12.8. bis 21.8.2016 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro

Leichtathletik

von René van Zee

21.8. 20.8. 19.8. 18.8. 17.8. 16.8. 15.8. 14.8. 13.8. 12.8.
Marathon Männer 1500m Männer Finale 5000m Frauen Finale
1500m Männer Halbfinale
3000m Hindernis Männer Finale 1500m Frauen Finale 3000m Hindernis Frauen Finale Marathon Frauen 10000m Männer Finale 10000m Frauen Finale
  800m Frauen Finale 50 km Gehen Männer Finale
800m Frauen Halbfinale
5000m Männer Vorläufe
5000m Frauen Vorläufe
800m Männer Finale
1500m Frauen Halbfinale
3000m Hindernis Frauen Vorläufe
1500m Frauen Vorläufe
  5000m Männer Finale 20 km Gehen Frauen Finale  
800m Frauen Vorläufe
1500m Männer Vorläufe
3000m Hindernis Männer Vorläufe
800m Männer Halbfinale
800m Männer Vorläufe
                  20 km Gehen Männer Finale

Läuferinnen und Läufer im DLV-Olympia-Team 2016

Die Läuferinnen und Läufer sind im Olympischen Dorf bei den Trainern und Betreuern in guten Händen - Foto © Katrin Dörre-Heinig

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro

Leichtathletik - Sonntag 21.8.2016

von René van Zee

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Sonntag 21.8.2016
Männer Marathon

1.

Eliud Kipchoge KEN

2:08:44

2.

Feyisa Lilesa ETH

2:09:54

3.

Galen Rupp USA

2:10:05 PB

7.
Tadesse Abraham SUI 2:11:42
55.
Philipp Pflieger GER 2:18:56
71.
Julian Flügel GER 2:20:47
76.
Christian Kreienbühl SUI 2:21:13

Der Olympiamarathon der Männer wurde ein Sieg für Eliud Kipchoge aus Kenia in 2:08:44 Stunden. Lange Zeit gab es eine große Spitzengruppe. Nach 27 Kilometern verschärfte Kipchoge das Tempo und es blieben noch vier Läufer vorne. Die beiden Äthiopier Feyisa Lilesa und Lemi Berhanu, der US-Amerikaner Galen Rupp und der Kenianer Eluid Kipchoge

Eliud Kipchoge ... .. und Feyisa Lilesa vor ... ... ihrem Start zum Marathon, der letzten Disziplin
der Leichtathletik-Wettbewerbe

Das Tempo wurde von Kipchoge immer erhöht und der Erste, der nicht mehr mithalten konnte war nach 32 Kilometern Berhanu (im Ziel 13. in 2:13:29), etwas später war auch Rupp dran. Auf den letzten fünf Klometern setzte sich Kipchoche auf beeindruckende Weise durch. Er wurde Olympiasieger in 2:08:44. Lilesa Feyisa (2:09:54 h) wurde Zweiter.

In persönlicher Bestzeit von 2:10:05 Stunden wurde Galen Rupp, Olympia-Zweiter über 10.000 Meter 2012, Dritter des Marathons.

Marathonstart bei strömendem Regen im Sambadrom Julian Flügel, einer der beiden deutschen Marathonläufer, der für den verletzungsbedingt nicht startenden Hendrik Pfeiffer noch ins Team nachgerückt war Das Bundestrainerpaar Katrin Dörre-Heinig (Langstrecke/Marathon) und Wolfgang Heinig (Leitender Bundestrainer Lauf/Gehen). 1988 holte Katrin Dörre-Heinig Bronze über Marathon bei den Olympischen Spielen

Deutschland war vertreten durch Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) und Julian Flügel (Asics Team Memmert). Es gab 155 Starter. Philipp Pflieger verbesserte sich auf den letzten Kilometern sehr und kam als 55. in 2:18:56 ins Ziel. Julian Flügel wurde 71. in 2:20:47. Bei Meisterschaften geht es nicht um die Zeit, auch der Sieger war weit entfernt von seiner Bestzeit. Die beiden Deutschen können mit ihrer Leistung zufrieden sein. Es war gut, dass zwei Deutsche Marathonläufer dabei waren und gezeigt haben, wie man bei Olympischen Spielen kämpfen sollte. Kipchoge gewann schon die Marathons in Chicago, Berlin (2x), Hamburg und Rotterdam. Im Frühjahr gewann er den London Marathon mit einer Zeit von 2:03:04.

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro

Leichtathletik - Samstag 20.8.2016

von René van Zee

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Samstag 20.8.2016
Männer 5000m Finale

1.

Mohamed Farah GBR

13:03,30

2.

Paul Kipkemoi Chelimo USA

13:03,90 PB

3.

Hagos Gebrhiwet ETH

13:04,35

Die beiden DLV-Starter Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg) und Richard Ringer (VfB LC Friedrichshafen) waren am Mittwoch, den 17.8. in den Vorläufen ausgeschieden.

Mohamed Farah hier noch am Ende des Feldes Auf der Zielgerade: Mo Farah vor Paul Chelimo und Hagos Gebrhiwet

Mo Farah wurde Olympiasieger über 5.000 Meter. Da er bereits über 10.000 Meter Gold gewonnen hatte, ist er nach Lasse Viren (1972 und 1976) der zweite Athlet, der bei Olympischen Spielen zweimal hintereinander das Doppel über 5.000m und 10.000m holte. Das Tempo wurde von den beiden Äthiopiern Hagos Gebrhiwet und Dejen Gebremeskel bestimmt. Mo Farah fühlte sich sehr stark und wartete ab. Bei Kilometer vier ging Farah kurz in Führung, aber Gebrhiwet und später Paul Chelimo gaben nicht auf. Auf den letzten Metern war Farah aber doch wieder der Stärkste.

Der Amerikaner Chelimo wurde zunächst wie der viertplatzierte Mohammed Ahmed aus Kanada und Edris Muktar wegen Bahnübertretung disqualifiziert. Danach wäre Bernard Lagat Dritter geworden, der 41 Jahre alt ist und hat 2000 und 2004 bei den Olympischen Bronze und Silber holte...

Am Ende des Feldes der 41-jährige Bernard Lagat (USA) neben dem Kanadier Mohammed Ahmed Mohamed Farah gewinnt nach 10.000m das zweite Gold über 5.000m

Nach Protesten der Amerikaner und Kanada wurden Paul Chelimo und Mohammed Ahmed wieder eingesetzt. Mohammed Ahmed blieb 4. in 13:05, Berard Lagat 5. in 13:06,78.

Die Siegerzeit von Fahrah war 13:03,30. Hagos Gebrihiwet wurde Zweiter in 13:04,35 min.

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Samstag 20.8.2016
Frauen 800m Finale

1.

Caster Semenya RSA

1:55,28 NR

2.

Francine Niyonsaba BDI

1:56,49

3.

Margaret Nyairera Wambui KEN

1:56,89 PB

Die beiden DLV-Starterinnen Christina Hering (LG Stadtwerke München) und Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt/Gambach/Lohr) waren am Mittwoch, den 17.8. in den Vorläufen ausgeschieden.

Caster Semenya (Südafrika) und Francine Niyonsaba (Burundi) gingen Seite an Seite auf den ersten 500 Metern in Führung Caster Semenya läuft mit Nationalrekord zu Gold Die Polin Joanna Józwik, die in 1:57,37 mit persönlicher Bestzeit 5. wird, gratuliert Caster Semenya zum Olympiasieg

Caster Semenya (Südafrika) und Francine Niyonsaba (Burundi) gingen Seite an Seite auf den ersten 500 Metern in Führung. Die Zwischenzeit nach 400 Metern war 57:59 min.

Francine Niyonsaba verschärfte das Tempo. Die Zeit nach 600 Metern war 1:26,72. Auf den letzten 200m war Semenya, die Südafrikanerin, die immer wieder zur Diskussion steht, die Stärkste und siegte in 1:55,28 vor Niyonsaba und der Kenianerin Margret Wambui, die auf den letzten Metern die Kanadierin Melissa Bishop (4. in 1:57,02 NR) überholen konnte.

Die Zeit von Caster Semenya ist neuer Nationalrekord in Südafrika. Semenya ist dieses Jahr noch ungeschlagen. Vor vier Jahre holte sie bei den Olympischen Spielen in London Silber.

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Samstag 20.8.2016
Männer 1500m Finale

1.

Matthew Centrowitz USA

3:50,00

2.

Taoufik Makhloufi ALG

3:50,11

3.

Nicholas Willis NZL

3:50,24

DLV-Starter Homiyu Tesfaye (LG Eintracht Frankfurt ) war am Donnerstag, den 18.8. im Halbfinale ausgeschieden.

Es war ein taktisches Rennen mit einem starken Sieger Der US-Amerikaner Matthew Centrowitz gewinnt Gold

Nach einem sehr langsamen Rennen siegte der US-Amerikaner Matthew Centrowitz, der Hallenweltmeister von Portland 2016 und Vierter der Olympischen Spiele in London.

Der Favorit Asbel Kiprop aus Kenia versuchte auf den letzten Metern noch nach vorne zu kommen, aber der Versuch kam zu spät, er wurde 6. in 3:50,87. Der Olympiasieger von London Taoufik Makhloufi aus Algerien wurde Zweiter und der London Zweite Nicholas Willis aus Neuseeland Dritter.

Die Zeit war schwach: 3:50,00. Es war ein taktisches Rennen mit einem starken Sieger. Centrowitz ging vom Anfang an in Führung und blieb das auch. Eine starke Vorstellung des Amerikaners, der in Eugene lebt. Er wird trainiert von Alberto Salazar.

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro

Leichtathletik - Freitag 19.8.2016

von René van Zee

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Freitag 19.8.2016
Frauen 5000m Finale

1.

Vivian Jepkemoi Cheruiyot KEN

14:26,17 OR

2.

Hellen Onsando Obiri KEN

14:29,77 PB

3.

Almaz Ayana ETH

14:33,59

16.
Jennifer Wenth AUT 15:56,11

Almaz Ayana (ETH) war nach ihrem sensationellen Weltrekord über 10.000m die große Favoritin über 5.000 Meter. Sie ging nach 600 Metern in Führung und jeder dachte, dass das Rennen schon gelaufen sei. Die Kenianerinnen Vivian Cheruiyot, Mercy Cherono und Hellen Obiri waren auch schnell unterwegs und der Rückstand war noch nicht zu groß. Das Tempo von Almaz Ayana war hoch, vielleicht zu hoch in ihrem dritten Rennen innerhalb einer Woche. Die Zwischenzeit bei 3000m war 8:47,80, sehr schnell...

Almaz Ayana ging nach 600 Metern in Führung und jeder dachte, dass das Rennen schon gelaufen sei Vivian Jepkemoi Cheruiyot holt Gold in der Olympiarekordzeit von 14:26,17

Ayana wurde langsamer, sie schaute müde aus. Zwei der drei Kenainerinnen waren gemeinsam in der Lage die Äthioperin nach 4440 Metern wiede ein- und zu überholen. Vivian Cheruiyot und Hellen Obiri konnten sich durchsetzen. Cheruiyot, die Zweite über 10.000m, gewann in 14:26,17. Hellen Obiri wurde mit persönlicher Bestzeit Zweite in 14:29,77 und Ayana musste sich mit dem Dritten Platz in 14:33,59 begnügen.

Almaz Ayana gab zu zwei Fehler gemacht zu haben: 1. den Vorlauf hätte sie langsamer angehen sollen. Sie war nun im Finale nicht mehr spritzig genug. 2. sie hätte das Finale etwas langsamer angehen müssen.

Komisch, niemand redete mehr über Doping, wie nach ihrem Weltrekord über 10.000m, in einem Rennen, in dem die andere 18 (!!!) Läuferinnen persönlichen Bestzeiten liefen. So geht das offenbar v.a auch in der deutschen Presse...

Zwischenzeiten: 1000m Miyuki Uehara aus Japan: 2:59,86 (im Ziel 15. nach 15:34,97). Alle weiteren Zwischenzeiten von Almaz Ayana, 2000m: 6:00,36, 3000m: 8:47;80 und 4000m: 11:39,75.

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Freitag 19.8.2016
Männer 50 km Gehen Finale

1.

Matej Tóth SVK

3:40:58

2.

Jared Tallent AUS

3:41:16

3.

Hirooki Arai JPN

3:41:24

DNF Carl Dohmann GER (SCL Heel Baden-Baden)
-
DNF Hagen Pohle GER (SC Potsdam)
-

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Freitag 19.8.2016
Frauen 20 km Gehen Finale

1.

Hong Liu CHN

1:28:35

2.

Maria Guadalupe González MEX

1:28:37

3.

Xiuzhi Lu CHN

1:28:42

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro

Leichtathletik - Donnerstag 18.8.2016

von René van Zee

1500m Männer Halbfinale

Homiyu Tesfaye fehlten im 1500m-Halbfinale 0,56 Sekunden fürs Finale

Homiyu Tesfaye (LG Eintracht Frankfurt) war nach einem Protest wegen unsportlichen Verhaltens von Filip Ingebrigtsen ins Halbfinale gekommen. Im Halbfinale fing er sehr verhalten an, erst auf den letzten 200m kam er nach vorne. Das war notwendig, weil die ersten Fünf und die zwei Zeitschnellsten sich für das Finale qualifizierten. Sein Endspurt reichte nicht, er wurde 7. in 3:40,76. Er konnte sich auch nicht über weiteren Finalplätze für die Zeitschnellsten qualifizieren. Es fehlten nur 0,56 Sekunden. Doch Homiyu hat sich in Rio nach seiner Knieoperation gut präsentiert und gezeigt, dass er wieder auf dem Weg zurück ist.

Der Sieg ging an Ronald Kwemoi (KEN) in 3:39,42 vor Ayanleh Souleiman (DJI) in 3:39,46 min. Im ersten Halbfinale gewann der Olympiasieger von 2008 Asbel Kiprop (KEN) in 3:39,73 vor Taoufik Makhloufi (ALG) in 3:39,88. Der Olympiasieger von London Taoufik Makhloufi holte in Rio auch schon Silber über 800m.

2 heats - first 5 in each heat (Q) and the next 2 fastest (q)

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Donnerstag 18.8.2016
Männer 1500m Halbfinale
1. Vorlauf 1. Asbel Kiprop KEN 3:39,73 Q 2. Vorlauf 1. Ronald Kwemoi KEN 3:39,42 Q
2. Taoufik Makhloufi ALG 3:39,88 Q   2. Ayanleh Souleiman DJI 3:39,46 Q
3. Nicholas Willis NZL 3:39,96 Q   3. Matthew Centrowitz USA 3:39,61 Q
4. Ben Blankenship USA 3:39,99 Q   4. Ryan Gregson AUS 3:40,02 Q
5. Charlie Grice GBR 3:40,05 Q   5. Ronald Musagala UGA 3:40,37 Q
6 Abdalaati Iguider MAR 3:40,11 q   11. David Bustos ESP 3:56,54 q
7. Nathan Brannen CAN 3:40,20 q
n.q.
7. Homiyu Tesfaye GER (LG Eintracht Frankfurt) 3:40,76

800m Frauen Halbfinale

3 heats - First 2 in each heat (Q) and the next 2 fastest (q)

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Donnerstag 18.8.2016
Frauen 800m Halbfinale

1. Lauf

1.

Margaret Nyairera Wambui KEN

1:59,21 Q

2.

Francine Niyonsaba BDI

1:59,59 Q

2. Lauf

1.

Joanna Józwik POL

1:58,93 Q

2.

Melissa Bishop CAN

1:59,05 Q

n.q.

3. Selina Büchel SUI 1:59,35

3. Lauf

1.

Caster Semenya RSA

1:58,15 Q

2.

Lynsey Sharp GBR

1:58,65 Q

3.

Kate Grace USA

1:58,79 q

4.

Marina Arzamasova BLR

1:58,87 q

Caster Semenya aus Südafrika läuft mit 1:58,15 im 3. Halbfinallauf die schnellste Zeit. Die Schweizerin Selina Büchel schaffte es als 3. im zweiten Halbfinale mit 1:59,35 nicht ins Finale

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro

Leichtathletik - Mittwoch 17.8.2016

von René van Zee

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Mittwoch 17.8.2016
Männer 3.000m Hindernis Finale

1.

Conseslus Kipruto KEN

8:03,28 OR

2.

Evan Jager USA

8:04,28

3.

Mahiedine Mekhissi FRA

8:11,52

Der Kenianer Conseslus Kipruto wurde in 8:03,28 min Olympiasieger vor Evan Jager (USA) in 8:04,28. Bronze ging an den Kenianer Eziel Kemboi in 8:08,47, der 2004 und 2012 Olympiasieger wurde und vier Mal Weltmeister über 3000 m Hindernis war.

Conseslus Kipruto aus Kenia läuft olympischen Rekord über 3000m Hindernis Bei der Siegerehrung steht neben dem Sieger Conseslus Kipruto und dem Zweiten Evan Jager aus den USA der Franzose Mahiedine Mekhissi als Dritter auf dem Podest

Conseslus Kipruto war zweimal Zweiter bei Weltmeisterschaften, 2013 und 2015. Ezekiel Kemboi beendet jetzt seine fantastische Karriere. Dann kam die traurige Nachricht für ihn. Es gab einen Protest von Frankreich. Kenboi solle bei der Passage des Grabens mit seinem Fuß außerhalb der Bahn gewesen sein. Er wurde disqualifiziert und dadurch wurde Mahiediene Mekhissi (Frankreich) in 8:11,52 Dritter. Ein bitteres Ende einer schönen Karriere für Kemboi.

Zwischenzeiten:1000m Kipruto 2:41,64 und 2000m Jager 5:25,82.

5000m Männer Vorläufe

Florian Orth und Richard Ringer über 5.000m ausgeschieden

Es war keine einfache Aufgabe für Florian Orth und Richard Ringer sich für das Finale über 5000m zu qualifizieren. In zwei Vorläufen kamen jeweils die ersten Fünf und die weiteren fünf Zeitschnellsten beider Vorläufe ins Finale. Dazu war es wieder mit 30° sehr warm. 51 Läufer kamen in den beiden Vorläufen ins Ziel. Wegen der Stärke des Feldes, konzentrierten sich die beiden deutschen Läufer v.a. damit, sich als Zeitbeste zu qualifizieren.

Richard Ringer (VfB LC Friedrichshafen) im ersten Vorlauf über 5000m

Richard Ringer (VfB LC Friedrichshafen) ging zu Beginn des Rennens mit dem Japaner Kota Murayama aus dem Feld. Warum er das machte, bei diesen hohen Temperaturen, kann ich nicht nachvollziehen, aber nach meiner Meinung war es nicht klug. Richard Ringer fiel danach stark zurück und kam erst als 20. in 14:05,01 ins Ziel. Nach dem Rennen war er sehr enttäuscht und verließ das Stadion schnell und ohne Worte. Das Rennen gewann Hagos Gebrhiwet (Äthiopien) in 13:24,65. Der letzte Kilometer ging in 2:29,0. Mo Farah (Großbritannien) wurde in 13:25,25 Dritter. Bernard Lagat (USA) wurde in 13:26,02 Fünfter und qualifizierte sich direkt für das Finale.

Florian Orth mit zufriedenstellender Zeit, Kenia ist raus

Im zweiten Vorlauf mit Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg) wurde viel schneller gelaufen. Orth war am Anfang auch vorne zu finden, aber er lief kontrolliert. Auf den letzten Runden wurde das Tempo sehr verschärft. Florian Orth konnte nicht mehr mithalten. Er kam in 13:28,88 als 14. ins Ziel. Eine Zeit von 13:23 hätte gereicht um ins Finale zu kommen.

Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg) im 2. Vorlauf über 5000m

Der zweiten Vorlauf wurde ein Sieg für Paul Kipkemoi Chelimo (USA; 13:19,54 ) vor den Äthiopiern Muktar Edris (13:19,65 min) und Dejen Gebremeskel (13:19,67 min). Nicht ins Finale kamen die drei Kenianer: Isiah Kiplangat Koech (13:25,15 min), Caleb Mwangangi Ndiku (13:26,63 min) und Charles Yosei Muneria (13:30,95 min).Ich kann mich nicht erinnern, dass kein Kenianer ins Finale kam.

2 heats - first 5 in each heat (Q) and the next 5 fastest (q)

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Mittwoch 17.8.2016
Männer 5000m Vorläufe
1. Vorlauf 1. Hagos Gebrhiwet ETH 13:24,65 Q 2. Vorlauf 1. Paul Kipkemoi Chelimo USA 13:19,54 Q
2. Albert Kibichii Rop BRN 13:24,95 Q 2. Muktar Edris ETH 13:19,65 Q
3. Mohamed Farah GBR 13:25,25 Q 3. Dejen Gebremeskel ETH 13:19,67 Q
4. Joshua Kiprui Cheptegei UGA 13:25,70 Q 4. Birhanu Balew BRN 13:19,83 Q
5. Bernard Lagat USA 13:26,02 Q 5. Andrew Butchart GBR 13:20,08 Q
n.q.
20. Richard Ringer GER (VfB LC Friedrichshafen) 14:05,01 6. Mohammed Ahmed CAN 13:21,00 q
  7. Elroy Gelant RSA 13:22,00 q
8. Abrar Osman ERI 13:22,56 q
9. Brett Robinson AUS 13:22,81 q
10. David Torrence PER 13:23,20 q
n.q.
14. Florian Orth GER
(LG Telis Finanz Regensburg)
13:28,88

800m Frauen Vorläufe

Christina Hering und Fabienne Kohlmann haben es nicht geschafft, über die 800m Vorläufe das Halbfinale zu erreichen.

24 Läuferinnen kamen weiter (die ersten Zwei und die acht Zeitschnellsten). Es gab acht Vorläufe. Das Niveau war sehr hoch und es war eine ganz schwierige Aufgabe weiter zu kommen. Melissa Bishop (Kanada) war in 1:58,38 min die Schnellste vor Weltmeisterin Marina Arzamasova (Weißrussland) in 1:58,44 und der Äthiopierin Habitam Alemu in 1:58,99. Auch die Mitfavoritin Caster Semenya (Südafrika) lief eine starke Zeit: 1:59,31.

8 Vorläufe über 800m gab es. Die beiden DLV-Athletinnen Christina Hering und Fabienne Kohlmann schieden im 4. bzw. 8. Lauf aus

Im vierten Vorlauf wurde Christina Hering (LG Stadtwerke München) Siebte in 2:01,04 min (33. von 64). Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt/Gambach/Lohr) machte keinen guten Eindruck. Sie hatte in der Vorbereitung Achillessehnenprobleme und konnte sich gerade noch für Olympia qualifizieren. Ihre Form hat nicht gereicht um weiterzukommen. Sie wurde im 8. Vorlauf in 2:05:36 7. (Total: 55. von 64). Eine Zeit unter 2 Minuten wäre für beide Läuferinnen notwendig gewesen.

Christina Hering (LG Stadtwerke München): "Ich habe alles gegeben, war erst enttäuscht, aber stärkere Läuferinnen sind auch ausgeschieden. Ich habe gesehen, dass wir sehr schnell unterwegs waren. Die Olympischen Spielen waren für mich eine tolle Erfahrung."

Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt/Gambach/Lohr): "Die schlechte Vorbereitung hat mich sehr viel Kraft gekostet. Mein Lauf war natürlich nicht gut. Ich hatte mir auch nicht viel zugetraut und ich bin auch froh, dass es jetzt vorbei ist."

8 heats - first 2 in each heat (Q) and the next 8 fastest (q)

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Mittwoch 17.8.2016
Frauen 800m Vorläufe
1. Vorlauf 1. Lynsey Sharp GBR 2:00,83 Q 2. Vorlauf 1. Caster Semenya RSA 1:59,31 Q
2. Amela Terzic SRB 2:00,99 Q 2. Ajee Wilson USA 1:59,44 Q
3. Vorlauf 1. Selina Büchel SUI 1:59,00 Q 3. Shelayna Oskan-Clarke GBR 1:59,67 q
2. Margaret Nyairera Wambui KEN 1:59,66 Q 4. Chunyu Wang CHN 1:59,93 q
3. Nataliia Pryshchepa UKR 1:59,80 q 4. Vorlauf 1. Melissa Bishop CAN 1:58,38 Q
5. Vorlauf 1. Eunice Jepkoech Sum KEN 1:59,83 Q 2. Marina Arzamasova BLR 1:58,44 Q
2. Nataliia Lupu UKR 1:59,91 Q 3. Habitam Alemu ETH 1:58,99 q
3. Kate Grace USA 1:59,96 q 4. Noélie Yarigo BEN 1:59,12 q
4. Renée Eykens BEL 2:00,00 q 5. Halimah Nakaayi UGA 1:59,78 q
7. Vorlauf 1 Joanna Józwik POL 2:01,58 Q
n.q.
7. Christina Hering GER (LG Stadtwerke München) 2:01,04
2. Winny Chebet KEN 2:01,65 Q 6. Vorlauf 1. Angelika Cichocka POL 2:00,42 Q
8. Vorlauf 1. Francine Niyonsaba BDI
1:59,84 Q 2. Yusneysi Santiusti ITA 2:00,45 Q
2. Lovisa Lindh SWE 2:00,04 Q  
n.q.
7. Fabienne Kohlmann GER
(LG Karlstadt/Gambach/Lohr)
2:05,36

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro

Leichtathletik - Dienstag 16.8.2016

von René van Zee

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Dienstag 16.8.2016
Frauen 1500m

1.

Faith Chepngetich Kipyegon KEN

4:08,92

2.

Genzebe Dibaba ETH

4:10,27

3.

Jennifer Simpson USA

4:10,53

Die beiden DLV-Starterinnen Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Diana Sujew (LG Eintracht Frankfurt) waren am Mittwoch, den 17.8. in den Vorläufen ausgeschieden.

Halbfinallauf mit Konstanze Klosterhalfen

Zwei Deutsche im 1.500-Meter-Halbfinale - das darf man schon als Erfolg betrachten. Das Finale war noch einen Schritt zu weit, aber sicher können wir von der jungen Konstanze Klosterhalfen in der Zukunft noch etwas erwarten. Mit ihrem Halbfinale hat Diane Sujew das Maximale aus diesen Olympischen Spielen geholt. Auf der letzten schnellen Runde von ihrem Halbfinale konnte sie das hohe Tempo am Ende nicht mithalten, musste die Konkurrentinnen ziehen lassen und kam als 9. ins Ziel. Sie hat sich sehr gut präsentiert und ihre Nominierung vollkommen verdient.

Im Finale war auf den letzten 250 Metern die Kenianerin Faith Kipyegon die Stärkste. Sie gewann in 4:08,92. Zweite wurde die Weltrekordlerin Genzebe Dibaba aus Äthiopien in 4:10,27 und Dritte Jennifer Simpson (USA) in 4:10,53. Laura Weightman (GBR) führte die ersten 400 Meter in 76,57 min (im Ziel 11. in 4:14,95) , danach ging Dibaba in Führung. Kipyegon wartete auf ihre Chance und die bekam sie dann auch.

1500m Finallauf. Genzebe Dibaba vor Laura Weightman und Faith Chepngetich Kipyegon. Die Niederländerin Sifan Hassan (in orange) wird in 4:11,23 Fünfte. Die zwei US-Amerikanerinnen Jennifer Simpson und Shannon Rowbury (4. in 4:11,05) am Ende des Feldes Gold für Faith Chepngetich Kipyegon aus Kenia

Profil von Faith Chepngetich Kipyegon:
Faith Kypyegon (22 Jahre) wird trainiert von Bram Som, der oft beim Diamond League als Tempomacher über 800m dabei ist. 2006 wurde er Europameister über 800m. Kypyegon war als Juniorin sehr erfolgreich: Juniorinnen-Cross-Weltmeisterin 2011 und 2013, 2011 Weltjugendmeisterin 1500m in Lille und 2012 Weltjuniorinnenmeisterin 1500m in Barcelona. Bei der WM 2015 in Beijing wurde sie Zweite.

1500m Männer Vorläufe

Homiyu Tesfaye (LG Eintracht Frankfurt) nach Protest im Halbfinale

Es gab drei Vorläufe über 1500m bei den Männern. Die ersten Sechs und die sechs Zeitschnellsten qualifizierten sich für das Halbfinale. Homiyu Tesfaye war im langsamsten der drei Vorläufe. Er lief sehr kontrolliert, aber das Tempo war sehr niedrig. Das kann immer problematisch werden und das wurde es auch. Es gab eine Rangelei, wobei vor allem der norwegische Europameister Filip Ingebrigtsen beteiligt war, der von hinten kam. Die Opfer waren Homiyu Tesfaye und der Brite Charlie Grice.

Dichtes Gedränge im 2. Vorlauf über 1500m

Tesfaye wurde mit seiner Zeit von 3:47,44 Minuten 8. und hatte wegen der langsamen Zeit keine Aussicht auf das Halbfinale. Es gab einen Protest von der deutschen Mannschaftleitung und von den Briten. Filip Ingebrigtsen wurde disqualifiziert und Tesfaye und der Brite Grice kamen ins Halbfinale!

Schnellster in diesem 2. Vorlauf war der 800m Silbermedaillengewinner Taoufik Makhloufi aus Algerien in 3:46,82. Der dreimalige Weltmeister Asbel Kiprop (Kenia) gewann in 3:38,97 min den ersten Vorlauf. Der Hallen-Europameister Jakob Holusa (CZE) war der Sieger im dritten Vorlaufs mit 3:38,31.

Homiyu Tesfaye und Charlie Grice (beide in hellem Trikot) nebeneinander auf der Zielgeraden, Filip Ingebrigtsen direkt hinter ihnen, bevor er sich mit Gerangel zwischen die beiden schiebt und diese dadurch behindert. Ingebrigtsen wurde disqualifiziert

Reaktion Homiyu Tesfaye:

"Ich bin froh, mich noch qualifiziert zu haben. Es war ein schwieriges Rennen, mit einem erst traurigen Ergebnis. Aber dann kam die gute Nachricht. Meine Vorbereitung war nach der Knie-OP noch nicht optimal, aber ich bin froh hier dabei zu sein."

3 heats - First 6 in each heat (Q) and the next 6 fastest (q) + 2 involved in trouble

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Dienstag 16.8.2016
Männer 1500m Vorläufe
1. Vorlauf 1. Asbel Kiprop KEN 3:38,97 Q
2. Ryan Gregson AUS 3:39,13 Q
3. Ayanleh Souleiman DJI 3:39,25 Q
4. Chris O'Hare GBR 3:39,26 Q
5. Matthew Centrowitz USA 3:39,31 Q
6 Fouad Elkaam MAR 3:39,51 Q
7. David Bustos ESP 3:39,73 q
8. Charles Philibert-Thiboutot CAN 3:40,04 q
2. Vorlauf 1. Taoufik Makhloufi ALG 3:46,82 Q
2. Elijah Motonei Manangoi KEN 3:46,83 Q
3. Robby Andrews USA 3:46,97 Q
4. Nathan Brannen CAN 3:47,07 Q
5.. Mekonnen Gebremedhin ETH 3:47,33 Q
6. Brahim Kaazouzi MAR 3:47,39 Q
7. Homiyu Tesfaye GER 3:47,44 q
10.. Charlie Grice GBR 3:48,51 q
3. Vorlauf 1 Jakub Holuša CZE 3:38,31 Q
  2. Ronald Kwemoi KEN 3:38,33 Q
  3. Abdalaati Iguider MAR 3:38,40 Q
  4. Ronald Musagala UGA 3:38,45 Q
  5. Henrik Ingebrigtsen NOR 3:38,50 Q
  6. Nicholas Willis NZL 3:38,55 Q
  7. Benson Kiplagat Seurei BRN 3:38,82 q
  8. Pieter-Jan Hannes BEL 3:38,89 q
  9. Ben Blankenship USA 3:38,92 q
  10. Dawit Wolde ETH 3:39,29 q

5000m Frauen Vorläufe

2 heat - first 5 in each heat (Q) and the next 5 fastest (q) + 3 involved in an incident

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Dienstag 16.8.2016
Frauen 5000m Vorläufe
1. Vorlauf 1. Hellen Onsando Obiri KEN 15:19,38 Q 2. Vorlauf 1. Almaz Ayana ETH 15:04,35 Q
2. Yasemin Can TUR 15:19,50 Q 2. Senbere Teferi ETH 15:17,43 Q
3. Mercy Cherono KEN 15:19,56 Q 3. Vivian Jepkemoi Cheruiyot KEN 15:17,74 Q
4. Shelby Houlihan USA 15:19,76 Q 4. Karoline Bjerkeli Grøvdal NOR 15:17,83 Q
5. Susan Kuijken NED 15:19,96 Q 5. Eilish McColgan GBR 15:18,20 Q
6. Madeline Heiner Hills AUS 15:21,33 q 6. Eloise Wellings AUS 15:19,02 q
7. Miyuki Uehara JPN 15:23,41 q 7. Genevieve LaCaze AUS 15:20,45 q
8. Ababel Yeshaneh ETH 15:24,38 q 14. Jennifer Wenth AUT 16:07,02 q
  15.. Nikki Hamblin NZL 16:43,61 q
16. Abbey D'Agostino USA 17:10,02 q

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro

Leichtathletik - Montag 15.8.2016

von René van Zee

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Montag 15.8.2016
Frauen 3000m Hindernis Finale

1.

Ruth Jebet BRN

8:59,75 AR

2.

Hyvin Kiyeng Jepkemoi KEN

9:07,12

3.

Emma Coburn USA

9:07,63 AR

6.
Gesa Felicitas Krause GER 9:18,41 NR
18.
Fabienne Schlumpf SUI 9:59,30
Die beiden weiteren DLV-Starterinnen Sanaa Koubaa (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Maya Rehberg (SG TSV Kronshagen / Kieler TB) waren am Samstag, den 13.8. in den Vorläufen ausgeschieden.

Ruth Jebet (Bahrain) gewann über 3000m Hindernis in einer sehr schnellen Zeit von 8:59,75 min. Sie verpasste knapp den Weltrekord von 8:58,81 der Russin Gulnara Galinka, aufgestellt 2008 in Beijing. Zweite wurde die amtierende Weltmeisterin Hyvin Kiyeng Jepkemoi (Kenia) in 9:07,12 min und Dritte die US-Amerikanerin Emma Coburn in 9:07,63 min.

3000m Hindernis der Frauen mit Gesa Felicitas Krause, hier in der Verfolgergruppe an 2. Position vor Sofia Assefa aus Äthiopien, die in 9:17,15 Fünfte wird und hinter der Australierin Genevieve LaCaze, die auf Rang 9 in 9:21,21 läuft

Es war ein Alleingang von Ruth Jebet (19 Jahre), die vor zwei Jahren Juniorenweltmeisterin in Eugene wurde. Gesa Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt), die hervorragende Technikerin von Trainer Wolfgang Heinig konnte durch eine kluge Taktik den sechsten Platz erreichen. Mit 9:18,41 min lief sie einen neuen deutschen Rekord. Den bisherigen Rekord lief Antje Möldner-Schmidt mit 9:18,54 min 2009 bei den Weltmeisterschaften in Berlin. Gesa Felicitas Krause hatte bis jetzt eine sehr starke Saison: Europameisterin in Amsterdam in 9:18,85 min und vor einigen Tagen im Olympiavorlauf 9:19,70 min. Damit hatte sie bereits zwei Mal beinahe den Rekord verbessert.

Ruth Jebet aus Bahrain gewinnt Gold bei heißen 34 Grad in schnellen 8:59,75 - haarscharf am Weltrekord der Russin Gulnara Galkina (8:58,81) vorbei Gesa Felicitas Krause läuft in 9:18,41 deutschen Rekord

Reaktion Gesa Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt):

Mein Ziel war immer den deutschen Rekord zu verbessern. Das ist gelungen, aber ich will immer mehr. Im Vergleich mit der Weltmeisterschaft in Beijing gab es hier ein sehr schnelles Rennen. Das Niveau habe ich zurzeit noch nicht. Eine Medaille war heute nicht drin. Ich bin doch sehr zufrieden. Dieses Jahr laufe ich noch beim ISTAF. In vier Jahren will ich sicher in Tokio dabei sein.

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Montag 15.8.2016
Männer 800m Finale

1.

David Lekuta Rudisha KEN

1:42,15

2.

Taoufik Makhloufi ALG

1:42,61 NR

3.

Clayton Murphy USA

1:42,93 PB

David Rudisha (Kenia) wurde nach London 2012 zum zweiten Mal Olympiasieger über 800 Meter. Das Tempo war in der ersten Runde mit Alfred Kipketer (Kenia, 7. in 1:46.02) in Führung sehr hoch. Die Zwischenzeit nach 400m war 49,23 sec. Dann verschärfte Rudisha das Tempo und ging nach 550 Metern in Führung. Kein Athlet konnte ihn dann noch bedrohen! Zwischenzeit nach 600m: 1:16,04. Der Einzige, der es noch versuchte war der Franzose Pierre-Ambroise Bosse, aber er konnte nicht mithalten und bekam die Rechnung dafür.

Siegerehrung 800m: Gold für David Lekuta Rudisha (KEN), Silber für Taoufik Makhloufi (ALG), Bronze für Clayton Murphy (USA)

David Rudisha (27 Jahre) gewann in 1:42,15 Minuten. Er hält den Weltrekord, gelaufen 2012 in London mit 1:40,91. Zweiter wurde Taoufik Makhloufi aus Algerien in 1:42,61. Auf Platz 3 lief überraschend der US-Amerikaner Clayton Murphy in 1:42,93. Die zweite Runde wurde in 52,94 gerannt! Der Franzose Pierre-Ambroise Bosse wurde mit 1:43,41 Vierter.

3000m Hindernis Männer Vorläufe

3 heats - first 3 in each heat (Q) and the next 6 fastest (q)

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Montag 15.8.2016
Männer 3000m Hindernis Vorläufe
1. Vorlauf 1. Hillary Bor USA 8:25,01 Q
2. Soufiane Elbakkali MAR 8:25,17 Q
3. Ezekiel Kemboi KEN 8:25,51 Q
4. Matthew Hughes CAN 8:26,27 q
2. Vorlauf 1. Evan Jager USA USA 8:25,86 Q
2. Brimin Kiprop Kipruto KEN 8:26,25 Q
3. Mahiedine Mekhissi FRA 8:26,32 Q
4. Yemane Haileselassie ERI 8:26,72 q
5. Hamid Ezzine MAR 8:27,69 q
3. Vorlauf 1. Conseslus Kipruto KEN 8:21,40 Q
2. Jacob Araptany UGA 8:21,53 Q
3. Donald Cabral USA 8:21,96 Q
4. Amor Ben Yahia TUN 8:23,12 q
5. Yoann Kowal FRA 8:23,49 q
6. Altobeli da Silva BRA 8:26,59 q

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro

Leichtathletik - Sonntag 14.8.2016

von René van Zee

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Sonntag 14.8.2016
Frauen Marathon

1.

Jemima Jelagat Sumgong KEN

2:24:04

2.

Eunice Jepkirui Kirwa BRN

2:24:13

3.

Mare Dibaba ETH

2:24:30

29.
Maja Neuenschwander SUI 2:34:27
44.
Anja Scherl GER 2:37:23
64.
Andrea Mayr AUT 2:41:52
67.
Mayada Sayyad (Berlinerin, gelaufen für Palestina PLE) 2:42:28
81.
Anna Hahner GER 2:45:32
82.
Lisa Hahner GER 2:45:33

Die Kenianerin Jemima Jelagat Sumgong gewann den Olympischen Marathon der Frauen.

Die Frauen von Bahrain, Äthiopien und Kenia bestimmten das Tempo beim Marathon der Frauen. Es war sehr warm in Rio, obwohl der Start schon um 9.30 Uhr war. 24 der 157 Teilnehmerinnen gaben auf, darunter waren bekannte Namen wie Helah Jelegat Kiprop, Katarzyna Kowalska, Jessica Augusto und Sara Moreira. Die Äthiopierin Tigist Tufa zog sich eine Unterschenkelverletzung zu und musste aufgeben.

Die drei deutschen Marathonläuferinnen Lisa Hahner, Anja Scherl und Anna Hahner vor ihrem Start im Sambadrom

Der Marathon wurde sehr ungleichmäßig gelaufen. Dann wieder erhöhten die Afrikanerinnen das Tempo und blieben mit 7 bis 8 Läuferinnen vorne. Einige Kilometer weiter nahmen sie das Tempo zurück und die Spitzengruppe wurde wieder größer. Die Weißrussin Volha Mazuronak (am Ende 5. in 2:24:48) lief lange in Führung (HM: 1:12:56 h) und auch die Amerikanerinnen Shalane Flanagan (6. in 2:25:26) und Desireé Linden (7. in 2:26:08)waren oft vorne zu finden.

Start des Olympischen Marathon der Frauen in Rio de Janeiro mit 157 Läuferinnen von denen 133 das Ziel erreichen werden

Auf den letzten fünf Kilometern übernahmen die Weltmeisterin Mare Dibaba (Äthiopien), Jemima Jelagat Sumgong (Kenia) und Eunice Jepkirui Kirwa (Bahrain) die Führung. Jemima Jelagat Sumgong konnte sich am Ende durchsetzen und gewann in 2:24:04 h. Zweite wurde Eunice Jepkirui Kirwa in 2:24:13 h und Bronze ging an Mare Dibaba in 2:24:30 h. Es war endlich die erste Marathon-Goldmedaille bei den Frauen in der Olympia-Geschichte für Kenia.

Das Publikum feiert die Kenianerin Jemima Jelagat Sumgong, die in 2:24:04 Stunden den Marathon gewinnt

Als bestplatzierte Deutsche kam die Regensburgerin Anja Scherl mit 2:37:23 h auf Platz 44. Sie verdient ein Kompliment für ihren Einsatz unter den schwierigen Bedingungen. Anna Hahner wurde 81. in 2:45:32 h und Lisa Hahner 82. in 2:45:33 h, 21:28 Minuten hinter der Siegerin…

Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg)
Ich hatte es schwer auf den letzten acht Kilometern. Ich bin froh, hier in Rio dabei gewesen zu sein. Es war nicht einfach unter diesen Umständen ins Ziel zu kommen.

Anna Hahner (run2sky.com)
Es war schön beim größten Sportereignis der Welt zusammen laufen zu dürfen. Es war sehr schwer. Ich habe mich gefreut...

Lisa Hahner (run2sky.com)
Anna ist schneller angegangen. Nach dem sie auf die Toilette musste, sind wir zusammen gekommen und geblieben und gemeinsam ins Ziel gegangen. Es war schön.

Kommentar:
Anna und Lisa Hahner sind ein Begriff in Deutschland, als Marathonläuferinnen, sie werden immer gut verkauft von ihrem Manager. Platz 81 und 82 ist weit entfernt von ihren Möglichkeiten: Olympia ist Spitzensport, darüber sollte man noch mal nachdenken. Darum haben Anna und Lisa sich einen schlechten Dienst erwiesen. Ich kann mir gut vorstellen, dass DLV Sportdirektor Kurschilgen ‚not amused' war. Das hat sicher ein Nachspiel. Der DLV hat im Interesse der Marathonläuferinnen und -läufer versucht 2x drei Athleten zu nominieren. Das ist auch gelungen. Man darf erwarten, dass die Athletinnen und die AthIeten das auch zu schätzen wissen und alles geben.

Die Zwischenzeiten:

5km 17:23 DIBABA Mare (ETH)
10km 34:22 JEPKESHO Visiline (KEN)
15km 51:43 CHELIMO Rose (BRN)
20km 1:09:07 JEPKESHO Visiline (KEN)
Half 1:12:56 MAZURONAK Volha (BLR)
25km 1:26:07 CHELIMO Rose (BRN)
30km 1:43:21 TSEGAYE Tirfi (ETH)
35km 2:00:31 DIBABA Mare (ETH)
40km 2:17:02 SUMGONG Jemima Jelagat (KEN)

1500m Frauen Halbfinale

2 heats - first 5 in each heat (Q) and the next 2 fastest (q)

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Sonntag 14.8.2016
Frauen 1500m Halbfinale
1. Halbfinale 1. Faith Chepngetich Kipyegon KEN 4:03,95 Q
2. Dawit Seyaum ETH 4:04,23 Q
3. Shannon Rowbury USA 4:04,46 Q
4. Besu Sado ETH 4:05,19 Q
5. Laura Weightman GBR 4:05,28 Q
6. Sofia Ennaoui POL 4:05,29 q
7. Rababe Arafi MAR 4:05,60 q
n.q. 10. Konstanze Klosterhalfen GER (TSV Bayer 04 Leverkusen) 4:07,26
2. Halbinale 1. Genzebe Dibaba ETH 4:03,06 Q
2. Sifan Hassan NED 4:03,62 Q
3. Laura Muir GBR 4:04,16 Q
4. Jennifer Simpson USA 4:05,07 Q
5. Meraf Bahta SWE 4:06,41 Q
n.q. 9. Diana Sujew GER (LG Eintracht Frankfurt) 4:10,15

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro

Leichtathletik - Samstag 13.8.2016

von René van Zee

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Samstag 13.8.2016
Männer 10000m Finale

1.

Mohamed Farah GBR

27:05,17

2.

Paul Kipngetich Tanui KEN

27:05,64

3.

Tamirat Tola ETH

27:06,26

10.000m Männer - ist Farah zu schlagen?

Wie kann man Mo Farah auf den 10.000 Metern schlagen? Das war die große Frage. Mo ist auf den letzten 150 Metern sehr stark. Man sollte ihn früher loswerden. Der Kenianer Geoffrey Kamworor zeigte bei der Weltmeisterschaft über Halbmarathon, dass es möglich ist. Kamworor attackierte in Cardiff von Anfang an und gewann. Das sollte man, wollte man die 10.000m gewinnen, auch machen. In Beijing schlug der Brite Mo Farah den Kenianer Kamworor noch auf den letzten Metern. Zeiten 27:01,76 und 27:01,13.

Finale im 10.000 Meter Rennen

Wie bei den Frauen gab es viel zu viele Teilnehmer: 34. Das macht es für die Läufer nicht einfacher und auch nicht für die Zuseher, wenn im Verlauf des Rennens Teilnehmer überrundet werden. Das Tempo war am Anfang überraschend niedrig, mit vielen verschiedenen Läufern, die in Führung gingen. Jeder schaute nach Kamworor, der aber an diesem Tag nicht stark war (11. in 27:31,94). Es wurde ein langsames Rennen. Alles zum Vorteil von Mo Farah. Lange Zeit lief er dem Feld hinterher, erst ab der sechsten Runde arbeitete sich Farah langsam nach vorne und ließ sich auch von einem spektakulären Sturz gegen Mitte des Rennens nicht aus dem Konzept bringen.

Geoffrey Kipsang Kamworor vor Mohamed Farah. Am Ende der Gruppe der US-Amerikaner Galen Rupp, der in 27:08,92 Fünfter wird Mohamed Farah holt erneut Gold für Großbritannien

Wie in Beijing musste man auf die Entscheidung bis zur letzten Runde warten. Aber Mo schaffte es wieder... Er siegte in 27:05,17 min gegenüber Paul Tanui in 27:05,64 min. Tamirat Tola wurde in 27:06,26 min Dritter.

Drei Mal Olympia-Gold und fünf WM-Titel hat Mohamed Farah seit 2011 über 5.000 und 10.000 m gesammelt. Mit seinem zweiten Gold über die klassischen 25 Runden zog Farah mit den größten Langstrecklern der Geschichte gleich: Paavo Nurmi (1920/1928), Emil Zatopek (1948/1952), Lasse Viren (1972/1976), Haile Gebrselassie (1996/2000) und Kenenisa Bekele (2004/2008). Sie alle hatten ebenfalls zweimal über 10.000 m gesiegt. Farah kann und will als zweiter Mann die 5.000 und 10.000 m bei zwei aufeinander folgenden Spielen gewinnen. Nur der große Finne Lasse Viren schaffte das "Double-Double" - 1972 und 1976.

Die Zwischenzeiten:

1000m 2:55,20 OSTOS Luis (PER)
2000m 5:44,49 IRABARUTA Olivier (BDI)
3000m 8:30,70 TOLA Tamirat (ETH)
4000m 11:12,29 DEMELASH Yigrem (ETH)
5000m 13:53.11 TOLA Tamirat (ETH)
6000m 16:37,20 TANUI Paul Kipngetich (KEN)
7000m 19:19,07 MUCHIRI Bedan Karoki (KEN)
8000m 22:00,83 DEMELASH Yigrem (ETH)
9000m 24:36,95 FARAH Mohamed (GBR)

3000m Hindernis Frauen Vorläufe

3 heats - first 3 in each heat (Q) and the next 6 fastest (q) + 3 involved in an incident

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Samstag 13.8.2016
Frauen 3000m Hindernis Vorläufe
1. Vorlauf 1. Ruth Jebet BRN 9:12,62 Q
2. Sofia Assefa ETH 9:18,75 Q
3. Gesa Felicitas Krause GER (LG Eintracht Frankfurt) 9:19,70 Q
4. Colleen Quigley USA 9:21,82 q
5. Lydia Chebet Rotich KEN 9:30,21 q
2. Vorlauf 1. Beatrice Chepkoech KEN 9:17,55 Q
  2. Emma Coburn USA 9:18,12 Q
  3. Habiba Ghribi TUN 9:18,71 Q
  4. Lalita Shivaji Babar IND 9:19,76 q NR
  5. Madeline Heiner Hills AUS 9:24,16 q
  6. Fabienne Schlumpf SUI 9:30,54 q
n.q. 9. Sanaa Koubaa GER (TSV Bayer 04 Leverkusen) 9:35,15 PB
3. Vorlauf 1. Hyvin Kiyeng Jepkemoi KEN 9:24,61 Q
  2. Genevieve LaCaze AUS 9:26,25 Q
  3. Courtney Frerichs USA 9:27,02 Q
  4. Geneviève Lalonde CAN 9:30,24 q NR
  7. Etenesh Diro ETH 9:34,70 q
  8. Aisha Praught JAM 9:35,79 q
  12. Sara Louise Treacy IRL 9:46,24 q
n.q. 15. Maya Rehberg GER (SG TSV Kronshagen / Kieler TB) 9:51,73

800m Männer Halbfinale

3 heats - first 2 in each heat (Q) and the next 2 fastest (q)

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Samstag 13.8.2016
Männer 800m Halbfinale

1. Lauf

1.

Pierre-Ambroise Bosse FRA

1:43,85 Q

2.

Taoufik Makhloufi ALG

1:43,85 Q

3.

Marcin Lewandowski POL

1:44,56 q

4.

Ferguson Cheruiyot Rotich KEN

1:44,65 q

2. Lauf

1.

Alfred Kipketer KEN

1:44,38 Q

2.

Boris Berian USA

1:44,56 Q

3. Lauf

1.

David Lekuta Rudisha KEN

1:43,88 Q

2.

Clayton Murphy USA

1:44,30 Q

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro

Leichtathletik - Freitag 12.8.2016

von René van Zee

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Freitag 12.8.2016
FRAUEN 10000m Finale

1.

Almaz Ayana ETH

29:17,45 WR

2.

Vivian Jepkemoi Cheruiyot KEN

29:32,53 NR

3.

Tirunesh Dibaba ETH

29:42,56 PB

Im 10.000 Meter Rennen der Frauen bei den Olympischen Spielen gewann die Äthiopierin Almaz Ayana mit einem 10.000 m Weltrekord. Almaz Ayana verbesserte den alten Weltrekord von 29:31,78 Minuten von Junxia Wang (China) deutlich. Nach einem sensationellen Rennen gewann sie mit 29:17,45. Silber gewann die Kenianerin Vivian Cheruiyot in 29:32,53 vor Tirunesh Dibaba in 29:42,56 min. 37 Läuferinnen waren am Start, ohne deutsche Beteiligung.

Das 10.000 m Rennen der Frauen läuft die Äthiopierin Almaz Ayana in Weltrekordzeit von 29:17,45

Almaz Ayana war mir beim Diamond League in Rom aufgefallen, als sie fast Weltrekord über 5.000 Meter lief. Zu schwache Tempomacherinnen verhinderten damals die Sensation. Nach der Meinung von Jos Hermens, ihrem Manager, ist es sehr schwierig Tempomacherinnen zu verpflichten, die in der Lage sind über den ersten 3000m von 5000m 8:30 zu laufen.

Beim 10.000 Meter Rennen in Rio brauchte Almaz Ayana keine Tempomacherin. Das Tempo wurde 5000 Meter lang von Alice Nawowuna aus Kenia bestimmt, die am Ende mit persönlicher Bestzeit von 29:53,51 Vierte wurde.

Die drei schnellsten Frauen über 10.000m mit von links Tirunesh Dibaba (3.) und Almaz Ayana (1.) aus Äthiopien und Vivian Jepkemoi Cheruiyot (2.) aus Kenia Almaz Ayana verbessert den Uraltrekord der Chinesin Junxia Wang (1993 in Beijing) von 29:31,78 auf 29:17,45

Eigentlich war ein Weltrekordversuch erst 2017 vorgesehen. Almaz Ayana wurde 2015 Weltmeisterin über 5.000 Meter in Beijing und 2013 bei der WM in Moskau Dritte. Sie wird trainiert von ihrem Freund 1500m-Läufer Soresa Fida. Auch über 5.000 Meter wird sie in Rio starten.

Nach 5000m übernahm sie die Initiative und nur Vivian Cheruiyot konnte in ihrer Nähe bleiben. Almaz Ayana gewann ungefährdet vor Cheruiyot und der amtierenden Olympiasiegerin von London Tirunesh Dibaba.

Die Zwischenzeiten:

1000m 3:01,53 Alice Aprot Nawowuna (KEN)
2000m 5:55,79 Alice Aprot Nawowuna (KEN)
3000m 8:52,70 Alice Aprot Nawowuna (KEN)
4000m 11:49,79 Alice Aprot Nawowuna (KEN)
5000m 14:46,81 Alice Aprot Nawowuna (KEN)
6000m 17:36,74 Almaz Ayana (ETH)
7000m 20:29,98 Almaz Ayana (ETH)
8000m 23:25,37 Almaz Ayana (ETH)
9000m 26:22,88 Almaz Ayana (ETH)

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Freitag 19.8.2016
Männer 20 km Gehen Finale

1.

Zhen Wang CHN

1:19:14

2.

Zelin Cai CHN

1:19:26

3.

Dane Bird-Smith AUS

1:19:37

5. Christopher Linke GER (SC Potsdam) 1:20:00
18. Hagen Pohle GER (SC Potsdam) 1:21:44
38. Nils Brembach GER (SC Potsdam) 1:23:46

1500m Frauen Vorläufe

3 heats - first 6 in each heat (Q) and the next 6 fastest (q)

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Freitag 12.8.2016
Frauen 1500m Vorläufe
1. Vorlauf 1. Genzebe Dibaba ETH 4:10,61 Q
2. Ciara Mageean IRL 4:11,51 Q
3. Brenda Martinez USA 4:11,74 Q
4. Linden Hall AUS 4:11,75 Q
5. Angelika Cichocka POL 4:11,76 Q
6 Konstanze Klosterhalfen GER (TSV Bayer 04 Leverkusen) 4:11,76 Q
2. Vorlauf 1. Sifan Hassan NED 4:06,64 Q
2. Faith Chepngetich Kipyegon KEN 4:06,65 Q
3. Sofia Ennaoui POL 4:06,90 Q
4. Jennifer Simpson USA 4:06,99 Q
5. Malika Akkaoui MAR 4:07,42 Q
6. Besu Sado ETH 4:08,11 Q
7. Laura Weightman GBR 4:08,37 q
8. Jenny Blundell AUS 4:09,05 q
3. Vorlauf 1. Dawit Seyaum ETH 4:05,33 Q
2. Shannon Rowbury USA 4:06,47 Q
3. Laura Muir GBR 4:06,53 Q
4. Rababe Arafi MAR 4:06,63 Q
5. Meraf Bahta SWE 4:06,82 Q
6. Zoe Buckman AUS 4:06,93 Q
7. Nicole Sifuentes CAN 4:07,43 q
8. Violah Cheptoo Lagat KEN 4:08,09 q
9. Danuta Urbanik POL 4:08,67 q
10. Diana Sujew GER (LG Eintracht Frankfurt) 4:09,07 q

800m Männer Vorläufe

7 heats - first 3 in each heat (Q) and the next 3 fastest (q)

12.8. bis 21.8.16 - Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro
Freitag 12.8.2016
Männer 800m Vorläufe
1. Vorlauf 1. Ayanleh Souleiman DJI
1:45,48 Q 2. Vorlauf 1. Adam Kszczot POL
1:45,83 Q
2. Amel Tuka BIH
1:45,72 Q 2. Ferguson Cheruiyot Rotich KEN
1:46,00 Q
3. Boris Berian USA 1:45,87 Q 3. Andrés Arroyo PUR 1:46,17 Q
4. Kleberson Davide BRA 1:46,14 q 4. Hamada Mohamed EGY 1:46,65 q
3. Vorlauf 1. David Lekuta Rudisha KEN
1:45,09 Q 4. Vorlauf 1. Alfred Kipketer KEN 1:46,61 Q
2. Rynardt van Rensburg RSA
1:45,67 Q 2. Andreas Bube DEN 1:46,67 Q
3. Michael Rimmer GBR
1:45,99 Q 3. Yassine Hethat ALG 1:46,81 Q
4. Clayton Murphy USA 1:46,18 q  
5. Vorlauf 1. Taoufik Makhloufi ALG 1:49,17 Q 6. Vorlauf 1. Brandon McBride CAN 1:45,99 Q
2. Mostafa Smaili MAR 1:49,29 Q 2. Marcin Lewandowski POL 1:46,35 Q
3. Giordano Benedetti ITA 1:49,40 Q 3. Mark English IRL 1:46,40 Q
7. Vorlauf 1. Pierre-Ambroise Bosse FRA 1:48,12 Q  
2. Mohammed Aman ETH 1:48,33 Q
3. Amine Belferar ALG 1:48,40 Q

Bericht und Fotos von René van Zee

Ergebnisse und Info www.iaaf.org/competitions/olympic-games

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