30.6.18 - 31. Biengener Mitternachtslauf

Fritz Koch und und Sabine Schmey gewinnen die 31. Auflage

4. Wertungslauf zum Markgräfler Cup

von Karl-Hermann Murst 

Charly Müllers mit Familie und sehr vielen Helfern organisierten erneut ein riesiges Läuferfest. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert und zufrieden. Sehr viele Schüler und Bambini genießen die einmalige Atmosphäre.

Am Samstagabend fand in Bad Krozingen-Biengen (rund 15 km südlich von Freiburg gelegen) der 31. Internationale Biengener Mitternachtslauf bei erträglichen Temperaturen statt. Ein Lauf der besonderen Art in der Region Freiburg. Rund 900 Lichter wurden aufgestellt, um den Läufern und Läuferinnen den Weg zu zeigen.

 
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Der Mitternachtslauf ist der vierte von sechs Läufen zum Marksgräfler Cup. Das vom SV Biengen veranstaltete Laufer- und Zuschauerfest begann um 19.00 Uhr mit dem Lauf der Jüngsten (Jahrgang 2010 und jünger) über 300 Meter mit 110 Teilnehmern und sehr vielen Zuschauern, Eltern, Omas und Opas, die die eine oder andere Träne verdrückten, wenn ihr Sprössling unterwegs war. Um 20.30 Uhr starteten die Schülerinnen und Schüler (bis Jahrgang 2001) über 2000 Meter mit 92 Teilnehmern.

Wenn der Startschuss für den Hauptlauf um 22:30 Uhr ertönt, tauchen die Biengener Mitternachtsläufer ein in die besondere Atmosphäre eines Laufs zu nachtschlafender Zeit
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Der Startschuss für den Hauptlauf (9000 Meter) ertönte um 22.30 Uhr. Start und Ziel waren wie immer bei der Merowinger Halle. Es mussten vier Runden durch den Ort gelaufen werden. Der Rundkurs war wie in den Vorjahren wieder mit 900 Kerzenlichtern auf den Gehsteigen markiert. Durch das wunderbare Sommerwetter waren viele Zuschauer an den Rundkurs gekommen, um das Läuferfest mitzuerleben.

Mit 200 Teilnehmern beim Hauptlauf im Ziel und einigen der besten Läufer und Läuferinnen aus der Region war auch wieder guter Laufsport geboten. Insgesamt kamen 403 TeilnehmerInnen im Ziel an (im Vorjahr 402).

Noch ist die Dunkelheit nicht angebrochen, wenn am Abend die jungen Nachwuchsathleten beim Biengener Mitternachtslauf starten Hohe Temperaturen forderten eine ausreichende Wasserversorgung

Die Idee, die Charly Müllers vor gut 35 Jahren hatte, einen Mitternachtslauf um die Sonnwendzeit zu veranstalten, ist nach wie vor eine Erfolgsgeschichte der besonderen Art.

Dies beweisen die Teilnehmerzahlen und die sehr positiven Rückmeldungen der Teilnehmer in den vielen Jahren und auch dieses Jahr wieder, die der begeisterte Läufer entgegennehmen konnte. Inzwischen ist Charly Müller zudem fachkundiger Sprecher bei Laufveranstaltungen im südbadischen Raum, wo er bei vielen Veranstaltungen die Zuschauer informiert.

 

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Die Veranstaltung ist zu einer Erfolgsgeschichte geworden, die Jahr für Jahr Läufer/innen und Zuschauer/innen aus ganz Baden-Württemberg, der Schweiz und Frankreich begeistert. Neben den Spitzenläufern und Läuferinnen ist es vor allem eine Veranstaltung für die inzwischen sehr vielen Freizeitsportler, die so eine Veranstaltung gerne annehmen und hinterher die Bratwurst von Wolfgang Müller genießen.

Fritz Koch eilt dem Sieg entgegen Felix Pauli läuft als 2. Mann ins Ziel Sabine Schmey freut sich über den Sieg bei den Frauen Im Ziel die 2. der W30 Katharina Lichtwer (45) und U20-Siegerin Romina Spitzer (53)

Vorjahressieger Fritz Koch lief ein sehr starkes Rennen

Den Hauptlauf über 9000 Meter (vier Runden) beherrschte der Vorjahressieger Fritz Koch (Freiburg / Drescher Running Outdoor) vom ersten Meter bis zur Ziellinie souverän. Am Freitagabend gewann der Wahlfreiburger den10. Emmendinger Stadtlauf über 10.000 Meter in 32:28 Minuten nach einem harten Duell mit Florian Adamit (32:56). Nach etwas mehr als 24 Stunden stand der leichtgewichtige, sympathische Läufer erneut an der Startlinie.

Fritz Koch ist als Taktikfuchs bekannt, so war es nicht verwunderlich, dass er sich einen Plan für den Lauf in Biengen ausdachte: "Ich wollte die erste Runde sehr schnell angehen, um gleich mit einem Vorsprung in die übrigen Runden zu gehen. Ich war mir nicht sicher, ob ich nach dem Emmendinger Lauf noch auf den letzten Kilometern zulegen kann, wenn es zu einem Spurtfinale kommen würde." Seinen Plan setzte er präzise um. Er konnte sich sogar unterwegs an der eingerichteten Verpflegungsstelle, bei den doch immer noch warmen Temperaturen mit Wasser versorgen.

Es ist noch nicht Mitternacht, da ist das Podest der Männer komplett. Von links Felix Pauli (2.), der Siger Fritz Koch und Robert Krinke (3.)
Die zwei schnellsten Frauen mit der Siegerin Sabine Schmey (Nr. 11) und und der 2. Steffi Häberlin im Ziel ebenfalls noch vor Mitternacht

Nach 30:22 Minuten überlief er den Zielstrich im hellbeleuchten Zielkanal. Wie Fritz Koch lief auch sein Freund Felix Pauli (AHS Freiburg) an zweiter Stelle alleine sein Rennen in 31:37 min. Er konnte zwar Fritz Koch nie gefährden, wurde aber nicht von den anderen Läufern bedrängt. Auf Platz drei lief in 32:30 min Robert Krinke (TV Tiengen/ Tunibergläufer) vor Dominic Liebisch (33:05 - LG Sulzburg-Laufen). Daniel Thoma (SV Waldkirch), der eigentlich auf den Mittelstrecken unterwegs ist, überraschte als Fünfter in 33:27 Minuten vor Ralf Grommek (33:45 - LG Sulzburg-Laufen).

 

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Fritz Koch feiert innerhalb von 24 Stunden zwei Siege und ist immer noch hellwach Biengener Mitternachtslauf Erfinder Charly Müllers (links) und Moderator Pit Jeniches unterhielten und informierten Zuschauer und Athleten bis tief in die Nacht Geher-Legende Alfons Schwarz vom TV Bühlertal ist Stammgast in Biengen und verbrachte 48:00 schlaflose Minuten in sportlichem Laufschritt auf der 9 Kilometer langen Mitternachtsstrecke
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Favoritinnensieg bei den Frauen durch Sabine Schmey

Bei den Frauen siegte mit Sabine Schmey (W. Running Team) die Favoritin, die seit gut einem Jahr in der Region Freiburg bei den meisten Läufen auf dem Podest steht. Nach dem vierten Wertungslauf zum Markgräfler Cup ist ihr der Cup-Sieg sicher, was ihr erklärtes Ziel war. Auch sie setzte sich sofort an die Spitze des Frauenfeldes und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Sie gewann in 36:40 Minuten. Sie meinte im Ziel: "Die erste Runde habe ich mich sehr gut gefühlt. Danach merkte man doch noch die Temperaturen. In der zweiten Runde habe ich gemerkt, es wird langsam mühsam und die dritte Runde war sehr hart. Mir hat sehr geholfen, dass die Zuschauer immer gerufen haben, erste Frau, das pusht. Auf den zweiten Platz lief Steffi Häberlin (LC Uster) aus der Schweiz in 37:56 Minuten vor Nadine Erhardt (TV Britzingen, 38:51) und Heike Dold (Team Eggenen, 39:49).

Bericht und Fotos von Karl-Hermann Murst

Ergebnisse www.athletics-web.info

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