06.07. - 10.07.2016 - 23. Leichtathletik Europameisterschaften in Amsterdam

5.000 Meter Frauen - Finale

Text von René van Zee - Fotos von Jens Priedemuth

800m Frauen Männer   1500m Frauen Männer   3000mH Frauen Männer
5000m Frauen Männer 10000m Frauen Männer Halbmarathon Frauen Männer

1. Yasemin CAN Türkei 15:18,15
2. Meraf BAHTA Schweden 15:20,54
3. Steph TWELL Großbritannien 15:20,70

4. Susan KUIJKEN Niederlande 15:23,87
8. Fate TOLA GELETO Deutschland 15:43,30

Doppelsieg Yasemin Can

Die 19-jährige Yasemin Can, besser bekannt als die Kenianerin Vivian Jemutai, gewann nach den 10.000m auch über 5.000m das Europameisterschaftsrennen. Sie lebt seit 2015 in die Türkei und bekam sehr schnell die türkische Staatsbürgerschaft. Seit Anfang 2016 ist sie von der IAAF für die Türkei startberechtigt. Sie ging sehr schnell in Führung und daran änderte sich in diesem Rennen nichts mehr.

Eilish McColgan (GBR), Tochter der ehemaligen schottischen Weltklasse-Langstreckenläuferin Liz McColgan (BZ über 5.000m 14:59,56) an der Spitze des Feldes, sie wird 6. in 15:28,53. Die Deutsche Marathonläuferin Fate Tola wird im 5.000 Meter Rennen 8. in 15:43,30 Titelverteidigerin Meraf Bahta aus Schweden vor Steph Twell aus Großbritannien und Susan Kuijken aus den Niederlanden

Nach den Zwischenzeiten von 1000m in 3:19,48; 2000m in 6:16,52; 3000m in 9:14,66 und 4000m in 12:16,70 erreichte sie das Ziel in 15:18,15.

Vier Läuferinnen kämpften um Silber und Bronze. Meraf Bahta (Schweden) wurde Zweite in 15:20,54 und Stephanie Twell (Großbritannien) Dritte in 15:20,70. Bahta hat auch afrikanische Wurzeln, sie stammt aus Eritrea. Sie war die amtierende Europameisterin des Jahres 2014.

Lokalmatadorin Susan Kuijken, hier vor Steph Twell aus Großbritannien, verpasst eine Podestplatz um 3 Sekunden Silber für Meraf Bahta aus Schweden, Bronze für Steph Twell aus Großbritannien Nach Gold über 10.000 m nun auch Gold über 5.000 m für die Türkin Yasemin Can
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Fate Tola Geleto (LG Braunschweig), die gebürtige Äthiopierin ist erst seit Kurzem für Deutschland startberechtigt, wurde 8. in 15:43,30. Für sie kam die Einbürgerung zu spät, sonst wäre sie in Rio für Deutschland beim olympischen Marathon gestartet.

Maren Kock (LG Telis Finanz Regensburg), die für 1500m und 5000m gemeldet war, hatte mitgeteilt, dass sie nicht über 5000m startet, weil sie einen Tag später im 1500m-Finale steht. Das war erst nach dem Meldetermin für die 5000m sicher. So musste sie beim 5.000m-Finale starten. Nach der ersten Runde trabte sie von der Bahn. " Das war ein gutes Training für das Finale über 1500m", sagte sie lachend.

Für LaufReport berichten aus Amsterdam:
René van Zee und Jens Priedemuth

Infos & Ergebnisse www.european-athletics.org

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René van Zee Jens Priedemuth

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