10.12.17 - SPAR Cross-Europameisterschaft in Samorin

Medaillenträchtiger Sonntag in der Slowakei

Text von Wilfried Raatz - Fotos Jens Priedemuth  
Nichts für reine Asphalt-Cowboys:
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Ein Duell von Feinsten zwischen Alina Reh und Konstanze Klosterhalfen im U23-Wettbewerb bei den Cross-Europameisterschaften in Samorin (Slowakei) war zweifellos einer der absoluten Höhepunkte auf dem hypermodernen x-bionic sphere-Areal - und bescherten dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) den im Prinzip erwarteten Medaillentriumph, denn im Verbund mit der letztjährigen U23-Zweiten Anna Gehring auf Rang 12 holten die U23-Girls zudem wie im Vorjahr noch Mannschaftssilber hinter den Läuferinnen aus Groß-Britannien, die mit den Rängen vier bis sechs und 12 Punkten drei Zähler besser als die deutsche Auswahl waren. Zur glänzenden Medaillenbilanz des DLV steuerte Miriam Dattke im U20-Wettbewerb mit der Bronzemedaille weiteres Edelmetall bei. Es gab aber nicht nur reichlich Edelmetall, sondern auch starke Leistungen jenseits der Medaillenränge wie die von Elena Burkard als Frauenfünfte und Markus Görger als U20-Zehnter - und einige Dämpfer wie Rang 21 für den Medaillenkandidaten Amanal Petros oder eher durchwachsene Teamleistungen.

Planspiele bei den U23-Juniorinnen

"Unser Plan, das Tempo permanent hoch zu halten, ist aufgegangen. Ich wollte vor allem keine taktischen Spielchen machen", freute sich Alina Reh im Siegerinterview im Zielareal, "vor allem, weil Jessica Judd eine sehr gute 1500 m-Läuferin mit einem starken Spurt ist. Ich bin absolut happy. Wann ich gewusst habe, dass es zu Gold reichen würde? Als meine Beine auf der Zielgeraden allmählich schwer wurden, habe ich mir gesagt, mache einen Schritt nach dem anderen. Sicher war ich mir allerdings erst, als ich das Zielband an meinem Körper gespürt habe!"

Alina Reh und Konstanze Klosterhalfen im U23-Rennen

Im Grunde genommen war das Duell Reh gegen Klosterhalfen die Fortsetzung des großartigen Showdowns vom Darmstadt-Cross, als Alina Reh mit einem furiosen Schlussspurt ihre Konkurrentin niederhalten konnte.

Über die 6.280 m lange Strecke konnten sich die beiden Topfavoritinnen schon nach einer halben Runde von ihrer gewiss nicht schwachen Konkurrenz absetzen. Fortan entwickelte sich ein überaus reizvolles Duell, das auf dem Parcours mit leichten Hindernissen recht aggressiv geführt wurde. Am Ende trennten Alina und Konstanze bei einer Siegerzeit von 20:22 Minuten drei Sekunden. "Ich glaube, dass Alina gegen den Wind besser kämpfen kann", gestand Konstanze Klosterhalfen mit einer gewissen Enttäuschung im Gesicht. "Wir mussten uns fast 50 Minuten im Callroom aufhalten, ich bin dabei fast erfroren!" Die Kälte sah man Konstanze sprichwörtlich an, denn selbst im Zelt der Mixed Zone stand sie noch schlotternd Rede und Antwort.

 
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Gerne hätte die Leverkusenerin ihre eindrucksvolle Serie mit zweimal Gold im U20-Wettbewerb auch in der nächst höheren Altersklasse fortgesetzt, doch die größeren Kraftreserven lagen diesmal bei ihrer Teamkollegin aus dem Schwäbischen. Sicherlich auch ein weiterer Erfolg für Trainer Jürgen Austin-Kerl, der die 20jährige Einzelhandelskauffrau mit einer 30-Prozent-Anstellung im elterlichen Supermarkt nach einigen Irrungen mit starken Leistungen in der Saison 2017 auf vor allem den längeren Distanzen in die Erfolgsspur zurückgeführt hat.

Ein Duell vom Feinsten zwischen Alina Reh und Konstanze Klosterhalfen im U23-Wettbewerb ... bei dem Alina Reh Alina Reh mit einem furiosen Schlussspurt Gold holte

"Ich denke, dass ich das Duell im Kopf gewonnen habe", analysierte Alina Reh den Schlüssel zum Erfolg gegen Konstanze Klosterhalfen, die sich auf den 6.280 Metern wahrlich nichts geschenkt hatten und entweder Seite an Seite oder dicht hintereinander gestaffelt den windigen Parcours bewältigten. "Ich habe daran geglaubt, dass ich wie schon in Darmstadt noch einmal gegen Konstanze gewinnen kann!" Die starke Britin Jessica Judd folgte schließlich mit 20:45 Minuten doch deutlich zurück auf Rang drei vor Amy-Eloise Neale (20:59) und Amy Griffiths (21:02) und der Schwedin Isabelle Brauer (21:09), die U23-3000 m Hindernis-Europameisterin Anna Emilie Möller (Dänemark) wurde Siebte. Die bei den letztjährigen Cross-Europameisterschaften in Chia (Italien) überraschend als Zweite eingelaufene Anna Gehring lief nach längerer Verletzungspause als Zwölfte ein gutes Rennen ("Das Tempo war permanent schnell, deshalb kann ich mit dem Ergebnis zufrieden sein!") und sicherte das Teamsilber vor der Türkei (46), Schweden (52) und Spanien (59). Aber auch Annas künftige Vereinskollegin beim ASV Köln, Vera Coutellier, zeigte als Zwanzigste ein gutes Rennen unter den 63 gestarteten Läuferinnen.

Erfolgreiche U23-Mannschaft mit v.l. Alina Reh, Svenja Pingpank, Anna Gehring, Vera Coutellier und Konstanze Klosterhalfen
(Foto: Wilfried Raatz/ wus-media)
Der Silberplatz in Großanzeige

Späte Revanche für Miriam Dattke

Zum Auftakt der 24. SPAR Cross-Country-Europameisterschaften gelang Miriam Dattke im U20-Wettbewerb über 4.180 m die letztlich erwartete Medaille hinter den überraschend starken Harriet Knowles-Jones (Groß-Britannien) und Lili Anna Tóth (Ungarn), auch wenn die junge Regensburgerin im Vorfeld lediglich von einer Top-12-Platzierung gesprochen hatte. "Am Anfang musste ich die Pace machen, weil dies niemand tun wollte. Eigentlich war dies nicht mein Plan. Aber es ist gut gegangen, auch wenn der Wind schon sehr hart war!" Der U20-EM-5000 m-Zweiten von Grosseto gelang dabei im spannenden Finale gegen die Niederländerin Jasmijn Lau ein persönlicher Triumph, denn noch in der Toskana war sie im Sommer im Kampf um EM-Gold über 5000 m unterlegen.

Miriam Dattke im U20-Wettbewerb, gerahmt von der Niederländerin Jasmijn Lau (links), die auf Rang 4 läuft und der Britin Harriet Knowles-Jones ... ... die in der U20 zu Gold rennt Miriam Dattke freut sich über die Bronze-Medaille

Im Teamwettbewerb gab es für die deutschen Mädchen nur Rang sechs, denn neben Miriam Dattke konnte lediglich noch die Darmstädterin Lisa Tertsch mit Rang 18 ein gutes Ergebnis einbringen. Die beiden noch der U18 angehörenden Linn Lara Kleine und Josina Papenfuß mussten im Feld der 104 Starterin Lehrgeld bezahlen und liefen auf den Rängen 74 und 75 unter Wert. Besser machte es hingegen Johanna Flacke als 49., die damit die mit drei Läuferinnen bestückte Mannschaft komplettierte.

Schlechte Karten für die Favoriten

Für den mit Medaillenchancen angereisten Amanal Petros ging im U23-Wettbewerb über 8.230 Metern wenig, denn der Vorjahresvierte kam als 21. ziemlich unter Wert geschlagen ins Ziel, nachdem er über die Streckenhälfte hinaus im dichten Feld der Spitzengruppe noch mitgelaufen war. "Ich weiß nicht, was los war. Irgendeine Blockade im Rücken hat ein normales Laufen verhindert!" Nach Rang drei (Hyères 2015) und vier (Chia 2016) hatte er sich nicht zuletzt nach seiner überzeugenden Vorstellung beim Darmstadt-Cross durchaus eine ähnliche Platzierung ausgerechnet.

Amanal Petros, Patrick Karl, Jonathan Dahlke und Karl Junghannß (v.l.) bei Start zum Rennen der U23 Doppelsieg in der U23 für Frankreich durch Jimmy Gressier und Hugo Hay

Direkt vor Amanal Petros kam mit Patrick Karl der Hindernisspezialist vom TV Ochsenfurt ins Ziel und war damit bester Deutscher.

"Ich habe mich vor Amanal gespannt und wollte ihn etwas ziehen, das hat aber ihm auch wenig gebracht!" Aber auch für die favorisierten Yemaneberhane Crippa (Italien/ 3.) und Carlos Mayo (Spanien/ 5.) lief nicht alles nach Plan, dafür durfte Frankreich über den Doppelsieg durch Jimmy Gressier und Hugo Hay jubeln sowie Team-Gold, da mit dem auf Rang vier einkommenden EM-10.000 m-Dritten Emmanuel Roudolff Lévisse schon der dritte Franzose ins Ziel kam.

 
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Für die DLV-Junioren mit Amanal Petros, Patrick Karl und dem auf Rang 38 einlaufenden Karl Junghannß, dem U23-EM-Zweiten im 20 km Gehen, gab es Platz sieben. Vorzeitig ausscheiden musste hingegen nach einem Sturz Kidane Tewolde, während Jonathan Dahlke nur 56. wurde.

Der Norweger Jakob Ingebrigtsen gewinnt Gold im U20-Rennen vor Ramazan Barbaros aus der Türkei Bester DLV-Athlet im U20-Wettbewerb wird Markus Görger auf Rang zehn

Lediglich auf Rang neun kamen die U20-Junioren des DLV über 4.180 m. Einziger Lichtblick dabei war sicherlich der feine Auftritt des Freiburgers Markus Görger auf Rang zehn in dem vom Norweger Jakob Ingebrigtsen erneut gewonnenen Wettbewerb - nur fünf Sekunden vom Bronzerang entfernt. "Ich hatte das gesamte Rennen über gute Beine, vielleicht hätte es noch ein Stück weiter nach vorne gehen können, denn es war alles so dicht beisammen!" Noch im packenden Finale konnte er einige starke Läufer wie den rumänischen 10.000 m-U20-Europameister Dorin Rusu überholen. Nach einem Strauchler kam der U18-EM-Dritte Mohamed Mohumed etwas aus dem Tritt und wurde 35., Steffen Ulmrich komplettierte als 48. das DLV-Team, für das Nick Jäger (51.) und Robert Baumann (57.) nicht in die Wertung kamen.

Elena Burkard wächst über sich hinaus und wird Frauen-5.

Erwartungsgemäß gewann die Titelverteidigerin Yasemin Can das Frauenrennen über 8.230 m. Die Türkin mit kenianischen Wurzeln war mit 26:48 Minuten der gewiss nicht schwachen Konkurrenz überlegen und gewann deutlich vor den wie entfesselt spurtenden Meraf Bahta (Schweden/27:03) und Karoline Grovdal (Norwegen/ 27:04). Hinter der Rumänin Roxana Barca (27:21) platzierte sich überraschend bereits Elena Burkhard. Die für die LG farbtex Nordschwarzwald startende Siegerin des Pforzheim-Crosslaufes ist eigentlich 1500 m-Läufern und war durch ihr Studium an der Attends University in San Francisco ziemlich aus dem nationalen Fokus geraten.

Titelverteidigerin Yasemin Can aus der Türkei gewinnt erneut das Frauenlangstreckenrennen Meraf Bahta aus Schweden (links) und Karoline Grovdal aus Norwegen laufen auf die Plätze 2 und 3

"Wie ich das geschafft habe, das weiß ich wirklich nicht!" zeigte sich die 25jährige Chemikerin überrascht über ihre Topplatzierung. Innerhalb von drei Sekunden wurden die Plätze vier bis sieben ausgespurtet - mit einem guten Ende für den Schützling von Trainer Jörg Müller. Dabei konnte Elena sogar Fabienne Schlumpf schlagen, der sie noch vor zwei Wochen in Tilburg unterlegen war. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland möchte sie vor allem ihre Verletzungsmisere beenden und durch gute Leistungen auf einen EM-Start in Berlin hinarbeiten. Elena wohnt übrigens inzwischen in Tübingen bei Isabelle und Dieter Baumann. Mit Fabienne Amrhein (28.) und Maya Rehberg (37.) kam Deutschland auf Rang sechs. Ganz im Gegensatz zum vergangenen Jahr kam hingegen Caterina Granz bei ihrem ersten Start in der "Senior Women"-Klasse nicht zurecht, die letztjährige U23-Cross-Sechste wurde nur 55, drei Ränge hinter der Hindernis-Spezialistin Jana Sussmann (52.).

DLV-Athletin Elena Burkard läuft im Langstreckenrennen der Frauen auf Rang 5 Die Schweizerin Fabienne Schlumpf (in rot) wird 7. Rang sechs im Langstreckenrennen für das deutsche Frauenteam, v.l. Maya Rehberg, Fabienne Amrhein, Caterina Granz, Jana Sussmann und Elena Bukard

Richard Ringer: Auch mit Rang 12 noch zufrieden!

Mit einer ähnlichen Platzierung wie Amanal Petros hatte auch Richard Ringer als einziger DLV-Starter im Männer-Langstreckenrennen über 10.100 m gerechnet. Im lange Zeit von den Briten Andrew Butchart, Ben Connor und Dewi Griffiths dominierten Lauf kam der 5000 m-Spezialist in der Schlussphase etwas von der Linie ab und wurde Zwölfter. "Das schnelle Tempo bin ich derzeit noch nicht gewohnt. Mit Intervalls werde ich erst im Januar in Monte Gordo beginnen, damit ich die Hallenrennen vorbereiten kann. Ich bin aber nicht unzufrieden!" Vor zwei Wochen war ihm in Tillburg eine gute Generalprobe als Zweiter hinter dem Schweden Napoleon Solomon gelungen, der als 23. diesmal gut zwanzig Sekunden hinter dem Friedrichshafener einlief.

Während der Titelverteidiger Aras Kaya (Türkei) nach einem Sturz in der Anfangsphase nur Siebter wurde, holte dessen ebenfalls aus Kenia stammenden Teamkollege Kaan Kigen Özbilen mit einer starken Schlussrunde den Titel nach 29:45 Minuten und einem sicheren Vorsprung vor dem stark offensiv laufenden Spanier Adel Mechaal und Andrew Butchart. Mit dem neuntplatzierten Polat Kemboi Arikan, einem weiteren gebürtigen Kenianer, gewann die Türkei die Mannschaftswertung mit 17 Punkten knapp vor Spanien (20) und Groß-Britannien (35).

Die Briten Andrew Butchart (vorn) und Ben Connor vor dem auf Rang 2 laufenden Sapnier Adel Mechaal Der Türke Kaan Kigen Özbilen gewinnt das Langstreckenrennen Richard Ringer als einziger DLV-Starter im Männer-Langstreckenrennen läuft auf Rang 12 vor dem Belgier Lander Tijgat
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Hansens "Start in eine neue Ära" ist korrekturbedürftig

Der von Svein Arne Hansen als "Start in eine neue Ära" bezeichnete Mixed-Staffel-Wettbewerb mit jeweils zwei weiblichen und zwei männlichen Läufern bedarf allerdings dringender Korrekturen. Völlig abgehängt von den Einzelwettbewerben wurden die elf Staffeln gestartet, gelaufen wurde dabei die große Cross-Runde, die den wenigen Zuschauern wenig Dramatik des an sich schon spannenden Staffelrennens vermittelte. Vielmehr wäre die kleine Cross-Runde, die ggf. dann zweimal zu absolvieren wäre, sinnvoller gewesen. Schon bei den Startläuferinnen gab es große Leistungsunterschiede mit einer Differenz von exakt einer Minute auf 1710 m. Mit den entsprechenden Korrekturen, vielleicht sogar inmitten des Programms eingebettet, sollte die Mixed-Staffel durchaus eine Bereicherung, nein zu einem Spektakel, werden können. Doch für wen? Vor den Toren von Samorin (und letztlich auch Bratislava) wurden die 24. Cross-Europameisterschaften weitgehend fern der Öffentlichkeit durchgeführt auf einer weitläufigen Anlage, die gewiss vom Allerfeinsten ist. Jedoch bot die Strecke nur bedingt Schwierigkeiten, sodass der an sich feste Untergrund einem Hochgeschwindigkeitskurs glich. Wenn nicht der starke Wind in vielen Fällen zum taktischen Laufen animiert hätte.

Zum 7. Platz im Bewerb der gemischten Staffel trugen neben Denise Kreb und Maximilian Thorwirth (hier auf dem Foto) auch Diana Sujew und Marius Probst bei Unschlagbar auch in der gemischten Staffel: das Team von Großbritannien

Doch zurück zum Staffel-Wettbewerb. Für die deutsche Auswahl war nach dem Lauf von Diana Sujew die Chance auf eine Medaille vertan, da die Frankfurterin als einzige Starterin in den einen Meter breiten Wassergraben trat und etwas den Rhythmus verlor und als Neunte schon 29 Sekunden Rückstand mitbrachte. Nur geringfügig konnten sich Max Thorwirth und Denise Krebs verbessern, sodass Marius Probst als Siebter ins Rennen gehen musste. Der U23-Europameister über 1500 m musste das Rennen praktisch alleine durchlaufen und kam erst in der Endphase dem italienischen Schlussläufer nahe, konnte diesen aber bei Zeitgleichheit von 19:10 nicht mehr überholen. Voraus spurtete Groß-Britannien in 18:24 zum knappen Sieg vor Tschechien (18:25) und Spanien (18:26).

Entsprechend der Frust beim jungen Wattenscheider: "Ich war natürlich gespannt, wie das ablaufen würde. Ich habe das schon als guten Test angesehen, aber die anderen Staffeln waren schon zu weit weg, um in den Windschatten zu kommen", gestand der angehende Grundschullehrer. "Wenn wir ein stärkeres Team hätten, dann wäre ich vielleicht noch einmal dabei!". Für Marius Probst geht es in einer langen Vorbereitung in Richtung Europameisterschaften in Berlin. Und mit welchen Ambitionen? "Wenn alles glatt verläuft, dann schon das Finale. Wenn du U23-Europameister bist, dann willst du allerdings noch mehr….!"

Fan-Gruppen bekamen hochkarätigen Cross im x-bionic sphere-Komplex vor den Toren von Samorin und Bratislava zu sehen
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Aber eines sei nach dem spannungsreichen Renntag auf der x-bionic sphere-Anlage in Samorin festgehalten, nämlich die Vorfreude auf die Leichtathletik-Saison 2018 mit den Europameisterschaften in Berlin - und natürlich den 25. SPAR Cross Country Championships in Tilburg am 9. Dezember.

Cross Country Championships in Samorin, Slovakia 2017
U20 Women – 4.180 m U20 Men – 6.280 m
Pl. Name Nation Zeit Pl. Name Nation Zeit
1
KNOWLES-JONES Harriet
GBR
13:48
1
INGEBRIGTSEN Jakob
NOR
18:39
2
TÓTH Lili Anna
HUN
13:59
2
BARBAROS Ramazan
TUR
18:41
3
DATTKE Miriam
GER
14:03
3
GILAVERT Louis
FRA
18:45
1
Team Great Britain & NI (GBR)
1
Team Spain
18
TERTSCH Lisa
GER
14:23
10
GÖRGER Markus
GER
18:50
49
FLACKE Johanna
GER
14:52
35
MOHUMED Mohamed
GER
19:29
74
KLEINE Linn Lara
GER
15:23
48
ULMRICH Steffen
GER
19:41
75
PAPENFUß Josina
GER
15:25
51
JÄGER Nick
GER
19:44
6
Team Germany
57
BAUMANN Robert
GER
19:49
 
9
Team Germany

Cross Country Championships in Samorin, Slovakia 2017
U23 Women – 6.280 m U23 Men – 8.230 m
Pl. Name Nation Zeit Pl. Name Nation Zeit
1
REH Alina
GER
20:22
1
GRESSIER Jimmy
FRA
24:35
2
KLOSTERHALFEN Konstanze
GER
20:25
2
HAY Hugo
FRA
24:37
3
JUDD Jessica
GBR
20:45
3
CRIPPA Yemaneberhan
ITA
24:42
1
Team Great Britain & NI (GBR)
1
Team France
12
GEHRING Anna
GER
21:28
20
KARL Patrick
GER
25:08
20
COUTELLIER Vera
GER
21:48
21
PETROS Amanal
GER
25:09
46
PINGPANK Svenja
GER
22:32
38
JUNGHANNß Karl
GER
25:31
2
Team Germany
56
DAHLKE Jonathan
GER
25:56
TEWOLDE Kidane
GER
DNF
7
Team Germany

Cross Country Championships in Samorin, Slovakia 2017
Senior Women – 8.230 m Senior Men – 10.100 m
Pl. Name Nation Zeit Pl. Name Nation Zeit
1
CAN Yasemin
TUR
26:48
1
Özbilen Kaan Kigen
TUR
29:45
2
BAHTA Meraf
SWE
27:03
2
MECHAAL Adel
ESP
29:54
3
GRØVDAL Karoline Bjerkeli
NOR
27:04
3
BUTCHART Andrew
GBR
30:00
4
BÂRCA Roxana
ROU
27:21
4
CHAHDI Hassan
FRA
30:01
5
BURKARD Elena
GER
27:21
5
BOUCHIKHI Soufiane
BEL
30:04
6
TAYLOR Charlotte
GBR
27:23
6
CONNOR Ben
GBR
30:08
7
SCHLUMPF Fabienne
SUI
27:24
7
KAYA Aras
TUR
30:14
8
GORECKA Emelia
GBR
27:34
8
MATEO Daniel
ESP
30:16
1
Team Great Britain & NI (GBR)
1
Team Turkey
28
AMRHEIN Fabienne
GER
28:18
12
RINGER Richard
GER
30:24
37
REHBERG Maya
GER
28:34
 
52
SUSSMANN Jana
GER
28:58
55
GRANZ Caterina
GER
29:04
6
Team Germany

Cross Country Championships in Samorin, Slovakia 2017
Senior Mixed Relay 4 x 1 lap (approximately 1.5 km)
Pl. Nation Time
1
GREAT BRITAIN & NI
18:24
2
CZECH REPUBLIC
18:25
3
SPAIN
18:26
4
SWEDEN
19:02
5
FRANCE
19:04
6
ITALY
19:10
7
GERMANY
19:10
8
TURKEY
19:14
9
UKRAINE
19:26
10
DENMARK
19:36
11
SLOVAKIA
20:31
Intermediate Times:
1710m 5:34.34 CZE - 3210m 9:36.65 GBR - 4710m 14:17.03 GBR

Für LaufReport berichten aus Samorin:
Wilfried Raatz und Jens Priedemuth

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Wilfried Raatz Jens Priedemuth

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