9.6.19 - 3. Santander Marathon Mönchengladbach

Ideale Bedingungen für über 1200 Läufer

Robert Wilms siegt über 42 km - Andrea Pfister sogar mit Streckenrekord

Mehr Teilnehmer als 2018 - aber längst noch kein Selbstläufer

von Michael Schardt 

Die Premiere war ursprünglich für 2016 vorgesehen, doch musste die Veranstaltung wegen heftigen Unwettern damals abgesagt werden. Ersatzweise konnten die gemeldeten Marathonläufer mit Rabatt beim Duisburg Marathon mitmachen. Auch 2017 stand das Event aus gleichgelagerten Gründen auf der Kippe, konnte dann aber doch durchgeführt werden. Nun, am 2. Juniwochenende, ging die dritte Auflage bei besten äußeren Bedingungen und einigen Neuerungen über die Bühne. Der Santander Marathon in Mönchengladbach ist der jüngste in einer deutschen Großstadt. Ins breite Bewusstsein der Marathonszene ist er bislang noch nicht gedrungen, zu zurückhaltend ist man im PR-Bereich unterwegs.

 
Banner anklicken - informieren
LR-Info TCS Amsterdam Marathon HIER

Der Marathon in Mönchengladbach ist der jüngste in einer deutschen Großstadt. Nachdem die Premiere 2016 wegen Unwetter zunächst ausfiel, debütierte die Veranstaltung 2017. Jetzt ging die dritte Edition über die Bühne
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Einen neuen Marathon zu einer Zeit zu etablieren, als der Marathonboom längst vorüber war, dürfte kein Leichtes werden und den Organisatoren seinerzeit sicher bewusst gewesen sein. Andererseits hat eine Stadt mit mehr als 260.000 Einwohner genügend Potential für eine zufriedenstellende Beteiligung einerseits, und andererseits hatte man mit der Santander Consumer Bank einen "belastbaren" und in der Laufszene erfahrenen Titelsponsor im Rücken, der sich zudem mit der Stadt in enger Verbindung sieht. Schließlich liegt hier der Firmenhauptsitz für Deutschland. Schon lange vor dem Marathon hatte Santander die Volkslaufbewegung in MG gefördert und hier Wettkämpfe initiiert.

Junge Organisatorin

Veranstalter des MG-Marathons ist die HockeyPark Betriebsgesellschaft mit Michael Hilgers an der Spitze. Als Ausrichter holte man mit MeoMove eine junge Bochumer Eventagentur ins Boot, die von der damals 28-jährigen Nicole Hafner gegründet worden war.

 
Banner anklicken - informieren
LaufReport-Info zum innogy Marathon „Baldeneysee" in Essen HIER

Mit der Stadt war Hafner aus ihrer eigenen sportlichen Vergangenheit bestens vertraut. Denn sie kämpfte jahrelang als Judoka für einen Mönchengladbacher Bundesligaverein und hielt sich fast täglich zum Training hier auf. Als Orgachefin für Laufevents besaß die heute 32-jährige Master-Akademikerin noch keine Erfahrungen, aber im Musikbereich war sie schon erfolgreich tätig. Schon bei der geplatzten Premiere 2016 lief nahezu alles über ihren Schreibtisch. Ihr Plan war, den Santander Marathon zu einem Musikmarathon zu entwickeln mit einer avisierten Gesamtteilnehmerzahl von 3000 Läufern.

Auf der 10,5km langen Runde,die die Marathonis vier Mal zu durchlaufen haben, gibt es nur wenige Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Der Wasserturm und die St. Vitus Basilika gehören dazu

Dass dieses Ziel vielleicht etwas zu ehrgeizig formuliert wurde, scheint nebensächlich. Immerhin kamen beim Debüt mit dem Erstlingsbonus 1828 Teilnehmer ins Ziel, davon 255 in der Königsdisziplin und 252 Einzelläufer in drei angebotenen Staffelwettbewerben. Die Staffelwettbewerbe hatte man 2018 dann auf einen reduziert und 2019 ganz aufgegeben. Die Beteiligung sei zu gering, so Hafner, und man habe gemerkt, dass es zu lange dauert, bis alle vier im Ziel sind, wenn sie nacheinander laufen.

2019 nun brachte wieder mehr Leute ins Ziel, und zwar 1236, davon 120 Marathonis. Im dritten Jahr nacheinander mit Zuwächsen aufwarten als einzige die Kinderläufe auf. Insgesamt ist der Santander Marathon noch nicht dort, wo er mal stehen könnte, und noch ein gutes Stück mehrjähriger Arbeit dürfte vor der engagierten Orgachefin liegen.

 
Banner anklicken - informieren
LaufReport-Info zum Volksbank Münster Marathon HIER

Insbesondere scheint der Marathon noch nicht bei der Bevölkerung angekommen zu sein. Sieht man vom Start- und Zielbereich und einem Innenstadt-Eventpoint ab, stehen die Zuschauer nur vereinzelt an der Strecke.

Erstmals Inliner und ein Inder vorne

Mehr noch als Läufer freuen sich Inline-Fahrer über schönes, vor allem trockenes Wetter. Denn das ist die wichtigste Bedingung für sichere Verhältnisse. In dieser Hinsicht hatte die dritte Auflage der Veranstaltung sehr viel Glück. Bei rund zwanzig Grad und nur lauem Wind fanden Läufer wie Fahrer nahezu ideale Voraussetzungen vor. Viel Sonne, blauer Himmel und eine angenehm trockene Luft hatten zum Renntag die stürmischen Bedingungen des Samstags abgelöst und für Sportler wie Zuschauer die Einladung zum Kommen nachdrücklich angeregt.

Der Renntag wird eröffnet mit zwei Inlinerrennen über Halbmarathon und 10km. Bei den Sicherungsmaßnahmen zeigt man sich erfinderisch. Da kommt auch schon mal eine Luftmatratze zum Einsatz

Erstmals hatte sich die Orgaleitung dazu entschlossen, zwei Inliner-Wettbewerbe ins Programm zu nehmen. Zum einen wurde ein Zehner angeboten, zum zweiten einen vermessenen Halbmarathon, die von der Streckenführung fast identisch mit den entsprechenden Laufstrecken waren. Um dem Ganzen mehr Gewicht zu geben, wurde in einer Kooperation mit einer etablierten Kölner Skateveranstaltung, der Premio REDO Cologne Classic Inline, der sogenannte Pfingst-Cup ins Leben gerufen. Pfingstsonntag wurde in MG gelaufen, Pfingstmontag in Köln-Longerich.

In MG gewann Karoline Kessler in 41:43min mit sehr deutlichem Vorsprung vor Kathrin Billerbeck in 42:06min und Rieke Schlüpmann in 42:07min. Bei den Männern hatte ein Inder die Nase vorn. Amitesh Mishra konnte einen knappen Sieg in 37:37min einfahren vor Sören Lindner (37:38min) und Karsten Wilke (38:44min). Der Vollständigkeit halber sei mitgeteilt, dass Mishra und Lindner auch in Köln Platz eins und zwei belegte, Wilke aber auf Rang sechs landete. Bei den Frauen holte die Kölner Lokalmatadorin Claudia Maria Henneken, die in MG nicht am Start war, den Sieg vor Kessler und Billerbeck. (Die Gesamtwertung stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.)

 

Banner anklicken - informieren
LR-Info Luzern Swiss City Marathon HIER

Weitere Rahmenwettbewerbe

Während der Inline-Halbmarathon in MG mit 125 Finishern sehr gut besucht war und sogar Köln um das fast Doppelte toppte, waren beim Zehner nur 17 Akteure dabei. Es gewann Luisa Kadiatu Jalloh (23:24min) vor Nika-Charlotte Ahlden (24:17min) beziehungsweise Bastian Bade (21:52min) vor Alexander Haase (22:04min).

Nach den Inlinern steht die Jugend im Blickfeld. Nur im Bereich der Schüler- (links) und Bambiniläufe (rechts) konnte der MG-Marathon erneut Zuwachs verzeichnen

Zum Rahmenprogramm des Santander Marathons gehören auch zwei Läufe für die Jüngeren. Die Bambini rennen über eine Strecke von 300m, die Schüler nehmen eine Distanz von etwa 500 Meter unter die Füße. Ihnen ist vorbehalten, nach den Fahrern auf Rollen den läuferischen Teil zwischen 9:30 und 9:45 Uhr zu eröffnen.

Ihre Starts erfolgen - wie alle anderen auch - am Firmensitz von Santander, der genau die 500 Meter vom Zielpunkt im Geropark entfernt liegt, den die Schüler zu bewältigen haben. Sieger wurden Nina Brüggen (2:39min) vor Mia Walz (2:45min) und Paul Lukoschus (2:26min) vor dem zeitgleichen Timofey Klyuev. Mit insgesamt 230 Kindern hat die Veranstaltung eine deutlich höhere Beteiligung als in den beiden Vorjahren erreicht. Bürgermeister Hans Wilhelm Reinders mahnte beim Startschuss, nicht zu ehrgeizig zu agieren, schließlich sei Dabeisein alles.

 
Banner anklicken - informieren
LR-Info zum EAM Kassel Marathon HIER

Beim Start des Laufs über fünf Kilometer (im Hintergrund das Santander Hauptgebäude, vor dem alle Starts erfolgen) steht nur ein Dutzend Läufer an der Startlinie. Erklärung: das Rennen ist nur offen für Mitarbeiter des Titelsponsors

Aus der Ausschreibung der Veranstaltung geht hervor, dass läuferisch (fast) alle gängigen Formate im Angebot sind. Außer ein Jedermannslauf über fünf Kilometer. Als dann aber doch zwischen dem Start des Halbmarathons und Marathons ein Fünfer angeschossen wurde, rieb man sich etwas die Augen, zumal nur etwa ein Dutzend Läufer an der Startlinie standen. Denen aber war ein Führungsfahrrad beigegeben, und alles sah sehr offiziell aus. Die Erklärung: Es handelte sich um den sogenannten TeamTime-Lauf, ein Rennen, das nur Mitarbeitern von Santander offen steht. Nicht nur der Vollständigkeit halber seien die Schnellsten genannt: Christian Daams in 19:53min und Christiane Houben in 22:01min.

Start Marathon. 120 Läuferinnen und Läufer konnten die Königsdisziplin finishen, 20 Prozent mehr als im Vorjahr Am Ende des Feldes zwei Barfußläufer

Marathon auf vier Runden

Spricht man mit Läufern, so ist sehr oft herauszuhören, dass sie keine Mehrrundenkurse mögen. Das gilt besonders für Marathonläufer. Sie ziehen nicht ins Kalkül, dass sich diese in der Regel psychologisch positiv auswirken. Caterina Schneider aus Bonn, die bei den Frauen den dritten Rang belegen sollte, mag die Wiederholung des Streckenformats und macht auf die günstigen Auswirkungen aufmerksam. Sie könne die Runde, wenn sie sie kenne, besser einschätzen, wisse, wo ihre Schwierigkeiten liegen, wo ihre Anforderungen und wo es locker abgehe. Insofern sah sich Schneider in Mönchengladbach besten aufgehoben. Nach ihrem Heimmarathon in Bonn im April war dies nun der zweite Auftritt über die Langstrecke in diesem Frühjahr.

Teils geht es durch Einfamilienhaussiedlungen. MG ist eine hügelige Stadt, entsprechend wellig ist die Laufstrecke Pacemaker sind im M und HM im Einsatz. Hier die für 3:30h Endzeit

Der gegenüber den Vorjahren modifizierte Rundkurs ist 10,5 km lang und muss vier Mal bewältigt werden. Er weist pro Runde etwa dreißig Höhenmeter auf, zusammen also 120. Die Steigungen liegen auf den ersten drei Kilometern und sind sehr moderat, manchmal kaum merklich. Runter geht es zwischen Kilometer sechs und sieben in einem Stück und verhältnismäßig abschüssig. Andersherum wäre die Strecke sicher schwieriger. Auch wenn der Kurs einige hundert Meter durch grünes Terrain verläuft, handelt es sich um einen Cityparcours auf breiten Straßen, der optisch nur durch wenige Sehenswürdigkeiten aufgelockert wird. Abwechslung kommt durch Gegenlaufpassagen zustande.

Angetreten war der MG-Marathon 2016, ein Musikmarathon zu werden ... ... ein Teil davon ist diese Combo

Angeschossen wird der Marathon um zehn Uhr. Die Kleiderbeutel werden vom Veranstalter während des Laufs in das 500 Meter entfernte Zielareal verbracht. Organisatorisch lässt sich nur sehr weniges nennen, was nicht wie am Schnürchen klappte. Ein Problem waren die mangelnden Toiletten am Startort. Einige davon waren noch zu Startzeiten abgeschlossen.

Andrea Pfister läuft Streckenrekord im Marathon

Ultralanglaufikone Birgit Schönherr-Hölscher, die schon ungezählte Marathonerfolge feiern konnte, war auch bei der Premiere in MG erfolgreich. Nach einem Verzicht 2018 war sie nun erneut am Start und hoffte vielleicht auf den zweiten Sieg. Sie lief auch - zuverlässig wie immer - in dem für sie möglichen Rahmen und blieb sogar in 3:12:27h dreieinhalb Minuten unter ihrem eigenen Streckenrekord (3:15:58h). Das war gleichbedeutend mit Rang zwei. Vorne lief die schlanke, hochaufgeschossene Andrea Pfister ein einsames Solorennen und siegte klar in Streckenbestzeit von 3:05:29h. Die schon erwähnte Caterina Schneider kam entspannt in 3:21:29h ins Ziel und holte sich Bronze. Ihr habe der Marathon sehr gut gefallen, sagte die Läuferin, die auch einige Minuten schneller sein kann, wenn der Lauf flach ist.

Andrea Pfister siegt mit neuem Streckenrekord Die Siegerin von 2017 wird diesmal Zweite: Birgit Schönherr-Hölscher Caterina Schneider aus Bonn holt Rang 3

Eine Freundin von Schneider, die auch im Marathon unterwegs war, äußerte noch einen Vorschlag zur Verbesserung. Kreidepfeile auf der Straße würden sinnvoll sein, um vor allem in der ersten Runde die Orientierung zu erleichtern. Wenn man niemanden vor sich habe, wisse man manchmal nicht, wo man lang laufen soll. Das kann bei nur 120 Teilnehmern schnell passieren. Sinnvoll wäre zudem, wenn nicht nur alle fünf Kilometer, sondern jeder Kilometer ausgeschildert wäre, und farblich abgesetzt für jede Distanz. (Und an dieser Stelle noch ein Hinweis für Leser: Wer hier Altersklassen- oder Vereinsangaben vermisst: die wurden vom Veranstalter in der zusammenfassenden Ergebnisliste aus Datenrechtsgründen gelöscht, wie er LaufReport mitteilt. Man fürchtet, dass man juristisch angegangen werden könnte. Da die Läufer auf Fotos nicht identifiziert werden können, weil auch die Startnummer fehlt, musste der Chronist auf Siegerabbildungen der Unterdistanzen verzichten.)

Marathonsieger Robert Wilms lag lange auf Position zwei, profitierte aber von der Schwäche des lange führenden ... ... Wesley Soors, der hinten heraus einbrach, aber noch Zweiter wurde Dirk Breunung läuft auf Rang 3

Bisher gab es nur einen Marathonsieger in Mönchengladbach: Jan Katschura. Der hatte das Premiererennen und auch 2018 gewonnen. Der Hattrick wäre möglich gewesen, doch verzichtete der Doppelsieger auf die Titelverteidigung. Somit war der Weg zunächst frei für Wesley Soors. Der Belgier zog gleich locker auf und davon und hatte sich schon in der zweiten Runde einen ordentlichen Vorsprung erarbeitet. Aber danach muss er ordentlich eingebrochen sein, war vermutlich zu schnell angegangen, und wurde bald von Robert Wilms eingefangen und noch massiv distanziert. Wilms von der LG Wenden gewann in 2:43:29h, verfehlte aber den Streckenrekord von Katschura (2:42:08h). Soors verteidigte seinen Silberrang in 2:53:06h vor Dirk Breuning (2:56:50h) und Gunnar Mitzner (2:59:24h). Weitere Männer blieben nicht unter drei Stunden. Frauensiegerin Pfister wurde Einlaufsechste. Der Frauenanteil war bei 26 Marathonias (21,7 Prozent) recht hoch.

Gemeinsamer Start von Zehnern und Halbmarathonis Eine Runde haben die Zehner vor sich, zwei die Halbmarathonis. Regelkonform vermessen sind alle Strecken

Lokalmatadorin Silke Optekamp gewinnt Halbmarathon

Als letztes Rennen wurde um 10:30 Uhr der gemeinsame Start von Zehnern und Halbmarathonis durchgeführt. Die 765 Starter verteilten sich in etwa paritätisch, wobei der Zehner ein paar Akteure mehr mobilisieren konnte.

Bei den Frauen konnten sich die Zuschauer über den Sieg einer Einheimischen freuen. Die mehrfache deutsche Meisterin und frühere Eliteläuferin Silke Optekamp hatte keine ernsthafte Konkurrenz im Rennen. Die Lokalmatadorin der LG Mönchengladbach lief zwei gleichmäßige Runden und siegte in 1:30:50h. Den Streckenrekord von Steve Kremer (1:24:15h) konnte sie aber nicht erreichen. Hinter Optekamp tat sich eine Lücke von mehr als fünf Minuten auf, bis Dagmar Heering in 1:35:51h als zweite die Zielmatte überlief. Auch sie hatte einen recht großen Vorsprung vor der Drittplatzierten. Das war Jana Nikaj, die nach 1:37:34h finishte. Weitere Läuferinnen blieben nicht unter hundert Minuten.

Hier beginnt die längste "Abfahrt" Öfters sehen sich die Läufer unterwegs

Bei den Männern konnte Sieger Simon Elkenhans den alten Streckenbestwert von Magnus Gödinger aus dem Jahr 2018 auslöschen. Der hatte bei 1:17:04h gestanden. Elkenhaus brauchte für die 21,1 km 1:15:24h, womit er den Zweitplatzierten Christian Beelitz um mehr als zwei Minuten distanzierte. Beelitz brachte es auf 1:17:34h. Auf Rang drei kam Sebastian Risko in 1:18:17h.

Mehr als 1200 Teilnehmer hatten viel Spaß ... ... auch wenn man noch nicht ins Ziel durfte, sondern noch eine Runde vor sich hatte

Zur Premiere 2017 war auch der schottische Vielstarter aus Düsseldorf, Nikki Johnstone, angereist und hatte die zehn Kilometer in 32:20min gewonnen. Das ist bis heute Streckenrekord. 2018 hieß der Sieger Habtom Tedros, womit der Mann aus Eritrea Titelverteidiger war. Er gewann auch jetzt in der ordentlichen Zeit von 33:29min, womit er aber über eine halbe Minute langsamer war als im Vorjahr. Zweiter wurde Daniel Graetsch (35:28min) vor Darius Spychala (36:06min). - Im Frauenrennen genügte Jaqueline Brenzel eine Zeit von 42:07min, um einen ungefährdeten Gewinn einzufahren. Denn Marijke König benötigte als zweite 43:30min. Mit Bronze wurde schließlich Klara-Sofie Weiffen dekoriert, die nach 45:15min im Ziel war.

Es gab beides: saftiges Grün oder strahlendes Blau bei läuferfreundlichen zwanzig Grad Cheerleader durften natürlich nicht fehlen ... bei einem Marathon mit Herz
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Zum Schluss

Das Fazit des Veranstalters liest sich so: "Es ist toll zu sehen, wie viele Läufer, Inline-Fahrer und Besucher heute gemeinsam mit uns einen tollen Sport- und Familientag verbringen", freute sich Michael Hilgers, Organisator des Laufs. "Wir danken allen - natürlich insbesondere auch unseren ehrenamtlichen Helfern!" Eine positive Bilanz zog auch René Hartmann, Kommissarischer Leiter Communications bei Santander: "Wir freuen uns über die vielen fröhlichen Menschen, die heute hier zusammen gekommen sind, um Spaß zu haben und sich der sportlichen Herausforderung zu stellen. Da Santander pro Läufer zehn Euro für einen guten Zweck spendet, können sich die Starter gleich doppelt gut fühlen. Und am Pfingstsonntag ist uns auch der Himmel wohl gesonnen - ein rundum gelungener Tag."

Bericht und Fotos von Michael Schardt

Ergebnisse santander-marathon.de

Zu aktuellen Inhalten im LaufReport HIER

LaufReport ist für Leser gratis. Finanzierbar werden die Reportagen dank der eingefügten Bannerwerbung.
Hier im Überblick alle Werbeflächen dieses Beitrags im Miniaturformat direkt zum Anklicken:

© copyright
Die Verwertung von Texten und Fotos, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne Zustimmung der LaufReport.de Redaktion (Adresse im IMPRESSUM) unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt.

Datenschutzerklärung