21.10.17 - 27. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd

Der Lauf über die Dreikaiserberge

Ultramarathon im Wandel?
von Constanze & Walter Wagner 

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Das Wetter spielt mit, die Athletinnen und Athleten auch. Für alle Beteiligten ist es eine Freude, wenn eine Traditionsveranstaltung weiterhin gut angenommen wird. Dabei hat bei der 27. Austragung die integrierte DUV-Meisterschaft über 50 km einen Anteil am Erfolg. Immer wieder war zu hören, dass die deutsche Meisterschaft der Ultramarathon-Vereinigung e. V. Anlass zur Teilnahme war.

Da bei schönstem Oktoberwetter die Temperatursäule zu sehr stieg und dazu eine hohe Luftfeuchte reklamiert wurde, kam es zu verstärkter Nutzung des fliegenden Wechsels auf die halbe Distanz. Dieser dürfte aber gelegentlich auch dem Streckenprofil geschuldet gewesen sein, denn die Kaiserberge fordern ihren Tribut. Nach dem 684 Meter hohen Hohenstaufen und dem Anstieg auf den 708 Meter hohen Rechberg winkt das Ziel des 25 km Laufs und erspart das bergab und den 720 Meter hohen Stuifen.

 

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Irgendwie war die Zuordnung des Laufs schon bei der ersten Austragung 1991 schwierig. Kein Berglauf und damals auch noch kein Ultramarathon mit zunächst 44 Kilometer Länge. Letzteres änderte sich 1998 mit der Streckenerweiterung auf 50 Kilometer. Eine typische 50km-DUV-Meisterschaftsstrecke wurde sie dadurch freilich nicht und doch hat der profilierte Kurs immer gerade jene angesprochen, für die ein 50-km-Lauf auf flachem Asphaltband trotz möglicher Bestzeiten keine Teilnahme-Option darstellt. Unglücklich war der DUV-Termin eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften im Marathon. Mit etwas Weitblick hätte man 2017 besser einen Termin im Frühjahr gewählt und hätte dann 2018 in Schwäbisch Gmünd gute Chancen gehabt, ‚normale' Marathonläufer für die Ultradistanz zu gewinnen.

Die älteste Stauferstadt Schwäbisch Gmünd besticht mit Sehenswürdigkeiten. Skulpturen gilt es auf Schritt und Tritt zu bewundern Die Freunde Werner Fröschke (links) und Kay-Uwe Müller starteten aus verschiedenen Gründen beim 27. Alb Marathon. Der Sieger von 1996 Fröschke wegen der DUV-Meisterschaften und der 2. von 2012 Müller wollte den Europacup der Ultramarathons Die abschließenden Siegerehrungen finden in würdigem Rahmen statt, im barockem Saal des Prediger mit Stuck aus dem 18. Jahrhundert
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Sei ´s drum, die Terminfülle im Laufsport ist ein Problem, welches sich derzeit durch ständig neue Trail-Veranstaltungen vergrößert und wohl vom Markt bereinigt werden wird. Dass der Alb Marathon eine feste Größe im Laufkalender bleiben wird, dürfte wiederum genau in seiner ‚Genderproblematik' liegen, denn er ist ja irgendwie von allem ein bisschen und ein Naturerlebnis allemal. "Super Strecke, alles topp, aber anspruchsvoll", waren Aussagen, die im Ziel wiederholt zu hören waren.

Rege Inanspruchnahme der Nachmeldungen bescherte der DJK Schwäbisch Gmünd hervorragende Teilnehmerzahlen mit einem Rekordwert beim 25km-Lauf. Mit 1814 Finishern in allen Bewerbe und 1950 abgegebenen Meldungen wurde das langfristige Ziel, die Hürde von 2000-Teilnehmern zu überspringen, gestreift. Die Finisherzahl von 454 im 50km-Lauf lag um 123 über dem Vorjahreswert, ganz entgegen dem Trend beim klassischen Marathon, und wurde zuletzt 2011 übertroffen.

 

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Auch beim 25km-Lauf lag man mit 385 Finishern um 16 über 2016, beim Zehner waren es 21 mehr als im letzten Jahr, 352 Finisher. Dazu kamen 55 Stafetten mit 385 Teilnehmenden und 240 Teilnehmer an den Jugend- und Schülerläufen. Nimmt man die drei Hauptstrecken 10km, 25km und 50km zusammen, wurden mit 1191 Finishern so viele Finisher wie nie zuvor erreicht, dies ohne Einbeziehung der Stafetten.

Kurz nach dem Start in der Stauferstadt führt die Strecke des Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd an der spätromanischen Johanniskirche vorbei über den Marktplatz hinaus in die Alb

Der Wechsel des Wettkampfzentrums von der Schwerzerhalle in den Prediger, dem ehemaligen Dominikanerkloster im Herzen der ältesten Stauferstadt, das als Kulturzentrum genutzt wird, sorgte für eine Aufwertung der lange am Rande von Schwäbisch Gmünd angesiedelten Sportveranstaltung. Seither wird vom Johannisplatz über den historischen Marktplatz gestartet und im Schatten der Johanniskirche, einer typische Pfeilerbasilika aus dem 13. Jahrhundert, die Ziellinie am Prediger erreicht. Dies freilich gilt nicht für 25km-Läufer, deren Ziel sich an der barocken Wallfahrtskirche St. Maria auf dem Rechberg befindet.

Gmünder Tagespost Rechberglauf über 25 km

"Keiner wollte das Tempo machen", so erklärte das saarländische Berglauf-Ass Jonas Lehmann die im Vergleich zum Vorjahr schlechteren Zeiten. Wieder musste er sich mit dem in Nürnberg lebenden Äthiopier Getachew Endisu messen. Im letzten Jahr war er diesem knapp unterlegen, als beide in 1:31:15 bzw. 1:31:25 den von Robbie Simpson gehaltenen Streckenrekord unterbieten konnten. Bis Kilometer 16 blieben beide wieder zusammen, dann konnte sich Jonas Lehmann absetzen. Er siegte in 1:34:00 h.

25km Läufer Jonas Lehmann hat den Hohenstaufen, die erste "Bergwertung", schon hinter sich und eilt als erster Läufer über den Asrücken Auf Platz 2 folgt Getachew Endisu Fabian Schnekenburger lag bei km 20 noch auf Rang 5, holte Platz um Platz bis Rang 3 auf

Bereits 2015 konnte sich Jonas Lehmann als Sieger in Gmünd feiern lassen, damals gewann er den 10 km Lauf. Der 28jährige vom TUS Heltersberg startete wieder für die SG Stern Stuttgart. Den Pfälzer Berglaufpokal hat er in diesem Jahr bereits sicher, wird dennoch die beiden noch ausstehenden Wertungsläufe mitmachen und die Saison beim Silvesterlauf in Saarbrücken abschließen. Beim Schilthorm-Halbmarathon konnte er in diesem Jahr einen schönen Sieg landen, ist mit Bestzeiten über Halbmarathon in 1:07:54 h und 30:51 min über 10 km, eine Zeit die er tatsächlich bereits dreimal gelaufen ist, auch im Flachen nur schwer zu schlagen.

 

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Getachew Endisu tauschte mit Lehmann die Rollen und wurde in 1:36:20 h Zweiter. Rang drei ging an Fabian Schnekenburger vom TF Feuerbach in 1:40:41 h. Auf den weiteren Rängen kamen Luel Gebrengus, TSG Schwäbisch Hall - 1:41:18 und Simon Friedrich für den FC Deutsche Post in 1:41:30 ins Ziel.

Die Vorjahresdritte über 25km Julia Laub läuft dieses Mal auf Sieg Auch Anja Carlsohn ist schon mal 3. über 25 km gewesen, 2013 bei ihrer ersten Teilnahme, heute wurde sie 2. Tanja Massauer holt sich den 3. Platz beim 25km langen Rechberglauf

Bei den Frauen führte ab Kilometer 1 Julia Laub vom SV Mergelstetten und diese Position verteidigte sie 2:00:43 Stunden bis ins Ziel. Die 25jährige Bankkauffrau lief mit 16 Jahren ihren ersten Halbmarathon in 1:59 h und mit 19 Jahren Marathon in 3:52 h, weit unter den angestrebten viereinhalb Stunden. Mittlerweile hat sie bereits rund 100 Wettkämpfe von 5 km bis 50 km absolviert. Beim Alb Marathon ist sie bereits zweimal den Fünfziger gelaufen (2014 und 2015). "Da war ich aber noch langsam", so die 25km-Siegerin. Diese Strecke ist sie auch bereits dreimal gelaufen und wurde 2016 Dritte. Über Marathon hat sie sich auf 3:08:15 h verbessert (Ulm 2017). Was folgt? Ein 10km Lauf in Steinheim im November und der Silvesterlauf in Mergelstetten. Ihre Zeitziele habe sie aber schon alle erreicht, meinte die Siegerin, die sich bestimmt noch um viele Minuten verbessern wird.

Anja Carlsohn wurde in 2:04:36 Zweite (SV Remshalden / PH Schwäbisch Gmünd). Die 39jährige ist aus Potsdam nach Schwäbisch Gmünd gezogen und arbeitet als Ernährungswissenschaftlerin an der Pädagogischen Hochschule (Junior-Professur). 2013 ist sie beim 25er Dritte geworden. Nicht mehr ganz so aktiv wie früher, wurde sie bei den Deutschen Berglauf-Meistershaften in Bayerisch Eisenstein Erste in der W35 und bei den Baden-Württembergischen Berglaufmeisterschaften Dritte. Der dritte Rang ging an Tanja Massauer vom Sparda-Team Rechberghausen in 2:06:22 vor Melanie Müller (TNB Malterdingen) 2:08:25 und Ursula Schürle, DJK Teutonia Graustadt in 2:09:42 h.

 

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Versorgung auf dem Asrücken bei km 20 mit Rückblick auf den Hohenstaufen Auf der Langstrecke sind auch Läuferinnen und Läufer unterwegs, die am Schüle Stafetten-Lauf teilnehmen und sich maximal zu zehnt die Distanz teilen. Wie in den Vorjahren war die Naturheilpraxis Sonja Höpfner in 3:38:15h am schnellsten unterwegs

Der Sparkassen Alb Marathon

Als Favorit galt Kay-Uwe Müller von der TSG Schwäbisch Hall. Das Jahr lief ziemlich gut für den 38jährigen Vielstarter. Er hat mehr Ultramarathons absolviert und konnte beim Wien Marathon im Frühjahr seine Marathonbestzeit auf 2:28:06 h verbessern. Über 56 km siegte er in Biel und beim Monschau Ultramarathon stellte er einen neuen Streckenrekord auf. Sein Ziel war es nun den Europacup der Ultramarathons zu gewinnen. Weiter lief er den Marathon in Tuttlingen, den Transalpine als Mixed-Team, den Seenlandmarathon und wurde gerade Dritter beim Schwarzwald Marathon.

Doch ganz konkurrenzlos war er nicht, den Richard Schumacher, Sieger der beiden Vorjahre, war mit im Rennen, wenngleich nicht topfit. Für Kay-Uwe Müller wurde es auch kein Spaziergang, denn derzeit ist er von Rückenproblemen geplagt und das spürte er vor allem bergab. Deshalb lief er diese Passagen langsam. Umso überraschter war er, dass er dennoch eine so gute Zeit erbringen konnte, denn mit 3:17:59h sicherte er sich zum Sieg die Zusatzprämie für Zeiten unter 3:20h und konnte seine Führung auf viele Minuten ausbauen. Richard Schumacher behauptete für das Sparda-Team Rechberghausen den zweiten Platz in 3:26:50 h und distanzierte den Rennsteiglaufsieger Frank Merrbach von der LG Nord Berlin, der in 3:29:42 h Dritter wurde.

Kay-Uwe Müller erscheint als erster 50km-Läufer auf dem Asrücken Zunächst folgt hier Frank Merrbach als Zweiter Richard Schumacher liegt bei km 20 noch auf Rang 3 vor Martin Ahlburg, der die 4. Position bis ins Ziel behalten wird

Der elffache Alb Marathon Sieger Jürgen Wieser erkannte übrigens schon 2012 im damals zweitplatzierten Müller das nachrückende Talent. Im Folgejahr stieg er als Sieger des Rechberglaufs nach halber Strecke aus. Nun der erste Alb Marathon Sieg, obwohl er in manchen Jahreszeiten als Unternehmer mit einem Hausmeisterservice-Betrieb kaum Zeit für das Training aufbringen kann. Mit seinem Sieg machte er den Gewinn des Europacups der Ultramarathons perfekt, gefolgt vom Schweizer Fabian Downes und Jürgen Keller aus Deutschland.

Frank Merrbach startete vorrangig für sein Team der LG Nord Berlin, fühlte sich nach der langen Saison einfach leer. Beim Berlin Marathon verbesserte sich der Produktionsmanager bei Continental auf 2:31:34 h. Beim Alb Marathon startete er erstmals. Er kommt aber nicht aus Berlin, sondern aus Friedrichsrode bei Eisenach und lebt und arbeitet im Ruhrgebiet und im Westerwald, wo er auch überwiegend trainiert. Besonders auffallend ist er wegen seines langen Bartes, dem er seit dreieinhalb Jahren freien Lauf lässt.

 

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Stammgast Marion Braun freut sich schon auf den Anstieg zum dritten Kaiserberg, dem Stuifen, sie gewinnt die W60 Im Naturschutzgebiet Kaltes Feld kommen die Läufer so richtig ins Schwitzen. Belohnt für das anstrengende Bergauflaufen wird man stehts mit schönen Ausblicken

Auf den weiteren Plätzen folgten Martin Ahlburg in 3:32:55, Debütant Tobias Babel in 3:40:53 und Benedikt Nußbaum in 3:43:23, als Sechster. 15 Männer schafften es unter vier Stunden zu bleiben.

Gerechnet hatte man von Veranstalterseite mit der Vorjahressiegerin Branka Hajek, doch für sie lief es von Anfang an schwer. Die 33jährige wollte den Europacup gewinnen, hatte wie Kay-Uwe Müller bereits in Monschau und in Biel (56km) gewonnen. Am Ende war sie mit Platz drei in 4:12:58 h sehr zufrieden und holte damit den ECU für das LAZ Ludwigsburg vor der Französin Carole Millet und Simone Phillip aus Deutschland.

Schön ist´s wenn man oben ist und die oberhalb des Weilers Tannweiler stehende Reiterles-Kapelle auf der Passhöhe zwischen Rechbergle (Schwarzhorn) und Graneggle erreicht wird. Ein populäres Ausflugsziel, für die Alb Marathonis aber nur ein Vorbeihuschen bei ca. 33 Kilometer. Elke Keller von der LG Filstal gewinnt die W50

Als Zweitplatzierte beendete Katrin Herbrik vom TV Hergershausen nach 4:06:05 h das Rennen über 50 Kilometer. Sie lief verhalten an und lag beim Hohenstaufen erst auf Platz 5, arbeitete sich aber bis zum Rechberg auf den zweiten Platz vor und hielt diesen bis ins Ziel. Es gefiel ihr alles sehr gut, aber anspruchsvoll war die Strecke auch. Für die Organisation war sie voll des Lobes. Die 35jährige fand es verlockend bei der DUV Meisterschaft zu starten. Ihre 50 km Bestzeit lief sie in Eschollbrücken in 3:55:42 h, ihre PB über Marathon steht bei 3:08 Stunden. Beim Swissalpine K78 in Davos startete sie im Sommer und belegte dort den 22. Rang. Angereist war sie mit Vereinskamerad Gregor Scharf, der ihre Eindrücke bestätigte und zugab, am dritten Berg und an der Reiterleskapelle war Sense. Immerhin siegte er auf Einlaufrang 8 in der M45 in 3:48:47 h.

Weit voraus liegt die 50km-Führende Elisabeth Fladerer Katrin Herbrik hat sich auf Platz 2 positioniert Vorjahressiegerin Branka Hajek läuft auf Rang 3

Zurück zu den Frauen, denn die Siegerin ist noch gar nicht genannt. Ein Riesentalent und erst 22 Jahre alt ist Elisabeth Fladerer von der TG Viktoria Augsburg. Ihr Studium für Agrarwissenschaften hat sie nach Stuttgart verschlagen und spontan hatte sie den Ultramarathon ausgesucht. Sie hat schon ein paar Laufjahre Erfahrung, aber die ganz langen Distanzen läuft sie erst seit etwa einem Jahr. Im März wurde sie über 52 km beim Trail Du Petit Ballon in 5:11:33 h Zweite. Den gleichen Platz belegte sie beim 62,8 km langen Zugspitz Supertrail in 7:46:10 h. Einen klassischen Marathon auf der Straße ist sie noch nie gelaufen. Vielleicht im kommenden Jahr. Über Halbmarathon lief sie PB in 1:21:49 h beim Stadtlauf in Landsberg, Anfang Oktober und hatte damit gewonnen. Es lief gut beim Alb Marathon, aber die letzten 10 Kilometer wurde es schwer und sie langsamer. In sehr guten 3:57:30 h siegte sie und sicherte sich wie Müller die Zusatzprämie, die bei Frauen anfällt, wenn sie unter 4 Stunden bleiben.

Der letzte Kilometer wird eingetrommelt und führt über die Josenbrücke vorbei am Gold- und Silber-Platz direkt in die Fußgängerzone

Weitere Platzierungen waren auf Rang 4 Annette Müller von der LG Nord Berlin in 4:15:02h. Pamela Veith von TSV Kusterdingen wurde in 4:17:29h Fünfte und W40-Siegerin.

Die Gesamtergebnisse des Cups sind unter www.europacup-ultramarathon.eu veröffentlicht. Mit dem Wegfall der Bieler Lauftage mit zwei Wertungen kommt der ECU in schwieriges Terrain, musste doch gerade in diesem Jahr schon der Austritt des Rennsteiglaufs verkraftet werden. Nun ja, Europa läuft derzeit eben auf vielen Bühnen nicht rund.

Elisabeth Fladerer gewinnt den 27. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd und ist mit 3:57:30 einzige Frau unter 4 Stunden Zieleinlauf in der Fußgängerzone von Schwäbisch Gmünd mit Blick auf die spätromanische Johanniskirche

Umicore 10km-Lauf

Der Zehner, von der Innenstadt in den Katharinenwald und über das Hölltal wieder zurück, war die Bühne des Comebacks von Johannes Großkopf, der von 2008 bis 2010 und nochmals 2013 bei diesem Lauf siegte. Nun überraschte er mit seinem fünften Sieg und der Einstellung des im Vorjahr aufgestellten Streckenrekords in 32:42 min vor Florian Falkenthal in 34:13 min.

Bei den Frauen war mit Alicia Mayer (WJU20) eine Nachwuchsläuferin der LSG Aalen in 39:48 min vorn, die im Vorjahr bereits Dritte war. Zweite wurde Marion Dangeleit in 40:00 min vor Andrea Bulling und Nicola Wittner zeitgleich in 41:15 min. Damit waren die Treppchenplätze in der W45 bereits alle vergeben.

Die zwei schnellsten Männer über 50km Kay-Uwe Müller (li) und Richard Schumacher bei der ersten Rennanalyse im Festzelt Das Siegerpaar des 27. Sparkassen Alb Marathon Elisabeth Fladerer und Kay-Uwe Müller Zwei vom TV Hergershausen waren das 1. Mal beim Alb Marathon dabei. Ziel war die 50km-DUV-Meisterschaft, bei der Katrin Herbrik Vizemeisterin wird und Gregor Scharf als 8. die M45 gewinnt
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Fazit

Mit dem Europacupfinale und der DUV-Meisterschaft hatte die 27. Austragung einen großen Rahmen und sollte aufgrund der allseits erteilten guten Noten mit Schwung und großen Erwartungen die 28. Auflage angehen. Der Lauf über die Dreikaiserberge ist ein Muss und gehört einfach in jede Läuferchronik.

Bericht und Fotos von Constanze & Walter Wagner

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