27.8.17 - Wetzlar-Niedergirmes Lahnpark-Lauf

Läuferfest an der Lahn weiter im Aufwind

von Helmut Serowy

Weitgehend flache Wendepunkt-Strecken im Lahntal zwischen Wetzlar und Gießen laden beim Lahnpark-Lauf der überaus regen Läufer-Truppe vom "Team Naunheim" zu flotten Zeiten, aber auch zu interessanten Aufbau-Rennen für die anstehenden Herbst-Marathons ein.

Nach zwei Auftakt-Veranstaltungen mit Start und Ziel im Wetzlarer Stadtteil Naunheim auf hügeligen Kursen zog das Organisationsteam um Thomas Henopp und Markus Bourcarde mit den Rennen in das angrenzende Lahntal um und hat inzwischen seine Zelte in der Sporthalle der August-Bebel-Schule in Wetzlar-Niedergirmes aufgeschlagen. Dem einstigen Domizil des Gold-Turners Fabian Hambüchen und aktuell Spielstätte der erfolgreichen Wetzlarer Rollstuhl-Bundesliga-Basketballer.

Endlose Startgruppen im Lahntal
Flotte Sprüche motivieren am Streckenrand und lenken ab
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Im Interesse einer reibungslosen Organisation und attraktiven Laufstrecken feilen die Veranstalter unermüdlich weiter an ihrem Konzept. Ein Anliegen war und ist es für sie, beim Lauf "im Herzen von Hessen" den namensgebenden "Lahnpark" voll einzubeziehen. Die Kommunen Gießen, Heuchelheim, Lahnau und Wetzlar haben eine Arbeitsgemeinschaft gebildet mit dem Ziel, durch gemeinsames Auftreten die Lahnaue - den "Lahnpark" - zwischen Wetzlar und Gießen weiter zu entwickeln. Das Lahntal ist ein regional und überregional bedeutsamer Lebensraum für geschützte Tier- und Pflanzenarten. Zugleich erfüllt die Lahnaue als zentraler Naherholungsbereich eine wichtige Funktion für die Regeneration und Freizeitgestaltung der Bevölkerung der angrenzenden Städte und Gemeinden.

Mit dem Projekt "Lahnpark" wollen die beteiligten Kommunen Widersprüche zwischen den Nutzungsarten Umwelt und Freizeit entschärfen. Dazu zählt die Besucherlenkung durch transparente und verständliche Beschilderung sowie die Verbesserung des Wegenetzes und der Infrastruktur, um Gäste zu attraktiven, aber zugleich in ökologisch unbedenklichen Bereichen im Lahnpark zu leiten. Einen wichtigen Beitrag für die Umsetzung der Naturschutzziele im Lahnpark soll die Umweltbildung leisten, zu der geführte Exkursionen, Vorträge sowie Schul- und Studienprojekte in Zusammenarbeit mit Ortskundigen, Vereinen, Verbänden, Schulen, Hochschulen zählen.

Um mit ihrer Laufveranstaltung alle vier an den Lahnpark angrenzenden Kommunen zu erreichen, startete in den ersten Jahren der Halbmarathon des Lahnpark-Laufes als längste Laufstrecke in Heuchelheim, führte nach Gießen und anschließend über Lahnau zum Wetzlarer Stadtteil Naunheim.

2014 - als innerhalb des Lahnpark-Laufes auch die Hessischen Straßenlaufmeisterschaften über 10 und 5 Kilometer ausgetragen wurden - erfolgte eine Zäsur. Das Veranstaltungszentrum mit Start und Ziel für alle Laufstrecken wurde zur Sporthalle der August-Bebel-Schule in Wetzlar-Niedergirmes östlich der Domstadt verlegt. Zugleich erweiterten die Ausrichter ihr bisheriges Laufprogramm mit Rennen über Halbmarathon, 10 und 5 Kilometer sowie den Wettbewerben für die Kinder um einen 30-Kilometer-Lauf.

Der 30-Kilometer-Lauf führt nun auf einer Wendepunkt-Strecke durch die gesamte Lahnaue zwischen Wetzlar und Gießen. Damit konnte der insbesondere durch Bustransporte aufwändige dezentrale Start des Halbmarathons gestrichen werden.

Das kompakte Wettkampf-Programm begann in diesem Jahr bereits um 8.30 Uhr mit dem gemeinsamen Start der Rennen über 30 Kilometer und Halbmarathon. Um 9.45 Uhr wurden die 10- und 5-Kilometer-Läufer auf ihre Wendepunkt-Strecken geschickt und ab 11.30 Uhr hatten die Kinder Gelegenheit, sich im Bereich der Sporthalle auszutoben.

Mit dem 7. Lahnpark-Lauf ist auch bereits wieder die Laufserie um den Mittelhessen-Cup 2017 auf die Zielgerade gebogen. Bei der zehnten von insgesamt dreizehn Veranstaltungen konnte über 30 Kilometer, Halbmarathon und 10 Kilometer gepunktet werden. Auch in diesem Jahr zählte der Lahnpark-Lauf zur AOK-Hessen-Laufserie.

Nach Hitzeschlachten in den letzten Jahren fanden die Starter des 7. Lahnpark-Laufes freundlichere Bedingungen vor - auch wenn sich der leichte Nebelschleier bald lichtete und der Sonne erneut freie Bahn ließ. Mit über 560 Finishern verbuchten die Organisatoren eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere die Wettbewerbe über 30 Kilometer und Halbmarathon auf den weitgehend flachen Wendepunkt-Strecken bieten sich als beliebte Test- und Aufbau-Rennen für die ebenfalls ebenen Stadtmarathons an.

"Die Läufer sind durchweg zufrieden", freute sich der Vorsitzende Thomas Henopp über die erfreuliche Resonanz. "So viele Läuferinnen und Läufer belohnen für die Mühen der Organisation, die sich bis hin zum Wegfegen des auf die Wege gefallenen Obstes erstrecken, damit dieses nicht Wespen anlockt." Über 100 Helfer sorgen rundum für einen reibungslosen Ablauf. Unterstützt wird der Verein zudem von der Karnevalsgesellschaft Naunheim, die das Catering übernimmt, und dem Frauenchor Naunheim, der Kuchen backt. "Dafür sind wir sehr dankbar", führt Thomas Henopp weiter aus. "Wir können uns damit voll auf den Lauf konzentrieren."

Gewohnt eifrig moderierte Alexander Mehl vom Hitradio FFH die Rennen. Durch den geschickt gestrickten Zeitplan erreichte Halbmarathon-Sieger Moritz Weiß direkt vor dem Start der 5- und 10-km-Läufer das Ziel. Anschließend folgte ein lückenloser Zieleinlauf der Starter der verschiedenen Wettbewerbe und ließ die Zuschauer an der Strecke nicht mehr zur Ruhe kommen.


Andreas Straßner (li-St.Nr. 3218) zieht an der langen Läuferschlange vorbei an die Spitze, um anschließend 30-km-Streckenrekord zu laufen In der weite der Auen verlieren sich die Trupps

30 Kilometer

Zum inzwischen vierten Mal stand der 30-Kilometer-Lauf auf dem Programm des Lahnpark-Laufes, der bei den Voranmeldungen stets eine beeindruckende Vorreiter-Rolle übernimmt. Regenfluten bei der Premiere und Hitze in den Folgejahren stellte bisher die 30-Kilometer-Läufer vor große Herausforderungen und sorgten für ein zusätzliches Willenstraining. Bei der vierten Auflage dieser Disziplin war es zumindest in der Startphase deutlich angenehmer - auf der zweiten Streckenhälfte trieb die Sonne allerdings wieder zusätzliche Schweißperlen auf die Stirn.

Die aufkommende Wärme dürfte Andreas Straßner vom ART Düsseldorf weniger lästig gewesen sein. Der Dritte der Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften von Hannover in 1:06:00 Stunden und zugleich Mannschaftsmeister mit seinem Team jagte nach verspätetem Start an der Riesenschlange der gemeinsam gestarteten Halbmarathon- und 30-km-Läufer vorbei und zog auch gleich den Spitzenläufern davon. Sein Aufbau-Rennen für den Frankfurt-Marathon schloss er mit flotten 1:42:58 Stunden ab. Den beim Auftakt-Rennen von Patrick Brandenburger vom Team LaufStil Sinn aufgestellten Streckenrekord von 1:59:17 Stunden verpulverisierte er nebenbei.

Deutlich unter der bisherigen Bestmarke blieb als Zweiter auch David Schön vom TSV Krofdorf-Gleiberg mit seinen 1:51:58 Stunden. Patrick Brandenburger - Sieger des ersten und dritten 30-km-Laufes in den Lahnauen - verbesserte sich ebenfalls um fast vier Minuten auf 1:55:38 Stunden, musste sich diesmal aber mit dem dritten Rang und dem zweiten Platz in der M35 hinter Andreas Straßner zufrieden geben. "Das war jetzt doch eine andere Liga", lachte er nach dem Zieleinlauf. Unter der alten Bestmarke blieben zudem der Gesamt-Vierte und Dritte der M35, Silvio Welkner vom TSV Krofdorf-Gleiberg mit 1:58:46 Stunden sowie der Fünfte und M30-Sieger Michael Kreißl vom TV Pappenheim mit 1:59:06 Stunden.

Der Halbmarathon-DM-Dritte Andreas Straßner zieht einsam seine 30-km-Bahn Gut gerüstet zeigt sich David Schön als Zweiter der Langstrecke Der 30-km-Dritte Patrick Brandenburger bleibt noch fast vier Minuten unter seinem Streckenrekord

Eine Woche nach dem Gewinn des Hessenmeister-Titels im Berglauf (M45) spielte Robert Drobny vom LC Eschenburg als Sechster auf der Flachstrecke über 30 Kilometer seine Kondition aus und sicherte sich den Klassen-Erfolg in 2:06:39 Stunden. Einmal mehr überzeugte als Neunter und stärkster M50-Starter Stefan Kopp vom TSV Krofdorf-Gleiberg in 2:09:37 Stunden. Zu gefallen wussten in der M55 auch der Gesamt-Neunte Heiko Sichau (LGV Marathon Gießen, 2:16:57 Stunden) und Vorjahressieger Dieter Masak aus Wetzlar (2:18:43 Stunden). Die M60 führte Ingo Zöllner vom LT Roßbachtal (2:41:32 Stunden) an.

Für die in Wetzlar lebende und als Lehrerin tätige Julia Galuschka von der LG Telis Finanz Regensburg - deren spektakulärster Erfolg der Vizemeister-Titel bei den Deutschen Marathonmeisterschaften 2013 in München war - stellte der Start über die 30 Kilometer eine besondere Herausforderung dar. "Ich konnte wegen einer hartnäckigen Verletzung drei Monate lang überhaupt nicht trainieren und musste die Füße stillhalten, um nicht eine noch längere Pause zu riskieren", zeigte sich die Siegerin der drei bisherigen 30-km-Rennen verunsichert ob ihrer Leistungsfähig- und Belastbarkeit.

In dieser Saison dennoch bereits wieder mit Goldmedaillen bei den Deutschen Meisterschaften in der W35 im Halbmarathon und über 10.000 m sowie "Silber" mit dem Regensburger Frauen-Team im Halbmarathon dekoriert, wollte Julia Galuschka vorsichtig antesten. Gesellschaft fand sie in Franziska Rachowski vom LAZ Gießen. Die Vorjahressiegerin über 10 Kilometer nutzte die Langstrecke ebenfalls zum Aufbau und so mischten beide munter in der erweiterten Männerspitze mit. Strahlend stürmten sie dem Ziel entgegen und liefen mit ihren scheinbar locker herausgelaufenen, zeitgleichen 2:09:37 Stunden noch bis auf drei Minuten an den Streckenrekord heran. "Das lief erstaunlich gut", freute sich Julia Galuschka anschließend, dass sie schmerzfrei über die Runden kam.

Auch nach 29 Kilometern sind Julia Galuschka (li) und Franziska Rachowski gut drauf Zum Endspurt bläst die W45-Siegerin und 30-km-Dritte Heike Schneider Mit Platz vier, dem W50-Sieg und einer Top-Zeit hat Claudia Göbel voll gepunktet

Mit Heike Schneider aus Marburg sprang eine weitere Marathon-Aspirantin als Dritte auf das Siegerpodest. Mit 2:26:09 Stunden lag sie in der W45 deutlich in Front. Für Ehemann, 2:24-Stunden-Marathoni und Sportkreisvorsitzenden des Lahn-Dill-Kreises, Eberhard Göbel aus Dillenburg. näherte sich unerwartet früh als Vierte bereits Claudi Göbel vom LC Eschenburg dem Ziel. "Geplant war eigentlich eine Zeit im Bereich von 2:40", zeigte er sich überrascht über die Zeit der W50-Siegerin, deren 2:33:38 Stunden ganz neue Perspektiven für ihren Marathon-Start eröffnen. Einen weiteren Erfolg feierte bei den Seniorinnen Dorothea Stein in der W55 mit 2:49:00 Stunden.

Halbmarathon

Wie im letzten Jahr startete Moritz Weiß vom LAZ Gießen beim Halbmarathon auf der Wendepunkt-Strecke zu den Heuchelheimer Seen ein Solorennen. Mit 1:16:52 Stunden verpasste er seinen Streckenrekord um lediglich acht Sekunden. Große Aufmerksamkeit war ihm beim Zieleinlauf sicher, da er von der großen Masse der 5- und 10-km-Läufer begrüßt wurde, die sich gerade zu ihrem Start aufgestellt hatten.

Es dauerte eine Weile, bis sich der Triathlet Sebastian Girg vom TV Braunfels als weiterer Solist mit 1:22:55 Stunden den zweiten Rang und den Erfolg in der M40 erlief. Paul Rodriguez sicherte sich dahinter in 1:24:20 Stunden den Sieg in der M35 vor dem schnellsten U20-Starter Felix Kern von der TSG Kleinostheim (1:24:36 Stunden). Hinter dem zweiten M35-Starter Jürgen Murmann (1:25:50 Stunden) setzte sich Marco Beyer vom SF Sahlenburg (1:26:10 Stunden) im Duell um den M45-Erfolg gegen Roman Berg von der LG Ettingshausen/Laubach (1:27:01 Stunden) durch.

Moritz Weiß schrammte beim Halbmarathon knapp an seinem Streckenrekord vorbei Hochzufrieden zeigt sich der Triathlet Sebastian Girg mit dem zweiten Rang Maria Schmidt hat die Frauen-Konkurrenz über die 21,1-km-Distanz unter Kontrolle Das Duell um den zweiten Rang entscheidet Betty Will für sich

In der M50 lag Sebastian Maidhof vom SV Friedrichstadt Berlin (1:29:35 Stunden) in Front. Uwe Görig vom VfB Schrecksbach (1:30:21 Stunden) dominierte die M55. Enger wurde es für Harald Schick vom Lauftreff Biebertal (1:39:13 Stunden) in der M60. Goldmedaillen erhielten zudem Bernd Dombach vom TC Weinbach (1:55:58 Stunden) in der M65 und Helmut Alexander vom Lauftreff Butzbach (2:14:01 Stunden) in der M75.

Ausgeglichener als das Männer-Rennen war die Konkurrenz beim Halbmarathon der Frauen. Etwas absetzen konnte sich zwar Maria Schmidt vom TSV Krofdorf-Gleiberg mit 1:34:10 Stunden. Auf Sichtweite hielten aber Vereinskollegin Betty Will und Karin Hahnfeld vom MTV Gießen Anschluss. Im Finish hatte Betty Will mit 1:35:35 Stunden das bessere Ende für sich. Die Dritte, Karin Hahnfeld (1:35:41 Stunden), lief lediglich sechs Sekunden zurück in der W40 zu "Gold". Verfolgerin Mona Winter (Spiridon Frankfurt & Trainerin Irina) holte sich in 1:37:04 Stunden den dritten Rang in der Frauen-Hauptklasse.

In die große Runde der Senioren-Siegerinnen reihten sich Michaela Pfau (1:46:20 Stunden/W45), Bettina Hermann (Treiser LWT, 1:54:52 Stunden/W50), Doris Geißler (2:13:42 Stunden/W55) und Christiane Mohnke (Bad Homburg, 1:53:24 Stunden/W60) ein.

Der hessische U18-Hindernismeister Niklas Schwesig dominiert den 10-km-Lauf Die Verfolger führt Moritz Lange an Paul Göhring sichert sich als Dritter den Hauptklassen-Sieg

10 Kilometer

Zum Ende der Bahnsaison starteten die zu den hessischen Nachwuchstalenten zählenden Zwillinge Niklas und Frederik Schwesig von der LG Wetzlar im Rahmen des Lahnpark-Laufes getrennt über die Distanzen 10 und 5 Kilometer. Der hessische 2000-m-Hindernismeister der U18, Niklas Schwesig, ließ im Feld der 172 10-Kilometer-Finisher nichts anbrennen und enteilte mit 35:11 min der Konkurrenz.

Dahinter hielt M35-Sieger Moritz Lange vom TSV Atzbach mit 36:30 min den Hauptklassen-Sieger Paul Göhring vom ASC Breidenbach (36:50 min) in Schach. Fateh Saleh vom Ausrichter Team Naunheim gewann die M40 als Vierter in 37:32 min. Gut in Szene setzten sich in der M60 Günter Lowak von der LGV Marathon Gießen (45:16 min) und Michael Moses vom TSV Grävenwiesbach (45:33 min) sowie in der M65 Walter Sellmann von der LGV Marathon Gießen (45:42 min), Hermann Kracht vom Lauf-Treff Wetzlar (47:18 min) und Ulrich Stadelmann vom Lauf-Treff Butzbach (47:34 min). Wendelin Häusler von TV Großen-Buseck lag mit 48:20 min in der M70, Manfred Kronsbein von der LGV Marathon Gießen (51:56 min) in der M75 in Front.

Unbedrängt gewinnt Carolin Schermuly (li) die Frauen-Konkurrenz über 10 km Als Zweite sichert sich Silke Laun (li) "Gold" in der W45 Mit dem dritten Platz und Rang zwei in der W45 ist Susanne Heinbach zufrieden

Unangefochten setzte sich bei den Frauen auch Carolin Schermuly vom LC Mengerskirchen über 10 Kilometer in 40:29 min durch. Stark präsentierten sie die W45-Läuferinnen Silke Laun vom ASC Licher Wald mit 42:14 min und Susanne Heinbach vom TSV Krofdorf-Gleiberg mit 42:50 min auf den Plätzen zwei und drei. Auch die Vierte Anke Konnertz von der Sparkasse Marburg-Biedenkopf (45:42 min) gehört der W45 an. Die Seniorinnen führte Petra Schladitz vom TV Kesselbach mit 51:07 min in der W60 an, gefolgt von Anette Schneeweis (Grävenwiesbach, 52:26 min/W50), Andrea Wopp (DLRG Wetzlar, 53:37 min/W55) und Uta Meißner (TV Watzenborn-Steinberg, 59:05/W70).

5 Kilometer

Gemeinsam wurden 10- und 5-km-Läufer auf ihre Reise durch das Lahntal geschickt. 5-km-Starter Frederik Schwesig von der LG Wetzlar setzte sich sofort an die Spitze der sich weit auseinander ziehenden Schlange. Lange sah er wie der überlegene Sieger des 5-km-Wettbewerbes aus und noch bei der vierten Kilometer-Marke schien alles klar zu sein. Der ebenfalls aufstrebende Niklas Raffin vom TSV Krofdorf-Gleiberg blies in seinem ersten Männer-Jahr aber nochmals zum Angriff und schob sich bis auf vier Sekunden an den führenden B-Jugendlichen heran.

Frederik Schwesig rettet sich über 5 km ins Ziel und siegt zugleich bei den B-Jugendlichen Vier Sekunden fehlten Niklas Raffin zum Gesamtsieg Der Dritte, Jürgen Werner, setzt sich in der M45 durch

Letztlich konnte Frederik Schwesig - Vierter der Süddeutschen Jugendmeisterschaften der U18 über 1500 m - mit 17:00 min seine Führung erfolgreich verteidigen. Niklas Raffin blieb der Erfolg in der Männer-Hauptklasse mit 17:04 min. Den Sprung auf das Siegerpodest packte dahinter der M45-Sieger Jürgen Werner vom TSV Krofdorf-Gleiberg mit 18:20 min.

Den Streckenrekord von Lisa Oed (SSC Hanau-Rodenbach, 19:07 min) steigerte die A-Jugendliche Lena Ritzel vom VfL Marburg um fast eine halbe Minute auf 18:40 min. Teresa Walter (Asics Frontrunner) folgte als Frauen-Siegerin in 22:05 min vor der schnellsten W45-Läuferin Brigitte Zimmermann vom ASC Dillenburg (26:06 min).

Einen neuen Streckenrekord schafft über 5 km die Jugendliche Lena Ritzel Teresa Walter liegt als Zweite in der Frauen-Hauptklasse in Front Platz drei und Sieg in der W45 verbucht Brigitte Zimmermann

Schüler/Bambini

Den Lahnpark-Lauf beschlossen die Rennen der Bambini und der Schüler. Während die Bambini eine kurze Wendepunktstrecke auf der Originalstrecke - einmal mehr angeführt von Sonja Heinbach von der LG Langgöns-Oberkleen - durchliefen, erwartete die Schüler eine kleine Schleife im Park mit dem Zieleinlauf über den "roten Teppich".

Zwei Schüler führen die Bambini auf ihre Strecke Der Sportkreisvorsitzende des Lahn-Dill-Kreises, Eberhard Göbel (Mitte), ehrt die vollständig versammelten Klassensieger des 7. Lahnpark-Laufes (li: 30-km-Sieger Andreas Straßner, Julia Galuschka, Halbmarathon-Dritter Paul Rodriquez)
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Eine große Kulisse wurde ihnen anschließend während der umfangreichen Siegerehrung aller Altersklassen geboten.

Bericht und Fotos von Helmut Serowy

Ergebnisse team-naunheim.com/lahnparklauf

Zu aktuellen Inhalten im LaufReport HIER

© copyright
Die Verwertung von Texten und Fotos, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne Zustimmung der LaufReport.de Redaktion (Adresse im IMPRESSUM) unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt.