29.6.18 - 21. Marburger Nachtmarathon

Rekordbeteiligung beim Lauf in die Dämmerung

von Helmut Serowy 

"Die kleine, krumme Stadt auf und ab gegangen bis hinauf zum Schloß und bis zur Elisabethkirche hinunter", schrieb einst Rainer Maria Rilke im Jahre 1903 an seine Frau Clara Westhoff. Und vor 200 Jahren berichtete Jacob Grimm: "Zu Marburg muß man seine Beine rühren und treppauf, treppab steigen".

Seit inzwischen zwei Jahrzehnten nehmen auch die Starter des Marburger Nachtmarathons die Mühen auf sich, die steilen Gassen zum historischen Marktplatz unterhalb des markanten Landgrafenschlosses zu erklimmen. Um dann anschließend wieder ungestüm ins Tal zu preschen und dieses Lahnauf/Lahnab zu erkunden.

Hoch über der Laufstrecke des 21. Marburger Nachtmarathon wacht das Marburger Landgrafen-Schloss
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Dreh- und Angelpunkt des Marburger Nachtmarathon ist das idyllisch in den Lahnwiesen liegende Uni-Stadion, über dem majestätisch das Landgrafen-Schloss thront. Der Start allerdings erfolgt auf dem historischen Marktplatz unterhalb des Schlosses. Zwischen Fluss und Schloss liegen beachtliche 109 Höhenmeter oder nach einer anderen Rechnung 400 Treppenstufen (alternativ können auch zwei Aufzüge genutzt werden). Auch ohne die obligatorischen hochsommerlichen Temperaturen erübrigt sich bei der vom Ultra-Sport-Club Marburg mit seinen rund 150 Helfern durchorganisierten Veranstaltung ein ausgiebiges Warmlaufen. Nach dem Abholen der Startnummern erwartet die Läufer und ihre Begleiter ein 750-m-Fußmarsch durch die Altstadt-Gassen, die von mächtigen Fachwerk-Bauten fast erdrückt werden, hinauf zum Marktplatz. Der kann die bunte Läuferschar kaum fassen, die aus allen Gässchen herbeigeströmt kommt.

"Wir sind begeistert! 1.887 Voranmeldungen liegen vor - so viele wie noch nie", freute sich Cheforganisator Eugen Leipner bereits einige Tage vor dem Rennen. Letztlich meldeten sich 2.235 Läuferinnen und Läufer zum 21. Marburger Nachtmarathon und sorgten für eine Rekordbeteiligung bei einer der größten mittelhessischen Breitensport-Veranstaltungen. Björn Backes, Leiter des Fachdienstes Sport der Stadt Marburg begrüßte die Aktivitäten des USC Marburg: "Ich freue mich sehr über die positive Entwicklung des Nachtmarathons, den man mittlerweile schon als enorm wichtige Traditionsveranstaltung in Marburg ansehen kann."

Vor dem Lauf muss erst der Anstieg zum Marktplatz bewältigt werden Vor dem historischen Rathaus sammeln sich die Läufer vor dem Start in die Nacht ... ... um bald darauf durch die Altstadtgassen zu breschen

Erfreulich zeigen sich beim Marburger Nachtmarathon das große Interesse und die Begeisterung sehr vieler Freizeit-Sportler, die sich in diesem Event ausleben. Unterstützt wird diese Entwicklung sicher auch durch das offensichtlich beliebte Marathon-Staffel-Angebot. Die meist vorherrschende Wärme kommt der Veranstaltung bei der anschließenden Party im weiten Stadion-Oval zu Gute.

"Der Nachtmarathon lebt auch davon, dass neben den leistungsorientierten Läuferinnen und Läufern so viele starten, die einfach nur laufen und Spaß haben wollen", begrüßt dementsprechend Eugen Leipner diesen Trend. Dies gelte sowohl für die Halbmarathon-Starter wie für die Marathon-Staffeln. "Bei den Staffeln starten überdurchschnittlich viele Studierende der Philipps-Universität. Für sie ist der Nachtmarathon das Event des Jahres", hat er festgestellt. Um interessierte Läufer an den Nachtmarathon heranzuführen, bietet der USC Marburg sogar spezielle Lauf-Treffs an. Hier werden die Originalstrecken mit Kilometer-Angaben und Versorgungsstellen erklärt und in Teilabschnitten (ca. 10 km) in gemäßigtem Tempo abgelaufen. Bereits um 18 Uhr beginnt die Veranstaltung mit dem "Geistlichen Startschuss", einer Ökumenischen Andacht auf dem Lutherischen Kirchhof in der Nähe des Marktplatzes.

Das Spitzentrio Ilyas Iman, Demeke Wosene und Alexander Hirschhäuser (v.li) hat sich
schnell abgesetzt
Im großen Feld läuft die Marathon-Siegerin Dorothee Rogosch (2.v.li) und der Marathon-Zweite Simon Siemianowski (4.v.li) mit

Marathon

Um 19 Uhr schickte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies Marathon-Läufer, Marathon-Staffeln und Halbmarathon-Starter vom historischen Marktplatz aus auf ihre zwei Schleifen durch das Lahntal zum nördlich gelegenen Wehrda und zu den südlich der Universitätsstadt liegenden Cappel und Gisselberg.

Das Nadelöhr der schmalen Altstadt-Gassen, die zudem von dicht besetzten Biergärten gesäumt sind, bremste die riesige Läuferschar ein. Auf der anfangs steil bergab über Kopfsteinpflaster führenden Strecke bestand somit keine Gelegenheit, gleich zu überpacen. Nach Passieren des Wilhelmplatzes bot dann die breite Universitätsstraße ausreichend Gelegenheit, das Tempo aufzunehmen. Begeistert jubelnde Zuschauer verabschiedeten schließlich am Stimmungsnest Rudolphsplatz die endlose Läuferschlange in Richtung Wehrda.

Bereits in der Universitätsstraße hatten sich Halbmarathon-Starter Demeke Wosene von der LG Rüsselsheim sowie die Staffelläufer Alexander Hirschhäuser (VfL Marburg) und Ilyas Iman von der LG Fulda abgesetzt.

Dominic Rumpf knackt erstmals die 3-Stunden-Marke und holt sich den Marathon-Sieg Als Zweiter siegt Simon Siemianowski in der M30 Rang 3 und den Sieg in der M40 sichert sich Andre Zwingmann Die M60 führt Kurt Butz an

Die Marathon-Läufer führte hier schon Dominic Rumpf vom Tuspo Holzhausen an. "Ich werde versuchen, die 3-Stunden-Marke zu knacken - mal sehen, wie weit ich komme", hatte er bereits vor dem Start die Marschroute festgelegt. Beim Hitze-Marathon am Rennsteig verfehlte er als Marathon-Zwölfter mit 3:01:20 Stunden diese für ambitionierte Läufer immer wieder magische Grenze noch knapp. Trotz Wärme zog er auf dem flachen Kurs in Marburg sein Tempo durch und lief nach der Nordschleife bei der 11-km-Marke bereits mit deutlichem Vorsprung in die erste von drei Südschleifen. "Ich war total überrascht, als ich plötzlich hörte, dass ich den Marathon anführe", konnte er selbst nach dem Zieleinlauf seinen unerwarteten Erfolg kaum realisieren. Seine Führung hatte er auf der weiteren Strecke kontinuierlich ausgebaut. Vom Herborner Lauf-Moderator Artur Schmidt stürmisch angefeuert blieb er schließlich mit 2:56:36 Stunden weit unter den angepeilten 3 Stunden.

An diesem Sommerabend gönnten ihm die Verfolger ausreichend Zeit, sich wieder zu sammeln und zu erholen. Simon Siemianowski vom SF Triathlon Roßdorf lief als Schnellster der M30 nach 3:13:52 Stunden zu "Silber". "Bronze" sicherte sich M40-Sieger Andre Zwingmann von den Adidas-Runners Frankfurt mit 3:19:01 Stunden vor Adrian Frey von Steuber von der LGV Marathon Gießen (3:20:35 Stunden).

Als Fünfter feierte Stefan Putzer vom SC Fieberbrunn nach 3:25:14 Stunden den Erfolg in der M55. Hinter Sven Höller vom LT Florstadt (3:29:17 Stunden) setzte sich in der M45 Sven Grebe von KSV Baunatal (3:36:37 Stunden) gegen Markus Klug aus Wiesbaden (3:37:22 Stunden) durch. Die M50 gewann Holger Nickolaus von der DJK Tri Andernach (3:46:42 Stunden), die M60 Kurt Butz vom LT Emmershausen (3:47:43 Stunden) und die M65 Günter Scheeff von der SG Stern Stuttgart (3:57:30 Stunden).

Nach 2016 gewinnt Dorothee Rogosch erneut den Marburger Nachtmarathon Unter die Top-Ten läuft auch die Marathon-Zweite Sylke Kuhn Flott in der W70 ist Julia Suwelack vom LSF Münster unterwegs

Wie sich Siege vor heimischer Kulisse anfühlen, kennt Dorothee Rogosch von den SF Blau-Gelb Marburg. Sie lag 2016 beim Nachtmarathon bereits mit 3:25:21 Stunden in Front und erkämpfte sich im letzten Jahr den zweiten Rang in 3:21:27 Stunden. Immer strahlend unterwegs feierte sie beim 21. Nachtmarathon bereits entlang der Strecke mit den Zuschauern einen überlegenen Start-Ziel-Sieg. Die Fünfte des Gesamteinlaufes freute sich auf der Zielgeraden riesig über den erneuten Erfolg in beachtlichen 3:23:34 Stunden.

Unter den Top-Ten landete als Gesamt-Neunte auch die Zweite, Sylvia Kuhn von der LG Vellmar. Nach 3:37:28 Stunden lag sie zugleich in der W45 in Front. Den dritten Rang von 2016 erreichte dahinter wieder Renate Seidel von der Troisdorfer LG, die Siegerin der W55, mit 3:53:54 Stunden. Gesamt-Vierte und Zweite der W45 wurde Melanie Schulze von den DZ Bank Runners in 3:55:32 Stunden vor der stärksten Hauptklassen-Läuferin Katja-Rebecca Wiedemann aus Solms (3:56:38 Stunden).

Den Sieg in der W30 schaffte als Sechste Anette Damm aus München (4:00:41 Stunden). Weitere Klassensiege verbuchten in der W35 Victoria Hamm aus Marburg (4:05:59 Stunden), in der W50 Regina Wenzel vom DAV Schwaben (4:05:45 Stunden) und in der W70 Julia Suwelack vom LSF Münster (5:11:49 Stunden).

Auch Weltklasse-Ultra-Langstrecklerin Nele Alder-Baerens (re) vom Ultra-Sport-Club Marburg zeichnete die Finisher mit Medaillen aus Artur Schmidt (li) im Gespräch mit dem Organisator des EAM Kassel Marathon, Winfried Aufenanger ... ... und beim Interview mit Marathon-Sieger Dominic Rumpf

Halbmarathon

Demeke Wosene von der LG Rüsselsheim gewann im Jahre 2016 den Halbmarathon beim Marburger Nachtmarathon in 1:10:13 Stunden. Schon kurz nach dem Start hatte er sich mit den starken Staffelläufern Alexander Hirschhäuser und Ilyas Iman auch bei der aktuellen Auflage des Rennens abgesetzt.

Auf der Altstadt-Runde folgten in einer zweiten Gruppe die Halbmarathon-Starter Marc Feußner, Yibrah Gidey Kahsay (beide ASC Breidenbach) und Micha Thomas von der LG Eder und in einer dritten Gruppe der hessische Marathonmeister Oliver Hoffmann vom TSV Kirchhein, der später ausgestiegene Moritz Weiß vom LAZ Gießen und Markus Schraub von den SF Blau-Gelb Marburg. Zur Halbzeit hatte Wosene seinen Vorsprung weiter ausgebaut. Thomas und Kahsay folgten als Zweiter und Dritter, Marc Feußer als Vierter. Das Duo Hoffmann/Schraub arbeitete weiter zusammen.

Moderator Artur Schmidt freute sich im idyllischen Uni-Stadion unterhalb des Landgrafen-Schlosses bereits auf eine schnelle Siegerzeit. Auf der Gegengeraden außerhalb des Sportgeländes lief Demeke Wosene offensichtlich einer Zeit unter 1:10 Stunden entgegen. Er tauchte allerdings nicht auf der Bahn auf. Den legendären Spruch "Wo ist Behle?" formte Schmidt entsprechend der aktuellen Lage neu.

Micha Thomas (vorne) wird unerwartet den Halbmarathon vor Yibrah Gidey Kahsay gewinnen 300 m vor dem Ziel nochmals in die Marathon-Runde gelaufen: Demeke Wosene verliert dadurch den klaren Sieg und muss sich mit Rang drei zufrieden geben Als Duo bis zum Zieleinlauf unterwegs: vorne Oliver Hoffmann (4.), hinten Markus Schraub (5. und M45-Sieger) Florian Huber (1.M50) und Stefan Kopp (1.M55) spurten auf die Zielgerade (v.li)

Demeke Wosene war trotz Hinweis des begleitenden Radfahrers an der Kreuzung vor dem Hirsefeld-Steg nicht nach rechts Richtung Ziel sondern nach links in die nächste Marathon-Runde weitergelaufen. Damit machte er den Weg frei für Micha Thomas. Der hessische 10.000-m-Meister der M30 - in Marburg Halbmarathon-Dritter 2015 und -Zweiter 2016 - gewann den Halbmarathon in 1:13:51 Stunden vor dem nach 1:15:29 Stunden einlaufenden Yibrah Gidey Kahsay. Demeke Wosene rettete mit 1:16:42 Stunden zumindest noch den dritten Rang.

Auf den Plätzen vier und fünf folgten die Arrivierten Oliver Hoffmann in 1:16:59 Stunden und M45-Sieger Markus Schraub in 1:17:00 Stunden. Den sechsten Platz erkämpfte sich der Triathlet Gabriel Bernhardt vom VfL Marburg in 1:19.48 Stunden vor den Schnellsten der M35 und der M40, Marc Feussner (1:20:21 Stunden) und Lars Siegmund (SF Blau-Gelb Marburg, 1:20:28 Stunden). Christian Smolka vom ASC Marathon Friedberg (1:21:21 Stunden) - Marathon-Sieger von 2015 und 2016 - erreichte als Neunter den zweiten Platz in der M35 vor dem erfolgreichen Dauergast Marco Diehl vom DVAG-Marathon Team, der nach 1:21:32 Stunden in der M45 ebenfalls den zweiten Platz belegte.

Im Zweikampf auf der Zielgeraden spurtete M55-Sieger Stefan Kopp vom TSV Krofdorf-Gleiberg (1:29:47 Stunden) noch dem M50-Sieger Florian Huber vom LC Diabü Eschenburg (1:30:13 Stunden) davon. Hans-Peter Schäfer vom MTV Gießen (1:37:28 Stunden) lag in der M60 und Frank Sommer von der Laufschule Marburg (1:41.49 Stunden) in der M65 vorne. In der M70 dürfen sich sowohl Otto Jatsch vom Team Naunheim (1:48:13/1:48:29 Stunden) als auch Harald Heyde vom TV Breitenbach (1:48:08/1:48:45 Stunden) entsprechend der Netto/Bruttozeit als Sieger betrachten. Die M75 gewann Gerhard Prölß von der Kirche Marburg (2:21:26 Stunden).

Anna Starostzik holt sich überlegen den Siegerpokal beim Halbmarathon Den zweiten Rang erläuft sich Eva Johais Rang 3 geht an Frederike Michel Heike Schneider erkämpft sich als Vierte den Erfolg in der W50

In der Frauen-Konkurrenz bestätigte die Fünfte der Deutschen Marathon-Meisterschaften, Anna Starostzik vom PSV Grün-Weiß Kassel (2:47:17 Stunden), ihre Favoriten-Stellung. Beim Marburger Halbmarathon beließ sie es bei einem flotten Trainingslauf. "Volle Belastung hebe ich mir für die wichtigen Wettkämpfe auf", meinte die zierliche Läuferin, die dennoch mit schnellen 1:26:21 Stunden im Feld der 1164 Halbmarathon-Finisher als Gesamt-Zwölfte in der Männer-Konkurrenz ganz vorne mitmischte.

Aus Bremen angereist war die Zweite, Eva Johais. Mit 1:36:03 Stunden belegte sie auch in der W30 den zweiten Platz. Frederike Michel (Fit im Grund) holte sich in 1:39:54 Stunden den dritten Rang. Heike Schneider aus Marburg, die in den letzten Jahren immer wieder in den Kampf um die Medaillen eingriff, siegte nach 1:40:56 Stunden als Vierte in der W50. Es folgten die Gewinnerinnen der W45 und der W40 - Kerstin Debus von der LG Eder (1:42:33 Stunden) und Irena Erhardt vom DVAG-Marathon-Team (1:42:33 Stunden). Einmal mehr trumpfte die W60-Siegerin Monika Donges von den Aarsee-Runners mit beachtlichen 1:42:57 Stunden auf. Mahima Verma aus Marburg (2:49:29 Stunden) lag in der W75 in Front.

Marathon-Staffeln

Vor elf Jahren nahmen die Ausrichter des Marburger Nachtmarathon erstmals auch einen Staffelwettbewerb über die klassische Distanz in ihr Programm auf. Es sollte der Beginn einer Erfolgsgeschichte werden.

Zur Premiere standen 14 Staffeln an der Startlinie. Bis zu vier Läuferinnen und Läufer konnten sich die 42,195-km-Distanz teilen. Fortan steigerte sich die Teilnehmerzahl ständig. Die Rekordfelder erhöhten sich in den letzten fünf Jahren von 107 über zwei Mal 139 auf 151 im Vorjahr und aktuell auf die Rekordmarke von 168 Finisher-Staffeln.

Im idyllisch gelegenen Uni-Stadion freuen sich Dominic Rumpf und Dorothee Rogosch über ihren Erfolg beim 21. Marburger Nachtmarathon
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Hier kämpfen an der Spitze Top-Quartetts um die Medaillenränge und schnelle Zeiten. Das Gros der Staffel-Starter aber streift sich aus Spaß an der Freude die Laufschuhe über und nimmt das Abenteuer durch die Lahnwiesen in Angriff. Da feiern sich "Jürgen und die Schnecken", "In der Theorie läufts", "Speedy Runners", "Basaltköppe", "Gummibären-Bande" "Hängebauchschweine", "Wo geht es zur Theke?" selbst und sorgen für gelöste Stimmung - insbesondere im Bereich der 11-km-Marke beim Staffelwechsel hinter dem absoluten Stimmungsnestes Hirsefeld-Steg. Die Begeisterung entlädt sich endgültig beim gemeinsamen Quartett-Zieleinlauf im Uni-Stadion.

Einmal mehr dominierte an der Spitze das verstärkte Team des VfL Marburg - diesmal in der Besetzung Alexander Hirschhäuser, Arnfried vom Hofe, Clemens Möller, Niklas Raffin. Mit 2:29:43 Stunden verfehlten sie die bisher schnellste Staffelzeit aus dem letzten Jahr (2:28:19 Stunden) knapp. "Silber" holte sich Team I der LG Fulda mit Manuel Werner, Daniel Latzel, Lorenz Rau und Ilyas Iman in 2:31:41 Stunden vor Team II mit Nils Richter, Jonathan Feik, Simon Schindelmann und Luis Braukhoff (2:40:55 Stunden).

Eine starke Frauen-Truppe mit Julia Altrup, Katharina Rach, Lena Ritzel hatte sich im Quartett VfL Marburg 2 mit Maximilian Beck verstärkt und erreichte den zehnten Rang. "Auf zwei harten Staffel-Runden habe ich heute Kilometer gesammelt für mein anstehendes Berglauf-Abenteuer", freute sich Katharina Rach nach ihrer abwechslungsreichen Trainingseinheit entlang der Lahn.

Mannschaftswertung Marathon

Frauen:

  1. LG Vellmar 11:55:04 Stunden (Sylke Kuhn, Birgit Kurzhals, Nicole Fietkaus

Mannschaftswertung Halbmarathon

Männer:

  1. ASC Breidenbach 4:07:34 Stunden (Yibrah Gidey Kahsay, Marc Feussner, Paul Göhring)
  2. LG Eder 4:12:00 Stunden (Micha Thomas, Sven Schröder, Thomas Hasenauer)
  3. DVAG-Marathon-Team 4:37:19 Stunden (Marco Diehl, Eric Schmid, Benjamin Domke)

Frauen:

  1. DVAG-Marathon-Team 5:34:30 Stunden (Irena Erhardt, Michaela Cremer, Annemarie Buchmann)
  2. Team Naunheim 5:42:50 Stunden (Fikret Süt, Bettina Zenelji, Daniela Neeb)
  3. ASC Breidenbach 6:10:00 Stunden (Tanja Mattern, Nina Schmidt, Sandra Hauptmann)

Bericht und Fotos von Helmut Serowy

unter

go4it-foto.de
Ergebnisse www.volkslauf.de
Info www.ultra-marburg.de/nachtmarathon
Zu aktuellen Inhalten im LaufReport HIER

© copyright
Die Verwertung von Texten und Fotos, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne Zustimmung der LaufReport.de Redaktion (Adresse im IMPRESSUM) unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt.

Datenschutzerklärung