7.1.18 - 23. Sandkruger Schleife in Hatten-Sandkrug

Petrus beschenkt Läufer mit Idealwetter

Jens Nerkamp und Michelle Kipp erringen je vierten Sieg

Dauerzustand: Beliebte Schleife wieder ausgebucht

von Michael Schardt

Für Michelle Kipp vom VFL Oldenburg und Jens Nerkamp vom PSV Grün-Weiß Kassel war es kein unbekannter Gang, als sie aufs oberste Treppchen der Sandkruger Schleife gerufen wurden. Beide hatten hier in der Vergangenheit bereits einen blitzsauberen Hattrick hingelegt und den begehrten Wunderhorn Wanderpokal für drei Siege endgültig mit nach Hause nehmen dürfen.

Nerkamp hatte von 2013 bis 2015 gewonnen, Kipp die letzten drei Austragungen von 2015 bis 2017. Unbekannt für beide war also auch nicht, dass sie zusammen auf dem Siegerpodest standen. Das war 2015 schon einmal der Fall gewesen, als Kipp bei der Schleife debütierte. Ihre Siege fielen bei der jetzigen Auflage deutlich aus und bestätigten ihre Favoritenstellung. An ihre Bestzeiten bei dem beliebten Lauf im Süden Oldenburgs kamen beide aber nicht heran.

 

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Der Lauf für Jedermänner (5km, links) führt auf schmalen Pfaden fast ausschließlich durch das Sandkruger Waldgebiet in der Nähe des Start-Ziel-Bereichs - Der Kurs des Hauptlaufs (13km) verläuft zusätzlich teilweise durch Wohnsiedlungen. Da kann die Sonne schon mal blenden und den Läufern lange Schatten schenken
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Nach den starken Regenfällen in den letzten Tagen bescherte der Wettergott den Läufern und Organisatoren nahezu ideale äußere Bedingungen. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt strahlte die milde Wintersonne aus einem prächtigen, nahezu wolkenlosen Himmel. Dazu wehte nur ein leichtes, kaum spürbares Lüftchen aus Nordost. Die Strecke, eine Mischung aus Straßen- und Crosslauf, konnte - gemessen an den starken Niederschlägen der Vorwoche - sehr gut belaufen werden. Wenige größere Pfützen und matschige Stellen bildeten keine unüberwindlichen Hindernisse, denn sie konnten am Rand prima umlaufen werden, auch wenn dafür zuweilen einige Zusatzmeter anfielen. Der größte Teil der Wald- und Wiesenpassagen fanden die Läufer sogar in tadellosem Zustand vor.

Wie schwierig die Streckenverhältnisse noch zwei Tage vor dem Lauf gewesen waren, lässt sich aus der Eilmitteilung auf der Homepage des Veranstalters TSG Hatten-Sandkrug ablesen, in der davon die Rede war, dass man möglicherweise auf andere Strecken ausweichen müsse, so wie es 2011 und 2016 schon zweimal der Fall gewesen war. Da wurden die Fünfer auf eine asphaltierte Pendelstrecke geschickt, und die Hauptläufer auf einen um einen Kilometer verkürzten Straßenkurs. Einer, der bisher alle Austragungen mitmachte, Jürgen Jeske vom VFL Oldenburg, bestätigte letztes Jahr im Interview, dass er schon alle Witterungsverhältnisse erlebt habe und der äußere Rahmen immer eine Überraschung bereithalten könne. Diesmal war es eine überaus positive, was alle Überlegungen zur Alternativstrecke überflüssig erscheinen ließ.

 
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Beim 5-km-Rennen waren knapp 500 Läuferinnen und Läufer dabei. Die Veranstaltung war mit insgesamt 1500 Anmeldungen zum wiederholten Male ausgebucht

Auftakt für die Jedermannsläufer

Bei der Sandkruger Schleife gibt es neben dem namensgebenden Hauptlauf nur noch einen weiteren Wertungslauf, den über fünf vermessene Kilometer. Dieses Rennen bildet um 9:15 Uhr auch den Auftakt. Die Fünfer laufen nahezu komplett auf Naturpfaden durch den angrenzenden Wald und damit auf einer vollkommen anderen Strecke als die Hauptläufer. Nur der Start und das Ziel sind bei beiden Konkurrenzen identisch.

Im Frauenrennen dominierten - wie so oft schon bei Jedermannsläufen - die Athletinnen aus dem Jugend- und Juniorenbereich. Fünf der sechs vordersten Läuferinnen sind diesen Altersklassen zuzuordnen. Einzig Susanne Betten (W45) vom Hospiz Sankt Peter konnte als vierte in die Phalanx der Jungspunde eindringen. Sie war nach 23:48min im Ziel, verfehlte das Treppchen aber deutlich um rund anderthalb Minuten.

 

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Lea Brandewie (U23) vom BV Garrel kam zu einem mehr oder weniger ungefährdeten Sieg in einer für einen ersten Platz allerdings eher mäßigen Zeit von 21:22min. Sie hatte schon nach kurzer Zeit die Führung im Damenfeld erobert und diese nicht mehr abgegeben. Die A-Jugendliche Bonnie Andres vom VFL Oldenburg konnte Brandewie noch am dichtesten auf den Fersen bleiben. Sie wurde in 21:44min Vizemeisterin. Eine Siegerin vergangener Zeiten ist Neele Harms (U23). Sie konnte den Sandkruger Fünfer schon als Jugendliche für sich entscheiden, damals noch für den TuS Ofen laufend. Danach folgten die Wechsel zum VFL Oldenburg, wo sie sich nicht weiterentwickelt hat, und schließlich zum BV Garrel, für den sie jetzt startete. Harms, einst oftmals Sub-20-Min-Läuferin, kam bei der jetzigen Edition auf den dritten Platz in einer Zeit von 22:12min. Auf Rang fünf und sechs landeten zwei ganz junge Läuferinnen: Lina Röben (U12, Fortuna Logabirum, 24:20min) und Jule Meiners (U15, DSC Oldenburg, 24:38min).

An dieser Stelle haben die Jedermänner die 3-km-Marke bereits hinter sich gelassen Bereket Ahferam auf dem Weg zum Sieg beim Jedermannslauf Der aktuell schnellste Mann der Laufsportfreunde Oldenburg wird 2.: Frank Gräfedünkel

Der Dominator bei den Männern trägt den Namen Bereket Ahferam, gehört der Hauptklasse an und läuft für die SG akquinet Lemwerder. Dieser Verein mit Cheftrainer Karl Spieler kümmert sich in vorbildlicher Weise um die Integration von Flüchtlingen durch Sport und konnte so schon einige gute Läufer hervorbringen.

Ahferam hatte nach drei Kilometern schon einen sicheren Abstand zur Konkurrenz herausgelaufen und kam mit fast einer Minute Vorsprung in 17:38min als erster ins Ziel. Einen starken (Doppel)-Auftritt legte Frank Gräfedünkel von den Laufsportfreunden Oldenburg hin. Über fünf Kilometer sicherte sich der M45er den zweiten Gesamtplatz und den Sieg in der Altersklasse in 18:31min; eine Stunde später fügt er als Gesamtvierzehnter beim Hauptlauf einen zweiten AK-Sieg hinzu.

 
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Spannend war der Kampf um Platz drei, den zunächst Finn Hannawald (U20, 1. TCO "Die Bären, 19:43min, 5. Platz) innehatte, aber von Tim Decher (M30, TSV Großenkneten, 19:12min) auf dem letzten Kilometer erobert wurde. Auf Platz vier lief der junge Jan de Vries (U18) vom DSC Oldenburg in 19:22min.

Verpasst das Treppchen nur knapp: U18-Läufer Jan de Vries vom DSC Oldenburg wird 4. über 5 km Lea Brandewie fährt für den BV Garrel den Sieg über fünf km ein ...
... dicht gefolgt von Bonnie Andres

Rekordleistungen werden in Sandkrug über fünf Kilometer nicht geführt, doch gab es Jahre, in denen deutlich bessere Resultate als diesmal erzielt wurden. Zufrieden dürften die Orgachefs Jürgen Lakeberg und Ludger Schlag hingegen mit der Finisherzahl gewesen sein, denn 469 Läufer kamen ins Ziel, davon über 45 Prozent Frauen. Das ist ein starkes Ergebnis. Hinzuzurechnen sind ferner rund dreißig Walker und Nordic-Walker, von denen Magda Müller (Lauftreff Ganderkesee, 42:30min) und Stephan Pust (o. V., 42:14min) die schnellsten waren.

 

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Ganz ohne Zeitnahme findet der zwischendrin eingestreute Kinderlauf für die Jahrgänge 2009 und jünger über 1000 Meter statt. Eine Siegerehrung für die Jüngsten, bei der jeder auf die Bühne gerufen wird, gibt es trotzdem, inklusive Urkunden und Geschenke.

Über fünf Kilometer wurde auch gewalkt. Knapp 30 Akteure waren dabei Für die Kinder (U10) wird ein 1000-m-Lauf ohne Zeitwertung angeboten. Urkunden und Geschenke gab es für alle

Hauptlauf: Jens Nerkamp zum 4.

Nach drei Siegen und zwei Jahren Pause kehrte Jens Nerkamp nun zur Sandkruger Schleife zurück, erstmals aber als jemand, der sich vor achtzehn Monaten das Trikot der deutschen Nationalmannschaft überstreifen durfte, als er im Halbmarathon für die Europameisterschaft in Amsterdam nominiert wurde, was durch eine furiose Qualifikationsleistung beim HM in Berlin möglich wurde. Danach hatte es in seinem Sportlerleben nicht nur glückliche Momente gegeben, denn im zweiten Halbjahr 2017 bestimmten langwierige Verletzungen sein Läuferdasein. Mit seinem Kasseler Trainer Winfried Aufenanger sah er sich deshalb veranlasst, einen vorsichtigen Wiederaufbau zu starten. Hierzu gehörten spezielle Trainingseinheiten, die er teilweise bei Heimatbesuchen bei den Eltern absolvierte. Nerkamp studiert zwar in Kassel, kommt aber immer wieder gerne nach Hause ins Oldenburgische Münsterland, wo er beim BV Garrel die ersten Meriten als Läufer erwarb.

Ein sicherer Termin für die Rückkehr in die Heimat ist der Zeitraum zwischen den Jahren. Wie schon häufiger in der Vergangenheit nutzte der Blondschopf auch diesmal Läufe in der Region für eine Formüberprüfung. Beim Silvesterlauf an der Thülsfelder Talsperre gewann er vor Wochenfrist das 10-Meilen-Rennen, nun war Nerkamp auch der prominenteste Name auf der Teilnehmerliste der Sandkruger Schleife und ausgesprochener Favorit.

Start des Hauptlaufs über 13 km. In der vordersten Reihe ist viel Prominenz der Sandkruger Schleife zu erkennen. In Grün der dreimalige Sieger Jens Nerkamp, ganz rechts Streckenrekordhalter Christoph Paetzke, links daneben der Sieger von 1999 und 2000, Torsten Naue Eine Literaturminiatur von Schriftsteller Arno Schmidt ist mit "Der Sonn entgegen" betitelt. Das trifft auch auf die Schleifenläufer in der Anfangsphase des Rennens zu

Zu Beginn des Rennens, auf den ersten zwei Kilometern, habe sich noch ein Läufer an seiner Seite befunden, meinte Nerkamp nach dem Rennen in seiner Analyse, Freund und Trainingskollege Michael Majewski vom BV Garrel. Der war mutig das flotte Anfangstempo mitgegangen, musste aber noch vor dem dritten Kilometer abreißen lassen. Nach drei Kilometern, an einer Kurve, hatte sich Nerkamp umgesehen, aber bemerkt, dass da schon einige Dutzend Meter zwischen ihm und Majewski lagen. Er sei dann flott weitergelaufen, so der spätere Sieger, und habe die 10-km-Marke nach gut 32 Minuten passiert. Nach 41:25min war er schließlich als erster im Ziel, rund eine halbe Minute langsamer als bei seiner bisher besten Schleife 2014 (40:54min).

 
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Nerkamp plant Marathondebüt

Den Streckenrekord von Christoph Paetzke (40:51min aus 2005) oder eine andere Zeit habe er nicht im Kopf gehabt, erklärt Nerkamp im Interview. Wichtiger seien das Zurückfinden zur alten Form und eine Standortbestimmung. Zwar hätte er auch schnelle Einheiten privat durchziehen können, doch bei Wettkämpfen fiele das leichter, beispielsweise durch die Begeisterung der Zuschauer und die Mitbewerber. Er möchte sich in den folgenden Monaten intensiv auf seinen ersten Marathon vorbereiten, den er eigentlich schon im vergangenen Herbst anvisiert hatte. In Düsseldorf soll nun sein Debüt erfolgen, zudem wird er vorher auch bei der deutschen Meisterschaft im Halbmarathon in Hannover an den Start gehen. Eine Zeit von unter 2:20h traut Nerkamp sich auf der Königsdistanz durchaus zu, der den Halben schon in gut 64:06 Minuten zurücklegte. Um vielleicht noch die Quali für die EM in Berlin zu schaffen, mit der er etwas liebäugelt, reichten 2:20h oder etwas weniger aber nicht aus, ist er selbstkritisch, da müsse man mindestens die 2:17h unterbieten, die Konkurrenz sei doch sehr groß. Als nächstes Rennen steht bei dem sympathischen Läufer der internationale Crosslauf im holländischen Kerkrade auf der Agenda, wo er schon 2016 startete.

Hier, kurz vor km 2, und später, bei km 12, sind die Gleise der Bahnstrecke Wilhelmshaven-Osnabrück zu queren. In früheren Rennen mussten die Läufer schon mal an der Schranke stehen bleiben. Das war diesmal nicht der Fall Bei km 3 wird der Wechsel vom Asphalt auf Naturwege vollzogen. Später, bei km 8, ist es umgekehrt

Der Kampf hinter Nerkamp gestaltete sich sehr spannend. Michael Majewski, der sich zuletzt stark verbessern konnte, musste seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen und konnte seinen zweiten Platz nicht über die gesamt Distanz verteidigen. Diesen eroberte der vorsichtiger agierende Jan Knutzen von der SG akquinet Lemwerder. Mit rund einer Minute Rückstand auf Nerkamp, aber mit knapp zwanzig Sekunden Vorsprung vor Majewski sicherte sich der Mann von der Weser in 42:22min Rang zwei. Majewski benötigte 42:40min. Hinter diesen drei Hauptklassenläufern belegte der amtierende Streckenrekordhalter Christoph Paetzke (M35, DSC Oldenburg) den vierten Rang in 44:39min vor Thomas Pollmann (M30, o.V., 45:43min) und Yonas Abadi (MHK, SG akquinet Lemwerder, 45:43min), der 2016 siegreich war. Etwas schade im Männerrennen war, dass mit den Mehrfachsiegern Georg Diettrich und Tammo König die beiden stärksten Oldenburger Läufer fehlten.

Es gab zwar einige Pfützen und matschige Stellen im mittleren Teil der Strecke, die aber immer gut umlaufen werden konnten. Ansonsten waren die crossigen Passagen - auch bei den leichten Wellen - bestens präpariert

Rekord: Michelle Kipp gewinnt zum vierten Mal in Folge

Dreimal hintereinander haben schon mehrere Läufer bei der Schleife gewonnen. Sabina Kruska (1997-1999) beispielsweise oder Christoph Paetzke (2004-2006) und, wie beschrieben, Nerkamp und Michelle Kipp. Jetzt setzte sich letztere ein viergezacktes, neues Krönchen auf, denn Kipp war auch bei der aktuellen Edition nicht zu schlagen. Rekordgewinnerin ist sie damit zwar bei den Frauen, aber ein Mann schaffte es von 2002 bis 2017 gleich fünf Mal aufs oberste Treppchen: Georg Diettrich, der amtierende deutsche Meister der AK M45 im Crosslauf, über 10km und im HM.

Richtungswechsel bei km 5 Der Fußballplatz von Schwarz-Weiß Oldenburg liegt 15 km vor der Stadt in Sandkrug und wird - 1500m vor dem Ziel - in die Streckenführung miteinbezogen

Bei ihrem Start-Ziel-Sieg dominierte die Läuferin vom VFL Oldenburg überaus eindeutig und gewann in 51:10min. Nur 2015 war sie in 50:24min eine Dreiviertelminute schneller. Kipp habe ihr Training zuletzt umgestellt und mehr lange Einheiten eingebaut, hieß es am Rand der Strecke aus Trainerkreisen. Da sei jetzt noch einiges mehr zu erwarten, meinte ein Kenner der Szene. Auf dem zweiten Platz landete eine ehemalige Mannschaftskameradin von Kipp, die bei der Schleife aber keine Vereinsangabe gemacht hatte: Swantje Harms, die ältere (und inzwischen bessere) der Harms-Schwestern. Auch sie kam - wie die 5-km-Dritte Neele Harms - vom TuS Ofen zum VFL Oldenburg und dürfte mit ihr unlängst zum BV Garrel gewechselt sein. Swantje Harms blieb bei ihrem zweiten Platz knapp unter 55 Minuten (54:58min) und verwies Laura Steffens vom Team Laufrausch (55:13min) auf den Bronzerang. Hinter diesen drei W20-Läuferinnen kamen drei W40-Läuferinnen auf die Plätze: Jessica Peters (o.V., 55:48min), Alexandra Fürst (1. TCO Die Bären, 55:51min) und Anita Ehrhardt (SG akquinet, 56:17min).

Zieleinlauf vor der Turnhalle der Waldschule Das Siegertreppchen der 23. Sandkruger Schleife, v.l.: Jan Knutzen (2.), Swantje Harms (2.), die Sieger Jens Nerkamp und Michelle Kipp, Laura Steffens (3.) und Michael Majewski (3.)
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Bei 1000 Voranmeldungen gab es im Hauptlauf 848 Zieleinläufe, darunter 240 Frauen (Anteil 28 Prozent). Das teilnehmerstärkste Team mit den meisten gelaufenen Kilometern stellten zum x-ten Mal in Folge die Laufsportfreunde aus Oldenburg. Diese hatten schon die Gewinnermannschaft mehrfach hintereinander gestellt, als sie noch dem Mehrspartenverein SW Oldenburg angehörten, bevor die Läufer geschlossen austraten und sich 2012 als reiner Laufverein neu gründeten.

Fazit

Die Sandkruger Schleife, am ersten oder zweiten Sonntag im Jahr durchgeführt, ist für viele Sportler im Nordwesten Deutschlands der Eintritt in das neue Laufjahr und damit möglicherweise auch in eine neue Altersklasse. Dieser Lauf ist Wertungslauf zum Laufcup der Öffentlichen Versicherung Oldenburg. Die Schleife genießt bei den Langstrecklern einen hervorragenden Ruf, vor allem wegen der schönen Landschaftsstrecke und der liebevoll durchgeführten Organisation, für die viele Dutzend ehrenamtliche Helfer sorgen. Die Sorgen vieler anderer Laufveranstalter um genügend Teilnehmer, Helfer oder Finanzen, von denen mein letzter Kolumnenbeitrag in der Reihe "Durchgesickert" im LaufReport handelt, und die nicht selten zum Aus des Events führen, hat man in Sandkrug nicht. Im Gegenteil: der Lauf muss gedeckelt werden, weil die Hallenkapazitäten begrenzt sind. Sicherlich auch ein Problem, aber ein luxuriöses. In zwei Jahren wird es das Silberjubiläum (25 Jahre) geben. Man darf sich schon jetzt darauf freuen.

Bericht und Fotos von Michael Schardt

Ergebnisse www.sandkruger-schleife.de

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