27.7.19 - 30. Int. Bad Pyrmont Marathon

Schwierig, Schön und Stimmungsvoll

von Jörg Engelhardt 

Wer hier im größten niedersächsischen Staatsbad Pyrmont an den Start geht, lässt sich, egal für welche der sechs angebotenen Disziplinen er sich entscheidet, auf eine außerordentlich hohe sportliche Herausforderung ein. Besonders deutlich wird dies den Teilnehmern beim Hauptlauf. Hier erwartet die Laufathleten eine Streckenführung, die, sowohl was ihre landschaftliche Schönheit, als auch ihren sportlichen Schwierigkeitsgrad anbetrifft, zumindest im nördlichen Teil Deutschlands ziemlich einzigartig sein dürfte.

Das beginnt schon mit der zeitlichen Lage der Veranstaltung. Denn Marathonläufe im Hochsommer sind bei vielen Aktiven schon alleine wegen der höheren Temperaturen nicht gerade sehr beliebt. Was dazu führt, dass die Anzahl der angebotenen Marathonläufe in dieser Jahreszeit deutlich geringer ist, als im Frühjahr oder im Herbst.

 
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Zwar lag die Temperatur beim Start des Marathonlaufs um 13.00 Uhr mit ca. 28 Grad deutlich niedriger als im Jahr zuvor, dennoch ist auch dieser Wert im Vergleich zu Veranstaltungen im Frühjahr oder Herbst immer noch deutlich höher, was alleine schon für ein äußerst schweißtreibendes Unterfangen spricht. Doch mehr noch als die hohe Tagestemperatur ist es vor allem der doch ziemlich anspruchsvolle Streckenverlauf, der den Aktiven überdurchschnittlich viel abverlangt.

Die Hauptallee mit ihrem Start- und Zielbereich ist Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung Durch die Ausläufer des Kurparks schlängeln sich die Läufermassen
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Die amtlich vermessene Strecke ist zwar bestenlistenfähig aber für das Gros der Aktiven nicht bestenlistentauglich, da der Streckenverlauf mit seinen 690 Höhenmetern für schnelle Zeiten denkbar ungeeignet ist. Dazu kommt, das gut 70 Kilometer südlich von Hannover, eingebettet in den Höhen des Weserberglands, unmittelbar an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen, ein Streckenprofil vorherrscht, das mit seinen wechselnden Belegen die Aktiven noch zusätzlich vor knifflige Probleme stellt.

Auch der Halbmarathon sowie die Strecken über 5- und 10 Km weisen bei ebenso anspruchsvollem Profil eine überdurchschnittliche Anzahl an Höhenmetern auf. Oder kurz auf einen Nenner gebracht: Es geht buchstäblich über Stock und Stein. Die ersten 4,6 Km führen von der Hauptallee des Stadtzentrums bis zur ersten Getränkestation auf Asphalt sowie über teilweise unbefestigte Park-, Feld- und Wald- und Wiesenwege nur bergauf. Dabei ist an einer verengten Stelle auch viel Wurzelwerk unter die Füße zu nehmen.

 
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Keine Frage: Die angebotenen Läufe bieten ihren Teilnehmern, insbesondere den erfahrenen und gut trainierten Laufathleten unter ihnen, nahezu alles, was den ambitionierten Laufsport ausmacht. Stadtlaufatmosphäre auf den ersten und letzten gut 300 Metern und dazwischen fast durchgängig Berg-, Cross- sowie Landschafts-, aber auch Waldlaufatmosphäre.

Mit seinem Palmengarten beherbergt der Kurpark die größte Palmenfreianlage nördlich der Alpen Auch jenseits seines Palmengartens, den das Fürstenhaus Waldeck-Pyrmont schon vor über 300 Jahren angelegt hat, ist der weitläufige Kurpark eine Augenweide

Für die Mühen und Strapazen, denen sich die Teilnehmer auch auf den Unterdistanzen auszusetzen haben, werden sie mit einem sehr stimmungsvollen Zieleinlauf auf der imposanten Hauptallee reichlich entschädigt. Auf den letzten 200 Metern geht es vorbei an gut besetzten Lokalen und Cafés mit Außenbereich sowie einem ansehnlichen Zuschauerspalier, getragen vom Publikumsbeifall und einer guten Zielmoderation nur bergab.

Ohne Zweifel: Das Organisationsteam des veranstaltenden MTV 1861 Bad Pyrmont hat unter der Federführung seines Vorsitzenden Detlev Briese, der auch als Veranstaltungsmoderator im Einsatz war, sowie des stellvertretenden Vorsitzenden Uwe Schrader, der hier von allen nur Joe genannt wird, und vor allem für die Verwaltungsarbeit mit den zuständigen Behörden verantwortlich ist, ein Laufereignis auf die Beine gestellt, was sowohl von seinem Abwechslungsreichtum und seiner Schönheit sowie seiner stimmungsvollen Atmosphäre, aber auch ausgesprochenen Härte, alle Komponenten beinhaltet, für die der anspruchsvolle Laufsport steht.

 
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Angenommen, wurde das Veranstaltungskonzept, in diesem Jahr wieder besser als im Jahr zuvor, denn statt der 864 Finisher vor 12 Monaten, kamen diesmal 885 Laufathleten ins Ziel. Zwar waren die Siegerzeiten auf den angebotenen Distanzen diesmal trotz milderer Temperaturen nicht so schnell wie beim letzten Mal als das Feld noch etwas besser besetzt war. Dafür war der Teilnehmerschwund bei insgesamt registrierten 1064 Anmeldungen mit weniger als 200 Teilnehmern erfreulich gering. Es war spürbar, dass sich das Gros der Aktiven gut und ausreichend auf dieses sehr herausfordernde Laufsportereignis eingestellt hat.

Auf den ersten 5 Km steigt die Strecke beim Marathon nahezu stetig an Die Streckenverpflegung kann neben Mineralwasser aus heimischer Quelle, auch mit Kuchen, Brezeln, Bananen und Wassermelonen aufwarten

Begonnen hat die Geschichte dieser Veranstaltung im Jahre 1989, als sie noch von der Öffentlichkeit beinahe unbemerkt, auf einem der Stadt vorgelagertem Gelände stattfand. Damals waren sowohl der Marathon als auch der Halbmarathon noch nicht Bestand des Veranstaltungsprogramms. Erst mit dem Umzug auf die Hauptallee in der Innenstadt wurden diese beiden Strecken mit in das Wettbewerbsangebot aufgenommen. In diesem gesamten Zeitraum musste die Veranstaltung lediglich einmal ausfallen. Ansonsten wurde sie aber Jahr für Jahr vom MTV Bad Pyrmont und seinen 90 Helfern immer zuverlässig durchgeführt. Das Teilnehmerpotential bewegt sich seitdem zwischen wenigstens 1000 und knapp über 1300 gemeldeten Teilnehmern.

Bei der angegebenen Anzahl von 30 Auflagen, haben die Veranstalter die Gesamtzahl aller bisherigen Läufe auch ohne Marathonaustragung zugrunde gelegt, um die gesamte Geschichte dieser Veranstaltung in Bad Pyrmont zu dokumentieren. Außer den beiden Hauptläufen sowie den Wettbewerben über 5- und 10 Km, wurden auch noch 2 Walkingwettbewerbe sowie ein Bambinilauf über 400 Meter Länge durchgeführt. Anders als bei vielen anderen Veranstaltungen wurden die Altersklassenplatzierten zwar statistisch erfasst, aber nicht geehrt.

 
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Seinen internationalen Charakter erhielt der Lauf in diesem Jahr vor allem durch große Läuferkolonien aus Dänemark und den Niederlanden sowie durch den Sieger in der Königsdisziplin, der diesmal aus Tunesien kam. Auch in anderen deutschen Bundesländern hat der Lauf inzwischen ein gehöriges Liebhaberpotential für sich gewinnen können. Neben dem Hauptstrom aus Niedersachsen und Ostwestfalen wurden Teilnehmer aus Bayern, Berlin, Hessen und Hamburg in den Ergebnislisten erfasst.

Der Start zum 10 km Landschaftslauf und 10 km Walking erfolgt als letzter von 5 Wettbewerben beim Int. Bad Pyrmont Marathon

5 Kilometer

Hier zeigte Elias Sansar (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen), dass er auch auf der Kurzdistanz in der Region eine Klasse für sich ist. Der ostwestfälische Ausnahmeläufer, der bereits mehrmals beim stärker besetzten Marathon in Münster den Preis als bester deutscher Läufer gewinnen konnte und in diesem Jahr schon zum wiederholten Male den sehr renommierten Hermannslauf in Bielefeld für sich entschied, war auch beim Vivawest Marathon in Gelsenkirchen nicht zu schlagen.

In Jan Kaschura (RunArtist Holzminden) hatte er einen Gegner, der ihn fast bis ins Ziel gehörig antreiben sollte. Dennoch konnte Elias Sansar seinen stärksten Widersacher mit 8 Sekunden Vorsprung hinter sich lassen.

 
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Nach 16:35 min. auf der profilierten Strecke stand der Sieger, der noch Größeres vorhatte, fest. Für Jan Kaschura wurden 16:43 min. notiert. Mit Jakob Thöming (SSC Hanau-Rodenbach), sicherte sich dann ein starker hessischer Nachwuchsläufer den 3. Platz. Nach 18:20 min. hatte er das Podium komplettiert und sich 44 Sekunden Vorsprung auf Lennart Langschwadt verschafft, der nach 19:04 min. zugleich auch der Letzte war, der die 20-Minuten-Marke unterbieten konnte.

Elias Sansar unterstreicht auch auf den kurzen Strecken seine Klasse und fügt seinem Sieg über 5 Km noch einen weiteren über 10 Km hinzu Christoph Nowak läuft über 10 Km auf den 2. Platz Helmut Nothdurft nimmt die Gratulationskür für seinen 3. Platz über 10 Km entgegen

Die Frauenkonkurrenz beherrschte Larissa Scheidemann (RunArtists Holzminden) in 22:13 min. klar und deutlich. Den zweiten Platz des Tages im Hause Kaschura sicherte sich Stella Kaschura, die damit auch den 3. Podiumsplatz für RunArtist Holzminden im gleichen Rennen perfekt machen konnte. Nach 25:11 min. war ihr zweiter Platz gesichert. Es dauerte dann noch weitere elf Sekunden ehe Melanie Spieß (ESV Eintracht Hameln) sich den letzten freien Podestplatz erlaufen hatte. Nach 25:22 min. war ihr dritter Rang perfekt. Die kürzeste Laufdistanz des Tages wurde von 148 Teilnehmern gemeistert.

10 Kilometer

Hier konnte sich Rita Mantler (PhoenixContact) nach 45:55 min. den Sieg im Frauenrennen sichern. Ihr folgte Steffi Hundertmark (Team Elektro Pryton) nach 46:08 min. auf den zweiten Platz. Janyna Rohde (Sporthaus Rohde Bad Pyrmont) konnte dann nach 46:30 min. auf das Podest springen und das Podium im Frauenwettbewerb komplettieren.

Erneut gelang es Elias Sansar auch bei seinem zweiten Tagesstart einen mehr als nur deutlich überlegenen Sieg zu erringen. Nach 34:12 min. hatte er als erster Mann das Rennen beendet und sich damit den zweiten Tagessieg gesichert. Es verging über eine Minute ehe mit Christoph Nowak (Hannover Athletics) der Zweitplatzierte die Ziellinie überschreiten konnte. Nach 35.28 min. war für ihn das Rennen beendet und der "Silberrang" gesichert. Diese beiden Läufer waren auch die Einzigen, die unter 40 Minuten bleiben konnten. Helmut Nothdurft (Dets Race Team) konnte nach 41:19 min. als 3. im Gesamtklassement auf das Podest steigen. 195 Aktive kamen auf dieser Distanz ins Ziel.

Halbmarathon

Nils Pöhlker (TSV Schloß Neuhaus) war in diesem Rennen nicht zu schlagen. Er lag von Beginn an in Führung und legte Meter um Meter zwischen sich und seine Verfolger. Mit 1:20:12 h ließ er nichts anbrennen und zeigte auf der alles andere als leicht zu laufenden Strecke keinerlei Ermüdungserscheinung.

Noch kann Andreas Spieß im Halbmarathon Niels Pöhlker folgen. Doch am Ende wird der hier schon Führende, seinen Vorsprung noch gehörig ausbauen Jörn Hesse kann die Lücke zu beiden nicht mehr schließen Kathrin Hoffmann (im Hintergrund) führt das Frauenfeld im Halbmarathon an

Seine stärksten Konkurrenten konnten sich schon sehr früh auf einen Kampf um die übrigen Podestplätze einstellen, da der Gesamtsieger sehr bald aus ihrem Blickfeld entschwand und das Rennen einsam und allein für sich entschied. Es sollten über 5 Minuten vergehen ehe Andreas Spieß (ESV Eintracht Hameln) nach 1:25:50 h zuhause war und mit seinem 2. Platz zugleich auch den zweiten Podiumserfolg im Familienkreis perfekt machte. Jörn Hesse (Delligser SC) kam nach 1:26:20 h als Dritter ins Ziel und freute sich über seinen Podiumsplatz.

Nils Pöhlker gewinnt den Halbmarathon souverän Andreas Spieß folgt deutlich abgeschlagen auf dem 2. Platz Jörn Hesse freut sich über seinen 3. Platz

Kathrin Hoffmann (Deine Mudda) heißt die diesjährige Siegerin des Halbmarathons. Nach 1:40:43 h konnte sie ihren Tageserfolg perfekt machen und ihre stärkste Widersacherin Finja Albrecht aus Hannover auf den 2. Platz verweisen. Die vereinslose Läuferin aus der niedersächsischen Landeshauptstadt benötigte 1:41:11 h und hatte am Ende über 4 Minuten Vorsprung auf die Drittplatzierte Linda Wendt (Laufspass SW Sende), die sich nach 1:45:49 h ebenfalls ungefährdet den letzten freien Podestplatz sichern konnte.

Kathrin Hoffmann ist glücklich über ihren Triumph im Halbmarathon Finja Albrecht folgt auf dem 2. Platz

Wie auch in den vergangen Jahren, war der Halbmarathon der Wettbewerb mit der stärksten Teilnehmerresonanz. 333 Teilnehmer kamen auf dieser ziemlich schweren Strecke ins Ziel.

Marathon

Die Königsdisziplin des Tages stand bei den Frauen ganz im Zeichen von Doris Marquardt. Ihre Siegerzeit von 3:23:30 h konnte heute lediglich von zwei Männern unterboten werden. Somit wäre die Rheinländerin, die für LAV Bonn-Bad Godesberg ins Rennen ging auch in der Männerkonkurrenz noch auf das Podest gesprungen.

Nasreddine Mansour aus Tunesien hat sich im Marathonlauf schon einen ansehnlichen Vorsprung verschafft Der niedersächsische Landesmeister im Marathon Michael Kendelbacher kann sich zwar von seinen ärgsten Verfolgern lösen, aber Nasreddine Mansour nicht mehr einholen Doris Marquardt führt das Marathonlauf der Frauen an

Nachdem zu Beginn des Rennens noch zwei weitere Männer vor ihr lagen, konnte sie nicht nachlassend, diese noch überholen. Ihr Sieg im Frauenklassement war ungefährdet. Der Vorsprung auf die Zweitplatzierte Andrea Schadewell (Team Icehouse), die nach 3:33:33 h zuhause war, betrug am Ende über 10 Minuten. Auf Platz 3 kam mit Birgit Schönherr-Hölscher (PV Triathlon Witten) eine erfahrene Altersklassenläuferin ins Ziel, die trotz ihres Lebensalters noch immer für Podiumsplatzierungen gut ist. Einmal mehr entschied sie die Altersklasse W50 für sich.

Im Kampf um Platz 2 kann Andrea Schadewell (4109 ) Birgit Schönherr-Hölscher (4157 ) auf den 3. Platz verweisen Martina Ottes vom TSV Tutzing aus Bayern, die unlängst beim iWelt Marathon Würzburg auf den 5. Platz gelaufen ist, hat immer noch gut Lachen und wird am Ende diesmal auf dem 4. Platz ins Ziel kommen

Im Männerrennen ging der spätere Gesamtsieger Nasreddine Mansour sehr beherzt an die Spitze und gab seinen Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Nach 2:53:20 h war sein souveräner Tagessieg perfekt. Selbst der amtierende Niedersächsische Landesmeister Michael Kendelbacher (TSV Barsinghausen) konnte den schon bald recht großen Abstand nicht verkürzen und musste nach 2:56:32 h mit dem zweiten Platz Vorlieb nehmen. Doch wie gesagt, sowohl die Strecke als auch die klimatischen Bedingungen waren viel schwieriger als im Frühjahr in Hannover, wo er auf topfebenem Terrain rund 18 Minuten schneller war. Am Ende hatte er über 3 Minuten Rückstand auf den Tagessieger, aber auch über 27 Minuten Vorsprung auf den dritten Mann Edwin Lahm (Exxon Mobil), der sich als 4. im Gesamteinlauf den letzten freien Podestplatz bei den Männern sichern konnte. Am Ende sah der Hauptlauf des Tages 146 Finisher im Ziel. Das waren 13 mehr als im letzten Jahr.

Nasreddine Mansour gewinnt den 30. Int. Bad Pyrmont Marathon Doris Marquardt lässt bis auf 2 Ausnahmen alle Männer hinter sich und gewinnt den Marathonlauf der Frauen souverän Sima Fern vom Ginnheimer Lauftreff in Frankfurt am Main hatte 6 Stunden lang Freude am Marathon in Bad Pyrmont

Walking und Bambinilauf

Christof Mügge (TV Jahn Bad Driburg) und Heike Beckmann (BSV Blomberg) gewannen die Konkurrenz über 10-Km-Walking. Sabine Hinzken aus Bad Essen und Rafael Ott (NW Weserbergland) waren über 5-Km die schnellsten Walker. Insgesamt waren auf beiden Distanzen 63 Aktive unterwegs.

Beim Bambinilauf war der Nachwuchs ebenfalls mit viel Freude und Feuereifer bei der Sache. Auch wenn es hier keine Wertung gab, so wurde doch von vielen Kindern um jeden Platz eifrig gefochten.

Karola Baron-Wende, die einen Tag zuvor ihren Geburtstag feiern durfte, lässt sich von ihrem Ehemann Patrick und all ihren Kindern ins Ziel führen Stellvertretend für das gesamte Organisationsteam des MTV Bad Pyrmont lassen Uwe "Joe" Schrader (links außen) sowie Detlev und Annika Briese ihrer Freude über die gelungene Veranstaltung freien Lauf
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Insgesamt kann der veranstaltende MTV Bad Pyrmont mit dem Verlauf der heutigen Auflage sehr zufrieden sein. Die einzelnen Wettbewerbe konnten pünktlich gestartet und beendet werden und auch die Siegerehrungen fanden im üblichen Zeitrahmen statt. Das gastronomische Angebot im Zielbereich ist reichhaltig und gut. Wer mit dem Angebot des Veranstalters nicht zufrieden sein sollte, kann in den vielen Lokalen an der Hauptallee mit Sicherheit fündig werden. Insbesondere in Verbindung mit einem verlängerten Wochenende lohnt sich die Teilnahme, zumal das Staatsbad selbst mit einem sehr schönen Kurpark und der größten Palmenfreianlage nördlich der Alpen aufwarten kann. Zudem gibt es in der näheren und weiteren Umgebung zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bewundern, die einen Kurzurlaub in Bad Pyrmont in Verbindung mit der Teilnahme an einem, wenn auch schwierigen, aber doch auch sehr schönen Landschaftslauf attraktiv machen. Gerade die zeitliche Lage in den Sommerferien, macht für laufbegeisterte Kurzurlauber eine Reise ins Weserbergland interessant.

Bericht und Fotos von Jörg Engelhardt

Ergebnisse marathon-badpyrmont.de

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