15.9.17 - Trier SWT Flutlichtmeeting

Läuferfest unter Flutlicht mit Gesa Felicitas Krause

von Holger Teusch

Das SWT-Flutlichtmeeting des Trierer Silvesterlauf-Vereins kann mittlerweile auf eineinhalb Jahrzehnte zurückblicken. Die 16. Auflage am 15. September wird einen besonderen Platz in der Historie der Stadionveranstaltung einnehmen. Wegen des Teilnehmerrekords von 328 Läufern zwischen sechs und 81 Jahren, die das Ziel erreichten. Aber vor allem wegen der Stimmung im Moselstadion rund um den letzten Saisonauftritt von Hindernislauf-Europameisterin Gesa Felicitas Krause. Die 25-Jährige, die beim ISTAF in Berlin ihren eigenen deutschen Rekord über 3000 Meter Hindernis auf 9:11,87 Minuten geschraubt hat, startet seit Jahresbeginn 2017 für den Verein Silvesterlauf Trier.

 

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Klar, dass mit dem prominenten Vereinsmitglied auch die Top-Starterin der Stadionveranstaltung des Clubs feststand. Um den dreiwöchigen Zeitraum zwischen ISTAF und SWT-Flutlichtmeeting zu überbrücken, habe sie noch zwei Rennen bestritten. Beim Jubiläumssportfest in Pfungstadt lief sie über 800 Meter in 2:03,09 Minuten persönliche Bestzeit (bis dahin 2:05,25 Minuten aus 2011). Bei der Jungfrau-Meile in Interlaken am Vorabend des Jungfrau-Marathons belegte sie in 4:37,96 Minuten hinter der niederländischen Hallenrekordlerin (1000 Meter) Sanne Verstegen (4:35,73). Die Form nach dem Saisonhöhepunkt noch länger allein mit Training hochzuhalten, wäre schwierig gewesen, sagte Krause.

Richtige Flutlichtatmosphäre gab es im Trierer Moselstadion gerade bei den zum Abschluss gestarteten Rennen über 5000 Meter und 10.000 Meter Günter Heidle vom PST Trier hatte als Startordner zwar schon einige Spitzenathleten auf die richtige Bahn gestellt, freute sich aber Gesa Felicitas Krause vom Silvesterlauf Trier e.V. Bahn Nummer drei zuteilen zu können
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Zumal der Saisonhöhepunkt ja die Weltmeisterschaft in London war. Doch nach ihrem unverschuldeten Sturz war trotz der kämpferischen Aufholjagd nicht mehr als der neunte Platz möglich. "Eine Medaille war auf jeden Fall mein Ziel gewesen." Kein leicht erreichbares, klar, aber wie Weltmeisterin Emma Coburn (USA) gezeigt hat, kein unmögliches." Ich denke, dass ich das Potential für eine Zeit unter 9:10 Minuten hatte", sagte Krause. Bei ihrem Rekordlauf im Berliner Olympiastadion war sie schon ganz nah dran. Dass es noch nicht geklappt hat, habe auch etwas Gutes, sagt die Fahrerin eines BMW mit dem Kennzeichen TR GK 909 schmunzelnd: "Ich muss jetzt nicht wegen eines neuen Kennzeichens anfragen."

Schon nach der WM bis zum ISTAF die Form hochzuhalten, sei schwierig gewesen. Jetzt, Mitte September, sei sie nach einer Saison, die bereits Anfang Mai mit ihrem deutschen Rekord in Doha (9:15,70) begann, ziemlich müde. "Mein Körper und meine Psyche stoßen so langsam an Grenzen. Ich brauche jetzt die Erholung, um im nächsten Jahr wieder angreifen zu können. Am 1. Oktober letzten Jahres habe ich mit der Vorbereitung begonnen. Seitdem hatte ich vielleicht sieben Tage ohne Training. Jetzt freue ich mich darauf, mal nicht darüber nachdenken zu müssen, welche Trainingseinheit ansteht und ob das Wetter mitspielt. Ob man gut, genug und gesund gegessen hat", erzählte Krause. "Ich habe mich selten so auf einen Urlaub gefreut. Ich merke einfach, dass ich eine Auszeit brauche." Zwei Wochen lang werde sie nicht laufen. Was aber nicht heiße, dass sie inaktiv sei. "Jemanden, der zwei- bis dreimal täglich trainiert, fällt es schwer, auf der faulen Haut zu liegen."

800-Meter-Halbfinalistin Noelle Yarigo aus Benin holte sich bei empfindlicher Kühle in 2:07,31 Minuten den fast 30 Jahre alten Stadionrekord der Ungarin Zita Agoston (2:07,46). Gesa Felicitas Krause läuft knapp dahinter eine 2:07,96 Mit Christina Laubenstein (LAZ Saarbrücken, vorn, 6. in 2:20,71), Radha Fiedler (TuS Roland Brey, 7. in 2:28,57) und die aus dem nahen Wittlich stammende Katharina Rach (Spiridon Frankfurt, 5. in 2:19,86) freuten sich einige junge Mittelstrecklerinnen zusammen mit Gesa Krause in einem Rennen zu starten

Das 800-Meter-Rennen

Aber bis es in den Urlaub ging, war Krause hundertprozentig konzentriert. Auch ihren Saisonabschluss (wieder über 800 Meter und damit eine kurze Strecke, weil die Kraft immer mehr nachlasse) nahm die WM-Dritte von 2015 nicht auf die leichte Schulter. Das Drumherum im Trierer Moselstadion, die Fans, die auf Bahn vier standen und anfeuerten, eine tolle Atmosphäre, aber erst standen die zwei Stadionrunden im Fokus. Zusammen mit der Olympia-Halbfinalistin Noelle Yarigo aus Benin, den Belgierinnen Sofie van Accom und Imana Truyers sowie Katharina Rach (Spiridon Frankfurt), Christina Laubenstein (LAZ Saar 05 Saarbrücken) und Radha Fiedler (TuS Roland Brey) ging Krause ins Rennen. Yarigo legte ein flottes Tempo vor und nur Krause konnte halbwegs mithalten. In 2:07,31 Minuten verbesserte die Afrikanerin den Moselstadionrekord der Ungarin Zita Agoston (2:07,46), der fast 30 Jahre Bestand hatte. Krause blieb als Zweitplatzierte in 2:07,96 Minuten knapp über der Bestzeit. Hinter van Accom (2:13,41) und Truyers (2:13,41) lieferten sich die aus dem nahen Wittlich stammende Rach und die in Triers Nachbarstadt Konz aufgewachsene Laubenstein ein sehenswertes Duell, das nach der ersten Runde sogar noch ein Dreikampf (zusammen mit Fiedler) war. Nachdem Laubenstein viel Führungsarbeit geleistet hatte, setzte sich Rach (2:19,86) am Ende durch (Laubenstein: 2:20,71, Fiedler: 2:28,57).

Viel los ist seit je her in den Kinderläufen des SWT-Flutlichtmeetings, wie hier im Rennen der Elfjährigen über 800 Meter, das Luca Schulten vom PST Trier in 2:45,56 Minuten gewann Die Jüngsten, wie hier die unter neun Jahre alten Mädchen über 800 Meter, mit der späteren Zweitplatzierten Karla Cipric (LG Langsur, vorn, 3:21,16), Marie Jüngling vom ausrichtenden Silvesterlauf Trier (4. in 3:25,14) und Julie Vandenbussche (TG Konz/6. In 3:27,30), kämpften um jeden Platz

Auch bei den Mittelstrecklerinnen aus der Region hatte die lange Saison ihre Spuren hinterlassen. Nichtsdestotrotz: Es sei ein Erlebnis gewesen, erklärte Laubenstein: "Es war definitiv eine schöne Erfahrung." "Es war richtig schön! So viele bekannte Gesichter, eine Startnummer mit meinem Namen und dann die super Stimmung", pflichtete Rach bei.
Laubenstein und Fiedler stellten sich auch noch brav in die lange Reihe der Mädchen und Jungen, um ein Autogramm von Krause zu bekommen. Nach dem Kurzstreckenrennen begann für die Europameisterin der Autogramm- und Selfie-Marathon. "Es ist schön, dass jetzt mal Zeit für die Kids da ist", sagte Krause und erfüllte auch den letzten Autogrammwunsch.

Die übrigen Rennen des SWT-Flutlichtmeetings gerieten darüber nicht in den Hintergrund. Besonders der A-Lauf über 5000 Meter profitierte von der Stimmung rund um deren Saisonabschlussrennen. Und die Protagonisten an der Spitze reizten die Situation bis aufs Äußerste aus.

Die 5000-Meter-Läufe

Klar war: Yannick Pütz, 20 Jahre alter Läufer der LG Rhein-Wied, wollte zum Saisonende noch einmal eine gute Zeit auf den zwölfeinhalb Stadionrunden erreichen. 15:26,41 Minuten lief der Schützling von Johannes Keßler im vergangenen Jahr, hatte aber vor allem mit 1:57,15 Minuten über 800 Meter und 4:02,04 Minuten über 1500 Meter auf den Unterdistanzen Ausrufezeichen gesetzt. Doch in seinem ersten U23-Jahr lief bei Pütz nicht allzu viel zusammen. Aber er setzte sich an die Spitze des Feldes, legte schon auf den ersten Runden einige Meter zwischen sich und Martin Siebenborn. Doch der für die LG Bernkastel-Wittlich startende Trierer Mathematiker kalkulierte richtig mit seinen Kräften. Zu Beginn des letzten Streckenviertels war Siebenborn wieder dran an Pütz. Doch der gab sich nicht geschlagen und hängte sich an die Fersen des zehn Jahre älteren Läufers. Zum Schluss schienen Pütz' junge Beine die besseren Endspurtqualitäten zu versprechen. Vor der gut gefüllten Haupttribüne unter dem Beifall etlicher hundert Handpaare lief er als Erster der Ziellinie entgegen. Doch der ehemalige 400-Meter-Läufer Siebenborn mobilisierte ebenfalls noch einmal alle Kräfte und schob sich unter dem lauten Raunen des Publikums noch einmal knapp vorbei: 15:44,17 zu 15:44,41 Minuten. Dritter mit einer halben Minute Rückstand wurde in 16:14,23 Minuten Alexander Köhler vom ATSV Saarbrücken vor dem 39-jährigen Christian Rötsch (LLG Hunsrück/16:26,63).

Ein Raunen ging durchs Trierer Moselstadion, als sich Martin Siebenborn von der LG Bernkastel-Wittlich über 5000 Meter in 15:44,17 Minuten knapp gegen Yannick Pütz (LG Rhein-Wied/15:44,41) durchsetzte Die 18-jährige Judith Pink vom PST Trier war in 18:55,86 Minuten schnellste 5000-Meter-Läuferin

Die besten Frauen sortierten sich im B-Lauf unmittelbar nach dem 800-Meter-Eliterennen ein. Vor einem Jahr war Judith Pink noch als vollkommen unbeschriebenes Blatt ihren ersten 5000er im Moselstadion gelaufen. Diesmal ging die 18-Jährige vom PST Trier selbstbewusst an die Spitze des Frauen-Feldes. Zu Recht: In 18:55,86 Minuten war sie am Ende die Schnellste und mehr als zwei Minuten schneller, als ein Jahr zuvor (20:58,32). Vier Sekunden dahinter belegte die ein Jahr ältere Jana Krämer von der LG Maifeld-Pellenz (18:59,87) den zweiten Platz. Hinter Triathletin Kim Emde (Tri Post Trier/19:30,43) blieben auch die Seniorinnen Claudia Seel (TV Kirkel, Jahrgang 1972, 4. in 19:34,55) und Julia Moll (PSV Wengerohr, Jahrgang 1975, 5. in 19:49,95) und Annika Gäb (PST Trier, Jahrgang 1982, 7. in 19:55,64) unter der 20-Minuten-Schallmauer.

Die Krönung des SWT-Flutlichtmeetings ist die längste olympische Bahnlangstrecke. Über 25 Runden wurden diesmal im Trierer Moselstadion auch die Rheinlandmeister ermittelt. Viele Möglichkeiten 10.000 Meter im Stadion zu laufen gibt es mittlerweile sowieso nicht mehr und das war 2002 auch mit ein Grund, weshalb diese Strecke ins Programm des Läuferabends aufgenommen wurde. Wie bei allen anderen Distanzen war ein Gedanke dabei auch, Läufern das Erlebnis Bahnlauf näherzubringen, die bisher nur auf der Straße oder bei Landschaftsläufen unterwegs waren.

Die 1997 im Moselstadion (ursprünglich wegen eines DFB-Pokalspiels von Eintracht Trier gegen Borussia Dortmund) installierte Flutlichtanlage bot ein besonders Flair. Unter künstlichem Licht liefen zu Beginn alle. Denn in den ersten Jahren fand das Flutlichtmeeting Mitte Oktober statt. Zudem wurde in diesem Jahr erstmals die Startzeit um eine Stunde auf 17 Uhr vorverlegt.

Herzschlagfinale: Bei den unter 14 Jahre alten Mädchen siegte Meret Joeris (MTV 1877 Bad Kreuznach/158) über 2000 Meter in 7:09,99 Minuten eine halbe Sekunde vor Josi Balles (TV Cochem/7:10,53) Die Querschnittgelähmte Julia Würthen vom TV Püttlingen testete ihre Ausdauer über 2000 Meter (7:48,42). Normalerweise ist die 15-jährige Rennrollstuhlfahrerin auf den Sprintstrecken unterwegs

Das Team

Die Verlegung in den September erwies sich als günstig, weil im Oktober bestenfalls noch Marathonläufer vor ihrem Herbstrennen im Saft stehen. Im frühen Herbst können sowohl die Straßenlangstreckler als auch Bahnläufer die langen Stadiondistanzen entweder als Vorbereitung oder als Ausflug auf Überdistanzen zum Saisonende nutzen. Außerdem ist es im September abends tendenziell wärmer, als im Oktober, als sich Rundenzähler und Zeitmessteam schon einige Male eiskalte Finger holten. Und gerade diese Ehrenamtlichen sind es, ohne die - im wahrsten Sinne - nichts lief. Zwei Schichten von Rundenzählern, die sich zum größten Teil aus der vereinsübergreifenden Gruppe der sogenannten Dienstagslatscher rekrutierten, hatte Jürgen Wolf als Leiter dieser Abteilung im Einsatz. Insgesamt rund 40 Frauen und Männer, die oft schon selbst beim Flutlichtmeeting mitgelaufen waren. Für das Zeitmessteam unter der Leitung von Günter Heidle vom Trierer Großverein PST ist das Moselstadion sowieso das zweite Zuhause. Großveranstaltungen wie in diesem Jahr der Ländervergleichskampf Pokal der Freundschaft oder Rheinland-Pfalz-Meisterschaften sind für die Bediener der elektronischen Messanlage ihr täglich Brot. Das SWT-Flutlichtmeeting mit seinen großen Teilnehmerfeldern pro Rennen ist aber immer noch einmal eine besondere Herausforderung. Die EDV betreut mit Sebastian Tracht ein Sportler der LG Bernkastel-Wittlich, sodass der Läuferabend eine vereinsübergreifende Veranstaltung ist. Damit die Siegerehrungen für jeden Lauf direkt im Anschluss durchführt werden konnten, gibt es zwei Teams, die den drei Erstplatzierten, vom U9-Sieger bis zum 10.000-Meter-Drittplatzierten Bescheid geben, dass sie unmittelbar nach ihrem Zieleinlaufs aufs Podest steigen können.

Die 10.000-Meter-Läufe

Ihre schwere Beinen nach 25 Runden noch einmal die Stufen hinauf quälten sich auch Kilian Schreiner vom ASC 1990 Breidenbach, sein Vereinskamerad Kahsay Yibrah Gidey aus Eritrea und Alexander Bock vom PST Trier.

Verfolgergruppe über 10.000 Meter: Alexander Hirschhäuser (ASC 1990 Breidenbach/4. in 32:48,27) führt die Gruppe mit dem späteren Rheinlandmeister Alexander Bock (PST Trier/3. In 32:41,19) an Die mehrfache luxemburgische Meisterin Pascale Schmoetten (Celtic Diekirch, 38, 2. in 37:53,36) und Karin Schenk (TV Waldstraße Wiesbaden, 355, 3. in 38:41,56) schenkten sich auf der 25-Runden-Distanz nichts, zeitweise eskortiert durch Karsten von Lojewski und den ehemaligen Marathon-EM-Teilnehmer Uwe Honsdorf (beide RW Koblenz)

Die beiden Erstplatzierten liefen ein ziemlich einsames Rennen. Direkt nach dem Start setzte sich Schreiner schon ab. Gidey seinerseits hing zwischen dem Führenden und einer größeren Verfolgergruppe mit Bock. So auf sich allein gestellt war für Schreiner trotz guter Bedingungen mit Windstille, wenn auch empfindlichen Temperaturen kein Angriff auf seine persönliche Bestzeit von 30:00,08 Minuten aus dem Vorjahr möglich. Lange Zeit schien aber eine "30" vorn möglich, geriet aber am Ende in 30:11,39 Minuten außer Reichweite. Gidey wurde in 31:29,41 Minuten Zweiter.

Bock lief in der Verfolgergruppe eher mit. Eine gerade überstandene Erkältung ließen den 25-Jährigen vorsichtig beginnen. Erst als er sich sicher war, dass es nach mehreren Tagen Pause gut lief, ergriff er die Initiative. In 32:41,19 Minuten brach er in die Phalanx der Breidenbacher (Vierter wurde in 32:48,27 Minuten Alexander Hirschhäuser) ein. Eine tolle Leistung gab es in den Altersklassen vom 51-jährigen Markus Riefer (SSC Hanau-Rodenbach/34:38,37) und dem fünf Jahre älteren Thomas Kirschey (TuS Rot-Weiss Koblenz/36:42,87).

Bei den Frauen drückte Kerstin Stephan in 36:21,41 Minuten dem Rennen ihren Stempel auf. Die 42-Jährige vom LC Olympia Wiesbaden war damit schneller, als vor einigen Jahren an gleicher Stelle. Sie distanzierte damit Pascale Schmoetten und Karin Schenk klar. Die mehrfache luxemburgische Meisterin Schmoetten (Jahrgang 1968!) setzte sich im Verfolgerduell in 37:53,36 Minuten am Ende aber deutlich gegen Schenk (38:41,56) durch.

Kilian Schreiner vom ASC 1990 Breidenbach landete in 31:11,39 Minuten einen Start-Ziel-Sieg über 10.000 Meter Monika Vieh vom PST Trier gewann als fünftschnellste 10.000-Meter-Läuferin in 42:50,00 Minuten den Rheinlandmeistertitel Kerstin Stephan vom LC Olympia Wiesbaden war in 36:21,41 Minuten die schnellste 10.000-Meter-Läuferin

Die Rheinlandmeisterschaften

Alexander Bock war mit seinem dritten Gesamtplatz auch Rheinlandschnellster vor Nicolas Krämer von der LG Vulkaneifel (34:04,29) und Marco Weber (TuS Rot-Weiss Koblenz/35:27,89). Bei den Frauen übernahm diesen Part Monika Vieh (PST Trier/42:50,00) vor Sandra Dolby (VfR Baumholder/44:33,00) und Gisela Thome (Spiridon Hochwald/45:07,00).

Nach ihrem letzten Saisonrennen nahm sich Hindernislauf-Europameisterin Gesa Felicitas Krause ausführlich Zeit für ihre Fans Stimmungsvolle Siegerehrungen durch SWT-Marketingleiter Johann Meyer unmittelbar nach den Rennen gehören beim SWT-Flutlichtmeeting dazu Ohne sie würde nichts gehen: Ein kleines Heer von Rundenzählern sorgt dafür, dass alle auch die richtige Distanz laufen
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Die Qualifikation

Das Flutlichtmeeting gilt seit jeher als Qualifikationsmöglichkeit für die Eliteläufe des Bitburger 0,0% Silvesterlaufs in Trier. 22 Minuten (5000 Meter) oder 45 Minuten (10 km) sind von Frauen, 36 Minuten (10 km) von Männern gefordert, um einen kostenlosen Startplatz zu ergattern. Sechs Frauen und neun Männer über 10.000 Meter sowie 16 Frauen über 5000 Meter erfüllten diese Voraussetzung, am 31. Dezember mit den Stars wie Gesa Felicitas Krause über 5 km (Frauen) oder 8 km (Männer) an der Startlinie zu stehen.

Bericht und Fotos von Holger Teusch

Ergebnisse www.silvesterlauf.de/index.php/flutlichtmeeting

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