Wiedersehen mit Ursula Güttsches

2002 fertigte Ursula Güttsches bei einem gemeinsamen Aufenthalt auf der niederländischen Ferieninsel Walcheren das LaufReport Emblem. Später kamen die Illustrationen der Rubriken dazu. Doch dann trennten sich unsere Wege. Die in Dresden beheimatete Diplom Bildhauerin und Diplom Designerin aus dem Rheinland war zwar mit jedem Aufruf des Internetjournals LaufReport präsent, darüber hinaus war Funkstille eingekehrt. Richtig bewusst wurde mir dies erst wieder, als ich vor Wochen im LaufReport den Künstler Gerhard Völkle vorstellte. Umso überraschender war die Tage der Anruf von Ursula Güttsches und die Information, sie arbeitete gerade in Wald-Michelbach ganz in der Nähe der LaufReport Redaktion an einer Skulptur.

Wiedersehen mit Ursula Güttsches bei der Eröffnung des Kunstweges in Wald-Michelbach / Aschbach Puklikums- & Medieninteresse bei der Kunstweg-Eröffnung durch den Wald-Michelbacher Bürgermeister Joachim Kunkel und dem Stiftungsvorsitzenden Hans Adler mit Künstlern aus China, Österreich, Niederlande und Deutschland, hier bei der Arbeit von Xue Liu

Bei der Eröffnung des 14. Kunstwegs trafen wir uns endlich wieder. Spannend jeweils zu erfahren, wie sich LaufReport, vor allem aber ihre Künstler-Karriere entwickelt hat. Für den neuen Kunstweg hatten 8 Künstler in einem einwöchigen Symposium unter großer Beachtung der Bevölkerung ihre Werke öffentlich geschaffen. Die Künstler kamen aus China, Österreich, den Niederlanden und aus Deutschland. Nicht wenig geschmeichelt war ich, als der Projektleiter zum Ausdruck brachte, dass er Ursula Güttsches fast gar nicht eingeladen hätte, weil er einer Zusage der bereits renommierten Künstlerin kaum Chancen eingeräumt hatte.

Xia Mej Sheng, der unter anderem im chinesischen Lushan - der Geopark-Partnerregion des Odenwaldes - eine Kunstakademie leitet, stellt sein Gemälde "Sonnenaufgang in Lushan" vor. Ursula Güttsches mit ihrer in Sandstein gehauenen "Traumfängerin"

Zur Kunstweg Eröffnung waren aber bei weitem nicht nur LaufReport - Constanze und Walter Wagner - gekommen, Volkslaufstärke hatte der Tross, der sich aufmachte, die Kunstwerke zum Leitmotiv "Achtsamkeit" zu erwandern. Sponsorenvertreter sowie der Bürgermeister sprachen am Ausgangspunkt Grußworte und schon ging es los. Bei jedem Kunstwerk wurde musikalisch untermalt inne gehalten und das Werk vom jeweiligen Künstlern vorgestellt. Auch das Wetter spielte mit, so dass sich der Kunstweg entlang der verwaisten Bahngleise von Wald-Michelbach nach Aschbach besonders einladend zeigte. Da die Exponate dauerhaft verbleiben, bietet sich sogar für die Läuferinnen und Läufer der Region an, die Kunstwege in die Trainingsstrecken einzubeziehen. Angaben und Karten zu den Kunstwegen in der Region erhält man in den Filialen der Sparkasse Starkenburg. Die Sparkassenstiftung Starkenburg ermöglicht die Finanzierung der Kunstwege.

Schweres Gerät kam bei den Kunsttagen zum Einsatz. Ursula Güttsches zog aber auch bei der "Traumfängerin" die Arbeit mit Hammer und Meißel vor Viel Lob und Anerkennung bekam Ursula Güttsches für ihre Skulptur Traumfängerin schon bei der Kunstweg Eröffnung

Die Künstler äußerten sich sehr zufrieden über die Voraussetzungen, die unter der künstlerischen Leitung des Initiators der Kunsttage, Steinmetz und Bildhauer Martin Hintenlang, geboten waren. Das Ergebnis der Arbeit unserer Bildhauerin Ursula Güttsches überzeugte, und ich freute mich einmal mehr über mein hochkarätiges Mitarbeiterteam, das sich auch bei den Illustrationen niederschlägt. Die sind eben auch keine Kopie, sondern "echt" und originell.

Text und Fotos LaufReport (Oktober 2010)

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