Durchgesickert - Nr. 12

Veränderungen und Auffälligkeiten der Laufszene

gesammelt und zusammengetragen von Michael Schardt 

Laufveranstaltungen kommen, gehen, kommen wieder oder zeigen Kontinuität. Im Juli und August wurde in den Medien häufig über Veränderungen in der Szene berichtet und teilweise sogar grundsätzliche Überlegungen angestellt - dennoch ist das hier Gesammelte nur eine Auswahl.

Absage: "Sterben Volksläufe langsam aus?" fragt in einem Grundsatzartikel das "Kreisblatt" in Stade nahe Hamburg. Viele Sportveranstaltungen im Kreis Stade seien gestrichen worden, bemerkt der Korrespondent und benennt folgende Volksläufe namentlich, darunter auch solche, die eine mehrere Jahrzehnte lange Tradition haben: der Straßenlauf von Himmelpforten wird erwähnt, der Buschteichlauf in Dollern, der Volkslauf in Bliederslauf und das Schubkarrenrennen in Estebrügge. Um die Gründe für das Volkslaufsterben zu eruieren, fragte der Redakteur bei Veranstaltern nach. Einer der Gründe sei, dass es immer schwerer werde, Ehrenamtliche für die Sache zu begeistern, insbesondere in der Nachfolgegeneration. Ein weiterer Aspekt sei, dass der traditionelle Volkslauf ganz neu durchdacht werden und mit einem umfangreichen Rahmenprogramm ausgestattet werden müsse. Es schössen nicht ohne Grund Erlebnis-, Hindernis- und Firmenläufe wie Pilze aus dem Boden. Der alte Volkslauf habe ausgedient. Dies alles betreffe nicht die großen Läufe, denen gehe es gut. Ein weiteres Problem sieht einer der Orgachefs in der mangelnden Öffentlichkeitsarbeit. Man müsse einen Mann abstellen, der den Lauf bewirbt, sonst bestehe die Gefahr, dass Läufer und Zuschauer schwinden. Und bei parallelen Veranstaltungen kippe dann schon mal ein Lauf nach hinten über. Ganz ins Grundsätzliche geht der Vorsitzende des Leichtathletikkreises, Johann Schlichtmann. Er sieht sogar einen gesellschaftlichen Wandel als Ursache. "Wie weit unterstützen sich noch Familien gegenseitig, wenn der eine ehrenamtliche Aufgaben übernimmt?" Seiner Meinung wäre eine Lösung des Problems, die Veranstaltung in die Hände von Agenturen zu geben. Dann würde aber das Startgeld teurer. Als Fazit steht am Ende des Artikels die Aussage eines Organisators: "Ein Lauf als reiner Lauf, das reicht nicht mehr."

 

Abgebrochen: Die Teilnehmer des 10-km-Hauptlaufs beim 15. Friesencross in Schillig waren schon gestartet, als ein plötzliches Unwetter mit Starkregen über den Veranstaltungsort Schillig an der Nordseeküste herniederging. Das berichtete am 29. Juli die Oldenburger "Nordwestzeitung" in ihrer Online-Ausgabe. Der Veranstalter habe sofort reagiert und die Läufer von der Strecke geholt. Allerdings befanden sich einige davon schon im Watt beim einzigen in Deutschland regelmäßig stattfindenden Wattlauf. Diese seien dann mit einem Kettenfahrzeug, das sonst als Streckenposten fungiert, wieder an den Strand gelotst worden, hätten aber den Rückweg komplett laufend im Unwetter zurücklegen müssen. So sei aber eine ordnungsgemäße Wertung nicht mehr möglich gewesen, weshalb man die Siegplätze dann im Losverfahren vergeben hätte. Es war der erste Abbruch in der 15-jährigen Geschichte des Rennens, das neben dem Zehner auch noch einen Jedermannslauf anbietet. Der Lauf ist besonders bei Touristen und Besuchern aus entfernten Städten beliebt, die nicht selten viele hundert Kilometer Anfahrweg in Kauf nehmen und in Schillig ein verlängertes Wochenende verbringen.

So gutes Wetter wie im letzten Jahr hatte der Friesencross in Schillig 2018 nicht. Er musste wegen Unwetter mittendrin abgebrochen werden - Foto © Michael Schardt

Abgebrochen: Die Nachricht ging, entsprechend der Bedeutung des Laufs, über viele Kanäle. Die Absage der 27. Adidas Runners City Night in Berlin am 28. Juli. Ausführlich berichtete unter anderem die "Berliner Morgenpost" darüber. Dort heißt es: "'Bereits ab dem frühen Sonnabendnachmittag hatte der Veranstalter gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD), der Polizei und der Feuerwehr regelmäßig den Wetterstatus abgefragt. Dann habe der DWD am Abend schriftlich eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben', sagte Fekl vom Veranstalter SCC Berlin. 'Auch die Einsatzleitung der Polizei gab uns zu diesem Zeitpunkt eine deutliche Empfehlung, die Veranstaltung abzubrechen'." Über 10.000 Läufer hatten sich angemeldet, so viele wie nie. Doch diese wie auch die vielen tausend Zuschauer mussten sich mit der Absage anfreunden. Gestartet wurde nur der Inlinerlauf, nicht aber der Zehner. Des Weiteren berichtete die "Morgenpost", dass das Unwetter letztendlich ausgeblieben sei, was zu einer kritischen Diskussion bei den Läufern in den sozialen Medien geführt habe. Während der Veranstalter äußere, die Sicherheit der Läufer sei maßgeblich für die Entscheidung gewesen, stellten Beiträge der Läufer die Absage in Frage. Ob und wie die geleisteten Aufwendungen (Startgeld, Medaillengravur, Leihchip) zurückgegeben werden, war zum Zeitpunkt des Berichts noch nicht vollständig geklärt.

Absage: Wer sich auf eine Teilnahme am 18. Hunsrück Marathon in Simmern freute, der traditionell am letzten Augustwochenende auf einer Punkt-zu-Punkt-Strecke stattfindet, dürfte mit Enttäuschung vernommen haben, dass der Lauf 2018 abgesagt wurde. In einer Mitteilung der "Rheinzeitung" war diesbezüglich zu lesen: "Der Schinderhannes-Radweg zwischen Emmelshausen, Kastellaun und Simmern wurde seit 2001 von vielen tausend Läufern unter die Füße genommen. ... 2018 wird alles anders sein, denn die größte Sportveranstaltung im Rhein-Hunsrück-Kreis wird nicht stattfinden. Das hat vor allem einen Grund, wie der Laubacher 'Macher' Ottmar Berg vom Hunsrück-Marathon-Verein sagt: "Unser Verein ist einfach momentan nicht in der Lage, das zu schultern. Qualität und Niveau hätten wir nicht halten können - und gerade das war unser Anspruch." In dem Artikel kommt des Weiteren zur Sprache, dass auch die terminliche Nähe zum neuen Koblenz Marathon Läufer abgezogen habe, der nur eine Woche später terminiert ist. Ob die Absage endgültig ist, ließ der Orgachef offen. Am Marathonwochenende blieb es dennoch sportlich, da die Ausrichtung des Stadtlaufs mit Kinderlauf und Staffel am 26. August von der Absage nicht betroffen war.

Absage: Der plötzliche und unerwartete Tod von Dieter Tjaden im Alter von nur 49 Jahren war Anlass, den 12. Münkeboer Festtagslauf in diesem Jahr kurzfristig abzusagen. Das ist auf der Homepage der LG Ostfriesland nachzulesen. Dieter Tjaden war nicht nur 1. Vorsitzender der LG Ostfriesland, sondern auch Vorsitzender des Leichtathletikkreises Aurich sowie als Kampfrichter tätig. Er bekleidete seit vielen Jahren des Weiteren andere Funktionen in der Leichtathletik, wie aus einem Nachruf auf der Internetseite des Leichtathletikverbandes Niedersachsen hervorgeht. Zuvor auch bei der LG Hansa Stuhr. Tjaden hatte am 18. August in der Nähe von Wittmund am 4. Dorffestlauf in Negenbargen / Jackstede über neun Kilometer teilgenommen und war während des Rennens zusammengebrochen und verstorben. Wie der "Harlinger Anzeiger" berichtet, konnten die sofort vor Ort befindlichen Rettungskräfte nicht mehr helfen. Auf der Homepage des Dorffestlaufes drückt der Veranstalter den Hinterbliebenen sein Mitgefühl aus. Aus Respekt vor dem Verstorbenen wurde das anschließende Dorffest abgesagt. Der nur sechs Tage später, am 24. August, angesetzte Münkeboer Festtagslauf wurde aus dem gleichen Grund von seiner LG Ostfriesland für 2018 gestrichen.

Teilabsage: Wie "lokalkompass.de" Anfang August mitteilte, muss der 12. Ruhrtalmarathon, der für den 29. September angesetzt sei, wegen Baumaßnahmen - die Nachtigallbrücke werde neu gebaut - abgesagt werden. Eine alternative Streckenführung sei trotz intensiver Suche nicht gefunden worden. Rund 500 Teilnehmer habe der Lauf in den letzten Jahren regelmäßig gehabt, nun müsse die Veranstaltung für 2018 auf die Königsdisziplin verzichten. "Sehr sehr schade, aber dennoch glauben wir, mit einem 20 km-Lauf und dem bisherigen Programm des 10-km-Laufes für Läufer und Nordic-Walker, der Staffeln von 3 x 3,7 km und dem 1-km-Lauf ein attraktives Angebot zu schaffen. Als Laufstrecke rückt der Kemnader Stausee verstärkt in den Mittelpunkt", informiert Steffi Meckel aus dem Orga-Team des PV. "Die Erfahrung zeigt, dass sich viele Läufer/innen gerne für die 10-km-Strecke und den Halbmarathon angemeldet hatten, aber es ist natürlich schade, wenn der Marathon in diesem Jahr ausfallen muss."

Neu: Innerhalb einer neuen Laufserie, deren Veranstalter die Welthungerhilfe ist, wurde nun auch Köln zu einer Station. Erstmals fand der "ZeroHungerRun" in Köln am 19. Juli, einem Donnerstag, statt. Auf dem Programm standen je ein Lauf über fünf und über zehn Kilometer, die gemeinsam um 19 Uhr am RheinEnergieStadion im Stadtteil Müngersdorf angeschossen wurden. Die vermessene Strecke war eine 5-km-Runde, die ein- oder zweimal zu durchkreuzen war. Es ging um die Jahnwiesen, den Adenauerweiher und durch den Stadtwald. Statt einer Startgebühr wurde um eine Spende gebeten, die vorab per Banküberweisung zu zahlen war. Unter dem Motto "Null Hunger bis 2030" schloss sich der Veranstalter einem Ziel der Vereinten Nationen an. Auf der Ausschreibung hieß es: "Hilf uns dabei und schwitze für die endgültige Abschaffung des Hungers auf der Welt". Den Startschuss gab der bekannte Kölner Schriftsteller Frank Schätzing.

Aus und Neu: Wie die "Neue Westfälische" in Bielefeld unlängst mitteilte, haben die Lauforganisatoren in Oerlinghausen den bekannten Berg-Stadtlauf in der Innenstadt sterben lassen. Dafür wurde ein neues Format aus der Taufe gehoben, der 1. Oerlinghausener Bergstadt-Airfield-Run, der erstmals am 1. September stattfinden wird. "Start des brandneuen Laufes über zehn Kilometer", so heißt es weiter, "wird um 16.15 Uhr direkt auf der Start- und Landebahn des Flugfeldes in der Nähe des 'Check In' sein. Der Hauptlauf umfasst zwei Runden, bei dem die Sportler über die Robert-Kronfeld-Straße und durch die Wistinghauser Senne bis zum Rand des neuen Beweidungsgebietes laufen. Ein Jogginglauf über fünf Kilometer beginnt um 15.30 Uhr - ebenfalls auf der Asphaltpiste des Flugplatzes. Hier brauchen die Läufer nur eine Runde der neuen Strecke zurückzulegen."

Vakant: In diesen Tagen erlebte der Wyker Stadtlauf seine zwanzigste Auflage und durfte sich über einen neuen Teilnehmerrekord von 537 Läufern freuen. Darüber berichtete der "Inselbote" der "Schleswig-Holsteiner-Zeitung". Gleichzeitig aber fragt das Blatt, ob die Jubiläumsausgabe möglicherweise die letzte gewesen sei. Orgachef Volker Stoffel, so heißt es, sei am Schluss ein bisschen melancholisch geworden. "Nach zehn Jahren hört man doch mit Wehmut auf. Es war eine tolle Zeit, und es hat viel Spaß gemacht." Stoffel gebe die Organisation des Wyker Stadtlaufes ab, mitten in der Saison sei die Zeit dafür für ihn zu knapp. Seit 2009 habe er gemeinsam mit seiner Frau Ulrike und dem Wyker Turnerbund die Veranstaltung organisiert, nachdem zuvor Marianne Clausen zehn Jahre lang die Federführung hatte. Stoffel zeigt sich mit der Entwicklung des Laufes zufrieden: "Generell sind in dieser Zeit die Teilnehmerzahlen kontinuierlich gestiegen." Doch bei der Suche nach einem Nachfolger sei er noch nicht fündig geworden. Nun hofft er auf den Föhrer Tourismusverband und den Bürgermeister, wo er jeweils vorstellig werden will.

Aus: In der Ausgabe des "Schwarzwälder Boten" vom 19. Juli war zu lesen, dass es auch ohne Citylauf in Albstadt-Ebingen gehe, dass aber der Charitylauf, der im Rahmen des Citylaufs stattfand, weiterhin eine Zukunft habe. "In den vergangenen Jahren hat der Charity-Faktor innerhalb des City-Lauf-Programms kontinuierlich an Bedeutung gewonnen", heißt es weiter, "immer mehr Albstädter waren bereit, für eine gute Sache die Laufschuhe zu schnüren und in der Innenstadt ihre 560 Meter langen Runden zu drehen. Das werden sie auch in diesem Jahr tun: Am Sonntag, 14. Oktober, geht, initiiert vom Rotary-Club Ebingen-Zollernalb und gesponsert von der Volksbank Albstadt, der diesjährige Charity-Lauf über die Bühne; sein Motto lautet 'Schweiß für Menschen in Not'. Am Prinzip ist bekannt: Jeder Teilnehmer hat eine Stunde Zeit, so viele Runden wie möglich zurückzulegen - welches Tempo er anschlägt, entscheidet er selbst." Der Reinerlös wird als Spende für die Anschaffung eines Möbeltransporters für gemeinnützige Zwecke verwandt.

Absage: Das Portal "Laufen in Köln" meldete im Juli, dass der Kölner Brückenlauf 2018 nicht stattfinden soll. Als Grund habe der Veranstalter ASV Köln angegeben: "Müngersdorf steht vor großen Veränderungen: Im August startet der komplette Umbau des Fitness-Bereiches am Olympiaweg 3 in Köln-Müngersdorf. Ein Großprojekt, bei dem der ASV Köln zum Wohle seiner Mitglieder eine siebenstellige Summe in seine Infrastruktur und in hochmoderne Trainingsmöglichkeiten im Fitness-Bereich investiert. Um diesen Bau- und Sanierungsprozess im Vereinsgebäude so kurz und effektiv wie möglich zu gestalten, bedarf es jedes einzelnen Mitarbeiters. Aus diesem Grund wurde entschieden, den Brückenlauf des ASV Köln in diesem Jahr pausieren zu lassen." Dieser wäre eigentlich am 9. September über die Bühne gegangen und damit mitten in die "heiße Phase" der Umbaumaßnahmen gefallen. "Diese Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sind ein Meilenstein in der Geschichte des ASV Köln und eine der wichtigsten Entwicklungen, um den Verein auch für die Zukunft auf ein solides Fundament zu stellen."

Premiere: Wie der "Gießener Anzeiger" Mitte Juli meldete, wird es bald einen neuen Halbmarathonlauf geben. Im Rahmen seines hundertjährigen Bestehens wird der 1. TV Dornholzhausen Halbmarathon ausgerichtet. Los geht es am Samstag, 11. August, ab 15 Uhr. "Die 21,09 Kilometer lange Strecke führt durch den Taunus und ist wunderschön und zudem noch spektakulär", werben die Veranstalter. Gestartet wird am Sportpark Nordwestzentrum. Nun geht es mitten durch den Wald bergauf zur Saalburg. Weiter führt die Strecke rechts von der Jupitersäule auf dem Höhenweg bis zum Hirschgarten, wo die Hälfte der Strecke absolviert ist. Die Staffelläufer dürfen hier an ihren Staffelpartner übergeben. An Pferdekoppeln vorbei erneut hoch zur Saalburg führen die restlichen Kilometer bergab zum Sportpark, wo der Läufer noch eine Runde im Stadion laufen darf, um dann ins Ziel zu kommen. Mit vier Verpflegungsständen, verteilt auf der Strecke, wird jeder Läufer versorgt.

Neu: Nach dem Muster des Kölner Nikolauslaufs wurde nun der 1. Bonner Nikolauslauf ins Leben gerufen. Nachzulesen ist dies in einer Mitteilung des Portals "Laufen in Köln" vom 18. August. Wie in der benachbarten Rheinmetropole wird ein Rundkurs von 3,3 Kilometern Länge abgesteckt, der ein bis drei Mal durchlaufen werden kann. Die Entscheidung, wie lang man laufen will, kann noch während des Rennens gefällt werden. Daher ist das Startgeld für alle Läufe gleich. Der Start erfolgt um 15 Uhr in den Bonner Rheinauen. Ein Betrag von zwei Euro pro Läufer wird für einen sozialen Zweck gespendet. Das Rennen geht erstmals am 9. Dezember über die Bühne.

Erweiterung: In Deutschland schwindet die Anzahl der Marathonveranstaltungen, bei denen allein die Königsdistanz auf dem Programm steht. Diese Tendenz ist schon lange zu beobachten. Im diesem Jahr nahm der Hamburg Marathon die Halbdistanz ins Programm, 2019 wird der Düsseldorf Marathon nachziehen. Das meldete Mitte Juli u. a. das Portal "report-d.de". Mit dem Wechsel an der Spitze der Veranstaltung von Jan Winschermann zu Sonja Oberem wurden neue Ziele formuliert. Die neue Chefin möchte die Teilnehmerzahl deutlich steigern und den Lauf attraktiver machen, heißt es. "Auch der Metro Marathon soll im nächsten Jahr neben der vollen Marathondistanz und der Firmenstaffel Starter mit einer Halbmarathonstrecke locken. Die Teilnehmerzahl soll von aktuell 16.000 auf etwa 20.000 Teilnehmer wachsen. Jan Winschermann wird als Berater dem Organisationsteam angehören", konkretisiert das Portal. Ohne Halbmarathon kommen weiterhin nur noch wenige City-Veranstaltungen aus, so etwa Münster, Frankfurt und Berlin.

Premiere: Von einer erfolgreichen Premiere einer neuen Laufveranstaltung berichtete in den ersten Tagen des Julis die "Wuppertaler Rundschau". Die Rede ist vom 1. Laminat-Depot-Lauf in Velbert. Besonders erfreut waren die Organisatoren vom Team Essen 99 und dem SC Velbert, dass die Marke von 500 Teilnehmern gleich beim Debüt geknackt werden konnte. Das Rahmenprogramm am 8. Juli begann mit Blick auf die sommerlichen Temperaturen schon um neun Uhr in der BFL-Arena. Eine halbe Stunde später eröffnete der Schülerlauf den Reigen der verschiedenen Rennen. Weiter im Programm waren ein Jedermannslauf über 5,45 km sowie der Hauptlauf über zehn Kilometer durch das Bergische Land. Das komplette Startgeld soll als Spende für den Bau eines Hospizes abgeführt werden.

Absage: Sehr kurzfristig, nämlich eine Woche vor dem Termin, wurde der Alfred-Kleefeldt-Lauf in Wendlingen abgesagt. Der für Donnerstag, 5. Juli 2018, geplante Lauf könne aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden, teilte das Präsidium des TSV Wendlingen 1920 auf der eigenen Homepage mit. Mehr war dort nicht zu erfahren. Man bedaure die kurzfristige Absage.

Neu: Wie aus einer vereinsinternen Broschüre des TSV Meerbusch hervorgeht, wird es am 9. September 2018 zu einer Laufpremiere im Ortsteil Lank kommen. Dann soll dort der 1. Lanker Lauf stattfinden. Geplant sind Läufe von 300m für Bambini über 2,5km für Einsteiger bis hin zum Jedermannslauf über 5km und dem Hauptlauf über 10 km. Das Vorbild für diese Veranstaltung ist der Bösinghovener Sommerlauf, der immer am ersten Juliwochenende über die Bühne geht, ebenfalls ausgerichtet vom TSV, und die gleichen Programmpunkte und Abläufe vorsieht. Vor drei Jahren kam es zwischen dem Bösinghovener und dem Lanker Sportverein zu einer Fusion, so dass die Installation eines Schwesterlaufs nur die logische Konsequenz dieser Angelegenheit ist. Der Sommerlauf blickt bereits auf eine lange Tradition von 34 Ausrichtungen zurück.

Absage: 2018 wird es keinen Essener Bahntrassenlauf geben, schreibt das Portal "Laufen in Westfalen". Die Gründe sind auf der Homepage des Veranstalters nachzulesen: "Der Bahntrassenlauf (früher Allbaulauf)" heißt es dort, "findet (normalerweise) am Niederfeldsee in Essen mit den klassischen Strecken 5km, 10km, Halbmarathon, Bambiniläufen über 400m und Schülerläufen über 1000m statt. Schweren Herzens haben wir für 2018 erwogen, keinen Bahntrassenlauf durchzuführen. Wartungsarbeiten an der Trassenführung mit unklarer Benutzungsmöglichkeit lassen eine sichere Planung des Events dieses Jahr nicht zu." Ernst Peter Berghaus, der Orgachef, leide, heißt es weiter, denn Absagen seien nicht sein Ding! Der Lauf gehört zum Laminat Depot Cup, eine regionale Laufserie.

Gerettet: Der 16. Löwenburglauf in Bad Honnef am Rhein war schon vor längerer Zeit für 2018 abgesagt worden, doch jetzt soll Rettung in Sicht sein. Das meldet der "General-Anzeiger". Gründe für die vorzeitige Absage des Veranstalters TV Eiche Bad Honnef waren personelle Gründe und der Rückgang der Teilnehmerzahlen, seit ab 2014 Start und Ziel verlegt worden waren. Jetzt hat sich aber ein neuer Organisator gefunden, der den beliebten Volkslauf stattfinden lassen will. Dazu heißt es in der Zeitung: "Der Königswinterer Lauforganisator Arne Pöppel möchte die Veranstaltung am 9. September retten. Wie bei den ersten zwölf Läufen soll in diesem Jahr wieder am Lemmerzbad in Königswinter gestartet werden. In den vergangenen vier Jahren hatten Start und Ziel des traditionsreichen Laufs im Reitersdorfer Park in Bad Honnef gelegen und somit im Heimatort des Ausrichters TV Eiche. In diesem Jahr hatte der Verein bekannt gegeben, dass der Lauf aus personellen Gründen ausfallen müsse. 'Wir werden 2019 mit einem neuen Konzept wieder an den Start gehen', teilte man dort weiter mit. Von der Absage wurde auch Arne Pöppel überrascht. Der Organisator des Beueler 10ers und des Beueler Teamlaufes möchte mit seinem Verein in die Bresche springen." Der Hauptlauf wird dann wieder über 15,6 km gehen und 400 Höhenmeter haben.

Neu: Wie einem ausgelegten Flyer des Veranstalters Immerfeicht Reez zu entnehmen ist, wird es innerhalb des Hocketse-Fests am 19. August 2018 zu einer neuen Laufveranstaltung am Schulhaus Rienharz kommen. Es handelt sich um einen schönen Landschaftslauf, der als Benefizlauf angedacht ist zugunsten des örtlichen Kindergartens. Geplant sind bei den 1. Immerfeicht-Reez-Läufe Rennen über 800m (Bambini), 6 km (Jedermann) und 10 km (Hauptlauf). Dazu gibt es noch ein Walkingbewerb. Am Vortag kommt es zum traditionellen Handtaschenweitwurf, welches das sportive Wochenende eröffnet.

Ende: Einem Artikel der "Westfälischen Nachrichten" und der "Glocke" vom 10. Juli ist zu entnehmen, dass der 15. Ahlener Winter-Citylauf am 14. Dezember 2018 der letzte sein wird. Der im Münsterland äußerst beliebte Lauf bietet als Hauptstrecke ein schnelles Rennen über 10 km an sowie Rahmenwettbewerbe. Zu den Gründen, den Lauf nicht mehr ausrichten zu können, zitieren beide Zeitungen den Veranstalter: "'Es handelt sich bei dem Lauf um einen gewerteten Lauf. Es gelten die Internationalen Wettkampfregeln sowie die Leichtathletikordnung des Deutschen Leichtathletikverbandes', sagt Mark Wiese, Vorsitzender der Leichtathletikgemeinschaft (LG) Ahlen. Dies habe jedoch auch seine Kehrseite: Um einen reibungslosen Ablauf und die Sicherheit der Läufer gewährleisten zu können, müssten die Organisatoren, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) und die LG Ahlen, frühzeitig beginnen, die Laufstrecke zu kennzeichnen und Absperrungen aufzubauen. Zudem müssen Streckenposten den Parcours absichern." Das alles sei aber zu aufwändig, für das nicht genügend Personal zur Verfügung stehe, so Wiese in seinem Fazit. Unausgesprochen blieb bei den Überlegungen, ob auch die starke Konkurrenzsituation eine Rolle gespielt haben könnte, denn in der Nachbarschaft finden fast zeitgleich viele Veranstaltungen ähnlichen Formats statt, die zahlreiche Teilnehmer abziehen.

Premiere: Eine neue Veranstaltungsform für Läufer ist aus den USA nach Deutschland herübergeschwappt: Die erste Reebok Ragnar Relay, ein Staffellauf der etwas anderen Art. Es sind Übernacht-Staffelläufe für Teams aus fünf oder zehn Freunden. Teammitglieder teilen sich die Laufstrecke von ca. 250 km und werden von Team-Fahrzeugen unterstützt, die die Läufer zu den einzelnen Wechselzonen transportieren. Die Strecke ist in dreißig Streckenabschnitte untergliedert. Jeder Teilnehmer läuft drei Streckenabschnitte, wobei jeder Abschnitt zwischen fünf und achtzehn Kilometer lang ist und der Schwierigkeitsgrad variiert. Der erste Lauf dieser Art in Deutschland fand am 25. und 26. August statt und führte über 250 Kilometer von Hamburg an der Elbe und Nordseeküste entlang bis nach St. Peter Ording. Die Teams sind 24 Stunden unterwegs. In angemieteten Vans fuhren die Läufer, die nicht im Einsatz waren, zu den jeweiligen Wechselpunkten. Etwas gewöhnungsbedürftig sind die Startgelder. Läuft man in einer Fünfer-Mannschaft mit, zahlt jeder Starter 135 Euro, in Zehner-Mannschaften immerhin noch 110 Euro. Dafür macht man in der Regel 24 Stunden kein Auge zu.

Wieder da: Nach einem Jahr Pause ist der traditionsreiche Nordheimer Stadtlauf wieder da. Er findet am 9. September statt. Das meldet die "Hessisch-Niedersächsische Allgemeine" in einer ihrer Juliausgaben. Als Organisatoren treten mehrere Sportvereine, der Stadtsportbund und der örtliche Triathlonverein auf. Entscheidend waren aber die Überlegungen von Sportlehrer Paul Lehmann. "Das Konzept von Lehmann", so heißt es in dem Artikel, "wie sich der Stadtlauf in den kommenden Jahren entwickeln soll, hat die Stadt und die Hauptsponsoren des Laufs, Contitech, Volksbank Mitte, Helios, Stadtwerke Northeim und Einbecker Brauhaus, überzeugt. In diesem Jahr soll es Läufe über 3,2 Kilometer, 4,8 und 9,6 Kilometer geben. Neu ist laut Lehmann ein Firmenstaffellauf über 9,6 Kilometer. Die Walking-Strecke soll nicht mehr nur durch die Innenstadt führen, sondern auf einer Naturstrecke auch in den Wieter gehen." Zudem sieht das Konzept vor, den Halbmarathon ab 2019 wieder in die Veranstaltung zu integrieren, schreibt die Zeitung weiter, und das Angebot an Schülerläufen. Die nächste Auflage in Nordheim wird dann die 21. sein.

Ende: Ein ganz besonderer Lauf wird es nicht mehr geben, ein Staffellauf zwischen Deutschland und Polen, genauer vom Rathaus in Cottbus zum Rathaus in Zielona Gora. Davon berichtet Peter Lewandrowski in seiner wöchentlichen Kolumne des Cottbuser "Wocheskuriers". Dazu wird weiter ausgeführt: "Die Stadtoberhäupter Roman Doganowski und Waldemar Kleinschmidt starteten 1992 erstmals das von den Cottbuser Parkläufern und dem MKKL Lubtour Zielona Gora ins Leben gerufene Rennen. Seitdem gingen unzählige Freizeitläufer jeweils am zweiten Samstag im Juli auf die 100 km lange Strecke zwischen beiden Städten. Beim Premierenlauf starteten 27 Mannschaften. Beim Lauf Nr. 25 waren es 70. Sieger wurde 2017 Favorit 'Tomato Krosno'". Die Absage für 2018 geht auf die Cottbuser Parkläufer zurück, die sich nicht mehr in der Lage sehen, die Anforderungen an Streckensicherung und andere organisatorische Erfordernisse zu erfüllen. Es seien einfach nicht genügend Ressourcen da. Worüber sich der Referent allerdings wundert, ist, dass die Parkläufer die polnischen Ko-Veranstalter nicht einbezogen hätten in die Überlegungen. Auf seine Nachfrage hin habe er, Lewandrowski, auch aus Zielona Gora keine Antwort erhalten. Die Sache bleibt rätselhaft.

Absage: Unter der Überschrift "Der Holzhauser Straßen- und Volkslauf ist Geschichte" verkündet die "Lippische Landeszeitung" das Aus der traditionsreichen Veranstaltung im Salzufler Land. Weiter heißt es: "Mit der 28. Auflage beenden der LC 92 Bad Salzuflen und TSG Holzhausen-Sylbach das Kapitel vom Holzhauser Straßen- und Volkslauf. Gerne hätten die Veranstalter bis zum 30. Geburtstag den Lauf fortgesetzt. Die starke Konkurrenz zwingt die Veranstalter zur Einstellung. 'Am Ende des Tages sollte zumindest eine schwarze Null stehen. Wir richten unsere volle Konzentration auf den Bad Salzuflen Marathon im Februar', sagte Presssprecher Dirk Bollhöfer." Bei der letzten Austragung nahmen 147 Sportler die amtlich vermessenen Strecken über fünf, zehn und 21,1 Kilometer unter die Füße.

Absagen: Wie die Organisatoren des Rur-Eifel-Laufcups mitteilen, wurden zwei der integrierten Veranstaltungen endgültig abgesagt. Das ist der Rur-Tal-Lauf in Düren, der am 8. September hätte stattfinden sollen, sowie der Unterbrucher Rur-Wurm-Lauf, der eine Woche früher über die Bühne gehen sollte. Die Macher des VFR Unterbruch geben auf ihrer Homepage lediglich an, dass der Lauf aus "organisatorischen Gründen" nicht mehr stattfinden könne. Der Lauf hatte es insgesamt auf 14. Durchführungen gebracht. Der Lauf des TV Düren war als Charitylauf konzipiert gewesen und vom bekannten Spendensammler Peter Borsdorff in Leben gerufen worden. Jedoch wurde nach der 25. Austragung die Reißleine gezogen, wie die "Dürener Nachrichten" vermeldeten. Der Verein habe keine Zukunft mehr für die Veranstaltung gesehen. Stattdessen sei ein Staffellauf geplant, heißt es abschließend.

Gefährdet: Ein halbes Jahr vor dem Gifhorner Silvesterlauf macht sich die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" Sorgen um den Fortbestand der Veranstaltung, denn das bisherige Organisationsteam will sich zurückziehen. Dazu heißt es: "Jahrelang hatte die Bewegungsabteilung des MTV Gifhorn den Silvesterlauf organisiert, dann übernahm die Stadt Gifhorn, und als das endgültige Aus drohte, engagierten sich die Läufer Otto Liedtke und Karsten Krökel privat. 2013 stieg dann das Allerbütteler Ehepaar Patricia und Karsten Krökel komplett in die Organisation ein. Jetzt wünscht sich das Team eine Ablösung. 'Toll wäre eine Lösung, dass wir nur noch jedes zweite Jahre komplett für den Lauf zuständig sind', sagt Patricia Krökel. Familie, Freunde und Kollegen sind für den Lauf eingespannt. 'Morgens fangen wir an mit dem Packen, und gegen 17.30 Uhr sind wir wieder zuhause', sagt Patricia Krökel. Jetzt hätten die Helfer gerne auch mal frei am Silvestertag'." Abschließend ruft die WAZ alle Leser auf, sich doch als Mitorganisatoren zu melden, wenn man im Wechsel mit den Krökels den Lauf veranstalten möchte.

Abgesagt: In dieser Rubrik hatten wir in "Durchgesickert 7" noch vor einem Jahr über die Debütveranstaltung eines neuen Laufs berichtet. Darin hieß es: "Eine gelungene erste Austragung konnte der 1. Kasseler WVC-Volkslauf am 3. September 2017 feiern, wie die veranstaltende Wassersportvereinigung Cassel auf ihrer Homepage meldete. Bei der ersten Austragung, die innerhalb der Laufserie "Nordhessencup" stattfand, kamen über 400 Läufer und Läuferinnen ins Ziel. Nach dem erfolgreichen Debüt soll der Lauf zu einer ständigen Einrichtung werden." Doch wie jetzt bekannt wurde, blieb die Fortsetzung ein Wunschtraum. Der Veranstalter gab schon im Mai bekannt: "Aus Gründen der Sicherheit muss der für den 3.6.2018 geplante 2. Kasseler WVC-Lauf im Rahmen des Nordhessencups 2018 abgesagt werden. Die Nichtgenehmigung der Streckensperrung und die parallel stattfindenden Veranstaltungen an und auf der Strecke machen eine sichere Durchführung der Laufveranstaltung unmöglich."

Neu: Wie die "Westfälischen Nachrichten" in ihrer Kreisausgabe melden, soll es nächstes Jahr einen neuen Marathon geben, der nur einmal stattfinden wird. Zum 40. Jubiläum des Warendorfer Emsseelauf im August 2019 ist als besonderes Ereignis der 1. und einzige Warendorfer Marathon geplant, der ins Programm aufgenommen werden wird. In diesem Jahr steht zunächst aber noch die 39. Ausgabe des Emsseelaufs auf der Agenda, die neben den Schüler- und Jedermannsläufen auch einen Zehner und einen Halbmarathon bietet. Orgachef Becker erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass er schon lange die Federführung in der Hand halte, bald sechzig Jahre alt werde und die Durchführung nicht mehr lange machen könne. Er wäre froh, künftig Helfer für die Arbeit zu finden.

Neu: Am 24. August konnte die Laufgemeinschaft Vellmar die gelungene Premiere des 1. Ahneparklaufs auf ihrer Homepage vermelden. Los ging es um 17 Uhr mit den Jüngsten. Der 400m-Bambini-Lauf und der 1000m-Lauf wurden auf der Bahn im Stadion gelaufen. Die 5km / 10km / 17,3km Läufe führten durch den Ahnepark, entlang der Elsche, und den Orten Mittelbach, der Gemarkung Vellmar und Espenau sowie Mönchehof. Mit 647 Finishern kamen mehr Teilnehmer als erwartet. Der Lauf gehört zum Nordhessencup und ist dessen siebzehnte Veranstaltung.

Neu: Von einer erfolgreichen Premiere ist zu berichten bezüglich der 1. Falkenstein Challange am 25. August 2018, ausgetragen an Deutschlands steilster Ortsdurchfahrt mit 150 Höhenmeter auf 1,5 Kilometern Länge. Eigentlich ist das eine Kombi-Veranstaltung für Radrennen und Laufen und würde nicht in den Zuständigkeitsbereich dieser Kolumne fallen. Da es aber am Schluss eine reine Wertung für Läufer gibt, sei hier der Hinweis gegeben. Die Strecke von 1500 Metern Länge hat eine Spitzensteigung von bis zu 25 Prozent. Gestartet wurde in Gruppen von zwanzig Läufern.

Gesammelt und zusammengetragen von Michael Schardt (31. August 2018) - Foto © Michael Schardt

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