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Eines der großen deutschen Langstreckenidole starb im Alter von 71 Jahren - Cross-, Bahn- und Straßenlauf waren sein Metier
In Langstreckenkreisen galt Lutz Philipp für Generationen als Vorbild, als Muster an Beständigkeit. Mit seinem lockeren Laufstil eilte der Darmstädter Langstreckler vorrangig in den sechziger und siebziger Jahren von Sieg zu Sieg - und lief 1972 im Alter von 32 Jahren mit seiner beim Manchester-Marathon erzielten Siegerzeit von 2:12:50 Stunden sogar Weltjahresbestzeit über seine Lieblingsdistanz. 24 deutsche Meisterschaften in Einzel- und Mannschaftswettbewerben auf der Bahn, im Cross und auf der Straße stehen hinter dem Namen Lutz Philipp. Am Mittwoch (1. Februar) starb der pensionierte Oberstudienrat für Mathematik und Sport im Alter von 71 Jahren nach langer, schwerer Krankheit.
Helmut Meyer, der einstige Direktor des Instituts für Leibeserziehung (IfL) der TU Darmstadt und spätere Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), holte den Lübecker Langstreckler zum Studium nach Darmstadt und damit aber auch zum ASC Darmstadt, für den er mehr als ein Jahrzehnt neben Charlotte Teske zum Leistungs- und vor allem Sympathieträger wurde. Fünf Jahre lang dominierte er bei Deutschen Wald- und Crossmeisterschaften die Langstrecke mit zumeist überragendem Vorsprung und legte dabei den Grundstück für die Mannschaftserfolge des ASC Darmstadt in diesem Wettbewerb. Doch der geliebte Wald- und Crosslauf war für ihn eher Mittel zum Zweck, denn seine eigentliche Klasse zeigte Lutz Philipp auf den angesehenen Strecken auf der Bahn (10.000 m) und auf der Straße über 25 km und über die Marathondistanz. 28:23,4 Minuten lief der Mathematik- und Sportlehrer der Justus-Liebig-Schule über 10.000 m im Jahr 1970, eine selbst vierzig Jahre später in Europa noch als Spitzenzeit einzustufende Leistung.
21mal startete Lutz Phlipp im Nationaltrikot und holte von seinen 24 deutschen Meistertiteln 21 für den ASC Darmstadt. Im Kreise seiner Vereinskollegen feierte er 1972 in seiner Wohnung in der Rüdesheimer Straße seine vielleicht größte sportliche Leistung, den Sieg beim legendären Manchester-Marathon in der Weltjahresbestzeit von 2:12:50 Stunden. Eine Spitzenzeit, die alleine in jenem Jahr Olympiasieger Frank Shorter (USA) knapp unterbieten konnte. Als einer der Favoriten gestartet, lief Lutz Philipp bei seinen dritten Olympischen Spielen in München im Eindruck des Attentats auf die israelische Olympiamannschaft weit unter Wert als Zweiunddreißigster ins Ziel ein. Unvergessen sind aber auch die Laufduelle Philipps gegen die deutschen Kollegen wie Manfred Letzerich, Manfred Steffny, Paul Angenvoorth und Günter Mielke auf der Bahn oder der Straße, die der Darmstädter zumeist mit unnachahmlichen Tempoverschärfungen für sich entscheiden konnte.
Generationen von Darmstädter Schülern haben unter seinen Fittichen "Laufen gelernt", sein Sportplatz dabei war der unweit der Justus-Liebig-Schule gelegene Herrngarten. Beim ASC Darmstadt war er für seine Langstrecklerkollegen wie Gottfried Arnold, Hans Hellbach und Helmut Neumann wie auch für den Laufnachwuchs stets ein Vorbild für das Ausdauer orientierte Laufen in den herrlichen Darmstädter Wäldern.
Die Beerdigung findet am Dienstag (7.) um 12.30 Uhr auf dem Alten Friedhof in der Nieder-Ramstädter Straße in Darmstadt statt.
Wilfried Raatz, Darmstadt (3.2.2012)
Bei Langstrecken-Wettbewerben wie Halbmarathon- oder Marathonläufen bestehe kein höheres Risiko, eine Herzattacke zu erleiden als im sonstigen Leben. Dies wurde jetzt im Rahmen einer Langzeit-Studie in den USA festgestellt, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde (Cardiac Arrest during Long-Distance Running Races).
In die Untersuchung flossen die Daten von 10,9 Millionen Läuferinnen und
Läufern ein, die zwischen dem 1. Januar 2000 und dem 31. Mai 2010 an Marathon-
und Halbmarathonläufen in den USA teilgenommen hatten. In diesem Zeitraum
erlitten 59 Teilnehmer einen Herzstillstand, 42 davon starben. Von den 59 Betroffenen
waren 51 Männer, wobei anzumerken ist, dass in den USA der Frauenanteil
bei Halbmarathon- und Marathonläufen deutlich höher liegt als in Europa;
teilweise sind dort in etwa gleich viele Frauen wie Männer am Start solcher
Veranstaltungen.
Dies bedeutet, dass Herzattacken bei Laufwettbewerben nicht häufiger auftreten
als im normalen Leben. "Die Tatsache, dass es sich dabei in der Regel um
sportlich aktive Menschen handelt, die auch sonst einen überdurchschnittlich
gesunden Lebensstil pflegen, spielt insofern eine untergeordnete Rolle, als
einerseits familiäre Dispositionen (Herzerkrankungen bei Eltern, Geschwistern
und nahen Verwandten) und andererseits unerkannte Vorerkrankungen (z.B. koronare
Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck) eine wichtige Rolle
spielen", erklärte Dr. Lars Brechtel, medizinischer Direktor des BMW
BERLIN-MARATHON.
Im Vergleich mit der Studie aus den USA liegt die Häufigkeit für schwere kardiale Zwischenfälle beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON und beim BMW BERLIN-MARATHON, den beiden größten deutschen Laufveranstaltungen ihrer Art, im Vergleichszeitraum zwischen 2000 und 2011 leicht höher. Dies begründet sich einerseits bereits mit dem Hinweis der Autoren, dass die Häufigkeit in ihrer Studie möglicherweise unterschätzt wird, weil nicht alle Zwischenfälle erfasst werden konnten. Auch unterscheidet sich die Geschlechterverteilung der Teilnehmer in den USA deutlich von der in Europa. Während in Berlin ca. 75% der Teilnehmer Männer sind (diese tragen ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Zwischenfälle in sich), gehen in den USA etwa gleichviele Männer wie Frauen an den Start. So waren auch in den vergangenen Jahren bei den beiden Berliner Großveranstaltungen ausschließlich Männer von derartigen Vorfällen betroffen.
Auffallend ist, dass das zugrunde liegende Krankheitsspektrum deutlich unterschiedlich ist. Während in den USA insbesondere die hypertrophe Kardiomyopathie - eine genetisch bedingte Herzerkrankung - in ca. der Hälfte aller Fälle für die schweren kardialen Zwischenfälle verantwortlich gemacht wurde, stehen in Berlin typischerweise die Fälle mit Minderdurchblutung des Herzens bedingt durch eine Arteriosklerose der Herzkranzgefäße und die daraus folgenden Herzinfarkte im Vordergrund.
Gegenüber den USA ist die Überlebenschance bei schweren kardialen Zwischenfällen in Berlin jedoch besser, was durch die gute medizinische Versorgungsstruktur und die präventiven Bemühungen des Medical Teams von SCC EVENTS erreicht wird.
Auffallend ist, dass ein Drittel der betroffenen Läufer in den USA in den letzten zwei Wochen vor dem Wettkampf bereits kardiale Symptome aufwies. 17% hatten zudem eine positive Familienanamnese, 10% Anzeichen einer viralen Infektion in den letzten zwei Wochen vor dem Vorfall. Somit wäre eine weitere Reduktion der Zwischenfälle möglich, wenn entsprechende Screening-Angebote wie der PAPS-Test (Persönlicher Aktivitäts- und Präventions-Screening-Test) und entsprechend daraus resultierende sportärztliche Untersuchungen konsequent genutzt werden würden. Ebenso sollte auf einen Start bei Vorliegen eines Infektes in den Wochen vor dem Rennen verzichtet werden.
Der PAPS-Test ist seit Jahren in den Anmeldeprozess bei allen Veranstaltungen von SCC EVENTS integriert und gibt den Teilnehmern erste Hinweise auf ein möglicherweise individuell erhöhtes Risiko. Sportmedizinische Voruntersuchungen können durch diesen Test nicht ersetzt werden. Sie sollten vielmehr von jedem Läufer eigenverantwortlich vor einer Teilnahme an Laufveranstaltungen wahrgenommen werden.
SCC-Pressemitteilung von Thomas Steffens vom 18.01.2012
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Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat beschlossen, dass die Deutschen Meisterschaften im Marathon während der nächsten drei Jahre im Rahmen des MÜNCHEN MARATHON stattfinden werden. München/Darmstadt - Die Deutschen Marathon-Meisterschaften werden 2012 bis 2014 im Rahmen des MÜNCHEN MARATHON ausgetragen. Darauf einigten sich der Deutsche Leichtathletik-Verband und die runabout MÜNCHEN MARATHON GmbH, Ausrichter des MÜNCHEN MARATHON. Damit ist der Grundstein für eine kooperative Zusammenarbeit zur Förderung der deutschen Straßenleichtathletik gelegt. |
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Gernot Weigl, runabout Marathon München GmbH Geschäftsführer
am Ziel im Olympia Stadion der bayrischen Landeshauptstadt
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"Die Austragung der Deutschen Marathonmeisterschaften 2012, 2013 und 2014 sind ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des MÜNCHEN MARATHON. Wir freuen uns sehr, dass wir den Deutschen Leichtathletik Verband mit seinen Athleten für die nächsten drei Jahre als Gast in unserer Sportstadt München begrüßen können", sagte Gernot Weigl, Geschäftsführer runabout Marathon München. Die Entscheidung für den MÜNCHEN MARATHON hat der Verbandsrat des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in Darmstadt gefällt. Der Präsident des Deutschen Leichtathletikverbandes, Dr. Clemens Prokop zu der Entscheidung: "Der München Marathon zählt zu den bedeutendsten Städtemarathons in Deutschland. Ich erwarte mir von der Einbindung der Deutschen Marathon-Meisterschaften in den München Marathon, dass die Attraktivität sowohl für die Titelkämpfe als auch für den München Marathon weiter gesteigert werden."
Der 27. MÜNCHEN MARATHON wird am 14.10.2012 gestartet. Neben dem Marathon werden Halbmarathon, Marathonstaffel und ein 10-KM-Lauf angeboten. Anmeldungen zum 27. MÜNCHEN MARATHON sind ab Ende Dezember unter www.muenchenmarathon.de möglich.
München Marathon 2011 im LaufReport klick HIER
Pressemitteilung der runabout MÜNCHEN MARATHON GmbH (29.11.11)
Foto © LaufReport
Im Laufkalender unseres Berliner Partners Lauftreff.de sind weit über 5000 Volkslauf-Veranstaltungen aufgelistet.
Besonderer Service der LaufReport-Partnerseite Lauftreff.de sind ausgereifte Suchmaschinen zur effektiven Auswahl geeigneter Laufveranstaltungen. Die Auswahlangaben sind jeweils verlinkt zu weiteren Infos bzw. zur Veranstalter-Homepage sowie zu verhandenen Laufankündigungen im LaufReport. Die Daten werden laufend aktualisert und auf den neuesten Stand gebrachterneuert.
Kurt Ring ist Cheftrainer und Teammanager der LG Telis Finanz Regensburg. Wolfram Marx befragte ihn über die Aussichten der deutschen Läufer bei der Cross Europameisterschaft am 11. Dezember im slowenischen Velenje (LaufReport wird berichten) und der Situation des Crosslaufs in Deutschland.
LR: Kurt Ring, Ihre Athleten der LG Telis Finanz
Regensburg haben in Darmstadt starke Rennen gezeigt. Wie lautet Ihr Fazit?
Ring: Ich bin sehr zufrieden mit unseren Teilnehmern. Corinna Harrer
hat ein starkes Rennen geliefert, vor allem da sie es aus dem Training bestritten
hat. Positiv überrascht hat mich unser Neuzugang Jana Soethout. Da passt
alles. Sie hat gleich im ersten Rennen die Qualifikation geschafft.
LR: Was erwarten Sie bei den Juniorinnen für
die Cross Europameisterschaft?
Ring: Wir haben bei den Frauen in der U23 das stärkste Team aus
Deutschland überhaupt. Die Hahner-Zwillinge und Jana Sussman sind gut in
Form. Ich denke da über mehr als über eine Bronzemedaille nach. Silber
ist auf jeden Fall möglich, denn vier können auf Plätze zwischen
sechs und zwölf kommen. Die Britinnen sind hier das Zünglein an der
Waage, auf sie müssen wir aufpassen.
LR: Und bei den Männern in der U23?
Ring: Florian Orth hat im Rennen lange taktiert, das ist eine seiner
Stärken. Er und Richard Ringer waren auch 2010 die Stärksten und es
gab immer ähnlich enge Rennen zwischen den beiden. Auch hier haben wir
ein starkes Team und eine tolle Ausgangsposition für die EM.
LR: Wie sehen
Sie das Comeback von Philipp Pflieger?
Ring: Ich bin sehr zufrieden, es war ein gutes Rennen von ihm in Anbetracht
seiner langen Verletzungspause. Natürlich fehlt die Tempohärte, schneller
ging es noch nicht. Die Zielsetzung bei ihm ist ganz klar 2012. Dafür muss
man sich den Cross dienlich machen, das gelingt uns gut.
LR: Wir haben zwei starke U23-Teams. Sonst ist
die Lage im Cross in Deutschland aber nicht sehr rosig. Wie schätzen Sie
sie ein?
Ring:Wir haben momentan definitiv bei den Juniorinnen ein Riesenteam.
Doch der DLV sollte die Linie, sich den Cross dienlich zu machen und ihn zu
nutzen, mitgehen. Es ist Sache des Verbandes, er muss den Cross und seine Bedeutung
erkennen und konzeptionell einbinden.
LR: Wie soll das konkret aussehen?
Ring:Der DLV sollte bereits im Sommer ein Cross-Team zusammenstellen
und nicht erst im Oktober darüber nachdenken. Dann ist es für eine
konsequente und zielgerichtete Vorbereitung zu spät. Ich hätte mir
hier beim DLV mehr Geschlossenheit gewünscht. Die Britinnen machen vor,
wie es funktioniert. Falsche Trainingsmethoden machen die Läufer kaputt.
Der Oktober ist vor allem in Hinblick auf die enge Zeitkiste vor der EM zu spät.
Wir haben in den Wochen vor den Europameisterschaften jedes Wochenende ein wichtiges
Rennen. Darmstadt ist eigentlich vom Zeitpunkt gesehen schlecht und zu spät.
Auch Tilburg passt nicht. Es ist noch ein Rennen mehr in dem sowieso schon engen
Zeitrahmen. Darüber hinaus ist Tilburg vom Rennen und der Strecke nicht
mit Darmstadt vergleichbar, daher passen beide Läufe als gemeinsame Qualifikationsläufe
nicht zusammen. (LaufReport, 22.11.11)
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Einen marokkanischen Sieger gab es am Sonntag beim Athens Classic Marathon. Abdelkerim Boubker ließ die kenianischen Favoriten hinter sich und triumphierte im Panathinaikon-Stadion der griechischen Hauptstadt mit 2:11:40 Stunden. Damit stellte der 30-Jährige einen Veranstaltungsrekord auf. Auf einer der schwersten Marathonstrecken weltweit musste sich Abdelkerim Boubker dabei nicht nur gegen die kenianische Konkurrenz sondern auch gegen überraschende Wetterbedingungen durchsetzen. Zwar gab es phasenweise einen Rückenwind auf den 42,195 km von Marathon nach Athen, jedoch drehte der Wind zeitweilig bei Temperaturen von knapp zehn Grad Celsius und Niederschlag. Dennoch erzielte der Marokkaner in seinem zweiten Marathon eine persönliche Bestzeit. |
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Abdelkerim Boubker bei seinem Athen-Sieg
Quellenangabe: www.photorun.net |
Nachdem der Vorjahressieger Raymond Bett Pläne für eine schnellere Zeit im Bereich von unter 2:11 Stunden frühzeitig aufgegeben hatte, hängte sich der Kenianer an die sechsköpfige Spitzengruppe. Überraschend war es dann Raymond Bett, der nach rund 23 km als Erster den Kontakt verlor und später, wie etliche weitere Topathleten, das Rennen vorzeitig beendete. Die Vorentscheidung fiel dann nach 31 km. Als es Richtung Athen bergab ging, erhöhte Abdelkerim Boubker das Tempo und riss damit die Spitzengruppe auseinander. Einzig der Kenianer Sammy Chumba konnte noch eine zeitlang mithalten. Am Ende hatte aber auch er einen deutlichen Rückstand. Chumba wurde in 2:13:27 Stunden Zweiter vor dem Äthiopier Daniel Gatheru (2:16:12). Die folgenden Plätze belegten die beiden Ukrainer Andriy Naumov (2:17:32) und Andrii Toptun (2:18:12).
"Das ist der größte Sieg meiner Karriere. Ich habe mich durchweg
gut gefühlt und gewann an Zuversicht während des Rennens. Ich hatte
mich speziell auf diese Strecke vorbereitet. Hier in diesem Stadion zu gewinnen,
ist phantastisch und ich bin sehr stolz", erklärte Abdelkerim Boubker,
der bereits sein Marathon-Debüt im holländischen Leiden gewonnen hatte.
Der aus Casablanca stammende Läufer will nun schon Ende Januar in Marrakesch
sein nächstes Rennen über die 42,195 km laufen.
Bei den Frauen entwickelte sich ein Zweikampf zwischen der Äthiopierin
Elfneshe Melkamu und Kamila Khanipova (Ukraine). Erst 250 Meter vor dem Ziel
fiel die Entscheidung, als sich Melkamu mit einem Sprint von der Ukrainerin
lösen konnte und das Ziel dann in 2:35:25 erreichte. Mit sechs Sekunden
Rückstand wurde Khanipova Zweite. Rang drei belegte Amira Benamor (Tunesien)
mit 2:42:15.
Weitere Informationen im Internet unter: www.athensclassicmarathon.gr
Service by: www.race-news-service.com - 13.11.2011
Ist der "Marathon" im Sinne einer Laufveranstaltung 42.195 Meter
lang oder bloß 38 Kilometer? Die Antwort lautet: Es kommt darauf an, in
welcher Sportart man aktiv ist. Im Laufsport ist weltweit eine exakte Streckenvermessung
etabliert. Im Triathlon ermöglicht das Regelwerk hingegen Abweichungen
von bis zu zehn Prozent. Dem entspricht auf der Marathondistanz eine Kürzung
um 4,2 Kilometer! "Triathlonstrecken können nicht als ordnungsgemäß
vermessene Distanzen gelten, solange nicht die gleichen Vorgangsweisen wie im
Straßenlauf angewandt werden", so Hugh Jones von AIMS, der Vereinigung
der Internationalen Marathons und Straßenläufe. Der Vienna City Marathon
betont, dass Laufleistungen bei Triathlons deshalb relativiert werden müssen
und der Name "Marathon" im Laufsport wie eine Marke positioniert werden
soll. ... weiter geht es HIER
PRESSE-INFO VIENNA CITY MARATHON, 4. Oktober 2011
Wolfram Marx interviewte für LaufReport am Rande der Deutschen Halbmarathon Meisterschaft am 17. April 2011 den Bundestrainer
Ron Weigel war 1983 Weltmeister im Gehen über 50 Kilometer. Darüber hinaus gewann der in Hildburghausen geborene bei Olympischen Spielen eine Silber- (20 Kilometer) und zwei Bronzemedaillen (50 Kilometer). 1977 wurde Weigel Nationaltrainer der australischen Geher, 2002 übernahm er dann die Stelle des Bundestrainers in Deutschland. Im vergangenen Jahr übernahm er neben der Trainingsverantwortung der Geher auch die für die deutschen Marathonläufer. Zusätzlich ist der 59-Jährige seit der Rückkehr von André Pollmächer im Herbst 2010 auch dessen Heimtrainer. Im vergangenen Winter war er mit Pollmächer und Sabrina Mockenhaupt zum gemeinsamen Trainingslager in Südafrika.
Herr Weigel, wo sehen Sie die deutschen Marathonläufer nach den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften am 17. April?
Die ersten vier oder fünf Männer bei den Meisterschaften haben ein gutes Niveau und das auch gezeigt. Immerhin waren bei Meisterschaften drei Läufer unter 1:06 Stunden. Es wird allerdings schwierig, die Masse so zu entwickeln. Aber es gibt viele Jüngere, die brennen, die müssen wir entsprechend heranführen und ausbilden.
Hat sich hier etwas durch die Rückkehr von André Pollmächer
geändert?
Definitiv. Durch André und auch Jan Fitschen ist ein Ruck durch die deutsche
Marathonszene gegangen. Beide informieren über ihr Training und ihre Trainingspläne
auf ihren Webseiten, es gibt keine Geheimniskrämerei. Auch Sabrina Mockenhaupt
hat sich einiges davon abgeschaut.
Sie waren ja mit Pollmächer und Mockenhaupt im Trainingslager. Wie lautet ihr Fazit solcher gemeinsamer Trainingsmaßnahmen?
Die Chemie in unserem Team stimmt. Es ist zwar noch ein kleines Team, aber wir wollen weitere Athleten motivieren, dabei zu sein. Wir fangen klein an und werden es in aller Ruhe aufbauen. Das erste halbe Jahr ist sehr gut gelaufen, die Athleten harmonieren gut miteinander, es macht Spaß, mit ihnen zu arbeiten.
Wen sehen Sie denn als mögliche weitere Trainingspartner?
Einige Athleten haben dafür Interesse bekundet. Hagen Brosius will mit
André trainieren und die beiden haben bereits einige Einheiten zusammen
absolviert. Das klappt gut, André gibt ihm Tipps, es ist eine gute Kombination.
Auch Musa Roba-Kinkal ist ein Kandidat für gemeinsame Trainingseinheiten
mit André. Aber ich kann an die anderen nur appellieren, wir üben
keinen Zwang aus.
Wo sehen Sie denn die Defizite bei den deutschen Läufern?
Wir müssen etwas riskieren und uns mehr zeigen. André Pollmächer wird in Düsseldorf in einem starken Feld bis Halbmarathon oder ein Stück länger mitlaufen. Nur so gibt es die entsprechende Wettkampferfahrung und -härte. Wir werden sehen, was geht. Die Athleten müssen sich diesen Feldern und Herausforderungen stellen. Wir hatten früher gute Leute, dort müssen wir wieder hinkommen.
Sie sind ja auch Heimtrainer von André Pollmächer. Wann ist er denn zu Ihnen gekommen?
Ich sollte ihn bereits 2009 trainieren, doch dann bekam er das Angebot, selbst als Trainer arbeiten zu können. Das war für ihn eine Chance, denn er wollte immer als Trainer arbeiten, war aber auch traurig, da er seine Läuferkarriere beenden musste. Dann haben wir uns 2010 während der Deutschen Meisterschaften in Braunschweig getroffen und ich habe zu ihm gesagt "Lauf wieder." Ich habe dann noch zweimal mit ihm gesprochen, doch es brauchte Zeit, um zu reifen. Von Mitte Oktober brannte es wieder richtig bei ihm. Doch da hatte er noch Wochenumfänge von 50 Kilometern, musste also wirklich langsam wieder aufbauen.
Wie sieht denn die weitere Trainings- und Saisonplanung für ihn aus?
Wir werden nun bis in den Mai die Unterdistanzen festigen. Ab Juni steigen wir dann in die spezifische Marathonvorbereitung sein. Es geht um die Qualifikation für London 2012 und Marathonläufer haben nur ein bis zwei Läufe und Chancen pro Jahr. Offen ist noch, wo er im Herbst laufen wird.
Wie schätzen Sie die Situation bei den Frauen ein?
Hier haben wir mit Irina Mikitenko und Sabrina Mockenhaupt zwei vorne, die unumstritten die stärksten sind. Mikitenko will unbedingt London 2012 erreichen. Um den dritten Platz bei den Spielen streiten sich einige.
Wen sehen Sie da?
Die Norm wird wahrscheinlich bei 2:30 Stunden liegen, das ist nicht einfach. Susanne Hahn hat sehr gute Chancen. Melanie Kraus ist nicht abzuschreiben, sie will es noch einmal schaffen. Auch bei Katharina Heinig ist alles möglich. Julia Viellehner, die in den vergangenen zwei Jahren viele Verletzungsprobleme hatte, möchte auch und ich rechne ihr durchaus Chancen zu. Die Konstellation um den dritten Startplatz bei den Frauen ist gut, doch hier fehlt noch der Ruck, den wir bei den Männern hatten. Ich hoffe, wir werden gemeinsame Trainingslager haben, denn die Konkurrenz motiviert immer wieder neu. Ich denke aber, wir werden in London zwei Männer und drei Frauen dabei haben.
Von Wolfram Marx für LaufReport (17.4.2011)
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Eintritt ins dritte Jahrzehnt Sie kommen aus allen Teilen Deutschlands, zuweilen auch aus Österreich und der Schweiz. Ihr Reiseziel: das Deutsche Lauftherapiezentrum (DLZ) im nordrhein-westfälischen Bad Lippspringe. Hier wird Jahr für Jahr ein Ausbildungskurs in Lauftherapie angeboten. Lauftherapeut zu werden, dies ist in Deutschland seit 20 Jahren möglich dank Prof. Dr. Alexander Weber. Ein Beitrag von Wolfgang W. Schüler im LaufReport HIER |
Höhenmeter Weltrekord im 24 Stunden Radfahren
20 Mal Alp d`Huez innerhalb von 24 Stunden. Das war das Ziel des Extremradlers Christoph Fuhrbach. Zur LaufReport Laufen & mehr von Birgit Schillinger HIER
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Dokumentarfilmer Michael Schwarz traf Läufer Horst Preisler:
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Videoinstallation Lebenslauf jetzt preisgekrönt Als Preisler die Anfrage erreichte, ob er bereit sei, an einem solchen Projekt mitzuwirken, war sein erster Gedanke: Klar, so kann ich doch jungen Menschen helfen, ein solches Projekt zu gestalten. Zum Beitrag von Wolfgang W. Schüler im LaufReport klick HIER |
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Am 8. März 1988 gründete Professor Weber zusammen mit einigen Lauffreunden, insbesondere Ärzten, Psychologen und Pädagogen, das Zentrum für Lauftherapie (ZfL), das 1990 in Deutsches Lauftherapie-Zentrum (DLZ) umbenannt worden ist.
Ein Beitrag von Werner Sonntag zum Jahrestag klick HIER
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