PSD LaufCup 2017

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PSD LaufCup 2016/17

Beim PSD Bank Hardtwaldlauf erfolgte am 8. Oktober der letzte Wertungslauf

Das war der PSD LaufCup 2017 - Wertungslauf-Berichte im LaufReport

11.12.16 - 10 Km-Lauf in Rheinzabern - LaufReport HIER

14.05.17 - St. Leon-Rot Frühlingslauf - LaufReport HIER

05.06.17 - Rülzheim Südplalzlauf - LaufReport HIER

02.07.17 - Zeiskam Queichtallauf - LaufReport HIER

06.08.17 - Hambrücken Lußhardtlauf - LaufReport HIER

02.09.17 - Mannheim-Rheinau Straßenlauf - LaufReport HIER

08.10.17 - Karlsruhe Hardtwaldlauf mit Cup-Siegerehrung - LaufReport HIER

PSD LaufCup 2016/17

Halbzeit-Beitrag zum PSD LaufCup

Halbzeit beim PSD LaufCup! Ganz wörtlich nehmen sollte man den Begriff allerdings nicht, sind doch bereits vier der sieben Cupläufe vorbei. Und während der Beginn der Serie mittlerweile mehr als ein halbes Jahr zurückliegt, wird in nicht einmal drei Monaten schon wieder ein Schlussstrich gezogen. Dann werden die Siegerinnen und Sieger gekürt, wird Bilanz gezogen und bestimmt die eine oder andere Weiche neu gestellt.

Mathematische Exaktheit kann das Wort "Halbzeit" daher nicht für sich beanspruchen. Trotzdem bietet sich der Zeitpunkt nach dem Queichtallauf, dem vierten der Serie, für einen Zwischenbericht an. Denn gemäß der Formel "4 aus 7" muss, wer auf die Gesamtwertung schielt, mindestens eine der bisherigen Cupveranstaltungen erfolgreich absolviert haben. Die verbleibenden drei Läufe reichen hierfür nicht aus; Nachzügler kommen in die Tages-, nicht mehr jedoch in die Cupwertung.

Christoph Hakenes (li.) und Marc-Pascal Ehlen in St.Leon-Rot Tanja Grießbaum (li.) und Melina Tränkle in Rülzheim

Bevor wir einen Blick auf mögliche Aspirantinnen und Aspiranten wagen, noch ein paar allgemeine Bemerkungen zum PSD LaufCup selbst. Ein Grund für die Neuaufstellung zum Jahreswechsel 2015/16 war ja, weitere Aufmerksamkeit innerhalb der Laufszene zu generieren. Deshalb die Kooperation mit bewährten Veranstaltern wie dem TV Rheinzabern und dem TV Rheinau, deshalb die Ausdehnung nach Norden, in den Mannheimer Raum. Beim Vorbericht im Herbst vergangenen Jahres wurden schon einmal steigende Finisherzahlen auch für den LaufCup prophezeit.

Noch ist es zu früh, diese Behauptung en detail zu überprüfen. Der Zwischenstand im Cup listet insgesamt 40 Läuferinnen und Läufer auf, die bereits vier Wettbewerbe absolviert haben und somit sicher in der Gesamtwertung auftauchen werden - etwa so viele wie zum gleichen Zeitpunkt 2015. Das Endergebnis von damals, 283 Cupfinisher nach sieben Läufen, sollte also auf jeden Fall erreicht werden.

Hinter den aktuell 40 Serientätern lauern nämlich weitere 150 Läufer mit bislang drei Teilnahmen und etwa noch einmal so viele mit zweien. Unter ihnen sind auch fast alle potentiellen Sieganwärter, sei es nun im Blick auf die Gesamt- oder die Altersklassenwertung. Diejenigen Läuferinnen und Läufer also, für die sich eine Teilnahme an weiteren Cupveranstaltungen besonders rechnet. Den schnellsten fünf Damen und Herren winken Preisgelder, AK-Erfolge werden mit Tankgutscheinen belohnt. Zudem erhalten alle Cupfinisher das begehrte PSD LaufCup-Shirt, für sechs und mehr Teilnahmen gibt es ein Saunatuch.

Lena Berg lief stark in St.Leon-Rot Kräftemessen in Rülzheim v.l.: Frederik Unewisse,
Semere Gaim und Yosief Weldegebriel

Muss man mit Aussagen zur Gesamtteilnehmerzahlen also noch vorsichtig sein, zeichnet sich im Blick auf die einzelnen Veranstaltungen bereits eine klare Tendenz ab. Drei der vier Cupläufe konnten ihre Finisherbilanz gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern, zum Teil auf das Doppelte. Nur beim Rheinzaberner Zehner war das nicht der Fall, hier fiel die Teilnehmerzahl von 1347 im Jahr 2015 auf nun 1308. Solche Schwankungen sind bei einem Winterstraßenlauf allerdings an der Tages- bzw. Jahresordnung und erklären sich in der Regel durch die Wetterverhältnisse am Veranstaltungswochenende. Die Zugehörigkeit zum PSD LaufCup dürfte sich hier wenig bis gar nicht ausgewirkt haben.

Ganz anders sah es dann schon beim Frühjahrslauf in Rot aus. Hier schnellte die Finisherzahl von 299 im Vorjahr auf aktuell 516 hoch - eine Zunahme um gut 70%. Dieser Trend bestätigte sich einen Monat später in Rülzheim, wo man statt 310 stolze 462 Läufer im Ziel zählte. Den Vogel aber schoss der Queichtallauf in Zeiskam ab: Mit 304 gegenüber 148 Finishern konnte man das Ergebnis von 2016 mehr als verdoppeln. Selbst wenn jeweils lokale Gegebenheiten zu berücksichtigen sind, spricht das doch eindeutig für einen Zugpferd-Effekt durch den PSD LaufCup.

Und wer wird nun am Ende ganz oben stehen? Auch hier sind allenfalls Tendenzen erkennbar. Natürlich haben sich einige Favoriten schon aussichtsreich in Stellung gebracht, Resultate aus den Vorjahren geben weitere Hinweise. Aber ein Selbstläufer ist die erfolgreiche Teilnahme am PSD LaufCup darum noch lange nicht. Verletzungen können ebenso einen Strich durch die vermeintlich sichere Rechnung machen wie Formtiefs oder unvorhergesehene Terminkollisionen.

Sollte man immer auf der Rechnung haben: Julia Bongiovanni siegte in St.Leon-Rot Kibrom Issac, Vielstarter der LG Kurpfalz, wurde in St.Leon-Rot einen Tag nach seinem Sieg beim Weinbergslauf in Grünstadt Dritter

Bei den Männern führt derzeit Manfred Deger von der LSG Karlsruhe die Liste mit vier Ergebnissen um die 40 Minuten an. Noch kann er auf eine gute Altersklassenplatzierung hoffen, allerdings tummeln sich in der M50 Läufer wie Paulo Sergio und Thomas Dehaut, die noch einmal vier Minuten schneller sind. Beide haben schon drei Resultate eingefahren. Aktuell Beständigster unter denen, die für einen Gesamtsieg in Frage kommen, ist Christoph Hakenes, ebenfalls von der LSG. Drei Mal deutlich unter 34 Minuten, das reichte in den vergangenen Jahren immer für einen Platz in den Geldrängen. Zudem ist Christoph in der M40 praktisch konkurrenzlos.

Zwei Mal punktgenau unter 33 min. landete Yosief Weldegebriel (TSG Wiesloch). Was in Rülzheim den Sieg bedeutete, reichte in Zeiskam zu Platz zwei hinter Marc-Pascal Ehlen. Damit zog der Triathlet vom SV Nikar Heidelberg auch in der Gesamtwertung knapp an dem Mann aus Eritrea vorbei. Noch ein paar Sekündchen besser liegt Frederik Unewisse (LG Region Karlsruhe). Der Cupsieger von 2014 und 2015 blieb in Rülzheim (Ausstieg) und Zeiskam (33:59) zwar unter den Erwartungen, für ihn spricht jedoch die hervorragende Zeit vom Eröffnungslauf in Rheinzabern (31:14). Zu beachten sind außerdem Kibrom Issac (LG Kurpfalz) und Joshua Klein (LG Region Karlsruhe), beide mit aktuell zwei valiblen Resultaten.

Wer gewinnt den PSD LaufCup 2017? Melina Tränkle und Tanja Grießbaum sollten diese Frage unter sich beantworten Bei den Männern muss Frederik Unewisse weiter als Favorit gelten. Kann er sein Leistungsvermögen abrufen und die fehlenden Wertungsläufe in guter Form absolvieren?

Bei den Damen ist Titelverteidigerin Latifa Schuster nach ihrem positiven Dopingbefund nicht am Start. 2014 gewann Melina Tränkle den Cup vor Tanja Grießbaum; eine Konstellation, die sich in diesem Jahr wiederholen könnte. Zwei Mal trat die Karlsruherin Tränkle an, zwei Mal siegte sie: in Rheinzabern mit 34:16 min., in Rülzheim mit 36:32. In beiden Fällen übrigens vor Grießbaum (Landau Running Company), die dank ihres 1. Platzes in Zeiskam bereits drei Resultate vorweisen kann. Trotzdem lehnt man sich nicht allzu weit aus dem Fenster, wenn man Tränkle die Favoritenrolle in der Cupwertung zuweist.

Aussichtsreich im Rennen liegt außerdem Lena Schmidt (LG Region Karlsruhe), 2015 Gesamtzweite hinter Schuster. Mit zwei Ergebnissen um 40 Minuten ist sie erste Anwärterin auf Platz 3, muss allerdings Claudia Wipfler aus Ettlingen beachten, die bislang drei Mal antrat und sich dabei kontinuierlich steigerte, auf nun 40:28 min. in Zeiskam. Eine ganz erstaunliche Serie von vier Resultaten zwischen 42:38 und 42:48 min. kann Birgit Marzluf (TV Haueneberstein) vorweisen; damit scheint ihr der Sieg in der W50 kaum noch zu nehmen.

Es bleibt also spannend beim PSD LaufCup 2016/17. Schon am 6. August, nach dem Lußhardtlauf in Hambrücken, sind wir ein wenig schlauer, was die Gesamtwertung angeht. Vier Wochen später folgt der Straßenlauf des TV Rheinau, bevor im Oktober beim PSD Hardtwaldlauf die Schlussrechnung erfolgt und alle Sieger geehrt werden. Nachzulesen hier auf LaufReport!

LaufReport Beitrag von Marcus Imbsweiler
Fotos von Ekkehard Gübel und Johann Till

Informationen zum PSD LaufCup unter www.psd-kn.de

PSD LaufCup Sieger und Entwicklung im LaufReport HIER

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Grandioser PSD LaufCup Start bei der Rheinzaberner Winterlaufserie

2. Wertungslauf am 14. Mai: St. Leon-Rot Frühlingslauf

Bereits im Dezember 2016 beim Auftakt in Rheinzabern hat der PSD LaufCup den Boden bereitet, der zu einer noch erfolgreicheren Neuauflage der beliebten Serie führen wird. Wobei es sich noch erweisen muss, wie viele der 1308 Finisher des 10km-Laufs der Rheinzaberner Winterlaufserie sich zur Teilnahme am PSD LaufCup gewinnen ließen. Drei Wertungen aus noch sechs ausstehenden Läufen sind jedoch eine niederschwellige Herausforderung für die Rheinzabern-Finisher.

 

Für die Läuferinnen und Läufer aus der Geschäftsregion der PSD Bank Karlsruhe-Neustadt dürfte sich die Teilnahme am PSD LaufCup geradezu aufdrängen, da der ein und andere Wertungslauf sowieso in ihrem persönlichen Wettkampfprogramm als angestammter ‚Pflichttermin' vorgesehen ist. Da weder Zusatzkosten entstehen, noch eine spezielle Anmeldung erforderlich ist, wird der 5. PSD LaufCup sein Ziel ziemlich sicher erreichen, die Teilnehmerzahl am Cup weiterhin zu steigern. Aber auch die Zahl der Gesamtfinisher, der sieben am Cup teilnehmenden 10-km-Distanzen, - zuletzt 3300 und damit Rekord in der Geschichte des PSD LaufCup -, wird wohl deutlich übertroffen werden, nicht zuletzt dank des neuen teilnehmerstarken Wertungsauftakts in Rheinzabern.

 

Der Frühlingslauf des TSV 05 Rot am 14. Mai 2017, wird als nächster Wertungslauf zum PSD LaufCup 2017 die Lust an der Cup-Teilnahme darlegen. Aber auch der Favoritenkreis um den Cup-Sieg kann sich in St. Leon-Rot bereits abzeichnen, wenngleich weiterhin noch alles offen bleiben wird, da die Cupanforderung selbst dann noch zu erbringen ist, wenn auch in St. Leon-Rot noch immer kein Erstresultat erzielt wird. Für die Läuferinnen und Läufer jedoch, die nach zwei schnellen Wertungsläufen bereits im Licht der Favoriten stehen, bedeutet es dann zu den Gejagten zu werden. LaufReport zum Frühlingslauf St.Leon-Rot ´17 HIER

Während es für das begehrte Finisher-Funktionsshirt reicht, am Ende vier Wertungen aufweisen zu können, müssen die Anwärter auf den Cup-Sieg und die vorderen Altersklassenplätze eine lange Saison den Sekundenzeiger im Blick behalten, wollen sie am Ende zu jenen zählen, denen die ausgelobten Geld- und Sachpreise überreicht werden.

LaufReport Beitrag von Walter Wagner
Fotos © Johann Till und Ekkehard Gübel

Informationen zum PSD LaufCup unter www.psd-kn.de

PSD LaufCup Sieger und Entwicklung im LaufReport HIER

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Der PSD LaufCup in neuem Gewand

Der PSD LaufCup ist wieder da. Mit einigen organisatorischen Änderungen und einem neuen Pool an Veranstaltern, ohne dabei an Attraktivität einzubüßen. Im Gegenteil, die Zäsur wurde genutzt, um das Konzept zu überdenken und an der einen oder anderen Stellschraube zu drehen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Schon jetzt darf man prophezeien, dass die Zahl der Cupteilnehmer gegenüber den Vorjahren noch einmal steigen wird.

Vier Jahre lang gibt es ihn schon, den PSD LaufCup. Für die sportliche Seite zeichnete von Beginn an eine Gruppe um Norbert Wein (LSG Karlsruhe), Johann Till (LSG Kalrsruhe) und Wolfgang Behr (Rülzheim) verantwortlich, für die wirtschaftliche Volker Deck, Vorstandsmitglied der PSD Bank Karlsruhe-Neustadt.

Nach dem Wertungslauf der LSG Karlsruhe liegen alle Karten auf dem Tisch. Unmittelbar im Anschluss erfolgt die Siegerehrung des PSD LaufCup 2017

Karlsruhe/Vorderpfalz/Nordbaden: Damit ist bereits das Terrain umrissen, das man bespielen wollte. Schnell waren Mitstreiter gefunden, drei rechts des Rheins, drei links, darunter alteingesessene wie die LSG Rülzheim, aber auch junge, aufstrebende Verbände wie die LSG Zeiskam mit ihrem brandneuen Queichtallauf.

Die Interessen der Beteiligten liegen auf der Hand. Aufmerksamkeit schaffen, ein positives Klima erzeugen, Werte vermitteln, Kundennähe demonstrieren - so die Intention der Bank, deren "Gesicht" Volker Deck selbst aktiver Läufer ist. Und als Laufveranstalter erhofft man sich natürlich schlicht und einfach mehr Teilnehmer. Schließlich ist die Breitenwirkung durch gemeinsame Vermarktung des Produkts nicht zu unterschätzen. Und wer kennt nicht das typische Läuferphänomen: Dann nehme ich halt den einen Zehner noch mit, auch wenn ich den gar nicht auf der Rechnung hatte - Hauptsache, ich komme in die Cupwertung.

Mit vier Teilnahmen ist man/frau dabei, und das seit jeher. 2014 wurden die Hürden noch einmal gesenkt. Durch die Hinzunahme des Roter Frühlingslaufs standen den Läuferinnen und Läufern nun sieben Wettbewerbe zur Auswahl statt wie zuvor sechs. Prompt erhöhten sich die Teilnehmerzahlen, sowohl vor Ort in Rot als auch beim Cup insgesamt. Am Ende dieses ersten "Siebenerjahres" standen mehr als 3300 Finisher über die klassische 10 km-Distanz zu Buche - Rekord in der Geschichte des LaufCups.

Dass das Team um Volker Deck nach vier Jahren die Reißleine zog - oder sagen wir es weniger dramatisch: eine Denkpause einlegte -, war verschiedenen Ursachen geschuldet. Die Entwicklung sollte weitergehen, hin zu mehr Aufmerksamkeit, mehr Anerkennung und letztlich auch mehr aktiver Beteiligung. Speziell im Fokus stand die Ausdehnung nach Norden, hinein in die Metropolregion Rhein-Neckar, die ja ebenfalls zum Geschäftsbereich der PSD Bank Karlsruhe-Neustadt gehört.

Was ist 2017 neu?

Gesucht wurden also Veranstalter mit Entwicklungspotential, von denen mindestens einer aus dem Gebiet Heidelberg-Mannheim stammen sollte. Und die wurden mit Rheinzabern (Winterlauf) und Mannheim-Rheinau gefunden. Beides sind Läufe mit Geschichte und exzellenter Organisation, hinter beiden stehen mitgliederstarke Vereine, die es gewohnt sind, mehrere Events pro Jahr zu stemmen. Rheinzabern bietet neben der bekannten Winterlaufserie den noch älteren Osterlauf an; Rheinau hat einen Stundenlauf im Programm und richtet regelmäßig die Kreiswaldlaufmeisterschaften aus.

Die PSD Bank und alle Verantwortlichen aller beteiligter Vereine freuen sich schon sehr
auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 5. Auflage des PSD LaufCups!

Für diese beiden mussten, um die Formel "4 aus 7" beizubehalten, zwei Veranstaltungen weichen. Mit Maximiliansau traf es die traditionelle Laufcup-Eröffnung, außerdem den Weiherer Hardtseelauf. Nicht nur das Einzugsgebiet erfuhr eine Erweiterung, auch zeitlich erstreckt sich der PSD LaufCup nun über eine deutlich größere Distanz. Sogar der Jahreswechsel wird nun überschritten, denn - Achtung! - die neue Serie beginnt bereits im Jahr 2016, mit dem Rheinzaberner Zehner im Dezember. So gesehen, wäre das Sabbatjahr des Cups geschickt kaschiert worden, indem auf die Austragung 2015 die von 2016/17 fast nahtlos folgt.

Im Einzelnen läuft die neue Serie so ab: Nach dem Dezember-Startschuss in der Südpfalz besteht erst einmal die Möglichkeit, das anstehende Laufjahr 2017 zu sortieren. Nehme ich die Teilnahme in Rheinzabern zum Anlass, in die Cupwertung zu kommen? Oder, bei Nichtteilnahme: Konzentriere ich mich auf die Sommerläufe des Cups? Bis zum Frühlingslauf Anfang Mai in St. Leon-Rot bleibt noch genügend Zeit, diese Fragen zu beantworten.

Da Pfingsten 2017 auf einen recht späten Termin fällt, findet der Südpfalzlauf in Rülzheim erst Anfang Juni statt. Er ist der dritte Lauf der Siebenerserie, spätestens jetzt sollte man sich also für oder gegen eine Teilnahme am PSD Lauf Cup entscheiden. Letzte Möglichkeit, um einzusteigen: der Queichtallauf Anfang Juli. Wer hier nicht sein erstes Zehner-Ergebnis eingefahren hat, bleibt außen vor.

Drei Läufe folgen noch, sauber verteilt auf die Monate August, September und Oktober. Der Lußhardtlauf Hambrücken lockt mit seinen Waldstrecken in der heißen Jahreszeit, dann geht es erstmals ganz in den badischen Norden nach Mannheim-Rheinau, bevor beim Hardtwaldlauf in Karlsruhe das große Finale ansteht. Nach insgesamt zehn Monaten wissen wir, wer läuferisch den längsten Atem hatte. Wieder eine/einer der LG Region Karlsruhe, die bislang die meisten Einzelsieger stellte? Oder durchbricht jemand diese Phalanx, so wie im vergangenen Jahr, als Latifa Schuster vom französischen ASL Robertsau triumphierte?

Aus sportlicher Sicht hat der PSD LaufCup eine Besonderheit zu bieten, die zwar kein Alleinstellungsmerkmal darstellt, in dieser Zuspitzung aber doch Seltenheit genießt: die Vergleichbarkeit der Einzelleistungen. "Wir wollten unbedingt eine sportliche Ausrichtung des Cups auf der Basis von Laufzeiten", erinnerte sich einer der Macher, Norbert Wein, im Gespräch mit LaufReport: "sechs bzw. sieben Veranstalter, die allesamt den gleichen Charakter haben und eines Sinnes sind".

Tatsächlich sind alle sieben Zehner flach, mehr oder weniger schnell und bis auf eine Ausnahme amtlich vermessen, also bestenlistentauglich. Das gilt auch für die neu Hinzugekommenen: Rheinau hat einen Kurs ohne jede Erhebung vorzuweisen, und die Hochgeschwindigkeitsstrecke von Rheinzabern ist ohnehin bundesweit bekannt. Wenn in Zeiskam und Hambrücken über die Jahre hinweg minimal schwächere Ergebnisse erzielt werden, liegt das vorrangig an den durchschnittlich höheren Temperaturen.

Ist die Ausweitung der Cupsaison auf nunmehr zehn Monate ein Vorteil oder ein Nachteil? So einfach lässt sich das nicht beantworten. Wer bisher im Sommer einen "Lauf" hatte, für den waren die beiden dicht zusammen liegenden Veranstaltungen in Zeiskam und Weiher natürlich wie gemalt. Jetzt hingegen kann man saisonale Schwächephasen noch zu einem späteren Zeitpunkt ausbügeln. Sicher, die Vorstellung, für ein gutes Ergebnis in Rheinzabern erst nach mehr als einem Dreivierteljahr "belohnt" zu werden, ist gewöhnungsbedürftig. Dafür ist die Serie nun runder als vorher, sie umfasst alle vier Jahreszeiten und ist somit für Hitzeläufer wie für Kaltblüter interessant.

Tolle Preise gewinnen!

Apropos Belohnung: Auch hier hat man sich seitens der Organisatoren etwas einfallen lassen. Es bleibt bei den attraktiven Preisen in der Gesamtwertung: Geldbeträge für die fünf schnellsten Männer und Frauen sowie Tankgutscheine für die Altersklassensieger. Allerdings werden nach der Abschlussveranstaltung in Karlsruhe nur noch die Einzelsieger geehrt. Zu spärlich waren die Altersklassenpodien in der Vergangenheit besetzt.

Gemäß ihrer Verankerung in der Region hat die PSD Bank Karlsruhe-Neustadt nicht nur die Spitzenathleten im Blick, sondern auch die "normalen" Teilnehmer, also den Volksläufer im besten Sinne des Wortes. So wird die erfolgreiche Teilnahme am LaufCup (vier Resultate oder mehr) mit dem von Volker Deck und Engelbert Franz (Marathonshop Wiesloch) gestalteten Cup-Shirt honoriert. Wer sechs oder gar alle sieben Läufe bestritten hat, bekommt zusätzlich noch ein hochwertiges Saunatuch.

Beim PSD LaufCup ist also für jeden etwas dabei. Das war von Beginn an so, und daran wird festgehalten. Wie die Neukonzeption der Serie beim Publikum ankommt, bleibt abzuwarten. Dennoch braucht man kein Wahrsager zu sein, um vorauszusehen, dass sich dank der teilnehmerstarken Veranstaltungen in Rheinau und Rheinzabern auch die Zahl der Cupfinisher erhöhen wird. Rund um Mannheim wird der Name PSD Bank Karlsruhe-Neustadt nun bestimmt häufiger fallen. Ach ja: Und LaufReport wird berichten. Von allen sieben Einzelveranstaltungen, so ist es jedenfalls geplant.

Die PSD Bank und alle Verantwortlichen der beteiligten Vereine freuen sich schon sehr auf die 5. Auflage des PSD LaufCups!

LaufReport Beitrag von Marcus Imbsweiler

Informationen zum PSD LaufCup unter www.psd-kn.de

PSD LaufCup Sieger und Entwicklung im LaufReport HIER

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