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Laufeinladungen Juni 2023
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11.06.23 - 40. Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg

Im Laufen feiert Duisburg Geburtstag

"Berlin kann jeder - Duisburg muss man wollen." Der freche Spruch verbindet nicht nur zwei Städte, sondern auch zwei Läufe. Denn gemeinsam mit dem Marathon in Frankfurt gehören die Rennen in der Hauptstadt und eben Duisburg zu den drei ältesten City-Marathons in Deutschland. Vorbild waren Boston und New York.

Der Anspruch der drei Pioniere: Der Lauf sollte eine ganze Stadt zur Rennstrecke machen. Am 19. September 1981 fiel in Duisburg zum ersten Mal der Startschuss für den Rhein-Ruhr-Marathon. Am Sonntag, den 11. Juni 2023 lädt der veranstaltende Stadtsportbund Duisburg zur Geburtstagsparty ein. Zum 40. Mal geht es über Ruhr und Rhein (in dieser Reihenfolge).

Im Titel kommt übrigens der Rhein zuerst, was historische Gründe hat. In den Anfangsjahren führte der Weg genau andersrum. Es gab mehr Rechtskurven - praktisch - dadurch wurden weniger Streckenposten benötigt.

Was sich sonst seit 1981 verändert hat? Früher war das Ziel in der Innenstadt. Das war durchaus innovativ. Längst ist die Schauinsland-Reisen-Arena die "Final Destination". Der Einlauf ins Stadion, wo tausende Fans warten, hat eine ganz eigene Faszination.

Inzwischen bietet der Lauftag in Duisburg mehr als den Klassiker über 42,195 Kilometer (Startzeit: 8:30 Uhr). Zum Programm gehört der Rhein-Ruhr-Inline-Marathon (8.00 Uhr) und das Rennen der Handbiker (ca. 8:05 Uhr) und der Rhein-Ruhr-Halbmarathon (9:30 Uhr). Zum Jubiläum gibt es eine Neuerung: Der Rhein-Ruhr-Marathon bietet eine Halb-Marathon-Staffel (9.00 Uhr) an.

Früher ging es im Herbst auf den Rundkurs. Inzwischen hat sich Duisburg auf den Frühsommer eingeschworen. Sagen wir es offen, das ist nichts für jeden, denn es kann heiß hergehen. Wie gesagt, Duisburg muss man wollen. Aber: Das macht den Lauf aus. Wenn die Bürgerinnen und Bürger ihre Gartenduschen und Wassereimer rausholen, wenn sie den willensstarken Läufern Kühlung verschaffen und ganz private Versorgungsstationen einrichten, dann kommen die Teilnehmenden ins Schwärmen.

Es geht eben nicht nur über die Brücke der Solidarität, die sich zwischen den Stadtteilen Rheinhausen mit Hochfeld über den Rhein spannt, sondern Duisburg zeigt sich auch sonst solidarisch und feiert die Heldinnen und Helden der gesamten Strecke.

Und eben jene Strecke hat Schauwerte: Es geht durch den größten Binnenhafen Europas und durch Schimanskis-Revier in Ruhrort. Mitten durch die Innenstadt führt der Laufweg am Theater und durch den Innenhafen mit seinen alten Speicherhäusern vorbei. Es geht durch die Industriestadt Duisburg und auf einer von Bäumen gesäumten Allee ins Stadion.

Duisburg muss man wollen. Doch Vorsicht, wer einmal diesem Willen nachgibt, kommt so leicht nicht davon los. Nicht wenige Finisher sagen nach dem Zieleinlauf: "Auf Wiedersehen im nächsten Jahr."

Alle Infos unter

www.rhein-ruhr-marathon.de

Fotos und Logo: Veranstalter / © Stefan Brüggemann 

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