Sportarzt Dr. med. Rudolf Ziegler

Curriculum vitae klick HIER
Internet www.sportdoktor-ziegler.de
A   K   T   U   E   L   L

Laufen & Teilabriss der rückwärtigen Oberschenkelmuskulatur

LaufReport-Leser Stephan K. fragt:

Bin seit 2010 Läufer, wiege bei 1,72 m 60 kg und habe folgendes Problem: Vor ca. 5 Wochen verspürte ich im Rahmen eines Trainingslaufes einen plötzlichen heftigen Stich im Bereich der linken Gesäßhälfte. Die veranlasste Kernspin-Untersuchung ergab einen Abriss eines Teils der rückwärtigen Oberschenkelmuskulatur links im Bereich des Sitzbeinhöckers mit Einblutung und reaktiver Reizung des Ischiasnervs auf dieser Seite. Ich habe aktuell nach wie vor Beschwerden im beschriebenen Bereich und ein Ziehen im rückwärtigen Oberschenkel auch beim normalen Gehen. Was können Sie empfehlen, danke vorab?

Sportarzt Dr. med. Rudolf Ziegler aus Heppenheim antwortet:

Grundsätzlich sei angemerkt, dass meine online-Ratschläge generell nur Empfehlungscharakter haben, die daher mit dem behandelten Arzt nochmals hinterfragt werden sollten. Dies vorneweg. Ihr Geschehen liegt jetzt ja bereits einige Wochen zurück, so dass man hier generell von einem operativen Eingriff Abstand nehmen sollte/muss. Zudem ist die in Mitleidenschaft gezogene Muskulatur (3 Muskeln) nicht der einzige muskuläre Hebelarm, der im Hüftgelenk streckt (den Oberschenkel nach hinten zieht) und im Kniegelenk beugt. Der Vernarbungsprozess wird zudem dazu beitragen, dass die sogenannte ischiocrurale Muskulatur peu à peu wieder Funktion zurück gewinnt. Was kann ich Ihnen jetzt zusätzlich raten:

Ja, dann alles Gute, auf dass die Ratschläge bei Ihnen fruchten

Ihr Dr. Ziegler

Laufen & Knochenödem im Sitzbeinbereich

LaufReport-Leser Markus W. fragt:

Sehr geehrter Herr Dr. Ziegler,

seit Jahren lese ich im LaufReport Ihre Sprechstunde und bin stets erfreut, Ihre kompetenten Tipps zu lesen. Jetzt zu meinem Problem: Ich bin 48 Jahre, wiege bei 1,75 m ca. 72 kg und laufe 1-2mal pro Jahr einen Marathon in moderatem Tempo. Bis auf kurze Verletzungspausen habe ich immer Sport betrieben (Laufen, Rennrad, Schwimmen). Jetzt plagen mich allerdings seit über 10 Wochen arge Schmerzen im Po-Bein-Bereich, besonders im Bereich der Pofalte im Übergang zum Oberschenkel. Kortison-Injektionen, Manuelle Therapie, Massagen, Ultraschall sowie Osteopathie, daneben Neuraltherapie (Narben- und Störfeldbehandlung), Stoßwelle sowie Dehnen, alles ohne Erfolg. Zunächst war noch leichtes Lauftraining möglich. Wegen Zunahme der Beschwerden pausiere ich aber mittlerweile seit 2 Wochen komplett. Eine vor 2 Tagen erfolgte Kernspin-Untersuchung (MRT) ergab jetzt endlich die richtige Diagnose: Sitzbeinhöcker-Entzündung (Ödem) inklusive Entzündung der ansetzenden Oberschenkelmuskeln. Mein Orthopäde ist nun nach all den Therapieversuchen ratlos. An Medikamenten nehme ich derzeit Magnesium Diasporal 300, Vitamin D und Thyronajod 125. Was können Sie mir noch raten, danke vorab?

Sportarzt Dr. med. Rudolf  Ziegler aus Heppenheim antwortet:

Vorab aber der wichtige Hinweis, dass alle meine online-Tipps und Überlegungen generell keinen Verbindlichkeitscharakter haben dürfen. Entsprechend meine Empfehlungen bitte nochmals mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen. Unter diesem Vorbehalt hier nun meine Überlegungen und Tipps, wie Ihrerseits gewünscht:

Als ursächliche Faktoren kommen in Frage:

Was ist jetzt bei Ihnen aus meiner Sicht zu raten und zu tun:

Alles Gute einstweilen

Ihr Dr. Ziegler

Laufen & Achillessehnen-Probleme

LaufReport-Leser Wolfgang H. fragt:

Sehr geehrter Herr Dr. Ziegler,

bin 44 und seit vielen Jahren läuferisch unterwegs. Mein aktuelles Problem trat nach einem längeren Lauf über ca. 20 km im GA1-Bereich in neuen Schuhen auf. Gemäß Diagnose meines Orthopäden handelt es sich bei mir um eine Schleimbeutel-Entzündung am linken Fersenbein in Höhe des Fersenbeinhöckers. Ich erhielt zunächst eine Kortisonspritze in den Schleimbeutel und die Auflage, eine Laufpause bis zum völligen Verschwinden der Beschwerden einzuschieben. Was können Sie mir noch zusätzlich raten, vielen Dank vorab?

Sportarzt Dr. med. Rudolf Ziegler aus Heppenheim antwortet:

Zunächst  beachten Sie bitte, dass sich alle meine online-Ratschläge generell nur als allgemeine Empfehlungen verstehen dürfen, die Sie daher entsprechend mit Ihrem behandelnden Arzt nochmals abstimmen sollten. Dies vorneweg und damit nachfolgend gleich zum gewünschten Kommentar und Rat:

Ihr Problem könnte ursächlich mit einem schlecht sitzenden Schuh zusammenhängen, nicht selten im Gefolge einer falschen bzw. nicht optimalen Schnürtechnik. Lassen Sie sich daher bitte in Ihrem Laufladen in die richtige Schnürtechnik einweisen (sogenannte kanadische Schnürung), um so die Fersenkappe des Laufschuhs und die Ferse des Läufers zu einer Funktionseinheit zusammen zu fügen, wodurch ein ungünstig „großes Spiel“ im Fersenbereich in der Landephase limitiert bzw. vermieden wird. ... hier geht´s weiter

© copyright
Die Verwertung von Texten und Fotos, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne Zustimmung der LaufReport.de Redaktion (Adresse im IMPRESSUM) unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt.

Datenschutzerklärung