11.3.18 - 43. Gießener Frühjahrslauf in der Wieseckaue

Rechtzeitig hielt der Frühling Einzug

von Helmut Serowy 

Nur eine Woche nach dem 26. Lahntallauf in Marburg schlug die Läuferkarawane im benachbarten Gießen am Lahnzufluss Wieseck ihre Zelte auf. Der Schwerpunkt des Programms liegt hier beim Halbmarathon, den 10 und den 5 Kilometern. Beachtlich und überaus erfreulich ist zudem die Resonanz bei den Bambini- und Schüler-Rennen, die abseits von den Langstrecken auf einer gesonderten Runde durchgeführt werden. Jährlich strömen zu diesen kostenlosen Starts rund 200 Nachwuchsathleten.

Der inzwischen 43. Gießener Frühjahrslauf in der Wieseckaue zählt längst zu den mittelhessischen Traditionsveranstaltungen. Eine topfebene, bestenlistenfähige Strecke entlang des Flüsschen Wieseck bietet optimale Bedingungen bereits früh in der Saison die Form zu überprüfen, erste Marken zu setzen oder fröhlich und locker in den Frühling zu starten.

Die Halbmarathon-Läufer starten in Gießen-Wieseck Einen Pulk führt die W70-Siegerin Brigitte Echzeller (re) an
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Die Organisatoren der rührigen LGV Marathon Gießen haben in der langen Geschichte ihres Frühjahreslaufes zahlreiche neue Akzente durch Veränderungen der Start-Ziel-Bereiche, der Streckenführungen und des Streckenangebotes (das in früheren Zeiten auch Marathon- und die 25-km-Distanzen umfasste) gesetzt.

Zuletzt musste 2013 der über viele Jahre bewährte Rundkurs durch den weitläufigen Gießener Park in der Wieseckaue um den großflächigen "Schwanenteich" und entlang der Wieseck aufgegeben werden. Bauarbeiter rückten an, um den Park für die 5. Landesgartenschau in Gießen neu zu gestalten. Aus der Not machten die Organisatoren eine Tugend. Sie fanden mit der Sporthalle in Gießen-Wieseck einen hervorragend geeigneten, direkt neben der bisherigen Strecke liegenden neuen Veranstaltungsort.

Der reizvolle Parkdurchlauf musste aus der Streckenführung herausgenommen werden. Die neue 5-Kilometer-Runde umfasst dafür eine 3-Kilometer-Schleife auf dem alten Kurs. Nach dem Passieren des Start-Ziel-Bereiches folgt anschließend eine weitere Wendepunktstrecke entlang der Wieseck. Damit hat sich im Start-Ziel-Bereich ein großartiges Stimmungsnest entwickelt, das von einer Sambista-Truppe mit heißen afrobrasilianischen Rhythmen weiter angeheizt wird. Die Zuschauer können hier die Entwicklung der Wettbewerbe hautnah erleben und die Läufer erhalten neue Motivationen.

Zum Auftakt wartet auf die Halbmarathonläufer eine kurze Wendepunktstrecke Schnell nähert sich die Läuferschlange wieder dem Start-Ziel-Bereich

Mit dem 43. Gießener Frühjahrslauf startete auch zum vierten Mal die von mittelhessischen Laufveranstaltern in Eigenregie durchgeführte Laufserie um den Mittelhessen-Cup 2018. Diese Serie umfasst insgesamt 13 Veranstaltungen mit den Hauptläufen über Distanzen von 10 bis 30 Kilometern. Gewertet werden die sechs besten Ergebnisse der Saison. Während eine Woche zuvor beim Lahntallauf in Marburg Frost und Neuschnee Organisatoren und Läufer gleichermaßen zusetzten, meldete sich rechtzeitig zum 43. Frühjahrslauf der LGV Marathon Gießen die Sonne mit nun milden Temperaturen. Ein fast schon zu heftiger Wetterumschwung, der zusammen mit dem durch das Tal ziehenden Wind wahrscheinlich dafür sorgte, dass zahlreiche Starter nicht ganz an die erhofften Ergebnisse herankamen.

Hochzufrieden registrierten Cheforganisator Oliver Lauff und sein großer Helferstab den regen Zuspruch mit 879 Meldungen. 777 Finisher zeigen das ungebrochene Interesse an dieser optimal durchorganisierten Veranstaltung auf schneller Strecke. Er konnte auch wieder die Gießener Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz begrüßen, die regelmäßig die 5-km-Strecke an der Wieseck in Angriff nimmt.

In diesem Jahr hatten die Veranstalter das Programm zusätzlich entzerrt. Die 5-km-Walker wurden bereits um 9.45 Uhr auf die Strecke geschickt. Um 10 Uhr folgten die 5-km-Läufer und nach deren Zieleinlauf um 10.40 Uhr die Halbmarathon-Starter. 15 Minuten später wurden schließlich die 10 Kilometer gestartet.

Unangefochten rennt Moritz Weiß zum Halbmarathon-Erfolg Als Zweiter liegt Frank Zimmer in der M50 vorne Chris Sturm sichert sich den 3. Rang

Halbmarathon

Um auf die korrekte Streckenlänge zu kommen, erwartete die Halbmarathon-Läufer zum Auftakt ihrer Vier-Runden-Tour entlang des Flüsschens eine kurze Wendepunktstrecke durch die Wiesen.

Diesen Abstecher entschied bereits Moritz Weiß vom LAZ Gießen im Feld der 156 Finisher klar für sich. Sololäufe auf längeren Strecken gewohnt, spulte er auch beim Halbmarathon durch die Wieseckauen seinen Part souverän mit dem Führungs-Radler ab. Mit 1:15:15 Stunden arbeitete er sich zu seinen Verfolgern einen Sechs-Minuten-Vorsprung heraus. Dem flott angehenden Janek Waldschmidt vom ASC Dillenburg folgten vorerst in gebührendem Abstand ebenfalls als Solisten Chris Sturm vom TSV Krofdorf-Gleiberg, der Routinier Frank Zimmer von den Skills 04 Frankfurt und Matthias Jennemann aus Kirchhain. Dahinter formierte sich eine größere Verfolgergruppe. Die Entscheidung um "Silber" und "Bronze" entwickelte sich im weiteren Verlaufe immer mehr zu einem Duell zwischen Chris Sturm und Frank Zimmer - mit Vorteil Zimmer. Im Finish wurde es allerdings nochmals ganz eng. Frank Zimmer rettete schließlich mit 1:21:18 Stunden den zweiten Rang vor Chris Sturm (M35), der nach 1:21:24 Stunden dichtauf folgte. Frank Zimmer holte sich damit auch überlegen den Erfolg in der M50.

Oliver Debus (vorne) siegt in der M45, Nicolai Pitzer wird Zweiter der M30 In der M60 ist Gerhard Schulze-Velmede nicht zu schlagen Günter Lowak muss sich strecken, um die M65 zu gewinnen Über seinen Erfolg in der M70 freut sich Otto Jatsch

Matthias Jennemann verteidigte seinen vierten Platz mit 1:22:41 Stunden klar und sicherte sich zugleich den Erfolg in der M30. Aus der Gruppe lösten sich Nicolai Pitzer vom LC Diabü Eschenburg (M30) und M45-Sieger Oliver Debus von der LG Dill. Gemeinsam erreichten sie nach 1:23:51 Stunden als Fünfter und Sechster das Ziel. Klaus Weirich vom TSV Nieder-Mörlen lief als Achter in 1:24:40 Stunden auf den zweiten Platz in der M50. Weit vorne landete auch der schnellste M55-Starter Curt Herr vom Laufteam Ober-Mörlen mit 1:30:02 Stunden. Gerhard Schulze-Velmede siegte in der M60 mit 1:33:12 Stunden. Günter Lowak vom Ausrichter LGV Marathon Gießen hatte zu kämpfen, um in der M65 mit 1:36:07 Stunden den weitgereisten Zweiten, Hans Bichler vom SV Raib Stubai (1:36:23 Stunden) in Schach zu halten. Otto Jatsch vom Team Naunheim gewann die M70 in 1:48:37 Stunden.

Nach längerer Verletzungspause meldete sich beim Frauen-Halbmarathon Ann-Katrin Müller vom Team Naunheim rechtzeitig zum Saisonbeginn zurück. Im letzten Jahr hatte sie mit ihrer Siegeszeit von 1:24:43 Stunden aufhorchen lassen. Diesmal überzeugte sie mit 1:27:50 Stunden, die ihr zusätzlich den Erfolg in der W45 brachten. "Eigentlich hatte ich gedacht, die Zeit würde noch etwas schneller sein", haderte sie etwas, kann aber dennoch zuversichtlich den nächsten Aufgaben entgegensehen. Auch die Zweite und ebenfalls in der W45 startende Silke Schulz-Laun vom ASC Licher Wald hatte sich nach ihren Vorleistungen bei den Rennen der Winterlauf-Serien eine schneller Endzeit als die dennoch guten 1:31:04 Stunden erhofft.

Ihren Vorjahressieg im Halbmarathonrennen wiederholt Ann-Katrin Müller Gesamtzweite und Zweite der W45 wird Silke Schulz-Laun Veronika Wesp erkämpft sich die dritte Position W50-Siegerin Silke Altmann muss ihren Angriff auf "Bronze" abbrechen

Beide setzten sich weit von ihren Verfolgerinnen ab. Veronika Wesp (W30) aus Marburg holte sich den dritten Rang nach 1:37:06 Stunden. Halbmarathon-Spezialisten Silke Altmann vom LC Marathon Rotenburg hatte zur 15-km-Marke bereits zu ihr aufgeschlossen, konnte dann aber doch nicht vorbeiziehen. Letztlich musste sie sich als Vierte mit 1:38:05 Stunden und dem Erfolg in der W50 zufrieden geben.

Ruth-Sophia Ebert vom TV Obernhain strebte als schnellste Hauptklassen-Läuferin mit 1:40:01 Stunden dem fünften Platz entgegen. Obwohl die ihr im Nacken sitzenden Larissa Kaul vom MTV Gießen (1:41:03 Stunden) und Sabine Seefeld vom LMN Marburg (1:41:38 Stunden) bis zum Zieleinlauf fighteten, konnten sie nicht heranrücken.

Weitere Klassensiege feierten bei den Seniorinnen Tina Feix von der LG Asslar-Werdorf (1:46:27 Stunden) in der W35, Jeannette Wenderott (2:00:32 Stunden) in der W40, Sigrid Stemmer vom TV Babenhausen (1:48:04 Stunden) in der W55, Petra Tamme vom ACTIV Fitness (1:54:02 Stunden) in der W60 und Brigitte Echzeller vom TV Echzell (1:57:53 Stunden) in der W70.

Beim 10-km-Start platzt der Radweg aus allen Nähten (Mitte: Niklas Harsy, 317-U20-EM-Starter über 800 m 2017) Gute Stimmung herrscht im Mittelfeld

10 Kilometer

Mit 282 Finishern stellen die 10-km-Starter beim Gießener Frühjahrslauf die größte Läufertruppe, die sich bereits nach dem Startschuss auf dem Radweg in Richtung Gießen weit auseinanderzog.

Mohammed Bensghir vom LAZ Gießen stürmte dem dichtgedrängten Läuferfeld gleich auf und davon. Er lag bereits weit in Front, als er nach der ersten 3-km-Schleife wieder im Start-Ziel-Bereich auftauchte und von der Sambista-Truppe angefeuert die zusätzlich 1-km-Wendepunkt-Strecke in Angriff nahm. Er baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und siegte schließlich unangefochten in 31:35 min.

Nach dem Start führte anfangs der frühere deutsche Marathonmeister Philipp Ratz - der jetzt für den TV Nieder-Mörlen startet - das Feld an. Schnell setzte sich aber dann der jugendliche Eritreer Teklay Rezene aus der einstigen Westerwälder Läuferhochburg LC Mengerskirchen ab - gefolgt vom Vorjahres-Dritten David Schön vom TSV Krofdorf-Gleiberg. Das vom Mengerskirchener Urgestein Norbert Rautenberg betreute Talent, mit dem die Verständigung noch schwierig ist, bog dann aber bei Streckenhälfte nicht auf die zweite Runde ab sondern stürmte direkt ins Ziel.

10-km-Sieger Mohammed Bensghir startet durch Vorjahres-Dritter David Schön schafft diesmal Rang zwei Marathon-Ass Philipp Ratz sichert sich Rang 3 und M40-Triumph

David Schön sicherte sich danach unbedrängt den zweiten Rang in 33:34 min vor dem M40-Sieger Philipp Ratz, der das Ziel vor der Sporthalle in Wieseck nach 34:35 min erreichte. Teklay Rezene hatte sich zum Rennende hin von seinem Missgeschick wieder recht gut erholt. Er lief als Vierter in 35.26 min zum Sieg in der U20, gefolgt von dem immer noch starken M55-Starter Stefan Schütz vom DSV Triathlon-Team Darmstadt. Der kam nach 36:09 min vor Jörg Backhaus vom TSF Heuchelheim (M40 - 36:38 min) und dem schnellsten M35er Florian Beuermann vom TSV Cappel (38:26 min) ein.

 
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Nach langer Verletzungspause knüpft Achim Baroth vom Team Naunheim allmählich wieder an alte Leistungsstärke an. Er verteidigte seinen Vorjahreserfolg in der M50 mit 38:36 min. Der Marathon-Spezialist und vielfache Seniorenmeister Jürgen Theofel vom FV Wallau meldete sich ebenfalls zurück und lief seinen Mitstreitern der M60 mit 38:50 klar davon. Die M65 gewann Peter Reim von der KSG Dalheim in 49:52 min, die M70 Francisco Barran-Morales aus Heusenstamm in 54:01 min. In der M75 rang Hans Walter vom TV Pohl-Göns mit 56:44 min Helmut Scholtz vom TSV Krofdorf-Gleiberg (56:49 min) noch auf den letzten Metern nieder.

Trotz Zieleinlauf nach 5 km ist Jugendsieger Teklan Rezene auch auf der zweiten Runde noch gut gelaunt und sichert sich Rang 4 M55-Sieger Stefan Schütz mischt in der Spitze mit Wieder auf dem Vormarsch in der M55: Achim Baroth Auch ein vielfacher Seniorenmeister muss kämpfen - Jürgen Theofel gewinnt dem M60

In der Menge versteckt drehte Niklas Harsy vom LAZ Gießen locker seine Runden. Im letzten Jahr bei den U20-Europameisterschaften in Grosetto über 800 m gestartet, beließ er es beim Gießener Frühjahrslauf bei einem ruhigen Trainingslauf in 39:39 min.

"Ich wollte endlich unter 40 Minuten über 10 Kilometer bleiben", blickte Carolin Schermuly vom LC Mengerskirchen auf den Rennverlauf zurück. Sie kontrollierte dementsprechend ihr Tempo und hielt sich anfangs zurück - auch wenn sie sich gut fühlte und Lisa Gerß vom Tri-Team Gießen ihr nicht von der Seite wich. Auf der zweiten Runde zog sie durch und steigerte sich mit 39:13 min als Siegerin deutlicher als erwartet.

Nach drei Kilometern liegen 10km-Frauen-Siegerin Carolin Schermuly (li) und die Zweite Lisa Gerß noch beisammen Kristina Jago läuft auf den dritten Platz - Marianne Domes läuft in der W65 davon

Unter der 40-Minuten-Marke blieb auch die Zweite Lisa Gerß mit 39:51 min. Ungefährdet strebte dahinter Kristina Jago (Praxis für Osteopathier Ben Griell) dem dritten Platz und "Silber" in der W30 zu, den sie sich mit 42:23 min vor der W35-Siegerin Manuela Bartels vom Triathlon Wetterau (43:00 min) sicherte. Friederike Lendeckel (Schlangenzahl) lag nach 43:53 in der W40 vorn und setzte sich um lediglich eine Sekunde gegen Julia Dittrich (WHK - 43:54 min) durch.

Anke Konnertz (Sparkasse Marburg-Biedenkopf) gewann die W45 in 46:45 min. Einen Doppelsieg feierten in der W50 Claudia Göbel (46:26 min) und Christina Dintelmann (47:00 min) vom LC Diabü Eschenburg. Inge Koch vom TSV Bellersheim (49:56 min) führte die W55 und Petra Schladitz vom TV Kesselbach (50:29 min) die W60 an. In der W65 glänzte einmal mehr Marianne Domes vom SV Dodenhausen mit 48:23 min. Charlotte Kraushaar vom ASC Licher Wald siegt mit 59:05 min in der W70.

5 Kilometer

Die 102 5-km-Finisher führte Thomas Rada in 18:31 min an. Thomas Förster vom TV Wetzlar (M45) hatte lange den B-Schüler Tom Stöber begleitet, verschärfte zum Schluss allerdings auf 19:20 min und verwies damit seinen nach 19:48 min einkommenden Schützling auf den Bronze-Rang.

Die 5-km-Läufer starten zu ihrer Runde entlang der Wieseck Mit und ohne Stöcke unterwegs - die Walker starten in Gießen-Wieseck über 5 km

Die Frauen-Konkurrenz entschied die A-Schülerin Svea Regina vom TV Wetzlar in 21:58 min für sich. Die weiteren Podestplätze sicherten sich die B-Schülerin Franziska Möller vom GSV in 22:40 min und die zweite A-Schülerin Marie Hubl von der LG Ettingshausen-Laubach in 24:30 min.

Bei den Startern über 5 Kilometer Walking/Nordic-Walking zeigten sich an der Spitze der 20 Finisher die bekannten Gesichter. Geher Christian Jammer vom Treiser LWT stürmte in 31:53 min vorneweg. M65-Geher Werner Mink von der LG Asslar-Werdorf folgte in 34:19 min vor dem M70-Starter Ewald Gerhardt vom TSV Krofdorf-Gleiberg (36:00 min). Altmeister Alfred Schnabel vom LAZ Gießen (M85) durchschritt die Strecke in 52:52 min.

Schnellste Frau war Uschi David (W65) vom Treiser LWT mit 36:02 min vor Susanne Pfeiffer (W45 - 37:26 min) vom TV Homberg und Heidi Kremzow (W65 - 38:45 min) von ACTIC Fitness.

Überlegen gewinnt Thomas Rada den 5-km-Lauf Fröhliche Läufertruppe in Aktion Die A-Schülerin Svea Regina zeigt den Frauen im 5km Lauf die Hacken
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Schüler-Rennen

Für die Schülerwettbewerbe rühren die Veranstalter der LGV Marathon Gießen in den Schulen kräftig die Werbetrommel. So gelingt es ihnen, jährlich 200 und mehr Kinder zu mobilisieren und zu begeistern. Zum kostenlosen Start meldeten sich in diesem Jahr immerhin 241 Bambini und Schüler. Von diesen erreichten 217 das Ziel und freuten sich über die errungenen Medaillen. Separat von den Langstrecken-Rennen finden diese Wettbewerbe vor einer großen Zuschauerkulisse neben der Sporthalle in Gießen-Wieseck statt.

Die Bambini-Rennen über 400 m gewannen Moritz Stach (M6) in 1:49 min vor Pascal Bischoff (M6 .1:53 min) und David Bischoff (M6 - 1:55 min) bei den Jungs sowie Frida Basseler (W6) nach 1:57 min vor Josephine Fuchs (W7 - 2:05 min) und Helene Maria Luise May (W5 - 2:10 min) bei den Mädels.

Die Schüler-Wettbewerbe führten über 1000 m. Schnellste der jahrgangsweise gestarteten Jungs waren hier Vincent Grützner (M11) mit 3:47 min und Jannes Hauk (M10 - 3:54 min) von der Wiesengrundschule Leihgestern vor Jan Wiegand (M10 - 3:56 min) von der Ludwig-Uhland-Schule. Die Mädels führten die W10-Starterinnen Emelia Langer von der Wiesengrundschule Leihgestern in 4:27 min, Sophie Scharmann von der LG Ettingshausen-Laubach (4:28 min) und Lara Dakmaz von der Käthe-Kollwitz-Schule Gießen (4:28 min) an.

Als teilnehmerstärkste Schule wurde die Wiesengrundschule Leihgestern ausgezeichnet, die immerhin 93 Schüler und Schülerinnen an den Start brachte.

Bericht und Fotos von Helmut Serowy

Ergebnisse lgv-marathon.de/fruehjahrslauf

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