20.11.16 - 32. Darmstadt-Cross

Darmstadt mit internationaler Weihe

von Constanze & Walter Wagner

Informationen zum Lauf 2017 - siehe Ankündigung im WO LÄUFT`S WIE?

Viele weitere Bilder bei den Foto-Impressionen im LaufReport HIER

Darmstadt im Schlamassel, titelte ein Onlinemedium zum Wochenende. Den Beitrag mit aktiviertem Werbeblocker aufzurufen, gelang dann aber nicht, denn von der Vermarktung über leserfreundliche Werbeeinblendungen hielt man dort nichts und versperrte seinerseits Ad-Blocker-Nutzern den Zugang zu den Inhalten. Erkennbar war für einen Moment, dass es in dem Beitrag gar nicht um den Darmstadt Cross ging, sondern um König Fußball. Die Lilien im Abstiegskampf ist das beherrschende Thema in den Sportredaktionen der Region. Obendrein bedeutet das Wort jüdischer Herkunft ‚Unglück', ist also an sich kein Hinweis auf eine Schlammschlacht, die sich am Rande der Heimstättensiedlung auch beim Cross nicht zugetragen hatte.

Bei Laufveranstaltungen wie dem Darmstadt-Cross lassen sich Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Härte am besten schulen
Nichts für reine Asphalt-Cowboys:
Berglauf & Trail-Run im LaufReport HIER

Dennoch, der Darmstadt Cross war aufgestiegen und trägt nun als einzige Veranstaltung auf deutschem Boden das ‚European Athletics Cross Country Permit-Label'. Ein hochrangiger Funktionär war extra aus Portugal angereist und beobachtete das Geschehen. Teilnehmer aus 15 Nationen hatten sich gemeldet. Für den DLV, die Schweiz und Österreich war Darmstadt zudem Qualifikation für die Cross-Europameisterschaft am 11. Dezember im italienischen Chia, genauer auf der Insel Sardinien. "Die Besetzung lässt kaum Wünsche offen", freute sich Organisator Wilfried Raatz über viele klangvolle Namen in den Startlisten.

Das Wetter spielte blendend mit. Der anhaltende Regen der vergangenen Tage war am Laufsonntag zaghaften Sonnenstrahlen gewichen. Einzig ein kräftiger Wind machte den Sportlern zu schaffen und so manche Böe bereitete den Streckenposten zusätzliche Mühe, denn der ausgesteckte Parcours lief Gefahr sich aufzulösen. Flatterbänder machten ihrer Bezeichnung alle Ehre und selbst Absperrgitter mussten teils von Werbebanner befreit werden um weniger Angriffsfläche zu bieten. Dies alles hatte das Helferteam im Griff und behielt jederzeit die Oberhand über die Härte der Natur.

Till Lufft (links) Vorsitzender des ASC Darmstadt und Carlos Cardoso (Chairman IAAF Cross Country Committee). Der Darmstadt-Cross hat als einzige deutsche Cross-Veranstaltung den Status „European Athletics Cross Country Permit Meeting" erhalten. Dies veranlasste Cardoso sich die Veranstaltung einmal näher anzuschauen

Es fanden sich auch einige Dutzend Laufsportinteressierte an der Strecke ein, bedenkt man jedoch, dass es wie eine Wochen davor in Pforzheim bei den Crossrennen sogar Olympiateilnehmer zu beobachten gab, vermisst man neben den Medien eben auch etwas mehr Öffentlichkeit und Zuschauer. Ein Vergleich mit dem Cross im portugiesischen Albufeira, zugegeben eines der sechs Rennen der IAAF Cross Country Permit Serie, verbietet sich. Dorthin strömen die Zuschauer in Massen und zahlen sogar Eintritt. Große Hochachtung gilt den deutschen Veranstaltern, deren Liebe zum Cross die Aufgaben schultern lässt, trotz mangelnder Unterstützung auf vielen Ebenen.

Für die jugendlichen Akteure und einige regionale Laufasse bot die Zusammenkunft deutscher und sogar internationaler Spitzenathletinnen und Spitzenathleten ein mitunter ernüchterndes Kräftemessen. So mancher Volkslauf-Dominator musste feststellen, dass die Trauben ganz schön hoch hängen und kaum mehr als ein Platz im Mittelfeld erreichbar war. Doch es macht keinen Sinn, sich vor der Wahrheit zu verschließen und unrealistischen Träumen nachzuhängen. Andere Regionen haben auch Talente und mit denen muss man sich messen. Behält man dabei die Oberhand, erst dann kann man sich mit höheren Aufgaben befassen.

Diana (links), Teilnehmerin bei den Olympische Spielen in Rio im 1500m Lauf und Elina Sujew und ihr Trainer Georg Schmidt feuerten an bzw. betreuten u.a. Marvin Heinrich im Rennen der männliche Jugend U20, bei dem er 2. wurde. Beim Darmstadt-Cross sind die Sujew-Twins beide schon mal gelaufen, allerdings damals noch als Schülerinnen auf der Lichtwiese. Georg Schmidt ist zudem noch HLV Landestrainer und Mittelstrecken-Nachwuchstrainer in den AKs U20 und U18 beim DLV Familie Matheis von der TSG Eisenberg aus der Pfalz sind bereits das 4. Mal beim Darmstadt-Cross dabei. Papa Ralf lief beim 6600m langen Rennen der MU20 und Männer Masters auf den 1. Platz in der M50, Tochter Elena wurde 5. der W9 im WU10-Rennen über 1300m und Sohn Fabio versuchte sich im Cross-Sprint über 600m, schied aber im Vorlauf aus. Auch Mama Josefa musste wegen einer Verletzung diesmal leider passen

Es ist erfreulich, dass der Cross seine Talfahrt zu beenden scheint. Ein derzeit wieder zunehmendes Wettkampfangebot wird letztendlich dazu führen, dass Läuferinnen und Läufer aus dem Bereich des ambitionierten Freizeitsports verstärkt Cross als Alternative zu oder neben den Winterlaufserien wahrnehmen werden. Zu den wiederholt vorgetragenen Vorteilen in Bezug auf Kondition und Koordination ist nichts Gegenteiliges bekannt geworden.

2500 m der U14

Kaum sind die Läufer der M12 und M13 um 11.00 Uhr auf die Zweirunden entlassen, eilen mit einem Malus von 1 Minute die gleichaltrigen Mädchen den Jungs hinterher. Der Parcours verlangt einiges ab und die Strecke ist lang. Die ersten Sieger des Tages waren nach 9:05 Minuten im Ziel. Timon Levai, moderner Fünfkämpfer aus dem Landesverband NRW setzte sich in der M13 durch und wurde dabei vom M12-Sieger Joel Simon zeitgleich ins Ziel begleitet. Damit verhinderte der Nachwuchsmann des USC Mainz einen Doppelsieg, denn Tom Clemens, Zweiter M12 in 9:11 min, startete auch für LV NRW Moderner Fünfkampf. Das M13-Podium vervollständigten Max Tertsch vom asc Darmstadt in 9:21 min und Anas Belfgih in 9:23 vom TSV Schott Mainz. Christopher Yaroshenko vom TV Bad Sobernheim landete als Einlaufsechster in 9:26 min auf den dritten Rang der M12.

Eröffnet wird der 32. Darmstadt Cross mit den Rennen der männlichen und weiblichen Jugend U14, das der Sieger der M12 Joel Simon zunächst anführt Timon Levai wird trotz Zeitgleichheit als Schnellster im Rennen gelistet und gewinnt damit die M13 Schnellstes Mädchen wird W13-Siegerin Mirjam Beschorner. Hinter ihr im weißen Trikot die W12 Zweite Johanna Uherek, die gesamt 5. wird und im blauen Trikot Marlene Böhm, die 2. Gesamt und in W13 wird Hannah Rödel siegt in der W12

Mirjam Beschorner von der SG Schlüchtern setzte sich in 9:51 um eine Sekunde gegen Marlene Böhm vom laufstarken LV NRW Moderner Fünfkampf durch. Das Siegertrio in der W13 vervollständigte Jule Behrens vom asc Darmstadt in 9:56 min als Einlaufdritte. In der W12 kam dahinter Hannah Rödel vom LC Rehlingen in 9:59 min zum Klassenerfolg vor Johanna Uherek vom SSC Hanau-Rodenbach in 10:06 min. Rang drei in der W12 sicherte sich Sophie Joedt vom ASC Breidenbach in 10:11 min.

2500m - männliche und welbliche Jugend U14 - das Podium
Frauen Männer
Name Verein Zeit Name Verein Zeit
WU14 MU14
Beschorner Mirjam (W13)
SG Schlüchtern
9:51
Levai Timon (M13)
LV NRW Moderner Fünfkampf 9:05
Böhm Marlene (W13) LV NRW Moderner Fünfkampf 9:52 Tertsch Max (M13) asc Darmstadt 9:21
Behrens Jule (W13) asc Darmstadt 9:56 Belfqih Anas (M13) TSV Schott Mainz 9:23
           
Rödel Hannah (W12) LC Rehlingen 9:59
Simon Joel (M12)
USC Mainz 9:05
Uherek Johanna (W12) SSC Hanau-Rodenbach 10:06
Clemens Tom (M12)
LV NRW Moderner Fünfkampf 9:11
Joedt Sophie (W12) ASC 1990 Breidenbach 10:11 Yaroshenko Christopher (M12) TV Bad Sobernheim 9:26

Ein Kracher: 4200m mit EM-Qualifikation

Die Klassen WU18, WU20 sowie die Altersklassen W35 bis W60 waren aufgerufen zum Lauf über eine Einführungsrunde und drei Standardrunden. Es sollte das Kräftemessen der erfolgreichen Nachwuchsläuferinnen Alina Reh (SSV Ulm), Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer Leverkusen) und Sarah Kistner (MTV Kronberg) werden, die bei der letzten EM Gold in der Teamwertung holten. Letztgenannte musste aber aus gesundheitlichen Gründen absagen. Da sie auch in Pforzheim nicht angetreten war, bleibt ihr nur zu hoffen, dass sie vom DLV für die EM nominiert wird, weil ihre vielen internationalen Erfolge dafür sprechen, dass sie unbedingt in die DLV Nachwuchsmannschaft gehört, wenn sie wieder gesund ist.

Gesundheitliche Probleme hatte auch Alina Reh in der Woche nach ihrem Sieg in Pforzheim. Sie hätte sich gern beim Darmstadt Cross in besserer Verfassung präsentiert und war nach dem Lauf sichtlich frustriert. Doch in Folge einer Erkältung war ein Auftritt in gewohnter Stärke einfach nicht drin. Dennoch war die Deutsche U20-Crossmeisterin enttäuscht, dass sie Konstanze Klosterhalfen nicht mehr Paroli bieten konnte. Trotz der Erklärung wirkte sie enttäuscht.

Konstanze Klosterhalfen führt das Feld über die 4200m lange Mittelstrecke der Frauen Masters, weibliche Jugend U18 und U20 schon früh mit Abstand an. Bei den Verfolgerinnen hat Alina Reh die Tête übernommen Lara Alemanni (216) aus der Schweiz läuft auf Rang 3 der U20

Erwartet wurde ein Auftritt von Konstanze Klosterhalfen, der umso überlegener ausfiel, da die Konkurrentinnen nichts gegenhalten konnten. Die angekündigte Option, dass sie eventuell über 6600 m bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften starten würde, beruhte auf einem Missverständnis, so Konstanze Klosterhalfen. Dies hätte vorausgesetzt, dass der adh-Titel im Lauf über 4.200m vergeben worden wäre. Die Liste ihrer aktuellen Erfolge ist lang. Dass sie in Rio bei den Olympischen Spielen in ihrer Paradestrecke, die 1500 m, bis ins Semifinale gekommen war, sei hier noch erinnert. In der U20 lässt sie vermeintlich in Stein gemeißelte Rekordzeiten purzeln. Selbst über 10 km gelang ihr dies im März (32:24min). Die 1500 m lief sie im Mai in 4:06,91 min und löste ihr Olympiaticket. Beim Cross in Darmstadt hatte die Konkurrenz nie eine Chance.

Konstanze Klosterhalfen lief nach 14:05 min über die Ziellinie. Alina Reh, ebenfalls Jahrgang 1997, mühte sich und hielt einigermaßen den Anschluss, war nach 14:38 min mit deutlichem Abstand Zweite. Hinter den beiden U20-Vorzeigeathletinnen war es die WJU18 Eidgenossin Delia Sclabas, die es noch schaffte, in 14:51 min unter 15 Minuten zu bleiben. Die Schweizerin mit Jahrgang 2000 ist auch bereits hochdekoriert, hat in ihrer Klasse bereits einen Weltmeistertitel im Duathlon und im Laufbereich Europameistertitel angesammelt.

Die 1500m und 3000m U18-Europa- und Duathlon Weltmeisterin Delia Sclabas aus der Schweiz gewinnt als Drittplatzierte die U18 Die Mannschafts-Vizeweltmeisterin im Berglauf U20 und Deutsche Meisterin im 3000-Meter-Lauf U18 Lisa Oed läuft auf Rang 2 in der U18 Josina Papenfuß wird als Gesamtzehnte 3. der U18

Lisa Oed vom SSC Hanau-Rodenbach lief in 15:19 min auf den zweiten Platz der U18. Wie in Pforzheim gelang ihr im Verlauf des Rennens sich Platz um Platz zu verbessern. Ihr Trainer Sascha Arndt war zufrieden: "Lisa macht alles richtig. Sie läuft die Rennen gleichmäßig. Am Anfang des Rennens hängt sie deshalb etwas zurück und sammelt dann alle wieder ein." Wie Sarah Kistner ist auch Lisa Oed eine sehr gute Bergläuferin und war Teil der WM-Silber-Mannschaft im Berglauf.

Die Schnellsten der U20 Konstanze Klosterhalfen (200) und Alina Reh. Vor einer Woche beim Pforzheim Cross war Alina Reh unschlagbar, heute traf sie mit der Teilnehmerin bei den Olympische Spielen in Rio im 1500m Lauf auf eine starke Gegnerin Trainer Sascha Arndt freut sich mit Lisa Oed. Sie hat es im 2. Anlauf, eine Woche nach dem Crosslauf in Pforzheim, in Darmstadt geschafft, sich für die Cross EM in Italien am 11. Dezember zu qualifizieren Applaus von Carlos Cardoso (Chairman IAAF Cross Country Committee) bei der Siegerehrung der schnellsten Frauen im Rennen der U18 und U20. Pause für Organisator Wilfried Raatz vor seinem nächsten Sprint an die Startlininie zur nächsten Lauffreigabe

Im Programm folgten die Cross-Sprint-Vorläufe über 600 Meter. Eine Disziplin, die zunehmend besser angenommen wird und mit den kurzweiligen, spannenden Rennverläufen auch von den Zuschauern interessiert verfolgt wird. Für die Favoriten stellten diese Finalqualifikationen aber kaum echte Herausforderungen, vielmehr geht es darum die Konkurrenz im Auge zu behalten und mitzuzählen, um nicht im Schongang doch überrumpelt zu werden.

4200m - Mittelstrecke Frauen Masters, Weibl. Jugend U18 und U20
  Weibl. Jugend U18 und U20 Frauen Masters
Platz Name Verein Zeit Name Verein Zeit
1
Klosterhalfen Konstanze (U20)
TSV Bayer 04 Leverkusen
14:05
Comerford Rowanna (W35)
Läuferherz 20:54
2
Reh Alina (U20) SSV Ulm
14:38
3
Sclabas Delia (U18) SUI/Gerbersport 14:51
4
Oed Lisa (U18) SSC Hanau-Rodenbach 15:19
5
Alemanni Lara (U20) SUI/TV Oerlikon 15:22
10.
Papenfuß Josina (U18) TSG Westerstede 16:14

6600m lief die männl. Jugend U20, Masters & Männer open

Mit den offenen Klassen und den älteren Semestern kommt man im Zeitplan gern in Bedrängnis. Die besten Talente laufen die Strecke eben mehr als doppelt so schnell, wie so mancher Altersklassenläufer. Bei einer knappen Taktung wie sie in Darmstadt vorgegeben wird, kommt die Not zur Geltung, dass man eine bestimmte Leistung erbringen können muss, um den zeitlichen Rahmen nicht zu sprengen.

Im Rennen der männliche Jugend U20 und Männer Mastersklassen gab es auch ein offenes Männerrennen... ... das gewann mit der für diese "Klasse" gekennzeichneten goldenen Nummer Tobias Arnold (1708). Hinter ihm der Österreicher Maximilian Fridrich, der als 14. der U20 das Ziel aber noch vor Arnold erreichen wird

Andererseits war es nur eine Mastersläuferin und nur wenige Masterläufer, die sich dem Starter stellten, wofür eine Sonderabwicklung keinen Sinn macht. In Pforzheim hat man seit drei Jahren mit dem Keibellauf ein Mitmachangebot für Volksläufer, ist damit aber auch im Zwiespalt und die Fortführung ist in der Diskussion.

Rudolf von Grot (1600) gewinnt die M40 Holger Simon (in Orange) gewinnt die M45 Schnellster der M50 wird Ralf Matheis (1614) In der M55 ist Oswald Renz vorn

Für die U20-Läufer ging es, wir zuvor bei den jungen Damen, um EM-Tickets. Die Ovationen und Gratulationen konnte Jannik Seelhöfer vom SC Melle nach überzeugendem Auftritt entgegen nehmen. In Pforzheim noch Vierter, kam ihm das höhere Tempo in Darmstadt entgegen, das ist ihm als Langstreckler lieber.

Vor dem rechts noch hinter ihm laufenden Jannik Seelhöfer wird Thilo Brill (403) von der LG Nord Berlin 4. U20 Sein Vereinskollege Lennart Mesecke (421) läuft auf Rang 5 Aaron Bienenfeld von der LG Offenbach (442) läuft auf Platz 6, vor ihm hier noch Marc Tortell (402) vom TV Rendel, der 8. wird. Beim Pforzheim Cross vor einer Woche wurde Tortell noch 2. vor dem heutigen, bereits enteilten 3. Lukas Eisele. Der Schweizer Marc Bill (429) dahinter wird 10.

Dabei war er im Verlauf des Rennens doch relativ früh in Führung gegangen, löste Lukas Eisele an der Spitze ab und sorgte selbst für die Pace. Selbst auf dem letzten Kilometer forcierte er weiter und ließ den Mitbewerbern im Alleingang keine Chance. Nach 21:19 min war er im Ziel. Hinter ihm rang Marvin Heinrich von den Neuköllner Sportfreunden in 21:23 zu 21:24 min noch Lukas Eisele von der LG Filder nieder.

Jannik Seelhöfer, Sieger des Rennens Nr. 5 und damit auch U20 Gewinner Das Duell um Platz 2 verliert Lukas Eisele (400) gegen Marvin Heinrich (427) noch auf den letzten Metern

Thilo Brill in 21:45 min und Lennart Mesecke in 21:52, beide für LG Nord Berlin folgten auf den Plätzen vier und fünf. Lokalmatador Aaron Bienenfeld von der LG Offenbach wurde in 21:54 Sechster. Stefan Schmid, bereits x-facher Österreichischer Meister und mit Jahrgang 1999 zwei Jahre jünger als alle bisher genannten folgte in 21:56 vor Marc Tortell vom TV Rendel in 22:01 auf den achten Rang.

6600m - Männliche Jugend U20, Männer Masters und offen
  Männliche Jugend U20, Männer offen Männer Masters
Platz Name Verein Zeit Name Verein Zeit
1
Seelhöfer Jannik (U20)
SC Melle 03
21:19
Grot von Rudolf (M40)
Skills 04 Frankfurt 24:00
2
Heinrich Marvin (U20) Neuköllner Sportfreunde 21:23
Simon Holger (M45)
TV Wasserlos 26:19
3
Eisele Lukas (U20) LG Filder 21:24
Renz Oswald (M55)
TSV 05 Rot 27:54
4
      Matheis Ralf (M50) TSG Eisenberg 30:52
...18
Arnold Tobias ( MO) MTG Mannheim 22:41 Mink Gerhard (M60) Lt-hp-hambach 47:17

6600 m hieß es auch für die U23 Juniorinnen und Frauen

Deutsche Hochschulmeisterschaft

Die lange Frauenstrecke stand genauso im Fokus wie zuvor der Lauf der weiblichen Jugend über 4200 Meter. Da war zum einen der erste Start der früheren GBR-Athletin Julia Bleasdale für Deutschland. 2012 lief sie bei den Olympischen Spielen über 5000 m und über 10.000 m jeweils auf Rang 8. Dort stellte sie über 10.000 m in 30:55,63 min ihre persönliche Bestzeit auf. Von Geburt an mit doppelter Staatsbürgerschaft, entschied sie sich nun zum Wechsel und wird zukünftig nicht mehr für England sondern für den DLV starten. Ein besonderes Augenmerk galt auch Corrina Harrer, die nach nicht enden wollenden Verletzungspech ihre Rückkehr in den Wettkampfzirkus für Darmstadt angekündigt hatte. Im letzten Jahr holte sie den deutschen Titel im Cross, doch was man von ihr erwarten konnte, stand in den Sternen.

6600m Langstrecken-Rennen der Frauen und Juniorinnen U23 mit Deutschen Hochschulmeisterschaften. Die Führung bilden zunächst Corinna Harrer (600), die Gesamtfünfte werden wird, daneben Cornelia Griesche (670), die 3. der ADHM-Wertung, Caterina Granz (633), schnellste ADHM-Läuferin und Melina Tränkle (602) von der LG Region Karlsruhe, die 8. wird

In Pforzheim hatte Fabienne Amrhein gesiegt, die nun ihre Fahrkarte nach Chia in Tilburg zu lösen versuchen wird. Von ihr ist neben dem Erfolg am letzten Wochenende noch eine Top12-Platzierung dort zu erbringen. Gern hätte man sie auch den Darmstädter Zuschauer gezeigt, aber selbst ein erneuter Sieg in Darmstadt hätte ihr das EM-Ticket nicht erbracht. Eine nicht nachvollziehbare Qualifikationsregel, allein schon wegen der EA-Anerkennung des Darmstadt Cross. Die Platzierung in Tilburg ist letztendlich davon abhängig, welche Nationen dort ebenfalls ihre Qualifikationsausscheidungen vornehmen werden.

Aus dem erstklassigen Startfeld mit weiteren Olympiateilnehmerinnen entpuppte sich recht bald Caterina Granz als die angriffslustige Athletin. Die U23-Läuferin der LG Nord Berlin hatte sich für die FU Berlin eingetragen und schickte sich an den Hauptlauf der Frauen sowie den Hochschulmeistertitel zu gewinnen. Die Spitze gab sie nie ab, konnte die das hohe Tempo mitgehenden Kontrahentinnen zermürben und bis ins Ziel auch die hartnäckigsten Gegnerinnen, die alle für den LT Haspa Marathon Hamburg liefen, auf Distanz halten.

Caterina Granz setzt sich schon früh ab Nach Melina Tränkle bilden Corinna Harrer (600), Julia Bleasdale (601) und Thea Helm (2. ADHM) die ersten Verfolgerinnen

In 23:31 min war die Sache perfekt und Caterina Granz nahm die ersten Glückwünsche zum adh-Titelgewinn und Crosslaufsieg entgegen. Den überzeugenden Auftritt kommentierte sie überzeugend: "Wenn ich zur EM will, muss ich zeigen, was ich kann. Ich habe vor dem Start überlegt, was ich mache, wenn das Rennen zu langsam wird." Vielleicht lag hier der Grund, dass sie sofort das Tempo forcierte. "In der vierten Runde war es für den Kopf schwer, aber ich wollte die Verfolgerinnen den Abstand nicht verringern lassen." Eigentlich hasst sie es bei Wind zu laufen, doch der ist beim Cross nicht so störend wie auf der Bahn, fand die U23-1500m-Meisterin.

Gar keinen schlechten Einstand leistete sich Julia Blaesdale als Zweite in 23:40 min. "Ich habe noch nicht richtig trainiert", gestand die 35-Jährige, obwohl sie sich in Pontresina im Engadin im Trainingslager befand. Auf die weiteren Rennen des Hamburger Neuzugangs darf man gespannt sein. Ihre Vereinskameradinnen, Crossmeisterin Jana Sussmann, die über 3000m Hindernis bei den Olympischen Spielen startete, und Carolin Kirtzel folgten auf den nächsten Plätzen. Sussmann wurde in 23:52 Dritte und Kirtzel in 23:53 Zweite der U23.

U23-Läuferin Caterina Granz gewinnt das Langstrecken Rennen und den Titel der Deutschen Hochschulmeisterschaften 2. wird Julia Bleasdale Jana Sussmann gewinnt das Duell um Platz 3. vor Carolin Kirtzel, die 2. U23 wird

Die Freude stand "Coco" ins Gesicht geschrieben: "Der Fuß ist wieder gut. Ich kann voll trainieren und wollte endlich sehen, wo ich stehe. Ich brauche das Vertrauen, dass es geht." Nach 24:21 min war sie als Fünfte im Ziel. Ihre weiteren Starts, der Stadtlauf in Basel, dann noch der Silvesterlauf in Trier. Danach geht es ins Trainingslager nach Südafrika. Für die kommende Leichtathletik-EM in Berlin und für die nächste WM hat sie sich die 5000 und 10.000m vorgenommen.

Melina Tränkle von der LG Region Karlsruhe hatte einiges gewagt und war zu Beginn des Rennens ärgste Verfolgerin von Caterina Granz, musste im weiteren Verlauf aber auch noch Thea Helm (24:24) für TU München und Cornelia Griesche (24:26) für die Uni Regensburg passieren lassen, die sich bei den Hochschulmeisterschaften aufs Podium liefen. Melina Tränkle finishte als Achte in 24:33 vor Laura Hottenrott (24:34) und Franziska Reng von der LG Telis Finanz Regensburg, die in 24:34 Zehnte und hinter Kirtzel Dritte der U23 wurde.

6600m - Langstrecke Frauen, Juniorinnen U23
Deutsche Hochschulmeisterschaften Crosslauf Frauen
  Juniorinnen U23 Frauen
Platz Name Verein Zeit Name Verein Zeit
1
Granz Caterina (1. ADHW)
FU Berlin
23:31
Bleasdale Julia
LT Haspa Marathon Hamburg 23:40
2
Kirtzel Carolin LT Haspa Marathon Hamburg
23:53
Sussmann Jana
LT Haspa Marathon Hamburg 23:52
3
Reng Franziska LG Telis Finanz Regensburg 24:34 Harrer Corinna LG Telis Finanz Regensburg 24:21
Deutsche Hochschulmeisterschaften (U23 / Frauen)  
1
Granz Caterina (U23) FU Berlin 23:31
2
Helm Thea (F) TU München 24:24
3
Griesche Cornelia (F) UNI Regensburg 24:26

Cross-Sprint Entscheidungen Frauen, Männer und U23

Ein wenig überschattete ein vom Starter verursachter Fehlstart die Männerentscheidung. Nicht alle Endlaufteilnehmer liefen los, aber die meisten waren unterwegs und nicht mehr aufzuhalten. Den nicht Gestarteten, die eigentlich alles richtig gemacht hatten, erlaubte man den Lauf im Rennen der U23 zu absolvieren. Diskussionen löste dieses Vorgehen aber aus, sind es doch Sekundenbruchteile die oft einen Sprint entscheiden. Am Ende fand man aber eine akzeptierte Lösung mit weiteren ausgelobten Prämien. Doch auch der Genuss Patrick Zwicker in seinem Element zu sehen, war dadurch getrübt, dass wohl alle im Lauf nicht so richtig wussten, ob sie besser abbrechen oder durchsprinten sollten.

Der 600m Cross-Sprint präsentiert die schnellsten Läufer des Tages. Patrick Zwicker gewinnt bei den Männern Weil es beim zuerst gestarteten Endlauf der Männern einen Fehlstart mit einigen Irritationen gab und 3 Athleten das Rennen deshalb nicht aufnahmen, starteten diese beim Endlauf der männlichen Jugend U20. Einer der Betroffenen war Christoph Kessler (312), der hier im Zielsprint den U20 Sieger Niklas Harsy (360) niederringt. Kessler wurde dann nach Auswertung der Zielzeiten auf Rang 3 im Männersprint gesetzt Tanja Spill, schnellste Sprinterin der Frauen Majtie Kolberg siegt ebenso überlegen beim Sprint der weibliche Jugend U20

Die Zeitabstände sprechen aber Bände darüber, wie wenig die besten Spezialisten im Vorlauf gefordert sind und um wie viel schneller es im Finale voran geht.

600m - Cross-Sprint
Platz Name Verein Zeit Name Verein Zeit
Endlauf Frauen Endlauf Männer
1
Spill Tanja LAV Bayer Uerdingen/Dormagen 1:53,1 Zwicker Patrick LC Rehlingen 1:31,4
2
Robb Susan LAV Bayer Uerdingen/Dormagen 1:55,8 Unbehaun Pascal LAC Erfurt Top Team 1:32,9
3
Schwabe Jana SC DHfK Leipzig 2:00,4 Kessler Christoph LG Region Karlsruhe 1:33,3
Endlauf weibliche Jugend U20 Endlauf männliche Jugend U20
1
Kolberg Majtie LG Kreis-Ahrweiler 1:53,6 Harsy Niklas LAZ Gießen 1:34,1
2
Schraps Luisa 98 ART Düsseldorf 1:55,8 Schwarzer Oskar TV Groß-Gerau 1:35,4
3
Gumpinger Petra SU IGLA long life 1:56,6 Fischer Jonte LG Neckar-Enz 1:38,6

Cross gemäß Kinder-Leichtathletik

Fast die ganze nächste Stunde hatte der Nachwuchs das Cross-Terrain für sich. Von W/M8 bis W/M11 hieß es in mehreren Jahrgangsrennen eine 1300 m Strecke zu absolvieren.

Mika Siebenborn gewinnt die M9 Je kleiner der Athlet, desto höher das Hindernis, M8-Sieger Bastian Kaufhold nimmt es galant W9 Siegerin Annalena Hamburger vor der U9 2. Victoria Huhn von der LG Eintracht Frankfurt Anne Grabosch gewinnt die W8

Den Kindern mangelt es keineswegs an Ehrgeiz und nicht wenige Teilnehmende habe bereits jahrelange Lauferfahrung im Verein. Auch der veranstaltende Verein asc Darmstadt legt viel Wert auf die Kinderleichtathletik und hat in allen Läufen eigene Talente im Rennen.

Tristan Kaufhold gewinnt die M10 Hannes Behrens siegt in der M11. Hinter ihm Leo Friedrich, der noch vom 2. M10 David Scheller (dahinter verdeckt) überspurtet wird und damit 3. der M10 wird Louisa Delgado gewinnt die W11

1300m - Mädchen und Jungen U10 und Mädchen und Jungen U12
Name Verein Zeit Name Verein Zeit
Mädchen U10 Jungen U10
Hamburger Annalena (W9) SSC Hanau-Rodenbach
5:30
Siebenborn Mika (M9)
MTV Urberach 5:01
Grabosch Anne (W8) SSC Hanau-Rodenbach
5:40
Kaufhold Bastian (M8)
SSC Hanau-Rodenbach 5:31
Mädchen U12 Jungen U12
Delgado Louisa (W11) SKG Gersfeld 4:55 Kaufhold Tristan (M10) SSC Hanau-Rodenbach 4:33
Uherek Charlotte (W10) SSC Hanau-Rodenbach 5:24 Behrens Hannes (M11) TV Waldstraße Wiesbaden 4:35

In der W/M14 und W/M15 werden 2500 Meter absolviert. Hier setzen sich mit Sasha Müller (M15) und Max Grabosch (M14) Athleten des SSC Hanau-Rodenbach durch. Bei den Mädchen waren Sara Benfares vom LC Rehlingen (W15) und Anneke Vortmeier vom ASV Duisburg (W14) vorn.

Sieger der M15 Sasha Müller Max Grabosch gewinnt die M14 Sara Benfares ist Schnellste der W15 Anneke Vortmeier siegt in der W14

Erstaunlich, welche Distanzen schon im Schulalter zurückgelegt werden, um sich mit richtiger Konkurrenz messen zu können.

2500m - Männliche Jugend U16 und Weibliche Jugend U16
  Frauen Männer
Platz Name Verein Zeit Name Verein Zeit
1
Benfares Sara (W15)
LC Rehlingen
8:59
Müller Sasha (M15) SSC Hanau-Rodenbach 8:03
2
Vortmeier Anneke (W14) ASV Duisburg
9:04
Wagner Sven (M15)
USC Mainz 8:10
3
Posniak Lena (W15) SV Sömmerda 9:15
Grabosch Max (M14)
SSC Hanau-Rodenbach 8:15

4200 m auch für die männliche Jugend U18

Während in Pforzheim diese Klasse mit der weiblichen U20 zusammen startete und Alina Reh nur einer Hand voll Jungs den Vortritt ließ, blieb man in Darmstadt unter sich. Es siegte in 13:41 Elias Schreml von der LG Olympia Dortmund eine Sekunde vor Nick Jäger vom TSV Renzberg. Jannik Weiß von der LG Rhein-Wied wurde in 13:44 zwei Sekunden dahinter Dritter. Julius Hild vom SSC Hanau-Rodenbach hatte lange geführt, auf den letzten Metern aber mit einer plötzlich auftretenden Muskelverletzung im Oberschenkel nicht mehr Schritt halten können. Er wurde in 13:45 Vierter vor Malte Propp vom TC Fiko Rostock.

Die U18 unterwegs: Malte Propp (503), Nick Jäger, Jannik Weiß (511), Elias Schreml (510), Vincent Paul (516), der 9. wird und Niklas Krämer (von links) Im Verlauf des Rennens gesellte sich die Sonne und Julius Hild (501) zu Nick Jäger und Elias Schreml (510)

4200m - Männliche Jugend U18
Platz Name Verein Zeit
1
Schreml Elias LG Olympia Dortmund 13:41
2
Jäger Nick TSV Penzberg 13:42
2
Weiß Jannik LG Rhein-Wied 13:44
4
Hild Julius SSC Hanau-Rodenbach 13:45
5
Propp Malte TC Fiko Rostock e.V. 14:06
6
Krämer Niklas Wiesbadener LV 14:13

9000 m Männer mit Deutscher Hochschulmeisterschaft

Deutsche Hochschulmeisterschaft

Den Abschluss auf dem Brachland hinter der Heimstättensiedlung machten die Männer auf der Landdistanz. Einer Einführungsrunde folgten sieben weitere Runden. Zu deutschen Spitzenläufern gesellten sich ein paar Afrikaner am Start. Alleine 78 Ergebniseinträge gingen auf das Konto dieses Laufs. Mit 27 bis 44 Minuten verteilten die sich ordentlich auf dem Areal. Allein die Geschwindigkeit nahm jeden Zweifel, wo die führenden Läufer und wo Nachzügler unterwegs waren. Mit dem Startschuss setzten sich sogleich aus Afrika stammende Laufgenies an die Spitze und machten schnell deutlich, dass sie dieses Rennen unter sich auszutragen gedachten. Freilich ganz unerwartet war dies nicht, trugen die sich bald absetzenden Läufer doch die Startnummern 1, 2 und 3.

Das Langstreckenrennen wurde von afrikanischen Athleten dominiert. Daniel Kemoi (2), Alex Kipkorir Kibarus (1) und Yossief Tekle bildeten lange ein Trio, aus dem sich Daniel Kemoi durchsetzte

Sich dem Tempodiktat der schnellen Kenianer Alex Kipkorir Kibarus und Daniel Kemoi nur zögerlich zu beugen, reichte wohl, um im weiteren Verlauf des Rennens umso mehr zu leiden. Jedenfalls musste mancher forsch anlaufende Athlet bald Platz für Platz räumen. Vorne ging weiter die Post ab und die genannten Kenianer, Kibarus im Sommer Stadtlaufsieger in Darmstadt und sein Laufkamerad Kemoi schüttelten zunächst noch Yossief Tekle, den aus Eritrea stammenden Juniorenweltmeister im Berglauf des Jahres 2010 ab, der aufpassen musste nicht noch vom U23-Sieger Tilahun Babsa abgefangen zu werden. Doch der junge Läufer von Spiridon Frankfurt kam nicht mehr ganz heran, obwohl Simon Boch von der LG Telis Finanz Regensburg als Zweiter der U23 im mit Tuchfühlung ins Ziel folgte.

Tilahun Babsa gewinnt als Viertplatzierter die U23 2. U23 und 5. Gesamt wird Simon Boch Der 3. der U23 Kidane Tewolde läuft auf den 7. Gesamtplatz

Es war Daniel Kemoi, ein ausgesprochener Cross-Liebhaber, der an diesem Tag das Rennen souverän nach Hause lief und in 27:29 min seinem Landsmann Alex Kipkorir Kibarus in 27:53 min distanzierte. Yossief Tekle wurde in 28:32 min Dritter. Tilahun Babsa lag neun Sekunden zurück und vier Sekunden vor Simon Boch. Als Sechstplatzierter lief nach 28:55 der neuen Hochschulmeister Jan Lukas Becker von der UNI des Saarlandes durch den Zielbogen. Ihm folgte Kidane Tewolde in 29:02 ins Ziel, was für die LG Olympia Dortmund Platz 2 in der MU23 bedeutete.

Jan Lukas Becker holt als 6. den Titel der Deutschen Hochschulmeisterschaften Konstantin Wedel (6) läuft auf Rang 8, direkt hinter ihm Florian Röser von der UNI Konstanz, der als 17. den dritten Platz in der ADHM Wertung holt. Weiter hinten folgt Andreas Straßner, der 4. der Deutschen Marathonmeisterschaften auf Platz 10 Timo Benitz und Julian Flügel (22) beenden das Rennen auf Rang 9 und 11. Benitz wird damit 2. der ADHM

Hinter Konstantin Wedel (LAC Quelle Fürth - 29:15) lief Timo Benitz als Neunter in 29:42 zur Vizemeisterschaft für die TU Berlin. Florian Röser von der UNI Konstanz holte sich Bronze in 30:22 auf Gesamtrang 17. Die Plätze 10 und 11 gingen an das Asics Team Memmert, Andreas Straßner behielt in 29:43 die Oberhand über Marathon-Olympiateilnehmer Julian Flügel (29:48). Eine Reihe bekannter Namen folgen in der Liste, die teils mannschaftsdienlich starteten, erst gesundheitliche Probleme überwunden hatten oder ganz am Anfang eines Saisonaufbaus noch nicht über die erforderliche Tempohärte verfügten. Für die Zuschauer gar nicht immer leicht, alle Laufstars auszumachen.

9000m - Langstrecke Männer und Junioren
Deutschen Hochschulmeisterschaften Crosslauf Männer
  Junioren U23   Männer
Platz
Name Verein
Zeit
Name Verein Zeit
1
Babsa Tilahun Spiridon Frankfurt 28:41 Kemoi Daniel Kenia 27:29
2
Boch Simon LG Telis Finanz Regensburg 28:45 Kipkorir Kibarus Alex Kenia 27:53
3
Tewolde Kidane LG Olympia Dortmund 29:02 Tekle Yossief Eritrea 28:32
4
Ramdane Cherif Tim LG Telis Finanz Regensburg 29:49 Becker Jan Lukas UNI des Saarlandes 28:55
5
Theuer Timon team2012.at 30:03 Wedel Konstantin LAC Quelle Fürth 29:15
6
Odee Gutu Abdeta
LG Eintracht Frankfurt 30:05 Benitz Timo TU Berlin 29:42
7
Innerhofer Hans-Peter LC Oberpinzgau 30:08 Straßner Andreas Asics Team Memmert 29:43
8
Thorwirth Maximilian DSHS Köln 30:32 Flügel Julian Asics Team Memmert 29:48
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Das eingespielte Moderatoren-Duo Markus Philipp und Michael Heist halfen nach Pforzheim auch in Darmstadt zu einem guten Einblick in die Crosslaufszene. Sich dem Fahrtspiel im Gelände hinzugeben, dazu gibt es für Freizeitsportler noch viele Gelegenheiten, denn bis ins Frühjahr werden die speziellen Crossläufe angeboten. Für die Asse steht aber mit den Europameisterschaften in Chia der Saisonhöhepunkt im Cross noch im Dezember im Terminplaner. LaufReport wird über die Teambesetzung und aus Sardinien von der Titelvergabe berichten.

Müde machten sich Sportler, Trainer und Zuschauer nach einem langen Tag auf den nicht selten noch weiten Heimweg, während das Helferteam des asc Darmstadt sich beeilte mit dem Abbau der Aufbauten voran zu kommen, doch ganz bei Tageslicht war dieser nicht mehr zu bewältigen, und das Vereinshaus von Rot-Weiss Darmstadt wieder zu klarieren. Und das LaufReport Team musste hinsichtlich der Arbeit erneut feststellen: Cross ist ein echter Marathon!

Bericht und Fotos von Constanze & Walter Wagner

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Ergebnisse www.darmstadt-laeuft.de
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