22.10.16 - 26. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd

Streckenrekorde am Fließband

von Axel Künkeler

Informationen zum Lauf 2017 - siehe Ankündigung im WO LÄUFT`S WIE?

Im Jahr eins nach dem silbernen Jubiläum glänzte der 26. Alb Marathon Schwäbisch Gmünd mit einer wahren Flut von Streckenrekorden. Neue Bestzeiten gab es sowohl über zehn als auch über 25 Kilometer jeweils bei den Männern und den Frauen. Dabei wurden die alten Marken über 10km gleich von je drei Läuferinnen und Läufern unterboten und über 25km jeweils von den zwei Schnellsten. Sportliches Highlight war zudem das extrem spannende Duell zwischen dem Äthiopier Getachew Endisu und dem deutschen Berglauf-Vizemeister Jonas Lehmann beim 25km Rechberglauf.

Bunte Läuferschar in der herbstlich gefärbten Alb Landschaft. Die natürliche Verpflegungsstelle am Wegesrand blieb liegen Einer der 3 Kaiserberge, der Rechberg, wartet mit dem 25km-Ziel auf
Nichts für reine Asphalt-Cowboys:
Berglauf & Trail-Run im LaufReport HIER

Neben den sportlichen Glanzlichtern konnte die von der DJK Schwäbisch Gmünd organisierte Veranstaltung auch in der Breitenresonanz überzeugen. Neben dem Hauptlauf über 50 km gab es mit dem Rechberglauf über 25km, dem 10km-Lauf, einem 1,7km Jugendlauf, Bambini- und Schülerläufen gleich mehrere Angebote für Laufbegeisterte. Dabei ging wie bei vielen Laufveranstaltungen deutschlandweit auch auf der Alb der Trend eindeutig zu den kürzeren Strecken. Während der 50km-Marathon von 443 Finishern beim Jubiläum auf 381 zurückging und der 25k sich mit 369 (2015: 385) knapp behaupten konnte, nahmen die Finisherzahlen bei 10k von 249 auf 331 geradezu sprunghaft zu. Zulegen konnte auch der Stafettenlauf über 50km, an dem sich heuer 51 Teams mit 357 Athleten (41/287) beteiligten. In beiden Fällen war dies ein neuer Teilnehmerrekord. Da die Teilnehmerzahlen bei den Jugend- und Schüler-Läufen konstant blieben, konnte OK-Chef Erich Wenzel mit der Gesamtresonanz zufrieden sein. 1630 Finisher ‚über alles' liegt zwar etwas unter dem Rekord aus dem Jahr 2008 (1733), aber deutlich über den Werten der letzten Jahre.

Erstmals 1162 urkundlich erwähnt ist Schwäbisch Gmünd die älteste Stauferstadt Der prachtvolle Marktplatz mit dem historischen Rathaus von Schwäbisch Gmünd Das Starterfeld am Johannisplatz bunt gemischt mit 50km und 25km Läufern

Gute äußere Bedingungen brachten noch zahlreiche Nachmeldungen am Samstagmorgen. Es herrschten zwar kühle Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich, aber es blieb meist trocken. Als der für den Sport in der ältesten Stauferstadt zuständige Erste Bürgermeister, Dr. Joachim Bläse um 10 Uhr die Läufer und Läuferinnen auf die 25- und die 50km-Strecke schickte, ließ sich sogar die Sonne blicken. Sonnenstrahlen und aufmunternder Applaus der Zuschauer begleitete die nahezu 800 Athleten auf den ersten Metern vom Johannisplatz in Richtung Marktplatz. Zwischen dem Wettkampfzentrum im Prediger, einem Dominikaner-Kloster aus dem 13. Jahrhundert, in dem heute Museum, Archiv und Bücherei der Stadt und die Volkshochschule untergebracht sind, sowie der Johanniskirche herrschte ein fröhliches Treiben. Für die bunte Läuferschar ging es über den Marktplatz, den Gold- und Silber-Platz zum Radweg entlang der Rems raus aus der Stadt in die herbstlich gefärbte Landschaft der Alb.

Vorbei an der Johanniskirche und ... ... weiter über den Marktplatz führt die Strecke hinaus in die Alb

Als Landschafts-Marathon und als einer der größten Ultramarathons Deutschlands weist der Alb Marathon aber ein charakteristisches Streckenprofil auf. Da ist zum einen die wirklich sehr anspruchsvolle Herausforderung von 740 (25k) bzw. 1.100 Höhenmetern (50k). Ist es auf den ersten acht Kilometern noch relativ flach, sind auf den nächsten gut acht KM allein 400 Höhenmeter zu bewältigen. Der erste der Dreikaiserberge, der Hohenstaufen (684m) ist erreicht. Von dort geht es im ständigen Auf und Ab über den Rechberg (708m), dem Ziel für die 25km-Läufer, und den Stuifen (757m) zurück nach Schwäbisch Gmünd. Auffallend ist aber auch, dass die Strecke zwar durch eine wunderschöne Landschaft führt, dies aber fast ausschließlich auf asphaltierten Wegen. Nur in wenigen Passagen, etwa im steilen Anstieg zum Hohenstaufen, geht es über Wald- und Wiesenwege. Diese Charakteristik ist aber wohl gewollt, denn so können sowohl Straßenläufer als auch Berg- und Ultraläufer ihre jeweiligen Stärken einbringen.

Hochklassiges Duell beim 25km-Rechberglauf

Vor allem der seit 1999 ausgetragene 25km-Rechberglauf mit seinen 780 Höhenmetern gilt als klassischer Berglauf, der heuer den sportlichen Höhepunkt der gesamten Veranstaltung bot. Jonas Lehmann, der deutsche Berglauf-Vizemeister und der für den LAC Quelle Fürth startende Äthiopier Getachew Endisu lieferten sich ein hochklassiges Duell. Auf den ersten zehn Kilometern bildeten sie mit Addisu Tulu Wodajo noch ein Trio, doch im ersten Anstieg musste der 24-Jährige vom Team Finishline abreißen lassen und wurde am Ende in guten 1:37:55 h Dritter. Von da an war es ein Zweikampf zwischen Lehmann und Endisu. Immer wieder versuchte der Äthiopier sich abzusetzen, doch Lehmann hielt dagegen, konnte vor allem in den Anstiegen immer wieder aufschließen.

Vorbei am Gold- und Silber-Platz weiter über die Josenbrücke Auf dem Radweg entlang der Rems raus aus der Stadt

Als bei KM 22 der Äthiopier fast 100 Meter weg war, schien eine Vorentscheidung gefallen. Der aus dem Saarland stammende Lehmann fokussierte sich nun auf den letzten Anstieg zum Rechberg, bei dem auf zwei Kilometern nochmals ca. 150 Höhenmeter zu bewältigen waren. Doch der 25-jährige Bergläufer lief ebenso wie Endisu bereits "am Anschlag", blieb im Ziel zehn Sekunden hinter dem zwei Jahre älteren Äthiopier. Beide unterboten in 1:31:15h bzw. 1:31:25h den bestehenden Streckenrekord (1:32:54h) des Schotten Robbie Simpson aus dem Jahr 2014 um eineinhalb Minuten.

Alle fünf Kilometer waren ausgeschildert Die Anstiege zu den Kaiserbergen, wie hier am Hohenstaufen, waren heftig Ab und an ging es mal über Wald- und Wiesenwege, meist jedoch über asphaltierte Wege

Der Saarländer Jonas Lehmann startet nach wie vor für den TuS Heltersberg in der Pfalz, doch im Schwäbischen hat er für die SG Stern Stuttgart gemeldet. Nach der 10km-Distanz im Vorjahr, die er ebenfalls mit Streckenrekord gewonnen hatte, ist er zum zweiten Mal auf der Ostalb dabei. Diesmal auf der 25km-Strecke, die er wegen der ständigen Rhythmuswechsel "sehr reizvoll" findet. Das sei nochmal eine besondere Herausforderung, zumal er am liebsten auf dem Gipfel finisht, Bergab-Laufen weniger mag. Wenn's passt, will er auch 2017 wieder starten, allerdings nicht beim Ultra über 50k.

Bislang ist Lehmann noch keinen klassischen Marathon gelaufen, ist mehr auf der Halbmarathon-Distanz unterwegs. Oder eben bei Bergläufen: der zweite Platz bei der DM am Tegelberg/Füssen war für ihn neben der Berglauf-WM in Bulgarien, wo er als zweitbester Deutscher Rang 19 und Platz vier mit der Mannschaft belegte, der absolute Saison-Höhepunkt. Nun will er noch die beiden letzten Läufe im Pfälzer Berglauf-Cup am Potzberg und am Kalmit mitlaufen, bevor er bei regionalen Straßenläufen in seiner saarländischen Heimat das Jahr ausklingen lässt.

Gehen bis es wieder läuft - laufen so lang es geht - hieß die Devise für viele

Fantastischer 25km-Streckenrekord auch bei den Frauen

Beeindruckend auch die Leistung der Gmünder Profi-Triathletin Laura Phillip, die zuletzt als beste Deutsche Platz 7 bei der 70.3 Triathlon-WM 2016 in Mooloba belegte. In ihrer Heimat gelang es ihr, den bestehenden Uralt-Streckenrekord beim Rechberglauf zu knacken. Um fast sechs Minuten auf 1:50:01h verbesserte die 29-Jährige die Zeit von Jennifer Wischnath (AST Süßen/1:55:49h) aus 2001. Auf Platz 7 in der Gesamtwertung - so weit vorne war noch keine Frau vor ihr - konnte Phillip zudem ihrem Hobby "Männer überholen" frönen. Auch Kerstin Stephan (LG Olympia Wiesbaden) blieb in 1:55:10 h noch unter der alten Streckenbestzeit. Und die Drittplatzierte Julia Laub (ASC Ulm/Neu-Ulm) hätte mit ihrer Zeit von 1:59:55h in anderen Jahren den Lauf gewonnen, lagen die Siegerzeiten bei den Frauen doch bisher oft über zwei Stunden. "Die Spitze beim Rechberglauf ist - im Gegensatz zum 50km Lauf - bei Damen wie Herren in den letzten Jahren anscheinend breiter und nicht schmaler geworden", lautet das sportliche Fazit von Erich Wenzel. Der OK-Chef der DJK Schwäbisch Gmünd ging selbst über 50 km an den Start, finishte den Alb Marathon traditionell als Schlussläufer in 7:27:36 h.

Langsam gehen - damit man die Verpflegung nicht verpasst - oder weil es schon wieder bergauf geht Was ist das - ach so Haferschleim. Schmeckt gut!

50km Alb Marathon: Schumacher wiederholt Vorjahreserfolg

Im Hauptlauf richtete sich das Interesse im Vorfeld auf das Duell zwischen den Favoriten Richard Schumacher aus Rechberghausen und dem Ungarn Gabor Muhari. Doch zunächst machten der für den TV 1860 Fürth startende Äthiopier Firaa'ol Eebisaa und sein Landsmann Berhanu Diro Tola das Tempo. In der ersten Hälfte des Rennens bis KM 25 am Rechberg lag das afrikanische Duo in Führung. Schumacher und Moritz auf der Heide blieben aber nur wenige Sekunden zurück, Gabor Muhari lag ein, zwei Minuten dahinter in Lauerstellung.

Bis zur Reiterleskapelle hatte Schumacher Diro Tola überholt und zu Eebisaa aufgeschlossen, übernahm schließlich auf den folgenden Bergab-Passagen die Führung, die er bis ins Ziel auf drei Minuten ausbaute. Diro Tola erlitt kurz nach dem dritten Kaiserberg, dem Stuifen einen Schwächeanfall und musste das Rennen aufgeben. Der Ungar hatte inzwischen Moritz Auf der Heide überholt und kam Eebisaa auf den letzten Kilometern immer näher. Der Äthiopier rettete sich am Ende mit vier Sekunden (3:23:18) gerade noch auf Platz zwei ins Ziel.

Du musst eins werden mit dem Berg Schräge Musik vor dem steilen Anstieg zum Rechberg

Richard Schumacher (3:20:21) wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg mit einer um zehn Minuten schnelleren Zeit und auch Gabor Muhari (3:23:22) war 15 Minuten schneller als im Vorjahr. Nach dem Viertplatzierten Moritz auf der Heide (3:28h) und dem Fünften Jürgen Kiebler (3:41h) kamen nur noch drei weitere Läufer unter vier Stunden ins Ziel. "Die Breite in der Spitze hat also zählbar abgenommen", zog Erich Wenzel hier das sportliche Resümee. In den Jahren 2000 bis 2012 seien es noch zehn bis 20 Läufer unter 4h gewesen, 1999 sogar 30. Dies liegt zum einen sicher am allgemeinen Teilnehmerrückgang von ca. 500-600 Läufern bis 2010 auf unter 400 Läufer in diesem Jahr. "Es mag aber auch daran liegen, dass es gerade für Läufer aus der zweiten Reihe attraktiver ist, einen kleinen Dorf- oder Trail-Lauf zu gewinnen, als beispielsweise beim Alb Marathon Elfter zu werden", schätzt Erich Wenzel.

Am Hohenstaufen war der Aussichtspunkt auch Wendepunkt Am Gipfel des Hohenstaufen ging es zurück wieder bergab

Die Eltern waren schuld

Bei den Frauen ging Claudia Volz (VfL Kirchheim) bei ihrem ersten Lauf in Schwäbisch Gmünd bereits früh mit bis zu fünf Minuten in Führung. Die in der Marathonszene eher unbekannte 38-jährige behauptete die Führung über die Kaiserberge bis nach Waldstetten und Straßdorf, erlitt dann aber bei Kilometer 46 einen starken Einbruch. Diesen nutzte Branka Hajek vom LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg, um sich in 4:23:18 h noch den Sieg zu sichern. Den hatte sie eigentlich ihren Eltern zu verdanken. Zunächst sei sie die 25km angegangen, habe mit der Langdistanz nur im Hinterkopf geliebäugelt, bekannte sie im Ziel-Interview. Am Rechberg waren es dann ihre Eltern, die ihr zuriefen: "Jetzt musst Du auch weiterlaufen!"

Nach gut drei Stunden kamen Veronika Mysliwitz (1225) und Ingrid Haas vom SV Ebnat gemeinsam ins 25km-Ziel am Rechberg ... weiter geht´s für die 50km Läufer, die Kaiserberge stets im Blick

So blieb Claudia Volz in 4:29:07h am Ende Platz zwei vor Gaby Marek-Schmid (4:35:15h) von der TSG Backnang und Nicole Pfaue (4:43,03h) aus Remshalden. Dahinter kam als fünfte Frau mit Marion Braun (4:43:49h) von der SV Germania Eicherscheid bereits die Siegerin der W55. "Die Damenzeiten waren insgesamt mäßig", lautet das kritische Urteil von Erich Wenzel. Die diesjährige Siegerzeit hätte 2015 nur für Platz 6 gereicht. Dabei sei Branka Hajek 2009, als sie bereits einmal den Alb Marathon gewann, 26 Minuten schneller gewesen.

Europacup der Ultramarathons

Enttäuscht war der OK-Chef über die geringe Resonanz beim Europacup der Ultramarathons, der aus sechs Landschaftsläufen in sechs europäischen Ländern besteht. Seine Grundidee ist seit der ersten Serie 1992/93 das bessere Kennenlernen und die bessere Vernetzung der Läufer in einem zusammenwachsenden Europa. "Dabei sind Begegnungen im heutigen von Zerfall bedrohten Europa wichtiger denn je", mahnte Wenzel bei der Siegerehrung. Nun hofft man, den Europacup wieder zu beleben, indem man sich für 2017 neu aufstellt. Dann wird der Monschau Marathon dazu kommen, ebenso ein Lauf aus Österreich anstelle des bisher vertretenen Wörthersee Trails.

Die Riege der 25km-Sieger weiblich-männlich von links: Laura Philipp (1.), Kerstin Stephan (2.) und Julia Laub (3.), Addisu Tulu Wodajo (3.), Getachew Endisu (1.) und Jonas Lehmann (2.)

Sportlich betrachtet ging der Sieg bei den Männern nach Ungarn. Gabor Muhari gelang es mit Platz drei beim Alb Marathon zum zweiten Mal, den Europacup mit großem Vorsprung zu gewinnen. Zweiter wurde der Deutsche Sylvio Langer, der sich beim Alb Marathon ein Streichergebnis leisten konnte wegen seiner guten Läufe in Rouffach, Mnisek und Biel. Sylvio Langer hat dieses Jahr als einziger alle sechs Wertungsläufe absolviert. Im Kampf um Platz drei konnte Andreas Maisch seinen schärfsten Konkurrenten, den Slowenen Borut Siherle noch auf Distanz halten.

Bei den Damen wurde die Slowenin Bernarda Zvir ihrer Favoritenrolle gerecht. Als Neunte beim Alb Marathon (4:48h) lag sie vor ihrer schärfste Widersacherin, der Deutschen Iris Groß (15./4:56h). Auf den Plätzen 3 bis 5 des Europacups folgte ein slowenisches Trio, das beim Alb Marathon allerdings nicht am Start war.

Mit 51 Teams nahm die Zahl der Staffetten-Läufer deutlich zu Als Staffetten-Läufer nahm der 1. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse (677) teil

10km-Lauf: Streckenrekorde dreifach unterboten

Der 10km-Lauf startete um 11:45h ebenfalls über den Marktplatz und die Ledergasse und führte von der Innenstadt über die Bocksgasse in den Schwerzer und den Katharinenwald, um dann über das Hölltal wieder in die Innenstadt zurückzukehren. Der erst letztes Jahr von Jonas Lehmann aufgestellte Streckenrekord von 33:38min. wurde von gleich drei Athleten unterboten und von einem Vierten gestreift. Dabei muss man allerdings berücksichtigen, dass 2015 aufgrund geänderter Streckenmarkierungen und eines dadurch verunsicherten Führungsrades 10,6 statt 10km gelaufen wurden. Relativ betrachtet steht also immer noch die Top-Leistung von Jonas Lehmann, der für 600 Meter mehr weniger als eine Minute länger gebraucht hat.

50km-Siegerin des 26. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd Branka Hajek (l.) mit der Dritten Gaby Marek-Schmid Europacup-Siegerin Bernarda Zvir (r.) und die Zweite Iris Groß Europacup-Sieger männlich (v.r.) - 1. Gabor Muhari, 2. Sylvio Langer und 3. Andreas Maisch

Die offizielle Statistik weist nun aber den für LAC Quelle Fürth startenden Äthiopier, Eshetu Zewudie mit 32:42min als neuen Streckenrekordhalter aus. Der im Vorfeld favorisierte Sieger 2014, Christoph Wallner von der LSG Aalen wurde Zweiter in 33:19min. vor Thomas Thyssen (PSV GW Kassel), der in 33:26min.ebenfalls noch unter der Marke von Lehmann blieb. Dem im Vorfeld ebenfalls hoch gehandelten Syrer Hazim Alhasan Alamed (SG Stern Stuttgart). blieb nach einem tollen Rennen in 33:47min., der sechstschnellsten Zeit auf dieser Strecke, nur der undankbare vierte Platz.

Bei den Frauen gelang Eva Scheu bei ihrem Start- Ziel Sieg in 38:54min. ebenfalls ein neuer Streckenrekord. Allerdings war die bisherige Bestzeit von 42 Minuten auch vergleichsweise langsam. Die Zweitplatzierte Stefanie Grimmeisen (SV Mergelstetten Triathlon) lag zuerst auf Platz drei, verdrängte dann aber noch Alicia Maier (LSG Aalen). Ihre Zeiten (39:46min. bzw. 39:58min) lagen ebenfalls noch unter der alten Bestmarke.

Stammgast Marion Braun gewinnt als 5. über 50km die W55 Viel Beifall gab's für diesen Landeanflug von Stefan Riedel nach 50 Kilometern Mit dem Besenrad kamen Alexander Traut und Heiko Mühlenberg ins Ziel
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Veranstaltet wurde der 26. Alb Marathon von der DJK Schwäbisch Gmünd mit Unterstützung der Partner-Vereine/Organisationen TSV Wäschenbeuren, TSGV Rechberg, TV Wißgoldingen und TSGV Waldstetten, TV Straßdorf, Jugendhaus Schwäbisch Gmünd, DRK und THW, den Fußballerinnen der Normannia, der Freiwilligen Feuerwehr Gmünd und dem AGV 1973. Fast 300 freiwillige Helfer waren im Einsatz, "ein schönes Zeichen für die Stärke des Ehrenamts in und um Schwäbisch Gmünd", betonte ein zufriedener OK-Chef Erich Wenzel.

Bericht und Fotos von Axel Künkeler

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