06.07. - 10.07.2016 - 23. Leichtathletik Europameisterschaften in Amsterdam

3.000 Meter Hindernis Frauen - Finale

Text von René van Zee - Fotos von Jens Priedemuth

800m Frauen Männer   1500m Frauen Männer   3000mH Frauen Männer
5000m Frauen Männer 10000m Frauen Männer Halbmarathon Frauen Männer

1. Gesa-Felicitas KRAUSE Deutschland 9:18,85 PB
2. Luiza GEGA Albanien 9:28,52 NR
3.Özlem KAYA Türkei 9:35,05

DQ Maya Rehberg (GER) wurde wegen einem technischen Fehler am Wassergraben disqualifiziert

Gesa-Felicitas Krause holt Gold über 3.000 Meter Hindernis

Die Europameisterin über 3000m Hindernis Gesa-Felicitas Krause auf ihrer Ehrenrunde
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Gesa-Felicitas Krause wurde Europameisterin über 3000m Hindernis. Sie hat eine fantastische Technik und nur Luiza Gega aus Albanien konnte mit dem Schützling von Wolfgang Heinig mithalten. Gesa-Felicitas Krause war in diesem Feld eine Klasse für sich.

In den letzten Runden verschärfte Gesa das Tempo noch einmal und siegte in 9:18,85, nicht weit entfernt vom deutschen Rekord von Antje Möldner-Schmidt (9:18,54 min / 2009). Silber holte Luiza Gega mit 9:28,52. Bronze gewann Özlem Kaya (Türkei) in 9:35,05 min.

DLV-Athletin Maya Rehberg wurde in ihrem ersten großen Finale disqualifiziert, weil sie im Gedränge am Wassergraben die Bahn verlassen hatte Die Schweizerin Fabienne Schlumpf wurde 5. in 9:40,01

Es ist wirklich ein Genuss anzuschauen, wie perfekt Gesa-Felicitas Krause den Wassergraben meistert. Sie gewann bei jeden Sprung über den Wassergraben 3 bis 4 Meter.

Die ersten Drei der Europameisterschaften über 3000m Hindernis im Rennen ... ... und bei der Siegerzeremonie: Gold für Gesa-Felicitas Krause (GER), Silber für Luiza Gega (ALB) und Bronze für Özlem Kaya (TUR)

Maya Rehberg (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) wurde in ihrem ersten großen Finale disqualifiziert, weil sie im Gedränge am Wassergraben die Bahn verlassen hatte.

06.07. - 10.07.2016 - 23. Leichtathletik Europameisterschaften in Amsterdam

3.000 Meter Hindernis Frauen - Vorläufe

Drei deutsche Frauen bei den Vorläufen über 3000mHindernis

Im ersten Vorlauf starteten die Favoritin Gesa-Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt) und Jana Sussmann (Laufteam Haspa Marathon Hamburg). Im zweiten Vorlauf Maya Rehberg (SG TSV Kronshagen /Kieler TB).

28 Hindernisläuferinnen aufgeteilt in zwei Vorläufe waren am Start. Hier der erste Vorlauf mit der Favoritin Gesa-Felicitas Krause aus Deutschland

28 Hindernisläuferinnen waren am Start. Es gab zwei Vorläufe. Die ersten Fünf in jedem Vorlauf kamen ins Finale. Mit den fünf schnellsten Verliererinnen wurde das Finalfeld aufgestockt. So konnten sich 15 Läuferinnen für das Finale qualifizieren. Die Wetterbedingungen während der Vorläufe waren nicht gut: es hat geregnet und es war windig.

Die zweite Deutsche im 3000m Hindernis Rennen Jana Sussmann schaffte den Einzug ins Finale nicht Die Türkinnen Özlem Kaya und Meryem Akda qualifizierten sich als 2. und 3. im 1. Vorlauf hinter Gesa-Felicitas Krause (GER)

Im ersten Vorlauf war es für Gesa-Felicitas Krause (23) keine schwierige Aufgabe. Die Bronzemedaillen-Gewinnerin der Weltmeisterschaft 2015 in Beijing gewann ohne Mühe in 9:43,81. Die Läuferin von Wolfgang Heinig brauchte nicht viel Kraft um weiter zu kommen.

Krause ging damit als Sechstschnellste ins Finale. Jana Sussmann schaffte den Einzug ins Finale nicht. Sie wurde im gleichen Vorlauf in 9:49,04 Neunte. Jana Sussmann wird von Gerd Prüsmann trainiert.

Reaktionen:

Gesa-Felicitas Krause: "Ich wollte unbedingt kontrolliert laufen, Kräfte sparen, das ist gelungen. Das Rennen war technisch gut. In jedem Fall will ich eine Medaille."

Jana Sussmann: "Es war ein schwieriges Rennen, es gab viel Gedränge. Ich habe alles gegeben. Schade, dass ich nicht ins Finale gekommen bin. Jetzt mal hoffen, dass Sanaa Kouba nicht schneller läufst, sonst ist mein Platz für Rio auch weg."

Im 2. Vorlauf konnte sich die Schweizerin Fabienne Schlumpf auf Platz 2 setzen. Die Finnin Sandra Eriksson neben ihr kam ebenso weiter wie die Ukrainerin Mariya Shatalova hinter ihr Die Deutsche Maya Rehberg kam bei ihrem Debüt als 8. über die Zeit weiter Luiza Gega aus Albanien läuft beim 2. Vorlauf mit 9:38,87 als Schnellste ins Ziel
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Im zweiten Vorlauf war die Debütantin Maya Rehberg (22) am Start. Sie wurde in 9:47:32 Achte. Das reichte gerade. Sie kam als 14. ins Finale. Das war eine sehr gute Leistung von Maya bei ihrer ersten EM-Teilnahme. Sie wird trainiert von Andreas Fuchs.

Maya Rehberg: "Ich bin froh, das Finale erreicht zu haben. Viele Läuferinnen sind auf einem gleichen Niveau. Das macht es schwierig, sich zu positionieren. Ich sollte klüger laufen. Das kostet weniger Kraft…".

Weiter gekommen sind die ersten 5 in jedem Lauf (Q) und die weiteren 5 Zeitschnellsten (q)

Im 1. Lauf qualifiziert: Im 2. Lauf qualifiziert:
1. Gesa-Felicitas KRAUSE GER 9:43.81 Q 1. Luiza GEGA ALB 6 9:38.87 Q
2. Özlem KAYA TUR 9:44.41 Q 2. Fabienne SCHLUMPF SUI 9:40.28 Q
3. Meryem AKDA TUR 9:45.69 Q 3. Sandra ERIKSSON FIN 9:41.16 Q
4. Michele FINN IRL 9:45.93 Q 4. Mariya SHATALOVA UKR 9:41.65 Q
5. Matylda KOWAL POL 9:46.25 Q 5. Sara TREACY IRL 9:42.16 Q
6. Nastassia PUZAKOVA BLR 9:46.36 q 6. Kerry O'FLAHERTY IRL 9:45.53 q
7. Ingeborg LØVNES NOR 9:47.50 q 7. Diana MARTÍN ESP 9:45.90 q
nicht qualifiziert 8. Maya REHBERG GER 8 9:47.32 q
9. Jana SUSSMANN GER 9:49.04  

Für LaufReport berichten aus Amsterdam:
René van Zee und Jens Priedemuth

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René van Zee Jens Priedemuth

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