7.7.18 - 17. Gornergrat Zermatt Marathon

Robbie Simpson und Ivana Iozzia gewinnen den Marathon-Wettbewerb

Alexandra Hagspiel wird Zweite bei den Ultras

von Winfried Stinn

Informationen zum Lauf 2019 - siehe Ankündigung im WO LÄUFT`S WIE?

Beim 17. Gornergrat Zermatt Marathon, an dem sich wiederum mehr als 2500 Läuferinnen und Läufer aus 45 Nationen beteiligten, gewannen über die Marathon-Distanz der Brite Robbie Simpson und die Italienerin Ivana Iozza. Damit wiederholte die Italienerin ihren Vorjahressieg und Simpson feierte bei seinem Debüt in Zermatt nach Siegen beim Aletsch Halbmarathon auf Bettmeralp und Montreux-Roche de Naye den dritten Berglauf-Sieg in zwei Wochen. Über die Ultra-Marathon Strecke wiederholten Roman Wyss und Simone Hegner (beide Schweiz) ihre Vorjahressiege. Alexandra Hagspiel aus Blaichach/ Allgäu belegte vor Eva Katz (Otterstadt) den zweiten Platz. Die Halbmarathonstrecke gewannen Martin Anthamatten und Sabine Kuonen (beide Schweiz).

Mit dem 17. Gornergrat Zermatt Marathon fand einer der landschaftlich attraktivsten Bergläufe statt, an dem sich wiederum mehr als 2500 Läuferinnen und Läufer aus 45 Nationen beteiligten
Nichts für reine Asphalt-Cowboys:
Berglauf & Trail-Run im LaufReport HIER

Mit dem Aletsch-Halbmarathon auf Bettmeralp und dem Gornergrat Zermatt Marathon fanden innerhalb von zwei Wochen gleich zwei der landschaftlich attraktivsten Bergläufe statt. Beide werben mit Superlativen, der Aletsch Halbmarathon mit "Der schönste Halbmarathon Europas" und der Zermatt Marathon mit "Der Lauf am schönsten Berg der Welt" und beide Veranstalter können die Superlative auch durchaus verwenden.

Beim diesjährigen "Lauf am schönsten Berg der Welt" verdeckten zwar immer wieder Wolken teilweise das Matterhorn. Dennoch wurde der 17. Gornergrat Zermatt Marathon bei strahlendem Sonnenschein und nicht zu extremer Hitze zu einem eindrucksvollen Genusslauf und bot alles, was das Herz jedes Berglauf-Fans höher schlagen lässt. Gut zu laufende Wanderwege wechselten mit steilen Bergpfaden ab. Eine eindrucksvolle Flora und Fauna, Bergseen mit Matterhornspiegelung, dazu ein grandioses Alpenpanorama mit dem Blick auf unzählige Viertausender, die sich, im Gegensatz zum Matterhorn, wolkenlos präsentierten.

Kurz und treffend beschreibt Andrea Schneider, die Geschäftsführerin des Zermatt-Marathons, den Lauf im Vorwort des aktuellen ‚Race-Magazine': "Vom tiefsten Tal der Schweiz zu einem der schönsten Marathon-Ziele Europas mit Sicht auf das majestätische Matterhorn, inmitten der faszinierend schönen Walliser Bergwelt".

Start zum 17. Gornergrat Zermatt Marathon im 1085 Meter hoch gelegenen St. Niklaus

Der Start für die 42,195 km lange Marathonstrecke, bei der insgesamt 1944 Höhenmeter überwunden werden mussten, war im 1085 Meter hoch gelegenen St. Niklaus. Von hier führte die Strecke, teils an der Vispa entlang, durch die typischen Waliser Dörfer mit den von der Sonne schwarz gebrannten Häusern Herbriggen, Randa und Täsch, ehe nach der Hälfte der Distanz der Weltkurort Zermatt erreicht wurde. Bis Zermatt wurden die Läufer/ innen von der sogenannten "fahrenden Tribüne", ein Service der Matterhorn-Gotthard-Bahn, begleitet und von den Zuschauern aus dem Zug begeistert angefeuert. Bis zum 1600 Meter hoch gelegenen Zermatt waren nur 600 Meter Höhenunterschied zu bewältigen.

Dichte Läuferfelder kurz nach dem Start

Nach einer Schleife durch das Matterhorndorf folgte ein kräftiger Anstieg auf die 2280 Meter hochgelegene Sunnegga. Hier ging es zunächst durch leichte Abwärts- und Flachpassagen etwas gemächlicher zu. Ein Streckenabschnitt zum Erholen und Genießen. Das passt genau, denn hier passieren die Läuferinnen und Läufer den Leisee, ein idyllisch gelegener Badesee. Aber die Erholungsphase dauerte nicht lange an, denn nun ging es von der Sunnegga zur Riffelalp mit einigen bergauf- und bergab Passagen.

 

Banner anklicken - informieren
LR-Info Alb Marathon Schwäbisch Gmünd HIER

Ab Riffelalp begann der schwierige Schlussteil der Strecke, auf 2,5 Kilometern galt es nun die restlichen 360 Meter Höhenunterschied zu überwinden. Vorbei an der Gornergratbahn, hier konnten die Läuferinnen und Läufer nochmals die Anfeuerungsrufe aus der Bahn genießen, ehe das Ziel auf Riffelberg erreicht wurde.

Bis Zermatt wurden die Läuferinnen und Läufer von der sogenannten "fahrenden Tribüne" begleitet, ein Service der Matterhorn-Gotthard-Bahn, und von den Zuschauern aus dem Zug heraus begeistert angefeuert

Das Ziel liegt auf einer Höhe von 2585 m, unmittelbar an der Bahnlinie Zermatt-Gornergrat. Neben einem tollen Blick auf das Matterhorn, sieht man von hier noch auf eine ganze Reihe Viertausender wie Weißhorn, Zinalrothorn, Obergabelhorn, Dent Blanche Damit, Breithorn, um nur einige zu nennen.

Auch der Ultra-Marathon mit Ziel auf dem 3089 Meter hohen Gornergrat stand wieder auf dem Programm. 45,595 Kilometer ist die Strecke lang. Dabei müssen 2458 Meter bergauf und 444 Meter bergab gelaufen werden. Gestartet wurde ebenfalls in St. Niklaus. Bis zum Riffelberg war die Strecke identisch mit der Marathonstrecke. Ab Riffelberg galt es für die "Ultras" noch 3,4 km und happige 514 Höhenmeter zu meistern. Dieser Abschnitt ist extrem hart, aber auch reizvoll.

 

Banner anklicken - informieren
LaufReport-Info zum Wolfgangseelauf HIER

So wurde der Riffelsee mit Matterhornspiegelung passiert und die Aussicht auf dem Gornergrat auf mehr als 30 Viertausender ist einmalig. Neben Marathon und Ultra-Marathon standen noch Halbmarathon mit Start in Zermatt und Ziel auf dem Riffelberg, sowie der Zweier Staffel-Wettbewerb auf dem Programm.

Kurz versteckt sich das Matterhorn an einer der reizvollen Streckenpassagen, dem Leisee Blick auf Riffelsee mit Matterhornspiegelung für die Ultra-Marathonis auf ihrem Weg zum 3089 Meter hoch gelegenen Ziel am Gornergrat

Das zweitägige Laufevent begann am Freitag mit der Pastaparty und der Präsentation der Favoriten. Neben den Stars aus der Laufszene, wie Robbie Simpson, Patrick Wieser, Vajin Armstrong, Isaac Kosgei, Martin Anthamatten, Roman Wyss, Sarah Tunstall, Ivana Lozzia und Simone Hegner, wurde auch der mehrfache Welt-und Europameister im Bahnradfahrer Franco Marvulli vorgestellt. Marvulli hat sich, nachdem er 2014 seine Karriere als Radsportler beendete, als Moderator und Speaker bei Sportveranstaltungen einen Namen gemacht. So engagierte sich der erfolgreiche Bahnradfahrer erstmals auch beim Zermatt Marathon als Streckensprecher im Start und Zielbereich.

Die Laufstrecke bietet unter anderem Blicke auf das Breithorn, dem am am häufigsten bestiegene Viertausender in den Alpen ... ... und den Liskamm Berg östlich des Matterhorns, der fast 50 m höher als das Matterhorn ist. Der Berg hat den Beinamen "Menschenfresser", weil früher auf den Wechten des Kammes immer wieder Seilschaften abstürzten

Top-Favorit bei den Männern war der Schotte Robbie Simpson. Der Berglauf Vize Europameister von 2014 und Weltmeisterschaftsdritter von 2016 hält sich seit mehr als sechs Wochen zu einem Höhentrainingslager in Crans Montana auf und präsentierte sich schon beim Aletsch Halbmarathon und beim Klassiker "Montreux- Les Rochers-de-Naye" in ausgezeichneter Form. Nachdem Start setzte sich Simpson mit dem Vorjahreszweiten Isaac Kosgei (Kenia) an die Spitze des Feldes. Der Kenianer hatte am Abend zuvor noch erklärt, dass er nach seinem zweiten Platz im Vorjahr diesmal unbedingt gewinnen will. Dementsprechend forsch ging er das Tempo an, ohne aber Simpson abschütteln zu können.

Robbie Simpson aus Schottland auf seinem Weg zum Marathonsieg beim 17. Gornergrat Zermatt Marathon Patrick Wieser aus Aadorf folgt auf Platz 2 Der Neuseeländer Vajin Amstrong wird 3.

Bei Kilometer 18, also drei Kilometer vor Zermatt, verschärfte Simpson das Tempo und ließ Kosgei keine Chance zu kontern. "Ich wollte die Sprintprämie in Zermatt gewinnen, deshalb habe ich rechtzeitig das Tempo angezogen", so der Brite später. Simpson erreichte Zermatt vor Kosgei und dem mehrfachen Zermatt Marathon Sieger Patrick Wieser (Schweiz) als Erster. Auf den Steilpassagen zwischen Zermatt, Sunnegga und Riffelalp bis zum Ziel vergrößerte Robbie Simpson einen Vorsprung und gewann in ausgezeichneten 3:00:39 Stunden. "Ich wollte gewinnen. Die Zeit war zweitrangig. Das war ein toller Lauf auf einer super Strecke. Schon als Kind war ich vom Matterhorn begeistert", schwärmte Simpson, der nun erst einmal wieder zurück nach Schottland reist und dann im August beim Sierre-Zinal den nächsten Klassiker gewinnen will.

Der Vorjahesszweite Isaac Kosgei auf Sunnegga noch auf Platz drei gab später auf Mark Weidler wird als Vierter bester Deutscher über die Marathonstrecke Serhii Popov aus der Ukraine läuft auf Platz 5

Patrick Wieser überholte auf dem ersten richtigen steilen Anstieg Richtung Sunnegga Isaac Kosgei, der dann später aufgab. Patrick Wieser, der bereits dreimal den Zermatt Marathon gewinnen konnte, belegte in 3:16:04 Stunden den zweiten Platz. "Gegen Robbie Simpson hatte ich mir keine Chance ausgerechnet. Deshalb habe ich mit dem zweiten Platz das Optimum rausgeholt. Für mich ist es immer wieder ein Erlebnis in Zermatt zu laufen und das einmalige Panorama auf der Strecke, aber vor allem hier auf Riffelberg zu genießen. Für mich gibt es keinen schöneren Berglauf", so Wieser, der Sieger des diesjährigen LGT Marathon in Liechtenstein. Dritter wurde der Neuseeländer Vajin Amstrong. Einen ausgezeichneten vierten Platz belegte als bester Deutscher Mark Weidler (TuS Heltersberg). Fünfter wurde Sherhii Popov aus der Ukraine.

Ivana Iozzia aus Italien wiederholt ihren Vorjahressieg auf der Marathonstrecke Die Britin Sarah Tunstall wird 2. Marathonfrau Annamae Flynn aus den USA folgt auf Rang 3

Bei den Frauen feierte die Italienerin Ivana Iozza einen Start-Ziel-Sieg. Sie gewann in 3:36:20 Stunden und war damit mehr als drei Minuten schneller als bei ihrem Vorjahressieg. Es war ihr dritter Start in Zermatt. Neben ihren beiden Siegen wurde sie 2015 bei der Weltmeisterschaft über die Langstrecke an gleicher Stelle Achte und mit dem Nationalteam Zweite. "Ich wollte meinen Vorjahressieg wiederholen. Das ist mir gelungen. Auf die Zeit habe ich nicht geschaut. Ich bin recht verhalten angegangen und danach einfach nach Gefühl gelaufen. Da ich vom Straßenlauf komme, laufe ich lieber flachere Strecken. Der letzte Kilometer war heute sehr hart für mich, deshalb konnte ich das schöne Panorama erst nachdem Zieleinlauf genießen."

Auf Platz zwei kam die britische Vize-Europameisterin von 2017 und zweifache Siegerin des Aletsch Halbmarathons Sarah Tunstall. Sie lief 3:44:05 Stunden. "Das war mein erster Marathon überhaupt. Deshalb bin ich mit dem zweiten Platz zufrieden." Dritte wurde die US-Amerikanerin Annamae Flynn in 3:51:59 Stunden.

Das Ziel der Ultra-Marathonis auf dem Gornergrat erreichten wie hier Daniel Enz aus Stäfa als 20. ... ... der Vorjahressieger Roman Wyss aus Niederbipp als Erster Tiaan Erwee aus Großbritannien wird 3. Vor ihm lief mit Bernhard Eggenschwiler aus Oberentfelden ein weitere Schweizer auf Rang 2

Beim Ultra-Marathon mit Ziel auf dem 3089 Meter hohen Gornergrat gewann der Schweizer Roman Wyss, bei seinem sechsten Start nach 2016 und 2017 zum dritten Mal hintereinander. Bis kurz vor Sunnegga hielt der Brite Tiaan Erwee mit. Danach lief Wyss einen überlegenen Sieg entgegen und gewann in 4:03:18 Stunden. Bernhard Eggenschwiller (Schweiz) belegte in 4:09:20 Stunden den zweiten Platz. Dritter wurde Tiaan Erwee in 4:10:06 Stunden.

Simone Hegner aus Bern wiederholt ihren Vorjahressieg beim Ultra-Marathon Die Deutsche Alexandra Hagspiel wird 2. Ultra-Marathon-Frau Eva Katz, ebenfalls aus Deutschland, läuft auf Rang 3

Auch bei den Frauen gab es durch Simone Hegner einen Schweizer Erfolg. Sie siegte in 4:32:47 Stunden und war damit drei Minuten schneller als bei ihrem Vorjahressieg. "Da ich mich auf den Berlin Marathon vorbereite lief es vor allem im ersten flacheren Teil bis Zermatt sehr gut. Ich kenne die Strecke und wusste natürlich, wenn ich im flachen Teil zu schnell bin, wird es ab Zermatt schwierig. Ich glaube, dass ich mir das Rennen gut eingeteilt habe. Es lief einfach gut heute, dass ich dann noch deutlich schneller war als im Vorjahr, hat mich selbst überrascht." Den zweiten Platz erkämpfte sich einen Kilometer vor dem Ziel Alexandra Hagspiel auch Gleichhoch. Sie lief 4:47:09 und verwies damit Eva Katz (Otterstadt) knapp auf Platz drei. Elke Keller (LG Filstal) vervollständigte als Fünfte das gute Ergebnis aus deutscher Sicht.

Martin Anthamatten aus Zermatt gewinnt den Halbmarathon Alex Jodidio aus Fully läuft auf Rang 2 Schnellste Marathon-Staffel wurde Bigfriends.ch aus Bern

Den Halbmarathon mit Start in Zermatt und Ziel auf Riffelberg gewann zum vierten Mal Lokalmatador Martin Anthamatten in 1:42:04 Stunden. Die Plätze zwei und drei gingen mit Alex Jodidi (1:43:53) und Lukas Marti (1:45:38) an zwei weitere Schweizer Läufer. Vierter und bester deutscher wurde Alexander Grigo aus Villingen im Schwarzwald. Auch bei den Frauen gingen die Podestplätze an Schweizer Läuferinnen. Es siegte Sabine Kuonen in 1:59:48 Stunden vor Kathrin Knuchel (2:11:05) und Christa Kilchenmann (2:14:00). Als beste Deutsche kam Kerstin Sollinger aus Wolfratshausen auf Platz 14.

Wie immer fördert der Zermatt Marathon ein soziales Projekt. Diesmal wird die "Nepal Children Organisation" unterstützt. Ziel dieser Organisation ist es Kindern die komplette Schulbildung zu ermöglichen. Eine interessante Parallele zur Air-Zermatt, die in diesem Jahr ihr 50 jähriges Bestehen feierte. Denn die Air Zermatt, mit Bruno Jelk an der Spitze, bildet in Nepal Rettungssanitäter aus.

Der mehrfache Welt- und Europameister im Bahnradfahren Franco Marvulli engagierte sich, gemeinsam mit Ruth Raaflaub-Minnig, als Speaker beim Zieleinlauf auf Riffelberg

Oliver Andenmatten, der im vergangenen Jahr das OK-Präsidentenamt von Stefan Truffer übernahm, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des 17. Gornergrat Zermatt Marathons: "Ich bin sehr froh, dass ich im letzten Jahr noch mit Stefan Truffer das Ganze einmal gemeinsam durchführen konnte. So war es doch heute für mich alles viel einfacher. Dazu kommt noch, dass wir ein erfahrenes, gut eingespieltes OK haben, was mir den Einstieg vereinfacht hat. So ist auch heute alles toll und problemlos gelaufen. Wir hatten, im Gegensatz zum vergangenen Jahr, Glück mit dem Wetter gehabt, auch wenn sich das Matterhorn nicht immer ganz gezeigt hat. Aber die Bedingungen für die Läuferinnen und Läufer waren gut."

Ehrung der schnellsten Marathonmänner mit dem Sieger Robbie Simpson aus Schottland, dem 2. Patrick Wieser (links) aus der Schweiz und dem 3. Vajin Armstrong aus Neuseeland Ehrung der schnellsten Marathonfrauen mit der Siegerin Ivana Iozzia aus Italien, der 2. Sarah Tunstall (li.) aus Großbritannien und der 3. Annamae Flynn aus den USA

Und Andrea Schneider fügte hinzu: "Auch meine Bilanz fällt positiv aus. Wenn ich mich hier oben auf Riffelberg umschaue und Hunderte zufriedene Läuferinnen und Läufer sehe, dann bin ich glücklich." Geradezu begeistert äußerte sich der mehrfache Welt-und Europameister im Bahnradfahren Franco Marvulli, der sein Debüt als Speaker beim Gornergrat-Zermatt Marathon gab. Zunächst war er beim Start, später beim Zieleinlauf auf Riffelberg, wo er gemeinsam mit Ruth Raaflaub-Minnig agierte. "Das war einfach wunderbar, wunderschön, unbeschreiblich. Das ist der schönste Arbeitsplatz den man sich vorstellen kann, mit der schönsten Beschäftigung die man sich vorstellen kann. Es hat Spaß gemacht die Läuferinnen und Läufer zu begeistern, zu motivieren und auf den letzten Metern zu begleiten. Das war für mich ein tolles Erlebnis. Ich habe mich gezielt auf diese Aufgabe vorbereitet und einige Halbmarathons und den 56 km Lauf bei der Bieler Nacht bestritten. Ich wollte erfahren, wie das beim Laufen ist, wie man sich fühlt, damit ich mich, wenn ich einen Lauf kommentiere auch in die Menschen hineinversetzen kann."

Beim diesjährigen "Lauf am schönsten Berg der Welt" verdeckten zwar immer wieder Wolken teilweise das Matterhorn ... ... im Ziel auf Riffelberg präsentierte sich das Matterhorn dafür umso öfter seinen begeisterten Betrachtern
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Im kommenden Jahr findet im Rahmen des Gornergrat Zermatt Marathons die Berglauf-Europameisterschaft statt. Ein weiterer Höhepunkt nach der 2015 erfolgreich verlaufenen Berglauf-Weltmeisterschaft über die Langdistanz. Die Berglauf-Europameisterschaft wird am Sonntag, den 6. Juli, auf einer etwa 10 km langen Strecke, voraussichtlich von Zermatt auf den Riffelberg ausgetragen.

Bericht und Fotos von Winfried Stinn

Foto-Impressionen im LaufReport HIER
Ergebnisse www.zermattmarathon.ch
Zu aktuellen Inhalten im LaufReport HIER

© copyright
Die Verwertung von Texten und Fotos, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne Zustimmung der LaufReport.de Redaktion (Adresse im IMPRESSUM) unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt.

Datenschutzerklärung