06.07. - 10.07.2016 - 23. Leichtathletik Europameisterschaften in Amsterdam

10.000 Meter Männer - Finale

Text von René van Zee - Fotos von Jens Priedemuth

800m Frauen Männer   1500m Frauen Männer   3000mH Frauen Männer
5000m Frauen Männer 10000m Frauen Männer Halbmarathon Frauen Männer

1. Polat Kemboi ARIKAN Türkei 28:18,52
2. Ali KAYA Türkei 28:21,42
3. Antonio ABADÍA Spanien 28:26,07

Langweilige 10.000m Männer bei der EM 2016

Die 10.000 Meter der Männer waren sehr langweilig. Zwei türkische Läufer dominierten das Rennen: Polat Kemboi Arikan und Ali Kaya. Nach zwei Runden gingen sie in Führung und während des Rennens änderte sich nichts mehr. Am Ende siegte Arikan in 28:18,52 vor Kaya in 28:21,42.

Die Türkei dominiert auf der Stadion-Langstrecke. Nachdem Yasemin Can bei den Frauen am 1. Tag der Leichtathletik EM Gold über 10.000 Meter geholt hat, erlaufen Polat Kemboi Arikan und Ali Kaya erneut zwei Medaillen - Gold und Silber - für die Türkei

Um Platz drei wurde es noch spannend zwischen Antonio Abadia (Spanien), Dmytro Lashyn (Ukraine) und Dewi Griffiths (Großbritannien). Abadia wurde Dritter in 28:26,07. Lashyn und Griffiths liefen in neuer persönlicher Bestzeit auf Platz vier in 28:27,90 und fünf in 28:28,55.

Von den 12 Läufern auf der Startliste kamen nur 9 ins Ziel.

Ein Läufer (Andy Vernon/GBR) trat nicht, Aimeru Almeya aus Israel beendete das Rennen nicht und sein Landsmann Girmaw Amare wurde disqualifiziert wegen Verstoß gegen die Regel 163.3b: Athlet waren außerhalb der Bahn.

Einen spannenden Kampf um Platz 3 gab es zwischen Antonio Abadia (Spanien), Dmytro Lashyn (Ukraine) und Dewi Griffiths (Großbritannien). Abadia wurde Dritter in 28:26,07. Lashyn und Griffiths liefen in neuer persönlicher Bestzeit auf Platz vier in 28:27,90 und fünf in 28:28,55
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Zwischenzeiten: 1000m: 2:43,27 - 2000m: 5:26,06 - 3000m: 8:15,71 - 4000m: 11:06,35 - 5000m: 13:57,67 - 6000m: 16:52,25 - 7000: 19:47,03 - 8000: 22:41,50 - 9000: 25:34,41 und 10.000m: 28:18,52.

Polat Kemboi Arikan ist geborener Kenianer. Er wurde erst 2011 türkischer Staatsbürger.

Eigentlich war er erst 2013 für die Türkei startberechtigt, aber bei den Hallen-Weltmeisterschaften in Istanbul 2012 entschied die IAAF, dass er sofort für die Türkei starten könne. Bei den Olympischen Spielen in London wurde er 9. in 27:38,81.

Für LaufReport berichten aus Amsterdam:
René van Zee und Jens Priedemuth

Infos & Ergebnisse www.european-athletics.org

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René van Zee Jens Priedemuth

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