30.6.17 - 20. Marburger Nachtmarathon mit Halbmarathon

Spannung und Spaß prägen die Marburger Nacht

von Helmut Serowy

Beherrscht wird die Kulisse der ehrwürdigen Universitätsstadt Marburg vom Landgrafen-Schloss, das sich auf einem Felsen oberhalb der Altstadt weithin sichtbar erhebt. Die Landgrafen von Thüringen erbten 1122 die Burganlage und bauten sie zu einer Nebenresidenz der Wartburg aus. Heinrich übernahm nach dem Aussterben der Thüringer 1263 die Regierung und begründete die Landgrafschaft Hessen. Er ließ die Burg zu einem prächtigen Wohnsitz ausbauen.

 

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In der Folge wurde die Schlossanlage immer wieder umgebaut und durch weitere Bauwerke und Erker ergänzt.

Der Marktplatz von Marburg, abgeschlossen vom historischen Rathaus, platzte wieder einmal aus allen Nähten beim Lauf-Event "Nachtmarathon" Vor der engen Startgasse versammelt sich die unübersehbare Läuferschar
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Als Philipp der Großmütige (1518 - 1567) verstarb, wurde Hessen aufgeteilt. Sein Sohn Ludwig IV. erhielt Marburg und Gießen. Marburg verlor seine Stelle als Residenz und das verwaiste Schloss wurde als Strafanstalt, später als Staatsarchiv genutzt. Große Teile des Marburger Schlosses befinden sich heute im Besitz der Philipps-Universität Marburg.

Unten im Tal liegt idyllisch an der Lahn das Universitäts-Stadion - Zentrum des inzwischen 20. Marburger Nachtmarathons. Hier befinden sich Meldebüro, Umkleideräume und das Ziel der Wettwerbe Marathon, Marathon-Staffel und Halbmarathon. Im Bereich des Stadions werden außerdem die 11-km-, Halbmarathon- und 32-km-Marken überlaufen und zugleich die frischen Staffelläufer ins Rennen geschickt. Hierher pilgert das Heer der Zuschauer, um zum einen die dem Ziel entgegenstrebenden Läuferinnen und Läufer ein letztes Mal anzutreiben und um zum anderen diejenigen anzufeuern, die die nächste Runde in Angriff nehmen.

Der Start des Marburger Nachtmarathons erfolgt allerdings hoch oben auf dem historischen Marktplatz am Fuße des Schlosses, das so majestätisch ins Stadion-Oval blickt. Ein rund 750 Meter langer Fußmarsch entlang der Lahn, vorbei an der Alten Universität und die schmalen, steilen Gassen der Altstadt hoch stimmt die Starter auf das anstehende Rennen ein.

Schnelle Staffelläufer stürmen nach dem Startschuss dem Feld auf und davon Marathon- und Halbmarathonläufer im gemischten Feld folgen

Der weitläufige Marktplatz, den das dreigeschossige Rathaus im gotischen Stil dominiert, kann die unaufhörlich aus allen Ecken heranströmenden Läufer und deren Begleiter kaum fassen. In den letzten Jahren hat sich der Nachtmarathon zur größten Laufveranstaltung in der Region entwickelt. Mehr als 2000 Läuferinnen und Läufer konnten die Veranstalter vom Ultra Sport Club Marburg in den letzten Jahren am Start begrüßen. Obwohl die Wettervorhersagen eher pessimistisch klangen, lagen auch zum Jubiläumslauf wieder 2038 Meldungen vor. Im Ziel wurden 1089 Halbmarathon-Finisher, 125 Marathonläufer und die Rekordzahl von 151 Staffeln - mithin erneut über 1800 Teilnehmer - registriert. Insbesondere die zahlreichen Spaß- und Gute-Laune-Staffeln begeisterten mit ihrem großen Anhang und ließen die Stimmung insbesondere am Knotenpunkt "Hirsefeldsteg" mit der anschließenden Wechselzone hinter der Sportanlage sowie bei der abschließenden Stadionrunde überschwappen.

"Der Nachtmarathon, der durch die Innenstadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten führt, ist für die Universitätsstadt ein Aushängeschild", freute sich der Leiter des Fachdienstes Sport der Stadt Marburg, Björn Backes. Und Andreas Bartsch, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Marburg-Biedenkopf - die ihr Engagement als Premium-Sponsor bis zum Jahre 2020 verlängerte - ergänzte: "Streckenführung und Atmosphäre machen den Marburger Nachtmarathon zu einem besonderen Erlebnis für Läufer und Zuschauer."

Cheforganisator Eugen Leipner hat festgestellt, dass die Teilnehmer den familiären Charakter des Laufes schätzen, der ihn von den großen Stadtmarathons unterscheidet. Vielleicht sei das auch der Grund, dass die Meldezahlen, trotz gegenläufigem Trend bei anderen Läufen, weiterhin konstant seien.

 

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Die Läuferkarawane zieht durch die Universitätsstraße von Marburg Ein Stimmungsnest befindet sich vor der Alten Universität am Rudolphsplatz, wo die Zuschauer die Läufer nach Wehrda verabschieden

Neben dem USC Marburg beteiligten sich viele befreundete Vereine bei der Durchführung der Veranstaltung. Etwa 160 Helfer bemühten sich, den Teilnehmern beste Rahmenbedingungen zu bieten. Die Zahl der Helfer wurde erstmals durch Studierende der Sportwissenschaft aufgestockt, die in diesem Rahmen Praxispunkte erwerben konnten.

Auch in diesem Jahr erhielten die Finisher ihre Medaillen wieder von einer bemerkenswerten Sportlerin überreicht - von der Ultra-Läuferin des USC Marburg, Nele Alder-Baerens.

 

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Die zierliche Gehörlosen-Weltrekordlerin im Marathon hat ihren unzähligen nationalen und internationalen Erfolgen in diesem Jahr bereits wieder die Deutschen Meistertitel im 6-Stunden-Lauf und erst vor einer Woche über 100 Kilometer hinzugefügt. Mit ihrer bei schwierigen Witterungsverhältnissen erzielten 100-km-Weltklassezeit von 7:35:37 Stunden liegt sie derzeit mit lediglich einer Minute Rückstand in der aktuellen Weltjahresbestenliste der Frauen an zweiter Position. Beim Gewinn des DM-Titels im 6-Stunden-Lauf lief sie mit 85,492 Kilometern sogar den stärksten Männern davon und steigerte die 2003 von der Japanerin Norimi Sakurai aufgestellte Weltbestleistung (83,200 Kilometer) gleich um über zwei Kilometer.

In der breiten Universitätsstraße führen v.li. Marc Feußner, Moritz Weiß, Fateh Saleh und Thorsten Herrig vor dem späteren Halbmarathon-Sieger Felix Pitzer die Läuferschlange an Sandra Linne (li) wird sich mit einer Steigerung um vier Minuten beim Halbmarathon durchsetzen

Ein Jubiläum feierte beim 20. Marburger Nachtmarathon auch der bundesweit aktive Laufmoderator Artur Schmidt aus dem mittelhessischen Herborn. Die markante und unermüdliche Stimme informierte vor dem Start auf dem Marktplatz und anschließend im Zielbereich des Stadions bereits zum zehnten Mal in Folge Läufer und Publikum fachkundig und ausgiebig.

Marathon

Um 19 Uhr schickte der Starter die Läuferkarawane beim gemeinsamen Start auf ihre Reise. Eine Stunde zuvor - um 18 Uhr - fiel allerdings bereits der "Geistliche Startschuss" zu einer Ökumenischen Andacht auf dem Lutherischen Kirchhof in der Nähe des Marktplatzes, zu der alle Interessierten eingeladen waren.

Eingebremst durch die enge, von zahlreichen Biergärten und einer zusätzlichen Baustelle eingesäumten, Startgasse machte sich die bunte, fröhlich lärmende Läuferschlange in die Einführungsrunde über Wilhelmsplatz, durch die breite Universitätsstraße und über das Stimmungsnest Rudolphsplatz durch die Marburger Altstadt auf. Ein riesiges Zuschauerspalier verabschiedete sie auf die lange Schleife zum nördlich von Marburg gelegenen Wehrda. Auf einem Radweg strebten sie anschließend wieder lahnabwärts zum Uni-Stadion, überquerten dort nach 11 Kilometern auf dem vom Publikum umlagerten "Hirsefeldsteg" die Lahn, um die 10-km-Schleife zu den südlich gelegenen Gisselberg und Cappel in Angriff zu nehmen.

Im Solo strebt Thorsten Vackiner dem Marathon-Erfolg entgegen Ebenfalls im Alleingang holt sich Carlos Pedrosa Gomez den zweiten Rang und den Sieg in der M45 Rang 3 sichert sich Felix Junk Mit seinem Aufbaurennen als Vierter ist Julian Schepp hochzufrieden

Wieder zurück am "Hirsefeldsteg" verabschiedeten sich die Halbmarathon-Läufer zum Ziel im Stadion. Die Marathon-Starter mussten dagegen die südliche Schleife im flachen Lahntal noch zwei weitere Male durchlaufen.

Flott unterwegs war hier als Solist Thorsten Vackiner vom SV Dodenhausen. Nach 2:49:32 Stunden hatte er die 42,195-km-Distanz gepackt und lief damit zu einem überlegenen Sieg. Dahinter pflügte Carlos Pedrosa Gomez vom Club Atletismo Occidente Navia durch das Feld der überrundeten Einzel- und Staffelläufer. Mit 2:57:38 Stunden blieb er als zweiter Läufer unter der Drei-Stunden-Grenze und setzte sich an die Spitze der M45. "Bronze" holte sich mit 3:05:00 Stunden Felix Junk (Laufen gegen Leiden e.V.) vor Julian Schepp vom Team Naunheim, der sein Aufbaurennen nach ruhigem Beginn mit eigentlich nicht erwarteten 3:08:51 Stunden abschloss.

Gleich um 20 Minuten steigerte Marathon-Siegerin Laureen Picado ihre Bestzeit Vorjahressiegerin Doro Rogosch läuft nach dem dritten Rang beim Regensburg-Marathon als Zweite erneut auf das Podest Ein gut eingeteiltes Rennen bringt Sabine Schmey auf Rang drei Die Vierte, Cynthia van der Horst, dominiert die W45

Hinter Lokalmatador Johannes Kohlhepp aus Marburg - dem Zweiten der M30 in 3:10:45 Stunden - tauchte bereits als Gesamt-Sechste die schnellste Frau aus dem Dunkel der Laufstrecke im hellen Flutlicht des Uni-Stadion auf. Die ebenfalls für "Laufen gegen Leiden e.V." antretende Bonner Studentin hatte sich gegenüber ihrem Frankfurt-Marathon um erstaunliche 20 Minuten auf beachtliche 3:17:42 Stunden gesteigert. Entsprechend euphorisch strahlte sie beim Siegerinterview von Artur Schmidt, lobte die tolle Strecke und versprach, auch im nächsten Jahr wieder an der Startlinie zu stehen.

Lange hatte Vorjahressiegerin Dorothea Rogosch (SF Blau-Gelb Marburg) die Frauen-Konkurrenz angeführt. Nur fünf Wochen nach ihrem tollen dritten Rang beim Hitze-Marathon in Regensburg in 3:18:10 Stunden bestätigte sie vor heimischer Kulisse mit 3:21:27 Stunden diese Leistung. Fröhlich unterwegs und jubelnd im Ziel blieb sie damit gleich um vier Minuten unter ihrer letztjährigen Siegerzeit von 3:25:21 Stunden und sicherte sich als zweite Läuferin und Achte des Gesamt-Klassement zugleich erneut den W35-Erfolg.

Zur Halbzeit liegen Halbmarathon-Sieger Felix Pinter (li) und der spätere Dritte Marc Feußner gleichauf Orientierungsläufer Philipp Müller verbessert sich auf den zweiten Rang Lokalmatador Lars Siegmund (vorne) siegt in der M40, Alexander Claas wird Dritter der Hauptklasse Stammgast Marco Diehl liegt in der M45 in Front - verfolgt vom M35-Zweiten Sedric Steffen Haus

Zu "Bronze" pirschte sich nach guter Renneinteilung Sabine Schmey vom Whiskey Running Team in 3:25:36 Stunden nach vorne. Sie passierte dabei die Gesamt-Dreizehnte und W45-Siegerin Cynthia van der Horst aus Heidelberg, die das Ziel nach 3:26:44 Stunden erreichte. Die Plätze fünf und sechs teilten sich Ann-Kathrin Hausmanns aus Bad Soden und Judith Papadopoulos vom TV Gimmeldingen. Die schnellste Nettozeit wies mit 3:28:28 Stunden Judith Papadopoulos - Zweite der W35 - als Fünfte aus (Brutto 3:29:9 Stunden). Ann-Kathrin Hausmanns - Zweite der Frauen-Hauptklasse - wurde dagegen mit 3:29:10 Stunden Brutto (3:29:02 Stunden Netto) als Fünfte registriert.

Ultra-Langstrecklerin Simone Stöppler vom SSC Hanau-Rodenbach führte die W50 als Gesamt-Achte in 3:39:00 Stunden an.

Ein weiteres Jubiläum feierte beim 20. Marburger Nachtmarathon Michael Stein aus Schönstadt. Als einziger Läufer startete er bei allen bisherigen zwanzig Marathonläufen. Auf der großen Schleife ließ er sich gebührend für diese Leistung feiern. Die Strecke durchlief er als Dritter der M60 in 3:56:10 Stunden.

Sandra Linne jubelt über die Halbmarathon-Erfolge im Gesamtklassement der Frauen, der W45 und eine erhebliche Steigerung der Bestzeit Auf Platz 2 eilt Eva-Maria Köhler Den Kampf um "Bronze" kann Sarah Knieling für sich entscheiden Über eine neue Bestzeit und Platz vier freut sich Betty Will

Halbmarathon

Der favorisierte Marc Feußner vom ASC Breidenbach und der nach längerer Pause übermotivierte Fateh Saleh vom Team Naunheim hatten sich bereits kurz nach dem Start in der Universitätsstraße zusammen mit den Staffelläufern Moritz Weiß (Svens Laufshop "Delux") und Thorsten Herrig (VfL Marburg & Friends) aus der unendlichen Läuferschlange abgesetzt, um den Halbmarathon zu gewinnen. Etwas zurück hielt lediglich noch Felix Pinter vom LC Diabü Eschenburg Anschluss an die auf breiter Front anrollende Spitzengruppe.

Als die Läufer nach 11 Kilometern den Hirsefeldsteg hinter dem Uni-Stadion überquerten, hatten sich in der Halbmarathon-Konkurrenz Marc Feußner und Felix Pinter als Duo zusammengefunden und bereits einen leichten Vorsprung zu den meist ebenfalls in Zweier-Gruppen folgenden Mitstreitern herausgelaufen.

Sedric Steffen Haus, Felix Pinter und Florian Huber holten sich als Team den Mannschafts-Pokal beim Halbmarathon für den LC Eschenburg (v.li) Stärkste Halbmarathon-Mannschaft der Frauen wird das Team des MTV Gießen mit Karin Hahnfeld, Eva-Maria Köhler und Larissa Kaul (v.li)

Überraschend klar erkämpfte sich schließlich Felix Pinter mit neuer Bestzeit von 1:13:22 Stunden den Halbmarathon-Sieg. Der überglückliche Vorjahres-Fünfte (1:15:46 Stunden) steigerte sich damit um über zwei Minuten und übernahm auch die Führung in der M30. Mit geschickter Renneinteilung beeindruckte erneut der Orientierungslauf-Spezialist Philipp Müller vom TSV Krodorf-Gleiberg. Zum Einlauf im Stadion hatte er sich kontinuierlich bis auf den zweiten Rang nach vorne gearbeitet und duellierte sich hier mit Marc Feußner um "Silber" und "Bronze". Der Vierte des letzten Jahres (1:14:40 Stunden) baute seinen minimalen Vorsprung auf der Stadionrunde mit 1:14:28 Stunden noch leicht aus. Als Dritter und Sieger der M35 folgte Marc Feußner in 1:14:37 Stunden. Manuel Werner verbesserte sich um fünf Minuten auf 1:14:53 Stunden und vom zehnten auf den vierten Rang.

Hinter dem zweiten M30-Läufer Ahmad Asadi Dash Atan vom Laufprojekt Büdingen (1:16:34 Stunden) gewann Lars Siegmund vom SF Blau-Gelb Marburg in 1:16:58 Stunden die M40. Mit über zehn Starts und mehrfach auf dem Siegerpodest zählt "Marathon-Sammler" Marco Diehl vom DVAG-Marathon-Team zu den Stammgästen beim Marburger Nachtmarathon. Der Gesamt-Siebte führte mit 1:18:29 Stunden erneut die M45-Konkurrenz vor dem lange pausierenden Markus Schraub vom SF Blau-Gelb Marburg an. Dieser freute sich mächtig über sein Comeback in 1:20:49 Stunden.

Michael Stein feiert beim 20. Nachtmarathon als einziger Läufer auch seinen 20. Start Marathon-Sieger Thorsten Vackiner steht Moderator Artur Schmidt Rede und Antwort Erschöpft, aber glücklich: Marathon-Siegerin Laureen Picado informiert Artur Schmidt über ihren Lauf

In der M50 schaffte Florian Huber vom LC Diabü Eschenburg mit 1:28:01 Stunden den Sprung auf das Siegerpodest, dicht gefolgt von dem starken Manfred Grünebaum vom LV Oelde, der die M60 in 1:28:29 Stunden dominierte. Walter Fieting vom TSV Urfta (1:30:44 Stunden) setzte sich in der M55 durch und Frank Sommer von der Laufschule Marburg glänzte mit 1:40:23 Stunden in der M65.

Bei den Frauen überraschte die W45-Siegerin Sandra Linne vom LT Biedenkopf mit einer Steigerung um vier Minuten auf 1:29:23 Stunden, die ihr den überlegenen Gesamtsieg bescherten.

Enge wurde es bei der Entscheidung um die weiteren Medaillen im Frauen-Rennen. Eva-Maria Köhler vom MTV Gießen sicherte sich den zweiten Rang und den Erfolg in der W30 nach 1:34:49 Stunden. Sarah Knieling aus Weimar verteidigte auf der Tartanbahn Rang drei in 1:35:15 Stunden vor der aufstrebenden Betty Will vom TSV Krofdorf-Geiberg, die sich beim zweiten Halbmarathon auf 1:35:23 Stunden verbesserte. Ihr im Nacken hing die Vorjahres-Zweite Heike Schneider aus Marburg, die mit 1:35:39 Stunden ihre vor Jahresfrist erreichten 1:35:21 Stunden bestätigte und sich in der W45 den zweiten Rang holte.

Als Sechste und Schnellste der W40 trug Karin Hahnfeld vom MTV Gießen in 1:36:38 Stunden wesentlich zum Mannschaftserfolg ihres Teams bei. Christina Greib aus Kirchhain lag mit 1:46:05 Stunden in der W50, Pia Wagner von den Hüttenberger-Land-Läufern mit 1:53:38 Stunden in der W55 und Maria Klagge-Stockert vom TV Mümling-Grumbach mit 2:03:58 Stunden in der W60 in Front.

Nele Alder-Baerens vom USC Marburg - Weltrekordlerin im 6-Stunden-Lauf - zeichnete die Finisher mit den Medaillen aus Das Marburger Schloss strahlte in der ruhigen Nacht ins Stadion im Lahntal herunter
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Marathon-Staffeln

Weiter im Aufwind befinden sich beim Marburger Nachtmarathon die Marathon-Staffeln, die immer stärker die Veranstaltung prägen. Vor zehn Jahren starteten erstmals 14 Staffeln mit zwei bis vier Teilnehmern in der Universitätsstadt. Im Jubiläumsjahr sorgten 151 Staffeln im Ziel für eine neue Rekordmarke.

Das Quartett "VfL Marburg & Friends" in der Besetzung Thorsten Herrig, Arnfried vom Hofe, Lukas Huber und Olaf Wickenhöfer steigerte den Streckenrekord (2:31:10 Stunden) auf flotte 2:28:19 Stunden. Die Mixed-Staffel von Svens Laufshop "Deluxe" mit Moritz Weiß, Georg Dewald, Franziska Rachowski und Anna Starostzik überzeugte als Zweite in 2:36:05 Stunden vor dem VfL-Marburg-Trio Jakob Möller, Clemens Möller und Niklas Raffin (2:40:45 Stunden).

Mannschaftswertung Marathon

Männer:

  1. Saubuaba Rudersberg 11:40:53 Stunden (Uwe Lietze, Jürgen Haas, Roger Beute)

Mannschaftswertung Halbmarathon

Männer:

  1. LC Diabü Eschenburg 4:00:16 Stunden (Felix Pinter, Sedric Steffen Haus, Florian Huber)
  2. SF Blau-Gelb Marburg 4:06:38 Stunden (Lars Siegmund, Markus Schraub, Heinrich Hof)
  3. DVAG Marathon-Team I 4:16:51 Stunden (Marco Diehl, Andreas Peters, Axel Richter)

Frauen:

  1. MTV Gießen 5:05:30 Stunden (Eva-Maria Köhler, Karin Hahnfeld, Larissa Kaul)
  2. DVAG Mararthon-Team 5:14:17 Stunden (Irene Erhardt, Michaela Cremer, Eva-Maria Peer)
  3. SV Großseelbach 5:47:32 Stunden (Janina Klingelhöfer, Kathrin Ludwig, Angelika Ludwig)

Bericht und Fotos von Helmut Serowy

Ergebnisse www.volkslauf.de
Info www.ultra-marburg.de/nachtmarathon

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