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Remmers-Hasetal-Marathon 2019

Sportliche Geschenkidee zum Weihnachtsfest

Der VfL Löningen bietet Gutscheine für den Remmers-Hasetal-Marathon 2019
Im Einzelhandel stehen die ersten Weihnachtsartikel bereits seit Ende August in den Regalen. Der Remmers-Hasetal-Marathon des VfL Löningen zieht in diesen Tagen nach und bietet passend zum Weihnachtsfest 2019 sportliche Geschenkideen für Laufbegeisterte.

Interessierte können über die Organisatoren des Remmers-Hasetal-Marathons des VfL Löningen Gutscheine über die Teilnahme an einer der angebotenen Laufdisziplinen erwerben. Das Angebot ist vielfältig und bietet für jeden ambitionierten Läufer etwas. Auf dem Programm am 22.06.2019 stehen neben dem Remmers-Hasetal-Marathon, der Möbel-Wilken-Halbmarathon, der EWE-Staffelmarathon, die EWE-Firmenstaffel, der ÖFFENTLICHE-10-km-Lauf, der Vivaris-5-km-Lauf und der Special-Olympics-Lauf (über 1.800 m).

Erstmals zur Veranstaltung im nächsten Jahr wird auch zur Teilnahme an der Disziplin AOK-Nordic Walking und Walking (über 5 km) eingeladen. Es sollen sich alle angesprochen fühlen, die etwas für sich und ihre Gesundheit tun möchten.

Darüber hinaus bietet der Remmers-Hasetal-Marathon im kommenden Jahr zusätzlich zu den bereits etablierten Reifen-Labetzke-Schülerläufen (über 1.800 m) erstmals den startgeldfreien Graepel-Bambini-Lauf (über rd. 300 m) an. Hier sind alle Kinder der Geburtenjahrgänge 2014 und jünger startberechtigt. Die Kinder müssen jeweils von Mama, Papa, Oma, Opa oder einer anderen Person begleitet werden.

Die Gutscheine für die ganze Familie zum Sommerabend-Lauffest 2019 können per E-Mail unter marathon@vfl-loeningen.de bestellt werden. Es entstehen keine Versandkosten, denn der Organisationsbeitrag wird ganz bequem auf das Bankkonto des Veranstalters überwiesen. Zur Erstellung des Gutscheins sind lediglich der volle Name der beschenkten Person und die gewünschte Disziplin notwendig. Daraufhin versendet der Veranstalter den Gutschein per Post mit dem dazugehörigen Code zur kostenlosen Anmeldung.

Für die Bestellung eines Gutscheins gelten die regulären Preise, ohne irgendwelche Kosten oder Aufschläge! Die Gutscheine haben erst Gültigkeit mit Eingang der Zahlung.

Presse-Info von Christian Behrens vom 5.11.2018,
Orga-Team Remmers-Hasetal-Marathon des VfL Löningen

Siehe auch Laufankündigung im WO LÄUFT´S WIE? unter LÖNINGEN

BERLIN LÄUFT mit 7.312 Teilnehmern:

Alina Reh gewinnt mit europäischer Topzeit

Vincent Kibet überrascht beim The Bridgestone Great 10k

Alina Reh ist beim The Bridgestone Great 10k in Berlin am Sonntag in die europäische Spitze über 10 km gelaufen. Die erst 21-jährige Athletin des SSV Ulm setzte beim schnellsten deutschen Rennen über diese Distanz ihren enormen Aufwärtstrend fort: Alina Reh gewann den Lauf mit einer Steigerung auf 31:23 Minuten und triumphierte damit zum zweiten Mal in Folge beim The Bridgestone Great 10k. Damit verbesserte sie ihren eigenen deutschen Rekord in der Altersklasse der unter 23-Jährigen und platzierte sich in der Liste der schnellsten europäischen Läuferinnen aller Zeiten auf Rang zwölf. Bei den Männern überraschte ein kenianischer Newcomer: Vincent Kibet triumphierte mit hochklassigen 27:21 Minuten und schob sich damit auf Platz vier in der aktuellen Jahresweltbestenliste. Bei sonnigem allerdings auch windigem Wetter verzeichnete Veranstalter BERLIN LÄUFT 7.312 Teilnehmer. Integriert in The Bridgestone Great 10k war auch eine 2x5-km-Staffel sowie ein Kinderlauf über rund 800 Meter.

Alina Reh im Ziel - Foto: BERLIN LÄUFT / Action Photo

Im Rennen der Frauen führte lange Zeit die Kenianerin Gladys Kimaina. Doch bei Kilometer acht wurde sie von Alina Reh ein- und dann auch gleich überholt. Damit war die Entscheidung im Kampf um den Sieg gefallen. "Ich wollte in meinem letzten Saisonrennen noch einmal alles herausholen", sagte Alina Reh, die erst vor sieben Tagen in Köln ihre Halbmarathon-Bestzeit auf 69:31 verbessert hatte. Doch ihr Ergebnis beim The Bridgestone Great 10k war noch deutlich hochwertiger. Nachdem sie im vergangenen Jahr das Rennen bereits in 31:38 gewonnen hatte, steigerte sie sich nun um 15 Sekunden. Mit 31:23 ist Alina Reh die zweitschnellste europäische Läuferin in diesem Jahr über 10 km und verpasste die kontinentale Saisonbestzeit um nur drei Sekunden. In der Jahresweltbestenliste belegt Alina Reh jetzt einen beachtlichen 14. Platz.

Hinter Alina Reh, die auch eine deutsche Jahresbestzeit aufstellte und als zweitschnellste deutsche Läuferin aller Zeiten ein Stück näher an den deutschen Rekord von Irina Mikitenko (30:57) herangekommen ist, wurde Gladys Kimaina Zweite mit 31:46. Als Dritte stellte Fabienne Schumpf mit 32:01 Minuten einen Schweizer Landesrekord auf. Hinter der viertplatzierten Karolina Nadolska (Polen/32:14) folgte Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt), die sich auf den Frankfurt-Marathon vorbereitet, mit 33:36. Platz sechs belegte Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin) in 33:39.

Ein schnelles Rennen entwickelte sich bei den Männern, wobei der mitunter starke Wind sicherlich etwas Zeit gekostet hat. Nachdem die Spitzengruppe die 5-km-Marke in 13:47 Minuten passiert hatte, fiel eine Vorentscheidung bereits bei Kilometer sechs. Hier konnte sich Vincent Kibet von dem favorisierten Titelverteidiger Mathew Kimeli (Kenia) lösen. Für den erst 19-jährigen Kenianer wurde sein erster Lauf außerhalb Kenias auf Anhieb zu einem großen Erfolg. Er gewann das Rennen in hochklassigen 27:21 Minuten. "Mein nächstes Ziel sind jetzt die Crosslauf-Weltmeisterschaften", sagte Vincent Kibet, der die drittschnellste Siegzeit in der Geschichte der Veranstaltung erzielte. Damit untermauerte The Bridgestone Great 10k auch seine Position als eines der schnellsten 10-km-Rennen weltweit: Nur in Prag und New York wurde in diesem Jahr noch schneller gelaufen als bei dem Rennen von BERLIN LÄUFT.

Hinter Vincent Kibet folgten seine Landsleute Mathew Kimeli (27:38) und Donald Mitei (28:25) auf den Rängen zwei und drei. Bester deutscher Läufer war mit 29:22 wie schon vor einem Jahr Richard Ringer (VfB LC Friedrichshafen), der wie 2017 Platz sieben belegte. Von den Nachwirkungen einer Erkältung noch gehandicapt, lief der deutsche Marathon-Rekordler Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal) auf Platz 13 in 30:01.

Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen läuft 1:14 Stunden

Unter den 7.312 Läufern war auch der Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen, der vor zwei Jahren bei den Spielen in Rio die Goldmedaille am Reck gewann. Hambüchen startete im Rahmen der "Olympischen Kampagne" von Titelsponsor Bridgestone - "Verfolge Deinen Traum. Egal was kommt" - erstmals bei einem 10-km-Rennen. Dabei gehörte er zum Team "Heimliche Sieger", das sich aus 13 weiteren Lauf-Debütanten zusammensetzte. Fabian Hambüchen lief bei seiner 10-km-Premiere nach 1:14:21 Stunden ins Ziel am Schloß Charlottenburg.

Weitere Informationen im Internet unter: www.berlin-läuft.de

Pressemitteilung Race-News-Service vom 14.10.2018

Deutsche Läuferelite 2019 zu Gast in Freiburg

Freiburg hat den Zuschlag für die Ausrichtung der Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften im kommenden Jahr erhalten. Am Sonntag, den 07. April 2019 werden die schnellsten deutschen Athletinnen und Athleten beim MEIN FREIBURG MARATHON ihre Laufschuhe schnüren, um bei den Deutschen Titelkämpfen im Halbmarathon ihre Sieger*innen zu ermitteln.

Am vergangenen Freitag, den 20. Juli 2018 hat der Verbandsrat des Deutschen Leichtathletik-Verbandes in Nürnberg beschlossen, dass die nächstjährige Austragung in den Süden Deutschlands, nach Freiburg, vergeben wird.

Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM), zeigt sich begeistert: "Es ist uns eine Ehre die besten Läuferinnen und Läufer aus ganz Deutschland bei uns in der Schwarzwaldhauptstadt begrüßen zu dürfen. Wir werden alles daran setzen, um ihnen und den vielen tausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein einzigartiges Laufevent mit vielfältigem Rahmenprogramm zu bieten."

"Wir freuen uns sehr den Zuschlag für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften im Rahmen den MEIN FREIBURG MARATHONs erhalten zu haben. Die Entscheidung wertet das größte Laufevent der Region noch weiter auf", resümiert Philipp Krämer, Präsident des Badischen Leichtathletik-Verbandes (BLV).

Der neue Veranstalter, die FWTM, hat gemeinsam mit dem BLV bei der diesjährigen Auflage mit Bravour unter Beweis gestellt, dass die Synergien der beiden Organisationen erfolgreich genutzt und dadurch ein Laufevent der Extraklasse auf die Beine gestellt werden konnte.

LaufReport zum Freiburg Marathon 2018 HIER

Pressedienst des Badischen Leichtathletik-Verbandes vom 25.7.2018

Weltjahresbestzeit und Streckenrekord beim Berliner Halbmarathon

Erick Kiptanui überraschte beim Berliner Halbmarathon mit einem Streckenrekord: Der Kenianer gewann das Rennen mit der Weltklassezeit von 58:42 Minuten und stellte damit auch die Jahresweltbestzeit ein. Der kenianische Newcomer, der am Sonntag erst sein drittes Rennen in Europa lief und dabei seinen dritten Sieg feierte, erzielte auf der schnellen Strecke die fünftbeste je gelaufene Zeit weltweit und verpasste den Weltrekord um lediglich 19 Sekunden.

Erik Kiptanui: Sieger des Berliner Halbmarathon 2018. Erick Kiptanui gewinnt mit Weltjahresbestzeit und Streckenrekord (58:42 Minuten) den Berliner Halbmarathon. Fotoquelle: SCC EVENTS/camera4

In dem von Kenianern dominierten Rennen belegten Kiptanuis Landsleute Emmanuel Kiprono und Richard Mengich in 60:29 beziehungsweise 60:36 die Ränge zwei und drei. Bester deutscher Läufer war Homiyu Tesfaye (Eintracht Frankfurt), der als Achter eine Zeit von 62:13 erreichte. Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) gelang als 13. mit 63:14 eine persönliche Bestzeit.

Schnellste Frau war die für Grün-Weiß Kassel startende Äthiopierin Melat Kejeta mit 69:04 Minuten. Als Zweite lief die Schweizerin Martina Strähl in 69:29 Schweizer Rekord, Rang drei belegte Anne-Mari Hyryläinen (Finnland) mit 71:04. Die 3.000-m-Hindernis-Europameisterin Gesa-Felicitas Krause (Silvesterlauf Trier) kam im zweiten Versuch erstmals ins Ziel eines Halbmarathons und stellte mit 72:16 eine deutsche Jahresbestzeit auf. Siebente wurde Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt), die mit 72:44 eine persönliche Bestzeit erreichte.

Die schnellste Frau beim Berliner Halbmarathon: Melat Kejeta. Melat Kejata (Grün-Weiß Kassel/ETH) siegt beim Berliner Halbmarathon in 69:04 Minuten. Fotoquelle: SCC EVENTS/Petko Baier

Für die 38. Auflage des einzigen deutschen Halbmarathons mit internationaler Strahlkraft hatten 36.000 Athleten gemeldet. Dies ist eine Rekordzahl für das Rennen, bei dem rund 250.000 Zuschauer an der Strecke standen.

Bereits auf den ersten Kilometern hatten Erick Kiptanui und sein Landsmann Vincent Kipchumba, der als Tempomacher fungierte, einen deutlichen Vorsprung herausgelaufen. Mit Rückenwind erreichten sie die 10-km-Marke in superschnellen 27:32 Minuten - eine Zwischenzeit, die bei gleichbleibendem Tempo ausgereicht hätte, um den Weltrekord von 58:23 Minuten zu unterbieten. "Es war mein Plan, so schnell zu laufen. Denn ich wusste, dass Berlin eine flache Strecke hat", sagte Erick Kiptanui, der vom renommierten italienischen Coach Renato Canova trainiert wird. Nachdem Kipchumba zwischen Kilometer 12 und 13 aus dem Rennen gegangen war und nun Gegenwind herrschte, konnte Kiptanui das Tempo nicht mehr ganz halten. Doch er zeigte eindrucksvoll, dass er das Vermögen hat, zum nächsten kenianischen Top-Marathonläufer zu werden. "Ich werde auf jeden Fall auf der Straße weiter laufen und plane auch ein Marathon-Debüt", sagte Erick Kiptanui, der sich in früheren Jahren zunächst als 1.500-m-Läufer versucht hatte.

Für Homiyu Tesfaye lief es in Berlin nicht ganz so gut wie erhofft. Den avisierten deutschen Rekord von 60:34 Minuten verpasste der 24-Jährige deutlich. Mit 62:13 Minuten lief er aber trotzdem eine ordentliche Zeit. "Ich konnte heute leider nicht meine Trainingsleistungen umsetzen", sagte Homiyu Tesfaye, den zuletzt auch eine Erkältung behindert hatte. "Aber insgesamt bin ich zufrieden, es ist schließlich meine zweitbeste Halbmarathonzeit. Und ich werde auch in der Zukunft weiter Halbmarathon laufen."

Zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg bei den Frauen lief Melat Kejeta mit 69:04 Minuten. "Nach zehn Kilometern habe ich mich nicht mehr so gut gefühlt, denn ich bin etwas erkältet, und zudem hatten wir dann Gegenwind", sagte die seit gut vier Jahren in Kassel lebende Äthiopierin. Sie hat die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt und hofft, mittelfristig für Deutschland starten zu können.

Ein gleichmäßiges, solides Rennen lief Gesa Krause, die auf Platz fünf als beste deutsche Läuferin ins Ziel kam. Vor gut einem Jahr war sie bei ihrem ersten Halbmarathon-Versuch in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) nicht ins Ziel gekommen. "Ich bin heute gut ins Rennen gekommen, und es hat Spaß gemacht. Aber das ist natürlich nach wie vor Neuland für mich", sagte Gesa Krause, die sich nun wieder auf die 3.000-m-Hindernisstrecke konzentrieren wird. In Berlin will sie im Sommer ihren Europameisterschafts-Titel verteidigen. "Aber es ist durchaus möglich, dass ich wieder zum Berliner Halbmarathon zurückkommen werde", sagte Gesa Krause, die gut die Hälfte der Strecke gemeinsam mit Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt) lief. Ihre Trainingspartnerin wurde am Ende Siebte. "Ich bin zufrieden mit meiner Bestzeit, aber es lief nicht so richtig rund. Eigentlich ist es mein Anspruch, eine 70-Minuten-Zeit zu erreichen", sagte Katharina Heinig, die Tochter der früheren Marathon-Weltklasseläuferin Kathrin Dörre-Heinig.

Alle Resultate gibt es hier

SSC Events Pressemitteilung vom 8.4.2018

Hallen-DM Dortmund 2018

Konstanze Klosterhalfen bricht 30 Jahre alten Rekord

Stimmungsvoller Höhepunkt der Hallen-DM in Dortmund war am Sonntag das 3.000-Meter-Finale der Frauen: Konstanze Klosterhalfen brach an ihrem 21. Geburtstag den 30 Jahre alten deutschen Hallenrekord. Hallen-Bestleistungen gab es für Hochspringer Mateusz Przybylko, Langsprinterin Nadine Gonska und Sprint-Queen Tatjana Pinto über 200 Meter.

Es war das perfekte Geburtstagsgeschenk und ein krönender Abschluss zweier ereignisreicher Wettkampftage bei der Hallen-DM in Dortmund: Konstanze Klosterhalfen rannte die 3.000 Meter in einem irrsinnigen Tempo gegen die Uhr - angefeuert wurde die 21-Jährige von 4.000 Zuschauern, die sich von ihren Plätzen erhoben und die Ausnahmeläuferin lautstark auf dem Weg zu einem neuen deutschen Hallenrekord unterstützten. Im Ziel war die 30 Jahre alte Bestmarke von Kathrin Ullrich (8:41,79 min) mit 8:36:01 Minuten um fast sechs Sekunden unterboten.

"Als ich gesehen habe, dass die Deutschen Hallenmeisterschaften an meinem Geburtstag stattfinden, habe ich mich sehr gefreut", sagte Klosterhalfen und bedankte sich beim Publikum in der ausverkauften Helmut-Körnig-Halle. Auf Platz zwei lief Hindernis-Europameisterin Gesa Felicitas Krause (Silvesterlauf Trier; 8:54,08 min), auf Rang drei mit neuer Bestleistung Caterina Granz (LG Nord Berlin; 8:56,29 min), die noch an Titelverteidigerin Alina Reh (SSV Ulm 1846; 9:02,42 min) vorbeiziehen konnte.

DLV Info vom 18.2.2018 - Text: Pamela Ruprecht

Zur kompletten DLV-Meldung im LaufReport HIER

Ras Al Khaimah Halbmarathon

Fancy Chemutai verpasst Weltrekord in RAK um 1 Sekunde

Fancy Chemutai hat beim Halbmarathon in Ras Al Khaimah die beiden Topfavoritinnen überrascht, den Weltrekord jedoch hauchdünn verpasst.

 

Die Kenianerin gewann das insgesamt hochklassigste Frauenrennen aller Zeiten über die 21,0975-km-Strecke in 64:52 Minuten und verfehlte die Rekordmarke damit um nur eine Sekunde. Die 22-Jährige, die im vergangenen Jahr bereits eine Weltklassezeit von 65:36 erreicht hatte, erzielte in den Vereinigten Arabischen Emiraten die zweitbeste je gelaufene Zeit und einen Streckenrekord.

Fancy Chemutai und Mary Keitany sowie Bedan Karoki
Foto: RAK / Victah Sailer

Zweite wurde mit ihrer Landsfrau Mary Keitany, die mit 64:55 lediglich drei Sekunden Rückstand hatte, eine der beiden großen Favoritinnen. Beeinträchtigt durch eine Erkältung konnte die ebenfalls im Vorfeld favorisierte Weltrekordlerin Joyciline Jepkosgei (Kenia) das enorm hohe Tempo nicht ganz mithalten und belegte am Ende Rang fünf in 66:46 Minuten. Auf den Rängen drei und vier erzielten die Kenianerinnen Caroline Kipkirui und Joan Melly mit 65:07 beziehungsweise 65:37 ebenfalls absolute Weltklassezeiten.

Erstmals blieben damit in einem Halbmarathonrennen zwei Läuferinnen unter 65 Minuten. Dass insgesamt vier Athletinnen Zeiten von unter 66 erreichten und sieben in unter 67 Minuten im Ziel waren, ist ebenso einmalig.

Die einzige deutsche Topläuferin in Ras Al Khaimah, Laura Hottenrott (GSV Eintracht Baunatal), belegte in 75:45 Minuten Platz 16.

Absolute Weltklassezeiten erzielten auch die Männer beim bisher bestbesetzten Halbmarathonrennen weltweit: Titelverteidiger Bedan Karoki gewann in 58:42 Minuten und erreichte damit die fünftbeste je gelaufene Zeit über diese Distanz. Der Kenianer, der den neun Jahre alten Streckenrekord seines Landsmannes Patrick Makau um genau zehn Sekunden unterbot, lag nur 19 Sekunden über dem Weltrekord (58:23). Zwei Kilometer vor dem Ziel hatte er sich von seinen Konkurrenten abgesetzt.

 

"Das Wetter war in diesem Jahr besser, daher waren solche Zeiten möglich. Ich hatte vorher nicht erwartet, dass ich so schnell laufen würde", sagte Bedan Karoki. Zweiter wurde der Äthiopier Jemal Yimer mit 59:00 - damit rannte er das schnellste je gelaufene Halbmarathon-Debüt. Rang drei belegte Alex Kibet (Kenia) in 59:06. Sieben Läufer erreichten Zeiten von unter einer Stunde.

Bedan Karoki - Foto: RAK / Victah Sailer

Doch die Frauen stellten die Ergebnisse der Männer in Ras Al Khaimah einmal mehr in den Schatten. Mit Zwischenzeiten von 15:15, 30:34 und 46:07 Minuten lag die von Tempomachern geführte Spitzengruppe an den Kilometerpunkten 5, 10 und 15 jeweils auf Weltrekordkurs. Während Weltrekordlerin Joyciline Jepkosgei nach 13 km nicht mehr mithalten konnte, fiel dann auch die überraschend starke Caroline Kipkirui zurück. Sie hatte zuvor den 10-Meilen-Punkt in 49:29 Minuten in Führung liegend passiert und damit eine Weltbestzeit aufgestellt.

Auf den letzten Kilometern gab es einen Zweikampf zwischen Mary Keitany und Fancy Chemutai, der erst kurz vor dem Ziel entschieden war. Hätten die beiden Kenianerinnen dabei etwas eher die Zieluhr erkennen können, wäre der Weltrekord wohl gefallen. So aber zogen sie etwas verspätet den Endspurt an und die Bestzeit wurde haarscharf verpasst.

"Mein Ziel war es, zu gewinnen. Das habe ich geschafft, daher bin ich sehr froh", erklärte Fancy Chemutai. Wie im Vorjahr musste sich Mary Keitany einmal mehr als Zweite in Ras Al Khaimah knapp geschlagen geben. Für ihre Vorbereitungen auf den London-Marathon, wo sie im April den Marathon-Weltrekord von Paula Radcliffe (Großbritannien/2:15:25) angreifen möchte, ist ihre Zeit jedoch sehr vielversprechend.

Ergebnisse

Männer:

Frauen:

1. Bedan Karoki KEN 58:42
2. Jemal Yimer ETH 59:00
3. Alex Kibet KEN 59:06
4. Jorum Okombo KEN 59:36
5. Morris Gachaga KEN 59:36
6. Wilfred Kimitei KEN 59:40
7. Edwin Kiptoo KEN 59:54
8. Benard Kimeli KEN 60:16
9. Vincent Rono KEN 60:24
10. Lelisa Desisa ETH 60:28

1. Fancy Chemutai KEN 64:52
2. Mary Keitany KEN 64:55
3. Caroline Kipkirui KEN 65:07
4. Joan Melly KEN 65:37
5. Joyciline Jepkosgei KEN 66:46
6. Degitu Azimeraw ETH 66:47
7. Brigid Kosgei KEN 66:49
8. Gladys Cherono KEN 67:13
9. Helen Tola ETH 67:47
10. Naom Jebet KEN 68:22

Weitere Informationen unter: www.rakmarathon.org

Video: https://www.youtube.com/watch?v=QhObwois5VQ&feature=youtu.be

Pressemitteilung Race-News-Service vom 9.2.2018

Karlsruhe glänzt international als Startschuss
der IAAF World Indoor Tour

Mehr als 130 Athleten aus 46 Nationen gingen bei der 34. Auflage des INDOOR MEETINGs Karlsruhe an den Start. Was die Athleten beim Auftakt der IAAF World Indoor Tour auf die Bahn legten, war dann aller Ehren wert. Highlights des Abends waren sicherlich der 1.500 Meter-Lauf, bei der die Äthiopierin Genzebe Dibaba mit ihrer Zeit von 3:57,45 Minuten nur zwei Sekunden an ihrem Weltrekord, den sie 2014 in Karlsruhe aufgestellt hat, vorbeischrammte. Doch auch Deutschlands Laufwunder Konstanze Klosterhalfen begeisterte das Karlsruher Publikum. Ihre Aufholjagd in der Schlussrunde bescherte ihr Rang zwei in einer starken Zeit von 4:04,00 Minuten, was zugleich ihre persönliche Bestleistung bedeutete. Den seit 33 Jahren bestehenden deutschen Hallenrekord verfehlte die 20-jährige Klosterhalfen um nur 36 Hundertstelsekunden.

INDOOR MEETING 2018 Dibaba by Andreas Arndt

Nicht weniger spektakulär war der Stabhochsprung-Wettbewerb, über den im Vorfeld viel gesprochen wurde. Am Ende war es ein überragender Raphael Holzdeppe, der sich mit 5,88 Meter und damit Weltjahresbestleistung nicht nur die Norm für die Hallen-WM in Birmingham sicherte, sondern auch den Sieg beim INDOOR MEETING Karlsruhe vor dem Franzosen und Weltrekordler Renaud Lavillenie. Beide lieferten sich ein packendes Duell um den Sieg. "Es war ein perfekter Abend für mich. Es ist immer schön wenn man ein solches Meeting auf deutschem Boden gewinnen kann.
Die Stimmung hier in Karlsruhe hat dabei auch seinen Teil dazu beigetragen. Das Publikum war super, die Stimmung sensationell", so ein begeisterter Raphael Holzdeppe bei der anschließenden Pressekonferenz.

Einen neuen Asienrekord lief der Chinese Su Bingtian über die 60 Meter der Männer. In rasanten 6,47 Sekunden überquerte Bingtian die Ziellinie vor seiner Konkurrenz um Everton Clarke (6,54 Sekunden) und Yunier Pérez aus Spanien (6,54 Sekunden), die nach Einsicht des Zielfotos Platz zwei und drei unter sich ausmachten.

Während sich beim Weitsprung der Frauen das Geburtstagskind Malaika Mihambo mit 6,72 Meter den Sieg vor Sosthene Moguenara (6,70 Meter) und der Europameisterin Ivana Spanovic (6,61 Meter) sicherte, setzte sich bei den Herren der Cubaner Juan Miguel Echevarria mit einem Sprung auf 7,97 Meter gegen den Lokalmatador Julian Howard (7,78 Meter) durch. Damit sicherte sich mit dem erst 19-jährigen Echevarria der jüngste Athlet beim INDOOR MEETING Karlsruhe 2018 den Sieg im Weitsprung.

Knapp ging es auch bei den 60 Metern der Frauen zu. Da war es Tatjana Pinto, die nach ihrem Sieg beim ISTAF Indoor eine Woche zuvor auch in Karlsruhe mit 7,10 Sekunden die Sprintbahn als Siegerin verließ. Ebenfalls eine Deutsche landete auf Platz zwei. Lisa Meyer sicherte sich in 7,12 Sekunden und damit neuer persönlicher Bestleistung den zweiten Rang hinter einer an diesem Tag zu starken Tatjana Pinto. "Es war definitiv sehr knapp. Ich freue mich das bereits zweite Meeting dieses Jahr gewonnen zu haben - in so einem Weltklasse-Feld. Hier in Karlsruhe ist die Stimmung mega gut. Die Leute machen jede Menge Alarm, das macht richtig Spaß!", so Pinto nach ihrem Lauf.

Bei der dritten Sprintdisziplin, den 60 Meter Hürden der Frauen lautete der Zieleinlauf zweimal Amerika vor Deutschland, oder besser gesagt Sharika Nelvis (7,80 Sekunden) vor Christina Manning (7,81 Sekunden). Eine starke Cindy Roleder meldete sich nach rund siebenmonatiger Verletzungspause mit einer Zeit von 7,84 Sekunden mit Rang drei zurück.

Bei den beiden 400 Meter Zeitläufen der Frauen setzte sich die Schweizer Leichtathletin des Jahres 2017 Léa Sprunger in 52,03 Sekunden gegenüber ihren Kontrahentinnen Anita Horvart und Phil Healy durch. Mit einem erneuten Triumph von Marie-Laurence Jungfleisch in der Karlsruher Leichtathletik-Arena wurde es in diesem Jahr nichts. Jungfleisch übersprang an diesem Tag nur 1,89 Meter, was nicht zu einem Sieg reichte. Diesen sicherte sich die Silbermedaillengewinnerin von Rio Mirela Demireva aus Bulgarien mit 1,95 Meter vor der Vize-Weltmeisterin Yuliya Levchenko (1,92 Meter).

Bei den Männer-Mittelstrecken-Disziplinen war es der Pole Marcin Lewandowski über die 800 Meter, der mit seiner Zeit von 1:46,90 Minuten am Ende den Siegerpokal der Dorotheenhütte entgegennehmen durfte. Ein starker Christoph Kessler von der LG Region Karlsruhe landete auf Rang fünf, seine Zeit von 1:47,80 bedeutete jedoch persönliche Hallenbestzeit.

Die 3.000 Meter der Männer waren wie erwartet eine äthiopische Angelegenheit. Hagos Gebrhiwet absolvierte die 15 Runden in Weltjahresbestleistung von 7:37,91 Minuten vor seinem Landsmann Yomif Kejelcha (7:38,67 Minuten).

Sportdirektor Alain Blondel zog ein begeistertes Fazit: "Karlsruhe hat ein Sportspektakel erlebt. Das Publikum hat die Weltklasse-Leistungen der Athleten mit großartigem Jubel honoriert - wir haben hier in Karlsruhe eine bisher noch nie dagewesene Atmosphäre erlebt." Martin Wacker, Meetingdirektor und Geschäftsführer der ausrichtenden Karlsruhe Marketing und Event GmbH, richtete seinen Dank an die Sponsoren und die zahlreichen ehrenamtliche Helfer: "Ohne die breite Unterstützung der vielen Partner und Sponsoren wäre ein solches Meeting auf einem Weltklasse-Niveau wie wir es in Karlsruhe haben, nicht möglich. Wir haben eine Sportveranstaltung erlebt, die nicht nur die Besucher in der Halle begeistert hat, sondern auch Millionen per Live-Stream weltweit. Das INDOOR MEETING Karlsruhe ist das Aushängeschild des Landes Baden-Württemberg und mit diesem Meeting heute auch ein Aushängeschild für die Sportnation Deutschland. Darauf kann Karlsruhe mächtig stolz sein."

Gerade der Asienrekord von Su Bingtian ließ die Bewegtbildverbreitung auf dem chinesischen Milliarden-Markt in die Höhe schnellen. Zahlreiche Nachrichtensendungen widmeten sich seinem Rekordlauf - wohl wissend, dass hier beim INDOOR MEETING Karlsruhe ein zukünftiger Superstar eine gewaltige Duftmarke gesetzt hat. Ähnliches lässt sich im nordafrikanischen Raum beobachten: Genzebe Dibaba auf allen Kanälen. Für über 100 Millionen Äthiopier ist ihr Lauf mit der zweitschnellsten jemals erreichten Zeit in den heimischen Medien omnipräsent. Aber auch in vielen anderen Ländern auf dem Globus greifen die Nachrichtensendungen auf das von EBU/ESPN zur Verfügung gestellte Material zurück um über die Leistungen der heimischen Athleten zu berichten.

Mit der IAAF World Indoor Tour geht es am 6. Februar in Düsseldorf weiter, bevor nach den Stationen Madrid (8. Februar), Boston (10. Februar) und Torun (15. Februar) am 25. Februar im schottischen Glasgow die Gewinner der IAAF World Indoor Tour 2018 gekürt werden.

Ergebnisse unter www.meeting-karlsruhe.de

Pressemitteilung der KME Karlsruhe Marketing und Event GmbH vom 2.2.2018

STANDARD CHARTERED DUBAI-MARATHON 2018

Tamirat Tola bereit für ein großes Rennen in Dubai

Mosinet Geremew und Roza Dereje gewinnen ein Rennen der Rekorde

Zwei Streckenrekorde und einmalige Resultate gab es beim Standard Chartered Dubai-Marathon, den die Äthiopier Mosinet Geremew und Roza Dereje mit Zeiten von 2:04:00 Stunden beziehungsweise 2:19:17 gewannen. Bei den Männern liefen gleich sieben Äthiopier absolute Weltklassezeiten von unter 2:05 Stunden. Dies ist ebenso einmalig in der Geschichte des Marathonlaufes wie die Ergebnisse der ersten vier Frauen. Zum ersten Mal erreichten gleich vier Läuferinnen in einem Rennen Zeiten von unter 2:20 Stunden. Foto: Colombo / Standard Chartered Dubai Marathon

 

Der 27-jährige Geremew wurde erst am vergangenen Montag als letzter der Topläufer noch nachgemeldet. Vier Tage später war er als Erster im Ziel. Bei fast idealen Witterungsbedingungen lief die Spitzengruppe lange Zeit sogar im Bereich des Weltrekordes von 2:02:57 Stunden. Erst auf den letzten zehn Kilometern, nach dem Ausstieg des letzten Tempomachers, wurde das Rennen an der Spitze etwas langsamer, so dass der Rekord des Kenianers Dennis Kimetto schließlich nicht in Gefahr geriet.

Mosinet Geremew ETH gewinnt in 2:04:00
Foto: Colombo / Standard Chartered Dubai Marathon

In einem dramatischen Finish kämpften auf den letzten 200 Metern noch fünf Läufer um den Sieg. Hinter Mosinet Geremew, der mit seiner Siegzeit von 2:04:00 Stunden zum zehntschnellsten Marathonläufer aller Zeiten wurde, lief der Debütant Leul Gebresilase in 2:04:02 als Zweiter ins Ziel. Dritter wurde Titelverteidiger Tamirat Tola mit 2:04:06 vor dem zeitgleichen Asefa Mengstu. Rang fünf belegte Sisay Lemma in 2:04:08. Die Äthiopier dominierten das Rennen und belegten die ersten zehn Ränge.

Mit ihrer Siegzeit von 2:19:17 wurde Roza Dereje zur siebtschnellsten Läuferin aller Zeiten. Jenseits der 40-km-Marke hatte sich die 22-jährige Äthiopierin aus der vierköpfigen Spitzengruppe lösen können. Ihre Landsfrauen Feyse Tadese (2:19:30), Yebrgual Melese (2:19:36) und Titelverteidigerin Worknesh Degefa (2:19:53) blieben ebenfalls unter 2:20 Stunden.

 

Im Rennen der Frauen liefen die ersten zehn Athletinnen allesamt persönliche Bestzeiten. Bei den Männern gelang dies den ersten Acht. Aufgrund der enorm starken Zeiten hat sich Dubai auch in der Liste der schnellsten City-Marathonrennen der Welt weiter nach vorne geschoben. Gewertet wird hier der Durchschnitt der schnellsten zehn je bei einem Rennen gelaufenen Zeiten. Bei den Männern führt hier Berlin mit 2:03:28,4 Stunden. Dubai hat London überholt und ist jetzt mit 2:04:12,7 Zweiter. Auch bei den Frauen rückte Dubai auf Platz zwei vor (2:19:41,9). Schneller ist nur noch London mit 2:18:25,7. Auf Rang drei liegt jetzt Berlin (2:19:50,5).

Mosinet Geremew ETH gewinnt in 2:04:00
Foto: Colombo / Standard Chartered Dubai Marathon

Beide Sieger kassierten in Dubai mit 200.000 Dollar die höchste Siegprämie, die es im internationalen Marathonlauf zu gewinnen gibt. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, starteten in Dubai über 30.000 Läufer.

Ergebnisse

Männer

Frauen

1. Mosinet Geremew ETH 2:04:00
2. Leul Gebresilase ETH 2:04:02
3. Tamirat Tola ETH 2:04:06
4. Asefa Mengstu ETH 2:04:06
5. Sisay Lemma ETH 2:04:08
6. Birhanu Legese ETH 2:04:15
7. Seifu Tura ETH 2:04:44
8. Yenew Alamirew ETH 2:08:56
9. Mekuant Ayanew ETH 2:09:20
10. Berhanu Teshome ETH 2:10:27

1. Roza Dereje ETH 2:19:17
2. Feyse Tadese ETH 2:19:30
3. Yebrgual Melese ETH 2:19:36
4. Worknesh Degefa ETH 2:19:53
5. Haftamnesh Tesfay ETH 2:20:13
6. Gelete Burka ETH 2:20:45
7. Dera Dida ETH 2:21:45
8. Desi Jisa BHR 2:24:05
9. Sembere Teferi ETH 2:24:11
10. Muliye Dekebo ETH 2:26:52

Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.dubaimarathon.org

Pressemeldung Race-News-Service vom 26.1.2018

Athens Marathon. The Authentic

Samuel Kalalei und Bedatu Hirpa Badane gewinnen Athen-Marathon

Samuel Kalalei und Bedatu Hirpa Badane haben die 35. Auflage des Athen-Marathons gewonnen. Bei warmem Wetter entschied Kalalei einen Zweikampf mit seinem kenianischen Landsmann Milton Rotich, der sieben Kilometer vor dem Ziel nicht mehr mithalten konnte, für sich. Am Tag vor seinem 23. Geburtstag lief Kalalei zum größten Sieg seiner bisherigen Karriere und gewann in 2:12:17 Stunden vor Rotich (2:14:18). Als Dritter komplettierte Jonathan Kiptoo in 2:16:08 das rein kenianische Podium.

Sieger Samuel Kalalei im Ziel - Foto © SEGAS-AMA

In einer sehr knappen Entscheidung war die erst 18-jährige Äthiopierin Bedatu Hirpa Badane mit einer Zeit von 2:34:18 schnellste Frau. Zweite wurde im Panathinaikon-Stadion Alice Kibor, die mit 2:34:22 nur vier Sekunden Rückstand hatte. Ihre kenianische Landsfrau und Titelverteidigerin Nancy Arusei belegte mit 2:34:51 Platz drei.

Eine Rekordzahl von 18.500 Läufern hatte für den Athen-Marathon gemeldet, der auf der Original-Marathonstrecke der ersten Olympischen Spiele von 1896 stattfand. Gelaufen wird auf dem hügeligen Kurs von der Kleinstadt Marathon bis ins alte Athener Olympiastadion.

Bei Schatten-Temperaturen von bereits 20 Grad zur Startzeit wurde klar, dass dies kein Tag war, um den Streckenrekord von 2:10:37 Stunden anzugreifen. Als die Spitzengruppe mitten in dem gut 20 Kilometer langen, bergauf führenden Abschnitt die Halbmarathonmarke in 65:58 Minuten passierte, waren noch fünf Läufer vorne zusammen. Doch schon bald darauf konnten nur noch Kalalei und Rotich mit dem Tempomacher Alfred Cherop mithalten. Der Kenianer führte seine Landsleute in 1:34:20 Stunden über die 30-km-Marke und ging kurz danach aus dem Rennen.

Als es die letzten zehn Kilometer schließlich abwärts nach Athen und in Richtung Stadion ging, liefen Kalalei und Rotich zunächst nebeneinander her. Kurz nach dem 35-km-Punkt gelang es Kalalei dann, sich etwas abzusetzen und den Vorsprung in der Folge zu vergrößern. "Das war kein leichtes Rennen", sagte Samuel Kalalei. "Als ich mich nach 35 Kilometern etwas löste, sah ich, dass mir Rotich nicht folgen kann." Kalalei lief auf der schweren Strecke seine zweitbeste Marathonzeit und verfehlte seinen persönlichen Rekord von 2:11:47 Stunden nur um eine halbe Minuten - das ist sicherlich ein Zeichen dafür, dass er sich auf einem flachen Kurs deutlich verbessern kann. "Ich wusste, dass er gut vorbereitet war. Samuel war im Juni Dritter beim Stockholm-Marathon. Diese Strecke ist auch nicht leicht, so dass wir dachten, dass er hier gut laufen könnte", erklärte sein Manager Marc Corstjens.

18jährige Siegerin Bedatu Hirpa Badane im Ziel - Foto © SEGAS-AMA

Ein spannendes Frauen-Rennen produzierte die schnellsten Zeiten beim Athen-Marathon seit 2010. Drei Läuferinnen erreichten die Halbmarathonmarke nach 1:16:47 Stunden: Badane, Kibor und Titelverteidigerin Arusei, die bergauf laufend einige Führungsarbeit leistete. Aus der Spitzengruppe herausgefallen, war zu diesem Zeitpunkt die Äthiopierin Jemila Wortesa Shure, die das Rennen später aufgab. Das Führungs-Trio blieb bis Kilometer 40 zusammen. Erst auf dem letzten Kilometer fiel die Entscheidung zugunsten von Bedatu Hirpa Badane.

Die 18-jährige Siegerin, die im April ihr Marathondebüt in Madrid als Dritte in 2:34:47 gelaufen war und 2015 bei den Jugend-Weltmeisterschaften über 1.500 m gewonnen hatte, siegte mit einer persönlichen Bestzeit von 2:34:18. Nicht enttäuscht war die knapp geschlagene zweitplatzierte Alice Kibor. "Ich bin froh, Zweite zu sein und habe das Rennen genossen. Die Hügel sind längst nicht so hart wie die in Kenia. Ich werde nach Athen zurückkehren und wieder hier laufen", sagte die Kenianerin.

Ergebnisse, Männer:

1. Samuel Kalalei KEN 2:12:17
2. Milton Rotich KEN 2:14:18
3. Jonathan Kiptoo KEN 2:16:08
4. John Komen KEN 2:16:26
5. Evans Biwott KEN 2:16:36
6. Abdelkarim Boubker MAR 2:16:55
7. Sufa Chala Damessa ETH 2:19:11
8. Konstantinos Gkelaouzos GRE 2:27:21

Frauen:

1. Bedatu Hirpa Badane ETH 2:34:18
2. Alice Kibor KEN 2:34:22
3. Nancy Arusei KEN 2:34:51
4. Ourania Rebouli GRE 2:49:06

Weitere Informationen im Internet unter: www.athensauthenticmarathon.org

Race-News-Service Pressemitteilung vom 12.11.2017

25 Jahre ECU im Jahr 2017

Entstehungsgeschichte des Europacup Ultramarathon

Nach dem Mauerfall und vor dem Rennsteiglauf im Mai 1991 trafen sich die Rennsteiglauf-Organisatoren mit Franz Reist dem Gründer der 100 km von Biel und dortiger Organisationschef in Fischen im Allgäu. Dabei wurde eine engere Zusammenarbeit vereinbart.

Parallel dazu wurde in Schwäbisch Gmünd für den 2.11.1991 der Start des "Schwäbische Alb Marathon" mit 44 km über die 3 Kaiserberge vorbereitet. Im April 1991 lernte Erich Wenzel, Organisationsleiter des Alb Marathon, Dr. Hans-Georg Krämer, den Präsidenten des gerade gegründeten GutsMuths-Rennsteiglaufvereins beim Hannover Marathon kennen und lud ihn zum ersten Alb Marathon ein. Beim Rennsteigmarathon fiel die Gmünder Gruppe wohl positiv auf und auch beim ersten Start über die 100 km in Biel mit Quartier in der dortigen Zivilschutzanlage Sahligut.

Am 20./21.09.1991 kam es in Schwäbisch Gmünd zu einem Gesprächstermin von Vertretern des Rennsteiglaufs (Dr. Hans-Georg Kremer und Volker Kittel), der 100 km von Biel (Franz Reist und Nelli Strobel), des Schwäbische Alb Marathon (Erich Wenzel und Holger Scholze). Im Amtszimmer von Oberbürgermeister Dr. Schuster, dem Schirmherrn des Alb Marathon, wurde der Beginn des "Europacup der Supermarathons" nach dem Rennsteiglauf im Mai 1992 und die Geschäftsführung durch den Rennsteiglauf beschlossen. Der offizielle Name der Cupwertung wurde auf Wunsch von Harry Arndt, dem Präsidenten der Deutschen Ultramarathonvereinigung, welche diese Cupwertung sehr begrüßte, in "Europacup der Ultramarathons" abgeändert. Nach Einrichtung der Webseite des ECU unter www.europacup-ultramarathon.eu spielte sich die Form "Europacup Ultramarathon" und die Abkürzung "ECU" ein.

Entwicklung des Europacup Ultramarathon

In jährlichen Arbeitstreffen der Organisatoren der Partnerläufe des ECU in Schwäbisch Gmünd wurden die Kontakte vertieft und nötige Veränderungen und Erweiterungen beschlossen. Nach Erweiterung des ECU auf die 50 km in Mnisek (Tschechien) und 75 km in Celje (Slowenien) wurde der ECU 2002 auf den Jahresablauf umgestellt und erstmals 2002 die Siegerehrung des ECU beim Alb Marathon durchgeführt. Gleichzeitig wurde der Wertungsmodus geändert und nur noch die erfolgreiche Teilnahme an 3 der 5 Wertungsläufe gefordert um als Finisher in die Endwertung zu kommen.

Die Aufnahme eines 50 km Ultramarathons in Krems/ Wachau (Österreich) klappte nur wenige Jahre (2005 bis 2008). Als Nachfolger wurde 2010 der Wörthersee-Trail (Österreich - Mitte September) aufgenommen. Seit 2012 ist der 52 km Trail du Petit Ballon mit Start- und Zielort Rouffach (Frankreich - Mitte März) Wertungslauf.

Der Rennsteiglauf legte im Januar 2015 die Federführung im ECU nieder. Sie wurde vom Alb Marathon übernommen. Gleichzeitig endete die Partnerschaft als ECU-Wertungslauf. Die Ranglistenberechnung beim ECU wurde von Jörg Schreiber (Alb Marathon) auf eine besser verständliche Form umgestellt. Weiteres hierzu ergibt sich auf der Webseite des ECU.

Mit der Neuausrichtung des ECU wurde formuliert: Ziel des ECU ist es Läuferinnen und Läufer aus Europa zusammenzubringen. Sie können durch die Partnerläufe des ECU schöne Landschaften in Europa erleben, neue Kontakte über die alten Grenzen hinweg entwickeln und aufzeigen "Ich laufe für Europa".

Entsprechend dieser Zielsetzung war auch die Europaabgeordnete Dr. Inge Gräßle aus Heidenheim sowie der Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold bei der Siegerehrung 2015 im Refektorium des Schwäbisch Gmünder Kulturzentrums "Prediger" dabei.

Siegerehrung im Europacup Ultramarathon 2015 im Refektorium des Kulturzentrums "Prediger": Moderator Marcel Egerter (Gmünd), Jakob Etter (Biel), Christoph Acker (Rouffach), Werner Stell und Paul Schiele, Europaabgeordnete Dr. Inge Gräßle, Oberbürgermeister Richard Arnold (Gmünd) Gabor Muhari (Ungarn), Klaus Wießner (Gößweinstein), Silke Ahrendts-Konold (Herbrechtingen) und Anja Karau (Tübingen)

2017 kommen jetzt mit dem 48 km Ultra-Trail in Bizau (Bregenzer Wald) und dem 56 km-Lauf in Monschau zwei neue sehr attraktive Wertungsläufe zum ECU.

Siegerinnen und Sieger

Geehrt werden jedes Jahr gleich nach dem letzten Wertungslauf, dem Alb Marathon Schwäbisch Gmünd gegen Ende Oktober, die 3 besten Frauen und Männer sowie jene die alle Wertungsläufe des laufenden Jahres erfolgreich gemeistert haben. Die Ergebnislisten aller Wertungen des ECU sind auf der Webseite www.europacup-ultramarathon.eu veröffentlicht und können dort auch herunter geladen werden.

Fazit zu 25 Jahre Europacup Ultramarathon

Im Juni 1992 hatte Dietmar Knies im Spiridon geschrieben: "Europacup droht vorzeitiges Aus". In der Serie 1993/94 waren es dann 151 Finisher die alle 3 Wertungsläufe (100 km Biel, Alb Marathon und Rennsteigsupermarathon) erfolgreich beendet hatten.

Aufgrund der Ergebnislisten 2011 aller Partnerläufe (mit Trail du Petit Ballon in Rouffach) wurde gezählt wie viele Nationen bei den einzelnen Läufen registriert waren. Es ergaben sich 16 Nationen aus Europa und 5 von außerhalb Europas. Darunter waren insgesamt 52 Läuferinnen oder Läufer aus Tschechien, 146 aus Slowenien, 225 aus Österreich, 431 aus der Schweiz, 449 aus Frankreich und 3102 aus Deutschland.

Eine entsprechende Zählung bei den Partnerläufen 2016 zuzüglich des neuen Partnerlaufs in Monschau (56 km - August) ergab folgende Teilnehmerdaten:
22 Nationen aus Europa und 7 von außerhalb Europas. Darunter waren insgesamt 122 Läuferinnen und Läufer aus Tschechien, 138 aus Slowenien, 94 aus Österreich, 577 aus der Schweiz, 677 aus Frankreich, 1251 aus Deutschland, 13 aus Italien, 58 aus Belgien, 11 aus Luxemburg und je 6 von Großbritannien und Polen.

Pressemitteilung von Erich Wenzel - Leiter Orgateam Alb Marathon und Beauftragter für den ECU

Vor dem Virgin Money London Marathon: Abbott World Marathon Majors mit veränderter Preisgeld-Struktur

Neu: Zuwendungen auch für gemeinnützige Organisationen

Abbott World Marathon Majors (AWMM), die Vereinigung der bedeutendsten Marathonläufe weltweit, ändert die Vergabepraxis des Preisgeldes, das den Läuferinnen und Läufern winkt, die im Ranking-System einer Jahreswertung vorne platziert sind. Wurden bisher ausschließlich die beiden Gesamtsieger belohnt (jeder 500.000 US Dollar), also der Läufer bzw. die Läuferin mit den meisten Punkten aus mindestens zwei Rennen sowie die beiden Sieger der Rennrollstuhl-Wertung (bisher 50.000 für die beiden Sieger), so umfasst die Preisgeldstruktur jetzt die ersten Drei jeder Wertungsklasse: Je 250.000, 50.000 und 25.000 US-Dollar für die ersten drei Männer bzw. Frauen und je 50.000, 25.000 und 10.000 US-Dollar in der Rennrollstuhlwertung.

Zusätzlich setzt AWMM einen Betrag von insgesamt 280.000 US Dollar frei für gemeinnützige Organisationen in den Städten der jeweiligen AWMM-Marathonläufe, also 40.000 Dollar für jeweiligen Standort (der Standort, bei dem die jährliche Serie startet bzw. endet, wird entsprechend zweimal bedacht). Jeder Sieger der jeweiligen Kategorie (Männer, Frauen Lauf bzw. Rennrollstuhl) übergibt dabei einen Betrag von 10.000 Dollar an eine gemeinnützige Organisation vor Ort, die er bzw. sie sich aussucht aus einer Vorschlags-Liste des jeweiligen Marathon-Veranstalters. Beim BMW BERLIN-MARATHON gibt es ein Auswahlverfahren von nachhaltigen Berliner Projekten für Kinder und Jugendliche.

Die neue Regelung tritt mit dem Start der Serie XI in Kraft, die beim Virgin Money London Marathon am kommenden Sonntag (23. April 2017) beginnt.

Eine Wertungsserie umfasst sechs bzw. sieben Rennen (sieben in Jahren mit einem Olympia- oder WM-Marathon).

Mit dem Boston Marathon am vergangenen Montag endete die AWMM-Serie X. Die Sieger in der jeweiligen Kategorie:

Männer: Eliud Kipchoge, Kenia
Frauen: noch offen*
Rennrollstuhl Männer: Marcel Hug, Schweiz
Rennrollstuhl Frauen: Tatjana McFadden, USA

*Da die bis dahin führende Läuferin, die Kenianerin Jemima Sumgong, im Frühjahr bei einer Trainingskontrolle positiv getestet worden war, bleibt die Position der führenden Frau vakant, bis nach Öffnung der B-Probe eine endgültige Entscheidung gefällt worden ist.

Abbott World Marathon Majors

Die AWMM sind gewissermaßen der Grand Slam der internationalen Marathonläufe. Hier sind die bedeutendsten Marathonläufe weltweit vereint: Tokio, London, Boston, Berlin, Chicago und New York sowie die Marathons bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Eine Wertungsserie umfasst sechs bzw. sieben Rennen (sieben in Jahren mit einem Olympia- oder WM-Marathon). Für einen Sieg in einem der Wertungsläufe gibt es 25 Punkte, Platz zwei erhält 16, Platz drei 9, Platz vier 4 und Platz fünf 1 Punkt. Gegründet wurde diese Vereinigung 2006. Die zehnte Wertungsserie endete vergangenen Montag beim Boston Marathon.

Serie XI

23. April 2017

Virgin Money London Marathon

6. August 2017

IAAF WM-Marathon London

24. September 2017

BMW BERLIN-MARATHON

8. Oktober 2017

Bank of America Chicago Marathon

5. November 2017

TCS New York City Marathon

25. Februar 2018

Tokio Marathon

16. April 2018

Boston Marathon

22. April 2018

Virgin Money London Marathon

SCC EVENTS Pressemitteilung vom 19. April 2017

Kathrine Switzer läuft am 17. April den Boston Marathon®

Die Frauenlauf Pionierin feiert 50. Jubiläum ihres historischen Laufs,
der die Frauenlaufwelt veränderte

Port Washington, NY (17.2.2017) 1967 schrieb die US-Amerikanerin Kathrine Switzer mit ihrer Teilnahme am traditionsreichen Boston Marathon Geschichte. Sie beendete - trotz Widerstand des Veranstalters - als erste Frau mit einer offiziellen Startnummer einen Marathon, was zum damaligen Zeitpunkt ausschließlich Männer vorbehalten war. Zum 50. Jubiläum dieses Vorfalls geht Switzer mit ihrer damaligen Startnummer 261 am 17. April in Boston wieder an den Start.

Historisches Foto 1967 © Boston Herald

Als 20jährige Studentin sorgte Kathrine Switzer 1967 für weltweites, mediales Aufsehen. Sie hatte sich mit ihren Initialen K.V. Switzer für eine offizielle Startnummer für eine Teilnahme am Boston Marathon beworben und erhielt die Nummer 261 zugeteilt. Trotz des wutentbrannten Rennleiters, der versuchte sie aus dem Rennen zu zerren, beendete sie das Rennen und widerlegte damit die damals vorherrschende Meinung, Frauen seien für den Ausdauersport nicht geeignet. In den darauffolgenden Jahren etablierte sie sich als erfolgreiche Läuferin, bestritt 39 Marathons und gewann unter anderem den prestigeträchtigen New York City Marathon. In den siebziger Jahren baute sie mit 400 Rennen in 29 Ländern die AVON Frauenlaufserie auf. Damit sicherte sie die Aufnahme des Frauenmarathons ins Olympische Programm. 1984 konnte erstmals eine Marathon Olympiasiegerin gekürt werden. 2015 gründete Switzer das soziale Frauen Laufnetzwerk 261 Fearless, das Frauen weltweit miteinander auf sportlicher Basis vereint.

"Ich freue mich sehr den 121. Boston Marathon mitlaufen zu können", so Kathrine Switzer. "Was vor 50 Jahren ein dramatischer Vorfall war, wurde letztendlich zu einem richtungsweisenden Moment - für mich und für Läuferinnen auf der ganzen Welt. Das Ergebnis sorgte für eine soziale Revolution: heute laufen in den USA mehr Frauen als Männer."

Trotz des missglückten Anfangs hieß der Veranstalter des Boston Marathons, die Boston Athletic Association, fünf Jahre später, 1972, erstmals Frauen als Teilnehmerinnen offiziell willkommen. Damals lief Kathrine Switzer auf Rang drei. Der Boston Marathon sorgte damit für ein nachhaltiges, weltweites Umdenken im Laufsport. "Wir freuen uns sehr Kathrine wieder aktiv im Rennen begrüßen zu dürfen, genau dort, wo der Ursprung der Frauenlaufsport Bewegung liegt", erklärt die B.A.A. Präsidentin Joann Flaminio. "Sie war und ist eine mutige Frau und es ist uns eine große Ehre sie anlässlich dieses geschichtsträchtigen Jubiläums im Ziel in Empfang nehmen zu dürfen."

"Die Reise hat erst begonnen"
Am 17. April begleiten Kathrine Switzer 118 Frauen und sieben Männer aus 20 Nationen, die für Switzer's 261 Fearless Non Profit Organisation Spenden gesammelt haben. Eine von Switzer's Begleiterinnen ist Rosy Spraker aus den USA: "Kathrine durchbrach damals nicht nur die gläserne Decken des Frauenlaufsports. Sie prägte ihn in den vergangenen 50 Jahren entscheidend. Mit dem von uns gesammelten Geld werden wir lokale 261 Fearless Frauen-Laufclubs aufbauen, Lauf-Betreuerinnen ausbilden und soziale Laufprogramme unterstützen - gleich, ob in Massachusetts/USA, Berlin oder Albanien. Wir freuen uns darauf viele Frauen damit erreichen zu können - sei es als Club Leiterinnen oder als Teilnehmerinnen."

Team 261 Fearless Trains for Boston Marathon with Kathrine Switze - Foto © Horst von Bohlen

"Es gibt nur dieses eine 50jährige Jubiläum für dieses eine Rennen, dass unsere Leben verändert hat", erklärt die heute 70jährige Switzer. "Ich trainiere hart und der großartige Spirit meines 261 Fearless Teams gibt mir Tag für Tag Antrieb weiter zu arbeiten. Am 17. April geht es mir nicht um eine bestimmte Zeit - ich möchte feiern, vereinen und dankbarsein für die Möglichkeit, die uns geboten wird. Ich laufe, um diesem Rennen, dieser Stadt, und diesen tausenden großartigen Zuschauern danke zu sagen, die alle zusammen uns Frauen in den letzten Jahrzehnten Kraft und Selbstbewusstsein gegeben haben."

Mehr Information zu Kathrine Switzer erfahren Sie unter www.marathonwoman.com

Pressemitteilung der 261 Fearless, Inc - Edith Zuschmann im Februar 2017

Über 261 Fearless, Inc.
261 Fearless, Inc. ist eine globale gemeinnützige Organisation, die von Frauenlaufpionierin Kathrine Switzer 2015 ins Leben gerufen wurde. Dieses soziale Frauen Laufnetzwerk hat sich als Ziel gesetzt Frauen aus aller Welt - unabhängig ihrer Herkunft, ihres Glaubens und ihrer Fähigkeiten - durch Laufen zu vereinen. Diese Plattform ermöglicht Frauen sich gegenseitig Mut zu machen, zu unterstützen und sich offen freundschaftlich auszutauschen, fern von bewertenden Vergleichen. Dazu dienen lokale Laufclubs, Ausbildungsmöglichkeiten für Frauen, Kommunikationsportale, Veranstaltungen und Merchandising. In Österreich und Deutschland gibt es aktuell neun 261 Club Lauftreffs. Weiteres: www.261fearless.org

Über B.A.A.
Gegründet 1887. Die Boston Athletic Association ist eine Non-Profit Organisation mit dem Auftrag gesunden Lebensstil durch Sport - besonders durch Laufen zu propagieren. Der von der B.A.A. alljährlich ausgetragene Boston Marathon ist der älteste Marathon der Welt. Weiter veranstaltet der Verband lokale Läufe und unterstützt Charity- sowie Laufprogramme. Seit 1986 ist John Hancock Financial der Hauptsponsor des Boston Marathon, der Teil der Abbott World Marathon Majors Serie ist, die die internationalen Städte Marathons in Tokio, London, Berlin, Chicago, und New York City beinhaltet. Mehr als 60.000 Läufer nahmen 2016 an B.A.A. Veranstaltungen teil. Der 121. Boston Marathon findet am Montag, den 17. April 2017 statt. Mehr Informationen finden Sie unter www.baa.org

Erklärung der Redaktion zur Rubrik Presse-Info

Einen immer größeren Anteil am Informationsfluss nehmen die von Veranstaltern und Unternehmen der Lauf- und Ausdauersportbranche bereitgestellten Mitteilungen ein. Die Freude über die honorarfreien sogenannten Pressemeldungen ist bei LaufReport.de geteilt. Einerseits hilft diese Informationsflut gerade uns Internetmedien dem unstillbaren Hunger nach Neuigkeiten zu begegnen, andererseits helfen wir mit der Veröffentlichung nicht nur zur brandaktuellen Verbreitung von Nachrichten, sondern auch zum Transport werbelastiger Inhalte. Das ist der Deal.

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Selbstverständlich sichten wir weiterhin die Inhalte dieser Pressemeldungen und behalten uns die Veröffentlichung vor oder geben gekürzte Meldungen wieder. Mitteilungen von LaufReport-Partnern werden darüber hinaus nach wie vor bevorzugt behandelt, mit individuellen Infoseiten. Auch ein kostenfreies Online-Magazin muss finanziert werden.

Walter Wagner, verantwortlicher Redakteur & Herausgeber - 23. Mai 2018

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