Achim Achilles im Frankfurter Laufshop

"Alle guten Dinge sind drei" -

Achim Achilles ist mit seinen Läufergeschichten
zum dritten Mal zu Gast im Frankfurter LaufShop

Vor sieben Jahren war Hajo Schumacher alias Achim Achilles zum ersten Mal im Frankfurter LaufShop von Jost Wiebelhaus zu Gast, damals vor etwa 40 Zuhörern. Vor zwei Jahren waren es dann schon rund Hundert Fans, die seinen lustigen Läufergeschichten lauschen wollten. Am Vorabend des Frankfurt Marathon war das Interesse riesig und der LaufShop diesmal nahezu bis zum letzten Platz mit rund 110 Besuchern gefüllt. Mehr geht kaum noch. Kurz vor Beginn der Lesung hatte Jost Wiebelhaus daher auch leichte Bedenken, ob die Räumlichkeiten seines Laufladens den Besucheransturm verkraften würden und schaffte die letzten noch verfügbaren Sitzgelegenheiten herbei.

In über 12 Jahren hat Achim Achilles in seinen Kolumnen "Achilles Verse" bei Spiegel online inzwischen fast alle Themen übers Laufen beleuchtet und amüsante und äußerst lesenswerte Geschichten darüber geschrieben. Sein letztes Buch "Restlaufzeit" ist im Herbst 2014 erschienen. Darin macht sich Achim Achilles Gedanken, wie das Leben im Alter gelingen kann.

Dass der bekannte Buchautor und gern gesehene Fernseh-Talkgast dem LaufShop erneut die Ehre gab, hatte Wiebelhaus diesmal der Unterstützung von "Polar" in Person von Geschäftsführer Thomas Seifert zu verdanken, der nach der Begrüßung durch Wiebelhaus auch die einleitenden Worte an das Publikum richtete. "Polar" stellt beim Frankfurt Marathon 14 Staffeln mit je 4 Läuferinnen und Läufern, mit jeweils einer prominenten Person an der Spitze, u.a. mit Sabrina Mockenhaupt, Achim Achilles und LaufShop-Mitarbeiter Florian Neuschwander, um nur einige zu nennen.

Schon nach wenigen Sätzen hatte Achim Achilles das Publikum und die Lacher mit einer Anspielung auf Mocki's Figur auf seiner Seite: "Weiß eigentlich jemand, was die Mocki momentan wiegt?" Die Antworten aus dem Publikum nahm er sofort zum Anlass, um bei Polar eine neue Uhr einzufordern, die das Gewicht in Relation zur Laufzeit berechnen sollte. "Da ich doppelt so viele Kilos wie die Mocki über die Marathondistanz schleppen muss, dürfte ich eigentlich auch doppelt so lange dafür brauchen und wäre im Verhältnis vermutlich sogar schneller, oder?" Thomas Seifert griff den natürlich nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag schmunzelnd auf und versprach, über eine neue Funktion nachzudenken.

"Ich bin wie immer nicht vorbereitet", diesen Satz konnte man dem Medienprofi Hajo Schumacher natürlich nicht ganz abnehmen. Aber auch wenn es tatsächlich so gewesen sein sollte, merkte man es ihm nicht an, so souverän und gekonnt wie er mit den Zuhörern spielte. "Ihr ruft mir einfach Fragen zu und ich lese etwas darüber vor", forderte er das Publikum zum aktiven Mitgestalten seiner Lesung auf und hatte auch wieder das beliebte Spielchen "Laufausreden" parat, diesmal natürlich mit vielen, neuen Begriffen. Auf die Frage, wer morgen den Marathon laufen werde, hob fast das gesamte Publikum die Hand.

Achilles sammelte die vom Publikum vorgeschlagenen Begriffe und las anschließend die dazu passenden Geschichten über Nahrungsergänzungsmittel, Frauen ("Ich kann Frauen eigentlich nur akzeptieren, wenn sie gleich schnell sind und eigentlich auch noch meiner Altersklasse angehören") und seinem sehnlichsten Weihnachtswunsch, einer Polar S625X, vor. Was aber wäre eine Lesung von Achim Achilles ohne die geliebten Walker, die er abschließend zum Besten gab.

Nicht nur das Publikum war von der Spontaneität und seinen amüsanten Antworten begeistert, auch bei Achim Achilles sorgte der eine oder andere Zwischenruf für heftige Lachanfälle.

Jost Wiebelhaus freute sich übers volle Haus mit der Verpflichtung des Stargastes "Achim Achilles" Buch mit Widmung, gefälligst? - Bleibende Erinnerungen waren am Vorabend des Frankfurt Marathons 2015 sehr gefragt

Nachdem die Zuhörer mit ihren "Laufausreden" noch dafür sorgten, dass Achim Achilles die vorbereitete Tabelle mit Antwortkärtchen füllen konnte, war die Lesung auch schon wieder zu Ende, eigentlich war die Zeit viel zu schnell verflogen, man konnte gar nicht genug von seinen Geschichten kriegen.

Nach einem langen Applaus für einen überaus gelungenen Abend stand Achim Achilles seinen Fans natürlich noch für Autogramme und ein gemeinsames Foto zur Verfügung.

Bericht und Fotos von Reinhold Daab

Zu aktuellen Inhalten im LaufReport HIER

Zu weiteren aktuellen Inhalten im LaufReport HIER

© copyright
Die Verwertung der Texte und Fotos, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne Zustimmung der LaufReport Redaktion (Adresse siehe unter IMPRESSUM) unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt.