21.10.17 - 22. Teutoburger Wald Lauf in Lengerich/Hohne

Hohe Beteiligung trotz nasskalter Witterung

Erik Leusink (NED) siegt erneut - Sabrina Jaeger (GER) schnellste Frau

Reiz der Berge: Fast 250 Läufer aus Holland am Start

Text von Michael Schardt - Fotos von Thomas Linnemann

Die Wetteraussichten waren im Vorfeld nicht besonders. Nach einem tagelangen Hoch mit fast sommerlichen Temperaturen war für das Laufwochenende des 22. Teutoburger Waldlaufs ein Temperatursturz und nasskaltes Klima vorausgesagt worden. Man durfte gespannt sein, inwiefern diese Prognose das Fernbleiben von Langstrecklern bedeuten würde. Fast 2200 Läufer und Walker hatten sich vorangemeldet, obwohl das Limit auf insgesamt 2000 Akteure in vier Rennen festgelegt ist. Doch blieb der Schwund im üblichen Rahmen, so dass letztlich 1826 Finisher im Ziel zu beklatschen waren. Damit wurde erstmals seit 2014 wieder die Marke von 1800 Läufern geknackt und das viertbeste Ergebnis überhaupt erzielt. Nur 2012 (1850 Läufer), 2013 (Rekord mit 1973 Finisher) und 2014 (1888 Läufer) waren mehr Teilnehmer im Ziel.

Kurz gesagt: Die Landschaftsläufer im Teutoburger Wald lassen sich nicht durch schlechte Wetterprognosen abschrecken. Dass es kalt und feucht werden kann Ende Oktober, wissen sie, dass die Strecke im Wald und auf den Singletrails vermatscht und rutschig sein kann, ebenso. Es ist für die meisten Starter gerade die Mischung aus wild-romantischer Natur, von anspruchsvollem Profil und abwechslungsreichem Untergrund, die einen Start beim Teutolauf so reizvoll macht. Gelegenheit, einen solchen Kurs in einem Wettkampf zu absolvieren, gibt es in der Gegend nicht oft. Das wissen vor allem auch die Nachbarn aus den Niederlanden, die immer wieder gerne in den Teutoburger Wald kommen. Diesmal waren sie mit annähernd 250 Aktiven am Start, und zwar nicht nur zum lockeren Mitmachen, sondern auch, um in der Spitze ein Wörtchen mitreden zu wollen, wie noch zu berichten ist.

Der Teutolauf führt nur wenige Kilometer über asphaltierte Radwege, der überwiegende Teil der Strecke ist als "wild-romantischer Landschaftslauf" am besten zu charakterisieren. Das Zementwerk in Lengerich kommt den Läufern nur für wenige Momente ins Blickfeld, bevor sie nach links in den Wald abbiegen
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Ausländische Gäste

Erik Leusink, der holländische Gewinner von 2015, weiß, warum es seine Landsleute zum Teuto zieht: "Es ist eine supertolle Veranstaltung. Bei uns zu Hause gibt es diese Berge nicht, deswegen ist es immer etwas anderes hier zu laufen." Und Cheforganisator Michael Brix vom Turnverein Hohne ergänzt: "Es sind 246 Niederländer dabei. Der Reiz liegt eben auch in der Landschaft. Bei unseren Nachbarn geht es ja meistens nicht bergauf."

Mit der großen Meldezahl der Niederländer ist das internationale Klientel der Läuferschaft aber längst noch nicht erschöpft. Da ist vor allem eine mehrköpfige russische Delegation aus Lengerichs Partnerstadt Iwanowa zu nennen. Eine Gruppe mit acht russischen Sportlern hatte sich per Flugzeug auf den über 2200 Kilometer entfernten Weg zum TV Hohne gemacht, um auf den unterschiedlichen Distanzen an den Start zu gehen. Einer von ihnen, Pavel Borodenkov, war schon einmal dabei und schwärmt von der Strecke. Für seine Leute würde die sportliche Betätigung sehr viel bedeuten, lässt er sich zitieren: Gesundheit, Spaß und das Kennenlernen neuer Leute stünden für sie im Vordergrund.

 
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Neben Holländern und Russen standen auch US-Amerikaner, Spanier, Schweden, Österreicher und Schweizer an der Startliste, was der regional geprägten Veranstaltung ein internationales Flair verlieh.

Die Einsamkeit des Langstreckenläufers - hier, beim Teutolauf, ist sie ins Bild gesetzt. Nicht mal ein Weg durchs Feld scheint es für ihn zu geben Ein paar vereinzelte Läufer am Horizont stören die Ziege beim Grasen nicht

Programm

Das aus vier Wettbewerben bestehende Programm ist eng getaktet und sorgt dafür, dass innerhalb von etwa drei bis fünf Stunden die Teilnehmer aller Wettbewerbe sich im Start-Ziel-Bereich aufhalten. Um 13:50 Uhr wird der Hauptlauf über 29 Kilometer und 600 Höhenmeter gestartet, zwanzig Minuten später werden die Waldläufer (12,2 km, 180 HM) auf die Strecke geschickt, je zehn Minuten später dann die Jedermänner (6 km, 70 HM) und Walker (12,5 km, 200 HM). Die Streckenführung der einzelnen Läufe, die in den Anfangsjahren noch etwas anders war (beispielsweise war der Hauptlauf früher 27,5 statt jetzt 29,0 km lang), wurde zwischenzeitlich so gestaltet, dass sich die unterschiedlichen Teilnehmerfelder zumindest auf den ersten Kilometern nicht ins Gehege kommen.

Der Jedermannslauf hat man vor wenigen Jahren von 5,4 auf 6 km verlängert, wodurch er nur noch auf dem letzten Kilometer mit den Läufern der anderen Strecke in Berührung kommt. Vor allem aber hat man durch die neue Streckenführung für die Jedermänner den Kurs "verschönert" und waldreicher gemacht. Denn jetzt geht es auch für die Kurzstreckler richtig in den Teutoburger Wald hinein und führt zwei Kilometer lang sogar über einen Singletrail, der bisher nur für die mittlere und Langdistanz im Programm stand. Der Jedermannslauf ist nicht nur der kürzeste, sondern auch der kleinste und "weiblichste" aller Wettbewerbe. Mit 283 Finishern ist er weniger als halb so groß als der Wald- oder Teutolauf, hat dafür aber einen leichten Überschuss an Frauen. Außerdem wird der Jedermannslauf besonders von Jugendlichen und Schülern gern genutzt, da für sie keine eigenen Rennen ausgeschrieben sind.

Beim Start des Jedermannslaufs über 6km mit 70 Höhenmeter hat der spätere Sieger Florian Bochert bereits die Führung übernommen Die Siegerin auf der 6km Strecke Amanda Virtanen hatte sich das Rennen gut eingeteilt und konnte sich am Schluss von Position 2 noch nach vorne arbeiten

Jedermannslauf: Amanda Virtanen und Florian Borchert

Pünktlich zum Start der vier Läufe hatte auch der Wettergott ein Einsehen für die Teutoläufer. Der feine Nieselregen hörte kurz vor 14 Uhr auf, als die vier Rennen binnen von dreißig Minuten angeschossen wurden und sollte auch erst wieder einsetzen, nachdem alle Akteure eingelaufen waren und geschützt bei Kaffee und Kuchen in der vereinseigenen Turnhalle den Siegerehrungen beiwohnten.

Im Jedermannslauf über 6,0 Kilometer war bei den Frauen auch die Titelverteidigerin Sarah Backsmann von der LG Brillux Münster wieder am Start. 2016 hatte sie sich mit einem flotten Start an die Spitze des Feldes gebracht, konnte aber damals das hohe Tempo nicht halten und geriet in Gefahr, die Führung noch einzubüßen. Die zwölfjährige Mannschaftskollegin Sina Rapien war ihr gefährlich nahe gekommen, doch auf der Zielgeraden konnte Backsmann den Angriff knapp abwehren.

Duplizität der Ereignisse könnte man sagen, wenn man sich den diesjährigen Rennverlauf betrachtet. Da konnte sich die 24-jährige Backsmann wieder schnell in Führung bringen, hatte erneut eine Verfolgerin aus dem eigenen Verein auf den Fersen, die 20-jährige Amanda Virtanen. Diese kam im Verlauf des Rennens der Titelverteidigerin immer näher und startete wie Rapien vor einem Jahr auf der Zielgeraden einen Angriff - diesmal aber erfolgreich und zum Nachteil von Backsmann. Virtanen gewann in der guten Zeit 24:27min mit nur einer Sekunde vor Backsmann, die in 24:28min deutlich schneller unterwegs war als noch vor einem Jahr. Dritte wurde - mit deutlichem Abstand - Linda Börgel-Siemon (W35) von Marathon Ibbenbüren in 27:45min.

Bei den Männern war der Titelverteidiger Patrick Kaczynski nicht am Start, wohl aber der Vizemeister von 2016, Paul Kamp vom TV Mettingen. Obwohl dieser deutlich schneller unterwegs war als noch vor einem Jahr, spielte er bei der Vergabe der Podestplätze keine Rolle, zu stark war die Konkurrenz. Allen voran der 17-jährige B-Jugendliche Florian Borchert, der sich schon wenige hundert Meter nach dem Start an die Spitze setzte und den Vorsprung auf jenen 180 Metern ausbaute, wo es steil nach oben geht. Borchert, für die TSVE 1890 Bielefeld startend, gewann in ausgezeichneten 20:16min mit über einer Minute Vorsprung vor Timo Gottwald (MHK, SV Teuto Riesenbeck) in 21:25min und Michael Sperver (MHK, Spervers Hofladen) in 22:13min. Hinter dem 15-jährigen Felix Becker von der LG Rheine-Elte (22:40min) wurde der Vorjahreszweite Paul Kamp (MJB, 22:41min) diesmal fünfter.

Mit über 1800 Finishern hat die Teuto-Veranstaltung eine ihrer besten Beteiligungen erlebt Auch 140 Walker trugen zum guten Ergebnis bei

140 Walker

Einen kleinen Aufreger bei dem ein oder anderen Teilnehmer löste die vorläufige Ergebnisliste für den Walkingwettbewerb aus. Da stand an erster Stelle Gerd Altevogt mit einer Zeit von 57:58min vor Heinrich Ortlieb (1:12:25h). Dazu schrieb Walker Michael Alter aus Versmold ins Gästebuch: "Es hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Super Organisation. ... Doch wenn ich jetzt die Ergebnisse sehe, fällt mir zu einer Zeit von unter einer Stunde nichts mehr ein. Aus meiner Sicht sollte der Veranstalter die Leute aus der Wertung streichen. Die, die sich an die Regeln halten, werden dadurch nicht gerade motiviert. Ist aber ein Problem bei jeder Laufveranstaltung. Bei Walking Veranstaltungen sieht es etwas besser aus, aber auch nicht perfekt. Trotzdem kommen wir wieder."

Der leichte Unmut ist sicher nachvollziehbar, denn wenn ein Walker 12,5km mit 200 Höhenmeter in unter einer Stunde zurückgelegt haben will, sind Zweifel angebracht. Doch stellte sich später heraus, dass sowohl Altevogt wie auch Ortlieb gar nicht fürs Walking gemeldet hatten, sondern Teilnehmer des Jedermannslaufs waren, aber unschuldig in die Walkerergebnisliste gerieten. In der später korrigierten Liste sind nun Martin Braun (1:28:08h) und Petra Müller (1:36:58h) als schnellste Walker aufgeführt. Mit immerhin 140 Teilnehmern ist beim Teuto nichts vom allgemeinen Teilnehmerschwund in diesem Bereich zu spüren.

Den Waldlauf über 12,2 km mit 180 Höhenmetern gewinnt Frederike Straeten Die Studentin aus Münster, Anika Fels, war im letzten Jahr 4. und wird nun mit Platz 2 belohnt Die Holländerin Marjan Oostinga musste sich mit Rang 3 zufrieden geben. 2015 hatte sie den Waldlauf gewonnen, ein Jahr später sogar den Hauptlauf Sinthuya Vairavanathan von der Uni Bochum freut sich über Rang 4, nachdem sie letztes Jahr 2. war

Waldlauf wird von der LG Brillux Münster dominiert

Mit einer Länge von 12,2 km und einer zu überwindenden Höhendifferenz von 180 Metern ist der Teutoburger Waldlauf eine anspruchsvolle "Mittelstrecke". In diesem Jahr war er fest in der Hand der LG Brillux Münster, wohin Trainer Jörg Riethues vier seiner Athleten zwecks Vorbereitung auf die Cross- und Wintersaison beordert hatte.

Bei den Frauen löste die 25-jährige Frederike Straeten ihre frühere Mannschaftskameradin Sandra Lehmkuhl als Titelverteidigerin ab, die nicht am Start war. Straeten, Stammgast beim Teuto und in der Vergangenheit schon auf unterschiedlichen Distanzen erfolgreich unterwegs gewesen, siegte recht sicher in 49:37min, womit sie als einzige unter der Marke von fünfzig Minuten blieb, ein Gütezeichen im Frauenbewerb.

 

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Stark verbessert zeigte sich die 22-jährige Münsteraner Studentin Anika Fels, die für die LG Coesfeld startet. Im letzten Jahr noch vierte in über 55 Minuten, konnte sie sich nun auf eine Zeit von 50:03min und den zweiten Platz verbessern. Sicherlich auch ein Resultat einer deutlich besseren Physis und sichtbaren Gewichtsreduktion.

Nach Platz 2 im letzten Jahr wird Tom Thiemann jetzt Sieger des Waldlaufs Jens Spinneker wird 2. Nils Nolte kann Platz 3 sicherstellen 4. wird Burkhard Steinchen

Auf Rang drei konnte sich eine Läuferin festsetzen, die genau weiß, wie es ist, wenn man beim Teuto Siegerluft schnuppert. Denn die Holländerin Marjan Oostinga (W45) von Runploug Garrelsweer hatte 2015 den Waldlauf gewonnen und 2016 sogar den Hauptlauf. Diesmal musste sie sich mit Bronze in 50:55min begnügen. Hinter ihr kam die Bochumer Studentin Sinthuya Vairavanathan (WHK) in 52:23min auf den vierten Platz. Das bedeutet zwar von der Platzierung her für die Athletin des USC Bochum eine Verschlechterung um zwei Positionen gegenüber dem Vorjahr, aber eine Verbesserung der Zeit von über einer halben Minute. Insofern war sie sehr zufrieden.

Bei den Männern kam Tom Thiemann (MJA, LG Brillux Münster) nach einem zweiten Platz im Vorjahr nun zu einem ungefährdeten Sieg in 43:19min. Damit war er vierzig Sekunden schneller als 2016. Auf einen sicheren zweiten Platz lief Jens Spinneker (MHK) von Marathon Ibbenbüren in 44:05min. Als dritter mit aufs Treppchen durfte Nils Nolte (M30, Tri-4Fun SVKT), der nach 45:37min ins Ziel lief und den vereinslosen Burkhard Steinchen (M35) auf Rang vier verwies. Mit 760 Teilnehmern war der Waldlauf der bestfrequentierte Lauf des Nachmittags.

Start des Teutolaufs über 29 Kilometer mit 600 Höhenmeter. Knapp 650 Akteure stellten sich erfolgreich dieser Herausforderung Phasenweise war die Strecke rutschig und matschig, aber insgesamt recht gut zu belaufen

Streckenänderung beim Hauptlauf

Wenn es beim Hauptlauf über 29 Kilometer eine neuralgische Stelle gibt, dann ist es die sogenannte Himmelsleiter, eine Treppenpassage hoch zum Urberg, ziemlich genau auf der Mitte der Wegstrecke bei km 14. Hier ist Laufen nur für die Führenden möglich, nicht nur, weil diese das sportliche Rüstzeug dafür mitbringen, sondern auch, weil der Weg so eng ist, dass man nur hintereinander im Gänsemarsch hochkommt.

2017 musste diese Stelle allerdings ausgespart werden, da die für 2018 geplante Landesgartenschau schon jetzt Baumaßnahmen erfordere, die eine Verlegung der Strecke jetzt und auch im nächsten Jahr unausweichlich machten. Die starke Steigung mussten die Läufer nun auf einem anderen, parallel geführten Weg meistern, wovon die Streckenlänge allerdings nicht betroffen war.

 
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Sieg im Hauptlauf für den Holländer Erik Leusink M45-Sieger Dirk Strothmann wird 2. Ingo Assmann vom SC Melle findet sich auf Platz 3 wieder

Für den eingangs bereits zitierten Holländer Erik Leusink war die alte Strecke nicht unbekannt, denn er war hier schon drei Mal gestartet und hatte 2014 und 2015 jeweils den Sieg davongetragen. So sei beim jetzigen Start sein Ziel gewesen, nicht nur erneut zu gewinnen, sondern sich in der Zeit zu verbessern. Anlass für diese Hoffnung gab ihm sein Training: "Ich habe mich in meinem Urlaub in Portugal vorbereitet. Da konnte ich mich auch zwei Wochen auf die Höhen einstellen", gab er zu Protokoll. Das war nicht unbegründet, denn mit einer Zeit von 1:46:06h war der 28-jährige Läufer vom HAC'63 Hoogeveen so schnell wie nie und zwei Minuten flotter als vor zwei Jahren. Mit über elf Minuten Rückstand erreichte Teuto-Urgestein Dirk Strothmann, der an gleicher Stätte auch schon gewann, in 1:57:37h einen beachtlichen zweiten Rang. Der 48-Jährige verwies Ingo Assmann (M35) vom SC Melle 03 auf den dritten Platz. Dieser blieb als einer von nur drei Läufern unter zwei Stunden (1:59:06h). Insgesamt erreichten bei den Männern exakt 500 Läufer das Ziel, bei den Frauen 144.

Einen spannenden Zweikampf im Hauptlauf lieferten sich Siegerin Sabrina Jaeger aus Hannover (vorne) und Sophia Salzwedel, die sich knapp geschlagen geben musste und 2. wurde Kerstin Biekötter holte Rang 3 Annika Herrmann verpasste knapp das Podest und wurde 4.

Bei den Frauen war der Kampf um den Sieg weitaus enger. Zwischenzeitlich liefen die beiden stärksten Läuferinnen sogar Seite an Seite. Das waren Sabrina Jaeger (W35) von den Maschsee-Sharks Hannover und Sophia Salzwedel (W30) von den Laufsportfreunden Münster. Obwohl Salzwedel über Marathon und HM die besseren Vorleistungen mitbringt, konnte sich Jäger, die Hannoveraner Stadtmeisterin im Marathon (2016) und Siegerin des Straßenlaufs von Laatzen (2017), später im Rennen eine kleinen Vorsprung herauslaufen und in 2:16:11h gewinnen. Eine gute halbe Minute später erreichte Salzwedel (2:16:54h) das Ziel an der Hohner Grundschule. Mit einem respektablen Rückstand von über drei Minuten wurde Kerstin Biekötter (WHK, Marathon Ibbenbüren, 2:20:25h) dritte vor Annika Herrmann (WHK, LG Oerlinghausen, 2:20:43h).

Der Teutolauf gehört zu den herausragenden Landschaftsläufen
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Fazit

Der Teutolauf gehört zu den herausragenden Landschaftsläufen in der Region des nördlichen Nordrhein-Westfalens und südlichen Niedersachsens. Der Zuspruch für diesen Lauf ist ungebrochen, der einer Anekdote zufolge aus einer Bierlaune heraus entstanden sein soll. Freundliche Helfer, schöne Strecke, gute Organisation und familiäre Atmosphäre, das sind die Stichwörter, die ihn charakterisieren. Nur wenige Stunden, nachdem der letzte Läufer ins Ziel gelaufen ist, öffnete sich bereits das Anmeldeportal für 2018. Und gleich schrieben sich mehrere Dutzend Läufer erneut ein - so als sei höchste Eile geboten, um auch nächstes Jahr dabei sein zu können. Auch das spricht für die große Beliebtheit dieser Veranstaltung.

Michael Schardt

Bericht von Michael Schardt - Fotos von Thomas Linnemann

Ergebnisse www.teutolauf.de

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Thomas Linnemann

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