26. Mountain to Surf Marathon New Plymouth (5.3.2005)

Vom Vulkan zur Brandung

Die Neuseeländer sind ein ziemlich sportbegeistertes Volk. Man bewegt sich selbst viel und verfolgt auch alles am Bildschirm, was übertragen wird. Wenn ein Länderspiel oder eine Weltmeisterschaft ansteht, sind am anderen Ende der Welt wie bei uns die Straßen leergefegt. Allerdings ist es nicht der europäische Fußball, der die Massen begeistert. Hier geht es um Rugby. Die All Blacks – obwohl praktisch alle ihre Sportler international ganz in schwarz antreten bezeichnen die Neuseeländer damit nur die Rugby-Nationalmannschaft - sind eine absolute Institution.

Der Name und damit auch die Trikotfarbe kommen einer Anekdote zufolge übrigens vom Schreibfehler einer englischen Zeitung. Den neuseeländischen Gegnern, die das eigene Team gerade besiegt hatte, sollte bescheinigt werden, sie hätten gespielt, als ob sie nur mit - beim Rugby schnellen und beweglichen - Hinterfeldspielern („like all Backs“) aufgelaufen wären. Leider baute dabei jemand ein „L“ zuviel ein und der Spitzname war geboren. Gleich mehrere Rugbyligen, nationale und internationale, wetteifern um die Gunst der Fans. Und als ob das alles noch nicht genug wäre, gibt es neben dem „normalen“ Rugby mit fünfzehn Spielern auch noch die Variante zu siebt, in der man mit den anderen klassischen Rugbynationen eine weltweite Turnierserie austrägt.

Der Vulkan Taranaki

Ist Rugby zumindest den meisten auch hierzulande bekannt und verstehen viele sogar einen Teil der Regeln, bleibt der zweitwichtigste Sport der Neuseeländer für jeden ein Rätsel, der nicht mit britischem Blut in den Adern auf die Welt kam: Kricket.

Dass es in dieser wohl englischsten aller Sportarten, die eigentlich ein Sinnbild für Langweile und Fairness ist, bei einer Länderspielserie Neuseeland gegen Australien beinahe zu Zuschauerausschreitungen kommt, hat allerdings nicht nur mit Begeisterung für das eigene Team zu tun. Die Ursache dürfte wohl eher die extreme Rivalität mit dem großen Nachbarn sein, die in sportlichen Vergleichen eben ausgelebt werden kann. Ähnliche Beispiele in Europa gibt es schließlich genug. Kaum zu glauben, dass es vor einem knappen Jahrhundert in Neuseeland einmal Überlegungen gab, sich als Bundesstaat dem australischen Verbund anzuschließen.

Doch das eher geruhsame Kricket ist die Ausnahme. In der Regel mögen es die Kiwis etwas rauer. So stehen sogenannte Adventure Races wie zum Beispiel die Southern Traverse, bei denen sich Teams mehrere Tage lang zu Fuß, mit dem Rad, per Boot oder sonst irgendwie durch den Busch schlagen müssen, hoch im Kurs. Auch das Coast to Coast – ein Höhepunkt im neuseeländischen Sportkalender - fällt, obwohl es ein Einzelwettkampf ist, wohl in diese Kategorie. Mit mehrmaligem Wechsel vom Laufen zum Radfahren oder in den Kajak gilt es schnellstmöglich von der West- zur Ostküste der Südinsel zu gelangen.

Und natürlich ist es für einen Inselstaat kein Wunder, dass es hier gute Segler gibt. Kaum ein Ort ist schließlich weiter als hundert Kilometer von der Küste entfernt. Die Zahl der Boote im Lande ist praktisch nicht mehr zu überschauen.

Vom Start an und auf den ersten Kilometern lässt einen der Taranaki nicht los

Es gelang den Neuseeländer auch, den US-Amerikanern den America’s Cup, die Krone des Segelsports, abzunehmen und ihn fünf Jahre später in Auckland, das sich selbst den Beinamen „City of Sails“ – „Stadt der Segel“ – gegeben hat, vor großer Zuschauerkulisse zu verteidigen. Dass bei der nächsten Austragung der neuseeländische Erfolgsskipper Russell Coutts auf einem Schweizer Boot erfolgreich war, hat ihm zu Hause dann auch wenig Freunde eingebracht.

Es ist also kein Wunder, dass die Neuseeländer fast alle ihre Olympia-Medaillen in Freiluftsportarten wie Rudern, Kanu oder Radfahren gewinnen. Insbesondere im Triathlon sind sie eine ernstzunehmende Größe. Neben dem gerade zum Sportler des Jahres gewählten Olympiasieger Hamish Carter gibt es da ja noch Bevan Docherty, der sich schon als Weltmeister feiern lassen durfte. Und Cameron Brown, der gerade zum fünften Mal in Folge den Ironman New Zealand gewinnen konnte, ist durch seine Starts beim deutschen Gegenstück in Frankfurt auch bei uns wohlbekannt.

Nicht mehr viel übrig geblieben ist allerdings von der einstigen neuseeländischen Führungsposition im Laufbereich während der Sechziger und Siebziger, die Peter Snell, Murray Halberg und John Walker olympische Goldmedaillen einbrachten. Ihre Erfolge wie auch die von Dick Quax und Jack Foster sind untrennbar mit dem Namen Arthur Lydiard verbunden. Der vor wenigen Monaten verstorbene Trainer hatte, wenn er auch nicht alle Athleten persönlich trainierte, mit seinen revolutionären Ideen, die auch Mittelstrecklern lange Ausdauerläufe abverlangte, maßgeblichen Einfluss auf die gesamte neuseeländische Laufschule. Eine Schule, die in dieser Periode eine angesichts des begrenzten Reservoirs erstaunliche Zahl an Spitzenläufern hervorbrachte und Neuseeland sogar einmal zum Mannschaftstitel bei der Cross-WM führte.

Doch die anderen Nationen haben diese Trainingsmethoden längst übernommen und weiter verbessert und so können die Neuseeländer heute international kaum noch etwas bestellen. Nur der ungekrönte Bergkönig Jonathan Wyatt mit vier WM-Titeln und Kollegin Melissa Moon mit zwei WM-Erfolgen am Berg sind da eine Ausnahme.

Allerdings ist Berglaufen weiterhin nur eine Randdisziplin. Und da er viele seiner größten Erfolge in den europäischen Alpen erzielt, ist gerade Wyatt bei uns vielleicht sogar populärer als in seinem Heimatland. In die Endausscheidung der letzten vier bei der Wahl zum „Sportsman of the year“ kam er im Gegensatz zu den beiden Triathleten Carter und Docherty zumindest nicht.

Ein Sachverhalt, der sich allerdings sehr schnell ändern könnte. Denn 2005 werden die Weltmeisterschaften nicht nur in Neuseeland ausgetragen, sie finden sogar auf einem telegenen Kurs mitten in der Hauptstadt Wellington statt. Zwar handelt es sich um eine der von ihm nicht gerade geliebten Bergauf-Bergab-Strecken, doch direkt vor der eigenen Haustür wird der aus Wellington stammende Wyatt wohl kaum auf einen Start verzichten. Und sollte er dann auch noch zum fünften Mal siegreich sein, dürfte ihm die Topmeldung in den Sportnachrichten sicher sein. Na ja, außer die All Blacks spielen.

Mit einem eindrucksvollen Sonnenaufgang wird man am Start zum Marathon begrüßt

Schnell gelaufen wird am anderen Ende der Welt aber noch immer. Wo in Europa geht heutzutage noch ein Marathon mit weniger als zweihundert Teilnehmern in 2:21 bei den Männern und 2:43 bei den Frauen weg. Der sechsundzwanzigste Mountain to Surf Marathon in New Plymouth konnte sich jedenfalls über diese Siegerzeiten freuen. Craig Kirkwood, Nationalmannschaftsläufer mit einer 2:13 als Hausmarke, und Lokalmatadorin Theresa Adamski waren die beiden Schnellsten, die mit solchen Leistungen in Europa Läufe der zehnfachen Größe gewinnen könnten.

Nun darf man durchaus einwenden, dass es sich bei dem Rennen ganz im Westen der neuseeländischen Nordinsel, wie der Name Mountain to Surf – etwa „vom Berg zur Brandung“ - schon sagt, um einen Bergabkurs handelt. Rund dreihundert Meter liegen zwischen Start und Ziel. Doch ganz so einfach ist die Strecke dann auch wieder nicht. Etliche Wellen und einige richtige Hügel sorgen schon dafür, dass die von der verlorenen Höhe erzeugte Unterstützung nicht zu groß wird und die Zeiten am Ende durchaus als regulär anzusehen sind.

Und dennoch spricht jeder vor dem Lauf zuerst einmal von dem heftigen Anfangsgefälle, bei dem auf den ersten fünf Kilometern etwa hundert Höhenmeter verloren gehen. Warnungen, auch bloß nicht zu schnell anzulaufen, erhält jeder, der sich als Neuling beim Mountain to Surf Marathon zu erkennen gibt, von allen Seiten völlig unaufgefordert. Es ist aber auch ziemlich verlockend mit frischen Beinen die untersten Hänge des Taranaki hinunterzustürmen.

Eigentlich läuft man da auf einem Filmstar herum. Doch nicht etwa die Trilogie über den „Herrn der Ringe“, bei der fast alle der vielfältigen, faszinierenden Landschaften Neuseelands irgendwo auftauchten und die Inseln im Pazifik auch bei den Produzenten im fernen Hollywood endgültig als möglichen Drehort für praktisch jedes nur denkbare Genre etablierte, ist hier gemeint. Im von Tom Cruise gespielten „letzten Samurai“ hat der Taranaki seinen großen Auftritt als Fujijama-Double. Eine Rolle, die der majestätisch aus der weiten Ebene herausragende Vulkan mit der nahezu perfekten Kegelform ohne Probleme ausfüllen kann.

Eine Maori-Legende berichtet, dass der zur Zeit schlafende Feuerberg, dessen letzte große Eruption aber gerade einmal gut zwei Jahrhunderte zurückliegt, einst wie die anderen großen Vulkane Neuseelands im östlichen Zentrum der Nordinsel beheimatet war. Als er sich aber mit dem Tongariro um die Gunst der schönen Pihanga – nach einigen Überlieferungen der Geschichte die Gattin Tongariros - stritt, wurde er von diesem ganz in den Westen des Landes verjagt, wo er nun völlig alleine seine Tage verbringen muss.

Die Wegbegleiter der Marathonläufer

Und so überragt der Taranaki mit seinen 2518 Metern die Landschaft rund um ihn herum über zwei Kilometer. Nicht ganz unlogisch, dass er bei einer solchen optischen Dominanz auch der ganzen Gegend seinen Namen weiter vererbt hat. Mit Abstand größte Stadt der Region Taranaki ist mit für neuseeländische Verhältnisse schon recht beeindruckenden fünfzigtausend Einwohnern der Seehafen New Plymouth, wo der Verein, der den Mountain to Surf Marathon veranstaltet, ebenfalls seinen Sitz hat.

Die Energy City Harriers gaben sich ihren Namen aufgrund der Tatsache, dass in der Umgebung der Stadt reichlich Erdgas gefunden wurde und inzwischen gefördert wird. Nicht ganz unerwartet ist dann auch die Erdgasgesellschaft der Hauptsponsor der Veranstaltung und das Firmensymbol schon fest ins Marathonlogo integriert.

Das Devon Hotel, eines der besten Häuser am Platz, aber deshalb noch lange keine für den Normalsterblichen unbezahlbare Luxusherberge, bietet als einer der weiteren Sponsoren Räume für Startnummernausgabe und Siegerehrung und den Marathonläufern gleichzeitig Sonderkonditionen für die Übernachtung. Wie gut die Verbindung des Devon mit dem Marathon funktioniert, lässt sich daran erkennen, dass die am Freitagabend nicht bis zum Abbau der Startnummernausgabe verteilten Unterlagen anschließend an der Hotelrezeption abgeholt werden können.

Am Samstag, dem Wettkampftag, ist das kaum noch möglich, denn der Start erfolgt schon um 7:30 - kurz nachdem es im neuseeländischen Spätsommer hell geworden ist. Eine Anreise aus etwas größerer Entfernung am Morgen ist also eigentlich nicht machbar. Entweder man wohnt sowieso in der Gegend oder man hat in New Plymouth übernachtet. Die letzten Busse starten jedenfalls um punkt halb sieben vor dem Devon Hotel in Richtung Taranaki.

Der Gipfel des von der Stadt aus gut zu sehenden Vulkans war und ist den Maori heilig. Nur Priester und hohe Würdenträger durften ganz nach oben steigen, allen anderen war es untersagt. Eine Tatsache die in der polynesischen Sprache des Volkes der ersten Einwanderer mit dem uns durchaus – wenn auch in etwas veränderter Schreibweise - bekannten Wort „tapu“ bezeichnet wird.

Von Ureinwohnern kann man bei den Maori eigentlich nicht sprechen. Denn auch die Nachfahren polynesischer Seefahrer sind erst etwa seit einem Jahrtausend im vorher völlig menschenleeren Land. Zu Zeiten, als sich in Europa noch kein Schiff weit von der Küste zu entfernen traute, segelten die Polynesier mit ihren Doppelrumpfbooten über die riesigen Weiten des Pazifik, entdeckten und besiedelten dabei ein Atoll nach dem anderen.

5. Ingrid Frost Norman Anderson Teamläuferin auf dem letzten km in Waitara

In Neuseeland, dem südwestlichen Eckpunkt des sogenannten polynesischen Dreiecks mit Hawaii und den Osterinseln als weiteren Begrenzungen und Tahiti, Samoa, Tonga und Fidschi im Zentrum, trafen sie erstmals auf eine etwas größere Landmasse, die von ihnen „Aotearoa“ – üblicherweise mit „Land der langen, weißen Wolke“ übersetzt – genannt wurde. Als im achtzehnten Jahrhundert dann die ersten Europäer Neuseeland erkundeten, hatten die Maori ihre maritime Vergangenheit längst hinter sich gelassen und eine völlig eigenständige, von der Lebensweise der Inselpolynesier stark abweichende „Land-Kultur“ entwickelt.

Ein Läufervolk ist aber aus ihnen nie geworden. Obwohl sich jeder sechste Neuseeländer als Maori bezeichnet und sie in anderen Sportarten durchaus präsent sind, wird der Laufbereich nahezu vollständig von den „Pakeha“, wie das Maori-Wort für „Weiße“ lautet, dominiert. Unter all den absolut europäisch wirkenden Gesichtern in den Shuttle-Bussen zum Start ist es jedenfalls schwer, irgendwo polynesische Züge zu entdecken.

Dafür kommen jedem, der schon mindestens einen weiteren Wettkampf in Neuseeland absolviert hat, einige der Läuferinnen und Läufer, die sich da zum Taranaki kutschieren lassen, garantiert bekannt vor. Die relativ geringe Bevölkerung und die daraus folgende begrenzte Zahl von Rennen sorgt dafür, dass der bei uns eher regionale „Laufzirkus“ – jedes Wochenende an einem anderen Ort die gleichen Leute – in Neuseeland praktisch landesweit ausgebildet ist.

Die geographische Lage der Inselnation weit entfernt von jedem Nachbarn, dem man einen laufenden Besuch abstatten könnte, verstärkt den Effekt nur noch. Insbesondere dem kleinen Kreis der Marathonsammler, Ultraläufer und Langstreckenspezialisten bleibt oft kaum eine Wahlmöglichkeit. Und so kennt man sich eben in der Szene.

Ausländer verirren sich dagegen nur selten zu diesem Marathon. So selten, dass sie im Vorbericht der örtlichen Zeitung explizit erwähnt werden. Während die eine Hälfte der Teilnehmer also aus nahezu allen Ecken des Landes oder zumindest der Nordinsel angereist ist, stammt die andere Hälfte laut Starterliste eindeutig aus der näheren Umgebung.

Wer sich dabei die ganze Strecke nicht zutraut, kann sie sich auch mit einem Partner teilen. Solche Teamwettbewerbe sind in Neuseeland weitaus populärer als bei uns. Selbst Langstreckenstaffeln über hundert oder mehr Kilometer und mit zweistelligen Mannschaftsstärken finden großen Zuspruch.

In Waitara: Bruce Carther Alec Day Murray Hodson

Auffällig viele Mixed-Teams bestehen beim Mountain to Surf Marathon aus einer Läuferin und einem Läufer gleichen Familiennamens – Ehepaare, die dann ungelogen verkünden können, gemeinsam einen Marathon bewältigt zu haben. Und gerade bei diesen Zweierteams ist auch die Häufigkeit des Herkunftsortes „New Plymouth“ kaum zu übersehen. Abgesehen von den in die Organisation eingebundenen „Harriers“ dürfte es nicht viele Läufer der Region Taranaki geben, die sich die Gelegenheit, zu Hause zu starten, entgehen lassen.

Noch einen zweiten, englischen Namen hat der Taranaki: „Mount Egmont“. James Cook, in der Regel als Entdecker Neuseelands betrachtet, nannte ihn in der üblichen Manier der damaligen Zeit nach einem Admiral. Der Brite war allerdings mitnichten der erste Europäer, der die Inseln zu Gesicht bekam. Schon weit über hundert Jahre vorher hatte Abel Tasman für die Niederlande in der Region eine Entdeckungsfahrt unternommen und hatte dabei unter anderem das nach ihm benannte Tasmanien gefunden. Auch die neuseeländische Küste segelte er entlang.

Allerdings wurden die Niederländer beim Versuch der Landung von den Maori vertrieben und hielten sich deshalb gar nicht lange an diesem unfreundlichen Ort auf. Tasman ging aber auch von völlig falschen Voraussetzungen aus, denn Neuseeland taucht in den von ihm erstellten Seekarten als Ausbuchtung von Südamerika auf. Zu weiteren Erkundungen oder gar der Gründung einer Kolonie kam es aus unterschiedlichen Gründen jedoch nie. Und so blieb nur der Name, dem er dem neuentdeckten Landstreifen nach der Provinz „Seeland“ gegeben hatte, von seiner Reise übrig.

Hat sich in der Benennung des Landes eindeutig der europäische Name durchgesetzt und kann außer eingefleischten Neuseelandfans - und natürlich den Kiwis selbst - kaum jemand etwas mit „Aotearoa“ anfangen, ist die koloniale Bezeichnung „Mount Egmont“ inzwischen wieder nahezu vollständig durch „Taranaki“ verdrängt worden und von fast allen Karten verschwunden. Das Schutzgebiet, das den Vulkan umgibt, heißt allerdings nach wie vor „Egmont National Park“. Ein typischer Kompromiss für eine Nation, die sich noch immer bemüht, aus den beiden so völlig unterschiedlichen Kulturen eine eigene Identität zu formen.

Kurz vor dem Ziel: Terry Robinson und 3. Debbie Robinson (1.W40) Steve Doogue und mit der roten Nummer ein Teamläufer Craig Barrett, der 1. Geher über Marathon in 3:12:04 h

Kreisrund mit einem Radius von knapp zehn Kilometern – genauer: von sechs englischen Meilen – um den Gipfel verläuft die Grenzlinie des Nationalparks. Kaum irgendwo sonst lässt sich der Anfang eines Naturschutzgebietes so eindeutig bestimmen. Denn wie mit dem Rasiermesser geschnitten geht hier offenes Weideland urplötzlich in dichtesten Regenwald über. Und genau da, wo die schmale Straße zum Besucherzentrum weiter oben am Berg im Urwald, den die Neuseeländer in der Regel flapsig „bush“ nennen, verschwindet, hängt das Startransparent des Mountain to Surf Marathon. Direkt am Nationalparkeingang geht es los.

Über den noch im Schatten liegenden Wald ragt von den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne in tiefes Rot getaucht der Taranaki. Ein faszinierendes Bild, das sich da den auf ihren Start wartenden Läufern bietet. Und eines, das man nicht immer so erwarten kann. Mit seiner exponierten Lage stellt der Vulkan natürlich einen perfekten Wolkenfänger dar. Oft ist sein Gipfel deshalb verhüllt und auch die Niederschlagsmengen an seinen Hängen sind alles andere als niedrig.

An diesem Morgen wagen sich allerdings nur wenige Schönwetterwölkchen an den während des Sonnenaufgangs praktisch jede Minute etwas anders gefärbten Himmel. Das bereits angekündigte Tiefdruckgebiet, das am Vortag auf der Südinsel schon für heftige Regenfälle und stürmischen Wind gesorgt hat, wird sein Eintreffen auf den Nachmittag verschieben.

Auch mit den Temperaturen haben die knapp zweihundert Marathonis und die etwas über hundert Startläufer der Zweierteams ziemliches Glück. Es ist läufergerecht kühl, aber nicht kalt. Zwar wird es im Rennverlauf noch deutlich wärmer werden, doch der Sommer der Südhalbkugel neigt sich spürbar dem Ende zu. Langsam kündigt sich der Herbst an.

Der Startschuss stört nur kurz die Stille des beginnenden Tages. Und wenige Minuten später, nachdem sich auch die letzten Autos aus dem Renntross auf den Weg hinunter zum Meer gemacht haben, hat der Egmont National Park die ungewohnte morgendliche Hektik auch schon überstanden. Bis ihn die ersten Wochenendausflügler besuchen, um sich weit über die vielen Kilometer Wanderwege zu verteilen, wird es noch einen Moment dauern.

Doch der Taranaki lässt die Läufer erst einmal nicht los. Denn nachdem man das anfängliche, steile Bergabstück mit dem Vulkan im Rücken überstanden hat, schwenkt der Kurs in weitem Bogen um ihn herum. So bleibt der Berg stets gut sichtbar auf der rechten Seite und zieht immer wieder einmal einen Blick auf sich.

2. M60 Ashley Smith 4. Cheryl Leuthart 1. M55 Rod Kyle 1. M65 Graham Williams

Die schmalen Seitensträßchen führen dabei durch sattgrüne Wiesen. „Rural“ – deutsch etwa: ländlich, bäuerlich – nennt man auf Englisch solche Gegenden. Noch immer steht die Sonne tief und taucht die Weidelandschaft in ein warmes Licht. Hohe Niederschläge und relativ ebenes Land haben dafür gesorgt, dass hier Kühe anstelle der sonst in Neuseeland allgegenwärtigen, wesentlich genügsameren Schafe den Vordergrund für Fotos des Taranaki bilden können. Jedenfalls ist die Region rund um den Vulkan unübersehbar ein Zentrum der neuseeländischen Milchwirtschaft.

Von einer reinen „Downhill“-Strecke ist inzwischen kaum noch etwas zu spüren. Erste kleine Wellen – insbesondere wenn es wieder einmal hinter einem der vielen Bäche, die sich in kleinen Senken dahinschlängelnd und von den Läufern meist auf einer der neuseelandtypischen nur einspurigen Brücken überquert werden, zurück auf das Ausgangsniveau geht – lassen die wirklich extrem flotten Durchgangszeiten der Anfangskilometer schnell wieder auf normale Werte absinken. Doch herrlich zu laufen sind die zum Teil vollkommen für den Marathon reservierten, grundsätzlich aber sowieso kaum befahrenen Nebenstraßen durch die verstreuten Farmen dennoch.

Das ändert sich ab Kilometer 16 schlagartig. Denn da schwenkt der Kurs nach links auf den vielbefahrenen „State Highway 3“ ein. Der ist allerdings keineswegs auch nur halbseitig gesperrt, sondern voll im Betrieb. Nicht mehr nur ein paar Marathon-Begleitfahrzeuge sind hier unterwegs. Plötzlich brausen auch Busse, Wohnmobile oder schwere Laster an den Läuferinnen und Läufern entlang.

Und während sich zum Beispiel beim Buller Gorge Marathon, wo ebenfalls eine nicht gesperrte Straße als Wettkampfstrecke dient, das Tempo der passierenden Wagen durch die schmale und kurvige Piste von selbst nach unten korrigiert, ist der von New Plymouth kommende Highway gut ausgebaut und relativ gerade. So nutzen die meisten Fahrer dann auch die zulässige Höchstgeschwindigkeit von hundert Kilometern pro Stunde voll aus.

Gelaufen wird - nur durch eine Linie von den nebenan vorbei rauschenden Autos getrennt - auf dem ein bis zwei Meter breiten Seitenstreifen. Allerdings wenigstens rechts, so dass man beim neuseeländischen Linksverkehr zumindest die am nächsten vorbei kommenden Fahrzeuge von vorne sieht.

Bei uns wäre eine solche Streckenpassage wohl nie und nimmer genehmigungsfähig. Die darauf angesprochenen neuseeländischen Läufer zucken allerdings nur mit den Schultern: „Ja und? Wo ist das Problem?“ Sie sind es nicht anders gewöhnt. Es gibt zwar durchaus fast überall einige Wanderwege oder Nebenstraßen, die als Laufstrecken genutzt werden könnten. Doch von einem dichten Rad-, Feld- und Waldwegenetz wie in Deutschland, das von nahezu jedem Ort aus Hunderte von Kombinationen zulässt, können die Kiwis nur träumen.

Teamläufer kurz vor dem Ziel 3. M65 Bill Sorby 3. W20 Kate Goldstone

Und manche Regionen werden im dünn besiedelten „Land der langen, weißen Wolke“ halt wirklich nur von einer einzigen Straße überhaupt erreicht. Und wer da ein bisschen weiter draußen wohnt, hat dann keine andere Chance, als genau diese Straße zum Training zu nutzen. Auch die totale Schließung für eine Veranstaltung ist wohl kaum möglich, wenn es ansonsten für den diese Straße nutzenden Verkehr einen Umweg von hundert Kilometern bedeuten würde. Selbst beim mit etwa dreitausend Teilnehmern größten neuseeländischen Marathon in Rotorua sind längst nicht alle Streckenteile komplett für Fahrzeuge gesperrt.

Doch nach drei Kilometern ist das Schlimmste überstanden. Inglewood - ein Städtchen, in dessen Kern sich noch ein wenig der Charakter einer Pioniersiedlung erhalten hat – ist erreicht und der Kurs wendet sich weg von der Hauptroute auf eine Parallelstraße. Ein Kilometer wird noch auf einem Wendepunktstück geschunden, bevor am Ortsausgang die Teamläufer ihre Ablösung auf die Strecke schicken können und für die Marathonis die zweite - schwerere – Hälfte beginnt.

Zwar hat sich der Großteil des Verkehrs in Inglewood links gehalten und ist auf dem State Highway in Richtung New Plymouth entschwunden, doch auch die Landstraße nach Waitara, der die Marathonstrecke jetzt kilometerlang folgt, ist nicht völlig unbefahren. Aber das, worüber man als Mitteleuropäer unter anderen Umständen eventuell auch schon geschimpft hätte, wird nach dem Stück vor der Halbzeit schon fast als Wohltat empfunden.

Doch etwas anderes wird auf die Dauer unangenehm. Aufgrund der häufigen Regenfälle sind die Straßen zum bessern Ablaufen des Wassers mit einer starken Wölbung ausgestattet. Und so setzt der rechte Fuß immer ein Stück tiefer auf als der linke, beide stets leicht zur Straßenkante geneigt. Die ständige einseitige Belastung lässt sich jedenfalls mit zunehmender Renndauer immer deutlicher in der Muskulatur und den Fußgelenken spüren.

Objektiv betrachtet geht es zwar immer noch leicht bergab, doch subjektiv scheinen irgendwie die Steigungen langsam die Oberhand zu gewinnen. Auch die Aussichten sind bei Weitem nicht mehr so spektakulär wie am Anfang. Was aber auch kein Wunder ist, denn man läuft jetzt nur noch vom Taranaki weg und hat ihn deshalb im Rücken. Und das Meer ist noch weit entfernt. Doch selbst, wenn man sich nicht vom Vulkan entfernen würde, könnte man seine Spitze nicht mehr erkennen. Der Berg hat nämlich inzwischen begonnen, die ersten Wolken des aufziehenden Tiefdruckgebietes einzufangen.

Wieso überhaupt diese Straße, wenn sie gar nicht nach New Plymouth führt? Nun, obwohl der Marathon immer der Stadt zugeordnet wird, berührt die Strecke die „Energy City“ überhaupt nicht, sondern endet im etwa fünfzehn Kilometer entfernten Waitara. Die Verkehrsbehinderungen in New Plymouth und der Absicherungsaufwand an den Kreuzungen wären bei nur dreihundert ins Ziel laufenden Teilnehmern recht schwer zu vertreten. Außerdem ist der nun schon ein Vierteljahrhundert alte Mountain to Surf Marathon halt auch eine Traditionsveranstaltung und das Ziel lag einfach immer im Marine Park von Waitara.

Einweisung kurz vor Ziel durch die Lady White, surf in sight

Eine kleine Änderung an der Streckenführung haben die Verantwortlichen dann mit der sechsundzwanzigsten Auflage doch vorgenommen. Früher als zuvor, nämlich bei Kilometer 32, verlässt die Strecke die Hauptstraße, um wieder auf den schmalen Nebenstrecken weiter zu verlaufen. Auch in Neuseeland werden die Sicherheitsauflagen strenger und die Behörden drängen die Veranstalter, dem Autoverkehr, wo immer es möglich ist, aus dem Weg zu gehen.

Für abgesperrte Strecken gewöhnten Lauftouristen erscheint das sowieso die bessere Lösung. Aber auch den Neuseeländern selbst ist diese Variante deutlich lieber, wie eine Umfrage bei der Siegerehrung zeigt. Jedenfalls finden sich kaum Stimmen, die den alten Kurs zurück haben wollen. Noch einmal geht es also auf besseren Feldwegen durch weitverstreute Farmen und eine kleine Ortschaft namens Lepperton. Immerhin sind sie asphaltiert, was man beileibe nicht von allen Straßen des Landes behaupten kann. Etliche auf den Karten eingezeichnete Strecken gehen nämlich urplötzlich irgendwo unterwegs von festem Teerbelag in staubige Schotterpisten über.

Nach sechs geruhsamen Kilometern auf den fast verkehrsfreien „Rural Roads“ wird es noch einmal für ein kurzes Stück etwas ungemütlicher. Denn der Highway, der New Plymouth mit Auckland verbindet, muss gequert werden. Nicht direkt sondern schräg. Die Straße, auf der es auf der anderen Seite weitergeht, zweigt nämlich erst einige hundert Meter weiter hinten ab. Doch diesmal ist alles gut mit Hütchen und Tempolimit-Schildern abgesichert. Polizei und Ordner stoppen den Verkehr bei jedem der vereinzelt eintrudelnden Läufer vollständig und leiten ihn sicher von rechts nach links.

Dumm nur, dass es oben auf einem Hügel geschieht. Noch ein letztes Mal gilt es also eine Steigung zu bewältigen. Vielleicht ist es ja sogar wirklich die unangenehmste des ganzen Rennens. Vom Gefühl her ist sie es auf jeden Fall. Doch wenn man diese abschließende Hürde bewältigt hat, geht es nun wirklich nur noch abwärts. Hinein nach Waitara.

Heutzutage ist Waitara kaum mehr als ein Vorort von New Plymouth. Doch in der Geschichte Neuseelands spielt es eine wichtige Rolle. Denn nach einem betrügerischen Landgeschäft brach hier vor knapp einhundertfünfzig Jahren ein Aufstand der ortsansässigen Maori aus, der schnell auf andere Regionen übergriff und sich zu einem jahrelangen Krieg ausweitete.

Die Zieleinlauf-Moderatoren schwer in Aktion Der Zieleinlauf wartet auf seine Finisher

Zwar hatten die Polynesier auf Dauer keine Chance gegen die von der Ausrüstung her klar überlegenen Briten. Allerdings leisteten sie heftigen Widerstand und in einigen schwer zugänglichen Gegenden trauten sich die Rotröcke auch bis zum Abflauen der Revolte nicht hinein. Vernichtungsfeldzüge, wie sie zur gleichen Zeit von den US-Amerikanern gegen die Indianer geführt wurden, waren die Maori-Kriege allerdings nie. Und Reservate gab es in Neuseeland auch immer nur für Tiere und nicht für Menschen. Man setzte vielmehr auf Integration. Noch während einige Gruppen weiter gegen die Briten kämpften, wurden den Maori zum Beispiel mehrere Sitze im Parlament reserviert.

Wohnstraßen mit den üblichen Einfamilienhäusern – andere Wohnformen gibt es in den meisten Gemeinden eigentlich nicht und selbst in größeren Städten sind sie kaum existent – bilden den unspektakulären Rahmen für die letzten drei Kilometer hinunter zum Meer. Ein richtig großer Sandstrand ist es nicht, an den die Marathonis und ihre staffellaufenden Begleiter ankommen. Der Marine Park liegt vielmehr an der Mündung des ebenfalls Waitara genannten Flusses, an dessen befestigtes Ufer wirklich die Brandung schlägt.

Seinen Namen trägt der Marathon so jedenfalls vollkommen zu Recht. Nur wenige Meter von der Ziellinie entfernt beginnt schon die Tasman See. Die Grasfläche auf der anderen Seite beherbergt ein paar offene Zelte für Kleiderbeutel, Massage und die Nachwettkampfverpflegung. Im Großen und Ganzen ist der Marathon allerdings auch im Zielbereich eine absolute Freiluftveranstaltung. Umkleiden und Duschen sucht man vergebens, doch deren Vorhandensein ist sowieso eine Eigenart der Marathons im deutschsprachigen Raum.

Finish

Dafür warten einige Kleinbusse nebenan. Denn alle Teilnehmer, die nicht von Familienangehörigen oder Freunden abgeholt werden, müssen ja schließlich wieder zurück zum Devon Hotel nach New Plymouth, wo sie entweder wohnen oder aber ihr Fahrzeug geparkt haben. Da eigene Betreuercrews mit dem Auto aber nicht nur zulässig, sondern auch durchaus üblich sind, und sich die Zieleinläufe auch über einige Stunden verteilen, hält sich die Frequentierung des Shuttles in Grenzen.

Die für den Nachmittag angesetzte Siegerehrung findet dann in recht ungewöhnlichem Rahmen statt – im Restaurant des Devon Hotels. Dort, wo sich sonst das Buffet befindet, stapeln sich die Sachpreise. Denn obwohl weder Medaillen – die gab es nur beim Jubiläum im Vorjahr - noch T-Shirts oder sonstige Auszeichnungen unter den Finishern verteilt werden, ist die Wahrscheinlichkeit, nicht mit leeren Händen nach Hause zu gehen, recht hoch. Etliche zum Teil recht wertvolle Sachpreise werden per Los unter die Läufer verteilt. So finden unter anderem Einkaufs- und Reisegutscheine, zwei Mountainbikes sowie einige Herzfrequenzmesser und Laufschuhe neue Besitzer.

Die Sieger gehen natürlich ebenfalls nicht leer aus. Ganz offen ist eine Prämie von fünfhundert neuseeländischen Dollar – knapp dreihundert Euro – für die Ersten ausgeschrieben, die sich die anfangs genannten Craig Kirkwood und Theresa Adamski mit ihren Leistungen durchaus redlich verdient haben.

Doch auch die Nächstplatzierten legen insbesondere bei den Männern noch beachtliche Leistungen hin. Mit Seaton Meredith (2:25:41), Chris Corney (2:34:20), Graham Moore (2:36:24), Mark Doody (2:37:44) und Alan Meredith (2:39:50) laufen sechs von 165 Finishern unter 2:40 ins Ziel.

Bei den Frauen ist der Leistungsabfall etwas größer. Amanda George, die zweite Lokalmatadorin, kommt mit 3:07:58 als Zweite im Marine Park an. Und Debbie Robinson vervollständigt nach 3:15:21 das Siegertreppchen.

Als wertvollste Leistung wird jedoch am Ende der Siegerehrung die 3:12:04 ausgezeichnet mit der Craig Barrett die Kategorie der Walker, die bei den meisten neuseeländischen Läufen nicht nur zugelassen sind, sondern auch eine Wertungsklassen haben, gewinnt. Wenig verwunderlich, schließlich ist Barrett Olympiateilnehmer und zigfacher nationaler Meister im Gehen.

Diverse Zelte im Zielbereich und ... ... ein Massagezelt

Beeilen müssen sich allerdings auch die Walker. Denn nach exakt sechseinhalb Stunden ist selbst für sie Schluss und das Ziel wird abgebaut. Doch die letzte Finisherin benötigt gerade einmal 6:06:40, eine Zeit bei der sich in Europa und insbesondere in Amerika immer mehr „Läufer“ über die Linie quälen. Wie schon erwähnt: Die Neuseeländer sind auch weiterhin ziemlich flott unterwegs.

Sicher sind die Passagen entlang der Hauptstraße beim Mountain to Surf Marathon ziemlich gewöhnungsbedürftig und auch die Strecke ist im zweiten Teil bei weitem nicht mehr so spektakulär wie am Anfang. So ist die Eigenwerbung, die einen der schönsten Kurse des ganzen Landes verkündet, wohl doch etwas übertrieben. Dennoch verkörpert der Marathon mit seiner engagierten und freundlichen Organisationsmannschaft ein Stück neuseeländische Laufkultur.

Und die fernab der touristischen Hauptrouten -  bei denen in der Regel eher die Geysire und Schlammquellen rund um Rotorua und die Vulkane im Tongariro National Park weiter im Osten besucht werden - gelegene Region Taranaki bietet den Besuchern neben landschaftlicher Schönheit auch noch einiges an Ruhe. Ein Marathon, den man sicher nicht unbedingt gelaufen haben muss, den man aber als Neuseelandurlauber durchaus mitnehmen kann, wenn man gerade in der Nähe ist.

LaufReport über den Buller Gorge Marathon Westport NZL klick HIER

Bericht und Fotos von Ralf Klink

Zurück zu REISEN + LAUFEN

Weitere Informationen unter www.energycityharriers.co.nz

Aktuelles im LAUFREPORT HIER

© copyright
Die Verwertung von Texten und Fotos, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne Zustimmung der LaufReport.de Redaktion (Adresse im IMPRESSUM) unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt.