende stattfindendes Streetfoodfestival auf dem Seligenstädter Festplatz, der der Laufcommunity immer allein gehörte. Doch dieses Mal beschloss die Seligenstädter Stadtverwaltung beide Veranstaltungen unter einen Hut zu bringen. Eine Laufveranstaltung mit so vielen Teilnehmenden wie noch nie und ein weiteres öffentliches Ereignis, das viele Gäste aus nah und fern zu kulinarischen Köstlichkeiten in die Einhardstadt lockt. |
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Auch bei Thomas Disser, der im Abteilungsvorstand der Run- und Walking-Abteilung für die Presse- und Internetarbeit zuständig ist und darüber hinaus auch sonst zu den treibenden Kräften im Organisationsteam des Wasserlaufs gehört, machten sich Befürchtungen breit, dass Standbetreiber und Laufveranstalter sich in die Quere kommen könnten.
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| Zwischen 10 km und Halbmarathon erfolgt der Start zum 2 km Schülerlauf | Medina Vrabac (WU12 - SSC Hanau-Rodenbach ) wird schnellstes Mädchen |
Zum Glück konnte er später das beruhigende Fazit ziehen, das mögliche Behinderungen durch übergroße Lieferantenfahrzeuge der Marktbeschicker ausblieben. Im Vorfeld hatten sich Standbetreiber und Laufveranstalter darauf geeinigt, dass das Festival am Sonntag erst ab 12 Uhr seine Pforten öffnen durfte. Zu dieser Zeit waren nahezu alle Mitlaufenden schon im Ziel. Es kam also zu keiner Zeit zu irgendwelchen Behinderungen. Allerdings musste die Macher des Orga-Teams im Vorfeld einiges neu überdenken. Der bisherige Bereich der Zielverpflegung musste vom Festplatz weg ein Stück weit nach hinten verschoben werden. Auch das klappte letztlich sehr gut.
Allerdings war der ungewöhnlich hohe Andrang zum Wasserlauf selbst eine unbekannte Größe. Waren die 1150 Teilnehmenden im Vorjahr schon ein "harter Brocken", gab es nunmehr mit 1691 Meldungen für alle Wettbewerbe nochmals einen Zuwachs von mehr als 30% im Vergleich zum Rekordjahr 2025. Doch alles verlief ausgesprochen reibungslos. Es kam zu keinerlei Engpässen bei der Bewirtung in der Vereinssporthalle. Speisen und Getränke waren in Hülle und Fülle vorhanden. Auch sonst gab es "fast" nur lobende Worte für die Organisatoren dieser Wasserlauf-Ausgabe. Warum das Wort "fast" in diesem Falle eine Rolle spielt, wird zu gegebener Zeit im Laufe dieser Reportage zur Sprache kommen.
Der Lauf über 5 Kilometer, den 89 Männer und 90 Frauen erfolgreich ins Ziel bringen konnten, war ebenfalls mit Rekordbeteiligung auf die Reise gegangen. So viele Zieleinläufe gab es auf dieser Distanz beim Wasserlauf noch nie. Eigentlich hätte man diesen Wettbewerb auch gleich als offene Vereinsmeisterschaft des SSC Hanau-Rodenbach ausschreiben können. Denn der sehr erfolgreiche Schulsportclub brachte in diesem Lauf fünf Akteure unter die ersten 10. Nahezu durchgängig auf gleicher Höhe laufend lieferten sich der Deutsche Vizemeister in der U20 über 10 km, Tim Völker, und der ebenfalls für den SSC Hanau-Rodenbach startende Tom Knauer ein vereinsinternes Duell um den Tagessieg.
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| Schon kurz nach dem Start des 5 km Laufs hat sich Tim Völker an die Spitze gesetzt. Auch Tom Knauer (links dahinter) und Nik Vlasak (816) werden auf den Podestplätzen bleiben |
Am Ende war mit bloßem Auge nicht zu erkennen, wer von beiden zuerst den Zielstrich auf dem Festplatz überqueren konnte. Eines war aber schon ganz sicher, dass der bisherige Streckenrekord von Jan Herzog (TSG Mainaschaff - 15:51 min.) aus dem Jahre 2024 von beiden gebrochen wurde. Am Ende liefen beide Läufer brutto wie auch netto die exakt gleiche Endzeit. 15:26 min. stellte einen neuen Streckenrekord dar, der die bisherige Bestmarke auf dieser Strecke um 25 Sekunden unterbot. Tim Völker wurde zum Sieger erklärt, wobei sich hier die Frage aufdrängte, warum man nicht zwei erste Plätze vergeben konnte. Nik Vlasak (LuT Aschaffenburg), konnte ebenfalls seinen Lauf in weniger als 16 Minuten ins Ziel bringen. In 15:55 min. komplettierte er das Podium. Die drei Erstplatzierten gehören allesamt der Männerhauptklasse (MHK) an.
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| In einem vereinsinternen Wimpernschlagfinale trägt Tim Völker (853) den Sieg gegen Tom Knauer (746) davon | Nik Vlasak wird schnellster Unterfranke und belegt den dritten Platz |
Mit der Unterstützung ihres Freundes Marius Abele erzielte Lea Blandamura einen weiteren Tagessieg mit Streckenrekord für den SSC Hanau-Rodenbach. In 17:58 min. hatte sie keine Konkurrenz zu fürchten. Es war ihr allererster Lauf über 5 km, in dem sie eine Endzeit von weniger als 18 Minuten erzielen konnte. In Folge dessen stellt diese Zeit, die 26 Sekunden unter der bisherigen Streckenbestmarke von Eva-Maria Sulzer (Eintracht Frankfurt) liegt, auch einen neuen Hausrekord dar. Ihren Blick richtet sie nun auf das kommende Wochenende. Dann finden die Deutschen Berglaufmeisterschaften im thüringischen Breitungen statt. "Im Einzelrennen rechne ich mir da nichts aus, aber ich will alles daran setzen, um wenigstens eine Medaille mit der Mannschaft zu gewinnen."
Johanna Bertsch (SSC Hanau-Rodenbach) machte mit ihrem 2. Platz den Doppelsieg bei den Frauen für ihren Verein perfekt. Für die heutige WJU14 Siegerin wurde eine Endzeit von 20:43 min. notiert. Bereits eine Sekunde später war bei den Frauen das Siegerpodest voll besetzt. Heike Eger (Omni-Biotic-Power-Team) hatte nach 20:44 min ihren Lauf im Ziel und wurde auch Zweite in der Frauenhauptklasse.
Bei den Männern kam es ausnahmsweise mal nicht zu einem Streckenrekord. Die Bestzeit von Eldaoui M`Barek (SV Saarlouis - 30:41 min) geriet nicht in Gefahr. Dennoch zeigte Fabian Stemmer (LG Telis Finanz Regensburg) ein couragiertes Rennen und eine schnellere Siegerzeit als die letztjährige von Janis Württernberger. In 32:12 min. kam er zu einem komfortablen Sieg und hatte damit auch die M30 zu seinen Gunsten entschieden.
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| Fabian Stemmer (LG Telis Finanz Regensburg) gewinnt den 10 km Lauf souverän | Oleksandr Lomakin wird Zweiter |
In diesem Lauf siegte die Erfahrung über den Elan der Jugend. Denn auch der Zweitplatzierte Oleksandr Lomakin (Blisstour) kommt nicht aus dem Juniorenbereich, sondern führte mit seiner Endzeit von 33:50 min. die Altersklasse M40 an. Auch Artemii Rogachkov kommt aus dieser Altersklasse und belegte in 36:02 min. den dritten Platz.
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| Artemii Rogachkov macht das Podium komplett | Steffen Knauer (SSC Hanau-Rodenbach ) ist in der M55 die Nummer 1 |
In 36:07 min. sicherte sich Jonas Hamm aus Fulda als Vierter den Altersklassensieg in der MU20. Kurz darauf holte Kerstin Bertsch (SSC Hanau-Rodenbach) zum nächsten Paukenschlag aus und unterbot den Uralt-Rekord aus dem Jahr 2000 von Claudia Hille (TuS Griesheim) um 33 Sekunden. Nach 36:20 min. hatte sie einen weiteren ihrer kaum mehr zu zählenden Siege bei einem Volkslauf im Rhein-Main-Gebiet erzielt. Auch Vorjahressiegerin Lena Becker (TGV Schotten) konnte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessern und erzielte trotz schlechterer Platzierung eine deutlich schnellere Endzeit. Mit 37:29 min. unterbot sie ihre letztjährige Siegeszeit um satte 47 Sekunden.
Mit Irina Haub (Spiridon Frankfurt) komplettierte die Siegerin der Altersklasse W45 nach 39:20 min. das Frauenpodest. Dabei verschenkte sie sogar noch eine bessere Endzeit, weil sie sich bereits vor Eintritt in den Zielkanal im Ziel sah. Also schlenderte sie ins Ziel, anstatt durchzulaufen. 200 Frauen und 328 Männer sorgten auch hier für einen neuen Teilnahmerekord.
Der Halbmarathon stand im Zeichen der Triathleten. Pascal Kohpeiß (Spiridon Frankfurt) plant seinen nächsten Triathlon-Auftritt im Juni in Heilbronn. Lars Heppner ging für den Triathlon-Bundesligisten VfL Münster REACard Team an den Start. Auch Dennis Rother (DSW 12 Darmstadt) gehört einem Verein aus der Triathlon-Bundesliga an. Dieser Personenkreis machte den Kampf um die Podestplätze unter sich aus. Pascal Kohpeiß, der bei der deutschen Halbmarathon-Meisterschaft in Frankfurt mit einer Zeit von 1:11:41 h ins Ziel kam, erwies sich als der eindeutig beste Läufer im Feld. Dabei machte ihm das Alleinlaufen an der Spitze schwer zu schaffen. "Ich hätte lieber noch den ein oder anderen aus meinem Leistungsbereich an meiner Seite gehabt. Dann wäre vielleicht eine schnellere Endzeit möglich gewesen."
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| Pascal Kohpeiß gewinnt den Halbmarathon mit neuem Streckenrekord | Lars Heppner wird Zweiter im Halbmarathon und belegt auch in der M30 diesen Platz |
In der Tat dominierte er das Rennen von Anfang bis Ende und pulverisierte den Premierenrekord von Lukas Abele um mehr als 2 Minuten. Nach 1:11:49 h hatte er souverän einen neuen Streckenrekord gesetzt. Überbewerten wollte er seinen Gesamt- wie auch Altersklassensieg in der M30 nicht: "Ein Streckenrekord ist gut und schön, aber das war ja auch erst die zweite Auflage." Ansonsten sieht der Sieger noch viel Arbeit auf seinem Weg zu noch besseren Leistungen vor sich: "Ich möchte in diesem Jahr auch noch meine 10 km Zeit auf unter 31 Minuten drücken." Sein neuer Streckenrekord wird in den kommenden Jahren nicht so ohne weiteres zu knacken sein, es sei denn, dass im kommenden Jahr einer seiner Vereinskameraden, die zeitgleich an der Deutschen Marathon Meisterschaft in Hannover teilgenommen hatten, dann wieder in Seligenstadt am Start wären. Lars Heppner vom VfL Münster REACard Triathlon Team lief nach 1:14:09 h durchs Ziel. Das bedeutete insgesamt, wie auch in der Altersklasse M30 Rang 2. Dennis Rother (DSW 12 Darmstadt) hatte mit 1:17:14 h nochmals einen beträchtlichen Rückstand auf den zweiten Platz. 385 Männer kamen in diesem Lauf erfolgreich ins Ziel.
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| Dennis Rother komplettiert das Halbmarathon Podium und holt sich den M35 Sieg | Die drei schnellsten Männer im Halbmarathon. 3. Dennis Rother, Sieger Pascal Kohpeiß und 2. Lars Heppner |
Nina-Juliette Tätzsch (LG Stadtwerke München) war in der Vergangenheit in Seligenstadt schon des Öfteren auf vorderen Plätzen zu finden. Die gebürtige Offenbacherin, die es einst zwecks Medizinstudium vom Main weg an die Isar zog, war anlässlich des Geburtstages ihrer Mutter aus München angereist und verband den familiären Anlass gleich erfolgreich mit ihrem Debüt auf der Halbmarathondistanz. Nachdem sie lange Zeit knapp hinter Vorjahressiegerin Marie Daniels (Spiridon Frankfurt) lag, hatte sie auf der zweiten Streckenhälfte die besseren Reserven und siegte nach 1:25:30 h sogleich in neuer Streckenrekordzeit.
Auch die entthronte Streckenrekordhalterin Marie Daniels blieb als Zweite unter ihrem Premierenrekord von 1:26:03 h. Für sie wurde eine Endzeit von 1:25:47 h notiert, was auch den Altersklassensieg in der W35 zur Folge hatte. Auf dem dritten Platz lief mit Lisa Diener eine Läuferin aus der bayerischen Nachbarschaft ein. Sie startet für LuT Aschaffenburg und blieb in 1:29:14 h noch unter der bei Frauen begehrten 90-Minuten-Schallmauer. 171 Frauen stellten sich erfolgreich dieser Herausforderung.
Nicht vergessen werden sollte, das sich auch 39 Frauen und Männer am Walking Wettbewerb über 7,5 km beteiligten. Schnellste Walkerin war Felicitas Beßeler aus Krefeld, die ihre weite Anreise aus Nordrhein-Westfalen mit einer Siegeszeit von 50:04 min. krönte. Evelyn Schöfer (TG Niedernhausen) folgte in 54:17 min. auf den zweiten Platz. Den dritten Platz bei den Frauen belegte Ingeborg Schröder (TSG Altenhain) in 58:14 min. Bei den Männern siegte Max Stähler (TG Niedernhausen) in 54:19 min. Ihm folgten Sebastian Baum aus Kleinostheim (55:58 min.) und Siegfried Claren (TG Niedernhausen - 1:01:57 h) auf das Podest.
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Der Wasserlauf hat sich trotz eines ungeplanten Frühstarts im 2 km Schülerlauf als hochkarätige Freizeitlaufveranstaltung im Rhein-Main-Gebiet präsentiert. Für den zu früh gestarteten Schülerlauf hat man sich sowohl auf der Veranstaltungswebsite als auch mündlich bei den Betroffenen entschuldigt. Zeitnehmer Michael Dorsch hat alle gelaufenen Zeiten aus beiden Schülerläufen überprüft und daraus eine einheitliche Ergebnisliste mit validen Zeiten und Platzierungen erstellt. Der Mangel wurde also nicht beschönigt und das Beste aus der Situation gemacht. Ansonsten hatte das Organisationsteam eine einladende Atmosphäre mit reichhaltigem Bewirtungsangebot geschaffen und die bereits erwähnten Herausforderungen hervorragend gemeistert. Der Wasserlauf wird auch im nächsten Jahr eine angesagte Adresse im hessischen Laufkalender sein.
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Bericht und Fotos von Jörg Engelhardt Ergebnisse www.volkslauf.de Info www.seligenstadt-wasserlauf.de Zu aktuellen Inhalten im LaufReport HIER |
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