14.10.18 - 51. Int. Schwarzwald-Marathon

Goldener Oktober im Südschwarzwald

Nils Schallner im Endspurt diesmal erfolgreich

von Günter Krehl

Im Vorfeld waren die Organisatoren des 51. Schwarzwaldmarathons in Bräunlingen sehr optimistisch. Auf der Homepage konnte man lesen, dass die Anmeldezahlen nicht wie befürchtet zurückgegangen seien. Man sprach sogar von einem leichten Plus gegenüber der Jubiläumsveranstaltung, die im Vorjahr mit Regen begann, dann aber trocken von oben geblieben war.

Leider gelang es mir nicht, Meldelisten am Stück aufzurufen, nur gemeldete Einzelteilnehmer konnten ihre Registrierung bestätigt sehen. So war ich gespannt auf Favoriten und Starterfelder, als ich zum dritten Mal für LaufReport den Weg in den Südschwarzwald antrat.

 

Banner anklicken - informieren
LaufReport-Info zum Schluchsee HIER

Am Ende hatten die beiden Hauptwettbewerbe doch die befürchtete Einbuße zu verzeichnen. Mit 356 Marathonfinisher (161 weniger) und 908 Läufer im Ziel des Halbmarathons (157 weniger) waren nur wenig mehr Aktive unterwegs, als im Jahr vor dem 50. Geburtstag der Veranstaltung.

Viel Sonne und herrliche Natur beim 51. Int. Schwarzwald-Marathon
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Waren meine Berichte 2011 eine Auto-Lauf-Reportage und 2017 eine Radreportage, so sollte es dieses Mal eine richtige Laufreportage auf der kleineren Runde werden. Den ganzen Kurs bei zwei Wettbewerben abzudecken, vermag ein einzelner Berichterstatter kaum zu bewerkstelligen. Die Anfahrt bei anfänglichem Traumwetter gestaltete sich durch dichten Nebel nach der Autobahnabfahrt, einer verpassten Ausfahrt und einer Straßensperre, die das Navi nicht wahrhaben wollte, etwas zeitraubender als geplant.

Durch dieses Missgeschick kam ich nach 47 Jahren wieder auf die Strecke von Donaueschingen nach Bräunlingen, die ich am Vortag meines ersten Marathons 1971 marschieren musste. Mit schwerer Sporttasche schleppte ich mich damals über die Hügel. Übernachtet wurde auf mitgeführter Luftmatratze in der Turnhalle beim Start. Den Rückweg nach dem Lauf bis zum Bahnhof konnte ich allerdings dann nur per Anhalter bewältigen.

 

Banner anklicken - informieren
LR-Info zum Freiburg Marathon HIER

Asphalt und schöne ebene Waldpassagen wechseln sich ab

So blieb 2018 nur ein kurzer Rundgang in der Halle. Erfreulich stellte ich fest, dass die Jubiläumsausstellung des Vorjahres wieder aufgebaut war. Tradition ist ganz wichtig in Bräunlingen, schließlich wurde hier Pionierarbeit für den Schüler- und besonders den Frauenlauf geleistet.

Planmäßig machte ich mich bei strahlendem Sonnenschein und läuferfreundlichen 6 Grad um 9.05 Uhr auf den Originalweg der Halbmarathonstrecke. 25 beziehungsweise 55 Minuten Vorsprung vor den "Ganzen und den Halben" hatte ich mir gegönnt. Meinen ausgedruckten Streckenplan hatte ich in der Hektik natürlich im Auto gelassen, ärgerlicher war allerdings, dass ich von einem (vermeintlichen?) Streckenposten am Ortsausgang in die Berge geschickt wurde. Zu spät erkannte ich den Fehler, um dann umso mehr den ersten Streckenteil zu genießen. Bis etwa Kilometer 3,3 führt ein asphaltierter ebener Radweg. Dieser ist eine richtige Rennpiste, zum Überholen allerdings etwas schmal. Diese Passage bin ich bei meinen 20 eigenen Starts nie gelaufen. Danach folgen längere aber sanfte Anstiege.

 

Banner anklicken - informieren
LaufReport-Info zum Gornergrat
Zermatt Marathon ´19 HIER

Seepassage am herrlichen Kirnbergsee

In der Sonne wurde es schon ordentlich warm, Zeit, um Jacke und nassgeschwitztes Shirt in den Rucksack zu packen. Trotz Umweg und traurigem Siebenerschnitt erreiche ich die erste Fotostelle kurz vor Kilometer fünf.

Mit deutlichem Vorsprung lief der vorjahreszweite Marathonläufer Nils Schallner hinter zwei Führungsradfahrern. 2017 hatte sich der noch immer vereinslose Spitzenläufer bis etwa Kilometer 40 einen heißen Kampf mit Jens Ziganke geliefert, dem er sich am Ende mit 37 Sekunden geschlagen geben musste.

 
Banner anklicken - informieren
LR-Info zum SRH Dämmer Marathon HIER

An Position zwei lag der Startläufer der Viererstaffel des TV Villingen 1, Tim Assman. Am Ende gewannen die Villinger den Wettbewerb mit 2:47:30 vor der gemischten Mannschaft "Fichters" (3:07:29) und dem TV Villingen 2 (3:08:30). Schade, dass nur 35 und damit 2 Staffeln mehr als 2017 am Start waren.

Nils Schallner kurz vor Kilometer 5 schon weit enteilt Der Neu-Hüfinger Peter Fane auf Position 2 beim Marathon kurz vor Kilometer 5 Der Startläufer (Tim Assmann) der siegreichen Staffel TV Villingen 1 mischt sich zwischen die führenden Marathonis Schallner und Fane

Als zweiter Einzelläufer passierte mich Peter Fane (LES). Der Neu-Hüfinger ist seit wenigen Jahren in der Region ein bekannter Spitzenläufer. Ob sein Länderkürzel für Lesotho (LS) stehen soll, konnte ich leider nicht ermitteln. Mit beträchtlichem Abstand folgte Marcus Baur (LG Rems Welland) auf Position drei. Jetzt bestand mein Reporterdasein aus Intervallläufen und Standpausen am Wegesrand, sobald ein größerer Läuferpulk von hinten angebraust kam. Nun ging es idyllisch am Waldrand im Halbschatten weiter. Bei den Frauen lief ein Trio mit Svenja Mann (Laufteam Rennwerk) und Bettina Eyhorn (TSG Schopfheim) vorneweg. Sandra Schmid (Sport Weiß Team) folgte in Schlagdistanz.

Marcus Baur bei Kilometer 5 schon auf Rang 3 Stefan Walz (4. Marathon) bei Kilometer 5 Andreas Müller (in Blau) läuft auf Platz 5. im Marathon

Nach Kilometer sieben tauchte man richtig in den kühlen Wald ein. Die frische Waldluft war Balsam auf Lunge und Haut. Besonders die zu warm gekleideten Läuferinnen, manche mit umgebundener Jacke, konnten im wahrsten Sinne des Wortes aufatmen. Der Waldboden war dieses Jahr griffig, fest und fast immer in tadellosem Zustand. Es machte so richtig Laune, die Wettkämpfer vorbeisausen zu sehen. Nun belief ich auch das Terrain, das ich in den beiden vorhergehenden Laufreportagen abgedeckt hatte.

Im Bereich der Streckenhälfte kamen die Führenden im Halbmarathon. Der mit großen Vorsprung führende Omar Tareq (Laufsport Heinz Rheinfelden) musste sich zwischen den langsameren Marathonläufern hindurchschlängeln, deshalb konnte ich ihn nur mit großer Mühe fotografieren. Der bei Meisterschaften für die TuS Lörrach-Stetten aktive Leichtathlet hat Bestzeiten von 31:10, 1:09:23 und 2:27 stehen. Ungefährdet siegte er auf schwieriger Strecke in ausgezeichneten 1:11:58. Auch Alexander Grigo (LT Pfohren/1:14:37) und Vorjahresssieger David Jansen (SV Reichenau/1:17:51) hielten ihre Halbzeitposition bis ins Ziel. Sogar das folgende Trio lag am Ende noch recht dicht beieinander: Tobias Herrmann (SF Thuner/1:19:13), Jonas Martin (LAV Stadtwerke Tübingen/1:19:57) und Hanspeter Scherr (TuS Lörrach-Stetten/1:20:40).

Halbmarathonsieger Omar Tareq schlängelt sich durch die langsameren Marathonläufer Alexander Gringo (2. Halbmarathon ) hat nach vorn und hinten viel Abstand Titelverteidiger David Jansen wird diesmal 3. beim Halbmarathon

Christin Wintersig (SV Reichenau) hatte bei Halbzeit einen hauchdünnen Vorsprung von 10 Metern vor Melanie Schneider (LC Schafhausen). Die junge Vorjahreszweite vergrößerte ihren Vorsprung bis ins Ziel, das sie mit 1:28:55 gut 3 Minuten später als 2017 erreichte. Trotz Hitze konnte sich ihre Konkurrentin aus der Schweiz mit 1:29:33 um 26 Sekunden und 3 Plätze steigern. In der Zwischenzeit hatte ich die Asphaltstraße und damit die erste größere Pflichtgehstrecke erreicht. Flott abwärts raste das vordere Halbmarathonfeld an mir vorbei. Auch die vereinslose Laura Pauli berührte kaum den Boden, sie hielt ihren dritten Rang bis ins Ziel und lief 1:33:55. Carolyn Schaltegger (USC Freiburg/1:35:43) lag vor Unterbränd an vierter Stelle, wurde aber noch von Sarah Wilm (Mengens Triathleten/1:34:43) überholt. Die junge Nagolder Triathletin kommt aus einer sportlichen Familie, Papa Bernd lief als 2. M55 genau 6:01 Minuten vor seiner Tochter ins Ziel. Mutter Constanze war ebenfalls viele Jahre als Triathletin erfolgreich gewesen. Auf Platz 6 lag Silvia Moßbrugger (Sport Weiß Team/1:37:38) kurz vor der Marathonweiche. Wie im Vorjahr war das auch ihre Zielplatzierung, allerdings benötigte sie sieben Minuten länger als 2017.

Halbmarathonsiegerin Christin Wintersig liegt bei Streckenhälfte nur 10 Meter ... ... vor Melanie Schneider (2. Halbmarathon) Laura Pauli (3. Halbmarathon) berührt im Abwärtslauf fast keinen Boden Sarah Wilm (4. Halbmarathon) kämpft sich als 5. bei der Marathonweiche noch einen Platz nach vorn

Nicht nur die Marathonläufer verabschiedeten sich vom Asphalt, auch die Halben bogen wenig später rechts ab in eine flache wunderschöne Waldpassage. Hier machte der Siebenerschnitt wieder großen Spaß und der Reiz eines unbekannten Streckenteils entfachte Spannung. Auf Waldboden ging es dann erst leicht, später aber doch steil abwärts. Dieser Teil war auch der einzige etwas staubige Part der Runde. Das Ende der Gefällstrecke war dann doch asphaltiert. Ich wundere mich immer wieder, dass Rundstrecken für mich gefühlt wesentlich weniger Steigungen als Gefällstrecken haben. Als es ebener wurde sah ich Meinrad Beha am Rand stehen. Der frühere Meisterläufer (lange Jahre Streckenrekordhalter über 25 km in Hildrizhausen) hat den Schwarzwaldmarathon 1985 (2:26:54) und 1990 (2:32:26) gewonnen. Sein Sohn Josef schaffte das Kunststück 2010 (2:37:27). Heute ist Meinrad in der M65 im Berglauf noch deutsche Spitzenklasse, Abwärtspassagen wie beim Bräunlinger Lauf machen seine Kniegelenke aber leider auch nicht mehr mit. Deshalb feuerte er an der Strecke seine vielen Laufkameraden an und freute sich über deren dankbare Blicke.

Der letzte Teil der Gefällstrecke nach Unterbränd verläuft auf Asphalt Abwärts nach Unterbränd wird es auf Naturboden ganz schön steil

An der Verpflegungsstation in Unterbränd ging es nun schon geruhsam zu. Ich fand es dann auch angenehm, dass das Tempo der mich überholenden Läufer immer langsamer wurde, gegen Ende des "Rennens" war ich mit meinem Siebenerschnitt so richtig eingereiht. Zuvor passierten wir aber den herrlichen Kirnbergsee. Die Kletterpartie für Fotos aus der "Vogelperspektive" mutete ich mir dieses Jahr nicht zu.

Gefühlt spät kam die Spitze des Marathons, vielleicht einfach deshalb, weil die Pulks der Halbmarathonläufer im letzten Jahr auf dem Gefälle nach dem See dichter waren. Ich war überrascht, dass Peter Fane zu Nils Schallner aufgeschlossen hatte. Sollte der Wahlfreiburger wieder am Ende nur Zweiter werden? In den vorbildlichen Live-Ergebnissen konnte ich nach meinem Zieleinlauf (3:30 brutto; 19,2 Kilometer im 6:59er Schnitt, dank eines "genbedingten Endspurts") allerdings sehen, dass Schallner dieses Mal mit 2:33:36 zu 2:33:47 im Endspurt erfolgreich gewesen war.

Verpflegungsstelle bei Unterbränd, wie immer ein Stimmungsnest Wenige Kilometer vor dem Ziel liegen Nils Schallner und der zweitplatzierte Peter Fane noch gleichauf Schlussläufer der Villinger Siegerstaffel kurz vor km 39

Noch aber war für mich Kilometer 17 nicht erreicht. Aus dem Wald herauskommend, drückte die Sonne auf den letzten Kilometern doch kräftig auf die Tube. Seit meiner letzten aktiven Teilnahme vor 11 Jahren war ich auf dem 3 Kilometer langen Schlussteil nicht mehr unterwegs gewesen. 1971 hatte mich dort der Mann mit dem Hammer erwischt, 10 Kilometer die Woche und das nicht regelmäßig waren wohl doch zu wenig gewesen, um am Ende schneller als 3:35 zu "marschieren". 20 Mal sah ich den Kirchturm von Bräunlingen mal schneller, mal weniger schnell auf mich zukommen, allerdings nie so seelisch entspannt und körperlich langsam wie heute. Eine Stelle zwischen den Kilometern 39 und 40 suchte ich ganz bewusst ab. Hier stand viele Jahre die einstige Meisterläuferin Liane Winter (Siegerin in Bräunlingen 1976 bis 1978) und feuerte vom Rollstuhl aus die Athleten an. Die Bostonsiegerin von 1975 (2:42:24 mit damaliger Weltbestzeit) war eine Pionierin des Frauenlangstreckenlaufes und dem Schwarzwaldmarathon auch nach ihrer MS Erkrankung stark verbunden.

Marcus Baur rettet seinen 3. Platz ins Ziel, hier bereits nach Kilometer 40 Manfred Kiene (6. Marathon) kurz vor Bräunlingen
Holger Birkicht läuft auf Platz 7

Endlich konnte man den nächsten Marathonläufer entdecken. Marcus Baur hatte seinen dritten Platz erfolgreich verteidigt und lief 2:51:39. Stark aufgekommen war Stefan Walz (1. FC Egenhausen). Der Lauftreffler aus der kleinen Gemeinde bei Altensteig im Kreis Calw hat in dieser Saison eine phänomenale Entwicklung über 10 Kilometer genommen und konnte dies nun auch mit 2:52:24 auf der Marathonstrecke umsetzen. Die Ränge fünf und sechs belegten Andreas Müller (Aichhalder EG/2:55:17) und Manfred Keine (LT Unterkirnach/2:55:51).

Svenja Mann hatte vor 2 Wochen den Wildbader Thermenlauf gewonnen und deutete dort schon ihre gute Form an. Mit 3:09:06 feierte sie ihren ersten Erfolg in Bräunlingen und blieb nur etwa 7 Minuten über ihrer Bestzeit, aufgestellt in Freiburg. Sandra Schmid konnte sich mit 3:10:13 noch an Bettina Eyhorn mit 3:10:36 vorbeischieben. Die Vorjahresdritte im Halbmarathon, Gertrud Wiedemann (Team Erdinger alkoholfrei) wagte sich dieses Jahr auf die langen Strecke und konnte dort mit 3:12:52 überzeugen. Knapp war die Entscheidung um Platz fünf, Heide Merkel (TG Ötigheim) lag mit 3:23:12 nur 6 Sekunden vor Tamy Saxinger (Bundeswehr).

Hart aber schön, der Weg zum Ziel nach Bräunlingen Die Marathonsiegerin Svenja Mann kurz vor dem Ziel Sandra Schmid wird 2. Marathonfrau

Der traditionelle 10 Kilometer Wettbewerb am Vortag hatte mit 421 Teilnehmern immerhin ein stattliches Plus von 67 bei den Läufern, allerdings mit 114 Walkern auch ein leichtes Minus (15 weniger) gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Auf der reizvollen aber anspruchsvollen Runde lief die Siegerin Stefanie Reichle (LG Baar) mit 42:37 eine schnelle Zeit. Hanna Bächle (LT Unterkirnach) hatte im Vorjahr gewonnen, verfehlte ihre damalige Zeit mit 47:06 zwar deutlich, hielt aber die zeitgleich mit 48:14 einlaufenden Johanna Fahl und Nicole Müller (Motima Schule) sicher in Schach. Auch bei den Männern musste sich der Titelverteidiger mit Rang zwei und einer langsameren Zeit zufrieden geben. Martin Walter (LC Schaffhausen) erreichte das Ziel nach 37:42, genau 40 Sekunden hinter dem sehr bekannten Hardy Flum (LG Hohenfels), der in Deutschland zu den besten Läufern in der M50 zählt. Marcel Broghammer (IMS:GEAR) vervollständigte in 38:09 das Siegerpodest.

Auch bei den beiden Volksbank Schülercupläufen gab es mit 276 Kindern und Jugendlichen ein Plus von 88 Teilnehmern. Im Wettbewerb der Jüngsten in den Klassen U10/U8 waren alleine 89 Mädchen und 94 Jungs über 1,05 Kilometer unterwegs. Mit Ruby Lucia Wohlfahrt (3:58) gehörte die Tagesbestzeit einem schnellen Mädel, Jonathan Glaser (4:00) war allerdings nur 2 Sekunden langsamer. Die U16/U14/U12 mit 93 Startern hatten 1,75 Kilometer zurückzulegen. Auch hier imponierte mit Julia Ehrle in phantastischen 6:13 eine U12 Läuferin, die nur einem Buben den Vortritt lassen musste. Lukas Ehrle lief mit 5:37 dem Feld weit voraus, gehört allerdings auch der Klasse U16 an. Ohne die sonntags gestarteten Bambinis nahmen insgesamt 2.215 Aktive teil, die Samstagwettbewerbe haben den doch beträchtlichen Verlust der Hauptwettbewerbe etwas ausgeglichen, so dass das Minus von 170 Sportlern gegenüber der Jubiläumsveranstaltung abgemildert wurde.

Nach dem letzten Schatten gibt es noch knapp 4 Kilometer pure Sonne Richtung Ziel nach Bräunlingen
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Im Ziel herrschte am Sonntagmittag eine gelöste Stimmung: Vollbesetzte Bänke bei goldenem Oktoberwetter, ein nimmermüder Kommentator und viele fröhliche Sportler beim Zieleinlauf. Der Bräunlinger Marathon lebt und ist bei seinem Start ins zweite halbe Jahrhundert lebendiger denn je. Er muss, um das Wort zu wiederholen, allerdings auch damit "leben" können, dass eine Konsolidierung der Gesamtteilnehmerzahl um die 2.000 ein realistisches und gutes Ziel bleibt. In der heutigen Zeit, in der viele Veranstalter traditioneller Läufe das Handtuch werfen, sind die Stammteilnehmer und immer wieder neugierige "Erstlinge" froh, weiterhin eine solche Großveranstaltung mit familiärem Charakter, fairen Startgeldern, liebevoller Organisation und begeisterungsfähigen, freundlichen Helfern vorzufinden.

Mit dem Ausdrucken der Ergebnislisten hatte ich auf verschiedenen Browsern einige Probleme. Die Liste selbst hat in der Ansicht für jeden Läufer eine Zeile, in der Druckansicht benötigt jeder Teilnehmer aber 3 Zeilen. So sind für gerade mal 274 männliche Marathonteilnehmer ganze 19 Seiten nötig. Beim Halbmarathon gäbe das schon ein kleines Buch. Da sollte Mikatiming nachbessern.

Bericht und Fotos von Günter Krehl

unter

go4it-foto.de
Foto-Impressionen im LaufReport HIER
Ergebnisse www.schwarzwaldmarathon.de
Zu aktuellen Inhalten im LaufReport HIER

LaufReport ist für Leser gratis. Finanzierbar werden die Reportagen dank der eingefügten Bannerwerbung.
Hier im Überblick alle Werbeflächen dieses Beitrags im Miniaturformat direkt zum Anklicken:

© copyright
Die Verwertung von Texten und Fotos, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne Zustimmung der LaufReport.de Redaktion (Adresse im IMPRESSUM) unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt.

Datenschutzerklärung