8.10.17 - 55. innogy-Marathon Essen „Rund um den Baldeneysee"

Dank neuer Seerunde Teilnehmerzuwachs

Beste Stimmung trotz durchwachsener Witterungsbedingungen

Elias Sansar zum Dritten - Anke Lehmann überrascht

von Michael Schardt

Zum zweiten Mal mit Seerunde, zum zweiten Mal unter dem Label "innogy" - ansonsten war (fast) alles wie gewohnt bei der 55. Auflage des Essen Marathons "Rund um den Baldeneysee". Die Orgaleitung und die vielen hundert Helfer aus verschiedenen Essener Vereinen boten erneut eine perfekte Organisation, die Zuschauer kamen in üblicher Dichte an das Regattahaus und sorgten für begeisterte Stimmung, die die Läufer seit Jahrzehnten schätzen bei Deutschlands ältestem Marathon, und ein ausgewogenes Rahmenprogramm sorgte für sportliche Abwechslung und kulinarische Genüsse.

Allein eher durchwachsen bis mäßig gebärdete sich das Wetter. Am Samstag, als die Walking- und Nordic-Walking-Wettbewerbe rund vierhundert Akteure an das Hausgewässer der Essener lockte, war es stürmisch und regnerisch bis in die Nachtstunden. Am Marathonsonntag hatte es sich zwar aufgeklart, aber eine halbe Stunde nach dem Start setzte für zwanzig Minuten ein kräftiger Nieselregen ein, der nicht jedem Läufer in den Kram passte. So äußerte sich Lokalmatador und Mitfavorit Daniel Schmidt hinterher, dass seine Muskulatur in der Regenphase ausgekühlt sei und dies sein Vorhaben schon früh zunichte gemacht habe, eine Zeit von unter 2:25h laufen zu wollen. Schwierigkeiten machte vielen Läufern zudem die hohe Luftfeuchtigkeit.

 
Banner anklicken - informieren
LR-Info Rhein-Ruhr Marathon Duisburg HIER

Beim 55. Marathon Rund um den Baldeneysee gab es Regen, Wind und Sonnenschein. Dank der neuen "Seerunde" stieg die Teilnehmerzahl an. Fast immer im Blick, der Baldeneysee
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Der Wind, in Essen zuweilen sehr kräftig, war diesmal eher lau und behinderte kaum. Nach einer Stunde Laufzeit verzog sich ein Teil der Bewölkung und ab und an kamen wärmende Sonnenstrahlen durch. So schwankten die Temperaturen gefühlt zwischen zwölf Grad am Anfang und vielleicht siebzehn Grad in den Sonnenphasen unregelmäßig hin und her. Trotz der insgesamt feuchten Witterung kann man von akzeptablen Verhältnissen sprechen. An die drei zurückliegenden Ausgaben, als jeweils Kaiserwetter herrschte, konnte Wettergott Petrus allerdings nicht anknüpfen.

Teilnehmerschwankungen

Rund dreitausend Voranmeldungen hatte den Veranstalter bis zum Wochenende erreicht, des Weiteren gab es zahlreiche Nachmeldungen - recht genau 2400 davon gingen an den Start und kamen auch ins Ziel. Eine erhebliche Diskrepanz tat sich auf, die überwiegend den Witterungsverhältnissen geschuldet sein dürfte. Überraschenderweise schreckte der Regen am Samstag die Walker am wenigsten ab - im Gegenteil. Hier kamen 370 Männer und Frauen durch und damit immerhin fünfzig mehr als noch 2016. Weniger günstig sah es bei den Läufern aus.

Gemeinsamer Start der Marathonis und Seerundenläufer um zehn Uhr. Die Staffeln werden eine Viertelstunde später auf die Reise geschickt Fünf Sambagruppen sorgen für den richtigen Laufrhythmus

Von 870 angemeldeten Marathonis kamen nur 593 ins Ziel; bei der Seerunde reduzierte sich das Kontingent von 1243 auf exakt 870. Für die erst im letzten Jahr eingeführte Seerunde bedeutet das ein Zuwachs von über dreihundert Läufer, womit sich dieser neue Wettbewerb endgültig etabliert haben dürfte. Für den Marathon sind dies gegenüber 2016 ein Rückgang von über zwölf Prozent und ein historisch niedriger Wert. Zählt man beide Hauptläufe zusammen, so ergibt sich ein Plus von gut zweihundert Läufer. Dazu sind noch 136 Staffel mit 533 Läufern zu rechnen.

 

Banner anklicken - informieren
LR-Info zum HAJ Hannover Marathon HIER

Einige Veränderungen im Logistikzentrum am Regattahaus sorgten für einen günstigeren Ablauf. Man hatte die beiden auseinanderliegenden kleinen Kleiderbeutelzelte durch ein großes ersetzt, was Wege erspart. Außerdem legte man das Zelt für die Siegerehrung mit dem VIP-Zelt zusammen, so dass jeder zu Ehrende, der noch beim Essen sitzt, seinen Namen hört, wenn er aufs Podest gerufen wird. Erfreulich für die Zuschauer auf der Tribüne zudem, dass man die Barrieren beim Zieleinlauf beseitigt hat, so dass alle Anwesenden eine gute Sicht auf die Läufer haben.

Das Hardenbergufer auf der anderen Seite des Baldeneysees. Hier wurde in den Anfangsjahren der Essen Marathon auf einer Pendelstrecke ausgetragen. Als die Teilnehmerzahlen zu groß wurden, gab man diesen Kurs auf

Hattrick für Elias Sansar

Mehrfach hatte Elias Sansar von der LG Lage - Detmold - Bad Salzuflen vergeblich versucht, den Marathon in Essen zu gewinnen, bis ihm 2015 in 2:21:14h der erste Sieg gelang. Diesen konnte er 2016 mit einer geringfügig langsameren Zeit verteidigen. Auch in diesem Jahr stand der zierliche Läufer mit kurdischen Wurzeln an der Startlinie, doch ohne ernstzunehmende Konkurrenz war er keinesfalls. Da war zum einen der bereits zitierte Daniel Schmidt, ein Essener Urgestein, das sich vor einem Jahr der LG Vulkaneifel angeschlossen hatte, und der bereits 2014 und 2012 mit Zeiten von je unter 2:25h den Baldeneysee Marathon gewinnen konnte. Im Vorjahr hat er hinter Sansar den zweiten Platz belegt. Zudem war Roger Königs aus Belgien dabei, ein Mann, der gerne als zuverlässiger Pacemaker für schnelle Frauen eingesetzt wird, so auch 2014 beim Streckenrekord in Münster für Eleni Gebrehiwot, als diese in 2:29 finishte. In guter Form kann er durchaus Zeiten im Bereich von Schmidt und Sansar laufen. Darauf machte vor dem Start Moderator Andreas Menz aufmerksam.

Die alte Eisenbahnbrücke wird ersatzweise genutzt, da an der Kampmannbrücke Baumaßnahmen noch nicht abgeschlossen sind. Hinter der Brücke trennen sich die Wege der Marathonis und Seerundenläufer

Nach fünf beziehungsweise zehn Kilometern lag das genannte Trio aktuell nicht an der Spitze des Feldes, denn die nahm der spätere Sieger der Seerunde, Nikki Johnstone, ein, bis dieser sich nach der Eisenbahnbrücke (km 11) auf den direkten Weg zum Ziel machte.

Es ist die Stelle, an der die Marathonis in ihrer ersten Runde nach rechts abzubiegen haben, auf die Zusatzschleife Richtung Wuppertaler Straße. Daniel Schmidt (M30), dem der zwischenzeitliche Regen arg zu schaffen machte, fiel in der Folge aus dem Führungstrio heraus. Bis mindestens zur Halbmarathonmatte lagen Sansar und Königs noch beisammen und passierten die Stelle nach 1:13:15h, damit auf einer Endzeit von 2:26:30h liegend.

 

Banner anklicken - informieren
LR-Info ING Night Marathon Luxembourg HIER

Schaffte den Marathon-Hattrick: Der Dreifachsieger Elias Sansar Wie im Vorjahr wird Daniel Schmidt zweiter Dritter wird Robert Kubisch. Als Berufsfeuerwehrer aus Cottbus gewinnt er auch den deutschen Meistertitel seines Berufsstandes

Irgendwann danach musste Königs Sansar (M35) ziehen lassen, worauf er das Rennen vorzeitig beendete. Sansar indes erhöhte in der zweiten Runde das Tempo merklich und produzierte einen negativen Split mit 1:11h für die zweite Hälfte. Schmidt kühlte nun vollständig aus und hatte schwer zu kämpfen, ins Ziel zu kommen. Der 37-jährige Sansar siegte schließlich in 2:24:16h und zeigte damit, wie zuverlässig er Zeiten von unter 2:25h laufen kann. Schmidt hatte im Ziel (2:33:40h) fast zehn Minuten Rückstand, sicher eine herbe Enttäuschung für den Lokalmatador, der sich für den zweiten Platz noch mächtig Strecken musste. Denn Robert Kubisch (MHK) von der Berufsfeuerwehr Cottbus saß ihm dicht im Nacken. Dieser wurde in 2:33:55h dritter vor Philipp Kaldewei (LV Oelde, M35, 2:44:36h), Michael Chalupsky (M30, TSG 78 Heidelberg, 2:49:05h) und Fabian Karst (MHK, Laufwerk Ruhr, 2:49:15h).

Auch Gäste aus Asien waren bei der Seerunde dabei. Professor Gao Feng mit seiner Frau Yang Xiaofeng aus China Pacemaker für 3:15h

Frauenmarathon fest in niederrheinischer Hand

Obwohl Melina Buil vor dem Start Marathonnovizin war, galt sie als Favoritin für den Essen Marathon, zumal keine der starken Frauen, die in den letzten Jahren das Rennen dominiert hatten (Christl Dörschel, Silvia Krull, Eva Offermann) angemeldet war. Buil, die vom SV Sonsbeck kommt und in Kleve am Niederrhein wohnt, war im Juni im Rahmen des Duisburg Marathons über Halbmarathon gestartet und hatte dort in 1:26h den dritten Platz belegt. Nach einigen Verletzungssorgen in der letzten Zeit traute sich die 23-Jährige nun an die Königsdistanz heran.

Buil setzte sich gleich an die Spitze des Frauenfeldes und sollte dort auch fast die gesamte Strecke bleiben. Sie ging recht flott an und beendete bei ihrem Debüt die erste Hälfte nach 1:31:28h. Dahinter tat sich eine recht große Lücke auf, bis die zweite kam. Das war gleichfalls eine Läuferin vom Niederrhein: Anke Lehmann (ohne Verein) aus der Nähe von Wesel. Lehmann hatte sich kurzfristig für das Rennen entschieden und nachgemeldet, war aber immerhin so gut vorbereitet, dass sie einen erfahrenen Tempomacher mitbrachte. Die 47-Jährige hatte bei Halbzeit 1:33:59h stehen, brauchte also zweieinhalb Minuten länger als Buil.

Überraschungssiegerin Anke Lehmann aus Drevenack Die Debütantin Melina Buil aus Kleve wird 2. Ina Radix läuft auf Rang 3

Ihr Tempomacher arbeitete bis ungefähr km 35 eher als Bremser und hielt Lehmann, die eigentlich schneller laufen wollte, lange zurück. Erst dann wurde sie mit dem Ergebnis losgelassen, dass sie sehr bald auf die immer schwächer werdende Buil auflaufen und sie bald hinter sich lassen konnte. Knapp vor Kilometer 40 vollzog sich der Führungswechsel. Lehmann, auf dem zweiten Teilstück zwei Minuten flotter als auf dem ersten, siegte in neuer persönlicher Bestzeit von 3:06:18h, Buil, auf dem zweiten Teilstück vier Minuten langsamer als auf dem ersten, kam in 3:07:06h auf den zweiten Platz und durfte sich über eine insgesamt gelungene Premiere freuen. Auf den Plätzen landeten Ina Radix (W30, Laufen in Dortmund, 3:11:18h), Kerstin Hötte (WHK, o.V., 3:12:08h) und die Schwedin Emma Rengbo (W35, Ran Malmö, 3:14:18h). Als sechste durfte auch Natalie Hoffmann-Lenz (W45, TV Refrath, 3:24:44h) mit aufs lange Siegertreppchen.

Philipp Kaldewei aus Oelde wird 4. Marathonmann und Vizemeister der Feuerwehr-DM Harter Kampf auf der Zielgeraden um die Altersklassenplätze, Michael Witter (vorne) und Thomas Wesbuer, beide M50, kommen nach 3:08h ins Ziel Aus Malmö in Schweden kommt Emma Rengbo, die 5. Marathonfrau und beste Ausländerin wird

Staffeln und DM der Feuerwehrleute

Erstmals fand im Rahmen des Essener Marathons die Deutsche Meisterschaft der Feuerwehrleute statt. Diese war ausgeschrieben für die Marathondistanz und für die Halbmarathondistanz. Normalerweise gibt es am Baldeneysee keine HM-Wertung, für die Feuerwehren machte Orgachef Gerd Zachäus vom Veranstalterverein Tusem Essen jedoch eine Ausnahme.

Im Halbmarathon hatten nur drei Frauen gemeldet. Hier siegte Ute Wiedemann von der FFW Windheim klar in 1:46:42h vor Birgit Kill (2:05:32, Werkfeuerwehr UKGM) und Frauke Leben (2:07:27h, Feuerwehr Essen). Bei den Männern waren immerhin 25 Akteure dabei. Es siegte Florian Lang (Berufsfeuerwehr Nürnberg) in ansprechenden 1:13:01h vor Zoltan Senczyszyn (Feuerwehr Cottbus) in 1:13:45h und Marc-Pascal Ehlen (Berufsfeuerwehr Heidelberg) in 1:18:07h. Im Marathon hatte keine Frau gemeldet. Bei den Männern war unter 21 Finishern der Gesamtdritte Robert Kubisch (Berufsfeuerwehr Cottbus) in 2:33:55h vor dem Gesamtvierten Philipp Kaldewei aus Oelde in 2:44:36h und Christian Gatzki (FW Essen) in 3:24:50h der schnellste.

Shuttleschiffe bringen die Staffelläufer zur Wechselzone 3 auf der anderen Seeseite. Bei der Rückfahrt sind keine Gäste mehr an Bord Eine von drei Wechselzonen für die Staffelteams

Fünf Viererstaffeln blieben beim Allbau Staffelmarathon unter drei Stunden, vier Männer- und eine Mixedstaffel. Keine aber war schneller als der schnellste Individualist Elias Sansar. Bei den Männern schafften dies neben der Siegerstaffel des TLV Germania Überruhr mit Till Grommisch, Niklas Pospiech, Kevin Pilgrim und Markus Beßling (2:31:55h) noch die Staffeln "Drei Bier und ein Fahrer" (2:48:07h), LT Stoppenberg (2:53:14h) und Ausdauerschule by Bunert (2:58:32h). Bei den gemischten Teams schaffte dies nur das Siegerquartett von innogy mit Matthias Knauf, Silke Niehues, Arndt von Horn und Melanie Haschke (2:59:57h). Der schnellste Frauenvierer stellte gleichfalls das Team von innogy mit Cathrin Uhlendahl, Theresa Papior, Verena Wonneberger und Nora Afhüppe in 3:28:05h.

Die siegreiche Männerstaffel des Allbau Staffelmarathon kommt vom TLV Germania Überruhr Das Team "Drei Bier und ein Fahrer" gewinnt den 2. Platz bei den Männerstaffeln Drei Sekunden weniger als drei Stunden brauchte die siegreiche Mixedformation "Innogy Staffellauf"

Einen respektablen Eindruck hinterließ auch eine rein männliche Promistaffel mit dem Namen "Lichtblicke". Sie werden im Männerranking in 3:15h auf Platz elf geführt. Dabei waren der Doppelolympiasieger von Rio im Zweier- und Viererkajak, Max Rendscheid, und Max Hoff, der mit im siegreichen Viererkajakboot saß. Komplettiert wurde diese Staffel durch Radiomann Björn Schlüngel und Handballer Pierre Sieberin, allesamt aus Essen.

Seerunde: Nikki Johnstone vergoldet Silberrang aus 2016

Der smarte Schotte Nikki Johnstone tanzt läuferisch auf vielen Hochzeiten, wie dem LaufReport-Porträt von Christian Werth zu entnehmen ist - oft gemeinsam mit seiner zierlichen Freundin Dioni Gorla. Beide starten für ART Düsseldorf und waren auch bei der Essener Veranstaltung aufgelaufen. Das waren sie auch schon im vergangenen Jahr, als Johnstone Vizemeister über die Seerunde geworden war und Gorla den Bronzerang belegte. Heuer hatte sich Johnstone wieder für die Seerunde entschieden, während Gorla sich an den Marathon wagen wollte. Gemeldet dafür war sie zwar, jedoch begnügte sie sich aus uns nicht bekannten Gründen mit der Zuschauerrolle und feuerte lieber ihren Freund an.

Siegerinnentrio Seerunde mit v. l.: Sabine Hempel (2.), Siegerin Leoni Leven und Marlies Achenbach (3.) Siegertrio Seerunde mit v. l.: Stefan Sauer (3.), Sieger Nikki Johnstone und Sebastian Risko (2.)

Auf der 17,4 km langen Seerunde war Johnstone (M30) der dominierende Mann, nachdem er im Vorjahr von Karol Grunenberg noch geschlagen worden war. Dieser hatte auf eine Titelverteidigung verzichtet und stattdessen eine Woche zuvor an einem anderen Lauf um den Baldeneysee teilgenommen, die ebenfalls Seerunde heißt, aber drei Kilometer kürzer ist. (Auch da hatte Grunenberg gesiegt.) So war der Weg für den Mann aus den schottischen Highlands frei. Er siegte in 58:55min, womit er einziger Läufer unter einer Stunde, aber auch langsamer als 2016 war. Mit über fünf Minuten Rückstand folgten Sebastian Risko (MHK) von der Mönchengladbacher LG in 64:21min und Stefan Sauer in 65:53min.

Auch bei den Frauen war die Titelverteidigerin Silke Optekamp nicht am Start, so dass das Rennen vollkommen offen schien. Am Ende wurde das Rennen jedoch eine ebenso einseitige Angelegenheit wie bei den Männern, denn zu überlegen präsentierte sich Lokalmatadorin Leonie Leven (WHK) vom Veranstalter Tusem Essen. Sie siegte mit knapp sechs Minuten Vorsprung in 70:37min vor der vereinslosen Sabine Hempel (W35) in 76:19min und Marlies Achenbach (W30) vom LT Bittermark Dortmund in 79:07min.

Läufer vor den vollbesetzten Regattatribünen Der Zieleinlauf hinter den Regattatribünen
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Als Zusammenfassung könnte man sagen, dass die Seerunde ein gelungener, weil belebender neuer Wettbewerb ist; die Sorgen um die Königsdistanz aber nicht kleiner geworden sind. Als ältester kontinuierlich veranstalteter Marathon verteidigte Essen seinen Status vor dem zweitältesten Marathon in Deutschland, der am gleichen Tag im Schwarzwald stattfand. Beide Rennen sind lupenreine Landschaftsläufe und auf ihre Art im Laufkalender etwas ganz Besonderes. Sie haben jedoch keinen leichten Stand gegen die Citymarathons, deshalb kann man nicht oft genug an alle Marathonis appellieren, diese Veranstaltungen durch ihre Teilnahme zu unterstützen. Cityläufe gibt es wie Sand am Meer, traditionsreiche Landschaftsläufe nur noch eine Handvoll ...

Bericht und Fotos von Michael Schardt

 unter Sportonline-Foto.de

Ergebnisse www.innogy-marathon.de
Zu aktuellen Inhalten im LaufReport HIER

© copyright
Die Verwertung von Texten und Fotos, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne Zustimmung der LaufReport.de Redaktion (Adresse im IMPRESSUM) unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt.