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Der Swissalpine erhält eine neue Königsstrecke

Der Swissalpine steht vor dem größten Relaunch in seiner 32-jährigen Erfolgsgeschichte. Anstelle der bisherigen Königsdisziplin über 78 Kilometer (K78) wird am 28. Juli 2018 erstmals ein Irontrail-Wettbewerb über 88 Kilometer (T88) mit Start in St. Moritz und Ziel in Davos ausgetragen.

Der K78, bei der Lancierung des Swiss Alpine 1986 erstmals und seither stets als Königsdisziplin 32 Mal ausgetragen, ist Geschichte. Der Zahn der Zeit hat am Klassiker genagt, die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Nahmen 2010 noch 1661 Läuferinnen und Läufer die 78 Kilometer unter ihre Füße, waren es in diesem Sommer nur noch 537. Das entspricht einem Rückgang um 68 Prozent. "Den Hauptgrund sehen wir im Trend hin zum Trail Running", sagt Swissalpine-Chef Andrea Tuffli. "Der K78 widerspricht diesem Trend, weil er auf dem ersten Abschnitt zwischen Davos und Bergün größtenteils über Straßen statt Trails führt. Die Trailszene hingegen gewinnt an Bedeutung; die Läufergemeinschaft findet Begeisterung für den anspruchsvollen Traillauf und die Suche nach Naturerlebnissen abseits asphaltierter Straßen."

Von St. Moritz nach Davos
Das OK durchlief nach der 32. Auflage des Swissalpine einen umfassenden Analyse-, Entwicklungs- und Meinungsbildungsprozess. Nach dem Grundsatz, dass Stillstand gleich Rückschritt bedeutet, entschied es sich für einen einschneidenden Relaunch: Der K78, die bisherige Königsdisziplin, wird aus dem Programm gestrichen und durch einen neuen Irontrail, der über 88,1 Kilometer führt und als T88 bezeichnet wird, ersetzt. Während sich beim K78 Start und Ziel am selben Ort in Davos befanden, wird der T88 in St. Moritz gestartet. Von dort führt er auf einer abenteuerlichen Strecke über St. Moritz Bad, Stazerwald, Pontresina, Chamanna Segantini, Muottas Muragl, Samedan, Val Bever, Fuorcla Crap Alv, Bergün, Darlux, Alp digl Chant, Keschhütte und den Sertigpass nach Davos. Die Gesamthöhendifferenz beträgt 3980 Meter Steigung und 4270 Meter Abstieg. Ab Bergün ist die Strecke fast identisch mit dem bisherigen K78. Wegen zunehmender Rüfengefahr im Val Tuors führt sie ab Bergün zunächst neu über Darlux und danach über bewährte Pfade via Keschhütte und den Sertigpass nach Davos.

Extrazug von Davos zum Start nach St. Moritz
Obwohl der Start der neuen Königsdisziplin in St. Moritz erfolgt, bleibt Davos Zentrum des Swissalpine. Am Samstagmorgen bringt ein Extrazug der Rhätischen Bahn (RhB) die Teilnehmer des T88 von Davos nach St. Moritz. Die Zugfahrt ist im Startgeld inbegriffen. Der Startschuss wird am 28. Juli 2018 um 8.30 Uhr vor dem Rathaus im Zentrum von St. Moritz ertönen. Die maximale Laufzeit beträgt 23:30 Stunden.

Äußerst beliebter Bergmarathon über 42,9 Kilometer
Generell wurde das Programm des Swissalpine überarbeitet und gestrafft. Im neuen Angebot figurieren noch neun verschiedene Wettbewerbe am Hauptwochenende (27. bis 29. Juli 2018) sowie drei beim Prolog im Oberengadin am 21. Juli 2018. Als Alternative zum T88 figuriert der Bergmarathon K43 im Programm. Die Strecke führt wie bisher von Davos durchs Dischmatal auf den Scalettapass, dann auf vielseitigen Wunsch über den Panoramatrail und weiter über den Sertigpass und das malerische Walsertal Sertig zurück zum Ausgangspunkt. Mit seinen 42,9 Kilometern erreicht der K43 praktisch die Marathondistanz.

Ultratrail über 127 Kilometer
Änderungen gibt es auch auf den Ultra-Trail-Distanzen. Der T214 konnte sich auch in diesem Jahr nicht etablieren. Er wird durch den T127 ersetzt. Dieser führt von Samedan durch ein landschaftlich äußerst attraktives Gebiet unter anderem mit Piz Nair, Fuorcla Surlej, Muottas Muragl, Fuorcla Crap Alv, Keschhütte und Sertigpass über insgesamt 127 Kilometer nach Davos. Der Startschuss erfolgt am 27. Juli 2018 um 24.00 Uhr - wenn das Wetter passt bei Vollmond. Nachtschwärmer haben auch die Möglichkeit, den T39 auf dem zweiten Teil des T88 von Bergün nach Davos zu bestreiten; Start zu diesem Wettbewerb ist am 28. Juli 2018 um 20.15 Uhr in Bergün.

Die Strecken aller zwölf Wettbewerbe am Swissalpine 2018 sind einsehbar auf der Homepage unter www.swissalpine.ch

Mediendienst Swissalpine, Chur vom 1.12.2017

Athens Marathon. The Authentic

Samuel Kalalei und Bedatu Hirpa Badane gewinnen Athen-Marathon

Samuel Kalalei und Bedatu Hirpa Badane haben die 35. Auflage des Athen-Marathons gewonnen. Bei warmem Wetter entschied Kalalei einen Zweikampf mit seinem kenianischen Landsmann Milton Rotich, der sieben Kilometer vor dem Ziel nicht mehr mithalten konnte, für sich. Am Tag vor seinem 23. Geburtstag lief Kalalei zum größten Sieg seiner bisherigen Karriere und gewann in 2:12:17 Stunden vor Rotich (2:14:18). Als Dritter komplettierte Jonathan Kiptoo in 2:16:08 das rein kenianische Podium.

Sieger Samuel Kalalei im Ziel - Foto © SEGAS-AMA

In einer sehr knappen Entscheidung war die erst 18-jährige Äthiopierin Bedatu Hirpa Badane mit einer Zeit von 2:34:18 schnellste Frau. Zweite wurde im Panathinaikon-Stadion Alice Kibor, die mit 2:34:22 nur vier Sekunden Rückstand hatte. Ihre kenianische Landsfrau und Titelverteidigerin Nancy Arusei belegte mit 2:34:51 Platz drei.

Eine Rekordzahl von 18.500 Läufern hatte für den Athen-Marathon gemeldet, der auf der Original-Marathonstrecke der ersten Olympischen Spiele von 1896 stattfand. Gelaufen wird auf dem hügeligen Kurs von der Kleinstadt Marathon bis ins alte Athener Olympiastadion.

Bei Schatten-Temperaturen von bereits 20 Grad zur Startzeit wurde klar, dass dies kein Tag war, um den Streckenrekord von 2:10:37 Stunden anzugreifen. Als die Spitzengruppe mitten in dem gut 20 Kilometer langen, bergauf führenden Abschnitt die Halbmarathonmarke in 65:58 Minuten passierte, waren noch fünf Läufer vorne zusammen. Doch schon bald darauf konnten nur noch Kalalei und Rotich mit dem Tempomacher Alfred Cherop mithalten. Der Kenianer führte seine Landsleute in 1:34:20 Stunden über die 30-km-Marke und ging kurz danach aus dem Rennen.

Als es die letzten zehn Kilometer schließlich abwärts nach Athen und in Richtung Stadion ging, liefen Kalalei und Rotich zunächst nebeneinander her. Kurz nach dem 35-km-Punkt gelang es Kalalei dann, sich etwas abzusetzen und den Vorsprung in der Folge zu vergrößern. "Das war kein leichtes Rennen", sagte Samuel Kalalei. "Als ich mich nach 35 Kilometern etwas löste, sah ich, dass mir Rotich nicht folgen kann." Kalalei lief auf der schweren Strecke seine zweitbeste Marathonzeit und verfehlte seinen persönlichen Rekord von 2:11:47 Stunden nur um eine halbe Minuten - das ist sicherlich ein Zeichen dafür, dass er sich auf einem flachen Kurs deutlich verbessern kann. "Ich wusste, dass er gut vorbereitet war. Samuel war im Juni Dritter beim Stockholm-Marathon. Diese Strecke ist auch nicht leicht, so dass wir dachten, dass er hier gut laufen könnte", erklärte sein Manager Marc Corstjens.

18jährige Siegerin Bedatu Hirpa Badane im Ziel - Foto © SEGAS-AMA

Ein spannendes Frauen-Rennen produzierte die schnellsten Zeiten beim Athen-Marathon seit 2010. Drei Läuferinnen erreichten die Halbmarathonmarke nach 1:16:47 Stunden: Badane, Kibor und Titelverteidigerin Arusei, die bergauf laufend einige Führungsarbeit leistete. Aus der Spitzengruppe herausgefallen, war zu diesem Zeitpunkt die Äthiopierin Jemila Wortesa Shure, die das Rennen später aufgab. Das Führungs-Trio blieb bis Kilometer 40 zusammen. Erst auf dem letzten Kilometer fiel die Entscheidung zugunsten von Bedatu Hirpa Badane.

Die 18-jährige Siegerin, die im April ihr Marathondebüt in Madrid als Dritte in 2:34:47 gelaufen war und 2015 bei den Jugend-Weltmeisterschaften über 1.500 m gewonnen hatte, siegte mit einer persönlichen Bestzeit von 2:34:18. Nicht enttäuscht war die knapp geschlagene zweitplatzierte Alice Kibor. "Ich bin froh, Zweite zu sein und habe das Rennen genossen. Die Hügel sind längst nicht so hart wie die in Kenia. Ich werde nach Athen zurückkehren und wieder hier laufen", sagte die Kenianerin.

Ergebnisse, Männer:

1. Samuel Kalalei KEN 2:12:17
2. Milton Rotich KEN 2:14:18
3. Jonathan Kiptoo KEN 2:16:08
4. John Komen KEN 2:16:26
5. Evans Biwott KEN 2:16:36
6. Abdelkarim Boubker MAR 2:16:55
7. Sufa Chala Damessa ETH 2:19:11
8. Konstantinos Gkelaouzos GRE 2:27:21

Frauen:

1. Bedatu Hirpa Badane ETH 2:34:18
2. Alice Kibor KEN 2:34:22
3. Nancy Arusei KEN 2:34:51
4. Ourania Rebouli GRE 2:49:06

Weitere Informationen im Internet unter: www.athensauthenticmarathon.org

Race-News-Service Pressemitteilung vom 12.11.2017

Europacup Ultramarathon 2017 Endwertung nach Alb Marathon

mit Siegen von Branca Hajek und Kay-Uwe Müller

Zum ECU 2018 neue Partnerläufe nach Ausscheiden von Mnisek & Biel

Nachdem beim Europacup Ultramarathon im Vorjahr mit dem Ungarn Gabor Muhari und der Slowenin Bernharda Zvir zwei Ausländer beim ECU gewannen, liegen dieses Jahr mit Branca Hajek und Kay-Uwe Müller zwei Deutsche vorn. Von 7 Wertungsläufen mussten drei erfolgreich absolviert werden. Bei Startern, die mehr als 3 Wertungsläufe hatten, wurden die 3 besten gewertet. Sylvio Langer, 2. beim ECU 2016 + 5. in ECU 2017 kam als einziger bei allen 7 Wertungsläufen ins Ziel.

 

Bei den Herren lag vor dem Alb Marathon, nach der Zwischenwertung 2 von 6 Wertungsläufen, Kay-Uwe Müller nach seinen Siegen beim 56 km-Lauf in Biel und dem 56 km-Lauf in Monschau knapp vor dem in die Schweiz eingebürgerten Briten Fabian Downs, der beim Alb Marathon verhindert war. Durch seinen überlegenen Sieg beim Alb Marathon über die 50 km und 1.100 Höhenmeter in guten 3:17:59 h und der errechneten Biel-Vergleichszeit von 7:24 h gewann er auch den ECU und den Titel als Deutscher Meister im 50 km-Lauf. Fabian Downs wurde Zweiter im ECU mit seinem Sieg in Mnisek und guten Platzierungen bei den 100 km von Biel und in Monschau.

Kay-Uwe Müller erreichte eine durchschnittliche Biel-Vergleichszeit von 7:24 h. Gabor Muhari hatte in den Vorjahren 7:26 h und 7:48 h. Fabian Downs erreichte als Zweiter im ECU 7:44 h und Jürgen Keller 8:51 h mit seinen guten Platzierungen in Bizau, Monschau und Gmünd.

Kay-Uwe Müller - Foto© Fototeam Müller

Bei den Frauen lag bei der letzten Zwischenwertung Katrin Schichtl mit Erfolgen in Rouffach und Biel auf Platz 1. Da sie beim Alb Marathon nicht antrat fehlte ihr der entscheidende dritte Wertungslauf für die Endwertung. Die Französin Carole Millet lag bei der letzten Zwischenwertung mit ihren guten Platzierungen bei den Trails in Rouffach und Bizau auf Platz 2. Zwar reichte die Zeit von 4:38 beim Albmarathon nicht zum Gewinn des ECU, aber zum 2. Platz im ECU 2017.

Siegerin wurde Branka Hajek, die vor dem Lauf mit Erfolgen über 56 km Biel und Monschau noch auf Platz 3 gelegen war, mit guten 4:12 h beim Alb Marathon (im Vorjahr lief sie als Siegerin in 4:23 h). Dadurch kam sie auf eine Biel-Vergleichszeit von 9:16 h. Die Siegerinnen der Vorjahre hatten 10:27 h und 9:19 h. Carole Millet erreichte 9:27 h und die Dritte, Simone Philipp vom TV Kempten 9:50 h. Vierte wurde die letztjährige Zweite, Iris Groß, mit 10:32 h (Vorjahr 10:45 h). Branca Hajek gewann den ECU bereits im Jahr 2013 und wurde 2014 Zweite.

Leider schafften einige Läuferinnen und Läufer die beim Alb Marathon ihren dritten Wertungslauf im ECU erfolgreich laufen wollten ihr Ziel wegen Erkrankung oder Verletzung nicht. Trotzdem zeigte sich bei den Finisherzahlen des ECU ein Aufwärtstrend.

 

Kay-Uwe Müller - Foto© Fototeam Müller

Die vollständige Endwertung der 25. Serie des ECU 2017 sowie Details zur Ranglistenberechnung findet man auf der Webseite www.europacup-ultramarathon.eu

Bei der nach der ECU-Siegerehrung in Schwäbisch Gmünd erfolgten Besprechung der Partnerläufe des ECU ergab sich durch die Aufnahme neuer Partnerläufe für die 26. Serie des Europacup Ultramarathon 2018 folgender Planungsstand bei den Wertungsläufen:

  1. 53 km - Trail Uewersauer, Start- + Zielort Heiderscheid (LUX) 19. November 2017 (HD + 2.100 m)
  2. 52 km - Trail du Petit Ballon, Start- + Zielort Rouffach (F) 18. März (HD + 2.300 m)
  3. 50 km - Ultratrail, Start- + Zielort Bizau/Vorarlberg (A) 12. Mai (HD + 2.900 m)
  4. 105 oder 60 km Trail Belgien Startort Bütgenbach + Zielort Surister bzw. Robertville + Surister (BEL) 26./27. Mai (HD + 2.800 m bzw. 1.620 m)
  5. 100 km Passatore Startort Firenze + Zielort Faenza (ITA) 26/27. Mai )
    Konkrete Zusage der Organisationsleitung des 100 km Passatore steht noch aus!
  6. 45 km Schlern Rosengarten Skymarathon, Startort Tiers-St. Zyprian+Zielort Tiers (ITA) 07. Juli (HD + 2.980 m)
  7. 56 km - Ultramarathon, Start- +Zielort Monschau-Konzen (D) 12. August (HD+950m)
  8. 75 km - Celje-Logarska dolina, Startort Celje + Zielort Logarska dolina (SLO) 1. September
  9. 50 km Sparkassen Alb Marathon, Start- + Zielort Schwäbisch Gmünd (D) 27. Oktober (HD + 1.100 m) mit Endwertung ECU 2018

Drei erfolgreiche Läufe reichen für die Endwertung. Siegerehrung für Plätze 1 bis 3 Damen und Herren ist in Schwäbisch Gmünd (sowie Veröffentlichung vorläufige Ergebnisliste für weitere Plätze).

Pressemitteilung vom 2.10.17 von Erich Wenzel - Beauftragter für den ECU

25. Lausanne Marathon

Hrebec verpasst Qualifikationen um 28 Sekunden, Bekele ist phänomenal

Froh und munter feierten ca. 15 000 Läufer die 25. Ausgabe des Lausanne Marathons. Trotz Wind und einigen Regentropfen war es ein schönes Herbstfest zwischen Lausanne und La Tour-de-Peilz. Auf der Titelstrecke, schnitt Laura Hrebec mit 2:40'28 unter ihrem Rekord ab, verpasste jedoch die Qualifikation für die Europameisterschaft 2018 in Berlin um 28 Sekunden; der Äthiopier Dadi Fikru gewann in 2:22'58. Sieger der Halbmarathons waren Jaouad Oumellal (MAR) in 1:09'56 und Aude Salord (FRA) in 1:17'34. Helen Bekele (ETH) toppte den Rekord von Maryam Jamal im 10 Kilometer-Lauf (31'15); Bernard Matheka gewann erneut in 29'24.

Marathon | Grossartig, Hrebec verpasst ihr Ziel um wenige Sekunden

Welch ein spannendes Rennen für die 40-jährige Läuferin aus dem Chablais Laura Hrebec (CS 13 étoiles)! Ihr grosses Ziel war es, sich für die Europameisterschaft in Berlin zu qualifizieren (2:40). Trotz Regen in Vevey und starker Gegenwind auf dem Rückweg, konnte die Siegerin 2012 (02:41'36) das vorgegebene Tempo von 3'47/km einhalten und alle Abschnitte rechtzeitig passieren. Am 40. blieben ihr noch 4 Minuten bis ins Ziel. In 02:40'28 übertraf sie ihren eigenen Rekord aber scheitert um 28 Sekunden für die Qualifikation. Sie zeigte sich jedoch nicht enttäuscht: "Bereits im 30. Abschnitt dachte ich, dass es vorbei war. Es gab viel zu viel Gegenwind. Letztendlich bin ich überrascht, dass ich doch noch so gut abgeschnitten habe." teilte uns die zweifache Schweizer Siegerin des Halbmarathons mit. Der Freiburger Stéphane Demierre hatte ihr gut geholfen. Die Österreicherin Karin Freitag platziert sich Zweite in 02:54'49; die Medizinstudentin aus Chardonne Simone Troxler endet Dritte in 02:55'27.

Bei den Männern gewinnt der Äthiopier aus Winterthur Dadi Fikru (28 Jahre) in 02:22'58. Im Ziel verzog er das Gesicht: "Noch nie habe ich in einem Rennen so gelitten". Zwei weitere Äthiopier vervollständigen das Podium: Tsegaye Molla in 2:26'07 und Masha Haillee Feleke in 2:31'35. Der beste Schweizer ist der Tessiner aus Lausanne Ivano Sedili, 6. in 2:38'38.

Halbmarathon | Der Gewinner des Murtenlaufs im Endspurt besiegt

Ringen um den Sieg des Halbmarathons auf den Ufern zwischen dem frischen Gewinner des Murtenlaufs Wodajo Alemayehu (ETH/Lausanne) und dem Marokkaner Jaouad Oumellal (28 Jahre). Letzterer schaffte es auf den Ersten Platz mit 5 Sekunden Vorsprung in 01:09'56. Aufgrund des Windes fokussierten sich die Konkurrenten auf den Sieg, ohne dabei auf die Stoppuhr zu achten. In diesen schwierigen Bedingungen gelang es dem international renommierten Bergläufer aus Aigle François Leboeuf (CABV Martigny) mit Kraft und Intelligenz ins Ziel zu rennen und den 3. Platz in 01:10'38 zu ergattern.

Bei den Frauen gewann die Französin vom TV Oerlikon Aude Salord (29 Jahre) in 01:17'34; 1'40 vor der russischen Spezialistin des Orientierungslaufs Natalia Gemperle (Hallwil) und 2'18 vor der Bronzemedaille im 5000 Meter-Lauf während der letzten Schweizer Meisterschaften Nicole Egger (LV Langenthal).

10 km | Bekele übertrifft den Rekord der Olympiameisterin Jamal

Phänomenale Vorführung der Äthiopierin vom Stade Genève Helen Bekele (24 Jahre). Die Viertplatzierte im letzten Berliner Marathon mit 02:22 - 20. beste weltweite Leistung des Jahres - raubte fast allen männlichen Spezialisten den Atem und erreichte das Ziel in 11. Position mit einer verblüffenden Zeit von 31'15, 1'12 schneller als die Lausannerin Zenebech Tola in 2003, welche danach unter dem Namen von Maryam Jamal (BRN) Welt- und Olympiasiegerin wurde. Die zugezogene Genferin schafft es auf den 15. Platz der weltweit besten Leistungen 2017. Die Zweite, die Französin Anne Le Cunuder endete in 34'41. Die erste Schweizerin ist die Schweizer Meisterin U23 im 5000 Meter-Lauf Fiametta Troxler (TV Oerlikon), mit dem dritten Platz in 34'57. Das Wunderkind aus Bern Delia Sclabas hat nicht teilgenommen.

Bei den Männern war der Kenianer Bernard Matheka am schnellsten. Nachdem er für diese Strecke im vergangenen Jahr einen Rekord gesetzt hatte, kontrollierte der 29-jährige Läufer aus Malleray das Rennen in 29'24. Sullivan Brunet aus Yverdon (Stade de Genève) endete in 29'37, unter 30 Minuten: "Gar nicht schlecht dafür, dass ich in der letzten Zeit eine Entzündung am Fuss hatte. Ich freue mich immer auf Rennen in der Stadt". Der Marokkaner Anas Saaidou platziert sich Dritter in 29'56.

Pressemitteilung von Michelle Bohin (Cheffe de presse) vom 22.10.2017

3.10.17 - 7. Hamburger Köhlbrandbrückenlauf

Über 4.500 Teilnehmer erfolgreich im Ziel

Am heutigen Tag der Deutschen Einheit sorgten 4.545 Läuferinnen und Läufer bei typischem Hamburger Wetter für eine erfolgreiche siebte Auflage des Hamburger Köhlbrandbrückenlaufs. Das Wetter gab sich am Ende versöhnlich mit den Läuferinnen und Läufern der siebten Ausgabe des Köhlbrandbrückenlaufs am Tag der Deutschen Einheit.

Bei typischem Hamburger Wetter - Schauer wechselten sich über den Tag hinweg mit sonnigen Abschnitten ab - blieb es vor und auch nach dem letzten von drei Läufen um 15h zumindest von oben trocken. Allerdings machte den insgesamt 4.545 Starterinnen und Startern immer wieder der Wind zu schaffen. "So ist es nun einmal gerade im Hamburger Hafen und auf der Köhlbrandbrücke. Ich glaube zudem, dass unsere Teilnehmerinnen diesen Reiz des Unberechenbaren in Kombination mit der einmaligen Aussicht von der Brücke besonders wertschätzen. Jedenfalls habe ich nach den drei Läufen zwar in erschöpfte, aber vor allem zufriedene und glückliche Gesichter geblickt", erklärte Cheforganisator Frank Thaleiser vom Veranstalter MHV.

6.000 Läuferinnen und Läufer hatten für den zum mittlerweile siebten Mal stattfindenden größten Brückenlauf Deutschlands Lauf gemeldet, der damit ausverkauft war. Auf drei nahezu gleich große Startblöcke verteilt, wurden die Teilnehmer um 9.00, 12 Uhr und 15 Uhr auf die 12,3 Kilometer lange Strecke über das Hamburger Wahrzeichen geschickt. Insgesamt 4.545 Teilnehmer waren mit offiziellem Abschluss des letzten Laufs um 16.45h erfolgreich im Ziel auf dem Süd-West Terminalgelände Am Windhukkai.

Als tagesschnellste Läuferin überquerte Mareike Bechtloff aus Erfurt nach 48:20 Minuten die Ziellinie. Schnellster Mann war Claudius Michalak aus Bad Segeberg nach 40:52 Minuten.

Ergebnisse und weitere Informationen unter: www.koehlbrandbrueckenlauf.de

Pressemitteilung von Reinald Achilles vom 3.10.2017

Schwark, Looschen und die Athletics

Hannovers neue Marathon-Champions geehrt

Annika Schwark, Christian Looschen und die Staffel der Hannover Athletics - das sind die im Rahmen des HAJ Hannover Marathon Anfang April ermittelten neuen hannoverschen Marathon-Meister, die nun im Rahmen der Helferparty im GOP Varieté-Theater ihre Meisterpokale in Empfang nehmen konnten.

Annika Schwark Hannover Athletics Christian Looschen

"Als der Moderator am Aegi die zweitschnellste Frau ankündigte, habe ich mich umgedreht und gedacht, wo ist sie denn?", erklärte die für Hannover 96 startende Schwark, die auf dem Friedrichswall in 3:10:10 Std. siegte: "Erst dann habe ich realisiert, dass er mich meinte und habe mein Ding dann voll motiviert durchgezogen."

Der aus Garrel stammende Neu-Hannoveraner Looschen gewann die Stadtmeisterschaft mit einer Zeit von 2:38:41 Std. war damit noch schneller als die siegreiche Staffel der Athletics (2:40:08), die in der Besetzung Markus Fengler, Hendrik Stürmer, Marvin Stanczyk, Simon Wald, Frank Colsmann und Kapitän Zeno Alberto Reinermann an den Start gegangen war.

"Die Atmosphäre auf der Strecke war gigantisch - ein phantastisches und hochemotionales Erlebnis", blickten die Athletics noch einmal auf ihren Siegeslauf zurück: "Wir kommen wieder und versuchen im nächsten Jahr, unseren Titel zu verteidigen."

Pressemitteilung eichels: Event GmbH vom 25.4.17 - Fotos © eichels Events

LaufReport zum HAJ Marathon Hannover 2017 HIER

25 Jahre ECU im Jahr 2017

Entstehungsgeschichte des Europacup Ultramarathon

Nach dem Mauerfall und vor dem Rennsteiglauf im Mai 1991 trafen sich die Rennsteiglauf-Organisatoren mit Franz Reist dem Gründer der 100 km von Biel und dortiger Organisationschef in Fischen im Allgäu. Dabei wurde eine engere Zusammenarbeit vereinbart.

Parallel dazu wurde in Schwäbisch Gmünd für den 2.11.1991 der Start des "Schwäbische Alb Marathon" mit 44 km über die 3 Kaiserberge vorbereitet. Im April 1991 lernte Erich Wenzel, Organisationsleiter des Alb Marathon, Dr. Hans-Georg Krämer, den Präsidenten des gerade gegründeten GutsMuths-Rennsteiglaufvereins beim Hannover Marathon kennen und lud ihn zum ersten Alb Marathon ein. Beim Rennsteigmarathon fiel die Gmünder Gruppe wohl positiv auf und auch beim ersten Start über die 100 km in Biel mit Quartier in der dortigen Zivilschutzanlage Sahligut.

Am 20./21.09.1991 kam es in Schwäbisch Gmünd zu einem Gesprächstermin von Vertretern des Rennsteiglaufs (Dr. Hans-Georg Kremer und Volker Kittel), der 100 km von Biel (Franz Reist und Nelli Strobel), des Schwäbische Alb Marathon (Erich Wenzel und Holger Scholze). Im Amtszimmer von Oberbürgermeister Dr. Schuster, dem Schirmherrn des Alb Marathon, wurde der Beginn des "Europacup der Supermarathons" nach dem Rennsteiglauf im Mai 1992 und die Geschäftsführung durch den Rennsteiglauf beschlossen. Der offizielle Name der Cupwertung wurde auf Wunsch von Harry Arndt, dem Präsidenten der Deutschen Ultramarathonvereinigung, welche diese Cupwertung sehr begrüßte, in "Europacup der Ultramarathons" abgeändert. Nach Einrichtung der Webseite des ECU unter www.europacup-ultramarathon.eu spielte sich die Form "Europacup Ultramarathon" und die Abkürzung "ECU" ein.

Entwicklung des Europacup Ultramarathon

In jährlichen Arbeitstreffen der Organisatoren der Partnerläufe des ECU in Schwäbisch Gmünd wurden die Kontakte vertieft und nötige Veränderungen und Erweiterungen beschlossen. Nach Erweiterung des ECU auf die 50 km in Mnisek (Tschechien) und 75 km in Celje (Slowenien) wurde der ECU 2002 auf den Jahresablauf umgestellt und erstmals 2002 die Siegerehrung des ECU beim Alb Marathon durchgeführt. Gleichzeitig wurde der Wertungsmodus geändert und nur noch die erfolgreiche Teilnahme an 3 der 5 Wertungsläufe gefordert um als Finisher in die Endwertung zu kommen.

Die Aufnahme eines 50 km Ultramarathons in Krems/ Wachau (Österreich) klappte nur wenige Jahre (2005 bis 2008). Als Nachfolger wurde 2010 der Wörthersee-Trail (Österreich - Mitte September) aufgenommen. Seit 2012 ist der 52 km Trail du Petit Ballon mit Start- und Zielort Rouffach (Frankreich - Mitte März) Wertungslauf.

Der Rennsteiglauf legte im Januar 2015 die Federführung im ECU nieder. Sie wurde vom Alb Marathon übernommen. Gleichzeitig endete die Partnerschaft als ECU-Wertungslauf. Die Ranglistenberechnung beim ECU wurde von Jörg Schreiber (Alb Marathon) auf eine besser verständliche Form umgestellt. Weiteres hierzu ergibt sich auf der Webseite des ECU.

Mit der Neuausrichtung des ECU wurde formuliert: Ziel des ECU ist es Läuferinnen und Läufer aus Europa zusammenzubringen. Sie können durch die Partnerläufe des ECU schöne Landschaften in Europa erleben, neue Kontakte über die alten Grenzen hinweg entwickeln und aufzeigen "Ich laufe für Europa".

Entsprechend dieser Zielsetzung war auch die Europaabgeordnete Dr. Inge Gräßle aus Heidenheim sowie der Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold bei der Siegerehrung 2015 im Refektorium des Schwäbisch Gmünder Kulturzentrums "Prediger" dabei.

Siegerehrung im Europacup Ultramarathon 2015 im Refektorium des Kulturzentrums "Prediger": Moderator Marcel Egerter (Gmünd), Jakob Etter (Biel), Christoph Acker (Rouffach), Werner Stell und Paul Schiele, Europaabgeordnete Dr. Inge Gräßle, Oberbürgermeister Richard Arnold (Gmünd) Gabor Muhari (Ungarn), Klaus Wießner (Gößweinstein), Silke Ahrendts-Konold (Herbrechtingen) und Anja Karau (Tübingen)

2017 kommen jetzt mit dem 48 km Ultra-Trail in Bizau (Bregenzer Wald) und dem 56 km-Lauf in Monschau zwei neue sehr attraktive Wertungsläufe zum ECU.

Siegerinnen und Sieger

Geehrt werden jedes Jahr gleich nach dem letzten Wertungslauf, dem Alb Marathon Schwäbisch Gmünd gegen Ende Oktober, die 3 besten Frauen und Männer sowie jene die alle Wertungsläufe des laufenden Jahres erfolgreich gemeistert haben. Die Ergebnislisten aller Wertungen des ECU sind auf der Webseite www.europacup-ultramarathon.eu veröffentlicht und können dort auch herunter geladen werden.

Fazit zu 25 Jahre Europacup Ultramarathon

Im Juni 1992 hatte Dietmar Knies im Spiridon geschrieben: "Europacup droht vorzeitiges Aus". In der Serie 1993/94 waren es dann 151 Finisher die alle 3 Wertungsläufe (100 km Biel, Alb Marathon und Rennsteigsupermarathon) erfolgreich beendet hatten.

Aufgrund der Ergebnislisten 2011 aller Partnerläufe (mit Trail du Petit Ballon in Rouffach) wurde gezählt wie viele Nationen bei den einzelnen Läufen registriert waren. Es ergaben sich 16 Nationen aus Europa und 5 von außerhalb Europas. Darunter waren insgesamt 52 Läuferinnen oder Läufer aus Tschechien, 146 aus Slowenien, 225 aus Österreich, 431 aus der Schweiz, 449 aus Frankreich und 3102 aus Deutschland.

Eine entsprechende Zählung bei den Partnerläufen 2016 zuzüglich des neuen Partnerlaufs in Monschau (56 km - August) ergab folgende Teilnehmerdaten:
22 Nationen aus Europa und 7 von außerhalb Europas. Darunter waren insgesamt 122 Läuferinnen und Läufer aus Tschechien, 138 aus Slowenien, 94 aus Österreich, 577 aus der Schweiz, 677 aus Frankreich, 1251 aus Deutschland, 13 aus Italien, 58 aus Belgien, 11 aus Luxemburg und je 6 von Großbritannien und Polen.

Pressemitteilung von Erich Wenzel - Leiter Orgateam Alb Marathon und Beauftragter für den ECU

Vor dem Virgin Money London Marathon: Abbott World Marathon Majors mit veränderter Preisgeld-Struktur

Neu: Zuwendungen auch für gemeinnützige Organisationen

Abbott World Marathon Majors (AWMM), die Vereinigung der bedeutendsten Marathonläufe weltweit, ändert die Vergabepraxis des Preisgeldes, das den Läuferinnen und Läufern winkt, die im Ranking-System einer Jahreswertung vorne platziert sind. Wurden bisher ausschließlich die beiden Gesamtsieger belohnt (jeder 500.000 US Dollar), also der Läufer bzw. die Läuferin mit den meisten Punkten aus mindestens zwei Rennen sowie die beiden Sieger der Rennrollstuhl-Wertung (bisher 50.000 für die beiden Sieger), so umfasst die Preisgeldstruktur jetzt die ersten Drei jeder Wertungsklasse: Je 250.000, 50.000 und 25.000 US-Dollar für die ersten drei Männer bzw. Frauen und je 50.000, 25.000 und 10.000 US-Dollar in der Rennrollstuhlwertung.

Zusätzlich setzt AWMM einen Betrag von insgesamt 280.000 US Dollar frei für gemeinnützige Organisationen in den Städten der jeweiligen AWMM-Marathonläufe, also 40.000 Dollar für jeweiligen Standort (der Standort, bei dem die jährliche Serie startet bzw. endet, wird entsprechend zweimal bedacht). Jeder Sieger der jeweiligen Kategorie (Männer, Frauen Lauf bzw. Rennrollstuhl) übergibt dabei einen Betrag von 10.000 Dollar an eine gemeinnützige Organisation vor Ort, die er bzw. sie sich aussucht aus einer Vorschlags-Liste des jeweiligen Marathon-Veranstalters. Beim BMW BERLIN-MARATHON gibt es ein Auswahlverfahren von nachhaltigen Berliner Projekten für Kinder und Jugendliche.

Die neue Regelung tritt mit dem Start der Serie XI in Kraft, die beim Virgin Money London Marathon am kommenden Sonntag (23. April 2017) beginnt.

Eine Wertungsserie umfasst sechs bzw. sieben Rennen (sieben in Jahren mit einem Olympia- oder WM-Marathon).

Mit dem Boston Marathon am vergangenen Montag endete die AWMM-Serie X. Die Sieger in der jeweiligen Kategorie:

Männer: Eliud Kipchoge, Kenia
Frauen: noch offen*
Rennrollstuhl Männer: Marcel Hug, Schweiz
Rennrollstuhl Frauen: Tatjana McFadden, USA

*Da die bis dahin führende Läuferin, die Kenianerin Jemima Sumgong, im Frühjahr bei einer Trainingskontrolle positiv getestet worden war, bleibt die Position der führenden Frau vakant, bis nach Öffnung der B-Probe eine endgültige Entscheidung gefällt worden ist.

Abbott World Marathon Majors

Die AWMM sind gewissermaßen der Grand Slam der internationalen Marathonläufe. Hier sind die bedeutendsten Marathonläufe weltweit vereint: Tokio, London, Boston, Berlin, Chicago und New York sowie die Marathons bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Eine Wertungsserie umfasst sechs bzw. sieben Rennen (sieben in Jahren mit einem Olympia- oder WM-Marathon). Für einen Sieg in einem der Wertungsläufe gibt es 25 Punkte, Platz zwei erhält 16, Platz drei 9, Platz vier 4 und Platz fünf 1 Punkt. Gegründet wurde diese Vereinigung 2006. Die zehnte Wertungsserie endete vergangenen Montag beim Boston Marathon.

Serie XI

23. April 2017

Virgin Money London Marathon

6. August 2017

IAAF WM-Marathon London

24. September 2017

BMW BERLIN-MARATHON

8. Oktober 2017

Bank of America Chicago Marathon

5. November 2017

TCS New York City Marathon

25. Februar 2018

Tokio Marathon

16. April 2018

Boston Marathon

22. April 2018

Virgin Money London Marathon

SCC EVENTS Pressemitteilung vom 19. APRIL 2017

71. Paderborner Osterlauf: Nach 24 Jahren fiel der 10km-Streckenrekord

Hierzu haben wir heute mit dem Ex-Rekordinhaber Carsten Eich telefoniert:

Jahrhundert-Rekordhalter Carsten Eich sieht es gelassen

 

Wie berichtet, sorgte der Lauf des 23-jährigen Kenianers Benard Kimeli auf der 10km-Distanz beim Paderborner Osterlauf am 15. April mächtig für Furore.

Auf regennasser Strecke lief Kimeli bei seinem Europadebüt der Konkurrenz förmlich davon und pulverisierte den alten Streckenrekord (27:47) von Carsten Eich aus 1993. Ganz nebenbei erzielte er mit seiner 27:18 Einlaufzeit auch noch eine neue Weltjahresbestleistung (siehe Bericht im LaufReport).

Im Telefoninterview mit Osterlauf Pressesprecher Thomas Lippe, war von Carsten Eich zu erfahren, dass er diese Sensationsmeldung bereits schon aus den Medien erfahren hatte. Er selber hat überhaupt kein Problem damit, dass sein Jahrhundert-Rekord seit Karsamstag Geschichte ist und sieht dies eher als den "Lauf der Zeit".

"24 Jahre Inhaber eines Streckenrekordes zu sein" ist schon ein außergewöhnliches Ereignis", so Eich und sieht mit der aktuellen Weltjahresbestzeit von Kimeli eher den Beginn einer neuen Zeitrechnung. Auf der anderen Seite unterstreicht sein Rekord von 1993 zudem seine unglaubliche Laufleistung, die er damals abgerufen hat.

Carsten Eich gratuliert Benard Kimeli zu seinem Sensationserfolg und ist gespannt, wohin die Reise im Laufsport künftig noch gehen wird bzw. welche zukünftigen Erfolge von Benard Kimeli noch erwartet werden dürfen.

Pressemitteilung von Thomas Lippe Paderborner Osterlauf GmbH vom 17.4.17
Foto © LaufReport

Kathrine Switzer läuft am 17. April den Boston Marathon®

Die Frauenlauf Pionierin feiert 50. Jubiläum ihres historischen Laufs,
der die Frauenlaufwelt veränderte

Port Washington, NY (17.2.2017) 1967 schrieb die US-Amerikanerin Kathrine Switzer mit ihrer Teilnahme am traditionsreichen Boston Marathon Geschichte. Sie beendete - trotz Widerstand des Veranstalters - als erste Frau mit einer offiziellen Startnummer einen Marathon, was zum damaligen Zeitpunkt ausschließlich Männer vorbehalten war. Zum 50. Jubiläum dieses Vorfalls geht Switzer mit ihrer damaligen Startnummer 261 am 17. April in Boston wieder an den Start.

Historisches Foto 1967 © Boston Herald

Als 20jährige Studentin sorgte Kathrine Switzer 1967 für weltweites, mediales Aufsehen. Sie hatte sich mit ihren Initialen K.V. Switzer für eine offizielle Startnummer für eine Teilnahme am Boston Marathon beworben und erhielt die Nummer 261 zugeteilt. Trotz des wutentbrannten Rennleiters, der versuchte sie aus dem Rennen zu zerren, beendete sie das Rennen und widerlegte damit die damals vorherrschende Meinung, Frauen seien für den Ausdauersport nicht geeignet. In den darauffolgenden Jahren etablierte sie sich als erfolgreiche Läuferin, bestritt 39 Marathons und gewann unter anderem den prestigeträchtigen New York City Marathon. In den siebziger Jahren baute sie mit 400 Rennen in 29 Ländern die AVON Frauenlaufserie auf. Damit sicherte sie die Aufnahme des Frauenmarathons ins Olympische Programm. 1984 konnte erstmals eine Marathon Olympiasiegerin gekürt werden. 2015 gründete Switzer das soziale Frauen Laufnetzwerk 261 Fearless, das Frauen weltweit miteinander auf sportlicher Basis vereint.

"Ich freue mich sehr den 121. Boston Marathon mitlaufen zu können", so Kathrine Switzer. "Was vor 50 Jahren ein dramatischer Vorfall war, wurde letztendlich zu einem richtungsweisenden Moment - für mich und für Läuferinnen auf der ganzen Welt. Das Ergebnis sorgte für eine soziale Revolution: heute laufen in den USA mehr Frauen als Männer."

Trotz des missglückten Anfangs hieß der Veranstalter des Boston Marathons, die Boston Athletic Association, fünf Jahre später, 1972, erstmals Frauen als Teilnehmerinnen offiziell willkommen. Damals lief Kathrine Switzer auf Rang drei. Der Boston Marathon sorgte damit für ein nachhaltiges, weltweites Umdenken im Laufsport. "Wir freuen uns sehr Kathrine wieder aktiv im Rennen begrüßen zu dürfen, genau dort, wo der Ursprung der Frauenlaufsport Bewegung liegt", erklärt die B.A.A. Präsidentin Joann Flaminio. "Sie war und ist eine mutige Frau und es ist uns eine große Ehre sie anlässlich dieses geschichtsträchtigen Jubiläums im Ziel in Empfang nehmen zu dürfen."

"Die Reise hat erst begonnen"
Am 17. April begleiten Kathrine Switzer 118 Frauen und sieben Männer aus 20 Nationen, die für Switzer's 261 Fearless Non Profit Organisation Spenden gesammelt haben. Eine von Switzer's Begleiterinnen ist Rosy Spraker aus den USA: "Kathrine durchbrach damals nicht nur die gläserne Decken des Frauenlaufsports. Sie prägte ihn in den vergangenen 50 Jahren entscheidend. Mit dem von uns gesammelten Geld werden wir lokale 261 Fearless Frauen-Laufclubs aufbauen, Lauf-Betreuerinnen ausbilden und soziale Laufprogramme unterstützen - gleich, ob in Massachusetts/USA, Berlin oder Albanien. Wir freuen uns darauf viele Frauen damit erreichen zu können - sei es als Club Leiterinnen oder als Teilnehmerinnen."

Team 261 Fearless Trains for Boston Marathon with Kathrine Switze - Foto © Horst von Bohlen

"Es gibt nur dieses eine 50jährige Jubiläum für dieses eine Rennen, dass unsere Leben verändert hat", erklärt die heute 70jährige Switzer. "Ich trainiere hart und der großartige Spirit meines 261 Fearless Teams gibt mir Tag für Tag Antrieb weiter zu arbeiten. Am 17. April geht es mir nicht um eine bestimmte Zeit - ich möchte feiern, vereinen und dankbarsein für die Möglichkeit, die uns geboten wird. Ich laufe, um diesem Rennen, dieser Stadt, und diesen tausenden großartigen Zuschauern danke zu sagen, die alle zusammen uns Frauen in den letzten Jahrzehnten Kraft und Selbstbewusstsein gegeben haben."

Mehr Information zu Kathrine Switzer erfahren Sie unter www.marathonwoman.com

Pressemitteilung der 261 Fearless, Inc - Edith Zuschmann im Februar 2017

Über 261 Fearless, Inc.
261 Fearless, Inc. ist eine globale gemeinnützige Organisation, die von Frauenlaufpionierin Kathrine Switzer 2015 ins Leben gerufen wurde. Dieses soziale Frauen Laufnetzwerk hat sich als Ziel gesetzt Frauen aus aller Welt - unabhängig ihrer Herkunft, ihres Glaubens und ihrer Fähigkeiten - durch Laufen zu vereinen. Diese Plattform ermöglicht Frauen sich gegenseitig Mut zu machen, zu unterstützen und sich offen freundschaftlich auszutauschen, fern von bewertenden Vergleichen. Dazu dienen lokale Laufclubs, Ausbildungsmöglichkeiten für Frauen, Kommunikationsportale, Veranstaltungen und Merchandising. In Österreich und Deutschland gibt es aktuell neun 261 Club Lauftreffs. Weiteres: www.261fearless.org

Über B.A.A.
Gegründet 1887. Die Boston Athletic Association ist eine Non-Profit Organisation mit dem Auftrag gesunden Lebensstil durch Sport - besonders durch Laufen zu propagieren. Der von der B.A.A. alljährlich ausgetragene Boston Marathon ist der älteste Marathon der Welt. Weiter veranstaltet der Verband lokale Läufe und unterstützt Charity- sowie Laufprogramme. Seit 1986 ist John Hancock Financial der Hauptsponsor des Boston Marathon, der Teil der Abbott World Marathon Majors Serie ist, die die internationalen Städte Marathons in Tokio, London, Berlin, Chicago, und New York City beinhaltet. Mehr als 60.000 Läufer nahmen 2016 an B.A.A. Veranstaltungen teil. Der 121. Boston Marathon findet am Montag, den 17. April 2017 statt. Mehr Informationen finden Sie unter www.baa.org

Anmerkung der LaufReport-Redaktion: Auch in Deutschland gibt es 2017 ein Marathon-Jubiläum, das vor allem für Frauen beachtenswert ist. Der Schwarzwald Marathon feiert 50-Jahrjubiläum. Er war 1968 weltweit der erste Marathon, zu dem ganz offiziell Frauen zugelassen waren. Ein ganz besonderes Jubiläum also, das im Oktober 2017 ins Haus steht.

Schwarzwald-Marathon im LaufReport: Infoseite HIER und zu seiner Historie Beiträge von Werner Sonntag HIER und von Günter Krehl HIER

Weltklasse-Leichtathletik beim INDOOR MEETING Karlsruhe

Bestleistungen in Karlsruher Weltklasse-Atmosphäre

Viel ist im Vorfeld beim Blick auf die Starterlisten spekuliert worden. Und die Ergebnisse der über 120 Athleten aus rund 40 Ländern hat dies bestätigt. Die INDOOR MEETING-Fans in der Karlsruher Leichtathletik-Arena haben auch im Jahr 2017 bei der dritten Station der IAAF World Indoor Tour in Karlsruhe wieder Leichtathletik der Weltklasse zu Gesicht bekommen. Allen voran der Hürdensprint der Frauen, über diesen im Vorfeld des Meetings viel gesprochen und geschrieben wurde, bestätigte die Weltklasseleistungen der Athleten. In einem Traumfinale entschied die Weltrekordhalterin über die 100 Meter Hürden im Freien und Vorjahressiegerin Kendra Harrison die 60 Meter Hürden der Frauen in 7,76 Sekunden und damit nur eine Hundertstelsekunde langsamer als ihre Weltjahresbestleistung - vor Europameisterin Cindy Roleder (7,90 Sekunden) und Australiens Sprintstar Sally Pearson (7,91 Sekunden) für sich. "Ich liebe es, hierherzukommen. Die Fans hier sind super, die Leute sind immer sehr nett", zeigte sich Keni - wie sie alle nennen - nach ihrem Sieg begeistert. "Die Deutschen lieben Leichtathletik. Und ich freue mich, wenn ich ihnen eine gute Leistung zeigen kann", so die Weltrekordlerin weiter.

Als nicht weniger spektakulär entpuppten sich die 3.000 Meter der Frauen. Neuer Hallen-Europarekord und zugleich neuer Meeting-Rekord hieß es am Ende für die Britin Laura Muir. In einer Zeit von 8:26,41 Minuten trommelte sie die 3.000 Meter herunter und sicherte sich damit den Sieg vor der Kenianerin Hellen Obiri (8:29,46 Meter). "Ich hätte nicht erwartet, dass das Rennen so schnell würde wie es letztendlich geworden ist. Ich dachte, dass ich eine 8:30 würde laufen können, aber dieses Tempo und europäischen Rekord? Das hätte ich nicht erwartet", so Muir im Anschluss an ihr grandioses Rennen.

Die Meeting-Premiere des Kugelstoßens der Frauen entschied Deutschlands erfolgreichste Kugelstoßerin, Christina Schwanitz, am Ende für sich. In ihrem fünften Versuch wuchtete sie die Kugel auf die Gewinnerweite von 18,41 Meter, was gleichbedeutend Meeting-Rekord bedeutete, da das Kugelstoßen der Frauen erstmals in der Geschichte des INDOOR MEETINGs stattfand. "Ich freue mich, dass ich mich nun schon um 30 Zentimeter steigern konnte. Außerdem war die Stimmung hier toll und auch das führt dazu, dass man den Wettkampf mehr genießen kann. Vielen Dank für die tolle Unterstützung", so Siegerin Christina Schwanitz, die im Anschluss an ihren Auftritt zahlreiche Autogrammwünsche zu erfüllen hatte, nach ihrem Wettkampf.

Die 800 Meter der Männer entschied nach einem heiß umkämpften Rennen der US-Amerikaner Erik Sowinski für sich. Nach einem Endspurt sicherte er sich in 1:46,80 Minuten den Sieg vor dem Spanier Kevin López (1:47,04 Minuten). Hervorzuheben ist zudem die klasse Leistung von Lokalmatador Christoph Kessler, der sich in neuer persönlicher Bestleistung (1:47,81 Minuten) Rang fünf sicherte. Bei den Frauen ging der Tagessieg bei den 800 Metern in einer Zeit von 2:01,26 Minuten an die Polin Joanna Jozwik.

Die Kenianer entschieden indes die 1.500 Meter der Männer unter sich. In 3:38,51 Minuten absolvierte Silas Kiplagat die Strecke, dicht gefolgt von seinem Landsmann Elijah Motonai Manangoi (3:38,53 Minuten). Auf 4,78 Meter hatte Lisa Ryzih die Latte beim Stabhochsprung-Wettbewerb der Frauen aufgelegt - gleichbedeutend mit deutschem Rekord. Knapp riss sie jedoch die Latte und so blieb es am Ende bei 4,67 Metern. Diese reichten am Ende zum Sieg vor Minna Nikkanen aus Finnland. Den Weitsprung der Männer konnte am Ende nicht Lokalmatador Julian Howard für sich entscheiden. Er sicherte sich mit seinen gesprungenen 7,97 Metern die EM-Norm. Am Ende verdrängte ihn der Südafrikaner Godfrey Khotso Mokoena mit seinem Satz auf 8,05 Meter auf Rang zwei des Siegertreppchens. Beim Hochsprung der Männer holte der Bulgaren Pavel Seliverstau sich mit starken 2,30 Metern und damit Weltjahresbestleistung den Wettbewerbssieg. Das Finale der 60 Meter der Frauen war an Spannung kaum zu übertreffen. Die Jamaikanerin Gayon Evans hatte in 7,14 Sekunden und damit neuer persönlicher Bestleistung mit nur einer Hundertstelsekunde Vorsprung die Nase vor der im Vorfeld favorisierten Britin Dina Asher-Smith, welche die Ziellinie in 7,15 Sekunden überlief. Bei den Herren über die Hürden war es der Brite Andrew Pozzi in 7,44 Sekunden, der sich gegen den Spanier Orlando Ortega (7,59 Sekunden) durchsetzte.

Das Fazit von Sportdirektor Alain Blondel fiel nach der 33. Auflage des Leichtathletik-Meetings durchweg positiv aus: "Wir haben in diesem Jahr eines der besten Meetings aller Zeiten erlebt. Viele Athleten, egal ob zum ersten Mal in Karlsruhe oder als Rückkehrer, haben mir ihre Begeisterung für die Bahn und die Stimmung in der Arena geschildert. Das macht uns natürlich zufrieden." Martin Wacker, Meetingdirektor und Geschäftsführer der ausrichtenden KARLSRUHE EVENT GmbH, richtete den Dank nach dem INDOOR MEETING Karlsruhe an die Sponsoren und das Ehrenamt: "Ohne diese breite Unterstützung der zahlreichen Partner und Sponsoren wäre ein Meeting auf solch einem Niveau nicht möglich. Außerdem geht mein Dank an die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer. Jeder einzelne verdient größten Respekt!" Zum Abschluss der IAAF World Indoor Tour macht der Leichtathletik-Zirkus am 10. Februar Station in Torun, Polen, bevor es am 18. Februar zum Tour-Abschluss nach Birmingham, Großbritannien geht.

Weitere Infos www.meeting-karlsruhe.de

Pressemitteilung Philipp Schätzle - KEG Karlsruhe Event GmbH vom 4.2.2017

STANDARD CHARTERED DUBAI-MARATHON am 20.1.17

Es wurde nichts mit der Weltrekordjagd für Kenenisa Bekele beim Standard Chartered Dubai-Marathon. Der äthiopische Superstar, der die Bestzeit des Kenianers Dennis Kimetto (2:02:57 Stunden) brechen wollte, hatte schon in der ersten Sekunde des Rennens Pech. Nachdem ihm offenbar jemand in die Ferse getreten war, stürzte Bekele. Er lief dann zwar zunächst in der Spitzengruppe, fiel jedoch schon vor der 10-km-Marke zurück. Mit großem Rückstand stieg er dann nach rund 23 Kilometern aus und hielt sich die linke Wade. "Ich kam nach Dubai um etwas Besonderes zu erreichen. Aber es sollte nicht sein", sagte Kenenisa Bekele, der bei dem Marathon in den Vereinigten Arabischen Emiraten bereits vor zwei Jahren verletzungsbedingt aufgegeben hatte.

Sieger Tamirat Tola im Ziel
Foto © Standard Chartered Dubai Marathon / Giancarlo Colombo

Das Rennen endete mit einer Überraschung: Der Äthiopier Tamirat Tola gewann mit einem Streckenrekord von 2:04:11 Stunden. Der 25-Jährige steigerte sich um gut zwei Minuten und verbesserte den Streckenrekord um zwölf Sekunden. Seine Landsleute Mule Wasihun und Sisay Lemma belegten die Ränge zwei und drei mit 2:06:46 beziehungsweise 2:08:04.

Tola hatte seine bisherige Bestzeit von 2:06:17 vor drei Jahren in Dubai aufgestellt und sich danach auf die kürzeren Strecken konzentriert. Bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 gewann er die Bronzemedaille im 10.000-m-Finale. "Ich denke, ich kann mich über 10.000 Meter noch weiter steigern und werde mich daher zunächst auf diese Strecke konzentrieren. Die WM im Sommer in London ist mein Ziel", sagte Tamirat Tola.

Auch bei den Frauen gab es eine unerwartete Siegerin: Die 26-jährige Debütantin Worknesh Degefa lief zum größten Erfolg ihrer Karriere. Sie gewann mit 2:22:36 Stunden vor ihren Landsfrauen Shure Demise (2:22:57) und Yebrgual Melese (2:23:13). "Mein nächstes großes Ziel ist es nun, eine Zeit unter 2:20 Stunden zu erreichen", sagte Worknesh Degefa nach ihrem Sieg.

Beide Gewinner liefen Jahresweltbestzeiten und kassierten jeweils 200.000 Dollar - die höchste Siegprämie im Marathon weltweit. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, gingen in Dubai bei warmem Wetter über 30.000 Läufer an den Start.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.dubaimarathon.org

Pressemeldung Race-News-Service vom 20.1.2017

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Walter Wagner, verantwortlicher Redakteur & Herausgeber - 14. November 2012

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