7.6. - 8.6.19 - Bieler Lauftage - 61. 100-km-Lauf von Biel

Umkehren ist keine Option

Tage wie diese - ab Kilometer 50 runter zählen

von Thomas Disser 

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Hallo, mein Name ist Thomas Disser von der TGS Seligenstadt. Ich bin zum achten Mal bei den Bieler Lauftagen am Start und darf nun für LaufReport.de berichten. Darüber - laufen und berichten - freue ich mich sehr und wünsche viel Spaß beim Lesen!

2010 stand ich erstmals am Start in Biel, damals noch am Eisstadion. Mein Schwager begleitete mich auf dem Rad. Wir hatten so viel Zeugs dabei, das unbenutzt einmal durch die halbe Schweiz kutschiert wurde. Nun packe ich wieder für Biel, ohne Radbegleitung, und es ist wieder zu viel. Mehr als eine Laufhose und ein Shirt ziehe ich nicht an. Es könnte aber vielleicht doch kühl werden, also noch eine Dreiviertelhose extra. Sind die eigentlich eher für Damen, oder dürfen auch echte Männer solche Teile anziehen? Um über solche Fragen nachzudenken, dazu habe ich später beim 100km-Lauf genügend Zeit. Die Tasche für Kirchberg bei km 56 mit einem Satz Wechselzeug habe ich noch nie gebraucht, aber sie wird auch diesmal gepackt.

Biel - Taubertal-Challenge, Hunderter im Doppelpack. Hubert Beck bekam für diese Idee reichlich Zuspruch, zumindest vor dem Start. Nach dem Finish wollen die meisten Läufer erstmal nichts vom nächsten Hunderter wissen Proppenvoll war das große Zelt kurz vor dem Start - draußen kam ein strammer Regenguss herunter, der die Radbegleiter bei ihrer Abfahrt erwischte
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Die Anreise mit der Bahn von Frankfurt nach Biel ist entspannt und ab der Schweizer Grenze sogar pünktlich. Und umsonst, für die Voranmelder zumindest. Die 40 Franken für die Vignette kann man sich sparen. Für das Geld gibt es am Samstagabend bestimmt eine Pizza und zwei Bier. Ich bin gespannt auf den neuen Start-Ziel-Bereich. Passt, Start/Ziel im Zentrum, daneben das große Zelt und die Sportlermesse. Die Esplanade-Sporthalle kennen wir ja schon, dort gibt es diesmal auch die Startnummern. Kurze Wege, prima, wir sammeln eh noch genug Kilometer. Das Festzelt ist übrigens vor dem Start proppenvoll, da Petrus nochmal kurz und heftig die Schleusen öffnet.

Meine Vereinskameradin Ina Marschner-Kempcke läuft wieder den Ultramarathon über 56 km. Bisher konnte sie immer einen Podestplatz in ihrer Altersklasse erreichen. Das gelingt ihr auch diesmal mit dem zweiten Platz. Mein Lauffreund Alfred Daum will den Hunderter zum 10. Mal finishen. Ihm ist egal, wie lange er dafür braucht, meint er vorher. Das Ziel ist das Ziel. Er schafft es. Ebenso unser Laufkamerad Holger Krahl zum zweiten Mal.

Die Vielstarter sind in Biel besonders fleißig, Willi Fürst zum 52sten und Rudolf Schneider zum 50sten Mal am Start. Eine unglaubliche Leistung!

Jakob Etter, der 20 Jahre lang an der OK-Spitze stand, darf nun endlich als "normaler" Teilnehmer starten. Das macht er über die 56er Distanz. Er gewinnt seine Altersklasse und wird Gesamt-12. Super! Früher ist er eine Woche vor dem Lauf die gesamten 100 km zur Kontrolle abgelaufen, und das in ordentlichem Tempo.

von links: Holger 2, Ina 4, Alfred 10, Thomas 8, also nicht nur einmal in Biel Neuer Start-Ziel-Bereich, stimmungsvoll wie immer

Mit Tempo hat mein Lauf eher nichts zu tun. Der Frankfurter Laufpapst Kurt Stenzel hat mir bestätigt, an der Ökonomie meines Ultraschlappschritt-Laufstils könne er nichts mehr ändern. Weniger Knie-Hub geht nicht. Das macht mir gar nichts, die Sohlen schleifen eben etwas schneller ab. Dafür habe ich immer, also fast immer, großen Spaß an unserem Sport und bin deshalb auch hier in Biel dabei.

Die Abendstimmung in Biel ist besonders. Die Dämmerung nimmt zu, ebenso die Vorfreude und Nervosität. Zum Glück hat der Regen aufgehört, erstmal. Peng, da ist schon der Startschuss.

"Tage wie diese" von den Toten Hosen, Gänsehaut pur beim Start. Kein Lied passt wohl besser zu der "Nacht der Nächte". Es ist keine Wolke, auf der Du gerade schwebst. Du läufst mit tausend anderen Lauf-Infizierten durch Biel. Die Stadt feiert, unsere lange Reise beginnt!

 

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Es dauert keine Stunde und wir sind schon gefühlt über der Stadt. Beim ersten Anstieg ein kurzer Blick zurück. Nochmal die Lichter, bevor es in die Dunkelheit geht. Ade Biel, bis morgen!

Sternenhimmel gibt es heute nicht zu sehen. Ab Mitternacht regnet es leicht, nicht weiter schlimm. Jacke drüber, damit mir nicht kalt wird. Schneller laufen wäre auch eine Möglichkeit. Dann komme ich aber nicht in Biel an. Im hinteren Teil des Läuferfeldes, also meinem Revier, haben viele einen Laufrucksack dabei, mehr oder weniger gefüllt. Die sind praktisch und kaum spürbar. Meine Mini-Reporterausrüstung samt Ersatzakku bekomme ich problemlos unter.

Oasen in der Nacht, die Verpflegungsstellen mit nettem Personal und allem was es zum Auftanken braucht Paarlauf mal anders - Dafür könnte eigentlich eine Wertung eingeführt werden

Irgendwann bekomme ich Kopfweh, was mich wundert. Eigentlich treten erstmal andere Probleme auf. Die Ursache ist schnell gefunden. Meine neue Stirnlampe. Leuchtet super, wackelt nicht rum und sitzt gut. Sie sitzt nämlich zu gut. Weiter gestellt, dann weiter gelaufen, Kopfweh weg.

Der Regen lässt nicht nach, die Jacke lässt den Regen durch und es wird doch kalt. Eine Läuferin hat einen richtigen Regenschirm dabei. Sie walkt nicht, sie läuft. Ob das auf die Dauer funktioniert?

Irgendwann hat Petrus ein Einsehen und macht den Wasserhahn wieder zu. Prima.

Wir sind in einer landwirtschaftlich geprägten Region unterwegs. Zum ersten Mal fällt mir die Misthaufen-Parade auf. Es sieht so aus, als ob die Landwirte extra für uns die riesigen Haufen am Wegrand platziert haben. Ein Lauf für alle Sinne. Auch für den Geruchssinn, und das nicht nur von verschwitzten Läufern.

 
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Kilometer 50 ist erreicht. Man könnte ab jetzt runterzählen, hat mir Horst Preisler mal erklärt, ab der Hälfte würde das gut tun. Bei Marathon vielleicht, aber hier?

Kirchberg, km 56, Endstation für den Ultramarathon. Der hat sich inzwischen mit 170 Startern gut etabliert. Zeit für die Aufladung der Akkus. Meiner und von der GPS-Uhr. Die hält nämlich nicht die versprochenen Stunden. Schneller laufen wäre auch hierfür die Möglichkeit. Nein, lieber nachladen, das geht im Laufrucksack sehr gut. Die Uhr kann auch da drin weiterlaufen.

Gerlafingen, die liebevollste Verpflegungsstelle der Welt Tausche steinigen, staubigen Weg mit Fußbad in der Aare

Guten Morgen, Ho-Chi-Minh! Diesmal in Light-Version, der Trampelpfad wird renaturiert. So unnatürlich sah der doch gar nicht aus. Egal, so sehr trauere ich ihm nicht nach, und ein Stück davon ist ja noch im Programm. Über gut laufbare Wege ziehen wir weiter. Sigrid Eichner, die schon über 2100 Marathons in den Beinen hat, treffe ich hier. Sie kommt natürlich ins Ziel und gewinnt auch ihre Altersklasse, was für eine Leistung!

Für die nächste Zeit habe ich mit Heiner, der seinen 24. Hunderter läuft, gute Gespräche. Übers Laufen natürlich. Sein zwanzigster sollte der Letzte sein, seitdem läuft er jedes Jahr zum letzten Mal. Dann muss er aber das nächste Jubiläum auch noch schaffen, oder? Unser gemeinsamer Lauf wird aus zwei Gründen unterbrochen. Ich muss noch etwas langsamer werden, und er findet eine deutlich hübschere, jüngere und vor allem weibliche Begleiterin.

Ich bin ein Freund der neuen Medien und muss meine Vereinskameraden sprichwörtlich auf dem Laufenden halten. Das geht mit dem Handy ganz gut und ist während des Laufs auf ebenem Grund auch problemlos möglich. Allerdings nur, solange es keine Richtungsänderung gibt. So verpasse ich zweimal einen Abzweig und werde zum Glück von nachfolgenden Läufern zurück gepfiffen. Vielen Dank dafür! Wer weiß, wann und wo ich das bemerkt hätte.

 
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Die Verpflegungsstellen und die Helfer sind super. Es gibt alles, was das Läuferherz begehrt. Trotzdem leiste ich mir bei km 72 in Lüterkofen einen Kaffee und ein Gipfeli in der Bäckerei und verabschiede mich mit "Danke und bis zum nächsten Jahr". Mit Kaffeebecher in der einen und Croissant in der anderen Hand habe ich eine gute Ausrede, den leichten, aber langen Anstieg nach Bibern nicht zu laufen, sondern erstmal zu marschieren. Dann entscheide ich mich wie immer, den Marsch erstmal beizubehalten, zumindest bis zu dem kurzen aber giftigen Anstieg hinter Bibern. Das wird sich aber heute nicht mehr groß ändern. Die Batterie der Uhr ist wieder voll, aber meine nicht. Der Akku lädt sich trotz Powergels und guten Gedanken einfach nicht mehr auf. Umkehren ist keine Option, und mein Vereinskamerad schreibt "es ist ja nur noch ein Halbmarathon". Jetzt müssen musikalische Helfer ran. Player an, AC/DC hilft, zumindest bis zu den Knien, aber die Füße bekommen das nicht mit. Die Straße ist zwar kein "highway to hell", aber die Aare nebenan lockt schon damit, die Laufschuhe auszuziehen und die brennenden Füße im Fluss zu kühlen. Dann würde ich aber nicht mehr die Schlappen anziehen, da bin ich sicher. Also weiter.

Das meistfotografierte Kilometer-Schild, zum mitnehmen Zum 6. Mal Biel erreicht - diesmal mit Zeit-Zuschlag, den niemand interessiert
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Büren, das schöne Städtchen an der Aare, Kopf unter den Wasserhahn am Brunnen, das tut gut. Heute ist es besonders schwer, die Kraft ist weg. Ist sie das nicht immer auf den letzten Kilometern? Los, weiter, das nächste Kilometerschild kommt. Ob ich wirklich mein Versprechen an die Bäckersfrau einlöse und nächstes Jahr wieder komme? Es ist so weit weg. Ich will einfach nur noch ins Ziel, irgendwie. Da ist es, km 95. Endlich wird jeder Kilometer angezeigt. Bis zum nächsten Schild dauert es aber, immer länger. Zum Glück sind Leute an der Strecke, die dich anfeuern, das hilft, ganz sicher.

Und dann, das letzte km-Schild, 99. Jeder sehnt es herbei und macht ein Foto davon. Es ist gar nicht mehr eingebuddelt, es darf jeder stolz neben sich präsentieren. Hoffentlich nimmt es keiner mit. Weiter geht's, wirklich nur noch ein einziger Kilometer. Die Füße, Knie, Hüfte, ach was eigentlich nicht, wollen längst schon nicht mehr. Seit wann eigentlich? Noch eine Straße überqueren, man hört schon den Ziel-Sprecher, läuft schon hundert Meter vor dem Ziel über eine Matte, damit sie dich erkennen und persönlich begrüßen. Thomas Disser, LG Seligenstadt, Glückwunsch zum 6. Finish!

Emotionen. Freude, es geschafft zu haben. Wieder geschafft. Zweimal musste ich bei km 56 aufhören, ja, das musste sein. Warten auf die Laufkameraden.

Die Finisher ankommen zu sehen, das lässt dich nicht kalt. Eine junge Frau läuft ihren ersten Hunderter, sie wird von ihrer ziemlich besten Freundin auf dem Rad begleitet. Sowas nehmen nur echte Freundinnen auf sich. Die Mutter wartet im Ziel, alle umarmen sich, es fließen Freudentränen.

 
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Jakob Etter ist auch für die nicht so schnellen Finisher da und begrüßt viele im Ziel. Er gibt zwar den Chefposten auf, aber wird uns ganz sicher erhalten bleiben. Dafür ist er viel zu sehr ein Läufer.

Ich versuche ein Fazit zu ziehen, warum es diesmal noch schwerer war als zuvor. Das Training war doch wie immer. Wagner's 13-Stunden-Trainingsplan wurde wie immer erfüllt, also zu etwa 80 Prozent. Vielleicht sollte ich vorher mehr zur Ruhe kommen, und nicht erst auf der 100 km langen Reise.

Bericht und Fotos von Thomas Disser

Ergebnisse www.100km.ch

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7.6. - 8.6.19 - Bieler Lauftage - 61. 100-km-Lauf von Biel

Erfolgreicher Aufbruch in die nächsten 60 Jahre

Medienmitteilung der Bieler Lauftage

Die positive Entwicklung im Jubiläumsjahr 2018 konnte bei den einundsechzigsten Bieler Lauftagen vom 6.-8. Juni 2019 bestätigt werden. Mit insgesamt (4'402) Startenden wurde die Teilnehmerzahl der Jubiläums Austragung 2018 beinahe egalisiert (4'529 Teilnehmende). Die Sieger über 100 km heissen Claudia Bernasconi und Florian Vieux. Nicht nur die erfreulichen Teilnehmerzahlen, auch weitere Verbesserungen weisen bei den Bieler Lauftagen auf die Aufbruchsstimmung hin.

rotz des kurz vor dem Start einsetzenden Regens, warteten am Freitagabend rekordverdächtige 975 Unentwegte darauf, um Punkt 22.00 Uhr die Königsstrecke über 100km in Angriff zu nehmen. Es entwickelte sich bis nach Aarberg ein spannendes Rennen. Danach setzte sich Florian Vieux aus dem Val d'illiez bei Km 30 ab und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Im Ziel lag er in 7:01.13 unglaubliche 34 Minuten vor dem Zweitplatzierten Severin Lang aus Aefligen und weitere 5 Minuten vor dem Drittplatzierten Matthias Christen aus Madiswil. Claudia Bernasconi aus La Tour-de-Peilz lag bis zur Zwischenzeit in Bibern hinter der Führenden zurück. Auf den letzten 20 Km ins Ziel distanzierte sie in superschnellen 8:18.28 die letztlich Zweitplatzierte Katharina Hediger-Weiss aus Berg TG noch um mehr als 14 Minuten. Virginie Siegenthaler-Bagnoud aus Denges wurde in 8:35.29 dritte. Die ersten drei Ränge entsprechen bei den Damen und Herren dem 100 km Schweizermeisterschafts Siegerpodest 2019.

Weitere Gewinner

Den Vigier-Preis für die schnellste Seeländerin, den schnellsten Seeländer sicherten sich überraschend die beiden Bieler Ramon Casanovas mit 8:07.06 und Messina Antonella 12:01.49.Die schnellste gemischte 5er Stafette der "Biel/Bienne Athletics" legte die 100 Km in 7:01.13 Min zurück. Martin Rindlisbacher aus Münsingen in 4:17.52 und die Könizerin Marianne Okle in sagenhaften 4:28.43 im 56 Km Ultramarathon, sowie der Deutsche Jakob Karl in 1:15.10 und Sabine Rappo Conca aus Meyriez in 1:27.58 im Halbmarathon. Dies die Namen der weiteren Siegerinnen und Sieger der 61. Bieler Lauftage 2019. Den Erlebnislauf absolvierten 709 Joggende, Walkende und Nordic Walkende.

Erfolgreicher Wechsel auf elektronische Kommunikation

Als erste grosse Laufveranstaltung setzen die Bieler Lauftage seit einem Jahr praktisch vollständig auf elektronische Kommunikation. "Der Verzicht auf das gedruckte Programmheft, auf den postalischen Flyer Versand, auf die Beilage in den regionalen Zeitungen, sowie auf den "Startersack" für die Teilnehmenden erforderte Mut", hält Martin Reber, Präsident der Bieler Lauftage, fest. "Und es hat sich gelohnt. Zum einen standen beim traditionellen 100Km Lauf seit langem wieder einmal 1'000 Teilnehmer am Start, zum andern konnten mehrere 100kg Abfall vermieden werden."

Teilnehmerrekord beim Kids Run

Nicht nur das Spektakel der "Grossen" am Freitagabend über die verschiedenen Distanzen erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Auch der Kids Run im Vorfeld am Donnerstag wird immer populärer. So waren dieses Jahr über die verschiedenen Distanzen und Altersgruppen 986 Jung-Läuferinnen und -Läufer am Start (+9% gegenüber Vorjahr). Wir sind überzeugt, dass die Bieler Lauftage auch im 2020 Kindern aus dem ganzen Seeland eine tolle Plattform bieten und wir im kommenden Jahr die 1000er Teilnehmer-Marke knacken können.

Neues Start- Zielgelände hat sich bewährt

Auch betreffend die Infrastruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Veränderung ergeben. So wurde das Start-Zielgelände neu auf die "Esplanade" verlegt. Mit dieser Massnahme kamen die Läufer, Zuschauer und Sponsoren in den Genuss von grosszügigeren Platzverhältnissen, während gleichzeitig die Distanz zu den erweiterten Services (Startnummernausgabe, Massage, Garderobe etc.) deutlich verkürzt werden konnte. "Dieser Entscheid hin zu einem kompakteren Eventgelände hat ganz wesentlich zu einem tollen Lauffest beigetragen", freut sich Fränk Hofer, Geschäftsführer des Hunderter.

Die 62. Bieler Lauftage finden vom 4. bis 6. Juni 2020 statt.

Medienmitteilung der Bieler Lauftage vom 9.6.2019

Die ersten 10 Frauen & Männer Bieler Lauftage 2019 - 100-km-Lauf

  Frauen Männer
Pl. Name Land Zeit Name Land Zeit
1
Bernasconi Claudia Schweiz 8:18:.29 Vieux Florian Schweiz 7:01:14
2
Hediger-Weiss Katharina Schweiz 8:32:50 Lang Severin Schweiz 7:35:21
3
Siegenthaler Bagnoud Schweiz 8:35:30 Christen Matthias Schweiz 7:40:54
4
Odermatt Beatrice Schweiz 9:11:35 Camenzind Markus Schweiz 7:44:16
5
Zwiker Katja Schweiz 9:17:38 Michl Wolfgang Österreich 7:47:53
6
Molnar Gitta Ungarn 9:20:13 Meier Fabian Schweiz 7:48:25
7
Volm Tanja Deutschland 9:35:38 Glajcar Jakub Polen 7:58:52
8
Frank Mona Deutschland 9:39:06 Casanovas Ramon Schweiz 8:07:07
9
Karau Anja Deutschland 9:43:05 Apel Henrik Deutschland 8:17:50
10
Malka Liza Israel 9:54:39 Gerber Stephan Schweiz 8:18:29

Die ersten 3 Frauen & Männer Bieler Lauftage 2019 - 56-km-Ultra-Marathon

  Frauen Männer
Pl. Name Land Zeit Name Land Zeit
1
Okle Marianne Schweiz 4:28:44 Rindlisbacher Martin Schweiz 4:17:53
2
Schmid-Stoller Barbara Schweiz 4:49:34 Wälchli Philipp Schweiz 4:29:26
3
Russenberger Doris Schweiz 5:01:48 Zeder Markus Schweiz 4:32:17

Die ersten 3 Frauen & Männer Bieler Lauftage 2019 - Halbmarathon

  Frauen Männer
Pl. Name Land Zeit Name Land Zeit
1
Rappo Conca Sabine Schweiz 1:27:59 Balmer Christoph Schweiz 1:14:55
2
Scheurer Lisa Schweiz 1:32:13 Jacob Karl Deutschland 1:15:11
3
Zesiger-Holliger Ursina Schweiz 1:33:30 Rhyner Daniel Schweiz 1:18:07

Bieler Lauftage 2019 - die Erstplatzierten Staffeln / Partnerlauf

Staffeln Name Zeit
100-km-Stafette Männer (5 Läufer) LCA Bärn 6:34:53
100-km-Stafette Frauen (5 Läuferinnen) SBB Frauenpower 7:34:26
100-km-Stafette gemischt (5 Läufer / in) Biel/Bienne Athletics 7:00:20
Partnerlauf Name Zeit
100-km-Partnerlauf Er+Er muehlis (Mühlemann Gerhard & Mühlemann Ramon) 8:31:02
100-km-Partnerlauf Sie+Sie Morgäjogger (Berner Nicole & Aeberhardt Regine) 9:17:33
100-km-Partnerlauf Mixed Bewegungscoaching.ch (Simone Hertenstein & Thomas Schär) 8:05:33

Bericht und Fotos von Thomas Disser

Ergebnisse www.100km.ch

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