13.5.18 - 18. iWelt-Marathon Würzburg

Zwei Tage Laufspektakel - Würzburg feiert sich und seinen Marathon

Am Muttertag gewinnt die junge Mutter Friederike Schoppe den iWelt-Marathon

von Reinhold Daab

Fast könnte man meinen, der Veranstalter habe sich die Inszenierung beim 18. iWelt-Marathon in Würzburg ausgedacht, denn passender hätte das Ergebnis beim Marathon nicht ausfallen können. Ausgerechnet Friedrike Schoppe, die erst vor elf Monaten Mutter einer Tochter geworden ist, holte sich am Muttertag den Marathonsieg. Da durfte sie nach dem Zieleinlauf mit dem Töchterchen im Arm und einem Muttertagsherz um den Hals überglücklich auch mal eine Träne verdrücken.

Es war ein perfektes Wochenende in der Residenzstadt am Main. Nicht nur der iWelt-Marathon lockte viele zusätzliche Besucher nach Unterfranken, auch die Landesgartenschau sorgte dafür, dass es in der bayerischen Großstadt von Marathonteilnehmern und Touristen nur so wimmelte.

 
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Bei herrlichem Wetter waren die Ausflugsschiffe auf dem Main voll besetzt und in den vielen, netten Lokalen herrschte am Samstag Abend Platzmangel. Würzburg feierte ausgelassen und freute sich auf den sportlichen Höhepunkt am Sonntag Vormittag, den 18. iWelt-Marathon.

Viele Sehenswürdigheiten erwartet die Teilnehmer des 18. iWelt-Marathon Würzburg entlang der Laufstrecke
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Kaum im Congress Centrum angekommen, drückte mir Johannes Büttner, im Orga-Team zuständig für die Pressearbeit, eine Liste in die Hand. Zusammen mit dem im Rahmen der Laufwoche bereits am 9.5. durchgeführten Firmenlauf mit 1.602 Teilnehmern, was neuen Rekord bedeutete, hatten sich insgesamt 4.226 Teilnehmer angemeldet, davon 527 für den Marathon und 1.497 für den Halbmarathon, ein durchaus übliches Verhältnis.

"Ja, wir sind eigentlich eine kleine Veranstaltung. Da wir seit 2016 weder Antritts- noch Preisgelder bezahlen, kommen seitdem auch keine afrikanischen Top-Läufer mehr nach Würzburg. Wir wollen vielmehr den einheimischen Läuferinnen und Läufern ein Bühne bieten und sind überzeugt, dass auch nicht mehr Teilnehmer kämen, wenn ausländische Top-Athleten am Start wären", erzählte mir Büttner. Dieses Credo wiederholte auch Orga-Leiter Günter Herrmann bei der abschließenden Pressekonferenz am Sonntag Mittag, er investiert dieses Geld viel lieber in ein Streckenfest mit über 30 Bands. Als Resümee kann man festhalten, dass sich das Konzept des Veranstalters bewährt und als richtig herausgestellt hat.

 
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Über 30 Bands, so viele wie noch nie, aber auch die Laufteilnehmer, sorgten für Stimmung an der Laufstrecke

Zu diesem Konzept gehörten auch die beliebten Nachwuchsläufe für Kinder und Jugendliche im direkt gegenüber vom Congress Centrum gelegenen Ringpark, mit dem das Laufwochenende am Samstag eröffnet wurde. Für den Nachwuchs standen ab 14 Uhr drei Distanzen für unterschiedliche Jahrgänge auf dem Programm.

Kinderläufe

"Achtelmarathon" (500m) Jahrgänge 2014-2016

"Dürfen wir mitlaufen", fragten einige besorgte Eltern, die ihre 2-4-jährigen Kinder auf der Runde gerne begleiten und unterstützen wollten. "Kein Problem, wenn sie sich beim Loslaufen etwas im Hintergrund halten", war die unbürokratische Antwort. So machten sich 34 Knirpse, die meisten an der Hand von Mama oder Papa, freudestrahlend auf die Runde. Ganz ohne elterliche Unterstützung war Henri Becker nach 2:06 min. als Erster im Ziel. Bei den Mädchen war Felina Breidenbach in 2:36 min. die Schnellste und wurde beim Zieleinlauf von ihrer stolzen Mama begleitet.

Mit den Kinderläufen im Rahmen des 18. iWelt-Marathons beginnt ein ereignisreiches Lauf-Wochenende in Würzburg. Als erste starten die 2-4-jährigen Knirpse zum "Achtelmarathon" über 500m, den Henri Becker (232) und ... ... Felina Breidenbach in Begleitung ihrer stolzen Mutter als Schnellste bewältigen

"Viertelmarathon" (1.000m) Jahrgänge 2011-2013

Nach einigen Aufwärmübungen waren 55 Mädchen und ebenso viele Jungen bereit für ihre Runde durch den Ringpark. Leider waren einige übermotiviert, so dass es im hinteren Teil zu einem Massensturz kam. Ernsthaft verletzt wurde zum Glück niemand, so dass sich alle wieder aufrappeln und ihren Lauf fortsetzen konnten. Da waren die Schnellsten natürlich längst enteilt und nicht mehr einzuholen. Im Trikot des Bundesliga-Aufsteigers 1. FC Nürnberg holte sich Leo Haas in 4:23 min. den Sieg, bei den Mädchen gewann Karina Zeidler (4:36 min.).

Beim Start zum "Viertelmarathon" über 1.000m, dem Lauf der Jahrgänge 2011-2013, kommt es im hinteren Feld zum einem Massensturz Leo Haas gewinnt den "Viertelmarathon" im Trikot des Bundesliga-Aufsteigers 1. FC Nürnberg Bei den Mädchen ist Karina Zeidler die Schnellste über 1.000m

"Halbmarathon" (2.000m) Jahrgänge 2003-2010

Mit 141 Kindern war die Beteiligung am "kleinen Halbmarathon" die beste bei den Kinderläufen, darunter befanden sich sogar 82 Mädchen. Zwei Runden durch den Ringpark waren zurückzulegen und vom Start weg übernahm Moritz Götten (ASV Landau) die Führung. Nach der ersten Runde lag er immer noch vorne und siegte schließlich nach 7:06 min. souverän und mit einer halben Minute Vorsprung. Bei den Mädchen war Sara Baunach (DJK Schweinfurt) nicht zu schlagen und holte sich mit fliegenden Zöpfen in 8:14 min. den Sieg.

An der Strecke sorgte eine Samba Band für fetzigen Rhythmus und nach ihren Läufen wurden die Kinder mit einer Medaille und einem Eis belohnt. Clown Muck sorgte zudem für Unterhaltung und hielt für die Kinder lustig geformte Luftballons parat.

 

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Alles in allem war es im schattigen Ringpark ein sehr schöner Auftakt zum Laufwochenende mit ausgelassener Stimmung bei den Kindern und ihrem zahlreichen Anhang und eine gelungene Einstimmung auf den Marathon Sonntag.

Schon kurz nach dem Start zum "Halbmarathon" über 2.000 m liegt Moritz Götten in Führung und gewinnt den Lauf mit großem Vorsprung Mit fliegenden Zöpfen holt sich Sara Baunach den Sieg bei den Mädchen

Rennsonntag

Schon in aller Frühe herrschte am Sonntag Morgen betriebsame Hektik rund um das Congress Centrum. Die Straßen im Start- und Zielbereich wurden abgesperrt und die tags zuvor bereits herangekarrten Absperrgitter aufgestellt. Die Zeitmessung von Mika timing wurde eingerichtet, die Lautsprecher getestet. Aber alles lief in völliger Unaufgeregtheit ab, man merkte, der Veranstalter hatte Übung und die vielen Helfer alles im Griff.

"Ich wünsche mir, dass ganz Würzburg an der Strecke steht. Das ist leider nicht so. In diesem Jahr haben wir so viel musikalische Unterstützung an der Strecke wie noch nie, weit über 30 Bands", erzählte Orga-Leiter Herrmann in einem Interview.

 
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Trotzdem war die Stimmung besonders im Zielbereich sehr gut und auch an der Strecke gab es immer wieder Stimmungsnester, besonders dort, wo die Musik spielte.

Schon bei den Kinderläufen im Ringpark sorgte eine Samba Bandfür fetzigen Rhythmus Höhepunkt der Veranstaltung ist am frühen Sonntag Morgen der iWelt-Marathon mit dem gemeinsamen Start der Halbmarathon- und Marathonteilnehmer

Gegen 8:30 Uhr füllte sich der Startbereich direkt vor dem Maritim Hotel, immer mehr Teilnehmer kamen in die Pleichertorstraße. Gemeinsamer Start zum Halbmarathon und Marathon war um 9 Uhr, gestartet wurde in mehreren Blöcken mit jeweils 5 Minuten Abstand. Zur Orientierung der Teilnehmer hatte der Veranstalter 23 Zugläufer mit unterschiedlichen Zielzeiten ausgestattet. Die Laufstrecke führte zunächst über die Brücke der Deutschen Einheit in den Stadtteil Zellerau, von dort immer am Main entlang bis nach Heidingsfeld, wo bei km 12 die Konrad-Adenauer-Brücke überquert wurde. Auf der anderen Mainseite führte die Laufstrecke zurück in die Innenstadt, wo mehrere Würzburger Sehenswürdigkeiten, u.a. Residenz und Hofgarten sowie Dom, passiert wurden. Über eine Weiche hinter dem Marktplatz wurden die Halbmarathon Teilnehmer ins Ziel und die Marathonläufer auf die zweite Runde geleitet.

Halbmarathon

Mit 1.566 Teilnehmern in den Ergebnislisten, darunter 535 Frauen, wurde die Zahl der Voranmeldungen sogar noch leicht übertroffen. Bei km 8 unterhalb von der hoch über Würzburg gelegenen Festung Marienberg lag Michael Chalupsky bereits deutlich in Führung, etwa eine Minute dahinter versuchten Sven Perleth und Leonardo Ortolando den Rückstand auf den Führenden nicht allzu groß werden zu lassen. Noch etwas größer war der Abstand bei den Frauen. Die Führende Carolyn Pfalzgraf hatte über 1 ½ Minuten auf ihre erste Verfolgerin Suse Hagelauer herausgelaufen, kurz dahinter folgte Carolin Lehrieder. Den nächsten Zwischenstand konnte ich bei km 19 direkt vor dem Dom in Augenschein nehmen. Michael Chalupsky hatte seinen Vorsprung auf die Konkurrenz auf fast drei Minuten ausgebaut, in der Verfolgerrolle befand sich nun Leonardo Ortolando. Bei den Frauen lag Carolyn Pfalzgraf unverändert mit zwei Minuten Vorsprung in Führung.

Beim Halbmarathon erzielt Michael Chapupsky einen souveränen Start-Ziel-Sieg Leonardo Ortolano wird Zweiter beim Halbmarathon Platz drei beim Halbmarathon geht an Sven Perleth

Knapp zwei Kilometer vor dem Ziel konnte auch nicht mehr viel passieren. Bereits vor dem Dom war die Messe gelesen, wie man so schön und passend sagen konnte. Mit seinem Start-Ziel-Sieg hatte Michael Chalupsly von der TSG Heidelberg den Halbmarathon klar dominiert und siegte in 1:10:51 Std. für Pallmann Würzburg (1. M35). Zweiter wurde mit drei Minuten Rückstand Leonardo Ortolando (1:13:50 Std., 1. HK, Laufstil Running Club), knapp dahinter kam Sven Perleth vom SC Ostheim als M30-Sieger in 1:14:07 Std. auf Rang drei ins Ziel.

 
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Auch bei den Frauen passierte auf den letzten beiden Kilometern an der Spitze nichts mehr. Carolyn Pfalzgraf brachte ihren Sieg in 1:25:11 Std. (1. WHK, ERT Running Team) völlig unbedrängt unter Dach und Fach. Nachdem Suse Hagelauer am Dom von ihren Freunden noch einmal richtig angetrieben und angefeuert wurde, lief sie knapp zwei Minuten später in 1:27:31 Std. auf den zweiten Platz (2. WHK). Delia Schmitt vom Stadtmarathon Würzburg e.V. blieb danach als einzige noch unter 1:30 Std. und wurde in 1:28:53 Std. Dritte (3. WHK).

Für Halbmarathon-Siegerin Carolyn Pfalzgraf läuft es zwischen den Schienen wie am Schnürchen Angefeuert von ihren Freunden an der Strecke wird Suse Hagelauer Zweite beim Halbmarathon Platz drei beim Halbmarathon geht an Delia Schmitt

Marathon

Als die schnellsten zehn Halbmarathonteilnehmer die 8 km Marke passiert hatten, tauchte bereits der erste Marathonläufer auf. Simon Ernst von der LG Bremen Nord ging das Rennen verhältnismäßig schnell an und lag an diesem Punkt bereits deutlich in Führung. Es war nicht einfach, seine Verfolger unter den vielen Halbmarathonläufern auszumachen, denn die Startnummern waren nur durch einen zusätzlichen schwarzen Punkt gekennzeichnet.

Ich konnte Christoph Köhler mit 40 Sekunden Rückstand als ersten Verfolger ausmachen, der später auf Rang 17 ins Ziel kam. Auch sehr weit vorne zu finden war die schnellste Frau. Friederike Schoppe ging das Rennen forsch an, sie wollte um drei Stunden laufen. Am liebsten natürlich knapp darunter, wie sie mir vor dem Start erzählte. Julia Roth, ebenfalls eine Sieganwärterin, die ein ähnliches Ziel verfolgte, war noch in Sichtkontakt zu Friederike.

 

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Auf der Laufstrecke durch Würzburg kommen die Teilnehmer an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei, hoch oben ist die Festung Marienberg zu erkennen In der Innenstadt passieren die Läufer den St.-Kilians-Dom ... ... und das Kollegiatstift Neumünster ... ... sowie die eindrucksvolle Marienkappelle

Bei km 18 am Dom lag Simon Ernst noch vorne, aber inzwischen hatte sich Marius Mayer an ihn herangepirscht und lief in seinem Windschatten. Mit etwa drei Minuten Rückstand folgte Simon Schickert den beiden Führenden. Bei den Frauen war die Reihenfolge hingegen unverändert, also Friederike vor Julia.

Die letzten beiden Kilometer bis zum Zielbereich legte ich direkt neben der Laufstrecke zurück, wobei ich wie die Teilnehmer auch an den Sehenswürdigkeiten Kollegiatstift Neumünster und der eindrucksvollen Marienkappelle vorbeikam. Im Zielbereich war Moderator Peter Maisenbacher bereits zur Hochform aufgelaufen und begrüßte die eintreffenden Läuferinnen und Läufer, vor manchen ging er sogar auf die Knie und zollte ihren Leistungen seinen besonderen Respekt. Die Cheerleader taten ihr übriges und sorgten mit ihren Choreographien für Staunen beim Publikum.

Moderator Peter Maisenbacher erweist den Teilnehmern mit einem Kniefall seinen Respekt ... ... und lässt sich von den Cheerleadern auf Händen tragen ... ... die nicht nur die Teilnehmer begrüßen, sondern auch mit einer tollen Choreographie das Publikum in Erstaunen versetzen

Die ersten Meldungen von der Strecke besagten, dass der Marathonsieger in wenigen Minuten, vielleicht sogar unter 2:40 Std., ankommen würde. Und tatsächlich, die Eskorte traf ein und es dauerte nur noch wenige Augenblicke bis zum Eintreffen des ersten Marathonläufers. Marius Mayer nahm die letzte Kurve und lief mit hoch in die Luft gereckten Armen unter Konfettiregen als strahlender Sieger des 18. iWelt-Marathon ins Ziel. In 2:41:20 Std. (1. MHK, Swan Racing Team Concordia) war er sogar noch etwas schneller als der Sieger vom Vorjahr. Nachdem er etwas getrunken hatte, stand er Moderator Peter Maisenbacher sofort für das erste Interview zur Verfügung. "Bis km 28 lag ich noch an zweiter Stelle, dann ist der Führende völlig eingebrochen und ich konnte das Rennen ohne Druck und Konkurrenz zu Ende laufen". Der so lange in Führung liegende Simon Ernst brach das Rennen ab. Groß war die Freude auch bei Simon Schickert vom ASV Köln, der das Rennen in 2:51:42 Std. (1. M30) als Zweiter beendete. "RUN WIN" stand so treffend auf dem Trikot von Lokalmatador Christoph Sell von der Laufgemeinschaft Würzburg, der als Dritter und M40-Sieger in 2:57:35 erfolgreich war.

Marius Mayer ist der strahlende Sieger des 18. iWelt-Marathons in Würzburg Über den zweiten Platz beim Marathon freut sich Simon Schickert Mit der passenden Aufschrift auf dem Trikot wird Lokalmatador Christoph Sell Dritter beim Marathon

Es waren erst sieben Männer im Ziel, als der Radbegleiter auch schon die schnellste Frau ankündigte. Friederike Schoppe hatte sich ihre Kräfte bei stetig steigenden Temperaturen sehr gut eingeteilt und holte sich in 3:02:09 Std. den hoch verdienten Marathonsieg (1. W40). Die Läuferin von Spiridon Frankfurt ist vor 11 Monaten Mutter geworden und konnte sich und dem Veranstalter am Muttertag kein schöneres Geschenk als den Marathonsieg machen. Im Ziel herzte sie ihre kleine Tochter und verdrückte vor Freude ein paar Tränen. Emotionen pur im Zielbereich. "Ich wollte bei dieser Hitze nichts mehr riskieren und den zweiten Platz absichern", das sagte Julia Roth vom TV Schweinheim zu mir, die ihr Rennen in 3:10:23 Std. als W30-Siegerin zu Ende lief und sich auch über Rang zwei freuen konnte. "Mein Tag kommt noch an dem alles passt und dann werde ich einen Marathon unter 3 Stunden laufen", mit diesen Worten verabschiedete sich Julia in den Urlaub, sie will demnächst den Kilimandscharo bezwingen. Ausdauer genug hat sie ja. Groß war die Freude auch bei Rocio Risquez Baeza, sie überquerte die Ziellinie in 3:18:22 (2. W40, Digimedia GmbH) als Dritte.

Perfekte Choreographie, die junge Mutter Friederike Schoppe gewinnt den iWelt-Marathon am Muttertag ... ... und herzt direkt nach dem Zieleinlauf überglücklich ihre kleine Tochter Julia Roth freut sich über den zweiten Platz beim Marathon, sie will in Kürze den Kilimandscharo bezwingen Rocio Risquez Baeza stoppt noch schnell die Zeit und läuft dann als Dritte beim Marathon über die Ziellinie

TakeNet 10 km Funlauf

Nachdem die Entscheidungen beim Höhepunkt des Tages gefallen waren und sich nur noch wenige Marathonteilnehmer auf der Strecke befanden, war der TakeNet 10 km Funlauf um 12:30 Uhr letzter Programmpunkt. Da sich der Start zu diesem Lauf in einer kleinen, engen Seitenstraße neben dem Ziel befand, wurden die 227 Teilnehmer sanft um die Kurve auf ihre eigentliche Strecke geleitet, es hieß ja schließlich auch "Funlauf".

Sanfter Start zum abschließenden TakeNet 10 km Funlauf mit Luftballons, die wenig später in den Würzburger Himmel steigen werden Den TakeNet 10 km Lauf gewinnt Esseyas Hadush
Schnellste Frau beim TakeNet 10 km Lauf ist Sophia Nohner

Dass es trotzdem auch hier ordentlich zur Sache ging, zeigten die Ergebnisse. Esseyas Hadush vom Team Geritrea gewann den 10 km Lauf in 34:35 min. (1. MHK) vor Manuel Fößel (35:32 min., 1. M35, TV Ochsenfurt) und Shako Rahmanpour (36:05 min., 2. MHK, MTP Hersbruck). Bei den Frauen siegte Sophia Nohner in 40:47 min. (1. WHK, TSV Ipsheim). Nur um 7 Sekunden knapp geschlagen ging Platz zwei an Carmen Förster (40:54 min., 1. W40, Fitnessclub SV Würzburg05). Dritte wurde Carolin Lehrieder (44:05 min., 2. WHK, TakeNet), die zuvor bereits den Halbmarathon als Fünfte in 1:32:49 Std. absolviert hatte.

Die drei schnellsten Marathonläufer des 18. iWelt-Marathon Würzburg auf dem Siegerpodest, v.l. Simon Schickert (2.), Marius Mayer (Sieger) und Christoph Sell (3.) Siegerlächeln der drei schnellsten Marathonfrauen, v.l. Julia Roth (2.), Friederike Schoppe (Siegerin) und Rocio Risquez Baeza (3.) Im perfekten Outfit liefen die Staffelläufer "Carl Gross", die Zweite in der Marathonstaffelwertung wurden, ins Ziel des 18. iWelt-Marathon Würzburg ein
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In Würzburg ging damit eine interessante Laufwoche mit einem sehr ereignisreichen und spannenden Lauf-Wochenende zu Ende. Der 18. iWelt-Marathon war wieder eine gelungene Veranstaltung mit einem gut funktionierenden Konzept und ausschließlich deutschen Siegern. Genau so, wie es der Veranstalter sich vorstellt und von den Läuferinnen und Läufern erfolgreich in die Tat umsetzt wird. Es ist also eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis der Wunsch von Günter Herrmann in Erfüllung geht und tatsächlich (fast) alle Würzburger an der Strecke stehen.

Bericht und Fotos von Reinhold Daab
Weitere Fotos unter www.laufsportfotos.de

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Ergebnisse www.wuerzburg-marathon.de

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