17.11.17 - 2. Paderborner Martinslauf - der E.ON Lichtlauf

Über 1200 Teilnehmer im Ziel

Beste Laune in stimmungsvoll illuminiertem Paderborn

Robiel Weldemichael siegt erneut - Favoritin Jana Southaut sagt ab

von Michael Schardt

Der klare Favorit und Vorjahressieger Robiel Weldemichael konnte seinen Titel über zehn Kilometer in 31:15min mit großem Vorsprung verteidigen, blieb aber eine Sekunde hinter seiner Zeit aus 2016 zurück. Auch die beiden anderen Läufer auf dem Podest waren schon bei der Premiere dabei. Christoph Prunsche rückte diesmal auf Rang zwei vor, während Thomas Kruse wie vor einem Jahr dritter wurde. Bei den Frauen konnte sich die Gewinnerin aus 2016, Inga Behnen, zwar um über zwei Minuten verbessern, aber für die Titelverteidigung reichte das nicht. Denn Daniela Wurm war mit einer Zeit von knapp unter 38 Minuten nicht zu gefährden. Hinter den beiden wurde Sonja Lücke dritte. Die eigentliche Favoritin Jana Southaut, die eine Bestzeit von 33:02min stehen hat, musste wegen einer fiebrigen Erkältung das Bett hüten und den Start absagen.

Paderborn empfängt zum 2. Martinslauf mit historischem Rathaus in buntem Lichterglanz und mit stimmungsvoll illuminierter Streckenführung, wie hier das Paderquellgebiet. Der zweite Paderborner Lichtlauf war - wie bereits die Premiere im vergangenen Jahr - wieder ein voller Erfolg. Beide Läufe waren bereits fünf Wochen vor dem Termin ausgebucht
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Beim Lauf über sechs Kilometer konnte Sarah Metz einen klaren Sieg einfahren vor der letztjährigen Gewinnerin Alexandra Berenbrinker und der erst 13-jährigen Klara Kuhaupt. Metz war auf die kürzere Distanz umgeschwenkt, nachdem sie im Vorjahr bei der Langstrecke zweite geworden war. Bei den Männern siegte Mario Teune sicher vor Nikolaj Dorka und Jan-Erik Wagemann.

Nach einem schönen Sonnentag und bei für diese Jahreszeit optimalen Bedingungen wurde um 19:30 Uhr die Kurzstrecke angeschossen, eine Dreiviertelstunde später der Hauptlauf. Die Organisatoren vom SC Grün-Weiß Paderborn und dem Laufladen Endspurt hatten beide Läufe getrennt durchgeführt, nachdem bei der Premiere beide Felder gemeinsam auf die Strecke gingen.

 
Banner anklicken - informieren
LaufReport-Info zum Paderborner Osterlauf HIER

Das machte der enorme Andrang nötig, der schon letztes Jahr geherrscht hatte. So konnten diesmal 1400 statt 900 Anmeldungen angenommen werden. Doch auch bei der jetzigen Auflage war der stimmungsvolle Lichtlauf, der von E.ON mit umweltfreundlicher Illumination der Laufstrecke unterstützt wird, schon fünf Wochen vor dem Termin ausgebucht. Gäbe es keine Teilnehmerobergrenze, hätten sich wohl einige hundert weitere Läufer angemeldet. Groß beim zweiten Paderborner Martinslauf war vor allem der Anteil der Frauen mit gut 45 Prozent. Beim kleinen Lauf waren die Läuferinnen mit sechzig Prozent sogar klar in der Überzahl.

Große Beliebtheit

Was aber ist es, das diesen Lichterlauf (und auch andere Lichterläufe in der Region) so beliebt macht. Darauf gibt es nur die eine Antwort: die besonders stimmungsvolle Atmosphäre, die von den vielen hundert Lichtern an der schönen Strecke durch den historischen Stadtkern der Domstadt erzeugt wird.

Orgachef Christian Stork hatte als Starter diesmal doppelt so viel zu tun, denn man hatte aus einem Lauf, bei dem 2016 gleichzeitig die 6- und 10-km-Läufer auf die Strecke geschickt worden waren, nun zwei getrennte Wettbewerbe gemacht, damit mehr Läufer mitmachen konnten

Zu belaufen ist eine knapp zwei Kilometer lange Rundstrecke in der Paderborner Altstadt, die gegenüber dem Vorjahr um eine scharfe Kurve hinter dem Franz-Stock-Platz entschärft und dadurch um einige Meter verlängert wurde. Vom Start am Marktplatz, direkt vor dem Dom, führt die Strecke durch die Grube hinauf zum Kamp, wo die Theologische Fakultät und das Priesterseminar passiert werden, die älteste Hochschule Westfalens. Dann biegt die Strecke scharf zum Neuen Platz ab, wo das Künstlerdomizil "Raum für Kunst" und der neue Musentempel der "Westfälischen Kammerspiele" rechts liegen gelassen werden. Ist das stimmungsvoll angeleuchtete Rathaus passiert, wird die Einkaufsmeile Westernstraße gequert. Die zahlreichen Stufen zum Franz-Stock-Platz hinunter, wo im Sommer Open-Air-Konzerte gegeben werden, erfordern besondere Vorsicht.

Weitere Treppen abwärts folgen an der Städtischen Galerie, bevor der Paderberg hinuntergelaufen wird und man ins Paderquellgebiet mit den zahllosen Flussquellen, zarten Wasserläufen, Brücken und lauschigen Winkeln gelangt. Diese Grünanlage wird kreuz und quer durchstreift, bis man über die Mühlenstraße und den Geißelschen Garten die Michaelstraße erreicht. Über den sogenannten Eselsberg führt die Runde wieder hinauf zum Dom und zum Ziel. Der Rundkurs ist für die Jedermänner dreimal zu durchlaufen, für die Hauptläufer fünfmal. Der Lauf ist nicht beim Verband gemeldet und nicht offiziell vermessen. Insgesamt sind die Strecken wohl etwas kürzer als die angegebenen, nicht 10, sondern 9,7km beziehungsweise 5,8 statt 6 km.

 
Banner anklicken - informieren
LR-Info Rhein-Ruhr Marathon Duisburg HIER

Beim Hauptlauf über zehn Kilometer haben die Läufer fünf Runden zu absolvieren

Viel Licht, viel Abwechslung

Der Kurs ist recht eckig und verwinkelt und damit überaus abwechslungsreich - einige Meter führen über grobes Kopfsteinpflaster. Zudem ist die Strecke keinesfalls eben, sondern wartet mit einem rund zweihundert Meter kurzen, aber knackigen Anstieg am Schluss der Runde auf. Außerdem geht es recht eng auf den schmalen Wegen zu, so dass es zu vielen Überrundungen kommt. Besonders die Spitzenkräfte haben ab der zweiten Runde einen Slalomparcours zu absolvieren, zumal wegen den Treppen kein Führungsfahrrad eingesetzt werden kann, das für einen freien Laufweg sorgen könnte.

Die Strecke führt an vielen geschichtsträchtigen Gebäuden und kulturellen Einrichtungen vorbei, stimmungsvolles Zentrum der Strecke aber ist die Grünanlage im Paderquellgebiet, also dort, wo aus zahllosen Quellen der kürzeste Fluss Deutschlands entspringt - die nur vier Kilometer lange Pader. Partner für die Illumination der Strecke ist der regionale Energieanbieter E.ON, weshalb der Lauf im Untertitel auch unter "E.ON Lichtlauf" firmiert.

 

Banner anklicken - informieren
LR-Info ING Night Marathon Luxembourg HIER

Für die Lichtinstallationen verwendet das Unternehmen nur gespeicherte Sonnenenergie, womit es dem Umweltgedanken in besonderer Weise Rechnung trägt.

Die Strecke ist nicht leicht, bietet Kopfsteinpflaster, Treppenstufen, eine knackige Steigung und viele Ecken ... den Feuerwehrleuten reichte das noch nicht. Einer von ihnen lief sogar mit Atemmaske

10 km: Weldemichael nicht zu schlagen

Der Hauptlauf und der Jedermannslauf hatten mit 700 Anmeldungen die Teilnehmerobergrenze erreicht. Über beide Strecken finishten dann auch nahezu exakt die gleiche Anzahl. Über sechs Kilometer waren es 612 Läufer, über 10 km 618 Starter, womit sich eine Gesamtzahl von 1230 Läufern im Ziel ergibt.

Der erklärte Favorit und Vorjahressieger Robiel Weldemichael (M20) aus Eritrea, der für ‚Delbrück läuft' an den Start geht, ist inzwischen ein echter Lokalheld und schnellster Läufer in der Domstadt mit Wohnsitz im Paderborner Stadtteil Elsen.

 
Banner anklicken - informieren
LaufReport-Info zum Volksbank Münster Marathon HIER

Er war bereits 2016 Sieger des Lichtlaufs mit einer Zeit von 31:14min geworden und war auch bei der diesjährigen Edition nicht zu schlagen, zumal der zweite des Vorjahres, Elias Sansar, nicht am Start war. Weldemichael setzte sich gleich nach dem Start auf dem Domplatz von seiner Konkurrenz ab und entschwand schnell aus dem Blickfeld selbst seiner stärksten Konkurrenten. Ab Runde zwei musste sich der 25-Jährige in Slalommanier seinen Weg durch die langsameren Teilnehmer suchen, was ihn viel Zeit kostete, wie die Rundenzeiten offenbaren. Für Runde eins, als er noch freie Fahrt hatte, benötigte er 5:48 Minuten. Dann 6:15, 6:22, 6:24 und schließlich 6:28min, zusammen also 31:17 brutto. Seine Nettoendzeit indes belief sich auf 31:15min, womit er seine Bestzeit vom letzten Jahr um die Winzigkeit von einer Sekunde verfehlte.

Titelverteidiger Robiel Weldemichael siegte erneut, verpasste seine Bestleistung aus dem letzten Jahr aber um eine Sekunde Thomas Kruse wurde wie im Vorjahr 3., aber mit einer deutlich besseren Zeit Andreas Beulertz wird 5. und gewinnt die M30 Sebastian Schär landet auf Rang 6

Um die beiden weiteren Podestplätze kämpften gleich drei Läufer. Das waren Philipp Henseleit (M20, Marathonclub Menden), Thomas Kruse (M20, Laufladen Endspurt) und Christoph Prunsche (M20, TuS Lübbecke). Dabei hatte der Vorjahresdritte Kruse ein sehr starkes Finish und arbeitete sich noch von Position vier auf drei vor, konnte aber Christoph Prunsche, der enorm schnell in Runde drei und vier unterwegs war, dann aber langsamer wurde, nicht mehr einfangen. So konnte sich Prunsche Rang 2 in 33:01 sichern knapp vor Kruse (33:04min), Henseleit (33:14min) sowie Andreas Beulertz (M30, E.ON, 33:49min) und Sebastian Schrär (M20, Laufladen Endspurt, 34:16min).

Starke Leistungen der Frauen. Daniela Wurm die schnellste

Sieht man von Weldemichael ab, so liefen alle Männer auf den vorderen Plätzen schneller als letztes Jahr. Das gilt in noch stärkerem Maße für die Spitzenkräfte der Frauen. Hatte 2016 noch die Zeit von 41:18min durch Inga Behnen zum Sieg gereicht, lief jetzt die schnellste Frau dreieinhalb Minuten schneller. Dass war Daniela Wurm (W20) vom Laufladen Endspurt, die einen Start-Ziel-Sieg hinlegte und nach 37:46min über die Zielmatte lief. Damit hatte Wurm einen ähnlich großen Vorsprung wie Weldemichael bei den Männern, jedoch profitierte sie von der krankheitsbedingten Absage der eigentlichen Favoritin Jana Southaut aus Köln, die mit 33:02min über zehn km und 1:13:49h im Halbmarathon gelistet ist.

Das allerdings ist schon 2, 3 Jahre her. Die in sie gesetzten Hoffnungen im Marathon, ihr Regensburger Trainer Kurt Ring sprach von 2:30h und darunter, die möglich seien, konnte sie bisher nicht realisieren. (In Berlin 2017 hatte sie beim Marathondebüt 2:51:53h erreicht.) Den Lichtlauf in Paderborn konnte die 28-Jährige jedoch nicht realisieren, da sie mit Fieber das Bett hüten musste, wie Mitorganisator Bernd Weber am Rand der Veranstaltung mitteilte.

 

Banner anklicken - informieren
LR-Info zum HAJ Hannover Marathon HIER

Hauptlauf Siegerin Daniela Wurm Nach ihrem Sieg vom letzten Jahr wird Inga Behnen nun 2., war aber deutlich schneller als 2016 Sonja Lücke durfte sich über den 3. Platz freuen Katja Dörre wird 4. und gewinnt die W30

Vorjahressiegerin Inga Behnen (W20) von der LG Hamm hatte in Paderborn einen sehr guten Tag erwischt und war deutlich schneller unterwegs als bei ihrer ersten Teilnahme, und zwar über zwei Minuten schneller. Die zwanzigjährige Studentin im Bereich Wirtschaft und Finanzen, die seit einem Jahr in Paderborn lebt, wurde in 39:11min hinter Wurm zweite. Sie hatte erst ganz am Ende Sonja Lücke (W20, o.V.) eingeholt, die die gleiche Nettozeit (39:11min) aufweist, aber eine fünf Sekunden schlechtere Bruttozeit hat. Auf den weiteren Plätzen landete Katja Dörre (W30, o.V. 40:44min), Kathrin Kleinschnittger (W20, o.V., 41:48min) und Melanie Berkemeier (W30, E.ON, 41:51).

Bei der launigen Siegerehrung erfuhr der gut aufgelegte Moderator Tobias Fenneker von den zu Ehrenden noch so manches Wissenswerte, beispielsweise von Behnen, dass sie Bestzeit gelaufen sei (was bei einer zu kurzen, nicht vermessenen Strecke geschah). Und dass Weldemichael nicht langsam laufen könne, sondern immer Gas geben müsse, weil er "so klein" sei. Oder auch, dass Vizemeister Prunsche genau wie Vizemeisterin Behnen in Paderborn studiere, was den Mann am Mikrophon gleich dazu veranlasste, nach dem Familienstand der beiden zu fragen. Als beide lachend ihr Singledasein bekundeten, flaxte er: Da geht heute doch wohl noch was ,oder ...?

Bei den Treppen am Franz-Stock-Platz ist Vorsicht geboten Viel Spaß hatten v. r.: Franz-Gert und Anne-Karina Schlüting und Sabine Hillebrand. Franz-Gert steht kurioserweise als Gewinner der W65(!)-AK in der Ergebnisliste, nahm aber keiner anderen Frau den Sieg weg, denn es gab keine zweite

"Wo ist Teune?"

Launig war es zuvor auch schon bei der Siegerehrung für die Kurzstreckler zugegangen. Da traut sich erst niemand auf die Bühne, bis irgendwann die drei flottesten Frauen auftauchten, aber kein Mann. "Die Frauen verstehen mich", ulkte daraufhin Moderator Fenneker. Als dann nur die beiden Männer auftauchten, die Platz zwei und drei erreicht hatten, nicht aber der Sieger Mario Teune, da war der nächste Joke fällig. Wohlwissend, dass Teune für den Laufladen Endspurt startete und Ladeninhaber und Mitorganisator Bernd Weber mit den Siegerpreisen auf der Bühne bereitstand, konnte sich Fenneker dahingehend eine Anspielung nicht verkneifen, das es sicher doch etwas setze, wenn der eigene "Mitarbeiter" nicht zur Siegerehrung fände?

Schnelle Zeiten beim Jedermannslauf gab es bei Frauen wie Männern. Bei den Männern blieben die ersten beiden Läufer unter der Siegzeit vom letzten Jahr, bei den Frauen war die Situation die gleiche. Mario Teune (M20) blieb in 19:50min als erster überhaupt unter zwanzig Minuten, Vizemeister Nikolaj Dorka (M35, ILT Dorka) lag in 20:02min nur knapp über dieser Schallgrenze. Auf den Bronzerang lief der A-Jugendliche Jan-Erik Wagemann (LC Paderborn) in 20:59min.

Schaut nach seinem zweiten Sieg entspannt drein: der gebürtige Eritreer Robiel Weldemichael ist in gewisser Weise Lokalmatador, denn er hat seinen Wohnsitz in der Paderstadt Das Siegertrio über 6km v.l.: Siegerin Sarah Metz, Zweite wurde die Vorjahressiegerin Alexandra Berenbrinker. Die 13-jährige Klara Kuhaupt gewinnt Bronze Hatte die Siegerehrung des 6-km-Laufs zwar verpasst, wurde später aber doch noch auf die Bühne gerufen: Gewinner Mario Teune
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Nach ihrem zweiten Platz im Vorjahr über zehn Kilometer hatte sich Sarah Menz dem kleinen Lauf verschrieben, und das stellte sich als kluger Schachzug heraus. Denn in 23:12min konnte sich die W35erin vom VFB Salzkotten den Sieg sichern. Das Nachsehen hatte Alexandra Berenbrinker (W40) von den Hinterwegrunners, die, obwohl elf Sekunden schneller unterwegs als vor Jahresfrist, ihren Sieg aus 2016 nun mit dem Vizemeistertitel eintauschen musste. Ihre Zeit: 23:51min. Auf eine identische Nettozeit von 24:15min brachten es die 13-jährige Klara Kuhaupt vom Warburger SV und Elke Wolf (W40) vom SCC Scharmede. Den Ausschlag für Klaras dritten Platz ergab die Bruttozeit. Sie war am Schluss noch durch einen fulminanten Spurt an Wolf vorbeigelaufen.

Die zweite Edition des Martinslaufs war eine gelungene Fortführung der Premiere. Erfreulich viele Zuschauer säumten die Strecke und vor allem den Start-Ziel-Bereich, wo Bier- und Würstchenstände auf eine längere Verweildauer einluden. Ein bisschen Afterraceparty gab es auch noch, aber nicht mehr so lange.

Bericht und Fotos von Michael Schardt

Ergebnisse paderborner-martinslauf.de

Zu aktuellen Inhalten im LaufReport HIER

LaufReport ist für Leser gratis. Finanzierbar werden die Reportagen dank der eingefügten Bannerwerbung.
Hier im Überblick alle Werbeflächen dieses Beitrags im Miniaturformat direkt zum Anklicken:

© copyright
Die Verwertung von Texten und Fotos, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne Zustimmung der LaufReport.de Redaktion (Adresse im IMPRESSUM) unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt.